Indiana Tribüne, Volume 8, Number 218, Indianapolis, Marion County, 25 April 1885 — Page 2

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Erschein UägriH, Z)kOttli) . SonLiazs. Cfc: i:ct)irtbstr. ,-7tr t2I-.t ,2r.5Unt" ks.'t 3u:r, e??. T:'?e? I!; StnU ?e: D-.i, die 5c:injsJ .SCritä' f n:4 t; Lrf. IMil jaiwMu Ji V iy!2-tt tr forcnfji5:i:i 13 t: HOt. Jl'.UnlpcliS, J-.id.. Apiil 1885. .irrel.looc::. Viele Vj.ttcr, .besonders die -für d!z liebe Jugend" bestimmten, haben das Leben der $Mjungen" im fernen Weft?n in so glühenden Farben gemalt, daß gar' mancher feuchtehrige TaugenichtS sich bewozen fühlte, mit beiden Füßen in dasselbe hineinzuspringen. Die Sache macht sich aber in Wirklichkeit höchst prosaisch. Nachstehende kurze Skizze dürfte zur Genüge zeigen,daß ein solches Leben, wenn auch keineswegs einer gewissen Nomantik entbehrend, alles Andere eher, als beneidenswerth ist. Die Meisten, welche über den fernen Westen" schreiben, haben dorthin Spritz' touren in günstiger Jahresz 'it gemacht, oder besaßen Farmen und Viehheerden lernten also nie die Noth kennen. Man sagt uns, daß der Kuhjunge" etwa 530 monatlich nebst Kost und Wohnung erhalte. Es ist aber nicht zu vergessen, daß die Arbeit blos 8 Monate dauert. In den übrigen 4 Monaten geht das Erworbene völlig darauf, und stellt sich oft noch Mangel ein. Denn die Kauf kraft des GelceS ist dort außerordentlich gering. Das Wetter ist in Staaten wi: Montaner, Jdaho, Wyoming, Nebraska und Dakota einen kleinen Theil des Jahres über reizend, von Mitte Oktober bis Ende Juni aber abscheulich. Mit Beginn des' April sucht sich der Kuhjunge" Arbeit. Er reitet auf seinem eigenen Pferde durch das Land, bis er auf einer Viehfarm Beschäftigung sinket. Man engagirt ihn auf unbestimmte Zeit. Dann holt er sich sein Vett oder pumpt vom Aufscher Geld, um ein solches zu kaufen. Dieses Vett" ist zum Schlafen unter freiem Himmel bestimmt. Es besteht aus einem getheerten Segeltuch, zwei gesteppten Decken und mehreren Wollendecken. DaS Segeltuch schützt .gegen 3!egcnwasser; es geht um das panze Vett herum und wird bis über den Kopf gezogen. Die Unterkleider dürfen nicht ausgezogen werden; dieselben werden überhaupt selten öfter, als alle drei Wochen gewechselt. Nachdem dieses Bett zur Stelle gebracht ist,bcgiebt sich der Kuhjunge" zur Lkuhe und geht am anderen Morgen mit Anbruch der Dämmerung an die Arbeit. Sein Frühstück besteht blos aus einer. Tasse Kaffee. Er hat dann Baumstämme zu fällen oder, wenn er ein geschickter Fuhrmann ist, den Stall zu reinigen, 6 Pferde ooer Maulesel aufzuschirren und mit denselben das gefällte Holz wegzubringen. Andere haben mit Pflügen und Graben zu thun. So vergeht der Morgen. Für das MittagsesZen ist eine Stunde festgesetzt; das Efen dauert jedoch nur 5 Minuten. in der übrigen Zeit wird geraucht. Die Nahnmgsmit tel sind hauptsächlich : frisches Nindfleisch, aufgedunsenes Brot, trockene Früchte und Kaffee. Nachmittags wird weiter gearbeitet, so lange man noch sehen kann. Ende Mai giebt's zwei Tage 3!ast, damit man die furchtbar zugerichteten Kleider waschen und zusam menslickcn kann. Um diese Zeit werden einige der Tüchtigsten auf Nepräfentation" ausgeschickt, d. h. sie müen nachsehen, ob sich nicht auf anderen Farmen verlaufenes Bieh ihres Arbeitgebers befindet, und dasselbe einbringen. Dann geht's zum allgemeinen round-up"; daS ganze Vieh Eontingent wird auf die Weide getrieben. Man theilt dasselbe m etwa 14 15 Nudel, die m Entsernungen von etwa einer halben Meile voneinander weiden. Zu jedem Nudel gehört em Wagen und 9 14 Angestellte, ausschließlich des Kochs und des Pferdeaussehers. Der Wagen ist thatsächlich das Heim des Kuhjungen" während der ganzen Äicciaifoit ; cie Betten, Kleider, Aorräthe und Kriegsmaterialien besinden sich in demselben. Jeder Kuhjunge" hat 7 9 Pferde un ter sich ; er muß nc tralmren, reinigen. beschlagen, kurzum : alle Arbeiten an ihnen thun. Ein Nudel Pferde umfaßt 80150 Stück. Der Pferdeaufseher hat dasür zu sorgen, daß die Nudel streng von einander getrennt bleiben, jedes gute Weide hat, und zu bestimmten Stunden alle Pserde eines Nudels am Lagerplatze sind. Es ist dies ein höchst schwieriger und verantwortlicher Dienst. Der Pserde aufsehe? muß eine Stunde vor Anbruch des Tages aufstehen, den Koch wecken und bis zum Frühstück, das höchstens fünf Minuten dauert, die Pserde zusam mengebracht haben. Dann werden sie gesattelt, und bis Sonnenaufgang wer den sie schon auf entfernten Hügeln. Am Morgen, wo die Weidesaison be ginnt, reitet der Kuhjunge das schlechteste und störrigste Pferd, das er hat, um die Trainirung gleich am schwierigsten und gefährlichsten Punkte anzufangen Das Pferd wirft denNeiter mitunter ein halb Duzend Mal hinter einander ab, und er erleidet erhebliche Verletzungen. Hat er die Sache endlich satt, so springt er ae wohnlich auf den Kopf des Thieres und schlagt es so lange aus die yiaje, ots es ganz zahm geworden ist. Manchmal werden den störrigen Pferden auch schwere, breite Holzschwellen Stunden lana über den Kovf gelegt was eine äußerst d'primirende Wirkung auf so einen Racker übt. Kein Kuhjunge" darf das Pferd eines anderen reiten. Diese Vergehen kann nur mit Nevolverkugelv gesühnt werden. Eine neue Mittelperson. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so ist der flotte Handelsreisende, alias Drummer" auf den Aussterbe. Etat gesetzt. Die Zeiten, wo der Kaufmann vom Lande zwei- oder dreimal jährlich nach New Dort oder einer unserer sonsti' gen Großstädte pilgerte, um seine bescher denen Einkäufe m machen, scheinen tote

ver ,,m Ui alten Pracht aufzusteigen." In den letzlen Jahren hat zwischen ihm und dem großstädtischen Großhändler der Handelsreisende den Vermittler gespielt, der mit seinem Musterkasten fast sehn süchtig erwartet wurde. Doch die Landkaufleute kamen mehr und mehr zu der Ansicht, daß der Drummer" sie über's Ohr haue. Die Preise, die sie zahlen mußten, erschienen ihnen bei den schlechten Zeilen horrend ; andererseits drangen auf das Land Gerüchte von dem fürstlichcn Leben der Handelsreisenden in den großen Städten, von Hotelschwelgereien, Karofsenfahrten und noblen Passton? : und das Alles auf Kosten der a.men

Landkauslcute. Deshalb hat s.y cm Kleinhändler nach dem andern c.ltschlossen, sich von dem Handelsreisenden zu emancipiren, seine Einkäufe, wie vorAlters, selber in der Stadt zu machen und, wenn er denn doch einmal für Vergnü gungen zahlen soll, dieselben selbst zu genießen. Besonders im Staate' Nrw-Mrk soll diese Bewegung, die auf völlige Ausrotwng des Drummers" hinausläuft, schon einen ziemlichen Umfang gewonnen haben Gleichzeitig haben aber auch Engros-Häuser bereits für Schaffung einer neuen Mittelsperson zu sorgen begonnen. Es ist dies eine ganz interessante Sorte von Handelsgehilfen Hausirer und Cicerone in einer Person. Sobald nämlich ein solcher Landkaufmann in einem Hotel der Empire City" abgestiegen ist und seinen Namen hat eintragen lassen, kommt ihm ein höchst liebens würdiger, unterhaltender, zuvorkommen der Fremdlinz der Agent eines EngrosHauses in den. Weg gelaufen, zeigt ihm aus purer 3!ächstenliebe alle Sehenswür digkeiten der Stadt, vertreibt ihm die Zeit auf's Beste und geleitet ihn schließ lich in das Geschäft, wo der reelle Schlußakt stattsindc öpring-hever. (Ton einem Schulmmne.) Der Frühling ist im Anzug. Zwar kostete es ihn dieses Jahr einen harten Kampf, seinen eisigen Vorläufer zu verdrängen, aber untrügliche Vorboten haben nicht nur sein Anrücken, sondern auch seinen Sieg über den Winter angekündigt. Wir können sie nicht alle aufzählen, diese Vorboten; einige derselben sind schon in andern Blättern einer Erwähnung gewürdigt worden. Aber eines unfehlbaren Zeichens dieser Jahreszeit ist undankbarer Weise bisher nicht gedacht worden, und doch stellt sich dasselbe bei dem Scheiden des Winters mit derselben Pünktlichkeit ein, wie im alten Vaterlande die Februarlerche. Wir meinen das Schulsieber'. Diese Krankheit hierzulande Spring-Fever genannt ist in keinem Arzneibuche beschrieben. Sie wird auch auf den Uni versitäten nicht studirt, auf den Kliniken der Mediziner nicht beobachtet und geheilt, gleichwohl ist sie eine wirkliche Krankheit. Zwar der Körper des Patienten kann sich ganz wohl, sogar ausgezeichnet besinden ; es schmeckt ihm das Essen, er streitet mit seinen Geschwistern, rauft ein wenig, singt sogar notabene wenn ihn die besorgte Mutter nicht sieht, und der kritische Vater nicht in zu großer Nähe ist. Wenn das Schulsieber sich auch vorzugsweise im Frühlinge zeigt daher seine englische Benennung ,so tritt es doch manchmal auch zu anderen Jahreszeiten auf; es ist nicht bedingt durch Hitze, Kälte, Dürre oder Nässe. Es ist auch nicht an bestimmte Oertlichleiten gebunden, man sindet es eben so wohl auf dem Lande wre in der Stadt. Nach dem Geschlechte fragt es gleichfalls nicht, es packt den Knaben wie das Ätädchen. Erfahrene Lehrer Wollen jedoch beobachtet haben, daß es auf dem Lande weniger auftritt, als in der Stadt, und daß hier wiederum die Knaben 'viel mehr davon befallen werden, als die Mädchen. Muß also eine schlimme Krankheit sein, dieses Schulsieber. Die Heilung ist schwer, gelingt auch nicht immer, weil hier zu viele Aerzte thätig sind und sich gegenseitig in's Handwerk pfuschen. Da sind zunächst die Eltern, die, sich oft arger Mißgriffe schuldig machen. Am schlimmsten ist es, wenn sie die Natur der Krankheit nicht erkennen, sondern annehmen, daß dem Körper etwas fehle. In diesem Falle sieht der Kranke, daß die Eltern auf Irr wegen wandeln, und kann sie doch aus naheliegenden Gründen nicht aufklären, wo eigentlich der Hund begraben liegt.. Er muß sich selbst als Lügner erkennen und fühlen, aber er steht unter einem verhängnißvollen Zwange, seine Heuchlerrolle auszuspielen. Der gelungene Betrug läßt immer etwas in der Seele des Kindes zurück; vielleicht die Neue, und das ist zum Heile, oder den Keim zur Wiederholung, und das ist ein Un glück. Und ist nicht in der Mehrzahl der i5älle das Letztere zu erwarten? Was einmal so prächtig gelang, das wird auch ein zweites Mal gelingen, wahrscheinlich noch leichter und besser, denn der Widersp'ruch des kindlichen Herzens ist jetzt überwunden und die Furcht vor dem Ausgange gibrochen. Der Irrthum der Eltern verleitet diese nun zur Anwendung falscher Mittel. Die Mutter, weichen Gemüthes, ist sorg sam darauf bedacht, durch Liebesbeweise dem Kinde seinen Zustand zu erleichtern. Es rücken die guten Bissen heran, Acpfe! und Nüsse werden mobil, Kuchen feigen ihnen nach, köstliche Tränke und Säfte müssen ebenfalls ihre Dienste leisten. Um die böse Krankheit, von d:r man nicht weiß, was dahinter steckt, zu dämpfen und den Kranken vor Langeweile zu bewahren, treten auch Spielzeuge oder unterhaltende Bücher herzu. Da lebt denn der Kranke in der That wie Gott in Frankreich. Selbst der ernstere Vater, von der Besorgniß der Mutter angesteckt, hat für das arme" Kind eine offene Hand und tröstet den Leidenden wohl gar durch Versprechungen für die Zu kunft. Kein Wunder, daß der kleine Schelm sich vortrefflich in seine Lage sindet und gar nicht froh ist, wenn die schönen Tage wie Alles in der Welt endlich doch ein Ende nehmen müssen. Nehmen wir nun den andern Fall: Die Eltern merken, was dem Kinde fehlt. Wie ist denn da die Behandlung ? Die Mutter sucht durch Liebkosungen den Widerwillen des KindeS vor der Schule zu bezwingen, der Schulaana wird ibm

vieueicyl noch bezahlt. So machr denn der Kranke wenigstens ein gutes Geschäft, dessen Wiederbolung er bei gelegener Zeit nicht versäumt. Der Nachtheil liegt auf der Hand : Das Pflichtgefühl des Kindes bekommt einen Riß, sein Wollen wird käuflich. Der Vater wendet vielleicht ein anderes Mittel an, er greift zur Gewalt und bestreut den Kranken mit ungebrannter Asche. Auch hier ist die Folge nicht immer zu loben ; denn die Furcht treibt die Liebe aus, die Schule, welche die Knute bringt, verwandelt sich

im Gefühle und in der Phantasie des ! Kindes zu eurem Gefängniß. Das Schulfieber gehört auf alle Fälle zu jenen Krankheiten, die mit künstlichen Mitteln nur schwer zu heilen sind. Oft aber kommt die Hilfe aus dem Zufall. Hat das schulkranke Kind Geschwister, so ist ein solcher Zufall meist gegeben. Mit bewunderungswürdigem Scharfsinn hat die liebe Jugend es gar bald heraus, wo es dem Bruder oder der Schwester fehlt, und, nicht wählerisch mit dem Worte, schlägt sie den Nagel auch sofort auf den Kopf und meldet laut, wie die Sache liegt und sieht. Dem Patrenten nützt da alle Verstellung nichts mehr, er ist gewogen und zu leicht befunden worden. Selbst die Motive feines Verhaltens werden von seinen feinsinnigen Geschwism t . - r r tern aus ver teue mrr icyeroerr errathen. Denn er müßte Wohl kein Kind sein, wenn er nicht Dies oder Jenes geäußert oder gethan hätte, aus dem sich seine Gespielen nun instinktiv den Beweis für die erheuchelte Natur seiner Krankheit herstellen. Ihrem Spotte aber hält er nicht Stand, er bezwingt sich selbst, beißt in den sauren Apfel und geht schon morgen" wieder mit ihnen in dre Schule. So hat all' daS Leid ein Ende. Die wahre und natürliche Heilanstalt für das Schulsieber muß die Schule selbst sein. In ihr muß eine Zugkraft liegen, die jedes Schulsieber im Keime erstickt. Ist sie dem Kinde eine Stätte der Lust und Freude, so wird dieses nicht nur keine Krankheit erheucheln, sondern jedes wirkliche Unwohlsein schon um deswillen fürchten, weil es den Schulbesuch verbietet. Wir können hier auf engem Raume nicht entwickeln, wie sich das Bild der Schule gestalten muß, damit fie dem Kinde gegenüber ihre anziehende Kraft bewähre sind ja doch dieseZeilen in erster Linie für die Eltern, und nicht für die Lehrer geschrieben. Nur darauf wollen wir hinweisen, daß das Schulsieber in sehr vielen Fällen übertriebene Ansprüche des Lehrers zur Ursache hat. Wenn die Lehrer sich dahin versteigen, ihren Schülern ehn algebraische Exempel als Hausausgabe zuumuthen, zehn Exempel, von denen zedeS wenigstens eine halbe Stunde Arbeit erfordert, so sind die Kinder nicht im Stande, diese Arbeit zu leisten, und suchen nun, dem gestrengen Richter auszuweichen. An jener Tagen, die zur Einlieferung derartigen Hausaufgaben bestimmt sind, giebt es erfahrungsmäßig die meisten SchulVersäumnisse. Vom Jnlande. Die Legislatur von Galt fornien hat 540,000 zum Bau eines Hotels im Z)osemite-Tbal bewilligt. In Maine hat ein verrücktes Weib mit 70 Jahren auf dem gebeugten Buckel einen Mann von 60 wegen Bruchs des Heirathsversprechens verklagt. Miß Julia Pease, eine junge Dame, die eben erst gegräduätschet" bat, bebaut in Texas selbstständig eine - r f - -v C1 . w -m arm von o,uw aern anoes. Bartholdi soll als Modell für seine Statue der Freiheit eine junge Dame aus Chicago benutzt haben. Dann wäre ja für ein hinreichendes Pudestal gesorgt," fügt boshaft ein englisches Blatt hinzu. In einen Tr ödelladen am Bowery in New Fork trat dieser Tage ein wild und verstört aussehender Mann und ersuchte den Ladenjüngling, ihm ein Schießeisen zu zeigen. Wie viel kostet dies fragte der Fremde, einen alten Revolver colossalen Kalibers prüfend in der Hand wiegend. Zwei Dollars." All right, der soll meinem miserablen Dasein ein Ende machen." Was? Sie wollen sich erschießen." Ja", antwortete der Fremde mit Grabesstimme. Entseht wandte sich der Elerk an seinen Principal, der sich im Hintergrunde des Ladens befand, und fragte ihn, was er thun solle. Laß ihn S5 blechen", meinte kaltblütig der Biedermann. Der Pastor einer auS Farbig?n bestehenden Kirchengemeinde in Columbia, S. C., kündigte letzten Sonntag, als er auf der Kanzel stand, seiner andächtigen Zuhörerschaft an, er werde nicht eher predigen, als bis man ihm 85 gegeben habe. Man ließ einen Hut herum geben und auf diese Weise kamen $3.50 zusammen, ES fehlen noch $1.50," rief der Pastor mit Stentorstimme, nachdem er die Summe' übergezählt hatte. Nochmals machte der Hut die Runde und nun kam die noch fehlende Summe zufammen. Der Pastor hat nie zuvor so schon gepredigt, wie an zencm Sonntage. Ein zuverlässiger Berichterstatter derN. I. Times" telegraphirt, daß zwar die wirklichen Ansiedler aus tm Theile des Indianer-Territoriums, welcher Oklahoma heißt, vom Militär ausgetrieben worden sind, daß aber die Groß-Viehbarone noch darinnen verwei len. Das Militär hat zwar ihre Sta-cheldraht-Zäune zerstört, aber die Barone, ihr Vieh und ihre Cowboys sind noch immer auf dem Lande, welches sie den Indianern um einen Cent den Acker jährlich zur Weide abgevachtet haben. Der Bundesvertrag mit den Indianern verwehrt diesen eine Verpachtung ihres Landes. Und wenn' die Truppen die Stachelzäune zerstören dürfen warum dürfen sie nicht die Großzauner austrei ben? Zwei Amerikaner von San Antonio, Texas, der Schnapswirth I. R. Lacoste und der Schmuggler I. N. Gonzales, t)aben in Verbindung mit einigen Mexikanern für $300,000 einen Landstrich von 1,500,000 Ackern im Südwesten der mexikanischen Provinz w M . m m . oaouua gerausr, lauler frucht und ve wässerbares Land mit mehreren Dör . fern. Darauf wollen sie Baumwolle im ' Großen bauen, und iwar die baumkör.

mige, welche nur alle 5 Jahre 'einmal reugepstanzt zu werden braucht, wie in den Tropen. Daß sie bei diesein Geschüft die Bauern als Pconen, d. h. als halbe Sklaven verwenden werden, ist vorauszusehen. Die ewig ihren GrundHerren verschuldeten Indianer Mexico's sind, dem Gesetze zum Trotz, welches die Sklaverei verbietet, noch immer an die wohlfeilste Lohnsklaverei gefeffelt. In einem Londoner Hospital erschien einmal eine Frau, die klagte, sie leide an hochgradiger Nerven;errüt-

tung. Der dienstthuende Arzt steckte ihr ein Thermometer in den Äcund, um ihre Körpertemperatur zu messen. Als er cs wieder herauszog, sagte die Pattentin, sie fühle bereits eine Erleichterung. X L fS . . cacyoem man oas xperrmen: ewige Male wiederholt hatte, erklärte die Frau, das Mittel habe geholfen und sie ser zetzt wieder ganz gesund. Einen ahnlichen Fall berichten die Medical News" aus Philadelphia. Dort wünschte erne an bvlteriscben Anfällen leidende Dame ner maanetifcben Kur untenoaen ro werden. Man that ihr. den Willen, aber der i'sl ' CTl-, i t ' ganze magneriii?? jpn, . crn man rn Anwendung brachte, bestand in einem gewöhnlichen Knüppel mit einem Metallknöpf. Auch diese ,Franke" ist jetzt ae t . i (V'ff irrt luiiy uno munierivie ein Lscy im Wall er. Der letzte Jahresbericht des Münzdirektors Burchard enthält manche interessante und werthvolle Mittheilungen. Die Goldproduktion der Vereinig ten Staaten während des Kalenderjahres 1684 repräsentirte demselben zufolge einen Werth von $48,800,000 (nach der Silberdollar-Nate berechnet), was eine Zunahme gegen daS Vorjahr von S800,000 an Gold und 92,400,000 an Silber ergiebt. Da die Gesammtdepositen an Gold in den Münzstätten des Landes sich auf 850,518,179 bezifferten, so müssen über S20,000,000 von auswärts deponirt worden sein. Unser Reichthum an Edelmetallen ist dieser Darstellung zufolge noch keineswegs erschöpft, wenn auch die Ausbeute nicht mehr so reich ist, wie beispielsweise in 1653, wo sie in California allein 565,000,000 betrug, Ergebniß,welches weder früher noch später erreicht worden ist, wiewohl California in 1853 noch 550,000,000 erzielte. Die Vrooklyer Hochbahnverwalwng beabsichtigt, ein ganz neues System zur Controlirung der Einnahmen einzuführen, welches einen Betrug Seitens der Conducteure absolut unmög lich machen soll. Der Passimeter" . so heißt die Maschine ist von dem Uhrmacher Loriat. nach Ideen des ver storbenen Hilfs-Jngenieurs der Manhattan Hochbahngesellschaft, Herrn Hall, construirt worden. Es ist unmöglich, den Mechanismus des Apparats in Kürze ni beschreiben ; es soll daher hier nur gesagt sein, daß der Passimeter" auö drei Theilen besteht: einer Art Drehkreuz, einem Uhrwerk für die Negistrirung von 5 Cents- und 10 Cents-Fahrgeldem und einem Apparat, daS Register von dem einen Betrage zum andern zu verändern. Das Drehkreuz ist keinS von der alten Art, welche die därch dasselbe passiren den Leute zur Verzweiflung zu treiben und allerlei Aufenthalt zu verursachen pflegte ; es besteht vielmehr aus zwei einander gegenübestehenden Armen, von denen einer sich öffnet, um eine Person durchzulassen, während der andere sich gleichzeitig schließt und einer zweiten Person den Weg versperrt. Diese Arme werden von dem Zolleinnehmer durch einen unmerklichen Druck mit dem Fuße in Bewegung gesetzt, gleichzeitig fungirt aber das Stegister vollkommen automatisch und registrirt jede durch daS Drehkreuz pajsirte Pcrson, so daß der Zolleinnehmer Niemand ohne Zahlung des Fahrgeldes dmchlassen kann. Das Zifferblatt des Registers registrirt bis zu 10,000 Personen; dann fängt es em neueS ö!egister an. Dieser Theil der Maschine ist, wie gesagt, durchaus selbst ständig und Alles, waS nöthig, ist, das Uhrwerk jeden Tag aufzuziehen. Der Constructeur des Apparates verspricht sich eine große Zukunft für denselben und glaubt, daß der Passimeter" überall, wo eine derartige Controlle nöthig, Verwen )iin.i finden wird. Vom Auslande. Ein französischer Ingenieur von Talent und Ruf, namens Berlier hat dem Ministerium für Post- und r w . -r tfv m m eiegravyie ein ongmeues Proje vor gelegt. Es handelt sich um nichts ge ringeres, als die Einrichtung einer Rohr Post zwischen Paris und London. Die beiden Städte sollen' durch eme Rohr leitung mitsammen verbunden und die Briefe und Zeitungen durch Lustdruck in einer Stunde von Paris nach London geschoben werden. Die Briefe und Blätter müssen in eine Kugel gepackt werden und diese fliegt dann, durch den Luftdruck getrieben, mit einer Geschwinbigkeit von 140 Meter per Sekunde, London entgegen. Damit der pneumatische Druck nicht erlahme, will Berlier in Clermont, Amiens, Novelles, Boulognes Calais Dover Luftpumpen ' ausstellen, welche den Verlustan Ge schwindigkeit ersetzen sollen. Die Lange des udus munte etwa 500 Kilometer be tragen und in einer Stunde gelangten auf pneumatischem Wege Briefe und Zei tungen von Paris nach London. Die Kosten dieser Rohrpost schlägt Berlier auf 34 Millionen Frcs. an, allein, wenn man bedenkt, daß eine Vrieskugel. hinter der andern hergejagt werden könnte und daß im vorigen Jahre 7j Millionen Briefe und 7 Millionen Zeitungen von Paris nach London geschickt wurden, so 1 1. .1 W!. r. ß. i r. . eriyeinr meier onenaufwanv ai em ziemlich geringer. Berlier hat ferner auch den Vorschlag gemacht, Paris und Brüssel durch eine Rohrpost zu verbin den. Dringt der kübne Ingenieur mit seinen Projekten durch, so dürfte der Te legraph bedeutend entlastet werden. Die Fußwaschung wurde, wie alljährlich, so auch diesmal am Gründonnerstag in der Hofbutg zu Wien an 12 Greisen vom Kaiser vollzogen. Da die Kaiserin nicht in Wien weilt, unterblieb die Fußwaschung der zwölf Greisinnen. Bei dem feierlichen Akte waren die Geheimräthe Kämmerer, die Generalität und das Ofsiciercorvs anwesend. Vor der Fußwaschung wurde in der Hofburgkirche ein Hochamt mit Predigt abgehalten, welchem der Kaiser, dKronvrim und'sammtlilbe in Wien

weilenden Erzherzoge beiwohnten. Nach beendigtem Hochamte begab sich der Kaiser mit den Mitgliedern des kaiserlichen Hauses in den Ceremoniensaal und um 10 Uhr wurden die 12 Greise in altdeutscher Tracht in den Saal geleitet. Kronprinzessin Stefanie und die übrigen

Erzherzoginnen wohnten dem Hochamte j im Oratorium der Kirche und der FußWaschung in der Loge des Ceremonien-' saales bei. Dem Akte der Fußwaschung folgte die Ucberreichung der Beutel mit je 30 Silberstückcn, womit die Ceremonie schloß. Vor Kurzem veröffentlichte der Marchese Bucnfanti in Mailand eine Schilderung der von ihm durch den afrikanischen Continent von der Stadt Tripolis am Mittelmeere, dann durch die Sahara und den Sudan bis zur Stadt Lagos am Atlantischen Ocean gemachten Wissenschaftlichen Reise, auf der er auch mehrere bisher ganzlich unbekannte Ge genden besucht traben will. Das Buch fand eine beifällige Aufnahme und wurde dessen Verfasser von der Afrikanischen Gesellschaft in ihre Dienste genommen. ndek tritt jetzt der deutsche Gelehrte Br. !rauje mit des Behauptung auf, daß Buonfanti nie seinen Fuß auf afrikanischen Boden gesetzt habe und daher jem ganzes Werk nur eine Zusammenstellung von anderen diesbezüglichen Reiseschilde rungen sei, und wird diese Ansicht des deutschen Gelehrten auch von rtalienrschen Kaufleuten in Tripolis vollinhalt lick anerkannt. Aus Berlin wird gemel det : Ein neuer lenkbarer Ballon wird sich bereits in allernächster Zeit vom Tivoliplateau aus in die Lüste erheben. Der Aeronaut Maximilian Wolf baut augenblicklich aufTivoli nach ganz neuen Prinzipien ein Luftschiff, das schon jetzt das Interesse der Fachleute in Anspruch nimmt. Der Ballon ist 100 Fuß lag, hat vorn 24, hinten 12 Fuß Durchmesser und spitzt sich an beiden Enden im rechten Winkel zu. Die äußere Form gleicht somit etwa der einer Keule. Besonders interessant ist jedoch die Art, wie die Fortbewegung bewirkt werden soll. Als treibende Kraft ist eine Dampfmaschine gewählt, die nur 10 Kilo wiegt und bei 6,AthmosphärenDruck trotzdem 2 Pferdekräfte entwickelt. Die Maschine treibt eine Schraube, aus 4 Flügeln bestehend, deren jeder ein Quadrant ist und deren Abstand an dem äußersten Ende 4 Decimeter betrögt. Schraube und Maschine sind an emem beweglichen vkahmen vorn am Ballon selbst angebracht, während der 60 Kilo schwere Kessel getrennt von der Maschine seinen Platz in der Gondel sinden soll, die zugleich 60 Kilo Speise Wasser und 30 Kilo Spiritus zum Heizen des Kessels mit sich führt, ein Vorratt, der eine einstündige Fahrt gestattet. Die Beweglichkeit des Rahmens, an dem Schraube und Maschine sitzen, ermöglicht zugleich die Steuerung, da der Motor naturgemäß in der Richtung wirkt, die dem Jtabmen gegeben wird. Das Luft schiff soll sich mit einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Secunde vorwärts be :r?gen können ; ,cb die Berechnung eine 'ncdt'ae t. wird bu Erfal'runaizen. In' Spanien sind Krawalle des schönen Geschlechts an der Tagesordnung. Auf die Revolution" der Cigarren -Wicklerinnen von Madrid und Scvilla das hitzige Blut dieser Dämchen ist uns aus Carmen" zur Genüge bekannt ist eme Nevolte der Marktweiber in der Hauptstadt gefolgt. Die Großhändler in jungen Gemüsen, so r nm i i r . . . vttichtet em icaoriver Btatt, hatten den Preis der Artischoken und anderer Frühgemüse so erhöht, daß die Verkäuferin nen en detail, d. h. die Damen der Halle, wenig Absatz fanden, da natürlich auch sie die Preise erhöhen mußten. Bor einigen Tagen nun drangen die MarktWeiber mit ihrem Anhang aus den Vor tädten, eine Horde an zweitausend Köpfe tark, in die Hallen der Großhändler ein, velche, wie sie sagten, ihren Ruin herbeiführen wellten, demolirten Alles und mußten durch aufgebotene Truppen zum Weichen gebracht werden, da die Gendarmerie machtlos vor ihrem Anprall zerstoben war. Drei Tage hintereinander wiederholten sich diese Unruhen, bis der Gouverneur ein Decret erließ, zufolge welchem der Preis der Gemüse regulirt,und die Preisstellung dem Gutdünken der Großhändler entzogen wurde. Die Damen der Halle haben also ihr Recht erhalten, ebenso wie vor Kurzem die Cigarren - Arbeiterinnen in derselben Stadt ihre Forderungen durchzusetzen wußten; in der That resolute Damen, diese ?vanierinnen! Die Getreuen von Jever haben am 1. April unter den Gratulanten im. Palais des Reichskanzlers gefehlt, weil die Kieöitze sie für den Ehren tag des Fürsten Bismarck im Stich gelassen hatten. Sie haben das Versäumte aber bald nachgeholt und am jüngsten Sonnabend, also drei Tage später, das aus den üblichen 101 Kiebitzeiern bestehende Geburtstagsgeschenk an .den Reichskanzler absenden können. Die Gabe war in diesem Jahre von folgender Widmung begleitet : .Dem Fürsten Bismarck. Söbentig Jahr levt, Hemmer dütsch strevt, Uemmer dütsch dahn : Lat' wieder so gähn! Avril l. 1835. Die Getreuen in I:ver." Das einzig wahre m9n reinigt daS Olut, nemlZrt die Leb nn v ?tirrcn nun cnngi cte üjciniui iZnr no ra't in Jagend Bieter. DySpepsie, Appetitlosigkeit, Unter cauiuzicu, xraTintangu uno uiiat wie nveruig! geyeu!. o oqen, l Muskel und Nerven kmpfmia ttene Kraft. Ss belebt den veijt uno rrilsttzt lü Gtin Damen.n ??chn'dalktde, finden in Dr. Harter's Iron Voc i c ein sicheres schnell wirkendes HeUmiuel. &i f :t Knk Stint. Die Versuche es nachz'lmachen, er. Ut;n nitt tie Wl!cl,cheit de echte. Probt nicht aauxt. sondern lranch daZ echte, beste. (det Eure lXtt an Tb Dr. Hart Mexi. 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