Indiana Tribüne, Volume 8, Number 216, Indianapolis, Marion County, 23 April 1885 — Page 3

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Das Nccept, nach fcetöcm M'sbln'S Krauter BitterS zusammenzeseyt ist, ist über zwei hundert Jahre alt und deutschen UrsprungsDie ganze Reihe ten PatentMdizinen kann nicht ein Präparat ausweisen, daß sich solch' einer hchen Achtung an dem Orte erfreut, an dem eö angefertigt wird, als D X HL H I mrv re-k HZT vV vL I Q:3 vi22V I Tfx H Eeszrarsa 9:4 Vrn i -v u h n F5 lü 11 ü ES ist das teste Heilmittel bei Nieren und Leber-Beschwerden, ThSpepsie, Magen Kämpfen, Und erd änlich kert, Malaria, priodischeu Seschwerden, etc. Als ein Slntreiaiger hat nicht seines Gleich. Es stärkt das System, kräftigt und schafft neues Leben. Der rnkorikue Nieter Hs?e ?oa kanuftn Es.. 5a.. ein türizer JuriS und aeatttter Bürger, schrieb nstt ..Misbler' jrräuttr Bitkn ift weit und drei lümzt nd hat turch seine medizinischen Sd dniende BaeusiaKm einen greßeu Ruf erlangt. $4) selb nd meine gamilie ddea verschieden Flaich ge draucht und ich hin überzeugt, taj der RufkN er dtttt ist." Misrler Aerb Dltters o. 525 ConMerce Str., Philadelphia. Vrkee's genehmer WxNeP schlägt nie fehl. . GERABDY'S cery No. 22s Ost Washington Slraßc. Nachfolger von W3I. PF2EFFLIN. Die JndiauapoliS Business University, ciuschlüßlich Bryant& irntton' Buflncsz College ! tai'i und 7, zische Fartdildunglschul. Znfti' tut für EchZnsHreidea ab Zeichnen, Stenograxhte v ad ober Sreztzü,ch?. Unterricht gründlich und gt. fiuifen t in Öug aus Schulgeld u. f. n-, ntx girne ttt)iU. Wan spreche tn der Offtce 80 r. Adlest: : BUSINESS UNIVERSITY. LZhea Block, gegenüber Ux Pft. Indianapolis, Ind. Bau- und Unterlage- , Iilz! Zwei- und dreichfacheS Tachmaterial Dack-z?ilz. Weck. Koblen-Tbeer, Dach-Farben ze. SIMS & SMITHER, 169 H5el! ZÄarysand iu Kommt und seht unsere lymaii mm oefei ?, S und 4 Brenner. MouitorPctroleura0ofen Alaska Refrigerators ßisschränke. Lampen'Oefen $2,00 Ranges und alle Sorten Oesen. fxÜfi1 JV v t f?9- . . I nmumi jr (jr$LimLi 5 62 Ost Washington Str. 9ÜPtf$) .Jffi&IRH Zit körzesie n?d beße Balzn euch :.Louiaville, Nashville, Mempliis, Chat t&noogft, Atlanta, Savannah, Jackson ville. Mobile and New Orleans. Cl ist dorihtilhaft für Paffagiere uach dem -XilltVL, ei dire5te Ronte zu nehme. Palast-, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chicago und Lonisville uuh Gt Louis und ctvlttllle -k Wagenwechiel. t SWfort, Schnellten: und Sicherheit bietet lit die alte zndei'össge &, M. M.

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Ein süßer Knabe.

Koman den Karl Mann o. (Fortseöung.) Unser gnädiger Herr war zornig. Wa nun Hcßmaim V fragte Frau Gotelinde weiter. Ja, sehen Sie, gnädige Frau," sagte Hcßmann, wcnn's nicht der gnädige Herr wäre, dann sagte ich, der Nackcr von Braunen, ist mit ihm gegen seinen Willen über den Wagen gesprungen." Vkcin Gott, ist das möglich V rief die Gutsbesitzerin erblassend. Eigentlich ist cs nicht möglich," sagte Heümenn. 2lber, gnädige rau, tt?ic der Herr Ä!ajor über die Hürde gesetzt war und nun die Schenkel anlegte, um dem Zickel die Hinterbeine zum Pariren unter den Leib zu schieben und die Zügel fester anzog, da legte der Braune die Ohren an den Kopf und da spran gen sie mit einem Male über den Wagen Was hat uns mein Bruder in den 3tall gestellt? Was soll das, Heßmann jammer.te die Baronin. Heßmann sagte nichts, aber hob die Faust und drohte nach Hopser hinüber, öer geradc nach ihm umguckte. Frau Gotelinde ging kopfschüttelnd da von. Die Zwei sind unverbesserlich," scufzte sie, und wenn der Achim dabei ist, ist & am allerschlimmsten ; dann kann den Gottfried Keiner zurückhalten." Aber diesen Nachmittag geschah noch etwas Wichtigeres,Besonderes. Heßmann war mittheilsam gesprächig; eine athemloZ lauschende Schaar stand und saß um ihn her. Er erzählte, wie der Prinz Heinrich von N. emmal ein Herrenfrüh stück in seinem Garten gegeben habe. Danach hätten die Herren ihre Pferde b?stellt gehabt, um auszureiten. Kinde? und Leute ! Nls wir ankamen, da sahen wir, daß es mit .dem Ausreittn nichts ?lechtcs mehr war. Stehen thun that öiicinanö mehr, aber der Hauptmann von Schluß lag mit dem Kopf auf dem Tisch U5,d sä'lief. Wir waren damals noch :a::r.'.vuit5 und den Hauptmann von Sch' irp batte noch Niemand niederge trunken, aber wir hatten das fertig gebracht. Kinder und Leute, wie sah er aber auch aus ! Na, und da sagte der Prinz : Herr Kamerad von Plotz, ich bitte Sie, steigen Sie nicht mehr zu Pferd, ?ie können nicht mehr Balance halten. Was unser Herr ist ich hatte ihn gerade auf unseren Basedower hell braunen Delawor 'raufaeholfen der sagte gar nichts, aber drehte den Brau nen herum und nimmt. zehn Schritt An lauf und heidi! setzt euch über den Hauptmann von Schlupp und den Früh stückstiscü hinüber und hat auch keine Buddel gewackelt. Davon sind noch zwei Andere wieder so weit nüchtern geworden, daß sie mitreiten konnten, aber den Einen mußten wir doch mit der Droschke aus dem weißen Krug abholen, wo er lag und sichdenKopf zerschlagen und dasSchlüssel bein gebrochen hatte. Aber den Dela wor bat uns der Prinz für schweres Geld abgekauft. Ja, das war 'ne Zeit ! Wie ging's da her! Wie ging's da her! Doch was versteht Ihr davon Viertes Kapitel. Major von Plotz hatte also die beiden Steeple-Chaser im Stall und ritt sie taglich. Er gestand seiner besorgten Gattin, daß er sie für Laubow .in petto habe, aber er versicherte auch, daß er absolut nicht an Willibald denke, sondern einen andern Reiter wisse. Welches Pferd lausen solle, war noch ungewiß. Mit dem Mogul verstand sich der Major sogleich. Der Fuchs hatte einst eine kune Dienstzeit vor der Front bestanden und wußte noch genug, um seinen Reiter zu verstehen und gab nach, so gut er konnte. Und Herr von Plotz gab auch wieder nach und saate : Das Pferd ist zu alt, um es noch zu erziehen. Man muß es gebrauchen, wie es ist." Und so verlangte er von dem tresfli chen Nenner nichts, was dessen Charakter und Dressur überstieg, ließ ihn sich fest in die Hand legen und wollte ihn nicht auf dem Fleck pariren und dafür that der Mogul, was der Mazor wollte. Ganz anders mit Hopser. Der Major war empört über dieS Ge schöpf, das sich eine Unverschämtheit he rausaenommen hatte, wie sie ihm, einem solchen Reiter, noch nie geboten war : der Major hatte nämlich wirklich nicht im Entferntesten daran gedacht, noch über den Wagen zu setzen und vegritt lang nicht, wie es nur möglich gewesen, daß Hopser seine Hülfen zum Pariren als Aufforderung zu einem zweiten Sprung bade ansehn und seine cucren vurchjetzen können. Herr von Plotz sagte gleich am nachsten Tage u Achim : Schlimm, schlimm. Ganz verrttten ! Er wäre sonst noch dem Mogul überlegen. Er ist flink wie eine Katze und springt wie ein Floh. Abet er rennt dahin, als ob man auf einer Lokomttive säße. Die läßt sich ebensogut mit der Trense riegeln und mit den Schenkeln bearbeiten. Jc will sehen. wie ich ihn in die Hand brmge " Sitz von Neusinn bat sieb mir anae boten, nöthigenfalls zu versuchen, ihn zu reiten," sagte Achim von (banst. Herr von Neusinn ist ein Narr!" schrie der Major. Er dies Pferd rei ien? Nicht fünf Minuten bleibt er da rauf ! Aber laß mich mit dem Neusinn in Nub !" Man siebt, der tapfere Major konnte den Herrn von Neusinn, den Sohn seine? n. r r - v i. : m..i.:t M Uiveriacyers uno jetzige wmviw'uv sitzer nicht leiden. Daaeaen feattc Herr von Sanft dense! h?n nern lind auck iXTCLVL Von MoK Uttd Tochter waren ja wohl dem jungen Guts besitzer, der von seinem Vater die hiesigen Güter übernommen hatte, nicht feindlich, denn als Achim beiläusig seiner Schwe ster und Nichte Neusinns Angebot und des Majors Antwort erzählte, seufzte Frau Gotelinde nachdenklich und machte die Tochter ein recht an den Vater erin nerndes stolzes, zürnend'entschiedenesGe sicht. Herr von Plotz konnte Herrn von Neusinn nicht ausstehen und doch war dieser die Artigkeit und Aufmerksamkeit selbst gegen den Major. Adelhart von Neusinn war erstens der Sobn eines Menschen, der ihm, dem Ma

jor nicht zu Wmcn unv obendrein cm Liberaler war. Zweitens war der junge Herr von Neusinn selbst liberal an sich schon gar nicht zu dulden, bei einem Adlige noch weniger Drittens hatte derselbe nur als Einjahrig-Freiwilliger gedieiit und war nur Reserve-Otfizicr. Viertens hatte derselbe Landwirthschaft und Allotria studirt und war einem Bau-ern-Vcrcin beigetreten und hatte darin Reden über Verbesserung der Ackerbestellung und Anlage von Düngergruben gehalten. Der Mensch war ein Streber fünftens, sechstens wir könnten

noch lange fortfahren. Sonst war Adelhart von Ncusinn ein großer, stattlicher, hübscher, intelligenter, reicher und heiratsfähiger junger Mann. Mütter und helrathssahlge Tochter, selbst der konservativsten Creme, schraken zusammen und hattenplötzlich ein um fünfundzwanzig Prozent Nebenswür digeres Gesicht, wenn der junge Herr von Neusinn erschien. Nun war allmälig auch Fräulein Ger trud von Plotz kein Kind mehr, sondern hatte die hauptstädtische Pension binter sich und sollte nächstens achtzehn Jahre werden. Der gestrenge Herr Papa hatte bisher an seiner Tochter wenig auszusetzen gegehabt, sich allerdings auch nicht mit ihr beschäftigt, sondern ihre Erziehung der Mutter überlassen. Und da Gertrud von Kind an, wie Alle, die vom Vater vöhingen, vorzog, ihm möglichst wenig unter die Augen und möglichst schnell wieder aus den Augen zu kommen, sich aber während seiner Gegenwart möglichst unbemerkbar und niemals mausig machte, so reducirte sich der Verkehr zwischen Vater und Tochter eigentlich auf die gemeinsamen Mittags und Abend-Mahlzeiten, wo die Tochter sich während des Essens als ein Muster von Respekt und Zurückhaltung benahm und den Mund nicht anders aufthat, als wenn sie gefragt wurde. Nach Tisch, Mittags wie Abends, pflegte aber der Major sogleich sich auf sein geWaltiges Sopha zurückzuziehen und ein zuschlafen: das war sein Umgang mit seiner groß und stattlich heranwachsenden Tochter. Nun geschah eines Tages, eben in dieser von uns geschilderten Zeit, etwas Absonderliches. Frau von Plotz und Tochter waren zu einer Gesellschaft bei einem Gutsnachbaren gefahren Nachbar beiß! Alles, was auf zwei Meilen in der Runds wohnt. Gegen feine anfängliche Absicht kam der Papa nach und statt, wie gewöhn lich direkt in das Rauch- und Speisezimmer der Herren zu gehen denn Herr von Plotz behauptete, er höre lieber Märzenkater, als das Gedudel ländlicher Klavier, und Gesangsfreuden hatte er den Einfall, einen Blick in die Räume des jungen Volkes zu werfen, das unter der Obhut der Mütter sich amüsirte. Der tapfere Major stand erstarrt. Er traute seinen Augen nicht Was sah er ? Ja! Was sah er? Da fächelten sich zwei junge, fehr stolze, selbstbewußte Fräuleins der Major nannte sie anders mit der großartigen Nonchalance und den stolzen Geberden des letzten Backfisch- und angehenden Damenthurns durch den Saal," umschwärmt von einer, vor ihren Füßen weichenden Schaar von Jünglingen mit frisch aufgelaufenen oder erst angesäeten Backen Härten. Wer je jung gewesen, sah sogleich, daß beide stolze Jungfrauen bemüht waren durch sehr kalte, höhnische Ne densarten und wegwerfende Blicke die glühende Bewunderung der jungen Her ren abzudouchen, oder richtiger, sie zu er böhen, wie man Wasser auf Steinkohlen spritzt. Die Kleinere that das mit vielen, anscheinend schnippischen Worten, die Größere aber mit emer Majestät mit einer Majestät! Unsagbar ! Zuweilen allerdings augenscheinlich, wenn die Herren sich in Geistreichigkeit überboten hatten vergaßen sich die beiden stolzen Damen, sahen sich an, schnitten sich dann, aus der hohen Rolle fal lend, Gesichter zu und lachten sich und den Herren geradewegs unter die Nase. Dann aber, während Fräulein von Hillewein, leider alle höhere mütterliche und Pensions-Dressur vergessend, vor Lachen zwei Zoll mit den Schultern aus ihren Kleidern kroch, zog die größere Stolze sich so schnell und großartig und mit solcher Schauspielcrkunst wieder in ihre eisige Würde und Gleichgültigkeit zurück, als ob man sie wirklich fatiguire und ihre Seele in anderen Regionen weile ! Ah! frischaufgelaufene Backenbärte waren wirklich nicht mehr Gegenstand der Beachtung für diese Löwin ! Und war dies seine Tochter? War dies Gertrud von Plotz, von der ihr Vater meinte, daß sie nicht Drei zählen könne ? Dies pompös sich fachernde in koketten Faxen ausgelernte, in diesem Kreise wie eine Königin mit Äugen, Hand und Wort gebietende Geschöpf? Unmöglich ! Herr v. Plotz rieb sich die Augen. Aber es war seine Tochter Und nein! Nein! Herr von Ploy schoß plötzlich wie ein Wüthender in em Nebenzimmer Hölle und ! Wem hatte dieser Blick seiner Tochter gegolten ? Sie hatte, sich niedersetzend, einen Blick .geworfen schnell, aber doch lang und tief wie die Ewigkeit. Papa Plotz kannte das noch aus seiner Jugendzeit. Wer war hier im Zimmer? Viele Gäste. Mitten darunter sehr vergnügt Frau Gotelinde. Hinter ihr an der Wand stand Herr Adelhart von Neusinn. Herrn von Plotz' Kopf wurde feuerroth. Einen Augenblick war der Edle unschlüssig, dann aber schritt er zu seiner Tochter in den Saal. Karolinchen von Hillewein und die jungen Herren verzogen sich schleunigst, als sie den Unerwarteten erblickten. Fräulein Gertrud erbleichte leicht. Wie alt bist Du V herrschte der Major. Siebzehn dreiviertel Jahr, Papa." Was T Ja, Papa." Papa zoa betroffen die dicken Augen: brauen noch finsterer zusammen und rechnete nack. Es war so. Wie sonderbar.

mt uuHa Er hatte sich das eigentlich nie klar gemacht. Merkwürdig, ihn so zu tauschen. Verdachterrcgcnd. Strafbar von einer Tochter. Er musterte sie darauf hin und Sekunde auf Sekunde fielen iyrn gros;e Schuppen von den Augen: vor ihm stand eine junge, stolze, jetzt freilich etwas ge drückteVallschöliheit in der ersten Blüthe, noch ein wenig mager für ihre Größe, aber mit dem ganzen 3ia; dieses Uebergangs von der Hcrbigkeit des Backfisches zum Liebreiz der erblühenden Jungfrau. Wahrlich ! Sie konnte sich überall sehen lassen. Und aufgetakelt wie zu einem Hofball ! Was trieb Gotelinde mit ihrer Tochter für Eitelkeit und Verschivendüng? - AIs dem edlen Major dies AlleS plc lich klar geworden, sagte er um so barscher und grimmiger : Wem hast Du soeben ein so dummes Gesicht zugeschnitten?" (Die Barbaren vr Väter sind ja oft bis zur Rohheit ungalant gegen ihre En gel von Töchtern.) Ich, Papa?" Gertrudens Gesicht wurde sehr verlegen, aber auch erwas entrüsiet. Ja, Du." O 0, ich mußte nur mit Karo' linchen Hillewein Gesichter schneiden. Franz von Gecken war zu albern." Diese Fratzerei meine ich nicht. Mit Wem im Nebenzimmer hast Du Blicke gewechselt ?" Ich, Papa ?" stammelte die Tochter abermals und enöthete bis über die Schultern. Wer sonst? Du scheinst heute sehr schwer von Begriffen zu sein." Fräulein von Plotz warf einen scheuen, geschwinden Blick in das Nebcnzimmer, richtete sich wieder höher auf, athmete tief und sagte: Da sitzt ja Mama. Mit wem sollte ich sonst Blicke wechseln, Papa?" Des Vaters Blicke schössen den ihren nach. Ja, da stand die Mama in der BlickLinie. Doch wer stand noch immer da und sah nach ihnen her? Was hat der junge Neusinn Dich anzugaffen ?" schnob der liebe Papa mit neuer Wuth. Mich? Ja, weiß ich es ?" sagte die junge Dame resolut, die Achseln zuckend. Wirklich. Er guckt uns an, wie die Kuh das neue Thor. Er hat uns seit zivei Jahren nicht gesehen. Wir werden überHaupt angeguckt, Papa, weil Du so ungewohnlich lange und mit so ärgerlichem Gesichte unter all den fremde Menschen mit mir sprichst." Papa stand da und maß sein Töchterchen von oben bis unten und von unten bis oben mit grimmigen Augen. Was war dies ? Wurde er sollte er hier dupirt werden ? Wurde ihm noch obendrein ein unverschämter Wischer ertheilt ? Himmeltau send... ! Er wurde sich darüber nicht klar und das war ein schrecklicher Zustand für den entschiedenen Marni und absoluten Vater und Haustyrannen. Bei einem Pferd wäre er sich ganz klar gewesen. Aber bei seiner Tochter?... War dies Demuth oder Trotz, Wahrheit oder Falschheit, Unschuld oder Verstellung ? So stand er da, sprachlos. Aber wer weiß, was er noch gesagt hätte ! Doch in diesem Augenblick schlug ein Klavier an. Vorher engagiren war nicht erlaubt geWesen. So standen alle Jünglinge aus der Lauer. Und wie groß die Furcht vor dem Major sein mochte, in diesem Moment schlugen drei Backenbärte Alles in die Schanze und stürzten zusammen auf die begehrte Tänzerin Fräulein Gertrud von Plotz los. Schurrend, rutschend, balancirend, um nicht sich gegenseitig über die junge Dame hinwegzustoßen, alle Drei zugleich : mein Fräulein, bitte um diesen Walzer !" rufend, kamen sie vor Vater und Tochter an, glücklicherweise nur mit dem Vater karambolirend. Ehe sich dieser aber von dem unerwarteten Ueberfall erholte, hatte seine Tochter schon den Arm des ersten Glücklichen er ariffen und wandelte mit ihm dahin. Als sie an ihrem verdutzten Vater vorüberschritt, verneigte sie sich tief, wie ein im Wind sich beugendes Rohr, aber gleich danach richtete sich dies Rohr noch um einen Zall höher als fünf Minuten vorher auf, und wer Fräulein von Plotz recht beobachtet hatte, konnte behaupten, daß die junge Dame plötzlich sehr verwandelt sei. Sie schnitt Karoline Hillewein kein einziges Gesicht mehr zu... Wo war der Backfisch geblieb-en?.... O ! grausame Reden lassen uns manchmal schnell allern. rer vcajor schaute ihr grübelnd und grollend nach. Nein ! Unsinn ! Seine Tochter versuchen, ihn anzuführen ? Weg, thörichter Gedanke ! Abcr der Blitzgedanke zuckte doch unter seinem Hirnsirmamente hin, daß diese Tochter ihm, Gottfried von Plotz, mehr nachgeartet sein könne, als z. B. sein Sohn Willibald, und bei diesem Gedanken biß der argwöhnische Papa die Zäbne zusammen und murmelte : Wart ! Ich werde aufpassen." Was that mittlerweile Fräulein Tochter ? Sie neigte gnädigst das Haupt auf dem schlanken Halse und sagte zu ihrem Tänzer : Wie allerliebst," sie hatte an ganz etwas Anderes gedacht und wußte Nicht, was er gesagt hakte. Der Tänzer redete und lachte beglückt, die Tänze rin aber blickte wie zufällig in eine andcre Ecke des Saales und erhob ihre Augenbrauen und machte einen kleinen Kopf ruck nach dem Platze, wo ihr Papa stand, und sagte dann wieder, majestätisch mit dem Kopfe nickend : Gewiß, Herr von Flatsch, gewiß," und lächelte darauf den glücklichen Tänzer an, um gleich darauf ln dem Arm des stolz in seiner Kravatte das. Haupt Erhebenden dahinzuschweben Schlangen ! Schlangen ! Ach, es ist ein liebes, frommes, kluges Geschlecht ! Ganz nach der Bibel. Auch Mama Gotelinde gehörte natürlich dazu. Als ihr Herr und Gebieter ihr hernach eine Standrede hielt,ob sie auch dieAugen aufmache und ob sie nicht sehe, daß Gertrud kein Kind mehr sei und Tummhci ten anzufangen scheine, und schlecht ge;ogen sei und 'aren mache und sich seltsame Blicke und Gesten angewöhne und Was das heiße, daß das Mädchen so herausgeputzt sei, wie ein Schlittenpferd, und ob sie schon einmal mit dem jungen Herrn von 3!eusinn in Gesellschaften zuümmen.aetressen seien, da iaate Frau

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Wotclindc bald : Gewiß, Gottfried" und wieder: Was denkst Tu, Gottfried? Ganz wie Du meinst, Gottfried...", aber zu ihrer Tochter sagte sie hernach: Kind, .iind, um Gotteswillen, was machst Du? Ter Vater! Der Vater!..." Vater war sehr sehr unfreundlich mit mir," schmollte die Tochter. Und ich weide doch Wohl mit Adelhart von Ncusimi, so gut wie mit Franz von Gecken und Leopold von Flatsch verkehren könneu, wie man eben verkehrt? Vaters Sprache war nicht zu ertragen." Und Fräulein Gertrud weinte sehr heftig. Es ist ja wahr," jagte Frau Gotelinde sorgenvoll seufzend, ivenn die Väter sich nicht leiden können, brauchen sich die Kinder deshalb nicht zu hassen. Willibald rühmte ja auch den 3ieusinn fehl angelegentlich. Und Achim lobt ihn. Komm, liebes Kind, was hilft das Weinen ? Wir müssen das Papa nachsehen. Er ist ja so gut..." Fräulein Tochter backte zum ersten Mal: Oder was?" Sie dachte aber auch noch Anderes: Fräulein Ger trud fühlte sich die Tochter ihres Vaters und gelobte sich, es darauf ankommen zu lassen, wer nachgeben müsse. Wir wollen Onkel Achim auf ihn ab schicken," tröstete die Mutter. Wenn Frau Gotelinde bei ihrem Gemahl etwas durchsetzen wollte, was dieser versagte, schickte sie gerne ihre Geschwister auf ihn ab. Daß sie ihre Schwester Schuchow dazu mißbrauchte, war eigentlich grausam.... ach, alle Güte ist so relativ ! Schwester Malvine wurde nämlich veranlaßt, in Gegenwart des Majors das Gegentheil von dem zu loben, was Gotelinde erreichen wollte. Sie pflegte das exallirt zu thun und das brachte den Major in Harnisch und er verfocht das Gegentheil manchmal gegen seine ursprünliche Anficht und dann stimmte Gotelmde ihm bei und verurtheilte die Ansicht ihrer Schwester das Weitere fand sich zuweilen. Oder Achim mußte, gegen Gottfried vor. Natürlich: Achim ließ sich nicht mißbrauchen. Aber er ward, wenn er seiner Schwester Ansicht billigte, zu ihrem Wellenbrecher. Er war der Fels dann, an dem die stürmische See umsonst tobt, aufschäumt und spritzt. Er konnte zur Noth auch einen Gottfried von Plotz mürbe machen. Hatte der Major sich dabei recht ausgestürmt, so sagte seine Gemahlin : Hat der Achim wieder Ansichten ! Was meinte er eigentlich ?" Und nun mußte der Major die gewöhnlich sehr vernünftigen Gründe Achims wiederholen. War er erst so weit, dann war mit ihm zu ver handeln und konnte Gotelinde auch an bringen, was sie auf dem Herzen hatte. Und oft brummte er dann : Na, meinetwegen." In welcher Art Herr von Sanft seinen Schwager für Herrn von Neusinn bearbeitete, haben wir gesehen. Sein Spruch war : Ztichtige Tropfen höhlen auch einen Stein aus, (Fortjetzung folgt.) Vom Ausland. In London erwartet man mit großer Spannung ein Buch, welches sicherlich das größte literarische Ereigniß der Saison bilden wird: Die Memoiren der Ex-Kaiserin Eugenie. Man erzählt sich, daß darin auch eine Episode, welche ihrer Verlobung vorausging, enthalten sein wird. . Napoleon war etwas dreist in seiner Liebeswerbung und vergaß einst auf einem Spazierritt die Gebote der gu ten Sitte so vollständig, daß das schöne Fräulein Montijo blindlings mit ihrem Zelter davonsprengte. Unbekannt in dem Wald von Fontainebleau, verirrte sie sich so gründlich, daß es fast Mitternacht wurde, ehe sie das Schloß wieder erreichte. Inzwischen war große Unruhe in der Hofgesellschaft, Napoleon selbst lief im Neiteranug auf und ab, jeden Augen blick bereit, sich selbst aus die Suche zu machen. Endlich meldete ihm sein Kam merdiener, daß die Geliebte zurückgekehrt sei. Eugenie ritt erst wieder mit ihm aus, als sie officiell seine Braut aewor den war. In den Memoiren soll die Kaiserin auch eine Vertheidigung gegen die Anklage versuchen, daß sie den deutsch-französischen Krieg frivol herauf beschworen habe. In Teltsch (Mähren) hat der Schuhmachermeister Johann Havlik seine drei Kinder, von denen das älteste fünf Jahre zählte, förmlich abgeschlachtet. Johann Havlik, ein kaum dreißig jähriger Mann, ernährte sich und seine Familie redlich durch seiner Hände Arbeit. In letzterer Zeit hörte die Arbeit beinahe gänzlich auf, und Havlik, der sich alle Entbehrungen auferlegte, mußte bald feine Kinder .hungern sehen. Das nahm sich Havlik so sehr zu Herzen, daß er sich dem Genusse geistiger Getränke hingab. Dieses Beginnen veranlaßte auch noch die wenigen Kunden, die Har lik verblieben waren, dazu, sich von ihm abzuwenden, da dieser bald zum ftadtbe kannten Trunkenbolde geworden war. Unlängst kehrte Havlik, wie es ihm in letzter Zeit zur Gewohnheit geworden war, spat in der Nacht in trunkenem Zustände heim und legte sich zu Bette, welches er jedoch zeitlich Morgens verließ, um seinen Mordgedanken auszuführen. Er näherte sich der Lagerstätte seiner fest schlafenden Kinder und schnitt denselben mit einem Schusterkneip die Hälse durch. H. wurde in Haft gebracht. Während der Eskorte äußerte er sich dem Gendarmen gegenüber : Warum will man mich denn strafen? Weil ich meinen Kindern eine Wohlthat erwiesen habe? Für sie ist es besser so, als Hungers sterben." Havlik wurde dem Kreisgericht Jglan einaeliefert.

New lOOO geheilt! v paSpg?ap cj j Fallende rankhett, rämpse.Fall iri sucht, heile ich sicher, wenn alle Arzneien per. u gevens waren, suit veruymleilen Prosen oren hatten dem Vater zwei meiner Patienten die traurige Eröffnung gemacht: Ihren Kindern kann doch nicht geholjen werden, sie sind UN beilbar, iehe Ei z. daß dieselben in einem Institut für unheilbare ranke untergebracht werden." Der letzte ersuch mit meinemMittel gab dem erfreuten Vater die Kinder gesund wieder. &ttl kunst sende ich gratig und sranco. CARL PINGEL, Deutscher epezkltt. t BOCEESTEK, R. Y tfo. 175 Aadrsv Str.

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Eisenbahn -Zeit. Tabelle. Änkunst und Abgang der Eisenbahnzüge in Jndianavo!!?,an und nach Sonn tag, den 2. Nov. im. kleveland, Columbut, eincinnati u.:d Jndla. napolit Sisenbakn (ee Live.) Abgang: St J) !Ör l.. 6.15 Cw Lntktson k...:o,.'!iLt DojttrnJrCl 1i.10.io Km er... 7.,s 3 Ct5. s Luknnft: Bft Ct 2 ff; tttg 6.0Brn S 2? 5 y ?r .10.3.i Andersen e... 2.001t 3., 3 StCji b.WKm et 6C.liU5ftB vrlghusosd Didisic, 5. e.E.sd 3. gang täglich. fi.lSfhn. 10.10 Cm 11.13 Ba 1.30 S! 5. ' . ttgltS. 5.25 Rs täglich. 6.40 Ba 10.33 i.00, iis Rw ...... . IJki 9tw Uglich. hJUftii tagiu$.lu.KBi " 7.13 Km I PMiburg, etetinaett & et Louis Listtbah, VPWBV I ich Xc aus. Dck raukge eiaeit9 1.25 m I aenom eonnt. 9.40 Cjb P 5 ommknEonnt.lV.U B 5Deaug. kntag 4.00 Rm V V A 5 P - täglich, h.. 4.t$m Danton ti aug tonnt 4.55 Cn 5 glich lUTCa a üi aii. Sonntag, IM V VU LP ftl täglich 10J3 k Da,tn i ,. snntag tüM (Ja Chicago Konte via ftofcraa. Stceg, Schnell. I Zud'g fco. 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