Indiana Tribüne, Volume 8, Number 214, Indianapolis, Marion County, 21 April 1885 — Page 3

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M Necext, nzch treuem M:sh!n'S Krau ttx BittkrS zusammengesetzt ist, ist über jtttitinifrt ti:t alt und deutschen Ursprungs. Die gznze Reihe von Patent-Medizinen kann n:'St ein Präparat ausweisen, daß sich solch' c.tcr Höhen Achtung an dem Orte erfreut, an dn ti anzefertizt und, all IJTER Es ist d2S beste HeÜmittel dn Nieren und Leber'BeschvnLen. Dyspepsie, MagenKämpfe, Unverdaulichkeit, Nalaria, periodischen Beschverde, etc. AIS ein Blutteiniger bat es nicht ftmeö Gleichen. Qi stärkt das System, kräftigt und schafft neues Leben. Ter verstorbene Richter Ha?eS Ven t antastn So.. V.. ein tüchtiger Jurist nrCb geachteter Vürger. schrieb rizft: .Msbler'i Äräutcr gitterl weit und dreu begannt und bat durch seine medi,iischead bettenden Sgenschaftea eine reftn Ruf erlangt. Ich selb? nv meine Javilie Kabkn Vkrstiedene FKsch ge braucht und ich Ina üderimgt, daß ttr Ruf hl ver dient ist." Mwkiler AerK Dltters a. 625 Commerce Str., Philadelphia. Vsrkn'S grnkhmer OarTdrz, (chUst ni fetl. RKVNch. IRR Die kürzte es öeöe Sah nach Louis ville, Nashville, Memplils, Chat tanooga, Atlanta, Savannan, Jackaonviile, Mobile aad Xsw Orleans. 8J tä toortsailtttt fn? Passagiere nach dem ttäotn, eins btccftt Route zu nehmen. ValaK, Schlas. und Parlor-agen Zwisten )ieazs und LouUv'.lle und St Louis und Loaiiiüt ohu Bagenvechsel. Eossott, TjrelligkriZ nnö ZitfiAl dwet du ,3eff die alte znder'äsfige B. M. M. M. U. IX. Derliiff, Zlsftfient 8f neral Passagiergnt, 9titon.3-l a'hwzto und Jllinoi Str., Znd,t E. W. MoKkn.va, Superintendent Fzufr-Alarm-Signal,. 4 VtH-Mflifir-to uut) Sft.irJtt. 5 tn iptaa-irtisr fcS &uc 5Dpartimt. 0"t"t.atc und or!. 7 9tZil und MicZiz,n GtraS. 3rf3tra und Ms?achu,ttt GtriRoR und S?ordLt?aSk. ' 12 VsqaZuffett! t. nahe ?ibl Stt. !3 De!a:o,k 6t.r, und Z?rt i2an e. 14 em Jee? und cn XJat Ävenu, 15 Peru Ltr. und V,?:chu?tttZ Av in C;'.tn!an cc. und i,h Ttr. 17 öu.k äo. unk tu:: Xtr. :4 uze SV. un aXalott d. xi Atc;e un J-V.t Str. US ii'lec und Ti5nte St,. 1 .cöaua und 5U?en: ttr. 'LA iAtK:2A Uni 3;nt Sl?. Lj Cabtl :r. vndäincoln T-7 ii7 i'.tin2u.;j Stöluoi. iJS jintul ÜB, und Ächt Stt lil dliiaua und i':crr.on tr 12J 'Hoxamcn uns Zcht Ütr 154 5cCge 28(. ur.fl ;r.tc .t. Ho S. 'and Uail SU. 1 XtUoarj nd ÄtHiga Ltr. 21 t. 3ct Str., n Jllwo.S. Ptnnsylvilnia und tritt 25 o. 5. Engine HsuZe Sechfit, n, 33 26 ij-i1ftx?t nd ?t. I'.air Str. k? IZinziZ und üUVi'. ynsIrnla tr. und oi isftsst?ri ud 8trtf s:r. Sli titinef7! uad ilüU.ßa! ts. 013 vnnulnaRti vut i?lcöi:T t:. 2t4 2Ii3;3 u: d H'rderi Sie. :t Idi.n, Ä. U1, 1k'.ch!i2U tr. i Vitr.Uan und 2Bclr ui St?. 54 lornia und i;tmont tu. Z'.iU u SUa ilo-'I X;.3n5tanaÄ3..uut t. Sti'.t r 47 5UJtcüal. tt s:k und Nord 5:t 39 Sttlgsn nd gS 12 Cü nd Calnut Str. SU und Dr: Ste. 4 Skdtk und Hosstd 41 Wasigtd, neh Ekft Str. 41 Clindorf Nd Sa?h'.ne5n.Stk U iissu::nd co o:I 46 Kertiiau und LZashingtou Str. 4 Jllnoiß und Oii tr. 47 Xennifi ur.d Bi'iwston St?. U Zkwzan' Pk Heu'. 4S Zndianola. 412 rffouri und lZaolsnL Str. 41Z NM5r?i und Wabash en. 42Z Ferguss'? Psrk Hous,. 421 I. B. O. ou'.d Ssui. 423 Jnsan s,lu. JttastSundVerriZetr. lwoik und Loutstana fr ES Bcfi und ReSarta Sit. (4 DS nd South Str. 56 Xcn-Kfltt nud esrgia 3tt. 67 ßlrtdian und 5l9 68 Sdiso und Eonil 2ti. 4illn Loe. cb Tnlo? t, (12 Bft d ockweod -lt. ,15 ,,tu5, Se. od Setö s 14 QnUn und erris tr 111 Zlwdtk und nsaZ S 17 Vsrrtß und Taestai vtr. ei outd ai Lela tr. Pennsqlozt, nud Luistana Lri. gz rlae ud QciattH Str. G4 OH nd l?e?att? Str. lakarsa und Birztiuck ?. e? Lliztut As, und Vradsha St, 68 Oft nd Ecöurn Str. Pous?!antz k:r. uud Madtso oe. 612 lcftnu t,ad Tougtt? Lu. 71 Virginia s. "si Hursn tr. N Oft und Sorzta St?. 7Z Sashmzts und öenton Str.. 74 ntt und eorzta Str. 7S?nft se. d Pw. 7 DU und Haiti Str. 78 Virginia. und TiiUon. 7 ltcher?. und DtNon. 7tt S?ruce und Pro'pel: (Str. 715 ngliZh s i'.nd Laure'. ZItr. 714 Oranz n Olive Sl:. 715 eh uad kr. 1 ia -v sie 5irje? Ctr. fti ZSashtngt, ud Dlear lz. k3 Oft und tftarl Otr. b4 9it und Davidson VN U Taud''U2ksnUnaU. tni et. Staate Arsenal. SZ Orniital und Washington Stk. S? :auen StsZ.izniB. 112 jto.S Schlauch.Hau. Oft WcshigtsSki Kid artet uno sd' tr. 14 Ot ud Hanzeo St ZZar?!and nae ttrtdtan Str. Vertdtan nnd orgia Straß. Ul-l Pnoat.siznal. 1-M Und statten rviederbott. ,lter ZU. Signal sür Feuer.DruaT. Si Scy.ckz, ?r au, reidiäg', DruZ ab. Kzchügt.iZ,i:tZLk.'

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Wer Knabe.

Roman von Karl Mann,. (Fortsedung.) Auch als cr den Dienst quittirt hatte, blieb cr stolz auf die große, erlernte Kunst, jeden Splitter im Auge des Nachsten zu jcben uuo machte desien kein Hehl. Deutete man auf einen Balken in fernem Auge, so wurde cr grob. Und in Bezug auf Grobheit hatte er eine große Naturanläge so bewunderungswürdig ausgebildet, daß er darin sogar der Ehre der Mthenbilou.ig im Regiment? theilhaftig loure und alte Wachtmeister erklär tcn, daß sie vor ihm Kinder seien. Beschästiate er sich mit Allen, die ihm vor- ' r t rx. . kamen, o war es on exnc mpm; nenz sonder Gleichen, ihn auch nur anzuleben, als ob er nicht unfehlbar se,. Für ge!oo.mltch ein Femd vieler Neben, haßte er Disputrren und redtte, wenn er einmal redet:, gern allein. Und..sobald er, w:e lett gejchab, unmuthig oder zornta wäre, sloen iym cie Wone re m4 ,vr auszicl'.z. '.l s.in Vater starb, quittirte er den T iens: als Major und übernahm die väterlie!: Güter Plotzow und Godewisch. Tas Erötheil der Schwester Ade

- , . . . -m f - t . I VVIIV W W V v w rf lai-e und die schulden, die es jetzt zu bur( unb rch Landwirth und Jnduocrtiacn galt, überstiegen zu weit sei- r,.;,. sk mnn ifn hnm Mn?n KZ

, . ' t .. i ne ttr:e. .alö da? er daran hatie denken mögeu, mit uligenugenden Mitteln und stetö adhagig von Geldlahern dte beiden 0)üter zu bewirthschaften. .Schnell entschloen, verkauste er das srellich auch lcbon uit ;wci Jahrhunderten der Farm i. t .. fit ff v i r t st- - le an.ehorige iÄut Godewisch sehr gun. stig u:iö hatte nun das große, schone isrtaut frei. Aber gleich daraus starb gut frei. AVer gleiß? daraus staro F f .1 . L t auch 1 "rau ater und deren 'lm zahlte der Schwester bei Seller u..d senn'.a ihr (rbtyell aus , , , - . W x entveu erd e Gotelinde noch von ut aun erwano:en, itxta specieller Liebling und Pathe sie war. 9 r pi , rc . c.- cn durcy A,e!!amen! em oeoeulenoes ermo- ' ' I zen. " -M .MV. I Herr von Plotz suchte nun logleuy oen Verkauf von Godewisch rückgängig zu machen, aber leider hatte er sich schon mit dem Käufer, einem thüringschen Edelmann, Namens Herr von Neusinn .., cm r' v wegen pvinncyer celnungsveriryievenheilen überwarfen. Dieser wies kurzweg jedes Angebot ab, trotzdem er nicht Godewisch,sondern ein anderes Gut bewirth scbaftete und Godewisch verpachtete und .', r l w r V I ccild aucy wieoer ganz aus oer vsegeno I verzog. ..vcun wird s turn, hatten die Bckannten deS tollen Plotz gesagt, als er den väterlichen Besitz antrat. Der Major täuschte sie. Bon dem Tage an, wo er Godewisch verkauft hatte, horte jede extravagante Verschwendung auf. Er knauserte nicht, aber er hielt sein Maß. Und sobald Gotelinde geerbt hatte, legte er Geld zurück. Gottsried von Plotz verrieth, was ihn

bewegte, mit keinem Wort. Aber Frau schasten, nickt für Reisen, und sah daGotelinde wußte es wohl: derVerkauf von sei auf den Pfennig. Das Paar hatte

Godewijch brannte ihm aus der eele. Jedenfalls wollte er seinen drei Kindern m l r r-j.-.r . t i - o iem ourcy ieme cyuio verrnmüCMc Vermögen hinterlassen. So lebte er nun, Freiherr vom cher tel bis lur Sohle, auf seinem Erbsitz. Keinem Menschen schuldig '. Nur Gott und seinen König über sich! Doch mußten ibm auch diese oder wenigstens ihre Ber treter nicht allzusehr ins Gehege kommen, oder er nahm es übel, respektive konnten die Vertreter sich vor ibm in Acht nehmen, lvenn seine und ihre Ansichten über die veri'ckiedenen Reckte differirten oder aar collidirten. Wenn auch kein Landmann von Beruf, wußte der Major, auf dem Land

aufgewachsen und von ausgezeichnet Goldschmied trug, alte Ubren, altes PorprakMem Blick, bald so gut w:e Ei- Mn, alte Bücher, alte Möbel und deA mm Ml iJi V ft te V 4 I , 4i 2 X i 9 . mm w

ucfc-ucivy uuu uuuiuiuku, ivu rerlei Kuriositäten uralter NumpetlamHauptsache für grones Getriebe, die rich m,rn n, yur ,,:.s sz s,kf:?n

tigen Leute zu smden. Als guter Be. C . . - . k mXm m, m. Km " m mm 1 k a 4 m mM m mm leytsyaocr intk mWi ju das Detail der eigentlichen AckerwirthIchast, sondern uverue die Äuösuyrung, wie sich gehörte, seinem tüchtigen Jnspek- . . , v o-iv wBqiqaumo uno mamn ve cvasttgl, teoie oer rr wam von Plotz mit sich und seinem Zustand außer, ÄÄÜS ' L-Wn vyuitt jcgi uu üiejt, iitucuu,cu üjci. i m Z mmm jmmtSl MlßAwm OniliilM W Aid Aju ci um uuuvivu tutvu uiw iuvvf cn: v-ci icu auiwcii, um vtiii wuirn vfc v. nÄ"f fefr sä wn lttder schon au ftmen Reden ch. n.;t:.i t:.r.tr;A t;i .in,;, -.L?.ZV'ÄAS'W?S M Eit vuttES illZzviv vt iititttii 5rr. k.: -Annchten mit denen seiner, von ihrem &An6 .nt.r.rff.n fflflM. W -m y tM V w w w w 4 ij hatte zu wenig Plodisches Blut. .Er machte keine Dummheiten. Er war brav. gewissenhaft, gesund, kräftig- und ge cheidt Alles sehr schön. Aber Schlafmütze" murrte wohl der Vater, wenn der Sohn ihm seine gutenZeugnifse m'.t Betragen, musterhaft" brachte. Wehe ihm übrigens, wenn Willibald faul und wild gewesen wäre ! Dieser Vater hätte es ihm nicht hingehen lassen, wie sein Vater es bei ihm gethan hatte. Denn wenn nach Gottfried von Plotz und Gesinnungsgenossen die Jugend . . ! t t . . . . . e dumme treicye macyen mun, um q ais tüchtig zu legitimiren, so muß sie doch auch nach denselben Gewährsmännern wieder zusammenkuranzt und gestraft werden; sonst verdirbt man sie durch schlechte Erziehung. . Wlllivato oursie namrury xiicyrs anocres werden als Soldat. Er hätte vielleicht lieber studirt; er hatte so garnicht? von strammer Haltung ; er yane oie nicht, er hatte das nicyr ; aues aroemäßige" fehlte. Traurig ! genug -Aber er wurve docy oioai. unp iwo mue W Lieutenant eleften siegln ivmn,3 .8 pferkeit und Kaltblütigkeit auszuzeichnen, wurde in den Stab versetzt und galt all gemein sür einen vielversprechenden Ofsizier. Wohl der Einzige, der dieses .Urtheil nicht recht fasien konnte, war Papa von Plotz. Er schüttelte darüber den Kops und konnte es sich nur aus der Verkehrtheit der neuen Zeit erklären. Was versprach ein junger Mensch als Ofsizier, dem fein Vater die besten" Pferde zuritt und schenkte und der trotzdem in freien Stunden lieber als Stubenhocker tudn

te, denn courvctlirte und trotz auer Schuhriegelung von Jugend auf ein Pferd in erster Linie immer als ein schnelles Beförderungsmittel von einem Fleck Erde zu einem andern und nicht als Selbstzweck und nicht das Leben auf und mitdcnijPferde als die eigentliche Qnintcssenz des Soldatenstandes ansah? Daraus konnte nichts anderes werden, als höchstens ein gelebrter Offizier. Und auf die' Sorte war Major von Plotz, durch 186G noch nicht bekehrt, schlecht zu sprechen, wenn er auch Ausnahmen und tfttdif rat siiFi Viftf Si in einer 9fr;

V(9 wUlllVVI jvywv, vp vv niiv - mee auch solche Käu:e geben müsse, so gut wie Militärärzte, Zluditeure, Jntendan ten zc. Außer Willibald hatten Herr und Frau von Plotz zwei Töchter. Die älte ste war an einen Hauptmann von?tramm verheiratet, der nach 1866 als Jnvalide seinen Abschied genommen hatte und Ux st( Achter ein Gut bewirthschaftete, mit der Absicht, sich, wenn m bcr sjäe m Plotzow NZU: fstufen. Fräulein Gertrud lernten wir ' , " " ' Ein anderer Mann war Schwager Achim von Sanft. Uebrigens auch ein Z)!ann von Gewicht. Herr von Sanft war reich und das durch eigene Thätigseit und Klugheit. Ein Mann des Friehn2 itnX nrAyrrs9T 9pmitmsiAfit. ltVH; lV . v. " ' in lstngrarnCr, aber unerüblicher Thätigkeit, all sein Sinnen stuf fnc Angelegenheiten gerichtet. Es war sonderbar, da der langsame 5err mme'r achten Zeit dort Antraf, wo iis nrlT V.WV4 .vw. wv .VW IVItVV.VM.V, daß schon seine verdrießliche Miene und cin lbwegs ärgerliches Wort bei seinen ... t uIÄ!;.A;n. u c.:.. Pw M nu 's,:,. Wm99 ww v IVIIIW Schwagers weitschallendes Donnerwetter. Haiti nicht viel mehr gelmit als Gott--l mLh l:x ; xi. I IVV VVil Jtvni WVVk ViillilU I vv -vv" V -, s& durck autodidaktisckes Studium nd Nachdenken eigenthümlich weiterge. bildet und ein bedeutendes technisches c rr. . r r . r . . i, . er. uno rweros-aienr enlwiaeir. et - t . t ......Af.'i.... rs...e x? oacviig, r.aa; grunoiiuzen nsormailonen . 4 r 4 4 ourcy Äugendem rn oer Praris uns vie lern Erwägen ging er an eine Sache, aber zäh führte er sie dann durch. So hatte er noch jung und mit geringen Mitteln ein verkommenes Sandgut. angefaßt, ?i c rc v ni rnik oem man iym ven Nlcrgang prvphezeite. Er aber warf sich auf den Kartoffelbau und legte eine Brennerei an und hatte damit großes Glück, verkauste und kaufte em großes Gut an emerWas ri p i. - . ' r i rr .'t er nraße uno grunoeie Nicor vios wieoer m M . m r :me Brennerei, Unsern aucy groye Ziegeleten. Danach chetheiligte er. sich an der Iründung von Zuckersiedereien. Als sein Vater starb und er Antenhof erbte, var er schon ein reicher Mann. Von seiner Frau, mit der er in musterLaster Ehe lebte, wußte die böse Welt eientlich nur einen Fehler: sie sei, abge,ehen von dem, was zum Auftreten nach Uußen gehöre, zu sparsam. Sie hatte für Nichts etwas übrig, nicht rür Geselltoti Söhne, ganz nach dem Sinn der Cltem einschlagend : der Eine wart i . J . r i.. irn. .fi r.v!A Sandmann, vane anowirivicoair und verwaltete jetzt das entferntere zweite Gut; der Jüngste studirte IngenieurWissenschaften. Auch Frau von Sanft hatte früher mehrfach mit ihrem Manne ihre Noth gehabt. Nämlich der sonst gleichfalls sehr sparsame Achim hatte, wie seine Gattin oft jammerte, die Manie, auf Auktionen und wo es sich gab, alten Tröbe! und Absonderlichkeiten zu kaufen. Und dann brachte Achim seiner Gattin diesen Plunder ins Haus : alten Schmuck, Silber- und Goldsachen, die leccr ver nünftige Mensch znm Einschmelzen zum cinmal fragen, was das Zeugs I " . gekostet hatte ! Denn Herr von isanst 'ria und geduldig, aber auch r eigen und verstand dann gar keinen . cht einmal seine Frau durfte ihm einreden, und sie, die sonst strenges gieaiment führte, zitierte, was Vielen glaublich erscheinen wollte, vor ihrem ärgerlich werdenden Gemahl. Uni seine Sachen hatte sie sich absolut nicht zu bekümmern. I i m . o . ? :i r J Wie am Frau von Sanft in ich, tote . , r -C " "j, ,,.,r,U. r,, Is.:.s sämSsäi uä nmmmümmUiimX begann und sie für alten Basel noch mit u,p endlichein Dank boerende Prei bekamen. . c - " ,. .'ja'.t..l wenn er das UM einen SpottprelsGekaus- . ....er. te abzustehen, sich herbeiließ. Doch Herr von Sanft blieb nicht bei solchen alten Kuriositäten und bei Urva ter Hausrath stehen, sondern war unbere chenbar in seinen Einfällen, die jedoch n;e Hauptgeschäfte vetrasen. So las er ein Buch über englische Landwirthschaft und darin das Lob der Elydesdaler Pferde. Sogleich bestellte er sich bei einem großen Hamburger Pferdehändler zwei Elydesdaler Stuten. Auf einer Reise zu seinem in München studire'nden Sohne reizten ihn die dortigen Brauerpferde fo sehr, daß er gleich I r p i rt FT. Pi . . O I ! nocy ein bespann oer auerscywerslen !pmz gauer Hengste kaufte ; für die Brenne reien und Zuckersiedereien waren sie je denfalls trefflich. Was Herr von Plotz zu solchem Einfall sagte, mag man sich denken, wenn man hhrt, daß der Mazor zede andere Pferde zucht als die des Soldatenpferdes für Deutschland verdammte, und dabei noch kleinere Pferde den größeren als dauer hafter vorzog. Jetzt hatte Achim von Sanft wicde einen neuen sonderbaren Pferdekauf ge macht, aber es war ein Fall, bei dem WMt em Herr von Plotz sich untreu wurde. Nämlich derMajor haßte die Wettren nen und erkannte kein Pferd als Reit Pferd an, das sich nicht nach der Jnstruk lion Friedrichs des Großen auf einem Platz, wie ein Thaler groß, tummeln und wenden ließ, wie der Husar will." Stieres Dahinrennen war ihm ein . Greuel. Er hatte darüber natürlich in se.nem Leben manchd Fehden bestanden und 'man chen Verdruß. Für gewöhnlich war er r . 1 rw r in seinem .rettender Sieger .blieben

und hatte seine Widersacher aogcsen:? und noch mehr geärgert, weil er am grod sten war, aber Jeder findet seinen Mann. Und noch dazu schmolz mit der wachsen ixn Rennmode und seinen wachsenden Jahren seine Anhängerschaft um ihn zusammen. Seine tollen Reiterstücke wur den für die Jugend Mythe. Man hörte ibn an, wenn er gegen Rennen perorirte, aber man schwieg, statt ihm Beifall zu spenden und tuschelte hinter seinem !ükken, er würde alt und seine Zeit sei vor über. Er stehe auf einem überwundenen Standpunkt.

Undank ist der Welt Lohn ! Das ha- ... oen viele, viele aire eirer in oiesem Fall empfunden. Die 3!citlitcratur ist oess' Zeuge. Auch Herrn von Plotz blieb die volle . Bitterkeit nicht erspart. Im Laubower kreise war der erste Mann der Fürst Radewust. Der Fürst hatte durch eine reiche Heirath den äußeren Glanz des Hauses wieder hergestellt. velches aler nno isronoarer seyr yeruntergewirttchaftet hatten. Seine beiden Schwestern hatten sich auch mit gewöhnlichen Adeligen begnügen müssen; die ältere hatte einen Herrn von Traut, jetzt General, geheirathet, die jüngere, Comtesse Kunihild denn nur das Haupt des Hauses führte den Fürstentitel einen sehr reichen Aaron von chwollen. Der Baron war ein Lebemann neuen französisch-englischen Styls. Von einer französischen. Mutter in Paris geboren und dort größtentheils erzogen, war er später in den diplomatischen Dienst einge treten und hatte sich an verschiedenen Höfen amüstrt und auch durch etne nicht unwitzige Spottmäuligkeit ausgezeichnet. dann aber vorgezogen, nur sich selbst zu leben, was er in Paris und auf Netten denn auch mit lebemännischem Anstand fertig brachte. Seine Gemahlin Kunihild, unruhigen Geistes und für eine Radewust ungewöhnlich lebhaft und aufregungsbedürf tig, hatte sich nach besten Kräften in den Strudel des Pariser Gebens gesturzt,aber ach, sie war doch zu sehr eine echte Tochter der Sandmarken und als Landpflanze erwachsen mit zu wenig Vorbildung und m hausbackenem Gewissen in jenem Qi'gd lise eingetreten, als daß ihr das nicht übel bekommen wäre. Sie that mit und nahm die air3 einer großen Dame der Pariser Welt an, aber aufrichtig gestanden, kamen dabei für ihr eigenes Leben meistens Dummheiten heraus, über welche Andere lachten und dcrent wegen sie selbst oft trotz der Absolution ihres Mannes natürlich gegenseitig die plebejischsten Gewissensbisse fühlte. Darauf wurde sie fromm und bekannte sich als große Sünderin und hatte Lust zu konvertiren, aber es fühlte ihr dafür die Nomantik und so kam ihr schließlich der Rettungsgedanke, ein Leben zu verlassen, für das sie weder Sinn noch Anlage hatte und in welchem sie doch niemals eine Rolle spielen konnte : ihr Mann mußte im Laubower Kreise, unweit Nadewust, ein Gut erstehen. Er warmes wohl zufrieden, zumal sie ihm das Versprechen, gab, ihn dann in seinen Neigungen unbehelligt zu lassen und na mentlich ihn nicht mehr bekehren zu wol len. So hatte er etwa anderthalb Meilen von Plotzow cin Gut gekauft und statt des alten, kläglichen Herrenhauses eine Praa)tvilla am See erbauen lassen, die in diesem Frühjahr bezogenlward und mit deren völliger Einrichtung er sich wirk lich die Zeit hier vertrieb. Herr von Schwollen sah auf das Kraut junkcrthum um sich herum, mit einem ungeheuren Vergnügen herab und amü sirte sich bei jeder Gelegenheit, wie er gar nicht mehr für möglich gehalten batte, über die köstlichen Originale, zum Beispiel über Herrn von Plotz und Herrn von Sanft, die er Don Quijote de la Mancha und Don Sancho nannte. Auch lie edlen Gutsbesitzerinnen gaben ibm so viel Anlaß zur herzlichsten Heiterkeit, zum Beispiel tvenn eine Frau mit zehn Kindern, die vielleicht über das Kalben ieder Kuh zu reden gewohnt war, sich beleidigt zeigte, daß cr in seinen Reden so frei war, anzunehmen, daß nicht der Ftorch die Kinder brine 2.'ian mun sicy m dieser Beziehung sehr in Acht nehmen, oder kann übel anlaufen. Namentlich darf man sich keine heitere Ironie erlauben : das ist die beleidigendste Ueberhebung. Amüsirte sich Herr von Schwollen über alles Erwarten auf seinem Gute Boryigow, so traf.ihn dafür der gerechte Haß 4 f . m m 9 . im. 9s der dielte seiner etterkett. v$ war diesen, die in ihrer Art selbst zu den hochmüthiglten Herren der Schöpsung gehörten, uner!räglich, sich spöttisch von einem hergekommenen Fremden mit fremden, arroganten Äkanieren belächeln zu lassen. Sie waren das Salz der Erde, des vreu ßischen Staates Robur, daS eichene Kernholz, daraus die Nippen des preußischen StaatsschisseS gezimmert werden. Herr von iotz wurde yalvtou, wenn er langer als zehn Minuten mttHerrn von Schwel len zusammen sitzen musite und auch Herrn von lsanft war der lächelnde, fvöt tische Gutsherr von Bornigow, der ihn jedes Mal nach Runkelrüben und Och senmast fragte, in innerster Seele zu wioer. Uebcrdies empörte Herr von Schwollen alle Gemütber des Kreises durch seine frivolen Pariser Sitten, über die er, was das Schlimmste, mit heiterem Cynismus cherzte: man besurchtete, daß scm Bei piel ansteckend wirken könne, denn nichts st gefährlicher als ein Laster, mit Grazie und offen geübt. Plump .und grob schadet es nicht halb so viel und brauchte v .:f if. t. -ir?..-V ... rr - ' man oeeyaio oeiressenoen aus nicht so viel zu reden. Des. Weiteren kam hinzu, dan der fremde Eindringling durch seinen neumodischön, bei dem Bau und der Einrichtung des neuen Herrenhauses entfalteten Luzus den übelsten Einfluß, namentlich auf m.Lt.TTi . vie tLuieoefiizeilnnen, ausuoie, ja den selben förmlich die Köpfe verrückte. Her renhäuser, welche 'seit zweihundert Iah ren solide ihre Pflicht erfüllt hatten, hießen plötzlich Baracken, und eine Dame, die einmal bei Frau von Schwollen zu Besuch gewesen war, konnte doch die Schwollens nicht in eine Swbe mit alten Möbeln bitten und mußte eine neue Garnitur und cm neues Service und auch einen neuen Wagen und neues ra.si: . o:w r.-. n,..Lrx. I . 1 ' undLedienten haben. . vciiix uno ixvuc .civittu m uier

Machte Herr von Tcywollen seine Euch c schlimm, so machte leider seine' Geniahlin die ihre in der ersten Zeit um nick'ts besser. Frau von Schwollen hatte zu lange in der Pariser Monde gelebt, als daß sie nicht mit Schrecken gewahrt hätte, aus einer wie niedrigen Stufe doch eigentlich ihre weiblichen Genossinnen des Laubower Kreises ständen. Sie erschrak über sich selbst, daß auch sie früher als junge Comtesse ganz zufrieden so ohne höhere Bestrebungen des Geistes und Gemüthes

dahin veaetirt bätte. Die Laubower Gutsbesitzerinnen lebten durchgehends l tl.i-A-L v r. i :r . uurai uno recyiyrer ramme uno lorer Wirthschaft, hatten keine Passionen, sonvorn nur die augemeinen und dazu die landlauslgcn Tugenden- und Fehler, und bcsaken eigentlich keine Abnuna von den Ausgaben und Pflichten einer sich über das civeau eryevenden, modernen Lame. Die geborene Comtesse Kunihild, frisch wie cin Fisch im Wasser sich fühlend, so vald sie den bcimatyuchen Boden unter den Füßen hatte, sah darin ihre Aufgabe, dan sie ihren früheren Freundinnen und Bekannten den Standpunkt klar machte : vie erste Aufgade der grauen war, sich selbst auf eine böbere Stufe m beben. und dann ihre Männer gesellschaftlich und sittlich religiös zu bilden. . Dam mußten die Frauen ihre Rechte, besser ,n Obacht nehmen und ihren Gatten gegenüber ihre Würde besser wahren, als bisher geschehen war. . USenn sie sich in hö heren Respekt aesckt hatten, konnte , das Bildungswerk nach allen Kräften beginnen, denn es ist verkehrt, dav die Frauen meinen, es sei aenua. die Kinder ;u er. ziehen und daß sie darüber die Männer vergessen, denen das Ewig-Weibliche stets aiS ZUlidungstNlttet nothwendig ist. Mus se man auch die höhere moralische und formelle Schuluna noch aussetzen bis Baronin Kunihild ihrerseits die Frauen auf den nöthigen Standpunkt gehoben hatte so hatten die Frauen doch sogleich in den alltäglichen Lcbensvorkommnissen zu beginnen und zum Beispiel das gewohnliche, auch das sogenannte unschuldiae Glucken. Svielen. . Trinken der Männer, vom Ernsten und Schlimmen abgesehen, unter keinen Umstanden zu erlauven. Drittes Kapitel. Es war wir sind noch immer bei Rückblicken es war in einer aroken Gesellschaft bei Fürst Radewust. Das Gespräch kam auf Renmn. Der Fürst hielt em Vollblutaestüt und einen Rennstall. Dieser kostete viel und brachte wenig ein. Aber auf den Laubowcr Rennen pflegte er zu siegen, eben in Ermanglung Besserer. Und damit war der Fürst zufrieden : die Ehre war gewahrt. Herr von Schwollen sah mit groker Verwunderung, wie lässig und unrationeu die Rennsache bisher betrieben wurde und machte sich über den KrebsStall und im Voraus über das Laubower Rennen lustig. Er hatte in Frankreich einen kleinen, aber erprobten Strick von ölennpfcrdcn und versprach dies Mal den Herren in Laubow etwas zu zeigen. Er sagte mit vollem Recht, daß die gewohnlich von den Deutschen als Pfer dezüchter undReiter so mißachteten Iranzosen seit Louis Napoleons Negierung den deutschen Sport weit überholt hätten, wie die Vaden-Badener Nennen be wiesen. (Fortsetzung folgt.) TDnXD3p-Dampf-Wascherei, 160 Ford Aetaare Str., nah der viafsachusett! ye. JOHN KIDD, . kigeulhumcr. Vorzügliche ArbeU ! Prompte Ablieferung! T. w. Ktnx, Geschäftsführer. t5L Sxitzen.BorhZaze merea ach de neue ften Versahren gereinigt, ustraee per r?reß er den sofott aulztführt. Telephon 135, N. GERARDT'S rocertz No. 228 Ost Washington Straße. Nachfolger von WAI. PFJFFLIN. Dle JndkauapoliS Business University, eiuschlitlich Bryant & Htratton' Bufmctz College ! Normal und nglische Jsrtbtldunzkschule. Jnfti tut sür Schönschrttbtn und Zeichnen, Stenographte und andere Sp,ialsScher. Unterricht gründlich nd gut. ukkun't in Bezug auf Schulgeld u. s. xoixi gerne theilt. Man spreche in der Office vor. Adresse : BUSINESS UNIVERSITY. When Block, gegeuöber der Poft. Judiana peli, Jud. Type Writers. Purchasers s the 'STANDAED Rkmixgtoh IJöwä ai may return C. O. D. within thirty dT il fii,.At y t ' i.usaiif lociory, 5MachiDe3 rented. AU kinds of Supplies. Pamphlet on Application. Mycoff. Seamans k Aenedict, 11 & 12 Coadit .Block, W outU Meridian Hti. INDIANAPOLIS.

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