Indiana Tribüne, Volume 8, Number 213, Indianapolis, Marion County, 20 April 1885 — Page 3

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k -vjä Das Recept, nach elcbem Misbln'S Krauter Bitters zusammengefegt ist. ist über zwei bunkert Jadre alt und deutschen Ursprungs. Die ganze Reihe ron atent-Medizinen kann nicht ein Präparat ßufrristn, daß sich seid? einer hohen Achtung an dem Orte erfreut, an tra kS angcstrügt ttird, iti Ml tu sza v U 2zx crai,3 i t CS ist das. beste Heilniitte! dn Nieren' und LederSeskhk,cröen. Dyspepsie, Magen krümpfe, Uaverdaulichkeit, Malaria, Ntticdischen ÄkschQeröeu, etc. Als sin BlutttlNlger hat .3 nicht seines Gleichen. 3 Larkl las rtta. krämat und schafft neues Leben, Xn rerftortene Rfitrr Ha?r4 ,oa fcincafttr Ks.. 7 . ist tüchtiger Jun! und atatttm ärger, schrieb liS: ..Ostler' räuter $5 am eit usd brnk ttiannt itr. tat durch sei mectnntf&ea und deilenken tivgenflaf: einen gießen Ruf erlangt. Ich fett und urrtae Familie baten verschiedene Flasche gebraucht uno ich tin utcrjjut. tag ter Ruf weil der. titnt i)U" ZMshler Herb Vitters Co. 525 Commerce Str., Philadelphia. Varker'S angenehmer JurrnZarui schlägt uit fehl. Nch 55 JH& Die kärzche an beste Sahn nach Loahville, Naahville, Mernpliis, Chat tinooga, Atlanta, Savann&h, Jack- , sonville, Mobile and New Orleans. l liVbart&cUafift für f affaai ach betr. ijäicn, eine direkt? TinnU z nehmen. Pa!aft, Schlaf- und Parlsr-Wagen stoischen Chicago uud SaaiSrnUe nnt- St Louis und Zsnisdille Bajentreiö'el. Confort, CfiniUi und SichheU biete' tfe .Zeft- die all, jbet'iic s. im. & Ä. na. M. , I. rfc. Dorinflr. t Sftfrttnt Eenirai Lalsagiek.Zlgenr, ordoft.Je SafSiitgtcn und JlinoU Str., Jdl E. W McEknxa. Superintendent. Feuer-Alnrm-Signalc. 4 wvl,js,1a nn N'a'kki. ) Vnquantet ica ;f epattfintatl. , 0i enttai l'ott. 7 ftiltl in& .chiZi 55trt. ' ff Ii:,.Ättiz und V!aqa4u!MI?.b felnin un iotttrcfct. U BcaJtüjfmi fcet. nah 5ß4i t. Sa tlat tz.U!i) Tgort ßjaar Am It f;e Ar',y "d jfari uyn i IS titni und iiachvN'tl o lö ijnrit.-st Äv. a?. ii Sc. 17 iUlt ur.i ÖuHt "?Jt. S ür.SMt Llk. ttr.ft Ka'.itX 0. 19 tt4: uniafti19 Co3g flv. Kük it.nl 3. lit ÄlaJasti ur ?'Wni Z. J2Ä 3Smbi2fi ur.b -tünx ä5it. AÄ5 iania SJt:.5r.Stn;rln Ot iS7 !?tatt"-öliui. SA tftntialaM. uni Äch'.e ?r a:aarnaiintiWo.'::fir: rr. ZZ2 fLogaajUst unb Kcht St? üü 40jge äui. w5te äu. (96 fcoaa Stl. unfc Xicot ir 136 Stlaoart ,d ichigzn &t?. sx tst. s St,., n5 gstaou. 5lnnfIocnta ud QiM Bit. 2. 5. 2nstai fiauls Sichft,. nj; 5 fc. tfßffVprt sat St. Claic U, 27 fainiJttnMsllJf6R C. SS "JnnjUariU Ctr, ai HSA 19 t!rtfl en iUnt Cir. 2U Z,?n.): wnö fö-.ÜU'n 5'.,. SU :nn'?!5ün!z ndlchigin !,. 24 ä-'-O' "ö itört fitr. 1t U.ibUA v; urk Äligim tt, rj VJtut2n as) QalRut tfix. W taatcrnii' wa Scraiar.t Ctu :ß BZ uVi I'atf ftr. 2dtn Lv. Bt Stt ' :7 f tjtt'tfüa:. 39 Qli.it nb srd S:r. S iilchiaan nd ?zZ v; ltt Oesi nd Walnut Z-U. 311 tta'b Ttttt Gt?. 114 Tt: und ooub Sts. 41 LLsZizts, rafl 23:11 St. 43 tiiiaort und LiZhingto Stk Uturid, i'ork tr. ZSirid'.äu uu 3afttagtra TN. , 44 3Im&il und Cäio Str. 47 r4ae5tt und IJashwg: !r. U ingin'5 Xoil Hgst. 43 JnblaaoCa. 4U iHtflouit Bb Uaritan ftti. 4U Visftlkx! und L,dash Gu. IS Lizson' Vsrk Hsuf. I Z. . L. Sound 23 Safant As,lu. ' 3Etntl und rjrrt3 Otr. 32lnoiI und Eöiitjua Zix 13 und UcSart? Tit. H SS NLd S9Ut7 t,. W ZivmZu und Kora 5tr. 47 RirtMan ab d'.a, Ümx. U Sltdifon Ave. u.iö Konil Clx. l4di)on a&4. an Zunlcp St? U Ekü und Xodaocb Str. tll Xcnludi Äoi. und iKcrrtÜ s ' Ui Hat und "Korril St? ill Jnoi und fianU3 v 417 Ütoxril uad Xautaa tt. O mt Xclacar Ctj. ti fnafflsania und Lrutfiuu Skk. ' EiUBan und :2a, CXr, Oft ud L?eSartq Str, Z und Cirgiar Äw. (7 LtkZt2! Ä. nab vradstar, Yt, , nd Söarn Hu;S2,t LN. and RadtZsn ,. 612 VKXttaaa und Iciim Stt. 71 Dtxgtai C. a? a?vn Ctr, ' 79 Oft uvd S)'.2 2. 4 73 iBafiagwa und XMawa Str. 74 vus ad torgU Gtr, 7??S Ke.?d CtOoa U2 X)iu4 SU. J3ugtnla2cc.ua 4 S'.Zxu. 79 che oe. and Xllu. TU vru und V!f ttl S r. 7U aziilS Sv usd 2sr,i St. 714 OrTNü sd Ove 5 ?5 d!S nd i.j,ch,r jl a I?rH Da$tti03 trag Ismail Str. 12 Oft an AUleiu M Ub yotl tafe Siolifo ci XS'A&'UUSTltB'X'IUU. H, Bk. Lttauu Oriatal d lla1b4aw S. 84 rautn lefineni?. m? 4Uuchattl. Osi !B2ntuftftoS H Ut und Sdl tr. r .mit Aimit Lir - . - - f I arbiand nat sssnfcun . it itttua rni Gzta 2tti. lH Vnvst.Sizna!. Und allen tdrblt. ,ttx Klcru. - 4znl sar FerD. tS!iSSä at'?u" 5u1, Clife4Ä, S ßSi iUaz,.'

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Die Rose vom Traunsee.

Noman von I a d e r R i e d l. (Fortsetzung und vchluk. Nosalie war an der Thür stehen geblieDie Blicke der Tochter und der Mutte, begegneten einander. ' Jener der Ersterer war liebevoll und flehend; der von Frav Kegler anfangs unwillig, dann sinste: und eisig kalt. Nosalie hätte tö Lerne an dem Bette der Mutter auf ihre !nie niedergeworfen, abcr dieser Blick sagte ihr, daß sie dort keinen guten Empfang sinLen würde, j Worte der Liebe und Belehrung warer. auf ihrer Zunge, aber sie vermochte nicht, sie über ihre Lippen zu bringen. Die Av rne, welche sie gerne um ihre Mutter g schlungen hätte, hingen wie gelähmt ar ihren Seiten herab. Sie konnte nichts ibun. als sprachlos auf das Antlitz ihr Mutter starren! Sie hier!" rief ihre Mutter endlich Sie bier ! Was wollen Sie ? Ick kenn, Sie nicht !" Nosalie kam einen Schritt vorwärts, aber ihre Kraft verließ sie; sie ftieß einer Weheruf aus, sank zu Boden und begruk ihr Gesicht in ihren Händen. ' O Mutter, Mutter !" rief Anna , seien Sie doch nicht so grausam ! Spre chen Sie nicht so lieblos! Rosali kommt ja, um Ihnen Alles zu erklären. Sie wird Ihnen beweisen, daß sie un schuldig ist, trotz Allem, was geschah. Sie wird Ihnen zeigen, daß sie Sie lieb: und immer liebte. Ich lud sie ein, zu kommen. Ich sagte ihr, daß Sie ih, verzeihen würden, und Sie müsser. es ! Sehen Sie nur, wie sie leidet, wie sie weint !" Und Anna ging zu ihrer Schwestei und wollte sie empor heben, und auch Peter Netter beugte sich über sie, bemüht, ihr Trost zuzuflüstern. Aber Rosalie kauerte sich tiefer am Boden nieder und antwortete nur mit schmerzlichem Schluchzen. Jetzt faßte Peter Notter sich ein Her, und Frau Kogler näher tretend, erzählte er. Wie er zuerst RosalienS Entschluß erfahren, ihre Heimath zu verlassen. Ei schilderte ihre Zusammenkunft mit Mai enthal, die er belauscht, im Parke dcZ Schlosses Ortb, erzählte, wie er bei dtt Neise RosalienS nach Wien stetS in deren Nähe gewesen,wie er sie nach der Ankunft in Wien bewacht und nie etwaS gesehen, was gegen ihre Nechtschaffenheit sprechen könnte. Dann ging er zu Rosalie, hob sie vom Boden empor, und sie an ssiner Brust hab tend, ermuthigte er sie mit liebevollen Worten, zu sprechen und die Wahrheit ungescheut zu sagen. Aber während sich Rosalie auf ihn stützte, konnte sie nur schluchzen. Wenn das wahr ist," sagte end' lieh Frau Kogler, und der kalte zornige Blick in ihren Augen milderte sich, und ihr Ton wurde sanfter, wie kommst du zu einem solchen Aufeut' halt? DaS ist keine Wohnuna für ein armeS Mädchen, das von ehrlicher Ar beit lebt ! Und deine schönen Kleidel hast du auch lese verdient ? Uni den Schmuck von Gold und Diam'an ten, den ich an dir schimmern und leuch ten sah ! Das Alles kommt von dm Manne, der nicht dem (Latte ist ! Ich kann mir nicht anders denken, als daß ich schaudern muß, erinnere ich mich des Preises, den du dafür bezahlt. Wie kann ich ine solche Schmach verzeihen 1 Wie kann ich eine solche Tochter in meine Arme schlugen? Wie kann ich sie an d,e Seite ihrer reinen, schuldlosen Schwester stellen? WaS würde diese von ihr lernen und wie konnte sie wieder zu einem Leben der Armuth und Arbeit zurückkehren, mit dcr Erinnerung an all das verführerische Wohlleben hier? Die Erinnerung daran würbe sie auf s neue verlocken, und ich würde sie nur noch einmal verlieren. Nein, ich will fort von hier, damit sie wieder da Hausen kann mit ihrem eitle Putz und ihren Juwelen, das verachtete Eptelzeug ihres BersührerS. Wohl wird dann der Tag kommen, an dun ihr die Augen aufgehen, und ihr Freudenimmel sich versinstert. dann, wird sie allein sein, verachtet und nicht mehr bewundert, die einstige Rose vom Traunsee, ebne ei neu freund, ohne Heimatd. versunken in tiefe Rate ! Nun dann mag sie zu mir kommen l Aber jetzt nicht, nicht während ihr Bersuhrer bereit, lst, ste zu rröjten, wenn ' ich ihr Verzeihung verweigere ! Oder will sie diesen Menschen verlassen? Will sie wieder daS einszwe Kattunkleid anlegen, in dem sie ein eyrbareS Mäd chen war, und diese Livree der Schande von sich schleudern ? Dann mag sie mich um Verzeihung bitten, und ich werde ih? antworten." Iio salie stützte sich noch auf ihren freund Rotter. Aber ihr Schluchzen zatte aufgehört, sie erhob ihr Haupt, fcröh rend ihr Blick noch zu Boden gesenkt war und scheu, bang und mächtig erschüttert, svrack üe zum erstenmale ;ü ihrer Mut ter. Ihre Worte waren sanft und Mit leid erweckend. Sie bat. sie anzuhören. Sie sprach von den Gefühlen, die sie da in aedränat hatten, zu thun, was te ae t!iin. Sie schilderte die öoffnunaen, die sie erfüllt hatten. Sie . habe zu Hause keine glückliche Zukunft erwarten können, daher sei sie entschlossen gewesen. Glück e ' 1 . OlV.t... . . V iCXu,. Mx stch, wie sur 19 vimwh Uttv l srrr in erringen. Sit surack von Maientbal'ö Betheue rnnaen seiner Sieb. VON dem Eelühle. mit dem diese ihr Herz erfüllt. Sie . w r r , p. r 1 C i!. Cl zaytte, mt xt anxangÄ geuroeil, wj flffrr ?rsti4iim trvtttandeN. Und ÜX Herz und ihre frei-gehalten von je dem vcakel. Sie flehte zu ihrer cuner, ihr diese Wahrheit zu glauben, ihr den Kummer zu veihen.'.den sie ihr berei tet. Sie tat unter vielen Thränen und mit Worten der innigsten. Kindesliebe, und Schritt für Schritt kam sie dabei näher zu ihrer Mutter, 'bis sie endlich an dem Vene rate, bcmuyt, dte -anoe ver sOlKe'n 211 erfassen. Wollte Gott,- saate Frau Kogler kummervolldaß ich glauben könnte, du sprichst die Wahrheit ! Mein Herz sehnt sich nacy vrr. ..erne.eynul0?t. nak mtrnfr Neikuna fflNst nickt fa ro -rg w"r "y O r sein, wie mein SebnW. dich gn mein

Herz zu drücken. Ich verzeihe dir, aber " Nosalie erhob sich mit einem Freudenschrei, um in die Arme ihrer Mutter zu sinken ; aber sie sah einen Ausdruck rn deren Antlitz, welcher sie zögern machte, and eine ausgestreckte Hand der Genesenöen wies sie zurück. Bleibe weg von mir!'' sagte ihr Mutter. Ich verzeihe dir und bemitleide dich von ganzem Herren, aber komm'- mir nicht näher, bis du für immer auf diesen Mann verzichtet hast. Die Verzeihung und das Mitleid, welches ich für dich füh-

le, würde :ch für jede reuige Gefallene haben. Aber ehe du die Bande nicht zerrissen hast, die dich an diesen Mann fesseln, ehe du ihn nicht von dir gewiesen, um niemals wieder mit ihm zu sprechen, ihn nie wieder zu sehen, darfst du mich nicht Butter nennen, oder den un einet Mutter auf deinen Lippen füllen." Kaum waren dicle iisorte ausgespro chen, als die Thür sich pssnete und Maien thal, gefolgt von Bi uckner, eintrat. DaS GeNcht des (57stercn war lelchew blaß, und er zitterte vor Aufregung, als er sprach : ..(5be Sie Sfoxt Tochter mit so arausa men dorten von sich treiben, Frau Kog ler, beanspruche ich das Recht, - zu ihrer Vertheidigung gehört zu werden, wenn nicht zu der meuugen." Bei dem Klänge seiner Stimme wen öete sich Nosalie mit einem Schrei gegen ihn und winkte ihm, fortzugehen. Maienthal beachtete es nicht, sondern ging mit ausaebreiteten Armen einen Schritt vorwärts, als wolle er sie bitten, in die fen Schutz zu suchen. Sie sind zu rechter Zeit gekommen. Herr," sagte Frau Kogler, um Ihr Wer! rn betrachten die Tochter, die Sie in's Unglück stürzten, und die Mute, welche vor Schande und Kummer dem Tode na be ist!" Ich bin bereit, Ihre Anklage zu hi r r 1 1 ren, jagte caiemual, ,anst, unv oen Tadel zu ertragen für die Rolle, welche ich gespielt habe. Aber Eines dürfen Sie nicht vergessen ! Rosalie hat Ihnen nichts als die reine Wahrheit gesagt. Ich habe Ihre Tochter stets mit Achtung behandelt, wie sie es verdiente, und heute steht sie vor Ihnen, Ihrer Liebe so wür, dig, als sie eö gewesen, ehe sie mich gesehen ! Sie ist nicht nur Ihrer Liebe wür dig, sondern auch derer, die ich ihr Ukannte und die ich hier wieder bekenne, ES ist nicht eine Leidenschaft, die nur ihre Ehre gefährden will, wie Sie mei nen ; eS ist eine wahre, ernste und auf richtige Liebe deren ich mich nicht schäme, denn ich erkläre sie in Ihrer Gegen wart, wie hier vor Allen. Diese Liebe läßt mich mit Bedauern zurückblicken aus meine anfänglichen Gefühle, und ich bin bereit zu einer Genugthuung, von der ich hoffe, daß sie mein Glück, wie daS Rosa-, lien's, fest begründen werde." Maienthal trat Nosalie einen Schritt näher, und an ihrer Seite stehend, sprach er: Rosalie! Stehen Sie nicht länger mehr da mit gebeugtem Haupte und ge senktem Blick. Wer Sie verurtheilt, kennt nicht Ihren edlen Sinn für Ehie und Tugend, er ahnt nicht Ihren hohen Werth. Aber ich kenne Sie, und indem ich mit Bedauern auf, die Vergangenheit wruckblicke, bitte ich Sie, mir zu verzei hen und die Weigerung zurückzuziehen, mit der Sie meiner liebevollen Bitte be egneten. Noch einmal, in Gegenwart hrer Mutter, bitte ich Sie, mir die nd am Altare zu reichen, meine theure. mnlgstgeuebte Gattin zu werden." Nosalie blickte empor und sah nach ih rer Mutter. Der kalte, strenge Blick war aus deren AnUiö gewichen ; Thrä nen waren in ihren Augen, sie. sagten, wie die Mutter sich freue über daS Glück der Tochter. Ein paar dünne, weiße Hände streckten sich nach Nosalie - aus, und im nächsten Moment war die Letz tere in den Armen ihrer . Mutter und fühlte deren Kuß auf ihren siebernden Lippen. Dann erhob sie sich; ihr schönes Antlitz strahlte von GlüaYnnd sie sank in Mai wthal'ft sie erwartende Arme, Einige Hahre nach den soeben ertahl ten Ereignissen sinden wir tn einer statt lichen Villa bei Emunden die frühere Äose vom Trauns- alL die 5f?au deS S lücklichen Millionärs Maienthal ihres !mteS als HauSsrau und Mutter schal ten und walten. Rotter, welcher in die Dienste Maienthal's getreten ist. wiegt ein kleines, süßeS Mädchen auf seinem Schoße und läßt sich von dem holden Kinde sein graues Haar zausen, während die Mutter, Frau Maienthal, in einem bequemen Stuhle sitzend und mit einer Handarbeit beschäftigt, ihrer kleinen Tochter Kußhände zuwirft. Auch Frau Kogler, die Mutter Rosalie's, sinden wir in dieser anziehenden Gruppe ! Die wür dige Dame ist mit einer machtigen Brille bewanet und bemüht, einen Brief zu entziffern, den sie soeben von ihrer zwei ten Tochter Anna, welche längst an den braven Bruckner vernahlt ist, erhielt. Anna kündigt in dem Schreiben an, daß sie in Bälde nach der Villa Maienthal" kommen wird, um von der Großmama" Kogler, ihren kleinen Jungen bewundern zu lassen. Maienthal hat es noch nie bereut sich mit der Rose vomTraunsee" ehelich verbunden zu haben. Er ist glück lich, besitzt ein Weib. daS ihn liebt und wenn sein kleines Madchen, daS Liebes dfand seiner Rosa seine Aermchen um seinen HalS legt, dann glaubt er in zwei märchenhaft schönen großen Augen daS Ebenbild seine, 3ü?se sich wiederspiegeln zu sehen. (Ende.) Qauuott. : In Hannover beging unlängst der Geh. OderreaierungRat5) Domerer sein öjihrigeS DienftjubilSum. In Duder stadt rft der xvpyus epidemisch ausaetre ten. Der Pastor Mnchmeyer in Hohe! ist zur Untersuchung gezogen worden im ter der Beschuldigung, von der Kanzel herab den schuldigen Respect gegen die Person des Kaisers , außer . Ächt gelassen zu haben. Seitens der Schulbehörde ist ihm bereits .die . Schulaufsicht entzogen worden.'' Selbstmord haben begangen: in Hörden - bei' Osterode der , - Wirth Sindram;: in Northeim der Cigarrenmachn Müllers Durch Unfälle kamen mn's "Leben: Bergmann Brandt in Rammelstxrg, Wittwe Brüggemann in

Ein süßer Knabe.

Roman von Karl Manns. (Fortsedung.) Wir übergehen den wetteren ZornesKommentar des unzärtlichen Bruders. Der Schwager begnügte sich, den Kopf zu schütteln. Erfreulich bleibt, in der Hauptsache bist Du mit Deiner Schwester einig," sagte er. Einig ? Ich bin nie mit ihr einig !" schrie der Major. Ihr wollt Beie nicht, daß er Sol dat wird..." Soll ich vielleicht den verlogenen Milchsuppen'Schnauz mit einer Trockenamme zum ?teginient schicken V schne5 Herr von Plotz,wie verzweifelnd sich durch seinen Bürstenschopf fahrend. Nun, wir werden ja sehen, wenn der Rüdiger erst da ist," besänftigte Herr von Sanft. Uebrigens, Du machst hier alle jungen Leute toll, und Väter und Mütter raisonniren und schelten nicht schlecht. Nun, Herr von Neusinn hat nicht danach zu fragen. Er hat sich den berühmten Steeple-Chaser Kondor gekauft. So hatten wir vielleicht den Mogul und Hopser nicht gebraucht, die Ehre der Provinz zu wahren." Wie der Stier, dem eine Bande rilla in den Nack geworfen wird, wenn er einen Augenblick stillstehend in seinem Grimm umschaut, also schien der Major von diesen Worten berührt zu werden. Neusinn ! Einen Kondor ? Die Ehre der Provinz retten? Das soll er wohl als Einjähriger gelernt haben ! Lächerlich ! Was helfen die besten Pferde? Das wird eine schöne Sonntagsreiterei und Blamage in Laubow werden !" Neusinn giebt wenigstens in Deinem Sinne ein gutes Beispiel, und der Kondor kann sich sehen lassen. Aber was ich saaen wollte: es ist zu verdrießlich;, kaum fängt der Vater etwas an, so kommt der Sohn und stößt AlleS wieder um. Jetzt hat der Neusinn " So laß mich doch mit dem zufrieden !" Ja Wohl, wenn er mich nur nicht sc ärgerte; aber er hat den PercheonZucht Hengst verkauft und dafür zwei Ostpreu ßen aufgestellt." Was ?" Der Major blieb wie ange nagelt stehen. Zwei Trakehner Hengste " So red' doch weiter!" Herr von Sanft schien nämlich in Nachdenken zu versinken und zündete sich dann eine Ei garre an. Ich hatte darauf gerechnet, Perche ron und Pinzgauer Kreuzung bei den Elhdesdale-Stuten gegen einander aus zuprobiren, das ist jetzt vorbei," sagte er endlich verdrießlich. Schönes Luddelmuddel," glossirte der Major verächtlich. Mso zwei Trakehner r Sind sie gut?" Herrlich. Ich sah noch nichts Bes seres. Herr von Linsow hat sie be sorgt." Der Major ging anS Fenster und trommelte stumm an den Scheiben. Sein Schwager sah ihm schlau vergnüg lich nach und trank bedächtig seine Tasse leer. So rede doch !" sagte der Major, sich plötzlich wieder umkehrend. Hast Duden Kondor schon gesehen ? Wie groß sind die Trakehner? Was für Farbe ? Von wel chemÄater?" Ach, ich mochte über den Perchervn Hengst nichts davon wissen. Sieh sie Dir selbst an." Fiel' mir ein," brummte Herr von Plod. und eS ist auch ein neues Göpelwerk auf dem Hofe in Gang mit sehr viel Kraftersparniß. Er ist eine intelligenter Landmann trotz seiner Jugend, nicht su puklug." Herr von Plotz wandte sich verdrießlich und mit sinsterem Gesicht ab. In diesem Augenblick trat eine junge Dame, zum Spaziergang gerüstet, mit zwei Kindern inö Zimmer. Wo bleibt denn die Mutter und was wollt Ihr ?" fragte Herr von Plotz barsch. Mama richtet oben für alle Fülle Zimmer und wir wollen spazieren ge hen, Papa," erwiderte die junge Da me. Sagt Adieu, Kinder. Kuno, gieb auch die Hand, wie Bertha ; die rechte ; schnell." Bertha knir!e ängstlich vor dem gesttengen Onkel, aber Kuno, das Brüder chen, schob scheu ein paar Finger in den Mund und blickte muckischtrotzig zu Bo den. Nun? Wird'S bald? Finger aus dem Mund ! Soll ich Dich lehren, die Hand zu geben ?" zürnte der Onkel Ma jer. Kunochen hatte die größte Lust, statt dessen renitent loszubrüllen, doch er bc sann sich eineö Bessern und that, was er aeheißen. Zum Onkel von Sanft brauchten die Kinder nicht kommandirt ;u werden. Sie sprangen zu ihm hin und dann eiligst aus der Thür. Onkel Plotz' Nähe war bei Kindern nicht beliebt. Wohin?" fragte der Major. In den Wald, Papa," erwiderte leicht errötbend die schlanke Tochter und folgte schnell den beiden Kindern nach. Schöne Erziehung Deine? Schwester mit den Kindern da," murrte Herr von Plotz. Und Du leidest auch noch, daß sie sich die nichtsnutzige Französin als Gouvernante hat aufpelzen lassen. WaS wird danach kommen ? Und nun muß ich die Person auch noch inS Hau5 neh men.' Serr von Sanft wckte die Achseln. Werde Du mit Deiner Schwester Ade laide -fertig," erwiderte. In Kindererziehung von Andern misch' ich mich nicht. Aber hör mal, die Gertrud blüht' auf wie eme Rose; da Mädchen wird mit jedem Tage größer und schöner." Na, na," knurrte der Major mürrisch ablehnend,! aber natürlicher Weise ge schmeichelt. . . Jetzt wird es aber für mich Zeit," S sagte Herr, von Sanft, eine' gewaltige oldene Repetiruhr herausziehend und etrachtend. Richtig, da kommt schon der alte Heßmann mit meinem Schim $L!

Ja, da kommt Heßmann mit Deinem alten Schimmel," bestätigte der Ma jor. Achim von Sanft erhob sich schwerfällig von seinem Sitze und nahm Hut und Reitpeitsche. Adieu, Schwager !" Adicu. Grüße Deine Frau. Ich begleite Dich nach draußen." ZwcitesKap itel. Die beiden Schwäger von Plotz und vcn Sanft waren von Kindesbeinen an treue Freunde. So schwer sie für Andere zit behandeln waren, so gut kamen sie mit einander aus, indem Jeder für den Andern der einzige Äensch war, der daL Privilegium hatte, sein Widcrspiel zu sein. Sonst gestattete Herr von Plotz keinem Menschen, der mit ihm näheren Umgang pflegen wollte, andere Ansichten zu hegen, als er, der Herr von Plotz hatte, und Herr von Saust, der Jedem Alles zu gestatten schien, war in Wirklichkeit noch exklusiver und ging, abgesehen davon, daß seine Schwerhörigkeit ihn zwang, sich im Um gang zu beschränken, mit Niemandem um,der nicht ganz nach seinem Geschmacke war. Plotzow und Antenhof lagen nicht weit von einander; schon die beiden Knaben waren untrennbare Kameraden ge worden, Gottfried stets heftig, Achim im mer bedacht, aber ebenso entschieden, und wenn es darauf ankam, noch starrsinniger als der wildere Gespiele. Zusammen kamen sie auch in die Stadt auf die Schule und lernten, je nach den verschiedenen Anlagen und Fächern, daS Eine besser, das Andere schlechter und Manches gar nicht, ohne sich auch im letzten Fall viel Kummer darüber zu machen. Mit sechszehn Jahren wurde Gottfried Kadett und Achim Landmann. Aus dem Kadetten wurde schnell ein flotter,toller Reiterossizier. Widersacher, Weiber, Schulden, ach, kein Ritter wird sie los," galt auch von Lieutenant von Plotz. Friedenssoldat ! Wie sollte sich die wilde Jugend austoben? Nachdem Herr von Plotz Fräulein Go telinde von Sanft geheirathet hatte, wurde es besser, wenn auch nicht in Al lem gut. Gotelinde selbst hatte von Kindheit an den älteren,wilden Gottfried so sehr als Helden angestaunt und be wundert, daß eö sich auch später für sie von selbst verstand, daß sie AlleS, was ihr Gottfried that, schön fand oder ihm doch vorwurfslos, wenn auch seufzend, ver zieh. Ihr Mann war eben anders als andere Ältänner und eS gina absolut nicht an, daß er sich von irgend Jemandem in einem halsbrecherischen Reiterstück oder in sonstigen gefährlichen und sogenannten ritterlichen Extravaganzen überbieten ließ: das litt seine Ehre als toller Plotz" nicht. Frau Gotelinde hatte somit zu ihrem wahrhasten ehelichen Glück ein gut Theil Sorgen. Ihr Gatte aber wuchs sich als Soldat, Reiter und Komman deur immer schöner aus ; von oben wie von unten wurde' er ungefähr anae schaut und behandelt wie glühendes Ei. sen.. ...... So unerbittlich strenä er gegen sich in Dienst, dem er mit Leib und Leben erge ben war, so unnachsichtlich war er ge gen Andere und dazu so scharfsichtig, daß er eö fertig brachte, bei nur halbwegs schlechter Laune nie befriedigt zu ' sein. Den schönen Grundsätzen: nie bereuen, was man gethan," und der BefehlShä ber kann nie Unrecht haben," huldigte er mit grandioser Kaltblütigkeit. Sem ei genes Recht kannte er verzweifelt genau und nahm es sich sogleich, wenn man eS ihm nicht gab; daS Recht Anderer ver gaß er leichter oder in streitigen Fällen, namentlich in der ersten Hitze, ganz. Auch Unmögliches zu verlangen war ihm sehr geläustg: zum Beispiel sollten seine Ker le, Reiter und Knechte, den Teufel im Leibe haben, und verachtete er Menschen, bei denen Entschluß und That nicht zu sammensiel wie Blitz und Donnerschlaa, aber vor ihm selbst sollte naturlich Kei ner mucksen und Keiner einen Willen haben. Und wehe dem, der sich auf un reglementsmäßiger That ertavpen ließ ! Dann war dem Faß stineS SorneS und seiner Strafen der Boden auSgeschla gen. (ForiMrma solgt.) Die Indianapolis Business University, laschließlich Bryanttte Htratton'a

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