Indiana Tribüne, Volume 8, Number 211, Indianapolis, Marion County, 18 April 1885 — Page 3
Achmerz !H Pein! h Ich bade ESmcrn überall !"we!ck' all. gemeiner Ausdruck und wie viel bedeutet derselbe für riele ame Leidende! Diese Echinerzen tviten eine Ursache, und hausizer, &l$ min di?S qewc'bnlich annimmt, sinv Leber oder ?!ie:en diese Urpöe. Keine Krankheit ist schmerzlicher eder gesrlicher als diese, und kein Hcilmittrl ist so prompt und wirksara a!S I&f 1 b s? s z s 1 UVB MM p& MM PS tÖlTTERS' Es ist bis jetzt sein Mittel entdeckt wetten, daß fg rsnksam ist lei allen Nieren unv wundervollem Erfolg diese Kräuter, welche die Natur für die Heüunz ten Krankheiten ge schaffen, zusamnienge'teU:. ES stärkt und de'.edt das ganze 5?ftem. Ho. ThalteuS gtntni. der auökZkichnete Tegreß. mann, sine!) nail v.ntm dcHirn. r aa Uaverlöti Witf.t und ?!:erkKrav:Scil litt: $Dfrfa4i C?e "RifSler' St-iJittT.'8:tezi. Ich glaube, e ird Sie fariren. Ich bade ti ssOidk lei Ua?errau!i4keik. alt auch bei jiitrcnir.cea anjeroantr nne t ist feie uneer t;Ult 5itniirait;2 seii Äei'j:7.alA7ZKkkrn, die ich je gp'ebea. ZNiskler Aerb Vitters Co. 52ö Gcinir.erce St?., Philadelphia. $Zrtci'i augkOkhm Wuna2vruS schlägt nie eiZ. GnVNch. 2. 5Ä?zSk 22d De3e Sah 3fc Loulsvillö, Na.slivilJe, Jemphis, (Jht ta?ofva. Atlanta, Savannah, Jack--tyjviSle. Mobile ajid New ürleai. 5 or.'ätttiaU tat Haigi, aA dem ,NdeN, e'.ir i.ifftf diouU zu i)tne. tfalaft-, Sälaf- uuö Par!y?'k:gku zwisldeu Chicago su& Üoaütnile nn.' 3t Lsuie und VsniZdillk cbv.-, aaenicfchftl. SA-.ft, Schn.aki, cuo Sicherhett biete die ,3ctf die iltf znderkZssige m. & M. K. 1. Derinfir, Äf.tnt Geai jäI ?afiagier,gtnt, fw.Kjrt'3ä. üsi.s und JllinskS Str., JndI E. W ÄsoKicvA. Superintendent. Keue?-2Sla?W-Signale. tc!5i3inla u5 iiarttt. (.ixwarttet ?$ gur partnt. frf(? trifc? und ljJio Sott. l'.r?!) 2ivtijR txa. es Je7se?:?sße und Usflichujett 22ifi3n und Scrb-StraB. Waffaiuff'tlJ na; Nokle Ctt. Del2ie it, ud isrt 23anc . Jiry Je:?a u:i5 Sort ZSayn äantt. ra ülr. üniEiTa4ufU3 Set 5d?rh,n tiac. una Äs? ötr. :ur! Ä. uni luvlt Stt. Sitical 5lr. uaa a'.ctt Hat. :4:t s3ifiZez ci . uts3 St5rtte tr. Suiacu nd uonjt 1'.:. iCt:vtar ini ;Stiatt Ztr. 3tl Str. unb ;ncoln uiiiätnj-öblttb. 2ntiil Äs, sti 4 s ;iiifi.c b HRamJon tu 7 z s t'4 14 1 13 ir L5 J Y2A Lli iiS ; tf? ii iA V; hQ2T.'rztr. ;nillti 5tr i4 jt-: .2?. Z.e .
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Die Nose vom Trmmsee.
Roman von Xaver Riedl. (Fortsetzung. guieii reunben?" murmelt Frau Kogler jetzt. Wir haben doch keine Freuade bier in Äien." Dann . w ' l y ' . ; j. ... lwivlca nc. xuw enoua; iam an 11.$ 1. , . -. . -r . ri.f:xi. ....v. r: . 7 tlcyer nuoruct uuorciityi ui,ü (ic ju te : Hast du etwas gehört von Rosa: VieV ,a, liebc Mutter!" antwortete nn& ras'cb, Sie ist an; wohl." Wo ist sie r frag Frau ölogler. Anna zögerte, denn sie nicht,wa? sie antworten sollte. Ihre Mutter hatte öen Namen rubig genannt, und es konnte sein, wenn sie ihr die Wahrheit sagte,daß es sie bezüglich des schmerzlichen Verbachtes beruhigen würde, der ihr Gemüth druckte; aber konnte es nicht auch anders kommen Wo ist sie i" fragte die Kranke wieder ? M bier Z" Nein," antwortete Annz. Sie ist in unserem Quartier draußen vor oer zvnie." Warun: ist sie nicht hier i" Weil sie sich fürcbtet, da zu bleiben." ..Und warum surftet sie sich ? Ach ! ?xä wein Alles!" riei tu franse Frau, indem sie sich von ihren erhob, und rasch im Zimmer umher ab. Ich erinnere mich. Es kommt mir zurück wie ein Traun:. In der schrecklichen Nacht, al6 i wie wabnsinnia. Stranelt auf und ab ging, um meine Tochter zu suchen, die man m geraubt yatte, da fano lcy 01c ändere, bic mi& verlassen ! Sie, die sich einem Lebender Schande hingab und mich so namenlos elend machte ! Ich sah sie mit dem Manne, der sie verführt hat! Sle war o reich gelte, löte trug kostbaren Schmuck den Preis ihre? a v- rv x. c.fv-i. vt scyanoe : aj outvere nioi, vaß ic mick berubrte. obaleick ick dem Tode nahe war auf offener Strafe! Sie ist mein Kind nicht mehr ! -?ie überließ ihre Mutter tiefem Kummer, ihre Schwester der bitteren Armuth, wäbrend sie im Lurus lebte, den üz er kauft mit ihrer Ehre ! O, wie liebte ich sie einst, unv i:tzt.' welch' ein Abscheu erfüllt mich, wenn ich an sie denke !" Und erkchvft sznk die Frau auf ihre Klssen MZilyX. iinna war sebr beunruhigt: sie beugte sich über ihre Mutter, schlang ihre Arme um dereil Hals, und zchluchzenö stammet te O Mutter, Sie tbun ihr schweres Unrecht ! Sie mag übereilt und thöricht gehandelt haben, ohne aa die folgen zu denken, weil sie zu Hause unglücklich war un) ihre Lage verbessern wollte ! Aber gewiß hat sie ihre Ehre bewahrt ! Sie ist so gut und rein heute wie damals, als sie uns verließ. Ich weiß eö! D, glau ben doch nicht schlechtes von ihr! Lassen Sie mich nach ihr schicken. Sie wir) Iönen Alles erklären. Rosalie liebt ie, Mutter, und ue verdient auch heute wie immer hre Liebe ! . Nein, min !" entzegncte Frau Koa ler schwach. Ich weiß jekr. wo ich bin. Das izt iy? Quartier ! Der urus untgab sie ! Sie hat mich Hergedracht. Ihre Mutter bat sie dorthin gebracht, wo s von ihrer Schande lebt! Sie konnte unsere Armuth nicht theilen. Und ar bitten wollte ::e Nicht. bx Äe? führr bot ihr schone Kleider, Schmuck, und dies Wohnung, wo sie ein Leben des Ät'üßizzanges führen konnte, und dafür hat ne uns vertanen ! Alles hier erinnert mich an ihre Ehrlosigkeit. Aber ich bleib' da nicht ! Ich will fort ! Sie soll wieder kommen und ihr schmachvolles Treiben fortsetzen. Wir wollen in uni er armseliges quartier, denn so gering es ist, sie bemakelt cs durch ihre (ik' l enwart. 'wie oIl hierher. Wir münen ort'." ie machte einen Versuch,sich vom Bette zu erheben, aber ihre Kraft War erschöpft, und stöhnend sank sie zurück. Wieder schwand ihr Äewußtiem. Anna stürzte in furchtbarer Angst aus dem Zimmer und rief Frau Fuchs, um ibr zu helfen, und Rotter ward nach dem Arzte geschickt, der bei seiner Ankunft die Kranke noch ohne Bewußtsein fand, aber in kurzer Zeit sie so weit brachte, daß sie w'ieder einige Worte sprach, wo.rauf sie u großer Beruhigung Anna's einschlief. . Durch einige Tage lag sie nahezu in dentselöen Zustande, wie er ihrem ersten ..-ls L ' ' , Vecrwercen vorangegangen war, uns obgleich sie nun Alles zu wissen schien, was um sie' hervorging, erwähnte sie doch Nosallens vcamen nicht. Endlich überraschte sie eines D!orgcns Anna mit der plötzlichen Frage: Warum werde ich denn nicht von hier fortqcUa&tr J Weil Sie dazu nicht stark genug sind. Der Arzt hat es verboten. Sie sind wieder sehr krank gewesen, sobald Sie wohl genug sil d, werden wir gehen, aber jetzt müssen Sie ruhig bleiben. Denken Sie an nichts, was Sie bekümmert. Der Toctor sagte, in einigen Tagen könnten wir Sie fortbringen, und dann fahren wir. Sie, ich. Bruckner und, ?iotter nach Gmunden. und verlassen Wien, wo wir nichts als Kummer und Sorgen gefunden haben." Aber Rosalie " sprechen Sie nicht von ihr '. Wenn Sie kräftig genug sind, werden wir von ihr reden. Jetzt können wir' nicht. Sie ertraqen's nicht !" 9!in, nein !" murmelte die Kranke; ,.ich kann's nicht ! Es ist zu hart !" Und sie wendete ihr Gesicht gegen die Wand, v ' Anna bewachte ihre Mutter, bis sie dachte, daß sie eingeschlafen sei, und dann ging sie durch das Vorzimmer in das nebenan liegende Zimmer ÄosalienS, um Maienthal zu sprechen, dessen Stim me sie gehört hatte. Er kam jeden Tag um sich nach Frau Kogler zu erkundi gen und Nachrichten von Nosalie zu hö ren. Annas Befürchtungen waren abermals erwacht.' ; Sie fühlte, daß eine erneute große Gemüthsbewegung für ihre Muttei verhängnißvoll werden würde, und doch sah sie die Nothwendigkeit, ein, Ikosalie zu rechtfertigen. Sie erzählte Maienthal, was geschehen war, und bat ihn, ihr ein Mttel aussinnen zu helfen, wie sie ibre
Mutter von dcr Unschuld Rosalicns überzeugen könne. Ich weiß wahrhaftig nicht, was wn thun sollen," entgegnete Maienthal. Ich fühle, daß ich an all' dem Kummer du Schuld trage, und Ware bereit. Alles gut zu machen, soweit es in meiner Macht steht. Ich habe 3iosalie meine Hand angeboten; sie wies mich ab. Ich erneuerte in Briefen meinen Heirathsantrag; sie antwortete nicht. Sie erlaubt mir nicht, sie zu sehen? Auch erfahre ich nicht, wo sie ist. Könnte ich sie nur sehen ! Könnten Sie eine Zusammenkunft
zwischen uns zu Stande bringen, eS ließe sich gewiß Alles auf's beste arrangiren. ch bin sicher, daß sie mich liebt, wie ich sie liebe. Aber sie will meine Gattm nicht werden, aus Furcht, ich könnte spater meine erblnduna mit ihr bereuen. Doch siz kennt mich nickt, und wenn ich sie sehen könnte, denk' ich, würde ich sie überzeugen, daß sie sich und mix unrecht tbut." ..Aber Nosalie würde jedenfalls erst nach der Verzeihung ihrer Mutter ihre Zustimmung geben," entgegnete jetzt Anna. ..Und diese wird ihre . Mutter sicher nickt zurückhalten," sagte Herr Maienthal. Auch wenn das Schlimmste, was sie argwöhnt, wahr wäre, könnte sie keine größere Genugthuung von iyr oder mir' verlangen. Wenn ich sie nur sehen könnte!" Sie hatte mir verboten," sagte Anna, zu sagen, wo sie ist. Sie will auch nicht zurückkommen, bis die Mutter nach ihr sendet." Dann muß eben die Mutier nach iyr senden !" entgegnete Maicnthal. Aber diese wird eS verweigern." ..Wir dürfen die Weigerung nicht be achten. Sie thut ihrer Tochter großes Unrecht. Sie thut auch mir Unrecht und Ihnen, und uns Allen ! Mehr als das sie thut sich selber Unrecht ! Sie macht m. . . r q elend und ungiuaiicy, wo gar reine Ursache dau da ist. Sie spricht von Un ehre und Schande, wo keines von beiden vorhanden ist. Das kann nicht fortdauern.' Was auch die Folgen sein mögen, Ihre Mutter muß die Wahrheit wissen. Senden Sie nach Nosalie senden Sie ihr eine Botschaft, so, als käme sie von ihrer Mutter. Versprechen Sie ihr der Mutter Verzeihung. Versprechen Sie was immer, aber schaffen Sie sie herbei." Abrt die Mutter ist nicht stark ge aug. Sie könnte die Aufregung nicht ertragen. Der Anblick von Jiosalie, fürchte ich. könnte verhängnißvoll für sie werden." Nicht, wenn sie dabei die Wahrheit erfahrt ! Da Glück, welches sie dann fühlen wird, wirrt aewm nur Vortheilhaft. Der fetzige Stand der Dmge X unettraallch. tzr kann Ihre Mutter tob ten und Nosalie ! Was ich fühle, davon will ich gar nicht sprechen. Ich verdiente vlellelcht, was ich leide, üllon ycute an in drc: .azcn lasien Sie iKoiaue kommen. Xl werde auch da lein. Waisen wie mich ice Minies duiiü sel.cu. Ist der erste Moment vorüber, so wird Rosalie im Stande sein, sie von ihrem Irrthum zu überzeugen. Ich nxrde bestätigen, was Rosalie sagt. Jtotter wird da sein, und Sie und auch die Frauenzimmer des Hauses. Wir Alle können ihre Worte bestatigen." Maienthal's Ernst und seine sichtliche Ausrichtigkeit überzeugten Anna, da? sein Vorschlag gut sei, und sie versprach, sei nem Wunsa) nachzukommen. In Folge dessen sendete sie durch Not ter einen Brief an Nosalie und bat sie, zu der bestimmten Zeit zu kommen, um die Verzeihung hrer Mutter zu empsan gen. Nosalie erhielt den Brief, und als sie ihn las, empfand sie eine unaussprechliche Freude. Ihr bleiches Antlitz röthete sich und ihre Augen leuchteten so lebensfroh, wie seit vielen Tagen nicht. Endlich sollte die große Last, die auf ihrem Herzen lag, von ihr genommen werden. Die Schmach, die man ihr zugemuthet, sollte schwinden, und ihre Schönheit neu erstrahlen in der Anerkennung ihrer Unschuld und Reinheit. Mitdiesen Gefühlen verließ sie andern bestimmtm Tage die ärmliche Wohnung ihrer Mutter, und von Notter begleitet. dem fle die gute Nachtricht mitgetheilt und der in Folge dessen sich ebenfalls sehr glücklich fühlte, wurde sie von Anna in dem Vorzimmer der Wohnung m der Hofstraße empfangen. Anna hatte ibrer Mutter nicht iin Gc ringsten angedeutet, daß Nosalie kommen werde, aber mehrmals an diesem Tage deren Namen im Tone der Bekümmernis erwähnt, und ihre Mutter sich dabei in einer Weise benommen, daß es derTochter schien, als ob deren Herz milder gegen ihre wchwester gestimmt sei. Keineswegs ,e doch sühlte sie sich eines guten Erfolges bei dieser neuen Zusammenkunft sicher, und mit Bangigkeit erwartete sie den ent scheidenden Augenblick. Frau Kogler schien an diesem Tage sich viel kräftiger zu fühlen. Sie konnt? aus. recht im Bette sitzen und machte fogai einen Versuch, zu lesen; aber ihre Gedan ken waren nicht bei dem, was sie las.unc seufzend ließ sie ihr .vaupt wieder zurück sinken und lag da mit halb geschlossenen '.'lugen. 'Als Nosalie kam, war der Muth An. na s tief gesunken und sie war nahe da ran, ihre Schwester wieder fortzuschicken. Aber als Nosalie sie so freudig in ihre Anne schloß und doch dabei Thränen vcrgoß, da konnte Anna das abmahnendk Wort nicht aufsprechen. v, führe mich gleich zu ihr !" bat Nosalie. Ich sehne mich so sehr nach iyrer umarmung, . nach Worten der Ver ttihunz und dem Kuß einer liebenden Mutter. Komm' doch; warum zögerst du: Siehst du nicht, wie ich mich nach ihr feyne ?" aaSvXm sj..:il OT ! wv iiim unna gegen cu Tbür des Krankenzimmers und Rosalii folgte, wobei sie noch Rotter aufforderte. mu lyr einzutreten. Rotter'sGesicht strahlte völlig vorFreu W. T 3 V' c . W . , cc, iv et vie jjano erarin, oie ne iörv entgegenstreckte, und nun führte sie Anne in das Zimmer. Die Letztere ging an das Bett der Mutter und sagte mit zitternde! stimme : ..ES ist Jemand Zium Besuck aekom mi, den Sie. gewiß gerne sehen werden." (Oälui folgt.)
Ein süßer Knabe.
Roman von Karl Manne. (Fortsttzung.) .Gottsried sagte der Andere ernst, das lernt sich wieder. Ich hab' mir saccii lassen, da5 die Küraffure, Dragoner j ' . i. ... t. und .nmarcn oes arctwn axoinas bei Mollwitz auch noch keine schöne :)uUc gespielt hätten. Die großen Menschen machen's " Der Major fuhr grimmigen Blicken herum, aber schwieg. Und dann die neuen Gewehre," fuhr der Gutöbesiver mit dem Haupte wiegend fort. Was kann die Reiterei dagegen f Da sitzt es wieder, brach der Andere wieder los. Tragweite, FeuerVistanz, die kein Pferd mehr in der Earriere durchlaufen kann, lebendigerSchnell-feuer-Wall. Wischiwaschi ! Weil wir uns überüudiren und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, daher der :r: Wir werden dumm vor lauter Gelehrsamkeit und Alles geht den Krebsgang !" Du NimmN mit Wellington uderern," nahm Achim vonSanft nach einer Pause das Gespräch wieder auf. Er hielt für das - Offizierkorps auch keine Eramina, sondern nur Gentlemen nöthig. Aber Du wirst doch nicht wieder Patentkauf empfehlen r Den Kukuk werd ich!" rief der Major. Nur ein Krämervolk konnte folchen Unfug aushecken. Uns hat der große König die Linie vorgezeichnet." Die Zeiten haben sich seitdem qeandcrt," erwiderte Achim von Sanft ruhig. Wer kann den Ofsiuerstano noch aus den Adel beschränken i Uebrigens irrst Du, Schwager, wenn Du jene englische Äülitäreinrichtung Krämerunfug nennst. Der Patentkaus stammt aus der Zeit, als die Obersten noch auf eigene Kosten ihre Regimenter errichteten. Da war das Weitere natürlich Privatsache. England ist eben das konservativste Land von der Welt und daher konnten sich dort solche Zustände bis m unsere Tage hinein erhalten. Uebrigens, waren die englischen Offiziere früher, fagcn wir zu Wcllingtons Zeit nicht gut ? " Ah was !" brummte der in die Enge getriebene Major. Das gehört ganz wo anders hm. Uebrigens, was machen Deine Elydesdaler Stuten? Steht wieder eine im Eroup ?" Nein." Und Deine Plnzgauer Mast - Hengur Sind gesund Aber sag mir doch, was hat Dir gestern Deine Schwester geschrieben V Die Adelaide ?" fuhr der Major auf. Närrin ! Wir sollen die Gnade haben, ihren Zucker-Assen von Jungen zum Besuch hier zu erhalten. Wo ist der Wisch ?" sagte er suchend. Da, lies das Gewäsch.. lies laut. Ich habe es gestern vor Aerger kaum mit den Augen anstiegen, geschweige lesen können." Gut," sagte Herr von Sanst und entfaltete bedächtig den ihm hingeworfenen Brief. Also Mein Herzensbruder. Meinen Zeilen an unsere liebe Gotelinde " Zehn enge Seiten," knurrte der Major. Muß ich doch einige Zeilen an Dich hinzufügen." War sehr unnöthig " Ich schicke Dir meinen süßen Kn' ben.' " Lächerlich ein Nekel......" Den ich aufziehe in der Furcht des " Schlag über, schlag über " Ja ja," sagte der Vorleser. ..Das kennen wir hier Du wirst selbst erkennen, daß das Mutterauge sich rne irrt und Rüdigers körperliche und geistiae Zartheit und Schüchternheit ihn nie besähigen, seinem und Deinem Wunsche gemäß " Lächerlich !" n seinem Könige zu dienen und gleich den meisten seiner Ahnen, sowohl der von Plotz, als der von Hafeuer, sich der ritterlichen Vertheidigung der höchsten göttlichen und konservativen Inx fT tf. i nrrt reisen voer vietmeyr oer Wieoergewmnung der verlorenen Vorrechte seines Standes und der Wiederherstellung der von Gott eingesetzten Ordnung zu widmen " Da sollen sich nicht Weiber darein mengen ! Das ist Mannessache!" murrte der Äiaior. . Gottfried ! "Hast Du nur zwei Tage mit Ernst, aber auch, wie ich Dich anflehe, mit Sanftmuth meinen süßen Knaben studirt......" Ich den Vcngel studircn ? Adelaide wird noch närrisch !" Dann wirst auch Du als Vormund und Bruder mir beistimmen, daß mein armes Kind nicht die Soldatencarriere erwählt, sondern die Laufbahn einschlägt, für die ihn Gott durch Konstitution, oder, um das häßliche Wort zu vermeiden. durch Gesundheit und Charakter bestimmt yat. v theuerster Bruder ! Ist doch auch der Geist meines seligen Alfred ganz mit mir einig ! Ja ! Ich weiß es jetzt, daß Rüdigers theurer Vater meiner Entschließung beipflichtet, da meine werthe, liebe Freundin und Schwester im Geisie, Akazia von Biesterlich, sür mich direkte Kunde von Alfred wegen Rudigers aus jenen Sphären eingezogen hat, von deren Ufern nach der ungläubigen. lrrtyumlichen Ansicht lem Wanderer wie derkchrt " Der Vorleser machte hiereine Vause und sah seinen Schwager mit hochgezogenen Liugenvrauen fragend an. Die Antwort war eine Salve so ungeheuerlicher, unparlamentarischer Ausdrücke über Kopfgeister und verbiesterte am . r . r . r . r. ... i r 1 eioer, van wir vieseioen uoergeyen. Rüdiger ist zum Diplomaten aebo ren. Und obwohl auch dieser Weg, wie alle Wege dieses irdischen Jammettbals. mit Versuchungen gepflastert ist, so kann dabei wenigstens das anne, seines Vaters verwaiste Kind der Fürsorge seiner cm..n ic .rc CxT ti -r.. l pürier langer lyenyasng oieloen, tnoem ich ihn alsdann ja ganz anders begleiten, überwachen und mit meiner reichen Erfahrung auf solcher Lausbahn zu unterstützen dennaa " Der Vorleser mußte sich wieder eine geraume Zeit unterbrachen, his die El
plöslon oeS Hörers die Fortsetzung möglich machte. als wenn der liebe, von Vorurtheilen mißleitete und von falschen Ehrbegriffen befangene Knabe als Offizier glaubte, sich mütterlicher Liebe und Leitung entziehen zu müssen, weil solche in Offiziers-Angelegenheiten nicht hineinden dürfe " Fehlte noch ! fehlte noch !" tobte der Major im Zimmer umher. Warum nicht gleich die Lieutenants-Mütter im Kriegsrath? Nun, es ist zu lächerlich. Was ärgere ich mich ! Weiter." Ich habe an unsere liebe Gotelinde zu schreiben vergessen Dich bitte ich, aus Furcht und anderen Gründen, daß
Du die stiere, so lange Rüdiger bei Euch weilt, nicht mit der Heerde gehen tassest Ich werde Alles, waS männlich ,st. bis auf die Sperlingshähne in Plotzow einsangen und so lange einsperren lassen !" schrie der Major. da;; rein weibliches Wesen, sondern nur ein Bedienter das Zimmer meines unschuldigen Knaben in Ordnung halt, der von dem Unterschied zwischen Mann und Frau und der Argheit dieser Welt in Folg? des Sündenfalls, keine Ahnung hat " Naus !" schrie der Maior von Plotz und gab einem jungen Hühnerbund, der aus dem cebenzimmer sich zu dem Vorleser und dem Kaffee- und Kuchentisch hinschmuggeln wollte, einen Fußtritt, der ib:: schleunigst wieder dahin befoiderte. von wo er gekommen war. ; Denke auch Du daran, o zürne mir nicht, daß ich es sage, theuerster Bruder, daß Du nicht durc ein unbedachtes, zu frci?s Wort den wchleier lüftest " Der Mawr wurde nne Zeit lang wie ein Jnvcctiven speiender Krater bei dem Gedanken, daß sein vcesse nicht hören solle, was seine Tochter hören mußte. ehe ine ine mütterliche Erziehung und die reiferen Jahre seinen Eharakter noch mehr gestählt haben. Für Dich betend, mein theuerster Gottfried, Deine Adelaide." Uff," schnaufte der Major. Po3Ucripturn," las der Schwager weiter. Dan ich Rüdiger ohne emen Präceptor nach langem Kampfe zu sei' nem Freund, dem jungen Grasen lorg und jetzt zu Dir allein habe gehen lassen, ist Folge Deiner ewigen Mahnunzen, daß ein Knabe Freiheit haben müs se. Nebenbei: Kennst Du die Affaire zwischen Schwolkow und Frau von Pruschwitz? Großer Skandal. Es ist himmelschreiend ! Man sagt auch, daß Bujatzens sich trennen wollen und sie Schlitt heirathen will. Mit fünf Kindern ! Neritz und Bulz lassen Dich vielmals grüßen und hoffen,Dich beim Laubower Nennen zu sehen. Vul; trinkt nur zu viel und sieht sehr apoplectisch aus und seine liebe Frau sagt, daß er ihr viel Kummer mache, daer, alt er ist, noch immer nicht ganz von seinen alten Untu genden lassen kann. Auch Prinz Ralph grüßt. Er wird alt. Neulich sah ich auch wieder Seraphine von Heben, zum ersten Mal seit Mentone. Ich beneide unsere liebe Schwägerin Muchow um den Besuch dieses Engels. Selbst Du rauher Soldat wirst nicht umhin konnen. Seraphine Heben eine Heilige zu nennen. Sobald ich mit meinen Bädern fertig bin die liebe Fürstin Eleuther hält mich noch fest fliege ich zu Euch. Ich habe noch vergessen, ich bringe die Spitzen und Handschnhe mit : Gotelinde weiß Bescheid. Wegen des Nenntages schicke ich die nöthigen Modeblätter mit näheren .Angaben, denn erst durch diese wird die Atelier - Schablone durchzeistigt. Wie immer, Adelaide. ?. I 'S. S. Grüße den guten Schwager Achim und Frau. Achim soll sich meines theuren Knaben annehmen. Aber haltet das Kind von den Pferdeställen fern. Ich erlaube nur einen Pony. Berufe Dich auf meinen Befehl Gottlieb, wenn er widersprechen sollte. Laß ihn auch gleich den ersten Tag den Herrn Pastor besuchen und auch die Nachmittagspredigt nicht versäumen. Namentlich auf dem Lande muß man mit gutem Beispiel vorangehen. Hält Frau von Schwollen, wie ich hoffe, ihre Erbau-ungs-Abende, so soll Nüdiger daran Theil nehmen. Adelaide." (Fortsetzung folgt.) Das einzig wahre nn5)7rn M ..uirnuu cCTOKID' reinigt da Vlut, nsulirt IU Lebtt unv Vitnen unv dnngt rte kjuno um unv roii cer uyru roievcr. 'ysrtxne, xxellnoigttt:, unver raunazieu, rastmangei uns Utai turnt nbebwgt geyeüt.noa?en. zvcusreln unv nerven emxfanzea neue rast. SS belebt den wem und kräftigt daS Gehirn. Dautctt,bnch e'ö,k?erdkli!ikkn. kinikn in Dr. Harter' Iron ' ein ftereS. schnell wtrkeudeS'Oeilmlttel. Es e:ii liaua ictiit. Tie versuche t$ uacb,umcken, r i . I,a v.-ix die Belicb'bett des echten, tzlredük nicht andere, )cnrer vrauae ras cyre, o e ne. u. a 'iZevttt eure atxcne an '1 ne ur. Marter jnea. uo. ) St. Lonis. Mo., um unser Dreftra Book " 4 mal t:ltamt ur.o nuEliQi Äuarunt rniU, btuu'.tl u tilomoKU. Die ZudiauapvliS Luiu llklivsrsit, rwschlilßlich Hxryfxxxt &c Btratton' ' i Busineß College ! Normal ab englische Fsrtdilbuaglschul. Jnsti tut sür Vchöasreiden und Zeichnen, Ttenvgraxhie unb andere S??zialsächer- N:.ttrrtcht grZnbttch und gut. . - uikunst in ezug auf Tchulgelb u. s. rsirb gerne ertheilt. Man ipreqe ta der Osflee vor. Adresse: HXIVMSir?. Wien Block, gegenüber der Poft. . Jndianadoli, Ind. 7tt!3 i?MW Kvparer AiYVTÜzteig Bareaa 10 crac WNMLM VW
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