Indiana Tribüne, Volume 8, Number 204, Indianapolis, Marion County, 11 April 1885 — Page 3
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xo$km t& vTLVrr kzfy SDanüle Ärautr oli Hausmittel an 1 sichen Minrl fiirirtta in den meisten t, Olznevie nwendu-g dn K.äuter iuürße Die w 3i,inische 2öuifn4'sifi machttos fei; und dennoch tat Ute Teuren, crr Jktt oactn, vlk vknen nurr iftlrnittpf in iinilfit iener fräfltsieit Mkviinen. die tai Zyst?m (j skJrschidigen, zn vernachlas.izkl,. MHSl! m ist eine GornSinittiM bott toertddollen Kräutern, ach des Larschriit tinti rrgularen HtitS, der die Ui SkeceVt ia feiner ynzauyrniii i augededutea Rage mit grtgern tf rfj! angewandt, sorgfältig tu sammeagejeyt. iS fein ekraaf, fander ein, RtBhis, die vsa viele enten ngrtnöet otrt. tKunschakbar für Tyste, ieren bbb Leb er, BesZzV erden, erden,bfan nag, Schwäche, NnderdanUchf ett. etr.. saa wägreud ti kurttt, wir eZ da Lyfte nicht schädigen. per? ij. I. Sode5. ein im eisenaefchSft ohl & tonnt 47ann w 3a;e Hsrdor, Pa., schreibt: TJeia Lob ar durch da Aal Fieder srbr mit gnumm. tttnnia und ssnNze LZtnel bslfe iha nicht. 3 usdm Man , Tischler', Äräutrr 9itm ria Zuflucht und ia kurzer ZeU ot er an, xmIU . . Schelleutragkr.Äsotdekir w 717 St. Sla .Str., SleveiLnd. O., schreibt: .Lir Bntcri :rd. vie ich er ,geede. ten einige der älteren r.d xrvmenlc'Ze eriken uns kitiit ersch rieben.Miskller Aerb DMers 525 Gcrnmercc Str., Philadelphia. Varker'Z anzra:dmrr WrmSdruV schlagt oi fitf. nvlich. JI&IRR ZU larjrßf ud Jrpr Bai nach Louis ville, Xashviüe, MempLK ChAt tanooga, Atlanta, Savanuah, JackiKmville, Mobile and New Orleans. 9 i dsrihkilaf: ir Paffsgicre Sön, evae fcixtttc JKoutt zu nehm. Palaft-, Schlaf, und Parl?rWagen zvifche Ghicago uud LsnUsill, und St Sani unl CratJfriUt ct. Warenwechsel onforl, TchueLiLkeil und TiZeihe WM i'u ,3jf alte jjuöex?afflfle Ä. Ml. & Ä. M. 21. Ti. DorlngT, Assistent Seneral Pafsagter.Zlgent. Mrt.2 lishtzzton und Jltno Vtt., Jndrli W McKkwma. SuDerititmidnt.
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Dir Rose vom Traunsee.
Reman von Xaver Riedl. (Fortsetzung. Rotter. der den lebhaften Wunsch h?g te. S!osal:e die Nachricht von der Aufstn dung der Ihrigen zu bringen, erhob sich jetzt und sazie : 'Wenn's müd' sein, so geh'n's in's Bett. Ich bin auch müd'. Alsdann gute cacht ! Acorgen komm lcy wieder." unv nachdem er Jedem die Hand gereicht, ging er. Bruner folgte ihm bis zur Stiege und flüsterte dort einige Augenblicke mit ihm, ' worauf er in die Stube zurückkehrte. .,Da wir jetzt allein sind," sagte Frau Koglcr, als Vruckner wieder eingetreten war und die Thür hinter sich geschlossen hatte, sag' mir, Anna, was dich so in Angst und Aufregung versetzt hatte, als du kamst ? Du hast doch vor mir gewiß nichts zu verheimlichen." Nein, nein!" antwortete Anna ha stiz. Ich fürchtete mich. Cm Mann folgte mir." Hat er Sie angeredet V fragte Vruckner. Ja ; aber ich weiß kaum, was er gesagt; ich war so voll Aengsten.' Er sagte einige Worte, aber ich weiß sie nicht mehr." Folgte er Ihnen bis zum Haus?" fragte B ruckner. Ja, bis zur Hausthür." Frau Kogler hatte sich erhoben, und ging in eine anstoßende kleine Kammer, wo sie aus einem alten Schubkasten einen Ring und ein PaarOhrgehänge nahm. Er innerungen an glücklichere Tage, die sie sorgfältig aufbewahrt und sich zu erhalten gehofft hatte, und nachdem sie diese mein Ätück Zeitungspapier gewickelt, schob sie dieselben in ihre Kleidertasche, warf einen grauen Shawl um ihre Schultern, setzte eine alte.schwarzseidene abgesteppte Hau be auf den Kopf, und ss trat sie in das Zimnler zurück. Ja, geh'n Sie denn noch aus. Mutterl V fragte Anna mit einem Blick der Uebcrraschüng auf sie. Ja, ich muß !" war die kurze Antwort. Aber wohin gehen Sie denn?" fragte Anna ängstlich. Das ist ein Geheimniß," antwortete Frau Koglcr, indem sie zu lächeln versuchte, "wclches ich Niemanden sagen werde. Gute Nacht, Bruckner!" Leisten Sie Anna noch eine Weile Gesellschaft;" und den Shawl enger um ihre Schultern ziehend, verschwand sie. Kaum war Frau Kegler fort, pochte es wieder beftig an die Tkür. Wer kann das sein ?" flüsterte Anna. Viellelcht ist es " Ich will nachsehen,"- sagte Bruckner, Ziur Thür gebend; und wenn's der Mensch ist, soll er einen warmen Empfang finden." Ein Mann in einem ordinären Anuijj stand vor der Thür, als diese gevssnet war, und fragte mit;echischemAcce.lt : W.'hnt dahier die Frau Kogler ?" Ja," sagte Bruckner. Was wollen'S denn?" Hab' ich Botschaft für ihre Tochter, Fräule Anna Kogler. So glaub' ich, heißt's." Eine Botschaft !" rief Anna, von wem'" Glaub' ich, Sie Werden's sein, Fräule," antwortete der Mann und griff in die Brusttasche seines dunkel farbigen abgetragenen Winterrockes, aus der er ein kleines Eouoert zog und beifügte : Wollt' ich Jhne schon geben auf Straßen, aber Sie wollten's nit neh' men." Dasselbe enthielt eine feine Visitkarte 'ttit dem 'Namen Rosalie Kogler." Anna ließ kein Wort laut werden. Ihr Antwort zu bringen V4 fragte der Mann. ' Anna besah die Rückseite der Karte und dann antwortete sie : Sagen Sie, daß ich sie erwarte und daß ich allein bin." Ganz recht, Fräule; ich werd's auSrichten," sagte der Mann und mit einem Gute Nacht !" verließ er das Zimmer und ging dann mit schweren Tritten die Stiege hinab. EineGewaltthat. Ach, Bruckner, Vruckner!" rief Anna freudig, als sie allein waren, das ist eine gute Neuigkeit. Ich bin so glücklich !" Sie sehen so aus," meinte Bruckner überrascht. Aber was ist denn geschehen?" Tie Visitkarte da ist von der Schwester. Sie kommt her. Ach, wie freu' ich mich!" Die Rosel iommt? Haben denn Sie sie gesehen?" fragte Bruckner erstaunt. Ja, ja," antwortete Anna; aber nur durch Zufall. Sie kam in das Gewölb, wo ich arbeit', um sich ein Kleid zu bestellen. Anfangs sah sie mich nicht unter den anderen Arbeiterinnen, und ich buchte, ich hätt' inich geirrt. Sie war so schön angezogen und hat so froh und glückli(b ausgesch:n, gan; wie eine sehen Tan?. o izvui i-h niäzt gleich glauben, dab sie's war'. Äber 's
Warum nicht?" fragte Anna, Soll sie nicht zu ihrer Mutter und Schwester kommen?" Nein," rief Bruckner.. Ihr seid in großer Armuth. Als ich Abends kam, war nicht genug zum Essen da, um Euch vor Hunger zu schützen, nichts wie ein Stück schwarzes Brod, nichts ;um Kochen und kein Brennmaterial. Ihre Kleider sein alt und abgenützt, kaum gut. um die größte Kälte abzuhalten. Aber etwas ist doch in diesem armen Quartier, was sie erröthen machen müßt', wenn's herkam' etwas, was Euch besser macht wie
sie, und wann it d:e reichste Frau in der nn i . - . . , w t. v ?.3 ganzen lenersiaor war . uno sieze Mwas muß Uuw auseinander palten für immer ! In der Stube da wohnt die Ehrlichkeit, die 'Rechtschaffenheit, und wo die sich vorfinden, da hat die. Rosalie kein Itecht inehr, einzutreten. Und wenn sie noch einen Funken von Gefühl hat, wird sie nicht über Eure Schwelle kom men !" Aber was soll ich denn thun " flehte Anna. Sie sollen sie nicht langer mehr Ihre Schwester nennen. Sie müjsm
mehr an Ihre Mutter denken als aus sie. Ich will sie nie sehen ! Ich will nicht, daß meine Augen irgendwo auf sie fallen, und hier am allerwenigsten. Abn sie wird bald kommen und deßwegen geh' ich." Und er erhob sich, legte eine Hand aus die Schulter des Mädchens und sagte mit Festigkeit : Sie haben zu wählen zwischen Ihrer Mutter und ihr. Wenn Sie zu Rosalie halten, müffen Sie Ihre Mutter aufgeben. Und wenn Sie Alles der Mutter sagen, wird es deren Tod sein. So, gute Nacht, und thun's, was recht ist." Und ehe Anna antworten konnte, verließ er die kleine Wohnung. Was kann er nur meinen?" dachte Anna, während sie da saß, das Gesicht mit ihren Händen bedeckt. Kann es wahr sein ? Ist es möglich, daß sie so schuldig ist, wie er glaubt? Und soll ich sie nie mehr sehen? Soll ich sie nicht mehr lieben ? Wein, nein ! Ich bin sicher, daß er sicb täuscht. Rosa,lie wird Alles aufklären. Ich will nichts Schlechtes von ihr glauben. Aber der Mann auf der Straße sagte mir nein, nein; er log. Ich weiß es, daß er log !" Eine Uhr in der Nachbarschaft schlug die siebente Stunde. Sie muß bald da sein. Wenn sie käm', nachdem die Mutter zurück ist, und es wäre wahr ! Ach, mein Gott ! Ich höre einen Wagen vor dem Hause halten. Das ist Itosalie !" und sie erhob sich und blickte durch' Fenster. Dann stand sie und lauschte. Tritte kamen die Stiege herauf. Sie kamen immer näher. Es ist Rosalie ! Es ist meine Schwester !" rief Anna freudig, sie sprang zur Thür und öffnete diese, aber sie wich erschrocken zurück, denn statt ihrer Schwester sah sie die Gestalt eines großen, hageren Mannes, der einen in Gold gefaßten Zwicker auf der Nase trug, und aus dessen braunen Winterrock ein langer, eisgrauer Bollbatt herabsank, und unmittelbar hinter ihm, im Schatten, stand der Mann, der die in ein Eouvert verschloss sene Visitkarte Rosalie's gebracht und schon frilfa? Anna auf der Straße angesprechen hatte. Mein Herr!" rief Anna; wer sind Sie und was wollen Sie ?" Der Graubart antwortete nicht gleich, sondern trat ein, gefolgt von seinem Begleiter und dieser drückte die Thür hinter sich zu. Sprechen Sie ! Was wollen Sie ?" rief Anna entsetzt. Oder gehen Sie !" Nicht früher, mein Fräuiein, bis Sie mir eine Frage beantwortet haben," sagte jetzt der Graubart, mit einer heiseren, aber zu freundlichem Ausdruck gezwungenen Stimme. Ich habe gar nichts mit Ihnen zu re den," sagte Anna, schwer athmend. Aber ich habe eine Frage zu stellend sagte der Graubart ; dieselbe, die ich schon öfter aussprach. Die Zeit drängt und ich muß eine Antwort haben. Lieben Sie mich ?" Ich will Ihnen antworten," entgeg nete Anna heftig erregt. Von der Zeit an, da ich Sie das erstemal sah, haben Sie in mir ein Gefühl erweckt, das mich noch immer beherrscht. Es ist das de Abscheues und der Verachtung. JhrVlick macht das Blut in meinen Adern eiskalt, und jedes Wort, das Sie sprechen, erfüllt mich mit Schaudern ! Jetzt wissen Sie, ob ich Sie liebe. Nun gehen Lie !" Nein!" rief der Mann mit einem netallischen Klang in seiner heiseren Stimme. Ich will mich nicht länger hinausziehen lassen. Wenn Sie mich letzt nicht lieben, so werden Sie es mit ver Zeit. Ich kann Sie aus diesem elenden Loche da fortbringen und Ihnen alles bieten, was Sie nur wünschen können. Ihre Schwester trägt elegante, kostspielige ttleider ! Sie lebt in urus ! Sie hat Älles, was Sie nicht haben, was Sie aber haben können, wenn Sie tbnn, was ich wünsche. Seit ich Sie zuerst sah. habe ich Sie immer geliebt, und ich habe mich fest entschlossen, daß auch Sie mich Vn'Jtn sollen. Ihre Sch.rcster weiß, waS ich thun kann. Ich war Einer ihrer Zreun'de, und sie war de'nHngcrn nahe, ais ich mich iyrcr annahm. :ai: mir sür meine Generosität dantbar zu sein. - n . ! - j ? '
große Hand schloß ihre Lippen; sie ra.lg einige Äugenblicke dagegen, dann ward sie bewußtlos. Jetzt schnell!" rief Se?lak. Der 'starke Ä!ann nahm das Mädchen auf seine Arme, als ob es ein Kind gewesen wäre, und nachdem ihn SeM-iH die Thür geöffnet, verschiVand.' n die B.iden mit Anna. Bruckner. der im Nachbarhaus? ein möblirtes Hofzimmer hatt?, war mit eigenthümlichen Gefühlen von Anna geschieden. Er hatte sich zuerst in sein Zimmer begeben, aber er konnte nicht xhig bleiben. Er daä'te nur daran, wie leicht Rosalie mit ihrer Mutter zusammentreten und welche traurige Scene es dann geben könne. Ploylich hotte er einen Wagen und nun ging ec hinaus auf die Straße. Er sah den Wagen in der ganz vereinsamten Gasse vor dem Hause stehen, wo Frau Margarethe Koglcr mit ihrer Tochter Anna wohnte. Da hörte er deutlich einen Aufschrei Anna'S. Ja, ja, sie ist schon da !" murmelte er, in der Äkeinunz, ötosalie sei bereits bei ihrer Sch.oester. Wenn Frau Kogler jetzt kommt, kann eö ein Unglück geben !" Mürrisch zog er sich wieder in den Hofräum zurück, unentschlossen, was cr thun sollte. Da böxtz er derbe Schritte in der Gasse und das Zuschlagen eines Wagenthürchens! ' So bald geht sie fort Y sagte er vor wundert und eilte wieder auf die Gasse. Indem er unter dem Thore stand, sah er den Wagen an sich vorüberfahren und darin Anna in den Armen eines Minus. Er stand da wie vom Donner gerührt. Er glaubte, er .müsse sich geirrt haben. ES war neblig, nur flüchtig hatte die flamme einer Gaslaterne etwas Licht in oas Innere des Wazens geworfen. Er mußte Gewißheit haben. Rasch eilte er in das kleine Nachbarbaus und dort die Stiege empor. Die Wohnung de: Frau Kogler war offen und Niemand darin anwesend. Äie Alles so kam. Die zuletzt erzählten Ereignisse traten einige Wochen nach jener' Scene ein, als Peter Rotter plötzlich so rechtzeitig in vor gerückter Abendstunde bei e)!osalie Kogler erschienen war, um sie aus den Händen Sedlak's zu befreien. Gemäß dem Versprechen, welches Rosalie ihrem Verehrer oder Freunde Otto Maientbal gegeben, hatte sie nach den Copirarbeiten keine andere Beschäftigung gesucht. Sie widmete sich ausschließlich der Vil dung ihres Geistes, und sludirte mit großtem Eifer. '?ie behielt ihren Musitlehrcr, und Maicnthal'versorgte sie weiter mit Büchern und Lehrern, unter deren Leitung sie schnell Fortschritte machte. , Sie gab seinen Wünschen in jeder Richtung nach, nur verweigerte sie es, ein anderes Quartier zu beziehen, das ir Maienthal in einem eleganten Stadttheile suchen wollte. Aber sie erlaubte ihm, ihr jetziges Quartier zu vergrößern und zu verschönern. ' Maienthal kam mit Frau Fuchs überein, daß diese dem Mädchen auch das an ihr bivheries Zimmer anstoßende lÄcmach überließ, und beide Zimmer wnrd."l schon und reich tapeziert, und von cine'N der ersten Mobelhändler Wiens mit den gesuchtesten Lurusmöbeln versehen. Dazu kann ein wahres Prachtpiano, einige wertvolle Oelgemäloe und allerlei Statutetten, Photographien und Nippsachen, prächtige Vasen und Blumentopfe von Porzellan, kurz Alles, was das Auge erfreuen konnte, umgab die Rose vom Traunsee. Ebenso weigerte sich diese nicht, ihrem Versprechen gemäß, in ihrer Kleidung luxuriöse Aenderungen eintreten zu las' sen, und so oft sie Maienthal gestattete, sie zu besuchen, was nur gelegentlich des Nachmittags geschah, erschien sie vor ihm in eleganter und modernster Toilette. Und sie verstand es, kostbare Roben mit so viel Ruhe und Anmuth zu tragen, als ob sie dazu geboren worden lväre ; die Eleganz erhöhte das Pikante ihrer Schönheit, während sie ihrer Natürlichkeit und ihren angenehmen Manieren keineu Eintrag that. Sie nah,n Maienthal's Aufmerksamkeiten mit strenger Wahrung ihrer weiblichen Würde entgegen, und sie gestattete ihm zu seiner Freude, ihr allerlei unschuldige Vergnügungen zu bieten. Zuweilen hörte sie die Vethcuerungen seiner glühenden Liebe, und sie enviderte dieselben wie sie solche schon einmal nach einem Souper bei einem der ersten Wiener Restaurants ausgedrückt, als sie dort in so achtunggebietender Weise gesprochen. Aber sie vergaß nie die Förderungen, welche sie damals an ihn ge-. stellt, that keinen Schritt, der ihr hätte zur Unchre gereichen oder seine achtungsvollen Gefühle für sie hätte verringern können. Aus Kluaheitsgründen hatte sie Maicnthal den zweiten Besuch, oder eigentlich das sreche Eindringen Sedlak's bei ihr, nicht mitgetheilt, denn sie fühlte, daß sie durch das Dazwischentrete Peter 3!o!tcr's vor einer erneuten- Belästiaung dieser Art wobl sicker sein könne. . Aber Aotter's Besuch theilte sie Maienthal mit, im als die Better: bei il x ;ujamnentrafeir. wa'mehrcrcrnale geschah, behandelte den 0)1 a'm v- v"-
nach derselben Richtung, wetche Anna einschlug. Hm ' Hm !" murmelte cr, indem er seinen langen grauen Bart strich und seine wässerigen Äugen durch den in Gold gefaßten Zwicker schimmerten. Das ist also ilrc Schwester ! Ich hätt' es aus der Ähnlichkeit errathen können, wenn ich nur daran gedacht hätte. Was der Zufall für wunderliche Launen hat! Diese spröde Rosalie, die doch Maienthal's -.vkaitresse ist, ist die Schwester einer armen Näherin, und Mosje Zufall zeigt mir's? Die Eine lebt wie die MauS iln Schmalztopf und thut nichts, und die Andere hungert bei täglich zwölf Stunden Arbeit. Ja, die Tugend rentirt schlecht! Aber was der Einen den Kopf verdrehte, kann es auch, bei der Anderen. Ich bin . nicht so stark bei Kasse wie MaUmhal meine kleine Frau möchte immer Rechnungen von mir über Börsengewinnste und Verluste, was verdamm: lästig ist aber so iel kann ich schon bei Seite legen, was die Liebe einer Nähmamsell kostet, und ich will's, wär's auch nur, um mich an ihm und ibr zu rächen! Es wird ihm in die Nase rauchen, zu wissen, daß, während er die eine Schwester hat, ich der Jupiter der Anderen bin und sie meine Danae; und s i e wird es mehr ärgern als ihn!" Während dieses kleinen Monologes hatte er sich auf dem sehr belebten Trottoir ungefähr ein Dutzend Schritte hin ter Anna gehalten und suchte ihren Blick stets zu vermeiden, wenn sie zuweilen zurücksah, als ob sie fürchte, daß ihr Jemand folge, und dann wieder hastiger forteilte. Als Anna bis an die Stelle gekommen war. wo die Kasernengasse in die Mariahilfer Hauptstraße einmündet, bog sie in die erstere Gasse ein, und in dieser wen! ger belebten Nebengasse war Scdlak plötz--lich an ihrer Seite, während sie entsetzt vor ihm zurückwich. Guten Abend," sagte er. Anna gab keine Antwort, sondern schritt rascher als zuvor. Warum eilen Sie denn so?" fragte er, auch seine Schritte beschleunigend, um an ihrer Seite zu bleiben. Sie wollen mir doch nicht davonlaufen? Das wär' unnütz." Wenn Sie ein honnetter, anständiger Herr wären," entgegnete sie, würden Sie mich nicht dazu zwingen, so zu laufen. Ich hab' Ihnen schon wiederholt gesagt, daß mir Ihre sogenannten Aufmerksamkeilen zuwider seien, und so sollten's einmal damit aufhören." Ich weiß, daß Sie das sagten,, neulich." entgegnete er, aber anfangs sagten Sie es nicht." Weil ich Sie für einen ganz anderen Menschen hclt, als Sie sind. Als das Fräulein Schopsinger, unsere zweite Mamsell, die seither entlassen worden ist, wegen ihren Bekanntschaften mit Herren, wie Sie einer sind, mich Ihnen aufführte, konnte ich nicht unhöflich sein.und erlaubte Ihnen, mich auf dem Heimweg ein Stück zu begleiten. Aber Sie haben es sich gleich zunutze gemacht und sich in einer Art benomtnen, daß es mir die Selbstachtung nicht länger erlaubt, die Bekanntschaft mit Ihnen fortzusetzen." Sie können es doch einem Manne, der- ein hübsches Mädchen liebt, nicht übel nehmen, wenn er auf ihr erstes Nein ! nicht gleich auf und davon läuft," cnviderte Sedlak. Die Damen sind schlau und sagen oft Nein, wenn sie Ja meinen, nur um die Männer mehr anzuziehen." Ich bin nicht von der Art, Herr," antwortete Anna unwillig. Ich kann nichts Arges darin sehen," fuhr er fort, wenn man einem hübschen Madchen sagt, daß man sie liebt, und ihre Gesellschaft wünscht. Ich denke sehr gut von Ihnen, und wenn ich es Ihnen nicht sagte, wüßten Sie es ja nicht." Aus Ihrem Benehmen gewiß nicht !" sagte sie trotzig. Ich weiß nicht, toas ich gethan haben sollte, Sie zu beleidigen," sagte Sedlak. Wenn Sie es mir nur gestatten '.voll ten. würde ich sehr freundlich gegen Sie sein, besonders jetzt da, ich nun mehr Interesse an Ihnen nehme als jemals, seit ich Ihre Schwester gesehen habe, die eine alte Bekanntschaft von mir i"t " ' 'Vcn Ihnen?" rief Anna. Wenn sie Sie so kennt wie ich, so verachtet sie Sie gewiß ebenso sehr wie ich !" O nein," antwortete Sedlak, sie hat zu viel Verstand, um sich Feinde zu machen, :vo sie Freunde haben kann. Sie würde nicht so leben, wie sie jetzt lebt, wenn sie den Mann, der ihre erste Liebe war, so behaildeln würde, wie Sie mich behandeln. Sie ist gar zärtlich mit Maienthal!" Was wollen Sie damit sagen?" entgegnete Anna, indem sie sich zornig ihm .zuwendete. Ich weiß, daß sie Herrn Otto Maienthal liebt, wenigstens'macht sie ihm das alauben, denn er hält sie ja aus." lJortiedung folgt )
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