Indiana Tribüne, Volume 8, Number 202, Indianapolis, Marion County, 9 April 1885 — Page 3
JrVfTj wßWninr K A U1 CPanfe: Bräute? cl $anSmS:tl ca "'v: ?' fettn simrf furirtcn tit oeit meisten "s.. Ctsne die neulunz tsjn Kraulern würde die w.' Utjtntftte Wissensiiast mach:! (ein : und denna arzt die Tenkea, der Zeit dahin, die brften aller Oeilailtrl tu töupfte'. ,ener krein'gen ÜJJtbitfEra. ie daS Stjftca ja sehr fäzdf ju dernachlasZigr. MM F.vCV iSii f iZ n oama i B 1 13 tizt Panbiinisji do dertbd ollen Sräuter. ach oer Eslrtrijt eines rrgularen fir,ff, der die fei Rerevt t sei ,krPrisatPrariS in ausaedkdntkm Vage mit rssem (FriJljl ngewandt. sorgfältig ia fimT.eajeict. Es ijt fein iHekrauf, sauber in fcttafiia, die vZ dielen Beriten ngcwedet toirt. iZ naschätbar sur Dyspepsie. Rtrn rnZLeb er eschw erden, erden.bsv BBSft, Cätodtfif, Nvseroanitibkeit, cts.. und toäürrnd ti furlrt, !rö es toi Gyste nicht schäzigen per? C. I. K5oUt, tfn Im LisenzesSäft tecjl ka.inter startn in Satt Harbor. Pa., schreibt : Mein Bein war tnrch da Kalte Fieber ftbr mit rcoatmea. (itjinin und sonstige Mittel lzalsen tdm r:2t. 3 ZS.-J kann ,u 2Jltsiltr' Äräuttr inei meine Zuklutt und ia kurze? Zeit n?a? er gärn wedl. . . ckeLentrager. Skpotdeker w 717 Et. Slair Str., lileceUm, C, schreibt: ..Zir Jitteri ird. B?i iö ernt .stiebe, ten eint r ttr älttütn un xrinlneke,ke Äerjkk .rtt StJtf ser'4ri5ca." Mlsliler 5erb Vitters o ui C?m'nerce Str., Philadelphia. an;?n jae r LZvrnt.Tvruö kcklägtrie foi!. Güdöich.. Tie kärz'Lk nu3 brßk Valju ech Loui3viile, Naabvil!. Meuiphis Chat iftacoa, Atlanta. Savaniiah, Jack sonville. Mobile and Ncc? Orlean.3, i iÄ vorteilhaft fnr Paffdgi, nach hm TZden, eine clrefte Rc-nte ja nehmen. CttlaB, SAIaf unb Parlor-Wagkn jBisctft tljUaga vud Lomkslle um St 2ouu jtnr LlNiiZviÜe ohn. Vayenwecd'et. Tsulfort, Tchnelttzk.-it Sichetheit Vu:r die die alte z5dex.asz.. B. M. D. M. M. ll. Äsftstent eral ssazitr.Sse, H9ttct'91t tSOinßto.t ad JllinoiS Str., J5:s R. W. McKk--na, Snperititen'derjt. Fsner-Ä!arm-?iguale. i -;;r i''.'jania ud Market. j j:-.tij attter bei Jeaer Xepantrjea. C't 5:r? nnd "ßcr!. ? '';rl üit S.U'.cO'.'j tra. 5 Zf'HvZxfr- vnö W:uiU)i' . QiNn ud 5rd?Zk. ii fc-"ct;uct; PC.; Nodi Ct. 1 Stlsster SS:, i-nd ?ort Scwe - z.J, Jjfrfr? urb Tfrri ?I-.3n S?9ern i6 rr:. r.ror.tfaaif:5S e. nd Wl9 Sit. 17 i(i:!J.te.t-..t.a'cr?u. 'S f:.r3j; St:, vi'? 5!?.'o't Äve. :? ".:- und ?rr. ?. 113 üo?;p-; ur.d Gif 5n: St. 124 rc!ir.3 v.i iieKttff S:i. L'ii Weualar, uns S'.titnte XU. läx zUl ?tr.unbnco;n 2; ilT Äu't-unf; J- jtciub. l.V C-.'.ttiI Rot. ar.i Achte S m Ä'zbc??a unbSlorvUon fr :IS2 !fiiü5trtn nd Schte St? Zzl'-it Ä. snb ffcnts ttr. U29 il'S'nk 2tf. und Selanarc U Ti'zaa?: sno Kiiisan Str. fl Sr. 3'j ?tr., nae Zllwsi?. W ycnnfslrcta utb $iot Citt. ü5 s. 5. ösiair.e $ ouf Lefie, v.i)t 5li?R?tV5t ani et. i'.air Lt?. j7 32i?:?i ni 2Ri4ion St:. 5etnf?!3nia ?tr. unb tcfi So. ifi!rii n5 Bfrtt Ttr. 313 ?enn5?e nd ciaisrt 3ts. atr i-ennif'.rsnta uraWtchiga Sk. IU tr.si J..-.0 Herber: Str. Si nbta--. Zvt. tiv. Z,1ich'.qan ti. mm ur.l cBalnttt St:. 34 Siltratrva ar.5 iif.av.i ff., 55 V'.t i., k 51. ttr. Zs J-ntiau 4c. un St. !.v? Ct: 87 Statt vöfCUai. 33 e:akk'U".d Nsr)'5!5. 39 UIiitQan ans Lz 9? li Dft usb alr.ut T'.r. 111 öeiinr tnui Sti. .IU edk-.te ur.i 3c?2rt 5t. II SsifeiCctsti, rete 3;t U Qvit baxi rt 55afViJton i U jasenn urb -'.' -'k fi?, i5 cttnüaw ra i T---. 4 25:i:ot ur.b 3.: Lt. 47 )Cf n.'.ij u:tv j'ai,iv. U. Äinean'l Ps:H?uk,. 49 3r.banols. 412 ixiS5ut1anb5ia:.'" US RifPJfirtt yns 5?it2 mir. 15 f rgujon'l i?rC .f nj. 421 3. B. S. Rfl-r.i ruZ. 423 Ikn Sfy.ura. JSWSik ur.b S2Uil aiinallynfc i!omr.&r.a. W unb l;aita Str. 54 Stst tnb ecatfc St. ft6 Zcnncffec unb 9orgia 8. 17 Beriöian unb Rintr. 13 ibifea ?e. uno nontl Ctx. Vbtfon v. un ca!f t 112 Cc unb -KotfBOOb tu. iSIS entuS Stf. unb i'.cn'i i (314 Xlnion ab Vkorri? Ttr SI Jltnoil nb ansa S 17 orrt und'Daeotai Ltr. 1 South nah Te:aar, Str. Pennsylvania mau uisana r?, Tetamae nb VeLatt, Str. oft ur.d R'.Tartu et?, ag LIabama ub Virztn . 7 ttrzrnta 0. rabsha Lt, 8 Oft und EsSurn Ltr. Pennsylvania Str. unb bi?o . 12 Ueernatt unv 5:?u',erZ, 71 Birz'nia Xo. naZö H.:7?n Gl:. T2 Dcib srrv'2 t:. 73 (Jilj! jUa ud U.T.con Ctr. 7t eeo unb a.-ii St,. ISAa-.st'LZt.unö 5ntt. T3 Xi m:, 5iJ 7 lötretmailae. ur.V SJfiit. 7 lctcs äc. unb SDtan. 713 fpiiu uao Piv'pe.t S)tr, 71S str.fllv, So une 714 0:atg unb CUdc Str. ns e j:4 SS xkchvr .L Jeri, z::. ft2 SEafljinstsn tttit icUaari .V. $ Oft und atl bt Scw jjcttunb ccc'.SHn 2tt ttst SCau&"4,.m-r.T!Anau. ff!. Staaten 3.r',:r.ei. fc ßntntil und itiaiitnjton U 29 :ak,n Scslnjr.. K1J ilo. & Schlauchau. OK 3a?b'Hgtnnctt 41 Matlt ur.t ob Str. 914 C)0 unb Harre? 5tr 91 arnlanb pcli ienbian Ctr. SRcriV.an nnd Ä?vrg:a 5ttat. l-M Privat. Lizia!. V.J-1 Nnb stiften siedeskskt. jweUer Xltm. t-i Signal ür FeneriDruck. A,ei U,tSze, ?eur au. Drei Schlaae, Druck d74:f chiÄg, ti IU, itta,.
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Die Nose bom Trannsee. Roms ton Xaver R i e d l. (Jortscdung.'i Äch, das will ich nicht ; eS wäre sehr undankbar von mir," antwortete Rosalie freimüthig. Ich will meinem Bruder gehorchen und er soll mich bereit finden, wenn er zurückkehrt." ..So .st's recht, liebe, gute Schwester!" rief Maientbal bciter, sich erhebend, und 1. , , . . '..a e.: . Aj.rrj.- .fs
reuoe icuaicie auo jcwicni vytiu;ic, aid er in kosalie's schimmernden blauen Auacn .oeit mel:r las. als ihre einfachen
äderte bisher au'qedrückt. Die feurigen Apfelschimmel Maienthal's flogen über den Franzens - Ring und durch die olksgartcnstrak;e. und bald darauf über den weiteren Ring gegen die Aspernbrücke zu, und die schöne Rose vom Traunsee" war an Maientbal S Seite. Es war gegen 2 Uhr öt'achmittags, Heller Sonnenschein, blauer Himmel, abcr kalte Winterlust. Wieder ging es durch die Praterstraße dem Pra ter zu. aber der Kutscher, durfte dort nicht anbaltcn, sondern fuhr nach der Stadt zurück. Vor einem der renommirtesten Hotels hielt der Wagen und einige Minuten später befand sich das junge Paar in einem lauschigen, lururioö eingerichteten, woblgcbeizten Zimmer des ersten Stock Werkes, um dort cm ausgesuchtes, feines Diner des berühmten Restaurants einzu neyuttn. Äkaienthal und Nosalie sitzen Seite an Seite a n Tische. Er flüstert ihr Wolle zu sanft, leise und zärtlich von denen ihre gan;e Gestalt erbebt, und sie zittert vor Erregung. Eilt sanfte, rränmerisches Licht ist in ihren schönen Augen ; di5 Purpurrolh der h e i ße n W an ge n verbreitet sich bis in ihre Stir.ie, während sie ihn bort, denn du Worte, welche er spricht, dringen tief in ihre Seele. Er ist jebt nicht der Bruder, er ist ein Liebender, der zu ihr von seiner iebe spricht, und sie anfleht um ihr Gestandnih, daß sie die Empfindungen seines Herzens theile. .Xosalie hört ihn und zieht die Hand nicht zurück die er zärtlich drücktk und festhielt. Sie entzieht sich nicht seiner nun innigeren Umarmung, denn ihr ist es, als ob ein Zauber sie fejjle und zur Widerstandslosiakit zwinge. Er ;ieht sie näher an sein Herz, und sie widersteht nicht, sie hört nur ! Sie harrt auf e i n Wort, das er bisher noch n i e ane gesprochen ! Auf ein Wort, das alle sctne eben gemachten Schilderungen fär sie und idn in Wirklichkeit verw'.'ln konnte ! Sie harrt auf ein &srt. bei dem ihre Thränen aufhören, ihr Herz mit süßer Freude sich erfüllen Würde. Er endet. Ihr Haupt ruht an sein Brust, und NUN hört er sie leise schluch zen. Antworten Sie mir theure Nosalie antworten Sie mir! Sagen Si5 mir, daß Sie mich lieben!" Aber sie antwortet nicht. Ihr Haupt ruht noch an seiner Brust. Er wartet. Wieder hört er ein leises Schluchzen. Ein Zittern durchläuft ihr,' ganze Gestalt; min schluchzt sie nicht mehr; ihre Thränen hö ren aus zu sltepen. Würde eS Sie glücklich machcn.ivcnn Sie das wägten ?" Gewi!" antwortete er ernst; Sie ahnen wohl nicht, wie glücklich !" Dann seien Sie glücklich, Maienthal !" cntgegnete sie ; denn ich liebe Sie von ganzen, Herzen, mit ganzer Seele, und ich habe Sie geliebt von dem ersten Augenblick an, als wir uns tra: fcn!" Er faßte sie in seine Arme, zog sie an seine Brust und beugte sein Antlitz zu ihr nieder; um einen Uujj auf ihre Lippen zu drücken. Aber sie wich ihm aus und entzog sich seiner Umarmung, und indem sie ihn mit vorgestrecktem Arme von sich abhielt, sagte sie : Ich habe Alles, was Sie mir sagten, so ruhig angehört als ich es vermochte. Ich habe JhreBcthcuerungen vernommen und Ihre Versprechungen. Ich glaube sie. Ich glaube, daß Sie mich lieben, und ich erwidere Ihre Liebe !" O, Rosalie! Wie glücklich machen mich Ihre Worte ! Man He.z ist voll Freude und Entzücken !" Ja," fuhr sie fort, indem sie ihre ihn zurückhaltende Stellung noch beibehielt, ich liebe Sie, und ich will die Berspreck'ungen anncbmen, die Sie mir gemacht baben. Sie sollen Ihren Reichthum auf mich verschwenden. Ich will die Königin sein, zu der Sie mich machen wollen, und Ste sollen metn Sklave tcut. Ich will für Lurus und Älcichthum meine Armuth aufgeben. Ich will meine Neigungen, meinen Geschmack befriedigen, und Sie sollen mir jeden Wunsch ersüllen,, wie Sie es' vorschlagen!" Ach!- rief Maicnthal aus : darj ich meinen binnen trauen? Das Glück macht mich trunken! Meine höchste Freude soll sein, Ihnen Freuden zu bie ten !" Und ich dagegen," fuhr Nosalie fort, will Ihnen Alles geben, was Sie verlangen meine Liebe ! Sie gehört Ihnen, Maienthal! Glauben Sie es i Fühlen Sie, daß ich die Wahrheit spreche, daß ich Sie wahr und aufrichtig liebe ? Sie dürfen es, denn es ist so!" Ja, ja!" antwortete er, indem er wieder sie tu umfangen versuchte, aber wieder durch ihren ausgestreckten Arn und einen eiaenthümlichen Blick in ihren Auaen zurückgehalten wurce. Ich glaube es, ich fühle es, daß Sie mich licden !" Dann," antwortete sie ihm voll in's Gesicht blickend, ..seien Sie zufrieden mit meiner Acruchernng unv verlangen te keinen weiteren Beweis." Keinen weiteren Beweis?" fragte er Verwundert. Was meinen Sie ? Ich Verstehe Sie nicht." Sie müssen 'mich.aber Verstehen," entgegnete sie ernst, denn daö ist nothwendig und unerläßlich für uns Beide ! Sie sagen, daß Sie mich lieben, daß Ihr größter Wunsch sei, mich glücklich zu machen, meinen Wünschen, Neigungen und Verlangen in Allem entgegenzukommen ; Sie iaaen, disj iu tbun. würde 4116 Sie i , ' . . t r'
glücklich machen. Ich glaube Ihnen '. Ich gebe Ihnen Liebe für Liebe, und ich will Alles meinerseits thun, was ich kann, Sie glücklich zu machen. Sie wünschen, mich schön zu sehen? Ich will trachten, stets so vor Ihnen zu erschein nen. Sie wünschen, daß ich mich weiter ausbilde ? Gut, ich will Tag und Nacht studircn, singen. Piano spielen, tanzen, und Alles bemcistern, was mir Acwundcrung eintragen kann und mich Ihrer würdiger erscheinen läßt. Diese Be weise will ich Ihnen von meiner Liebe geben. Das sind die Bedingungen, unter denen ich Ihre Hilfe annehme. Diese Beweise müssen Sie annehmen, und keine anderen verlangen. Wenn Sie dies thun, werde ich mein Wort halten ; thun Sie es nicht, dann scheiden wir diese Nacbt, um uns nie wieder zu begegnen !" Und als sie mit der Versicherung endete, daß er ihre Bedingungen annehmen oder sie scheiden müßten auf immer, da fühlte er, daß sie Wort halten würde und er antwortete: Ja, ich kümmere mich nicht darum, unter welchen Bedingungen Sie mich lieben, Nosalie; denn daß Sie. mich lieben, ist Glück und Freude genug für ml-h "
Wenig würd? gesprochen, als Maien thal Skosalie zu Fuße nach Hause geleitete. Sie schien in tiefe Gedanken ver funken und er dachte an die Zukunft. Wie sollte dieses eryaitniz; enden 5 r konnte sich dies: Frage nicht beantworten ; sie verwirite ihn nur. Nosalie hätte freilich sofct entscheidend geantwortet, aber er frag sie nicht und so schwieg sx... An dem Thor öeS Hauses in der Hotstallstraße schieden sie. Nächst dem Parke stand ein Mann, der sie scharf beobachtete. Er sah, daß Maieitthal einige Worte an Nosalie richtete und daß sie mit einem Kopsschütteln ants'i ortete und sich von ihm verabjchledete. Ich kann memva Glauben an sie noch nicht verlieren!" tnurmelte der Mann, als Malenthal auf der Bellariajtrape verschwand. Zweimal überrascht. Es war nahezu 9 Uhr Abends, als Nosalie Kogler in ihre Wohnung zurückkehrte. Als ste aus den iorrivor des zweiten Stockwerkes gelangte, traf sie dort vor dem Einganze zur Wohnung ihre Miethsrau, Elisabeth Fuchs, ihrer harrend und diese rief ihr entgegen : Ach, Gott sei Dank, Fräulein, daß Sie kommen ! Ich wartete auf Sie, denn ich wußt' wohl, daß Sie nicht mehr lange ausbleiben könilten. Ich muß die Pepi aus'in Theater abholen, denn der Schani ist bei einem Deinigen Schulkameraden, der sein' Namenstag feiert, und da gibt's allerlei Unterhaltungen und er wird auch dort über Nacht bleiben. Und allein kann 's Madel nicht nach Haus gehen lassen, sonst kriegt's am End' einen gefährlichen Begleiter, denn die jungen Herren sein gar schlimm und die reichen Alten sein oft noch ärger. Ein Unglück ist bald geschöben und nachher 's gize Leben ruinirt. Gut, daß S' da sein; Sie werden Jhna doch nicht fürchten allein im Quartier?" O nein!" antwortete Rosalie ; Sie werden ja nicht lange ausbleiben." Nein; nicht gar lang'; höchstens bis halb Elfe." Nosalie trat in die Wohnung und in der Meinung, daß Frau Fuchs die äußere Thür schließen würde, ging sie gleich in ihr Zimmer. Frau Fuchs aber eilte hastig über die Stiege hinab. Nachdem Nosalie ihre kleine Lampe angezündet, trat sie an das Fenster, um einen äußeren Flügel, welcher der Lüftung wegen offen war, zu schließen, und gegen den kleinen Park binabblikkend, sah sie dort wieder den Mann, den sie sl'o,l oft qes hen, und es schien ihr, als sei sein Antlitz zu ihr empor gerich tet. Als er bemerkte, daß sie auf ihn herabblicke, ging er langsam einige Schritte weiterund verschwand an der nächsten Straßenecke. Wer der Mann nur sein kann?" dachte Nosalie, als siedas Fenster verließ, ohne aber die Jalousie herabzulassen. Er ist doch fast immer da. Es ist wirklich seltsam !" Sie ging dann zu dem kleinen Ofen des Zimmers und machte dort Feuer an, denn es war fehr k..hl in dem Gemache. Als sie damit zu Ende gekommen, erschreckte sie plötzlich ein bajtiges Klopfen an der Thür. Ein unbestimmtes G.'fühl von Furcht erfaßte sie. Sie bewegte sich gegen die Thür, um ;u erfahren, wc? sie störe, als ein Mann eintrat, bei des. sen Anblick sie mit einem Ausrufe der Ueberraschung zurück wich, denn der unerwartete Besucher war Herr Wem:! Sedlak. Ich hoffe, daß ich Sie nicht erschreckt hebe, mein verehrtes Fräulein," begann er mit seinem heiseren, unangenehmen Tone. Ich fand die äuszere TH a- offen. Nicht wahr, Sie fürchten sich richt vor mir, schönes Kind ?" Dabei drückte er die Thür hinter sich zu und betrachtete Rosalie mit einem widrigen Lächeln. Was wollen Sie? Was fahrt Sie hierher ?" rief sie, indem sie sich auf eine Stuhllehne stützte. Ich komme, Sie zu bauchen." entgegnete er, indem er ihr einen ian naher trat, wobei sie sich weiter zurückzog, und Ihnen zu erklären " Sie haben mir gar keine Erklärungen zu macyen," stammelte sie, dte ich zu hören wünsche. Herr v. Maientfcal saale mir schon, daß er Sie gesprochen und das; ich weiter keine Arbeit von Ihnen erhalte. Und da wir sonst keine Beziehungen $u einander haben, ersuche ich Sie, mich sofort zu verlassen und niemals wieder hieher zu kommen." Aber, mein Engel," cntgegnete Sedlak zudringlich, nicht ich verweigerte Ihnen weitere Eopir-Arbeiten, sondern Maienthal brach unsere Verbindung ab. Es ärgerte ihn, daß ich Sie besuchte, und deßhalb sagte er, Sie sollten nichts mehr für mich arbeiten. Aber icy will auf ei gene ötechnung Geschäfte mit Ihnen machen. Ich sagte Ihnen ja. daß ich Sie wieder besuchen würde, daß ich unsere Bekanntschaft fortzusetzen wünsche, und deßhalb" ... Jini i& Oerr Sedlak, erklärte 5ibnen
KSttt so höflich, als ich es vermochte. U keine Besuche anncyine. Nun, nun, ich dachte, das; Sie mit mir eine Ausnahme machen würden." sagte Sedlak schmunzelnd und mit seiner von Brillanten funkelnden Rechten über seinen langen eisgrauen Bart streichen) , und dann babe ich ein Anerbieten s''. Sie. Jä' sebe n icht ein. warum Mai c thal Sie verhindern soll, Geld :u vcdi nen, und warum er Ihnen verkneten will, Arbeiten anzunehmen, die ich Jhnn geden und gut bezahlen will. Außerdem intercssitc'n Sie miä), ich möchte Ihr Freund werden und, es kann 'sein, mit der Zeit noch etwas Besseres " Wollen Sie sogleich fortgehen?" rief Nosalie zornig. Ihre Wvrte sind gemein und niederträchtig !" Aber Sie verstehen mich nicht," fuhr er fort, und Sie verstehen auch Maienthal nicht wenigstens denke ich das ; freilich kann es auch anders sein !" Schweigen Sie und verlassen Sie mich !" Ich muß reden," cntgczncte Sedlak. 'le roe'.l, weiche iy ynen ga?, erhielten Sie von mir auf das Ansuchen t . t r f .. r Maientbal's. Er sagte, daß er un) vielleicht Sie nicht wünschten, zu wis sen, daß er 'ie unterjtnye. Die Oopiaturen waren nur ein schlaues Mittel, um den guten Schein zu wahren l" (5itt tiefes Notl, überflog das Antlitz Rosalie's und ihr Blick leuchtete von Zorn und Unwillen, indem sie rief : Das ist eine Lüge ene freche Beleidigung !" Halt!" krächzte Sedlak, als sie an ihm vorüber nach der Thar eilen wollte. wobei er sie an einem Arme erfaßte. Ich wollte Sie nicht beleidigen, und was ich sagte, i)t reine Wahrheit. Maieilth.il gab alles Geld her, das Sie erhielten und von dem Sie meinten, es komme von mir. und nun ist er voll Aerger, weil ich Sle besuchte, und will nicht länger mehr zahlen. Ich denke, er ist es eben nüde. Gelv herzugeben. Nun, deßhalb schlage ich Ihnen vor " Lassen Siz mich lo5!" schrie Nosalie, und mit einem ge.valligen Rttck befreue sie sich von seiner Hand, und zurückweichend und nach der Thür weisend, se!)te sie, nach Athem ringend, hinzu : Wenn Sie nicht augenblicklich gehen, offne ich das Fenster und ruse um Hilfe !" Und sie wankte an's Fenster, Sedlak folgte ihr. Thun Sie doch das nicht !" sagte er, indem er sie nochmals am Arme ergriff. Wenn Sie von Maienthal Geld anneh.men konnten, liegt doch gewiß kein Grund vor, daß Sie es nicht auch von mir nehmen. Ich kann so viel zahlen wie er. Er ist Ihrer müde geworden. Lassen Sie mich an seine Stelle treten." Damit legte er einen Arm um ihn Taille und versuchte, sie zu küssen, während sie a'.'.i Fenster mit ihm rang, in vergebenem Bnühen, sich von ihm zu befreien und um Hilfe zu rufen ES nützt nichts," sagte er, sie noch festhaltend. Ich meine es ja gut mit Ihnen und wünsche, Jh? hingebender Freund zu sein." Aber jetzt stieß ihn Nosalie mit aller Kraft von sich, und während er gegen den Tisch taumelte, stürzte sie nach der Thür zu. Sedlak machte Miene, ihr zu folgen, aber jetzt wurden von Außen schwere Tritte hörbar, die Thür flog auf, ein Mann erschien, und NosalU stürzte mit einem Aufschrei der Ueberraschung und Dankbarkeit in dessen Arme. Fürchten's nir !" sagte der Mann. Sie kennen mich! Ich bin's der Rot ter !" und das Mädchen sanft beiseite schiebend, ergriff er im nächsten Moment Sedlak an der Kehle und schüttelte ihn, bis dessen bleiches, abgelebtes Gesicht eine bläuliche Färbung annahm. Kerl " murmelte er dabei unter Zähneknirschcn, ich hätte Lust, dich u erwürgen wie ci' nen tollen Hund !" Dabei versetzte er ihm mit der knochigen Linken ein paar derbe Hiebe auf das graue Haupt. Was willst du da ? Z'wegcn was schleichst dich beider 'Rächt in's Zimmer von einem braven Madel, ivann's allanig is, und legst deine Pratzen auf sie? Hast g'meint, sie hat keinen Freund ? Aber ich war da ! Hab' dich gcseh'n am Fenster, und jetzt kriegst deinen Lohn l" Und wieder erhob er seine gewichtige Faust, um auf 'sedlak loszuschlagen, aber Rosalie siel ibm in den Arm. ' Nicht schlagen! Laßt ibngeh'n!' bat sie- . Zkottcr ließ seinen Arm sinken, aber seine rechte Faust hielt Sedlak fest. So schleppte er ihn durch die Thür in's Borzimmer, stieß ihn hinaus auf den Eorri dor und schob den öiiegel an der äußeren Wohnung Nhür vor. Sedlak .hatte in seinem Leben schon manche Zuruckiveisung ersal reu, aber noch .leine von so schlimn:er Alt! Er mnrmettt leiseinige Flüche und schwankte langsam bis Stiege hinab. Pcter Liotler kehrte jetzt zu Rcsälie zumck. m So!" rief er, aufathmcnd, ich mein', den baben S' 'S letztemal bei Ihnen geeh'n!" Ach, Rotter." stammelte Nosalie, ,,durch welches Wunder seid Ihr gekomnen u Mein Gott !" antwortete Nottir achlelzuckend. ich war p in der Näh'. Sie haben mich jeden Tag g'sch'n." Jeden Tag Eua) gesehen!" entgegnete sie überrascht. Wie meint Ihr das? Jchdcidu', Ihr wär't auf Ärbeit in dck Gegend von Gallncnkirchen? Woher kommt Ihr? Wie laüg seid Ihr schon in Wien? Wie habt Ihr meine Äiuttcr und Anna das letztemal gefunden?" Ich kam nur gleich von da unten," antwortete Rotte? gegen das Fenster zcigcnd. Ich sah Sie am Fenster mit dem grauen Sünder und deßhalb meint' ich, ich könne da ein gut's Werk thun. Sie sahen mich oft da unten, aber ich glaub', Sie erkannten mich nicht in meiner Maskerad'." Was!" rief Nosalie. Ihr wäret es, den ich so oft vor dem Hause sah ?" Ja." sagte Rotter. Ich wußt' nickt. ' was für ein Unheil über Sie kommen konnt', Teil'S halt doch so ein'n schweren ! Schritt 'thau hab'n, und derentwegen ! woll' ich über Sie wachen." ! Mein treuer, ehrlicher Freund," sagte ' Nosalie, indem sie ibre Land auf seine
iimagjfcacaos
chy ttcrn legte und ihn auf eine Wange ie, wobei Rotter zusammenzuckte wie vs ,1 einem elektrischen Schlage gerührt, l'.nd ein frohes Stöhnen hören ließ, wie so'! ich Euch danken ? . Ich abnte nickt.
daß mir ein so wackerer Freund so nahe war. Wie kämet Ihr nur Suf diesen Gedanten?" Rotter lachte ganz glücklich. Hm !" sagte erdann, 'dem Peter fallen oft närrische streiche ein. Nun, als Sie mit Herrn Maienthal auf der Bank faßen am ?)artenzaun vom Schloß Cvih, da w-'" ick) seb? nabe und körte ! gar Manche, was ' Sie sagten und ! w'as er sagte. So wußt' ich, daß Sie , r .'. 1 . . . nacy :en wollten, und sah, wle schmeichlerisch er war, bis Sie ihm sagrcn, warum Sie fort wollten und ihn so gar sehr enttäuschten. Ich hörte dann, une er Ihnen versprach, Ihr Freund sein zu wollen. Da denk' ich mir : Ich will sehen, was er für ein Freund werden ivird, und geh' auch nach der Wiener stadt." Netter fuhr dann fort zu erzählen, wie er den Kutscher des Nentiers Paul Werthner, Johann Kwapil, mit sünfundzwanzig Gulden bestochen, daß dieser ihm Wagen und Pferde seines Herrn von Glnunden nach Lambach bringen ließ, wohin der Kutscher sich mit einem andern Gefährte begab, uno dort Pferde und Wagen wieder übernahm und deren Transport räch Wien besorgte. 0 erfuhr Rosalie, daß es Rctter gewesen, der Nachts ihren Koffer nach dein Wagen getragen, und sie dann nach Lambach gelei tet batte. fFo'kMira folgt ) Vom Auslavd. Bon dem berühmten (5h emiker Professor Bunsen in Heidelberg, der jetzt leider schwer krank darnieder liegt, erzählt Ludwig Hevesi in der Brest. Ztg." : Einmal geht der alte Herr, in Gedanken versunken, spazieren Ulld begegnet der Gattin eines Kollegen, welche ihr Tochlerchen an die Lust führt. Es macht sich von selbst, daß der freund liche Greis die Frau Hofräthin begleitet, deren Kind lustig vorausläuft. Ei sieh," sagt der Prosessor, wie das Kind schon laufen kann !" Wie sollte es nicht," entgegnete die Mutter, es ist ja schon drei Jahre alt." So ? und mit drei Jahren können die Kinder schon laufen ? Das hab' ich gar nicht gewußt." Auch über ' seine gelegentliche Zerstreutheit wird Manches fadulirt. Einmal habe eine Gruppe von Eollegen den Versuch machen wollen, wie weit diese Eigenschaft bei ihm reiche. Zu diesem Behufe verabredeten sie sich, bei ihm uneingeladen zu Tische zu erscheinen. Er wußte nichts davon und kam erst spät nach Hause, wo er zu seinem gerechten Erstaunen eine größere Tischgesellschaft beisammen fand. Ihre Absicht konnte ihm nicht lange dunkel bleiben, da sie ihn mit den Wor ten begrüßten : Nun, verehrter Kollege, wir sind sehr erfreut, daß wir wieder einmal das Glück haben, mit Ihnen zusam men zu speisen, wenn auch die Pflicht Sie etwas später zu Tische kommen ließ." Ei, das hatte ich ganz vergesien", fuhr der alte Herr heraus, daß ich mir Gesellschast geladen." Hinsichtlich dieser Antwort ist die öffentliche Meinung von Heidelberg bis jetzt etwas zweifelhaft ; ein Theil meint, er habe wirklich geglaubt, die von ihm thatsächlich crgangene Einladung vergessen zu haben, die Uebrigen aber sind der Ansicht, er habe den beabsichtigten Scherz sofort ge merkt und sei darauf gemüthlich ringegangen. Laut einem amtlichen Ausweise über den Vermögensstand der wi garischen Aristokratie würden auf Grund dcs 3000 Gulden Census wie Pesti Naplo" berichtet ungefähr L00 Aristokraten in Folge ihrer Geburt Mitglieder des neuen Oberhauses. Hiervon sind 160 Grafen und blos 42 Barone. Würde der Census auf 2000 Gulden reduzirt, so würde diese Zahl um 33, und zwar um 24 Grafen und 14 Barone zunehmen. Unter den gesummten im obigen Ausweis enthaltenen Familien (die Erzherzoge nicht ausgenommen) gibt es nur Eine, deren Steuer die hunderttausend Gulden übersteigt. Es ist dies Fürst Nikolaus Esterhazy. dessen Steuer mehr als 300,000 Gulden beträgt. Erzherzog Älbrecht zahlt !)9.000 Gulden, Prinz Coburg 6070,000 Gulden, Erzherzog Joief 4!),000 Gulden. Von den ungarischen Magnaten Familien zahlen mehr als 50.000 Gulden jährlich : Graf Alois Karolhi, Gras Friedrich Wenckheim, Graf Andreas Efekonics und Graf Tassilo Festetits ; mehr als 40,000 Gulecn zahlen : Gras Julius Karolyi, Gras Ferdinand Zichy, Graf Alexander Karolyi. Von den Grafen Andrassy zahlt Aladar 23,000 Gulden. Emanuel 21,000 Gulden und Julius 16.000 Gulden, Graf Albert Apponyi zahlt 11.000 Gulden. Ungefähr cin Drittheil der Zweihundert zahlt weniger als 10,00c Gulden. -1:3er dle Verluste, welche das Erdbeben vom 25. December v. I in Spanien an Menschenleben und an materlcllcn Gütern verursachte, liegen bis jetzt ossicielle Daten nur für die Vrovinz Granada vor. Das Gesammtresul tat für die Provinz ist folgendes : In den 61 betroffenen Ortschaften sind ge sterben 6?0 Personen, davon 307 in Albama, 135 in Arenas del Ney und 102 in Albunuclaö; verwundet 1173 Personen, davon 502 in Alhama und 500 in Albunuelas ; vollständig zerstörte Häuser 2334, in Alhama allein 973 und in Zafarraga 371 ; theilweise zerstörte Häuser 16(J7. Der pecuniäre Verlust, welchen das Erdbeben in der Provinz verursachte, wird auf 20 Millionen Francs veranschlagt, wovon 4.493,090 Franc? auf Alhama, 756,750 Francs duf Albunuelas, 678.600 Francs auf Arenas dcl Ney, 533.935 Francs auf Nestabal und 485,960 Francs auf Za farraga gerechnet werden. Die Samm lur.gen für die Nothleidenden haben in Spanien allein fast 4 Millionen Francs ergeben. uszehrung. Cchvindsocht f Hüften u.s.w. ist beilbar. wenn nur die ricdtiakn Mittel naea,m,nk.t m,r den. Ich heile bisse schrecklichen Reiben in kurzer Zeit unb ertheile Auskunft gratis und franco. CARL PIXGEL,. 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Z.d?z ?uti tf l ? 1 t m. 9 ffy . ff 1 1 rag 9n, V - -. ..... 11 6i I4aü unb Set... !Df tetnauutc. A.ooUvi . Tag ;r.... J.rtKn t".w actftr t. ?u 4i Um l-5tl unb tet. 4 40 I M5.U en ttr ''.V Cm 3 4 cit5t)trU4.iX)tsi Coutb 6erb .nd'xl, r... 0 5515 tÖtcnbax oma fttcciunott, Sntianopoiu, l. cotttt n. iCtca Eifkudahä. tucnncti ttcistcu. i AS?uilo. Ä 8. 4.0Ü Pm , Jndina tt tneimatt ttr" fßm Cfc,nUe ör p. u. 11 ' fürn ii &ir.(tnnaii i m , r'ntrn t. 6 2Ü A T.ckLkk je.. h.V Um II A 6t i Ä 8 Ein. Are .... c . a.,ch Chicago Division. i0 tturl j. 7.iuci 4tu ou K . thlcag Mali x. 2 10 Am tut.. 3.56 9 tLkftern Ar b lQXtx , Kajuet. Att ..lu.ut 4 Ö glich I (fcDiatipc. IMHu X c !!.? I ametnnati cc t 3 km Zefferssovillk, vtavison cud Indianapolis Kisendaön. efib r tag. . 4.u . tstaatu 1 4 ea Mabftcc... 8 iö s 'ZnöThlrSl ttg'U U k nodcad V'cti 3U . i i 4 7uo litnt Öi v ti.. 6 IS im et t 4flsiOg lO.ii Wabash, St. Loui tc Pacific. 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