Indiana Tribüne, Volume 8, Number 201, Indianapolis, Marion County, 8 April 1885 — Page 3
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Die Rose vom Trauusee.
Roman fron lad er Ried l. (Fortsedung. SKcjali: ;og licn vwn tr;m jufüc? mtt zählte daö 03do. r i'l ch, mein Hcrr, S ie haben sich geirrt", rief k jeht. ,.Ich glaube nicht. Ich irre mich nie in Mriadm" antwortete 3cbla! mtt einem . . . 1 . . , Y nv.i am :, den er ossenvar sur oezaudem? hiell, 'ocr aber Nosalie einen kalten Schauer verursachte. Ctf t Um Irrthum. ' ' Eö ist dech so, Herr," sagte sie. ,5ie haben mir zehn Gulden viel gegeben. Tas sind einunddreißig Gulken in Banknoten, statt einundzwan-Zig.-Es ist aber doch kein Irrthum nein Wort darauf," sagte er. Kau fen ie sich für das kleine Plus Hand schuhe für Ihre hübschen kleinen Hand chcn." ' Slosalie legte eine Zehn-Gulden-Note ruhig auf den Tisch, wobei ihre Wangen purpurroth toaren und ihr Busen vor mühsam bekämpfter Ausregung wogL'. Tabei sprach sie in sehr ernstem Ton : Entschuldigen Sie, Herr Sedlak, aber ich kann kein Geld nehmen, daS ich nicht verdiente." Wiei Sie wollen mir die Annah itte cii'.es so kleinen Geschenkes verwei gern r Ich nehme niemals Geschenke, sei eS von wem immer," sagte Nosalie mit fester Entschlossenheit. ,,'on 'Niemand V fragte Sedlak mit einem bedeutungsvollen Älick. Auch nicht ron " Er war daran, Maienthal zu nennen ; aber er hielt inne und sagte: Auch nicht ron mir V Aon Niemand. Wenn Sie eine Be stätlgung haben, toisl ich s unterschreiden,'" sagte Nosalie. Ach, das ist ja gar nicht nothwendig." entgegnete Sedlak mit einer ver traulichen Äiiene, wenn ich Ihnen das Geld bringe. Bei meinem Diener ist es etwas Anderes. Aber uyter uns wir sind ja Freunde, nicht wahr? Wenigstens hoffe ich, daß Sie mich noch wie ei nen Freund betrachten werden ! Da sind solche formelle Kleinigkeiten nicht nothwendig." Ich ziehe es vor, .eine Geschästssache auch geschäftsmäßig zu behandeln," ant wertete Nosalie kalt. Ah, ganz gut !" sagte Sedlak, eine Feder ergreifend. Was thut man nicht Alles einem so liebenswürdigen Fräulein gegenüber? Ich will die Bestätigung gleich schreiben." Ich danke Ihnen." Sedlak kritzelte eine Bestätigung auf einen Streifen Papier und reichte ihr diesen. Nosalie beugte sich über den Tisch und unterzeichnete. Als Sedlak die Bestätigung nahm, küßte er ihre Unterschrift, versorgte dann das Papier in seinerBrief tasche und sagte : Das soll mir ein kostbares Andenken an den Beginn unserer angenehmen Bekanntschaft sein." Rosalie that, als ob sie diese Bemerkung nicht verstanden, wendete sich ab und zündete die Lampe an, da cS dunkclte; dann nahm sie die Zehn-Gulden-Note, die noch aus dem Tische lag, und reichte sie Sedlak mit den ruhigen Wor ten : Das gehört Ihnen, mein Herr ! Ich bitte, es zu nehmen." Ich würde vorziehen, daß Sie cS behalten," entgegnete Sedlak. Das muß ich entschieden ablehnen," antwortete sie kalt und ließ die Banknote auf seinen Schoß fallen. Wie können Sie mir eine so klein Gunst verweigern V Ich kann von Niemand Gunstbezew gungen annehmen; am wenigsten von einem Fremden." Ich hoffe doch, wir werden uns nicht lange fremd sein," antwortete er: denn ich habe wahrlich nicht die Absicht, meinem Schorschl zu erlauben, daß er mich des Vergnügens beraubt, Ihre Bekanntschaft zu cultiviren. Ich komme künftig jede Woche selber um Ihre Arbeit ; viel leicht werden Sie mir aber auch erlauden, Sie zu besuchen, wenn es sich nicht gerade um ein Geschäft handelt, nicht wahr?" Ich empfange keine Besuche," ent gegnete Jkosalie, ausgenommen " Ausgenommen Herrn V..Maienthal." unterbrach sie Sedlak. Ich denke, Sie sehen ihn jeden Tag." Herr v. Maientyal kommt zuweilen. Er ist mein aufrichtiger Freund. Er ver schaffte mir die Arbeit von Ihnen, die Sie mir sonst vielleicht nicht gegeben haben würden." Gewiß hätt' ich's gethan, wenn ich gewußt hätte, daß Sie Arbeit brauchen und wünschen. Es hätte mich glücklich gemacht, und Sie wären ihm dann nicht dafür verpflichtet," antwortete Sedlal mit einem dreisten Blick. Ich ziehe es vor, dort verpflichtet zu sein, wo ich es bin," antwortete das Mädchen verletzt. Sie sind wahrhaftig grausam, mein schönes Fräulein," entgegnete Sedlak schmeichlerisch. Wirklich grausam. Aber es macht nichts. Ich verzeihe Ihnen. Sie erlauben mir doch, Sie wieder zu besuchen?" Wenn Sie in Geschäften kommen, kann ich es natürlich nicht verweigern, Sie zu sehen, mein Herr; aber ich denke, es würde Ihrem Diener wenig Mühe machen." Nein." aewiß ntcht," antwortete Sedlak, keinesweas verletzt über diese Ab lehnung. Aber ich sehe nicht ein. warum ich ihn schicken soll,. wenn ich lieber selbst komme.' Mosch weiß sein Glück garnicht zu schätzen, aber lch. Ich habe keine ay nung, welch' schöne.Ueberraschung mich hier eNvartet." Und nach einigen anderen albernen Complimenten, die den Widerwillen und die Verachtung, welche Rosalie bereits empfand, nur noch vermehrten,' ging d Schöpfer vieler unbekannter Werke, aber noch unter der Thür wiederholte er, sich den Nächsten Samstag gewiß einPellen zu wollen. Nosalie konnte, als er fort wabr, sich kstum der Nrivm t&tfctn. Su mU
t'c sich auf das äutzerste geoemülylgt. Sein Benehmen hatte den Eindruck aus sie gemacht, daß er geradezu schlecht von lhr denke; seine Erwähnung Maienthal's hatte ihre stolze' und empfindliche Na tur schwer verletzt und das Geldanerbieten sie geradezu beeidigt. Sie unterdrückte aber so viel als möglich alle äußeren Anzeichen ihres Gefühles und mußte sogar lachen, als Schani beim Abendmahl die naturhistorisch merkwürdige Ansicht laut werden ließ: der Granbart sei ibm vorgekommen wie ein durch ein umgekehrtes Opernglas betrachteter
alter Kater, der aus den Ätausesang ausgebe. Am folgenden Tage, einem Sonntage, ging Nosalie in Begleitung von Frau Fuchs und deren Tochter Josephine in die Michaelerkirche in der inneren Stadt, um dem Gottesdienste beizuwohnen. A!aienthal, der darum wußtet fand sich auf dem Rückwege auf dem äußeren Burg platze zu ihnen, und nun gingen Mutter und Tochter ein Dutzend Schritte voraus und die beiden Anderen konnten ungestört sprechen. Nosalie erzählte ihrem Freunds den Besuch Sedlat's und Alles, was sich bei demselben ereignet und gesprochen worden war; sie erklärte, wenn der zudringliche Mensch wieder käme, würde sie nicht? mehr für ihn arbeiten, und lieber Noth leiden, als seine widerlichen Vertraulich feiten ertragen. Maienthal's Antlitz wurde dunkelroth vor Zorn und seine Fäuste ballten sich. Aber er bat Nosalie, nur nicht mehr an das Geschehene zu denken, und versicherte ihr, sie werde nicht mehr belästigt werden, und er würde für eine andere Arbeit sor gen. Er war zumeist besorgt, zu erfahren, ob Sedlak das Geheimniß verrathen ha b, unter dem er Nosalie Beschäftigung gegeben, aber er sah bald, daß sie davon nichts ahnte. Nachdem er sie verlassen, eilte er zu der nächsten Haltstelle von Fiakern, stieg in inen Wagen und befahl dem 5utscher, nach einer Straße zu fahren, die er ihm bezeichnete. Inzwischen saß der so wenig anerkannte Dichter, Oekar Lilienhain, in sei nem Studirzimmer am Schreibtische, aber mit dem Nucken gegen diesen und die Büsten von Schiller, Goethe und Shakespeare gewendet, in einem hellblau en, seidenen Schtzzfrock und rauchte eine feine Havanna Eigarre, wobei er den 'rechten Fuß auf das lmke Knie emporgehoben hielt und seinen türkischen Pantoffel betrachtete. Die halbe Nacht von ihr geträumt !" murmelte Sedlak. Die spröde Bachstelze! Aber das ändert sich. Wird schon zahmer werden. Meine Gedanken wer den beim Eopiren meiner Dichtungen Einfluß auf sie üben. Sie wird ein gefühlvolles Herz erkennen. Daß sie die Zehn-Gulden-Note nicht nahm, ist begreiflich. Aber Schmucksachen dürfte sie weniger widerstehen. Ich habe ein Paar Brillant - Ohrgehänge meiner Frau seit Jahren in Verwahrung, welche sie längst vergessen hat. Damit möcht' ich mein Glück versuchen. Ach! Wenn diese Nosalie mei ne Liebe wäre, ich könnte für sie ei deutscher Petrarca werden. Äbcr das ar,:te Geschöpf, da ich gebeirathet, liegt wie ein Alp auf meiner Phantasie, und ich konnte seit Jahr und Tag nichts Werth volles schreiben." Er seufzte tief aus, sog dann an seinec Eigarre und blies getröstet eine bläuliche Rauchwolke vor sich hin. Eine Weile saß er so nachsinnend und monologisirend, als plötzlich Jemand in dem Vorzimmer laut fragte : Herr Sedlak zu Hause V Ja," antwortete ein Dienstinädchcn jetzt. Allein " Die gnädige Frau ist in die Kirche gegangen." Herkommende Schritte folgten, eine Thür ward heftig aufgerissen und dann wieder zugeschlagen, und im nächsten Momente erschien in dem an das 3rn dirzimmer anstoßenden Gemache eine sichtlich erregte männliche Gestalt, und ihr Blick und der Sedlak's begegneten einander. Ah, mon eher Otto !" rief Sedlak Lilienhain, nachdem er seine erste Ueberraschung überwunden. Das ist ein angenehmer Besuch! Na, wie geht's, wie geht's, lieber Freund Y Damit stand er auf, und die rechte Hand vorstreckend, ging erMaienthal entgegen. Herr Maienthal nahm die dargcbotene Hand nicht, sondern maß ihn voll Verachtung vom Kopfe bis zu den Füßen und dann sagte er mit kaltem Ingrimm : Sie besuchten gestern Fräulein Kog-. ler Y Ja," antwortete Sedlak, ohne den Ausdruck in Maienthal's Gesicht ganz zu beachten, da dieser mit dem Nucken gegen das Licht stand und seine Züge daher im Schatten waren. Ich sag' Jhnen wie's war, mein lieber Otto ! Mosch hatte einen Zkatzenjammer, und da ich dachte, sie würde das Geld brauchen, wollt' ich's ihr bringen. Naim, meiner Seel', Alterchen, das Mädchen ist su perb ! Wo ward dieses Kleinod entdeckt? Ich sah mein Lebtag nichts lieblicheres. Auf Ehre, ich habe Sie seither gründlich beneidet und furchte, daß mem Teint ganz gelb wird." Hätte Sedlak Lilienhain einen gewissen Schimmer in Maienthal's Augen gesehen, als Letzterer diese Worte hörte, oder das krampfhafte Zucken der Hände desselben bemerkt, das so arg war, daß sich die Fingernägel in die innere Handfläche förmlich einbohrten, er würde vielleicht mit seinen Aeußerungen gezögert oder sie doch wesentlich geändert haben. Genug davon!" sagte Maienthal, mit Selbstbeherrschung. Ist die Geldsumme erschöpft, die ich Ihnen gab ? Oder bin ich Ihr Schuldners" Lassen Sie mich nachsehen," antwortete Sedlak, sich dem Schreibtische nähernd und in ein kleines Notizbuch - blickend. Ach nein, lieber Otto, nicht Schuldner ! Mit dem Gelde, daö ich ihr zahlte, und den kleinen Trinkgeldern für den Schorschl wird es sich gerade ausge hen." Dann schulde ich Ihnen nichts?" Nichts, Otto, mein Freund außer Ihr Wohlwollen wenn Si mir uubt
tu? wctter eme ummc vorausgehen wollen." Nein !" rief Maienthal, in dem er nahe vor ihn hintrat. Ich bin gekommen, um Sie für Ihre nichtswürdige Unverschämtheit zu strafen, mit der Sie es gewagt, uneingeladen und unbegehrt mit höllischer Frechheit zu einer höchst achtbaren Dame sich zu drängen '" Aber Otto, Sie scherzen doch! Ich besuchte sie ja nur geschäftlich." Gelogen, elender Schuft!" zischte Maienthal durch seine Zähne. Siegingcn zu ihr aus gemeiner ökeugier, weil Sie dachten, sie sei meine Mauresse, und weil Sie ein verächtlicher Sä'urke und Schleicher sind!" Otto Herr Maicntbal! Ich werde keinem Manne erlauben, eine solche Sprache geqen mich zu gebrauchen. Ich duloe das nicht !" Dann stellen Sie sich wie ein Mann auf die Füße und weisen Sie sie zurück!" rief Maientbal, ihn an der Schulter erfassend und schüttelnd. Vor Allem hö ren Sie, was ich sage ! Wenn Sie je wieder wagen, sich jener Dame zu nähern wenn Sie es wagen, zu ihr zu sprechcn, oder von ihr, und es kömmt mir zu Ohren, was gewiß geschieht wenn Sie je wieder mit Ihrer ekelhaften Erscheinung ihren Äbscheu erregen oder nur einen Blick auf sie richten so will ich Ihnen alle Knochen in Ihrem Leibe zerschmettern !" Aber, Herr Maientbal, lassen Sie mich Ihnen erklären" begann Sedlak, und sein Gesicht war jetzt kreideweiß vor Furcht, die sein feiges Herz erfüll te. Sie mißverstehen Alles es war einfach ein Geschäft. Mein lieber Freund " Der Teufel, ist Ihr Freund, Sie armseliger Na l Ich wußte bereits, daß Sie ein raauvai sujet sind, und duldete Sie nur, weil ich dachte, man müsse auch solche Käutze mitunter crtra gen; aber so viel männlichen Eharakter traute ich Ihnen doch zu, daß ich nicht glaubte, Sie würden ein schwaches und unvertheidjgtes Älkädchen beleidigen ; für Sie jedoch scheint keinVergehen zu schlecht. Sie haben nicht einmal den Muth, die Insulten zurückzuweisen, welche ich auf Sie häufe." Und Maienthal erfaßte die bcidenHän de des vor ihm stehenden und Eiternden Mannes und preßte dieselben in seiner Linken zusammen, worauf er ihn gegen den Schreibtisch drängte. Was wollen Sie von mir Y rief Sedlak. Begehen Sie keine Ucbercilung! Ich spreche ja gerne mein Bedauern aus. Ich bitte um Verzeihung! Ich will nicht da hinein; ich will nicht. Verletzen Sie mich' nicht!" Nein," sagte Maienthal, Sedlak's beide Hände noch festhaltend, wie mit ei ner eisernen Zange; ich will Sie nicht körperlich verletzen, denn ich würde meine Mannheit entehren durch einen Schlag auf Sie; aber wenn Sie nur noch eine Spur von Scham haben, werden Sie die Schmach füblen, die ich Ihnen zufüge." Damit drückte er Sedlak auf den Sitz nieder, den er bei seinem Kommen eingenommen, und rief noch : Schuft ! Wenn Sie noch einmal Muts; genug finden, Rechenschaft von mir zu fordern, so wissen Sie, lvo ich zu treffen bin!" Dann eilte er fort, und Sedlak saß da, sich den Angstschweiß von der Stirne wlschend und mitunter stöhnend, bis seine Frau, in Strahentoilette, sich im anderen Zimmer sehen ließ und mit sanfter Stimme fragte: Was hat es denn gegeben hier? Das Dienstmädchen sagt, ein Herr habe sehr gelärmt." Was soll's gegeben haben Y antivor tete Sedlak. Mein Agent hat für meine Lkcchnunz Papiere an der Börse verkauft, bei denen wir nur lumpige tausend Gulden gewannen. In vierzehn Tagen hatten wir das Drei ache bekommen. Deß halb hab' ich lh n ordentlich die Leviten gelesen; na, und er war just auck nicht zu höflich." Mein Gott," sagte die klein: Frau, auffallend sanft, wenn nur ein Gewinn dabei war. Man muß dem Himmel für Alles danken." Damit verschwand sie in einem der folgenden Zimmer, das ihr Toilettezim mer tvar.
EinegefährlicheStunde. Maienthal fand Nosalie in ihrem bcscheivenen Zimmer, ihikerwartend. Ein Schatten lag auf ihrem Antlitz, als sie bei seinem Eintreten sich erhob und ihm die Hand zu,n Willkommen reichte. Stt sind traurig." sagte Maienthal, als er ihre Hand nahm, sie dem Sofa führte und sich an ihrer Seite niederließ. O, nein nicht traurig!" erwiderte si?. Ich bin nur etwas ermüdet. Haben Sie Herrn Sedlak gesehen ? ' Ja, ich habe ihn gesehen." antwortete Maientbal nach kurzem Zögern. Nun?" Er wird Sie nicht mehr belast! gen." Wird er mir aber noch länger Arbeit geben fragte Nosalie. Nein!" sagte Maienthal ruhig. Was soll ich dann thun ?" - Wir müssen uns nach etwas Ande rem umsehen. Ich will schon dasür sor gen. Sie sollen aber nicht mehr den Insulten dieses alten Gecken und 'Narren ausgesetzt werden! Wie geht's mit Ihren musikalischen Studien? Machen Sie Fortschritte?" Der Lehrer sagt, ich sei eine gute Schülerin, und er it mit meinem Spiel und Gesang zufrieden." Ist Ihnen Musik nicht angenehmer, als das Abschreiben alberner Novellen?" fraate Maientbal. ! O ja," antwortete Nosalie. Aber es kommt nicht darauf an, was ich vorziehe. Tte Eoptrarbetten machten es mir möglich, dem Musiklehrer daS ohnedies sehr kleine Honorar zu zahlen ; verlier' ich sie aber, dann wird es mit der Musik auch zu Ende geben." Weßbalb?- frazte Maienthal. Wol- ! len Sie nicht lieber Pianistin und Sän gertn setn, alsAbschretrertn " O, ja," antwortete Nosalie rasch. Ich möchte das wohl werden, aber es wird längere Zeit erfordern." . .Sie münen sich eben ausschließlich'
der Musik widmen. Hören Sie mtch, Su'fali ! Ich kann es nicht ertragen, da Sie sich Ihre schönen Augen an dem llichtswürdigen Schreiblische verderben. Thun Si? daS nicht mehr ! Es ist nicht tiothmendiz ! Sie haben Ihren Mangel an Eruchuna beklagt, und den Wunsch nach Fortbildung "ausgedruckt, so daß Sie für eine höhere Stellung im Leben geeignet seien. Ist das noch Ihr Verlangen ?" 0 ja," antwortete Rosalie, mehr als jemals !" Und glauben Sie mir, daß ich Ihr Freund sei?" Mein Freund ? O ja," antwortete Nojalie jeyt ernst. , Sie haben sich als einen wabren, aufrichtigen Freund erwiefen ?" Und Sie haben Vertrauen zu mir?" Ja, große Vertrauen !" Habe ich jemals durch Worte oder Handlungen die Versprechungen gebrochen, die ich Ihnen in Ihrer schönen Hei math am Traunsee gegeben Y Nein, niemals!" antwortete Nosalie. Sie waren gütig und großmüthig gegen mich. Sie haben mich mit Achtung und rücksichtsvoll behandelt; wie ein aufmerk samer Bruder eine geliebte Schwester, und ich werde dessen dankbar gedenken, so lange ich lebe." Dann lassen Sie mich fortfahren, so zu handeln !" rief Maieilthal erlist. Las. sen Sie mich noch Ihr Bruder sein und bleiben Sie meine Schwester. O, von ganzem Herzen !" rief Rosa lie mit Wärme. Dann werden Sie aber auch meinem Rathe folgen, wie es einer. Schwester wohl geziemt gegenüber ihrem wohlwollenden Bruder " , Wenn der 3!ath gut ist, gewiß!" Hören Sie ihn " fuhr Maienthal fort. Mein Nath ist, dafr Sie sofort alle Gedanken an die Zukunft aufgeben, mit denen Sie sich nur ganz nutzlos mar tern und quälen ! Der traurige, besorgte Ausdruck, den ich bei meinem Kommen in Jdrem Gesichte sah, soll dort nicht wieder erscheinen ! Sie sollen singen, spielen und sich amusiren und glücklich sein; und jetzt sollenSie sich gleich so hübscy und liebenswürdig wie nur möglich ma chen, und bereit sein, mit m'r .auszurahren, wenn ich mit meinen Apfelschinnneln -urüäkomme." Aber," begann Nosalie zögernd, ich". Sie haben sofort dem brüderlichen Rathe, der auf mehr Welt- und Men schenlenntniß dasirt, als Sie bei Ihrer Jugend noch erwarten konnten, zu folgen. Sie h.tben lange fleißig gearbeitet und brauchen Erholung. Mir geht es ebenso. Wenn Sie meinem Nathe nicht nachkommen, muß ich darin eine Mißachtung meiner Einsicht erkennen, und das würde Jhren armen, wohlmeinenden Bruder tief verleken und verstimmen." (Jortttduvg folgt)
Vo Ausland. 'ctn curtoser Proceß ist jetzt vor dem Bezirksgerichte in Kaschau (Ungarn) in Schwebe. Ein otthodoer Jude, der scin Gewissen durch irgend etwas belastet fühlen mochte, ergriff den, wie es heißt, in diesen Kreisen nicht ungewöhnlichen Ausweg, seine Sünden zu verkaufen. Er rief einen sogenannten Landschnorrer in sein Haus und gab ihm fünfzig Gulden, wofür ihm derselbe ein fertiges Formular ausfüllen mus;te, in welchem er sich erklärte, alle Sünden des Verkäufers bis zum betreffenden Tage und noch einen Monat darüber auf sich zu nehmen und in Zeit und Ewigkeit die Buße für dieselbe zu ertragen. Der Bettler entfernte sich mit seinen fünfzig Gulden und seiner abgekauften Sündenlast ; der Verkäufer aber schlich ihm nach und stahl ihm die ersteren, wozu er sich vollkommen berechtigt fühlte, da ja der Andere auch die Sünden des laufenden Monats auf sich genommen hatte. Der also Befohlene bemerkte den Diebstahl und verlangte unter großem Geschrei sein Geld zurück, was ihm der Sündenverkäufer jedoch rundweg abschlug. So kam die Sache vor Gericht und man ist um so neugieriger, wie dieselbe geschlichtet werden wird, als mehrere Zeugen wider sprechende Auösaaen machen. Dem Londoner Je w i s tz Ehronicle" entnehmen wir die nachfol, gende Geschichte aus Marokko, die in hohem Giade charakteristisch für die dor tigen Zustände ist und insbesondere die schmählichen Bedrückungen, denen die jüdische Bevölkerung jenes Landes aus gesetzt ist, in greller Weise illustrirt. Nact) Outat. einer Stadt am AbHange des nördlichen Atlas, kam vor einer Reihe von Monaten ein gewisser Moha med Outaleb, begleitet von einem Negi ment Soldaten, und kündigte sich als der vom Sultan ernannte Gouverneur der Stadt an. Seine Truppen campirten vor der Stadt, und den Juden wurke aufgegeben, ihnen während der drei Mo nate, die sie dort blieben, die NahrungS mittel zu liefern und zwar unentgeltlich. Kurz nach seinem Eintreffen that der Gouverneur seine Absicht kund, für die Soldaten ein Eastcll zu erbauen, und die jüdische Gemeinde mußte zwanzig Man ner und zehn Frauen als Bauhilfe stel len. Diese Leute kamen, nachdem sie drei strenge Wintermonate hindurch be! dem Bau thätig gewesen, krank und theilweise mit erfrorenen Händen und Füßen zurück. Endlich machte der Gou verncur bekannt, er werde an den Hof des Sultans gehen, und ?.un mußten ihm die Juden eine bedeutende Summe zah len, die er zu einem Geschenk für den Herrscher brauchte. Kaum war er fort, so. traf der alte Gouve'.neur Mohamed Triro in Outat wieder ein, und als er hotte, was vorgegangen, gerieth er in in heftigsten Zorn, rief, Mohamed Ouialeb sei ein Betrüger, er selbst habe nie aufgehört, Gouverneur zu sein, und er werde sich rächen. Dies that er auch, indem er nämlich die Juden zwang, ihm gerade so viel zu zahlen, als der Pseude Gouverneur ihnen Abgenommen hatte. Wie ein S6)windler oder Unbefugter die Gouverneurerolle hatte durchführen kön nen und namentlich wie es möglich war, daß er sich an die Spitze eines Negimentes Soldaten hatte stellen können, bleibt dabei füe Europaer unverständlich.
M.Igkchg (7r (s. ! ßWA A Vt Vr -AS 11. i? - MMWH 3'ff ' "--vJkVi "t ISrf. s:&0y E M2&k?k": 1brf,,'ls Tj'i j!?v!M , !
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