Indiana Tribüne, Volume 8, Number 200, Indianapolis, Marion County, 7 April 1885 — Page 3

V s VI :?rzirA 1 'M . r sr L - vwi S5an8 rauter alZ pauSnittel aa tt fachen Mittel kurirten in den eigen tn. Ohne tic Wendung von Krautern würde die ;- dizintsche Wissenschaft machttaS sein : und dennoa, e?öt die Tensen, der Zeit dabin, die besten aller Lrilmttt:! in Surften ,ener kraklige WediUnen, die tai Zniitn (a stör schädigen, ,n dervachlagigen. iS ein; Cauivinatlon ton werlbdollea Arautern. ach der Vorschrift eine? regulären Arzte?, der die U Stkkeöt in seiner Prisat'PraxiS t ausgedehntem Wage mit großem Erfolg angewandt. sorgfaUtg semmeugeset. ES tjl kein ttrauk, sondern et Stoitfn, die voa dlelkn ttervtra angedendet dtrd. Jä"(ii i?l nnschlitjdsr für Dyspepsie, teren null Leb er Beschwerden, NerdenAbspan ang, Schwäche. Nnverdanltchkett. ?.. und widrrnd e karirl, wird e da? eyftr nicht jchaz, grn. derr G. I. iode?, ein ta Eiseng schuft kol be. fa-inter Mann tn Safe Hardor, Pa., schreibt : Skeiz Söhn war durch dai alte Fieber sei? mit. itnmmtt. Ehlniu und senihg Mittel dalsen ihm mit. Ich nasrn da? , M'schler' Kräuter irrer meine Zuflucht nd in kurzer Zt or er ganz c-dL-E. Ä. Scheaentrager. Avotheler in 717 St, latt S:?.. Sleveiand, C, schreiet: Zbr BitterS ird. sie ich gern ivtq&tU. ea eini ga ker alterten uns xrominenreftra Äerzte unser &2it ver,'ärden.Mlslller Terb Ditters a. 5-25 Gonrmerce Str., Philadelphia. Parker Z BttßeneJmeT WrmTvrup schlägt le seil. 6d55ch. JI&IRR Die kürz?ß5 ro drSe SaZu nch touteville, N&shville, Mempkh, CtM t&noogft, Atlanta, Savannah, Jacksonvillc, Mobil? aad New Orleans. ist berfyiiW far Pa!s?zi??e noH 3tn äbert, eine Mrtlte SZsnte ja nehmen. Velast, Sölaf- taub Ärbt-Soßtu jajifiro Shieags onb Lssisville nnr. Tt 2ov Jni Lsnikdill, ofc Vagennzechskl. Cornfort, SSnellizkni nd Sicher), Ir.etf d ,3$ du ölte zudnläsaze . B. M. &, . M. IX. Xv. DeriiiLX, Ss&fxent Seneral 'SarTagieraeat, lsrroS5c k?shinzten und JÜtnoiö Str., Jd,l fi. W McK-rssa., SaperinteriViCTjt. ,er-Alarul-Sißnalc. 4 v ta'ponta uub WerUt. Zi7?srtikr dei Z:?kr Lev!tt,o?llZ. Ohli2 uni e ?vrk. 7 50! '.n N'.ch!:n Strak? ? z.'kL, :.;.,,2:stfr. uns sflauifttijM 3 Shn.a.t unt ?t?d.TtrZgk. I tafi.aJTetf: 21c. zZe ?!)d:e N N,s t7? Ztr, und Irrt 3Üat;ae Utt. tl 77 Je???? u-,t ?Zs?ne Slverv ö:r.r,disc.'.skns r.7 1 M. iiu S! tt. 17 -r-ijntif.unslCunT 5r. '.5 in;.T: u 'S i'tiiott Se. tS Irtfl a ?vhn t. 153 "2rfor -St. u-.3 cUtint Gtt. ilaSsrta uid Sieden tt. t23 Rervslan unb Sü&nts Otr. l'jj ar.bc; 5ir. u.nb 2tr.ccln !Ä 137 Sji!:i:s-(Selub. 153 Ccuiral Hut. und Ächte 5U 131 I!?n:a und ÄZrrison Ltr 152 Modün'rton und Ächte SU IM S5E?4 üvt. und ,hn:e (St;. 13c Tome Rc. und 5jU3ar Str. U6 elaa:e nd tchgan ?tr. n Zök ?tk.. t5f J?inou. Ci Pnsi,lvania unb Prat 5lr. 25 S!s. 5. nzine e!, t5t .Sl' ' 2S ar.i!!ls,tl and 6t. Ictr i7 3I;:iaiA ud Kicha.t tt. fnr.ftrMia Ctt. ur.Ä Hee s. iV Ktf.ffl?i)i und S-ert Str. Vnnf-,e und SL'llia'N Str. ßlZ nii,'.sa.a und Vich'.gin tr. vrU iC'.nctS und Herbert Stt. ii Jdr.a S?e. and IZichigan .2 i;r.itan und SBclsut S:r. ai ait?ointo nd '3ri3.-it tr. u y.tvo 5?:: etr. Jiisn, ,. 3t. T:-:? t: S7 Stsdt'HcsrU,;. a lak, und Skd 5:e. 9 Vt'.chigun und Str. 81S Weft und ULalnui ZU. 315 Eeü und Tn:t, Sie . 314 et6te un Howard e?t. U Ozshwztö, naht SStU '5::. 43 (Beitndotf und Qus.nkton Sr. U Miqouri und Nem VstZ iltx. 45 KiriMau und VaiZ'.izts?, Stz. 44 JUinot und Dill 2t r. 47 lennict und Lh'.ng'.zn ZU, 43 wgan'I Pork Loui. 49 Jndianola. 41Z !ttrZsourtvd rirql2?d lr. H3 tZftZZixst vd 22afcaU Str. 413 ?,zus?'ö cr! i'oyjt. 421 2. 8. D. Stautib H:e. 433 Jnsaa Äsvum. Ikttnoi uid FierriU 31tnot und Üflrnf.ana tt 68 Sft and NeSar:, Str. H vtft and Z:it) Ltr. SS tnr.tfst und eorgia tu. 7 Rerikian nnb 5?9 Vtr. U Sadttsn Av. und RorriZ vt:. 19 Bablfon Üo. an Dunls? Zlr 112 VZt? und RoSsovd Ltk. hl3 entucky Äve. uns 5.tr?'K z 14 Uniaa und orri Str S1 Jlinotl und ?ansz 17 ZAvrri uk Dcoti r Sout nah Tlaar Str. tl Ptar.syloania und Loutftana et DlanT und 5Ke Jartv 5it. H Oft und Kclar.g etr, 35 Alabama und Lirgiana So. 47 vtrg'ia . und Bradstza Cti OK und Ssdurn ?tr. Pennsylvania Str. und adrl? ,. tu cKerna und Aougheri, Str. 71 Virginia Lv. nah Huron Str. , Oft und rg Str. 1Z LZzun und ökuie kZtr.' . 74 :o und S?gta Str. ' ?eJg!t ÄS. Ptn. 76 1390 und Ctf 6i?. f.? trL!N,a v.und TiLsn. 7 leQt So, und Diusn. 'ili Sxruc: uns Hu TIX ualtZd iS und äu:I St:. Tl rang usi.U9 iid eUü und j?e? 1.:. tt ?i,?z Zk:ft? Clr. iC2 CiJSm.tton ras SJtUfar ffti Cfi d atl .(. M RS ertuno T:,idv? tt 8ö Iaub iu3ir.inttalx. 8fl Cr. Staatcu Arsenal. i Onental und Washington 89 grauen Jefcr.gnt? 112 4to.fi Schlauch Hau. Oft 3af&'.M(jton&ta! 8tS lüatlti um od Str. &li 0)to und t3toc9 Str 91 arsand nah Neridian Str. . 92 Meridisn nnd orzia Strasi. y- Lnvat'S'gnai. t-M Und Äcfttn o irtto:, eit aUrm. 3 3 Signal 'ur 9ii(.xtttS. et Sage, euer au, rei Sli.. Druck h. Arkk Schis,. 12 Cir ittag.'

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Die Nase vom Traunsee.

Roman don Xat et Riedl. (Jortsedlg. Und dieses verkannte Genie war es, welches Maienthal bei seinem letzten Besuche des Kaffeehauses dort zu sindcn boffte. Seit einigen Jahren hatte Dr. Lilienham." vulo Sedlak, auch Lörsenspcculationen unternommen und dabei ma::cken Wink von Maientbll erbal- , ten. Deßhalb hoffte dieser, der Poet würde ihm emen llcinen dienst leijten. Wirklich traf er ihn bei einer Whist Partie mir einem berühmten Sänger der Hofoper, einem Komiker eines Vorstadttbeaters und einem Maler, und als Piaienthal ihn begrüßte, rief der Vesitzer zahllose? Manuscripte: Ah, grüß', üklt, inon eher Otto! Freut mich, Sie nu sehen. Zurück von Gmunde V und in einem Anfalle von Neimwutt) setzte er, mit Heiserer Stimme singend. Hinzu : An meiner Seite Hier ist Platz, Bedienen Sie sich, lieber Schatz!" Dr. Oökar Lilienhain, valp Wenzel .Sedlak, hatte mit noch nicht ganz vierzig Jahren bereits das Aussehen eines Sechzigers. Ein langer eisgrauer Vollbart senkte sich tief aus seine Brust herab ; dieselbe Cisfarbe hatte sein reiches langes Haar, das, von der breiten Stirne zurückgestrichen, in dichter A!affe in den Nacken hinabwallte. Seiu Teint war fast aschgrau, sein Blick trotz all' seiner unerreichten Ideale stolz unv selbstbewußt. Er war stets mir großer Sorgfalt, und Eleganz und nach engllicl'em Schnitt gekleidet und nahm ?ti: c:;- 'T:v.( würdevoller Herablasia,. Das ist ein recht unverhofftes Ver gnügen, lieber Otto," sagte Sedlak, als die Whistvattie zuEndc war, indem er mit einer Hand Maicnthal vertraulich auf ein Knie schlug. Was hat Sie denn so bald aus oem Ländchen zurückgebracht, in welchem das Höllengcbirge mit dem Himmel 'okettirt' Geschäfte, mein Freund," antwortete )!aientbal. Ab flüsterte Sedlak leise ; ist was los auf der Börse ? Ein Millio-ncn-Strichregen, be? Könnte ich vielleicht, auch wo meinen kleinen Eimer unterste U len ?" Vielleicht ! Wir wollen sehen, waS sich machen läßt. Gefälligkeit gegen Gefälligkeit. Ich kam, um -ie zu finden, und weil ich Vertrauen zu Ihnen habe, daher" Bin stolz darauf, lieber Otto, wahr hastig stolz." Ich denke, Sie werden mir eine Eefälligkeit erweisen, um die ich Sie bitten will, Freund !" fuhr Maienthal fort. Es wird Sie nichts kosten und " O, bitte, mein ganzes Vermögen " unterbrach ihn sein Zubörer. Aber Maientbal beachtete die Unterbrechung nicht, sondern vollendete seinen ay rrnt den Worten : unv für eine kleine Mühe, die Sie vielletcht dabei haben werden, dürren Sie auf meine vollste Erkenntlichkeit rechnen. Was betrifft eS V fragte Sedlak in froher Aussicht, an der nächsten Börsen speculation Maicnthal'S Participiren zu können. Sie wissen, für Sie thue ich Alles V ES handelt sich um etwas sehr Ein facheS", entzegnete Maicnthal. Ich wünsche irgend einer Person eine Gunst zu ettveisen, aber Umstände machen es nöthig, daß eS nicht so erscheint, als ob ich selber es thäte. Uebcrhaupt soll eS ganz unbekannt bleiben, daß etwas wie Gunst oder Wohlthat dabei im Spiele ist." Ab! Ich verstehe; und Sie wünscben, daß ich" Daß Sie der Perszn eine Beschäftigung geben und sie möglichst generös da für bezahlen," sagte Herr Maienthal ietzt. . . . 2vas sur eine Vejchastlgungz' fragte Sedlak. Ich habe einen Diener, meinen Georg, oder Schorsch, der mein Alles ist. Bedienter, Eopist, nach Umständen Pos tilloii d'arnour und so weiter. Ich hätte sonst leine Ausgaben für irgend ein Inoividuum. Ich weiß, daß Sie ziemlich viele Manuscripte besitzen," sagte Herr Maienthal. Ja, ja, daS wohl," antwortete Sedlak, natürlich; aber die Zeit ist für Dichtungen jeder Art ungünstig." DaS wird sich ändern," erwiderte Maienthal; wenn vielleicht erst nach Jhrem Tode. Schon viele Dichter, die ihre geistig beschränkten Zeitgenossen nicht geziemend zu würdigen wußten, sind erst nach ihrem Tode unsterblich geworden. Aber 1!anuscripte, die nur in einem Exemplare vorhanden sind, können leicht ganz verloren gehen füc die Nachwelt, welche durch sie in Begeisterung versetzt werden würde. Deßhalb wählen Sie Ihr Bestes aus und lassen Sie es drei bis viermal copiren. Mit einer größe ren Anzahl von Eopien können Sie sich auch gleichzeitig an mehr als einen BuchHändler und .Verleger in Deutschland wenden. "Damit soll die Person, welche ich insgeheim zu unterstützen wünsche, jede Woche keine große Summe sagen wir fünfzehn bis zwanzig Gulden verdienen. Mit einfachen Worten, ich wünsche, der Person das Geld zukommen zu lassen, ohne daß sie den wahren Sachverhalt kennt, denn sie würde es sonst nicht annehmen, da sie ganz besondere Ideen über, Unabhängigkeit hat Was zahlen Sie gewöhnlich für Abschrift ten?" Ach, ich hatte dergleichen lange nicht antwortete der etwas müde gewordene Dichter. Ich versiebe," entgegnete jetzt Maienthal. Sie haben aber ältere Manuscripte." Leider riesweise !" seufzte Sedlak. Aber man kann auch nicht schwimmen gegen die Strömung seines JahrhundertS!" Und welchen Preis zahlten Sie ehe malS?" - ' Zehn Kreuzer per Bogen böchstenS." DaS ist schrecklich wenig, lieoerFreund! Sagen wir rnindsstenö. zwanzig Kreuz

für die Seile und waylen wrr c:avBriefpapier!" Ah ! Ein solcher Preis wäre ja uncrhört!" rief Sedlak. Wenn ich ihn zahle, werden Sie wohl nicht) dagegen haben," antwortete Mainthal. Gewiß nicht, bester Freund !" Dann ist die Gefälligkeit, die ich von Ihnen wünsche, diese : die Person soll glauben, daß ich eine. Beschäftigung für sie gefunden habe, und Haha!" unterbrach Sedlak Herrn

Maientbal. mir scheint, die Person ist irgend eine arme, kleine weibliche Schönheit ! O, ichau wie schlau ! b sagen nicht Rein", folglich ist es so! Vielleicht eine Alpenrose he? Ah, das ist ein Hauptspaß !" Maientbal hätte dem vorzeitigen Graubart in diesem Augenblicke am liebsten einen derben Faustschlag in sein gealter tes, grinsendes Saryrgesicht versetzt, aber er widerstand diesem zornigen Dränge und sagte so kalt als möglich : Sie mißverstehen mich, Sedlak ! Ich denke nicht an solche Dinge, wie Sie meinen. Ich wünsche einfach einer sehr achtbaren und tugendhasten jungen Dame eine Wohlthat zu erweisen, ohne daß sie deßhalb irgend eine Verpflichtung gegen mich fühle, die ihren gerechten Stolz und ihren Unabhängigkeitssinn beleidigen müßte. Ich hege die höchste Achtung für sie und müßte jeden Schatten einer Insulte auf das entschiedenste zurückweisen ; ich würde sie vor jeder Verdächtigung zu schützen wiffen, unter allen Umständen und geaen Jedermann." Ich vitr' um Verzeihung," antwortete Sedlak rasch, denn nach Maienthal's Benehmen fürchtete er ein Wort zu viel gesagt zu haben, das er schwer bereuen könnte. ,Es war ja nur ern Scherz." Den Sie hoffentlich nicht wiederholen werden," sagte Maienthal ruhig. Wenn Sie bereit sind, mich zu verpflichten, haben Sie nur an die Adresse, welche ich Ihnen geben werde, einen gewissen Geld.betrag zu seiiden so viel, als Sie mci nen können, daß eine unerfahrene Person verdient zu baben glauben kann jede Woche für Eopiaturen. Ich denke, Sie zahlen, wie ich sagte, zwanzig Kreuzer für jede Seite Octav-Briqpapier. Sie kann wohl fünfundsicb;ig bis hundert Seiten wöchentlich abschreiben, nicht wahr ?" Gewiß!" stimmte Sedlak zu, und das wären sünfzcbn bis zwanzig Gulben." Außerdem zahlen Sie gut Ihren Diener, der die Manuscripte an die Adresse trägt. Hier ist eine Hundert-Gulden Note ! Sobald Sie damit fertig sind, er: halten Sie eine andere: Die Ursache bleibt strenges Geheimniß unter uns, und auch Ihr Georg darf den wahren Sach verhalt nicht ahnen, so wie theilt Name absolut nicht erwähnt werden sott. Kann ich auf Sie rechnen?" Gewiß, mein theurer Otto!" antwortete Sedlak. die Banknote entgegennehmend und Maienthal die Hand drükkend. Ich bin erfreut, Ihnen einen Dienst leisten zu können. Und schweigen will ich wie eine Bildsäule." Dann haben Sie hier die Adresse !" Damit schrieb Maienthal die Adresse von 3!osalie Kogler auf eine Karte und gab sie Sedlak mit den Worten : Vergessen Sie nickt, ich rechne auf Ibre Ehre !" Aber, mein lieber Otw, kein Wort mehr ! Sie kennen mich hoffentlich als Ehrenmann !" rief Sedlak, und er las : Nosalie Kogler ein christliche bürzcrlicher und recht ehrlich klingender Name !" Außen auf der Straße murmelte Maienthal : Der Mensch ist ein Narr und ein Taugenichts zugleich ; aber für meine Zwecke wird er jedoch zn brauchen sein." Ein lüsterner Graub art. Als Georg Mosch, der Diener Wei zcl Sedlak's (oder des Dr. Oskar Llii.nHain) am nächsten Tage mit den sch ngeistigen Erzeugnissen seines Herrn, , z sie copiren sollte, zu Nosalie kam. nyv g diese sie froh und heiter, und alö er ch . r . e - r . r ; enlsernie,ialZ sie ganigiuaucv nno acan diz bei ihrer Aufgabe. In Uebereinstimmung mit ihrem Entschlusse verweigerte sie es auch, an irgend einem Vergnügen theilzunehmcn. das i e in ihrer Arbeit gestört hätte; denn Fleiß und Thätigkeit sollten für sie die Stufen bilden, auf denen sie in eine höhere ebenssphäre emporsteigen wollte. Du-.ch diese Eigenschaften wollte sie ihren ("kist ausbilden, sich mehr Welt- und Mn schenkcnntniß erwerben, die Schranken überschreiten, die sie jetzt noch.von ei: er befferen socialen Stellung trennten ; und wir dürfen eö nicht verhehlen, sie hatte auch einen Gedanken, eine Hoffnurg, einen schönen Traum, an den sie freilich nur mit bangen Zweifeln dachte; aber vielleicht war es doch möglich, da Traum eines Tages sich, verwirllichlc, und daß die Stunde tam, in der sie die Gattin Otto Maienthal's wurde. Dieser, ihr wahrer und aufiichtigcr Freund" besuchte sie fast jeden Nachmittag, aber sie verweigerte eö hartnäckig, eine Spazierfahrt mit ihm zu machen. Seine schonen Apfelschimmel stampften wiederholt ungeduldig den Boden vor dem Hause ; ader sie widerstand der Bcrsuchung, und obgleich sie sich niemals weigerte, seinen Besuch zu empfangen, wies sie doch seine Bitten zurück, ihn nach irgend einem beliebten Orte der nächsten Umgebung zu Wagen zu begleiten. Nur einen Spaziergang gestand sie ihm gelegentlich zu, und sie kanicn auf kurze Zeit in den Volksgarten wie in den Etadtpark, aber ohne die dortigen Cafes zu besuchen, da ölosalie eine gcwlffc Scheu empfand, sich in größere Gesellschaft zu mengen. Einmal ging sie mit Pcpi Fuchs und Schani in ein Vorstadt-Thca-ter. Wo sie, sehr einfach gekleidet, einen Platz aus der vorletzten Galerie einnahm und ihre Aufmerksamkeit ausschließlich der Darstellung zuwendete. So ging der Sommer zu Ende und der Herbst fing an. sich geltend zu machen, ehe irgend ein Ereigniß die ruhige Gleichmäßigkeit ihres Lebens gestört hätte. Das Geld, welches sie verdiente, befähigte sie, ihrer Garderobe viele Artikel zuzusetzen, welche sie bcnöthigte oder Wünschte. Pepi Fuchs besaß ein Piano für ihre Studien und sang, und als auch Nosalie ' iöre beimischen Lieder boren ließ, war

Erstere erstaunt über die Schönheit und Kraft der Stimme der schönen Gmundnerin und sprach davon zu Maienthal, als sie diesem einmal die äußere Wobnungsthür öffnete. Der junge Mann bat Rosalie, sofort ihn eines ihrer Lieder hören zu lassen, und als sie zögerte, setzte er sich selber an das Piano, spielte und sang mit einer prächtigen Baritonstimme und crmuthigte damit Nosalie derart, daß auch diese sich hören ließ. Maienthal war entzückt ! Sie müssen Unterricht im Pianospie! und Gesang nehmen," sagte er, und als Nosalie erwiderte, daß sie dies wohl gern thun möchte, aber die Kosten scheue, erklärte er sofort. einen tüchtigen Musiker und Dirigenten eines rcnommirtcnWicncr Gesangvereines zu kennen, dem es ein Vergnügen sei, junge Talente um eine Bagatelle zu unterrichten. Bald darauf hatte er mit dem Musik- und Gesangslehrer ein ähnlichesUebereinkommen geschloffen wie mit Wenzel Sedlak und yrcrn Fuchs, und Nosalie erhielt ihre Sektionen um einen so niedrigen Preis, daß es ihr wie eine Thorheit erschienen wäre, sie unter solchen Bedingungen nicht anzunehmen. So war Nofalt eines Samstag Nachmittags am Piano, als Schani ins Zimmer sprang und kaut rief, daß ein Herr da sei, der das Fräulein, die so viel schreibe, zu sprechen wünsche. Das da hat er mir gegeben," sagte Schani in seiner überlauten Weise,indem er Nosalie eine Visitkarts entgegen hielt, und setzte er gedämpften Toneö hinzu : Es ist aber ein schiecher, alter Ding übereinand !" Nosalie las die große, weißlackirte Karte und sagte hastig : .,Ach, das ist der Herr, für den ich arbeite. Ick geh' in mein Zimmer, und sagen Sie ihm, Jean, daß ich ihn bitten lasst, einzutreten." Sie ging durch die Verbindungsthür, die seit dem Beginn der Musik-Leetionen geöffnet worden war, in ihr Zimmer, und gleich darauf erschien dort, vo:n Vorzimmer her, Schani, der die Tbür mit dem Rufe öffnete : Fräulein Nosel, da is der alte Mann, der mit Jbnen reden Will." Das war sicher für den Ankommenden eine sehr widerwärtige Ankündigung. Was den Besucher betraf, war dieser mit geradezu übertriebener Stutzerbaftigkeit gekleidet, was mit seiner alten, abgelebten Erscheinung einen um so widerlicheren Eontrast bildete. Er trug von den Lackstiefelctten bis zu dem schwarzseidenen Eylinder durchaus den Anzug eines Dandy von tegetthoffblauem Stoffe und darüber einen hellgrauen Ueberzieher, dessen schimmerndes Seidenfutter er fast ostentativ sehen ließ, und ein feines Spazierstöckchen mit einer kleinen silbernen Schillerbüste als Knopf, ivar in seiner mit einem orangegelben Glacehandschuh bekleideten Linken. Die rechte Hand hielt er unbekleidet, wahrscheinlich der Diamantringe wegen, die daran funkelten und die er sich gekauft, wenn er, einem Rathe V!aienthal's folgend, mit dem Gelde seiner kleinen und nunmehr ziemlich beleibten Frau, einen Aörseng'ewinn erzielt hatte. Ein paar große Biil lantknöpfe schimmerten an seinem Hemde auf der Brust. Ein eigenthümlicher Ge ruch, wie nach- Seife, der offenbar von seiner Person ausging, erfüllte sogleich das Zimmer Rosalie's, als er eintrat. Er hatte sich offenbar mit großer Sorgfält für die Situation hergerichtet, und gewiß nicht ohne die Idee einen Eindruck zu machen" ; aber gerade dadurch war er häßlicher als gewöhnlich geworden und zeigte seinen schlechten Geschmack wie seine vulgäre Gesinnung. Seine wässerigen Augen, die aus dem aschfarbigen Gesichte sahen, waren mit einem in Gold gefaßten Zwicker" bewaffnet und seine Stimme war heiser und doch manchmal wieder grell, metallen klingend, als er nach einer gezierten Verbeugung sagte: Ich glaube, ich habe das Vergnügen, zu Fräulein Nosalie Kogler zusprechen." Er kannte ihren Namen aus ihrer EmpfangSbestätigung.und auch Maienthal hatte ihm die Adresse seines Schützlinas gegeben. Nach seinen ersten Worten streckte er ihr seine bleiche, hagere, große und faltige Hand entgegen. Nosalie hegte eine Art Dankgefühl für den Mann, der ihr Arbeit gesendet und gut und pünktlich zahlte, und sie hatte schon öfter gewünscht, eine Gelegenheit zu finden, um ihm dies auszusprcchen ; aber jetzt, als sie ihn sah und den Druck seiner kalten Hand fühlte, schrak sie instinctiv vor ihm zurück und zog ihre Hand auö der seinigen, indem sie die Empsindung eines Schauers überlies. Sie sind wohl gekommen, mein Herr, um die Schriften zu übernehmend" sagte sie, indem sie ihr Gesicht halb abwende:e, um ihren Widerwillen gegen den Mann nicht merkbar werden zu lassen. Es ist Alles fertig. Bitte, belieben Play zu nehmen." Sedlak war zu eitel, um die sichtliche Verwirrung Nosaliens der wahren Ursache zuzuschreiben ; er war weit mehr geneigt, zu glauben, daß seine persönliche Erscheinung ihr so imponire ; er nahm daher einen Stuhl, setzte sich und strich mit der ))!cchtcn über seinen langen, eisgrauen Volibart, offenbar, um zunächst seine Vnllantnnge zur Geltung kommen zu lassen, und seine Augen beobachteten dabei mit dem Schimmel er Lüsternheit das schöne Mädchen. Er besaß gar nicht genug Sinn fül Ehre, um einzusehen, daß sein Erscheinen da schon ein Ätt seiger und gemeiner Vcrrätberei an einem Vertrauen war, das Jemand in ibn gesetzt hatte. Seit Maienthal die Mithilfe Sedlak's in Anspruch genommen, um seine Pläne auszuführen, war der Letztere von einer unbezwinglichcn Rcugier erfüllt gewesen, das junge Vkädchen zu sehen, an dem Erstcrer so viel Interesse nahm, und da Verhältniß sich aufzuklären, das zwischen Beiden bestand. Da er Maienthal's Eharakter kannte, zweifelte er nicht,' um was es sich bandle. Er hatte Mosch über Nosalie Kogler befragt, aber der kleine glatzköpfige Diener mit dem weinrothen Gesichte egtt etwas wie stille Verachtung für seinen Herrn, und Nosalie hatte ihm nicht nur gefallen, sondern Nespect eingeflößt: n

wich daher den Fragen Sedlak's geschickt aus, erwies sich sehr zurückhaltend über diesen Gegenstand und murmelte fürsich

etwas von einer alten A)on uan-'Mu-mic". Dii.se Schweigsamkeit seines Schorschl" hatte aber nur die )!cugicrde Sedlak's um so lebhafter angestachelt, und er entschloß sich, durch 'Selbstsehen dem Ge hcimniß auf den Grund zu blicken", wie er es nannte. Die Thatsache, daß er dadurch Nkaientk'al'ö Vertrauen . mißbrauchte, hielt ihn nicht ab. Es ist ein Scherz unter Freunden, nichts weiter !" dachte er. Nun hatte Mosch einen kleinen Fehler. in den er gewöhnlich verfiel, wenn er seinen Monatslohn erhielt, und dies war eine unbesiegbare Sehnsucht nach Heurigen." Tic Stillung dieser Sehnsucht in Nunbers aber erforderte jedesmal so viel Viertel", daß sie erst dann eintrat, wenn er auf zwei folgende Tage arbeitsunfähig war und er die Einbil dung hegte, daß sich die Haare, die er gar nicht i.iehr befaß, auf seinem Kopfe sträubten. Einen solchen Zeitpunkt erfaßte Sedlak, um Nosalie in Person einen Besuch abzustatten. Sein erster Blick auf das Mädchen versetzte ihn in Erstaunen. Ei hatte erwartet, daß ein weibliches Wesen, welches die Aufmerksamkeit des jungen Millionärs Otto Äraicnthal auf sich gezogen, schön sein müsse ; aber er fand, daß sie viel schöner war, als er geahnt, und war sofort entschloffen, auch seinerseits den Licbcnswürdiaen zu svielen.

Sedlak rückte seinen Stuhl näher an l den isch, und indem er die Abschriften betrachtete, sagte er : Sehr gut, wahrhaftig sehr gut ! Rein, nett und gut leserlich. Sie verbessern sich mit jeder Woche' Das macht die Uebung," erwiderte 3!osalie bescheiden. Ich hoffe, es wird noch bcffer." Lassen Sie sehen, Fräulein," sagte Sedlak, indem er nach der letzten Seite blickte. Ja, das macht hundert und sieben Seiten. Sie waren sehr fleißig das gibt einundzwanzig Gulden vierzig Kreuzer diese Woche. Es wird selten vorkommen, daß Jemand so viel verdient mit Eopiaturen." Ich dachte es auch schon östcrö," antwortete Nosalie, und sagte es auch Ihrem Diener. Ich wäre bereit, billiger zu arbeiten und vielleicht etwas mehr.". Ach, .nicht doch, Fräulein Kogler! Es ist ja ein abgemachter Handel, und gute Arbeit soll auch gut bezahlt werden. Die Kunst trägt das schon. Da. sehen Sie ! Er zählte eine Summe Geldes und legte cö auf den Tisch. Als Nosalie danach griff, legte er seine rechte Hand mit den Brillantringen auf die ihrige und, mit einem Blick der Bewunderung auf ihr Antlitz, sagte er : WaS Sie für eine hübsche kleine Hand haben, Fräulein Rosalie! Eine sehr kleine Hand und doch ar bcitcl sie so viel." Nosalie zog ihre Hand sanst zurück und erwiderte scheu Ich habe Ihrem Diener immer eine Bestätigung gegeben. Haben Sie vielleicht eine vorbcreitet?" Ach, zählen Sie doch vorerst daö Gcld" entgegnete Sedlak heiser. Man muß nie Geld nehmen, ohne es zu zählen. Das ist ein guter Natb in unserer Zeit '" Und- er lachte, während er sie mit der Linken sanft an der Schulter be rübrte. (Jortletzurg folgt) Vom Ausland. rlne gefayrvolle Ballon f a h r t, die eine unfreiwillige Luftreise über den Eanal zwischen England und Frankreich in sich schloß, fand ein glückliches Ende in England. Die Helden dcö Abenteuers waren die Herreil . Dubois und M. Farenza, ersterer ein Pariser, letzterer ein belgischer Acronaut. Die Luftschiffe? waren in der N'äbe von Antwerpcir aufgestiegen, um sich per Ballon nach Brüssel zu begeben. Anfangs schien die Neise glücklich von Statten zu gehen, gegen Abend jedoch Wurde der Ballon von einer ungünstigen Luftströmung ergriffen, und als die Luftschifffahrer sich' hernieder laffen wollten, bemerkten sie zu ihrem Schrecken, daß zu ihren Füßen die Wogen des Meeres rollten. Nicht im Stande, die Aufmerksam, keit eines unter ihnen Passirenden Schiffe? aus ihre fatale Lage zu lenken, entschlossen sie sich, Ballast auszuwerfen und ih, Schicksal dem Winde anzuvertrauen. Während der ganzen Nacht und des fol genden Tages trieben sie ziellos umher, ohne auch nur eine Ahnung zu haben, über welcbe Gegend sie schwebten, und schon glaubten sie sich hilflos über dem atlantischen Ocean zu befinden, als sie plötzlich Land sahen, und nachdem der Ablauf der Nacht- abgewartet worden war, stiegen sie unweit Bromley, in der englischen Grasschaft Kent, nieder. Beton dem furchtbaren Schmer,, den irumatiZ? und Neuralgie verursachen, sind dieselben sehr gefährliche Krankbeiten, die häufig Tod zur Folge haben. E ist sonderbar. dfc die medizinisch Wissenschaft erst kürz lich im Stande war, ein Mittel ra entdecken, bal sicher in seinen Wirkungen und unfehlbar in der Heilung ist. li sind f5on vorher Mrrel entdeckt worden, dieselbe sind ader so gefährlich, daß sie, wenn nicht sehr sorg säliia. angewandt, tödtlicher all die Krankheit selbst wirken. Weil ader völlig barmlok und dabei sicher heilend ist, hat et einen so runderbaren Erfolg erzielt. H?rr M. M. Tillen, Chicago. Jll.. schreibt: Jcd iabt trunfcrrfcsrr. hurät Nlilctictr ruriae Sutunrn brrbaltt, betentttt in nnem t&terrtn Halle ton fcfumatilmn ron lSjäirijrt lauer, in dem Fiche und inM kfct gtfiürnrni raren-nich btm (?cbtaut ren ireci ÄlaAn trat fcer ftatirnt t5Qt en tcm (im brtrrtt. 2d kabc . mit f cofc.m ttrfetg tn meutet tcntB jamilt nzewindt.(Yko. A. Crandalk. Zwkite und Walnut Str.. Tk4 MoineS. Ja., schreibt : kilrriorel hat mick mit seiner nnderbaren JcraH in Mtaunen fjcult. ?ck hab tt glache tn entjünd ltttn ftbrurnattlrntiC atbeaudit unk hntx tt die Iw'tt ÄaBttalanlojt. t:t id je afmat. Ich bin jetzt nach einer E(4i im Siande, meinen yelchäften nachhugetzen und hin don Schinnjen et ZlnIchweUunge illiz bcrtrU." Wenn Sie Athlobharol nicht in Ihrer Avotdek er, halten können, werden wir Ihnen, nach Empsang d3 regulären Preises ein Dollar per Flasche dasselbe per Ervreg franco zusenden. Wir sehen ei lieber, wenn Tie S von Jbrem Apotbeker kaufen, aber wen er dasselbe nicht sührt, lassen Sie sich nicht überreden, etwa Andere? zu versuchen, sondern bestellen sie so fort bei un, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New Bork.

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