Indiana Tribüne, Volume 8, Number 197, Indianapolis, Marion County, 4 April 1885 — Page 3
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bilfi mcn, die sicS selbst helfen. Die Natur bat Kräuter zur Heilung menschlicher Uebel geschaffen unv die medizinische Wissenschaft tut ihre heilenden Kräfte, sowie die zur bewältign ng der Krankheiten nöthigen CombiNationen erkannt. DaS Resultat dieser Ent bedungen und Ccmbinaticnen ist 2tit vielen Jahren ist eZ in schweren fallen von Nieren und Leberkrankheiten, Mal aria, Dyspepsie, Unrndaulichkeit, Schwäche, Mattigkeit etc. geprüft worden und hat sttö Hilfe unv Heilung erschafft. Tausende on Zeugnissen sind dafür ausgestellt orten uad daZ Mittel ist sehr beliebt. I. C. Cteinöriser, Superintendent Ul Lancaster 5a Pa., Hospitals, schreibt : ..Ich andte ti in einer arcfni Zail ön Fä2ni oa t3?e?j!f. Nierea.Araakbei,. keserbeschwerkea. deu. jnarrjmu, Aitdma und crcftl au und uoseraud. lich mit den teste Resultaten." ff. voffman. von Circlevile, D., sagt: .ierdurck tesckeZziae ick. tii ii an sleiteadea i.eber litt und eure! tta Eedrauch einer Flasche den is fclfr'j Kräuter Biktert ollstandlg kurtrt urtt." Misller Aerk Ditters So. 525 Commcrce Str., Philadelphia. Varker'Z angellehmrr WurmLd,ru schlägt nie seht. nVNch. - fr iV rvr t JI&IRR T?k körzche und deöe BaZn nach Ixuisville, Nasbville,, Mernpliis, Chat t&nooga, Atlanta. Savannah, Jackonville, Mobilo and New Orleans. .. if! vottheilhsft für Uuot.e uack ieu yäde?, tat direkte N?ute zu ehmee. Palaü, Slsif- und Panor-ösagen Mischer Chicago und LzMv'.ll? um 2t Soul iut LsuidiU, pbu Wegenvechfel. TomfL-t, T5nellig!e'tt n?.ö Tichndett tue iU .Ikff" Vu cür vcr'össig3. M. 3. Ml II. lststent ivtul Hafsagier?gent srsost.ZZi' Va?wzt?" und JIWsiö Str., Jd?l K. W. HcKkwsa, Superintendent. Frver-?ll?m-ignale. ijSr.SfjiOllWU uu uutr. s vt?u?riir Zeuer T:.a::'nt. . H".? r-b :-';r: ?7?. 7 t u ifc K'.wta t tSirui. 5 Ui ;U.itv:--,r K.d saSutt v jßMnSor un6 s.'ordtrste. !3 l?z5o.V..5l?? ür-. ?5ol tt. :? ?'.t 7? -..r.i J.:: Eig.'.f 'c. ,4 si.u? r 70:1 iZa?Z' Vne. 15 ?: rr ?n i"? ,( ufert J v? IC rL.;" tJ5C. c.-ii sts. i 1 in?, o i uw.es '.d yarcr ?:. infcl-jii!. 19 Ä.cvr ;;: .c zn 6U. 122 iof" i'.. ar.b 2x. ::; z.'Ku.iiai.rti fin. . 12 Wriiitist atib ufcnt Str. V23 iinbU tr. unk. i".;?In Äe itl .an2un(-Gtidu. IS eni:al ve. und Sie 9l 131 ÄU6ana und &ortifo.n fttr li ??da'x:on und Zlte Stt ISA sätg 2e. und Zn!i 135 hsle Ao. und Dela JU IZ6 Xclarasrc nb Michigan Str. 21 Ct. 2? Jti.i ncd ?Sinot8. 23 Pennsslvzr.ia und Pratt Str. 25 No. K. Sngie Hskf Sechft, ,i 5 26 Kisninspi und Ct. Tlair tt. 27 3in0i3 und ZiS'ZK G.t. 1Ä nnfqlvania S:r. und Hsir &'-t. ifilffrrrl und Vierte ZTZ Tnne?e uns Sölllia Sir. 113 tnn1lojnic und Wtchzgan SU. 2U 2UnsiJ ;:rb He:de 5tr. 31 Jndian äbc. und vkichigan Ktt. liennan und Suialr.ul St:. tt Ä alttorrta und V?ksn: it. 85 ümit )ia die Kork iilt. Jnviana öivk. und Lt. laiT t, 87 etabt'COfcrtta:. 8S lake und Stord Stk. v Ulchigan und Sznel See 18 Eist und Süalnui tr. 313 Le? und SD ritt "Str. 314 ?idntk und Hovard Sti. 41 Wsshingtsn, vr$t Wcft 5U. 43 S,ßndors und Waldin gton Sk: 43 Miff!Zuri ur:d Liers z)or! Str. 45 eridiau und Wüshiugt ?t:. Jlino'i und Ohia St:. 47 Xcnntficc und Washington St,, 48 jlingin'l Port Hous. 49 Jndtanola. 413 ixiffouii und Warizand Cti. 413 isfsrxt und adash Str. 413 Zrzuson'4 Park Hsufi. 21 I. L. LZ. Lisund Hous. 42? Jnsan As,!um. IlltnoiS und Verrill S:r. ZZtnoik und Louiftana SU öS 22ft und Stewart? &x. 54 ?ft und zuth ?tr. tß Znnefe und eorgm Str. S7 Uirtdian xr.l Sa? 33 Vkadiss Soe. und Worri Str. öS öd,son Äv. un Dun? St, ?12 Best und oliroc9 vetr. 513 Äeniulq 3. U7.d a;iirtl 314 Union ud Vlttxii Str -316 Jlinoi und ansa S S17 Vorrik und Taestah Ltr. 1 Soutd nah Delasar Str. 62 Punsylania und iouisisna ti33 Dlaar und Wc?an? Str. 4 Cjt und McEatt? Ltr, Sladama und Hirgiana Sv. 7 Oirgivia So, und r,dsha t, ttd Oft und Eeducn Str. tO Pennsylvania 2t:, und Mättjo ,e. 13 SReJttrnon uns Toughert, 2tr. 71 BUßtnia Av. ru) Hurs ttx. 12 OS und Sisrzia Str. 7? Sashmgton und nton Str.' . 74 ,nttn und eorzia Str. . 7SJ,rft .uns Ptn. 73 DiLo und üUi tr. 78 viiziu'.a itoe.uns DiKon. 79 mrqr io. und DlLsn. ?18 Sxru: uad r??kt St,. TU nglifh A,e und Lau?l Str. 714 ijsar.it und CUvt Str. 713 CUi nd fceeer Str. 81 ?:, Ir1? Str. 1 Washington us Dlcmar St:. &t Oft ad r! tr. H N jort und 55idiu Stt ÄS audtatnnXn-taU. 4 er. Staate ZiUnal. 'i DnenUl und Washington Str S? rauin esangn'.tz. 2 Äo.it S4iauch'Hau. Oft Washingtonsraß 13 artet und Nod' Ltr. 14 Ohto und Haroe, S 9t Uar?!and nah sfttrtbicn Str. 9rl Veniian nnd orgta Straß. 4-8-1 PnstLinal. 4-3-1 Und Saften neseröotf. z,Nt Ifti. 3-8 Signal iüe FeurTrut. et &L&t, gtue, au. Dri Gchlafl, Truck ad. S Jj, 13 ftx Ctit4l
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Die Rose vom Trauusec.
Roman ron lad er Riedl. (Fortsedung. V canf, tausendfachen Dank ! Das smd die süßesten Worte, die Sie jemals gesprochen " rief Maienthal, indem er ihre Hand erfaßte, diese an seine Lippen erhob und sie mit heißen Küssen bedeckte. Halt! Halt !" sagte Nosalie rasch und entzog ihm kraftvoll ihre Hand. Sie i. . ' j. a. afsf.. t yavcn nocy ma;i .tues geyori, was icy Ihnen sagen will." Ich verlange nicht mehr zu hören !" rief Maicnthal leidenschaftlich, denn die Worte, d:e Sie gesprochen, enthalten für mich Glück genug. Sie lieben mich! Sie wollen mein sein! Mein Theuerstes, Liebstes, mein kostbarster Schatz! Ach, wie glücklich sollen Sie sein ! Sie sollen jedes Vergnügen genie ßen, das Reichthum auf dieser Welt bieten kann! Nichts, waö Sie wünschen, sol len Sie enibcyren. Ihr leisester Wunsch soll mir (Äcscy sein; ich will Ihr Sklave werden." Schweigen Sie doch, Herr Maien thal !" rief Nosalie, ihn unterbrechend. Was Sie mir da sagen, beweist mir, daß Sie mich entweder ganz mißverstehen, oder sonst ist jedes Wort eine Beleidigung für mich. Ich will nicht nach Wien, weil ich Sie liebe. Ich gehe nicht bin, um Ihr Theuerstes", Ihre Liebste" oder Ihr Schatz" m werden, oder, g'rad und offen gesagt, Ihre Maitreffe ! 'Nicht einmal, um Ihre Gattin zu werden !" ?)!eine Gattin !" sagte Herr Mai enthal, und er sah sie überrascht an. Aber " Sie haben mich nicht zu Ihrer Gattin verlangt, wollten Sie .sagen. Ich weiß es; und wenn Sie es gethan haben würden, hätte ich es verweigert." Maientbal war daran, zu antworten, abcr sie fuhr fort : Der Gedanke macht Sie staunen, daß ich ein so verlockendes Anerbieten zurückweisen könnte; nicht wahr? Sie sagen, daß Sie mich lieben. Vielleicht thun Sie das in Ihrer Art ; aber wenn ich jemals Sie liebte, so würde diese Liebe mtchverhindern, ein so großes Opfer von Ihnen anzunehuien." Ein Opfer !" wiederholte Maienthal, überrascht. Ja, ei'.l Opfer. Das Leben, welches Sie mir vorschlagen, würde mir und Allen, die mich wahrhaft lieben, nichts als Schmach und Schande bringen. Um .Ihretwillen und meinetwegen kann ich es nicht annehmen. Würde ich bingegen Ihre Gattin, so brachte ZchJhnen Schan i v. M vr m oe. M weife wenig von ver vxtit, in welcher Sie leben. Ick bin unwissend, ungebildet ich passe nicyt für die Gesellschaft, in der Sie sich bewegen. Sie würden sich meiner bald schämen. Ihre Freunde würden Sie meinethalben verlachen, und Sie würben eine solche Uebereilung sehr bereuen. Deßhalb würde ich Jhretwegen das Anerbieten Ihrer Hand nicht annehmend" Ottokaienthal blickte seltsam lächelnd über die grüne Wiese hin, die sich vor ihnen ausbreitete, und )!osalie Vogler fuhr fort : Ich möchte nicht, daß Sie dächten, ich spräche unsrcundlich, Helc Maienthal; ich habe nicht im Geringsten die Absicht, un freundlich zu sein. Ich will nur ehrlich sein, und es ist für unö Beide das Beste, daß tvir uns vollkommen verstehen. Bis jetzt bin ich sicher, daß Sie mich mißverstanden. Ich tadle Sie nicht; es ist eben sosehr mein Fehler wie der Ihrige. Ich hätte das Alles vorher bedenken sollen, dann hätte ich uns Beiden viel Unruhe erspart." Aber Nosalie, theure Nosalie, hören Sie mich," sagte der junge Mann flehenden Tones. Ich hegte nicht den leisesten Gedanken, Sie unglücklich zu machen. Als ich Ihnen sagte, daß ich Sie liebe was ich Ihnen nochmals wiederhole sprach ich die Wahrheit. Es ist wahr, ich bat Sie nicht, meine Gattin zu werden, aber" Ich bitte, keine weitere Erklärung," unterbrach Nosalie den jungen Maz. Es kann nur unangenehm sein für re wie mich. . Ich wlll glauben, daß Sie an' eine Heirath dachten, 'und ich erklärte Ihnen, welche Gründe ich dagegen hätte. DaS ist nun vorbei und zu Ende, und ich will fortfahren . und Ihnen sagen, daß ich mich entschlossen habe, nach Wien zu fahren und welche Gründe ich dafür habe. Ich habe Ihnen schon erklärt," fuhr sie fort, während D!aienthal mit abgewendetem Blick zuhörte, daß ich seit Langem dachte, es könne wohl irgend ein Plätzchen für mich in dem großen schönen Wien, von dem alle Welt mit Bewunderung und leuchtenden Mienen spricht, geben. Ich meine einen kleinen, bescheidenen Platz, aber einen ehrlichen, den ich ausfüllen könnte, und wo ich Manches, ja Vieles lehnen würde, uin später ein besseres, nützlicheres und froheres Leben zu führen, als ich hier im Städtchen oder in der Nachbarschaft zu erreichen hoffen kann." Ja, ja, das ist wohl leicht möglich," sagte Maienthal, nachdenklich. 'Nun, ich gehe hin, um einen solchen Platz zu finden !" Allein wollen Sie suchen in der großen Stadt, ohne Freund ?" fragte Maienthal, mit einem kühlen Lächeln. Nein, nicht ohne einen Freund!" antwortete die schöne Gmundnerin, indem sie ihre kleine linke Hand zutraulich auf seine Schulter legte. Sie sollen mein Freund sein." .,.. Jch?Ach,' Nosalie!" rief Maienthal, indem er sich dem Mädchen rasch wieder zuwendete und sein Antlitz wieder von Hoffnung strahlte. Laffen Sie mich erst zu Ende kommen," fuhr Nosalie fort. Ja, Sie sollen mein Freund sein ! Sie sagen, daß Sie mich lieben. Beweisen Sie es durch Uneigennützigkeit ! Helfen Sie mir, mich über das bescheidene Los zu erheben, das mir hier bevorstände, und versuchen Sie es nicht, mich zu erniedrigen. Ich will nicht nach Wien gehen, um dort auf Ihre Wohlthätigkeit angewiesen zu sein. Ich will, auch nicht Ihr Spielzeug, Ihr Zeitvertreib werden, um über kurz oder lang Sie zu ermüden und dann beiseite gesetzt zu werden. Ich will von Nie.
manden avvangcn, als von mir Felder. Ich will das Brod verdienen, welches ich esse; ich will kein Vergnügen, das ich nicht mit ehrlicher Arbeit bezahle. Sie sotten dabei mein Freund und Berather sein mich warnen vor den Gefahren, die mich dort vielleicht umgeben, den ich zweifle nicht, daß der Schritt, denn ich thun will, nicht ohne Gefahren sei. Ja, weiß, wenn ich's thue, werde ich Andere unglücklich machen für einige Zttt; es wird viel Gerede und Scandal geben; man wird mein Vergehen mißverstehen und tadeln; aber das soll mich nicht abschrecken, denn
ick wein, dar, am irndc die ara ten rad ier meinen Schritt am meisten loben werden." Maienthal sah sie mit forschenden Blikken an. Sie werden mir aber doch gewiß erlauben," sagte er, Sie mit einer Wohnung und dem nötbizen Eomfort zu versehen V Nein, das kann ich nicht," erwiderte sie ernst. Es sind Umstände eingetreten, die es für mich nothwendig machen, meine Heimath zu verlassen, denn es fehlt ihr Alles, was sie mir bieten sollte. Wir sind völlig verarmt, und ich will meine? Mutter nicht zur Last fallen, denn nützen könnte ich hier sehr wenig. Was meinen armen, unglücklichen Vater betrifft, brauche ich Jbnen nicht zu sagen, daß von ihm keine Hilfe zu erwarten ist. Daher soll das geschehen, wovon ich lange genug geträumt habe." Wann wünschen Sie zu reisen?" fragte Maienthal. Morgen," antwortete Nosalie. Da ich nun einmal entschlossen bin, würde mir jeder Tag wie eine Woche vorkommen." Haben Sie Ihre Mutter und Ihre Schwester davon in Kenntniß gesetzt ?" O nein!" antwortete das Mädchen rasch. Ich denke nicht daran, es ihnAr zu sagen. Die Mutter würde es mir niemals erlauben, und Anna hielte so etwas geradezu für schrecklich." Ein Lächeln der Befriedigung, das er nicht ganz zu unterdrücken im Stande war, kam auf Maienthal's Lippen, und nach einer kurzen Pause sagte er : Sie haben Necht." Ich werde sie nicht einmal wissen lassen, wohin ich gegangen bin," fuhr Nosalie fort, bis ich sicher bin, daß ich ihnen bei mir eine gute Unterkunft bieten kann, wo sie glücklicher sind als hier. Ich werde bereit sein, um morgen mit dem Abendzuge abzureisen." .Aber wie?" fragte Maienthal. Sie werden doch vielleicht einiges Gepäck haben und Jemanden brauchen, der es nach dem Bahnhöfe 'bringt. Außerdem wird man Sie dort erkennen. Gewiß sähe Sie Jemand, und dann erführe man leicht, wohin Sie gereist sind." Das ist wahr," sagte Nosalie nachdeutlich. Ich dachte nicht daran. Wenn sie meine Absicht erführen, könnte das Alles verderben. Was soll ich thun ?" ..5oren Sie." saate Maientbal nack kurzem Nachsinnen. Ich will selber morgen nach Wien abreisen. Ich brauche aber von hier nicht gerade mit der Bahn abzugehen. Deßhalb kann ich es so einrichten: Mein Freund Paul Werthner leiht mir seinen Wagen, und ich fahre 'Nachts von hier nach Lambach, wo die Gmundner Bahn in die Wien-Salzbur-aer einmündet. Es wird Äkitternacht sein, wenn ich von hier abgehe, und in drei bis vier Stunden ist Lambach zu erreichen. Ich werde Niemand bei mir haben als einen Diener Werthner's, dessen Herr die Absicht hat, Wagen und Pferde mit der Bahn nach Wien zurückbringen zu lassen. 'Wenn wir die Station Lambach erreichen, wird noch kaum der Morgen grauen. Ich nehme dann Fahrbillets wo möglich bekommen wir ein Cruve allein und Sie entgehen so jeder Beobachtung und kommen ohne Zwi schenfall bis Wien." Aber wenn eS bekannt wird, daß ich mit Ihnen gehe?" sagte daS Mädchen zögernd. Es wird nicht bekannt werden." antwortete Maienthal. Der Wagen soll Punkt drei Viertel zivölf Uhr am Ende der Straße, die an Ihrer Wohnung vorüberführt, auf Sie warten. Ich werde im Wagen bleiben und sende Johann, den Diener, Ihren Koffer zu bringen, den Sie unter irgend einem Vorwande im Vorhause bereit halten können. Der Diener begleitet Sie gleichzeitig zum Wagen." Es dauerte einige Zeit, bis Maienthal Nosalie überreden konnte, seinem Plane beizustimmen, aber endlich geschah es. Sie kehrten nach Gmunden zurück und trennten sich an der Stelle, wo sie sich getroffen hatten. Maienthal begab sich über die Esplanade nach seiner Wohnung, während :1!osalie gedankenvoll einen andern Weg nach dem Hause verfolgte, das sie nun so bald verlassen wollte. Hätte sie um sich geblickt, sie tvürde wahrscheinlich Peter Flotte? entdeckt haben, der langsam einige hundert Schritte hinter ihr ging, in bedenklicher Weise den Kopf schüttelte und allerlei Worte vor .sich hin murmelte. Die Klugheit eines Halb, narren. Peter Notier, der Halbnarr, den man hie und da auch Trottel" nannte, wußte weit mehr, als Nosalie Kogler ahnte. Hätte Letztere Kenntniß davon gehabt, daß Peter ihr und Maienthal auf Umwegen gefolgt war, daß es ihm möglich geworden, in den Park des Landschlosses Orth zu steigen und die Beiden hinter einem Gebüsch gerade an jener Stelle zu belauschen, wo sich die Bank befand, auf der sie Platz genommen, ihr Fluchtplan wäre kaum zur Ausführung gekommen. Aber sie ahnte nichts von demAllem, und so stand ihr Entschluß fest. Als Maienthal auf die Esplanade am See kam, fand er dort, wo die VkusikEapelle spielte, Fräulein Aurora Neinhardt, die in Gesellschaft eines Herrn an einem Tischchen, wo sie süßes Eis schlürfte, saß und heiter plauderte. Maienthal hatte den Herrn schon Tags zuvor gesehen ; er wußte, daß er immens reich sein sollte und von einer Neise nach Italien nach Gmunden zurückgekommen war, wo er im Hotel Bellevue" Logis gcnom. men. Sonst hätte sich vielleicht Eiserlucüt in Maientbal aereg.t, jetzt abermg
it mit einem höflichen Gruße und ew.cm Lächeln auf den Lippen an den Beiden vorüber. In der Nähe des CasinoS sah er Herrn Paul Wcrthner, eine Eigarre rauchend, nach der Kastanien-Alke der Eöplanade koNiNK'N. Ha, Freund Maienthal, du siehst ja rcä't" munter und fröhlich aus !" rief Werthner. Wo warst du ? Doch halt ! Du brauchst es mir nicht zu sagen. Ich weißes. Du bist voll Siegesgefühl." Kannst du schw.'izcn, Paul V fragte Maienthal, indem er seinen Arm erfaßte
und ilm in der Dichtung gegen den Stadtp'latz zu fortzog. Wie eine ungeladene Kanone," lachte Werthncr. Ader wie lautet dein Geheimniß?" Ich reise morgen Nacht nach Wien mit ihr!" sagte Maientbal, gedämpft. Es hat mich rasend viel Mühe gekostet, aber Ausdauer siegt immer." Verdammter Glückspilz !" , lachte Werthner. Aber ich gratulire. Mit welchem Train gehst du V Das muß ich dir genauer auseinanversetzen," antwortete Ätaienthal. Dann erklärte er Werthner seinen Neiseplan und wie er dessen Pferde und Wagen benutzen wollte. Er erklärte ihm, für die Equipage wie für feine eigene zu sorgen, und die beiden reichen jungen Männer hatten sich bald über Alles verständigt. Und wie geht's dir mit der hübschen Anna V fragte Maienthal, nachdem das kleine Uebercinkommen abgeschlossen war. Gar nicht geht'S ! Sie hat mir endgiltig den Abschied gegeben," antwortete Wertbner mit einem Achselzucken. Wirklich ? Und du gibst sie auf.?" Vollständig," antwortete Werthner ernster. Meine Avancen machten sie nur sehr unglücklich. Sie liebt mich, aber so, wie ein braves, ehrliches Madchcm Sie hat es mir unter heißen Thränen standen; dann sagte sie mir Lebewohl für immer. Von einem Freunde wollte sie nichts hören, und es ging mir, aufrichtig gesagt, recht, zu reisen. Ich reise auch morgen ab ; ich will keinen Narren aus mir machen." Peter 3!otter, der Halbnarr, ging m zwischen langsam den Weg, auf dem wir ihn zuletzt gesehen. Sein Ge'sicht war sehr traurig ; Thränen standen in den Augen des ehrlichen Burschen und rollten seine sonnverbrannten Wangen herab, und er setzte sein Selbstgespräch fort: Sie mag Necht habendes kann zu ihrem Besten sein, aber 's is doch schrecklich ! Freilich, was hätt' ich für sie sein können,ich, der Trottel" !? Nichts, gar nichts. Aber schrecklich is 's doch! 's wär' besser gewest, sie hätt'n Bruckuer geheirathet. Das hätt' ich leichter ertragen. Aber das Verhältniß mit dem feinen StadtHerrn da wird nir Gut's d'raus. Was wird aus ihr werden 'i D, mein Gott, o, mein Gott!" Er war einen Feldweg emporgestiegen und dort setzte er sich auf den grünen Älasen und schluchzte und weinte bitterlich. Endlich nahm seine Miene den Ausdruck tiefen Nachdenkens an, und seine derben, knochigen Hände am seine Knie gcschlungen, saß er und starrte über ein Haferfeldhin. Plötzlich sprang er auf und seine Handflächen derb zusammenschlagend, brach er in ein seltsames Lachen aus, von dem er wieder zu großem Ernst überging. Jetzt begann er an seinen Fingern zu zählen, als ob er mühsam etwas ausrechne. Dann lachte er wieder lauter als zuvor und endlich schob er beide. Hände in die Taschen seiner Jacke und sagte: Ja, ja, ich, thu's ! Ich thu' auf jeden Fall. Ste sagen, ich bin ein halber varr; ich will ihnen beweisen, daß ich auch 'was Verstand im Hirn hab'. Ja, ja, ich thu's und gleich geh' ich d'ran, im Augenblick. Äkarsch, Peter! Setz' dich amal in schar fen Trab !" Er sprang auf und schritt den Weg fort, der an einigen Villen vorüber nach dem sogenannten Koglbräuer" führt. Aber dort angekommen, hielt er nicht, sondern setzte seinen Weg bis nach Traundorf fort. Auf einem hügeligen Theile dieser Ortschaft, etwas abgelegen von deren Haupttheil, blieb Peter vor einem kleinen Hause stehen und blickte in das Innere des VorHauses, wo sich neben einer Bodcnstiegc eine ältere Weibsperson an einem Waschtröge beschäftigte. Ist der Herr Aruckner zu Haus ?" fragte Peter. Nein; ich mein', er ist nach Ebenzweyer," antwortete das Weib. So, so!" machte Vetcr, mit sehr gleichgiltiger Miene und dann setzte er hinzu: Ich schau' nur auch in mein Schlaf' kammerl." i'r ging die Aodcnstiege empor, und als er oben vor eine kleine Bretterwand kam, holte er unter einem derselben zur Unterlage dienenden Holzbalken einen Schlüssel hervor, mit dem er eine Thür in der Bretterwand öffnete, dann in eine kleine Schlafkammcr eintrat, und einen Holniegel innen ander Tbüre vorschob. Ein m.utes Licht siel durch eine kleine Dachluke in den 3taum, eben nur gcnü gend, um die darin befindlichen Gegenstände zu erkennen. Peter ging ans ein Bett zu und begann einige Polster und eine schmutzige Decke von dort abzuräumen, bis er nur mehr einen Strohsack vor sich hatrc, dessen mittlere Ocsfnung mit starkcin Spagat zugenäht war. Er setzte sich aus den Strohsack, zog ein Taschennicsser hervor und schnitt den Spagat an einem Ende der Naht entzwei, worauf er die letztere leicht zur Hälfte auflöste. Dann kniete er neben der Bettstelle nieder und griff tief mit dem rechten Anne in daS Innere des Strohsackes. Im nächsten Moment war ein Ausdruck von Freude in seinem dunklen Gesichte, und als er seine Hand hervorzog. hielt sie ein Päckchen, das in schwarze Wachsleinwand eingeschlagen und mit einer dicken rothen Schnur zugebunden toar. All's recht! All's gut beinand!" murmelte er, und dann drückte er das Päckchen an seine Lippen und küßte es. JD, wie gut wird's fcj&t sein ! Gott lei'ö
gcoaint, dan 's da i' !" ferne er dann ini ui. Dann band er die rothe Schnur sorgsäbig k', immer zufrieden lächelnd. ttndliü) rollte cr die Wachsleinwand aus. i'd es lain ein alter, zusammengel'gtci Lerergürtcl zum Vorschein, der jco.'.lfalls vieljädriae Di.-nste getban. Ticscn bog Peter oer Lanze nach gerade, und als sich dabei ein klirrender Laut hörbar machte, lachte er leise und sagte: 's is da ! Macht säwn Musik ! Das
ist schöner wie die besten Jodler und Vierzeiiiaen. Ob's wobl noch so hell sein und glänzen tvie ehndcr, als ich's manchmal gewaschen bab' ? Werd's glci' seh'n!" . Und nachdem er die schwarze Wachsleinwand auf seinem Schooße so ausgebreitet, daß die dunkle farbige Seite nach oben lag, öffnete er eine Schnalle am Gürtel und ließ einen kleinen Haufen Silbermünzen hcrausgleiten, , unter denen sich aber auch ungefähr ein halbes Dutzend verschiedenartiger Goldstücke be fanden. , All's is da!" rief er; All's mit einand', und spiegelblank auch noch. , Das sein Ac'ariaTheresien-Thaler, das alte Zwanziger war a schöne Zeit, die alte Zwanziger-Zeit ! und das sein neuche Guldenstückl'n. t Das is a englischer Ducaten den mir der fremde Herr geschenkt hat, weil ich ihm bei Mitterndorf am See die scheuen Pferd' .aufgehalten hab', die mich ein Stück Wegs mit fortg'rissen; und das sein Kremnitzer. Ich muß a wengerl zählen. Eins, zwei, drei vier! Zwanzig, dreißig, fünfunddreißig, und das macht Zwanzig, nachher is s fünfundfufzig ja ! Ein wengerl rechnen kann i schon. APrachthäuferl! 's Werden's nicht Viel' zu Gmunden so schön beinand' haben, denn hcuntzutag gibt's nur papierene Zettel." Nach einer Weile setzte er hinzu : Papier hab'n wir a ! Lass, einmal schau'n!" Er öffnete einen anderen Theil des Gürtels und zog aus diesenl eine alte, rothe Brieftasche von ziemlicher Dicke. Er öffnete sie und sie enthielt mehrere Fächer mit Banknoten gefüllt. Das sein hundertfufzig Gulden, daS weiß ich ; da brauch' ich nicht zu zählen." . Und indem er mit dem Zeizesinger der rechten Hand auf die einzelnen Fächer der Brieftasche der Reihe nach tippte, murmclte er: ,ebner Fünfer und da die Einser !" Nrt&drm Rotter seine Augen eine Weile an dem Schatze geweidet, gab er Alles :vccder in den Gürtel zurück, hüllte .diesen sorgfältig in das schwarze Wachstuck und schob dann das' Paket in die sehr geräumige Vrusttasche. seiner Joppe. Hierauf ordnete er das Bett wiedcr, wie es zuvor gewesen, und als er damit fertig war, ging er ziir Thür, offnete sie und blickte innaus, wobei er das Geräusch der Wäscherin im Vorhause vernahm, was ihn sichtlich zu befriedigen schien. Er hielt dann nachdenklich einigt Momentc i:ine, bis er in der Kammer hinter einen Holzbalken griff und eine sehr alte und abgenützte Pistole hervorzog, die dort versteckt war. Peter Notier betrachtctc die mit der Zeit sehr harmlos getvordenc Waffe und dann murmelte er : 's G'schloß is nir nutz und der Lauf voll Wost, aber a kleiner Schreckcnbcrger is 's doch, wenn's auch 3!iemanden schad't 's is besser, man derschreckt damit an' Hallunken, als daß man ihn glei' derschießt und so dem Teufel doppelte Freud' macht." (Fortietzung folgt) Vom Ausland. as ein Präsident der Französischen Republik sich nicht alles gefallen lassen muß ! Nicht nur, daß man Herrn Grevy in allen Tonarten verhöhnt, weil er klug genug ist, seine Stellung richtig aufzufassen und aus seiner Neserve nicht herauszutreten, nicht nur, daß alle jene Eigenschaften, die man am einfachen Bürger als Tugenden preisen würde, nämlich Sparsamkeit, Mäßigkeit, häuslicher Sinn u. s. w., bei ihm als Verbrechen gegen die Ehr'e Frankreichs gebrandmarkt werden, nicht nur, daß man ihn geradezu mit Schimpfnamen belegt, nein,man fucht ihm selbst wirkliche,thatsächliche Gemeinheiten, ja selbst Verstoße gegen das Gesetz nachzuweisen. Das Bonapartistische Journal Soleil" macht sich nämlich zumOrgan folgenderVerdächtigungen gegenGrevy : HerrGrevy macht von seinem Necht der Urtheilscassation resp. Strafminderung den denkbar weit gehendsten Gebrauch zu Gunsten seiner Finanzen. Oder glaubt man etwa, daß unser chrenwerther Präsident nur aus Gutmüthigkeit die Urtheile sachverständiger Nichter derart mildert, wie man es von ihm täglich sieht? Die Marseille? Stadträthe Garnier und Arnour wurden wegen offenkundiger Unterschleife vom Gerichtshofe der Bouches du 3thone zu je 3000 Francs und drei Monaten Gefängniß verurtheilt ' Herr Grevy ließ es nach ihm gezahlter Provision mit je 5000 Francs bewenden und erließ die Haft Wegen Amtsmißbrauchs, falscher, willkürlicher Führung der Bücher wurde der Unterpräfect Serne im Departement de la Meurthe et des Vosges (Nancy) vom Gericht zu ein Jahr Gefängniß verurtheilt,HerrGrevy decretirte 4000 Francs. Warum diese Großmuth gegen frühere Beamte oder reiche Leute und nicht gegen arme, vom Unglück zum Verbrechen getriebene Menschen? Danach fragen Sie gefälligst den Privatsecretär unseres Präsidenten!" Solchergestalt wird der Präsident der Republik ganz unverblümt der Aestccklicbkeit anaeklaat?. Lrr lesen in einem derliner Blatte : Dem Berliner Biergeschäft steht eine große Umwälzung bevor ! Diese sensationelle Mittheilung geht uns soe ben von einem Lokalberichterstatter zu. Und worin besteht diese großartige Umwälzung"?: Man höre nur: Der seit etwa acht Tagen aus Amerika zurückgekehrte Sohn des hiesigen wohlbegüterten und in weiten Kreisen bekannten Nentiers v. Z....... der sich jenseits des Oceans außer seinem ansehnlichen Vermögen recht practische Kenntnisse erworben hat, beabsichtigt seine Reichthümer für Gründung einer Brauerei zu riskiren, deren Bierkellereien mit den Localen leiner sämmtlichen Kunden durö .eine
unterirdische Röhrenleltung in Verbindung gebrächt weiden soll. (!) Das Vier wird dann statt aus einem Viertel- oder Achtel-Faß in der entsprechenden Kneipe direct auö dem Lagerfaß im Keller der Brauerei verzapf. In den Ltöhrcnlei lungcn werden Misse? angebracht nach deren Äng.-.bl:n die Zählung erfolgt. Bleibt ein Wirth mit der Zahlung im Rückstände, so wird ihm das Bier ab, gedreht" (sie), ganz wie das beim Gas der Fall ist. Vrivatlcute, die gerne Bier trinken, können sich ebenfalls eine Nch-
renleitung in's Haus legen lassen. Sie 1 brauchen dann das Bier sich nicht mehr I über die Straße zu bolen, und alle Kla-! gen über kleines Maß oder abgestandencs Bier :c. haben eil, Ende. Frohsinn, est !" Wir leben dock wirklich in einer großartigen Zeit!"...'...Heilizcr Gambrinus ! Ja, wenn das Bier erst unterirdisch durch Röhren verzapft werden wird, wenn die besser situirten Familien in ihren Wohnungen neben dem Gasometer einen Blcrometer besitzen und nian zahlungssäumizzn Wirtben das Bier abdrebt iMitr. aü wird Berlin cm& Bier-Weltsti ein : D i e Blicke Europas sind jetzt auf Herat gerichtet, dem die S!ujen täglich näher rücken. . Der Besitz dieser Stadt hätte jedoch für die Russen nicht nur einen hohen strategischen, sondern auch einen anderen nicht, zu geringe schätzenden Werth. Chercliez ' h fernrne ! Es wird behauptet, daß die Notablen der Turkmenen in und um Merw, da die Frauen ihres eigenen Landes noch nie einen Schönheitspreis erhalten haben, ihre Odalisken gewohnlich aus Herat und dessen Umgebung beziehen, denn dort befinden sich die schönster Krauen Afghanistans. In den FrauenBazars Ä!ittelasiens heißen daher dit Mädchen aus der Provinz Herat gewöhnlich Susennat-i-Herat" (die öiosen von Herat) und stehen auch sehr hoch im Preise. In Teheran versichert man sogar, daß der Harem des Schah zu einem Drittel aus Mädchm von Herat bestehen soll, und ist sogar einAgent Nasr Eddin's ansässig, der auf dem dortigen Frauen markte die Einkäufe" für seinen hohen Gebieter besorgt. Mm Tnwi Flaschen von tblVbroS hkiltrn ?jxau M. Fitzpatri?, 56 ak Str., Kort Wsynt, Ind., ,sn Rheumatis, tmi, an lern sie schon seit zwei Jahren gelitten. Dom Osten nd WZesten komme Zeugnisse über die wundervolle Heilung von Rheumatismus und Neuralgle, welche oft bei Leuten bewirkt Kurden, welche lange an diesen schmerzbaften Arankheiten elitten hatten und vergeblich Hilse suchten, biS sie ihr Zuflucht nahmen zu Völlig harinlo?, wirkt diese Medizin sSnell und sicher, prompt Erleichterung und Heilung ver schaffend. Fra Ins. D. Nutting, ?!orth Creek, N. S., schreibt am 29. Mai 1S84 : ..Drei Monate lang war ich in Folge von Sttra atimu bilslo. nadm zwei und eine halbe Flascke Vtdlexhores und bin jekt nach einer Woche fält rleder gesund. Heute reiste ich von Mechanicvil!e. (60 Meilen entfernt) bindn-. Ich balke Ltblordo rr für die wundervollste MediUn. die je gegen Rteu Nutting ist jetzt gänzlich wieder gesund und sie bat rnattsmn enkvear urr. um i. August: rau einige iert'g Flaschen Atdlopbore an ihre Nach dar rerst.D Wenn Sie thlophoro? nicht in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir Ihnen, nach Empfang deZ regulären Preiset in Dollar per Flasche dasselbe per expreß franc zusenden. Wir sehen lieber, wenn &t es von Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn r dafselbe nicht führt, laffen Sie sich nicht überreden, etwa ndrs ,u versuchen, sondern besteLen Sie so fort bei unk, wie angegeben, Athlophoros Co. 112 Wall Str.. New Fjork. A.SEINECKEJi, gnropäistZes Inkasso Geschäft ! Oinoliinntl. Wollmachten ach Deutschland, Otfterreich und der Schveij gefertigt. Gonfularifche Beglaubigungen besorgt. Erbschaften . s. . prompt und sicher einkasfirt. Z?etZsekund Fostaszaykunge va ende sich in Jndianapoli an : Philip Bappaport, No. 120 Oft MarHIand Straße. ,..,., Kommt und seht unsere LYMAII GASOLIN 0EFEI1 2, S und 4 Brenner. Mon i torFotroleuni Oesen Alaska Refri gerat ors Eisfchrankc. Lampen-Oefcn 2,00 RangeS und alle Sorten Oefen. lLfofeTÖ AH& (ENlsETT 62 Oft Washington Str. TC3is mm Kewtpaper Adrrtieing I . xnav be fonnd on Tll at Oeo. PKewspaper Adrrtiing Bureau 10 Stirno ROWILL Jt CO'S
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