Indiana Tribüne, Volume 8, Number 196, Indianapolis, Marion County, 3 April 1885 — Page 3
BorseHung UF)
bilft denen, d:e ficb selbst helfen. Die Statut bat Kräuter zur Heilung menschlicher Uebel aeschaffen und die meriziniscke Wissenschaft tat ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Bevältt'gung der Krankbeiten nöthigen Eomvi Nationen erkannt. LaS Nesultat dieser Ent deckunzen und Ccnbrnatioiun ist SHLIIR'S TOI Seit sielen Jahren ist es in schweren Fäl!e on Nieren und Leberkrankheiten, Malaria, DZpexsie, Unserdaulichkeit, Schwache, Mattigkeit etc. geprüft worden und hat stets Hilfe und Heilung verschafft. Tausende v Zeugnissen sind dafür ausgestellt orten und das Mittel ist sehr beliebt. , I. C. Cteinheiier. Gu$mrrten5fct Ui Lancasi tto., Pa., Hospital,, schreibt : LZ sandte ti ia einer groß Zabl cn Fälln ten L?exe?sie. Nierez.KranIbeik. Liberdeschwerd. heu tnattirau. Liidma und Scrofel aa ad unvröder. lich mit den testen Resultaten." F. Hoffmau, von EircleviÄe, O., sagt: .hierdurch teschnnige tch, das ich an sitrfchentem Fieber litt und lsrcd den Ueirauch ewer glasche von 3Xif hl' jfr juter Bitter saständig kurtrt wurde.ZNiskiler Aerk Ditters Co. 52i Commerce Str., Philadelphia. Vers er angenehmer 3ttrm2hrB schlägt Bit feil. nVTöch. Tie körzche dkge Bahn uach Louisville, ."Nasbville, Memphii, Chat t&nooga, Atl&nta, S&vanii&h, JacksonviUe, Mobile and 5eTv Orleans. ttl certiiUhsft für Passagvre nach tr.a Ääd:n, eine direkte Route zu nehrne. ValJft-, TZilas. ucd P?rZor-Vagn zwisöea SSUago unb 2jntoiIU ua St eouUjnnfc Lonisvill ehiu Wagensehsel. Komfort, Schnelligkeit ur.b Sicherhek bieget die ,3iis d'e alte zndcrssige Ml. & D. M. M. IX. 1ksfl'Ztr.i Sev.sral PsiZagier,Szt. fliz?LSt kSalZtngtsn end JSinoi Str., Jndrl K. W. McKenna. Superintendent. Feuci-Aiarm-Tignale. l vi'.niel:'4n;a uuo ?iar??t. i .iujxuuritef oejgeaer Dsrk,mntl Dl-fUrs vt.s jlza Z'ork. 7 i:-Ui ?:$gsTi 5.tCte. s t- rZ!,'Ltt:Z? urtb riafaauUt; -3 lltnflir. n '.'Jciö'Jriiasf. :i iaflaufttt5 se. nahe Vocl Str. i Cia:"2T Ctr, vnd ovt LZa?n A. s; o?3 i 33?n TviN'.:' U, v. :r. uuzchani Vr ! ?t?ki4 oe. u-i4 Ä'i 5ir. IT Vfl"! 2.. - av:ct St?. 13 Ö-üTiiCi i:.u.itÄa'.öttt:i. 15 3t(3ct u-.b rJirt tr. 123 sieg, ü 5. 5 '5-fcerte UZ SL-birsj u-.ts Stcltrt 3. i- yitrtiisr. ur. ;5?.te anbel x. us Ur.coln jl? iJ7 Va)wc"cuna.c6&ub. 138 lerere! Are. unb Ächt Sti i3l Llcd2, uas crris!, Str XS2 5id2?tsn u? Vcht Slt S?2te Sr. und ents Ou. 135 Hoe unb Telasar St, 1S3 2tatraie nd Mtch.gan Str. ZI Ät. Zse ?fe.. n.'.e J2:noiS. LZ Benfvlsani u?ib Sir. 2S s. S. Snzine Hause Lechfte, ns) a2S Mi5l??rt 'anb St. St:. 27 air.o;3 ani lcktzan Str. iS Vennsyloznia Ctr. und Jane Ar. isftsstvsi und Viert Str. 212 Ztnntu uttö S?:2:an St:. 13 enniHloania ud T!ichig,n St?. 2H Ü-itrt' unb Citrt Str. :3t 3;nioac So, unb Wt4iqan Str. Vcrtvt2Ti urtb Ulnut Str. 8t Saltfsr-.ia unb Oeracni Str. 35 lau cab At cr! Ctr. C6 Jndian ue. and Lt. tat Ctt 37 StubtcUät. tt Uf nb ?:srb Str. S9 53?tc?tgan uab gnil US Vft unb Walnut Str. Z1Z 2k 1 unb Drltt Str. 314 Stkient nb Hoaatb Stk. 1 Washingttn, a$ West Sit. O (ict&enbort UN S2afh?.ztsn .t 4S iffcurtunb Nm Z)s:k ff. 45 Kertbiau unb ßaftwstoit f u. 9 33m5tl unb Cio Stx. 47 iennijt unb SBsftlngtia 5tt. Awzan'Po:!Hos. 49 JnblansU. 412 iwtffoatiustbSRarvljnb Clr. 413 sttWftpjt unb BaJafft 6x. 415 Feigujon'Z Po:k ouf. 421 3. . 23. jRaunb Ho,i. 4S Insan Sllu. JLinrik unb Verrtl Str. Jltnoi unb Loutsina St, ZI Qest und N:Sart? tx. bi unb South 6t:. 66 rennte unb Sotßta S:r. 7 ßtrtblan unb Sic) Stt. KZ Ubtf03 2o. aai r.cniä Six. abton Ave. un Du-.lo? ZU K2 köeft nb ocksoob tr. L1Z Kntu, Lve. unb rnu T KI4 Unten unb sxxli Lt: K1S JkinoiZ unb SansaZ S K17 Norri unb Daeoxai Str. tl outb ah Delswa SU. Pennsylvania ur.b Louiftena Ctr IS TeUmare unb RcSart Str. 64 DU unb klart, Str, Cb BUtaxa unb lgixgiua 3s. 67 Virginia Kot. unb Lrabsha Ctx Dft unb vburn 5t:. tu Ptnnszlvania (5tr. unbabifvi . eU RcÄttaott unb Tuz;ri? S.U. 71 CiTginta 2b. nS H??vn 7? Ostund Cs?öia T!:. TZ SasZingrsu und Sn,on &U. 74 nten und eeorgii ti. 7SJo5v!.ub Pw. 78 täsn unb a:5 3tx. !8 vtiginiSv.uub Tion. 7 gleicher v. unb TiLo. 71 Sxrue nb Prsspek S:r. 715 VnglUH Svt und Laur,l tu. 714 rang unb Düo Srr. 715 CVtUa uub zsa)r S?r. 81 1 iT 4it9 ZkrUy SU. iSashinzt unb Tlsar L. LZ unbarltr. 4 , foxt unb Caslb'on Str W Taub :umz,nSnLalt. 66 Bx. Staate 2rfnat. u". Ortentat unb 23a!&tngton Str. fi grauen SesSngn. 12 0.8 SchUach'bauI. Ost Qashmgt5ri tM ttarkt und ob tr. 14 Oji unb Haxvey St, 9t Uarlanb nah ttextbia Str. tt Werlbtan nnb Seorgia Stxab. U-t-l Vr,atStgnat. j3l Unb Aasten mlederdolk, zweitix KIrm. 3-3 Siznal'ür FtueDtUiZ. ' tset Schika, Feuer au. xti Schlage, Dru d sllf 0chUk, U Vch, Uta,,
mi
LWU M O )
YS")
mi
JI&I R B
aZ mnfrt 'rtnnl Trnitt11P ! UtSjE flUlU XillUHIvV.
Roman don lad er Riedl. (Fortsetzung. Ääö?" schrie Kogler, emporsprin gend. DaS traust du dich vor mir zu sagen?" Ja," antwortete sie. Du hast den Bruckner nur fortgetrieben, weil du dich vor ihm fürcht'st; und du hast Grund da nr.tfirt sfSlirfpTPI j, 44VkVII VV)V. wv..-... Ich hab ihn fortgeschickt, weil ich da der Herr bin, und ich werd' tbun,wäs mir gefällt. Hörst du V schrie Kogler, und mit emporgehobenen Armen taumelte er gi'gen sein Weib. Erschlag' mich !" rief sie. Tu bist feia und niederträchtig genug da;u. Er schlag' mich und mein ind, die vaterlose Waise, die du hassest weil du sie beraubt hast, und sie und ihre Mutter zur Bettlerin gemacht!" Ha! Weißt du's," gurgelte Kogler, den diese Worte n ernüchtern schienen und der sein Weib entsetzt anstarrte. Aber nein ! Du lügst und du sollst die Lüge, nicht wiederholen!" Vogler taumelte nach der Ecke, in die er seinen dicken knorrigen Stock geworfen, raffte diesen mit beiden Händen auf, und inoeni er ihn emporhob, stürzte er damit auf sein Weib los. Tie zlvei Mädchen warfen sich schreiend vor ihre Mutter und erhoben ihre Arme, alö ob sie damit diese vertbeidigen und seine entsetzliche Absicht verhindern könnten. Er aber ergriff Eine nach der Anderen und schleuderte sie don sich und dann stürzte er wieder gegen sein Weib, die, vor Angst schwach und hilfloS, auf irre Znie gesunken war. )!ordgier glühte in seinen Augen, das Blut schoß ihm empor in's Gehirn, seine Obreu waren taub gegen ihr klägliches Geschrei und wieder schwang er den schweren Knüttel über ihrem Haupte und sammelte all' seine kraft zu einem tödtlichen schlag. Ei,! Ältoment und die Hirnschale der armcn Frau wäre zerschnletterl gewesen, aber da schon blitzschnell ein Mann durch sie offene Toür, entrang den Knüttel den Händen .Vogler's und schleuderte den Truiitenbotd selber an die nächste Wuth, daß er ait dieser stöhnend zu Boden stürzte. Ein gefährlicher Entschluß. Der Mann, welcher zur rechten Zeit gekommen war. um ' vielleicht einen Mord zu verhindern, war Peter Rotter, dessen große Angst und die darauf iol gende Freude wir kennen lernten, als der reiche Wiener Privatier Otto Maientbal Fräulein Aurora Neinbardt und die schöne Blondine Rosalie Vogler aus r r -1 f t n - r . - . . tyrer gesayrttcven age tm raunte be freite. Da derselbe im Verlause unserer (vescbicbte eine hervorragende Rolle spielt. müssen wir seine Erscheinung und seinem ganzen Wesen eine eingehende Aufmcrksamkeit zuwenden. Peter Retter, yäuna auch der blöde Peter" genannt, war gegen vierundzwanzig Jahre alt, groß, von schlanker. stets etwas nach vorn geneigter (vestalt, mit langen, tief herabhängenden l1 l. cr 4 ? Armen uno 'cytottertgen einen, otc nicht im richtigen Berhältnisie standen zu setner langen Ftgur. Aber ungeachtet dieser unproportionirten Erscheinung war tx. seiner Stärke wegen berannt, obgletch er eö gerade nicht liebte, sie oft zu zeigen, ausgenommen wenn ir gend eine Gelegenheit es dringend erforderte. Seine Gesichtszüge waren angenehm, die Augen fast türkisblau und von sanftem Ausdruck, dabei besaß er eine söge nannte Adlernase und einen großen, scl' ten geschlossenen Mund, der zwei Reihen großer, sehr weißer, aber unregelmäßiger Zähne zeigte. Er trug gewöhnlich einen Anzug, wie ihn die Jäger im Salzkammergute zu tragen Pflegen, einen grauen Rock und eben solchen Hut mit Gemsbart, einen mit Farben gestickten schwarzenLedergürtel, hohe Stiefel oder Bergsteigschuhe mit grünen Wollstrümpfen und irgend ein hellfarbiges, rothes oder gelbes Tuch leicht um seinen musculösen Hals geschlungen. Haar und Bart des jungen Mannes waren von einem Blond, das bereits an's Roth streifte und stets in etwas wirrem, struppigem Zustand. Sein Gesichtsausdruck war freundlich und er war seiner Gutmüthigkeit wegen bei allen Bewohnern des Städtchens, die ihn kannten, beliebt, während man sein Mißgeschick bedauerte, welches darin bestand, daß es mit dem Verstände Peter's nickt immer ganz richtig zu sein schien. Daran waren allem Anscheine nach verschiedene Unglücksfälle schuld, die eine sorgfältige re Erziehung Peters verhindert hatten. Er hatte seine Eltern, arme Tagwerker, frühzeitig durch einen Lawinensturz in den nahen Gebirgen verloren, war später als kleiner Knabe in eine böse Krankheit, den Scharlach, verfallen und nur einearme, alte Frau, die sich vom Kräuterluchen ernährte, hatte ihm eine so spärliche Sorgfalt, als es ihr eben möglich war, zugewendet. Später hatte er dieser in ihrer wenig einträglichen Beschäftigung geholfen, und als er fähig war, anstrengendere Arbeiten zu leisten, half er Andreas Bruckner in seinem Geschäfte. Obgleich Peter Rotter gerade keinen scharfen Verstand besaß, war er doch keineswegs das, was man im Salzkammergute und auch in vielen anderen Gegenden einen Trottel" nennt. Er war sogar in manchen Dingen geradezu derschmitzt, verstand allerlei Handarbeiten. . ' . . w r n c yane mir tfietp zieiniia? eien uno aucy Schreiben gelernt, und es fehlte ihm nie an Beschäftigung, besonders zur om mers;eit. Einer seiner Lteblmgswünsche war von eher'gewesen, Jäger oder Forstgehilse zu werden, aber das Glück hatte ihn dabei nicht begünstigt; trotzdem trug er fast im mer eine Kleidung, die mit jener dieses Standes Ähnlichkeit hatte. Wem 'er einmal zugethan war, dem blieb ' er cö auch mit unwandelbarer Treue und rührender Innigkeit Dies galt namentlich der Familie Kogler sowie Andreas Bruckner gegenüber. Für Rosalie hegte er eine stille aber 'sehr in uiae Liebe m seiner Brust, und für sie
wäre ihm sein Pser zu groi? gewesen. Scnn0 hatte er noch niemals Muthge-
nua acfüblt, ibr seine Leidenschaft zu schildern, ja er biclt diese für hoffnungslos, und dennoch zeigte er sie2lnderen gegenüber durch jeden Blick und jedes Wort, wenn er von ihr hörte oder selber von ihr sprach. So war es auch auf dem See und nach der Rettung der beiden Mädchen bei dem kleinen Haus: am Grünberg der Fall gewesen. Nettct meine rtojaite: yatie er gcru fen und Otto Maiwtbal gegenüber er klärt, daß er ohne sie das Leben keinen Tag ertragen würde. ; Und seltsam : UZaSletve esuyt hatte ,.d?r blöde Peter" zuerst für An-, na, die ältere Schwester Rosalie's, gehegt ; aber als er entdeckte, daß Brückner Anna liebe, hatte er nach einem schweren Kampfe mit sich selbst sein Gefühl um seines Freundes willen erstickt und war nach und nach dazu gekommen, Rosalie als das Ideal seines Herzens zu betrachten. . - - . . . m . nt .. Er bezuchte dte amilie Vogler yaw sig und war fast immer dort willkommcn, denn er brachte fast jedesmal eine kleine Gabe mit, entweder Fische aus dem Traunsee oder Alpenblumen, machte Arbeiten ohne jede Entlohnung odet führte kleine Commissionen aus, welche ihm Frau Kogler oder deren Töchter übertrugen. Den alten Christian Kogler haßte Peter ebenso sehr, als er dessen Familie zu gethan war, und er ließ keine Gelegenheit vorübergehen, entweder hinter dessen Rücken oder auch in dessen Gegenwart seine Äkcinung über ihn auszudrücken, was er immer mit den schärfsten Worten that, die bezuglich solcher Individuen im Salzkammergute landesüblich sind. Am Akorgen, dessen Ereignisse in dct Familie Kogler wir beschrieben, hatte Peter Rotte? den alten Trunkenbold nach seiner Wohnung zurückkehren gesehen unt auch bemerkt, wie Andreas Bruckner vo: dem Hause mit Frau Kogler und Anna sprach. Er begegnete auch seinem Freunde, als dieser, höchst aufgeregt tiach seinent Karten Zusammentreffen mit Christian Kogler, das Haus verlies;, und sein Jnstinct sagte ihm, daß etwas fül Bruckner sehr Unangenehmes geschehen sein müffe. Aber er stellte keine Fragen an diesen, sondern ging mit einem Gruße an ih:r vorüber und schritt dem Haus zu. welches Bruckner verlassen. Als er ins Vorhaus trat, hörte cr di wilde, rauhe Stimme Christian Kegler's, das Geschrei der Mädchen, und er stürzt gerade rechtzeitig in die Stube, um einer, verhängnißvollcn Schluß der Scene verhindern. Wollt Ihr Euer Weib erschlagen, al ter Saufaus?" i'cbric Peter, während ci Frau Margarethe Kogler half, sich vom Fußboden zu erheben, und einen Blic! tiefen Hasses auf den an der Wand niederaestüntcn Trunkenbold richtete. Paßt auf, öump, daß ich Euren Knüttel nichz an Euch probir' Er sprang auf Kozlet zu und entriß ihm den derben, rauhen Gehstock, und schwang ihn über dessen Kopf. Soll ich Euren Branntweinschade! einhau'n wie ein faules Ei rdet warten, bis Ihr gehenkt wcrc's !" Peter wenoete sich wieder Frau Koglet die schluchzend inmitten des Zimmers stand, umschlungen von ihren beioen Töchtern, und sagte entschieden zärtlich und sanft : Fürchten's Ihnen nur nicht. Frau Kogler, ich thu' ihm nir.. Aber zut rechten Zeit bin ich kommen, nit wahr Ach, Roserl, nicht weinen !" Inzwischen hatte Christian Kogler sich aufgerafft, und hinter Rotter kommend, erfaßte er ihn mit der rechten Faust am Kraaeu und mit der linken Sand nach der Thür zeigend, rief er : Fort, packst dich, Trottel, marsch ! Wann'S du nicht blöd wär'st, wie ein Kalb, solltest du mich kennen lernen ! Und du," setzte er hinzu, sich gegen sein Weib wendend, du sollst mir'S bereuen ! Hinaus mit Euch Allen, oder " Und er stürzte gegen sie los. Aber Peter stieß ihn zurück, und den Knüttel schwingend, stand er zwischen dem Manne und seinen Angehörigen und rief : Wann's an Finger rührst, Kogler, so dresch' ich auf Euch los ! Ich fürcht' Euch nicht, wie die lieben Frauenzimmer da." t Kogler ballte die Fäuste und knirschte mit den Zähnen vor Zorn, aber Peter stand fest wie eine eiserne Säule, 'o blieb dem Trunkenbold nichts übrig, als sich abzuwenden und wieder auf den Stubl am Tische niederzusinken. jommt, Kinder!" schluchzte Frau Kogler und wendete sich der Thür zu. Wir woll'n ihm Zeit lassen, nachzudenken, wenn er noch denken kann ; vielleicht regt sich sein Gewissen, Wenn's nicht schon ganz todt ist. Räch dem, was geschehen ist, können wir da nicht länger bleiben. Das Leben von Keinem von uns wär' sicher. Wir werden gehen." Ich geh' auch !" rief Rotter, Ihr könnt's alleweil auf mich rechnen mein Herz, mein Leben gehört Euch, und jeder Kreuzer, den ich hab' in der Welt es sein über zweihundert Gulden, und lauter neue Fünfer." Ja, ja, Rotter," antwortete die Frau, indem sie seine Hand ergriff und ein Ausdruck rührender Dankbarkeit in ihrem einst schönen Gesichte erschien, ich weiß's, wie gut und freundlich Ihr seid." Dann wendete er sich ihrem Ä!anne zu, der, am Tisch sitzend, sein Gesiebt in seine Hände drückte. Was dich betrifft, Kogler," rief sie, sollst du bereuen lernen, was du 'than hast! Tu hast den Mann beleidigt, der zwischen dir und Ruin und Schand' gestanden, und der dick nur geschont hat wegen mir und der Anna. Das Geld, was du vom Notar in Böcklaburg aufgenommen hatt, gegen alles Recht und-Ge-wissen auf Anna's rechtmäßiges Eigenthum, das Geld war vom Bruckner." Vruckner's!" rief Kogler, sich halb erhebend, Bruckner's ! Richt wahr is' ! Es war vom Notar selber." Es war trotzdem Bruckner's Geld '. Er braucht nur wollen und wir sind Bettler. Das fjat du bewirkt ! Gott verzeih' dir! Und letzt ist Alles aus zwischen uns. Der Kmder wegen habe ich viel ertragen. Länger leiden, das gibt's nicht! Ich bin bei dir nimmer lebenssicher, und deßhalb bist Du auchfür mich Niemand mehr als ein schlechter, 'gefährlicher Mensch, dem man.aus'm W?0 c
den muß. Anna, Rosel, kommt'. Da ist kein Platz mehr für uns !" Und Margarethe Koglcr verließ die Stube, und nahm ihre Töchter mit sich. Rotter folgte ihnen bis an die Thüre, drückte diese hinter ihnen zu. und dann trat er vor Christian Kogler her. der noch am Tische saß, und sagte höhniftl, : Psirt' Eng Gott, Kogler! Wollt's cpper wissen, was ich von Eng' denk' Ein elendiger Lump seid'6 und ein Z!auber an Weib und Kindern, das is Ein 's! Und zweitens seid' ein große? Esel, daß's
Enz mtt'n Bruckner verfeind t vavt S! Viel Leut' meinen, der Peter Rotier fti ein halber Rare, aber ich weist, daß so viel Rarr'n auf Euch geh'n im Gewicht, als wie's Bäum' gibt auf dem ganzen Grünberg drüben. Und ein fchlechter Kerl seid's obendrein !" Geht " schrie Kogler, sich erhebend und die Flasche ergreifend, die auf dem Tische stand, um sie dem Anderen in's Gesicht zu schlagen. Ich geh' schon," antwortete Rotter, sich rücklings der Thür nähernd, aber nicht, weil ich Eng' fürcht', oder Euer Branntweinflasch'n, aus der' Ibr mit'n Teufel Bruderschaft trinkt'S. Ich seh', 's iS eh' noch ein Neigel d'rinn, und da habt's gar nicht 's Herz, es wegzuschmeißen. Schleckt's es früher aus, Haderlump !" Und mit einer raschen Wendung war er durch die Thür geschlüpft und bald vor dem Hause. Hie? blieb er eine Weile stehen und blickte nach rechts und dann nach links. Bei dem Blicke nach links zog plötzlich ein Ätann seine Aufmerksamkeit auf sich, der von der Esplanade am See eine schmale Gaffe emporkam, auch seinerseits einen Blick nach dem Hause warf, wo die Koglers wohnten und dann den Weg links fortschritt, der nach dem c'achbarorte Gmundens, nach Lehn, führt. Peter Rotter erkannte den eleganten jungen Mann, der heute einen feinen lichtgrauen Sommeranzug trug, sofort. Es war Otto Ataienthal. In einer kleinen Stadt werden viele Dinge bemerkt, welche in einerMoßstadt im Gewühl und Treiben der Äenge unbeachtet bleiben, und daher war es auch Peter schon zu Ohren gekommen, daß man die Rose vom Traunsee" einigemal in Gesellschaft des reichen Wieners gesehen, der sie gerettet. Das ließ Peter nicht gleichgiltig, und jetzt murmelte er, indem er dem langsam dahinschreitenden Wiener nachblickte : Fesch beinand is er! Und sauber wie a Pfirsich! Jeden Tag ein anderes G'wand. Aber er soll bei seinem Stand bleiben. Er hat ja auch an feine Fräul'n aus'n Wasser geholt. 1 Reiche Leut' und arme Leut' passen nicht z'samm'. Wie er sick umschaut ? G'rad, als ob er wen erwartet !" Eine Aaumgruppe entzog jetzt Maienthal seinem Blick, und Rotter wendete sich nach rechts, befriedigt von dem Gedanken, daß der junge Elegant verschwunden war, als er lojalie plötzlich ans einem 'Rachbarhause treten sah, die bei seinem Anblick sichtlich etwas verwirrt tcHeu blieb. Thränen standen noch in ihren Au gen, als sie in Beter'S Gesicht sah und sagte: O, Rotter, Ihr seid's ? Ick' d.r5t', Ihr seid beim Vater!" Rrin." antwortete Peter, d.-r sich zusammennahm. um etwas besser zu sprechen. Er ist keine angenehme Gesellschaft und so bin ich 'gangen, nachdem ich ihm mei' Meinung g'sagt. Aber Sie weinen, Rosel! Thün's doch das nicht ! Es thut Ihnen nicht gut und ich kann's nickt seb'n ; ich hab' 'S Lachen' viel lieber." Wirklich?" erwiderte sie, ibre Thränen trocknend und lächelnd. Ich möcht' auch lieber lachen als weinen ; aber es gibt halt gar keine Ursach' für mick zum Lachen.". Freilich," sprach Rotter, ernst. Es ist so. Aber wobin wollen's denn ?" Ich muß etwas frische Luft schöpfen, und emen Gang thun. So ! Alter geh'n's iticht den Weg da, Rosel!" sagte Rotter, nach links zeigend. Ich hab' grad' den feinen Herrn aus der Wienerstadt den Weg geh'n seben." Run, was weiter ?" Sie wollen doch nicht mit ihm z'sam mentreffen ?" Und wenn ich's wollte?" fragte Rosa. lie Kogler, ungeduldig. Was hätt' das Euch zu kümmern, flotter? Ich irnll Euch nicht so reden hören." Ack, mein Gott, sein's nicht barb. Rosel; ich kann nicht anders," antwortete Peter, und sem Gencht nahm emen trau rigen Ausdruck alt. Ich weiß, daß ich just nicht der Gescheiteste bin am See da. Ulcanche sagen, ich hatt nicht mehr Hirn als wie die Fisch d'runt, die Reinanken", und nicht mehr Courage wie a Has'. Na, 's kann sein, was mein Ver stand betrifft, aber an Muth soll's mir nicht fehl'n, wann Sie in Gefahr sein, Fräul'n Rose!.. Ich laffet mich aus Brei verstampfen wegen irgendwem, den ich lieb hab'." Ich glaub's Euch, Rotter. Aber jetzt muß ich gehen." Geh'n's nicht, Rosel. Der Wiener Herr wart g'wiß auf Ihnen, und Sie woll'n mit ibm z'sammenkommen. Thun's es nicht!" bat Peter jetzt inständig. Warum sollte ich nicht gehen ?" cntgegnete 'Rosalie, muthwillig. Find' ich's zu Haus etwa angenehmer V4 Aber ich denk' sicherer, Fräul'n," antwortete Rotter. Ich weiß, daß S' viel Kummer haben das kann ein Jeder ohne Brill'n sehen aber 's konnt' lioch scklittlmer werden, wenn Sie" Rotter, Ihr seid eine so gute, ehrliche Seel', als ich je eine gekannt hab'", sackte Rosalie, und Ihr meint's gewiß gut, rndem Ihr mich warnt, aber Ihr irrt Euch, Rotter, denn ich bin in kein Gefahr. Ich hoff', Ihr werdet mir das auf's Wort glauben; oder nein ?" Ich ja, ja !" erwiderte Rotter zögernd, mit einer Hand sich hinter einem Ohr krauend; aber im Stillen dachte er : Ich will doch ein Paar offene Augen haben, trotzdem." So ist's recht," sagte Rosalie. Und wenn Ihr noch mit der Mutt reden wollt, sie ist da drinnen bei der Nachbar iX Lebüt Sott !" Und 5e.aiuaoit.m
der Richtung, die Maienthal eingeschlagen, mcn Moment sah sie auf Rotter zurück ::no nickte ihm lächelnd zu, währeno er dastand und ihr ängstlich nacksah. Bald vench'.vand sie, nnd sie war noch nicht weit gegangen, als sie Maienthal sah, der am Stande einer Wiese auf einer Bank saß, unter dein schatten einer Baumgruppe, und sie beschleunigte ihren Schritt, während er stch erhob und ihr entgegenkam. Zo sind Sie also doch gekommen, liebliche 'Rose vom Traunsee?" saate
Maientbal, indem er mit einem Lackeln der Befriedigung ihr seine rechte Hand entgegenstreckte. Rosalie gestattete cs, daß er ihre Qand nahm und festhielt, während sie antwortcte : ..Ja. Ich hatte anfangs die Abficht, nicht zu kommen. Als ich gestern Abends von Ihnen schied, war ich fest entjchloien, me wieder allein zu sehen." Und doch sind Sie hier, wie ich Sie bat, bei unserem . Scheiden," sagte Maientbal. freudig. Weigerten Sie sich nur, um mich um so glücklicher zu machen, durch eine so-angenebmeEnttäu schung?" Wm V' war jetzt die Antwort Rosalie 's. Als ich Ihnen sagte, ich würde nicht kommen, da meinte ich es auch ; aber später habeich meinen Entschluß ge-' ändert." ' ,,ie ahnen nicht, wie glücklich mich das macht," sagte Äkaienthal, seinen rechten Arm um ihre Taille legend, denn es beweist "' Es beweist," unterbrach ihn Rosalie, sich von ihm befreiend und ihm frei und voll in'6 Gesicht schauend, sonst gar nichts, als daß ich eben meinen Entschluß geändert." Was war die Ursache?" Sie sollen cs erfahren. Lassen Sie UN nur ruhig an eine Stelle fortschreiten, wo wir ganz unzestört sind." Sie schritten einen Weg fort, der nach dem Land- und Secschlosse Orth führt, und nachdem Maientbal mehrmals geäußert, tvic begierig er sei, daS 3!ähere von ihr zu erfahren, kamen sie endlich an den zum Landschlosse gehörigen Park und schritten an dessen Umzäumung fort, bis sie eine der dort befindlichen Ruhebänke erreichten. Hier blieb Rosalie Kogler stehen, und sich Maienthal zuwendend, lud sie ihn jetzt ein, Platz zu nehmen, indem sie sprach : Ich denke nicht, daß unS hier irgend Jemand stören wird, setzen Sie sich und lassen Sie mich mit Ihnen sprechen." Nichts in der Welt könnte mir mehr Vergnügen machen," sagte Maienthal, indem er sich an ihre Seite setzte. Aber Sie haben' geweint, Rosalie, Sie sind nicht glüeclich." Nein, ich bin eZ nicht," antwortete die schone Blondine. Ich bin sogar sehr uw glücklich, und das wird sich nicht ändern, so lange ich hier bleibe." Dann bleiben Sie nicht hier," sagte Maientbal; bleiben Sie leinen Tag langer. Kommen Sie mit mir nach Wien. Sie sollen dort jedes Vergnügen finden, das Ihr Her; ersehnt. Sie sollen ganz nach Ihren Wünschen leben, vagen Sie Ja, theure Äiosalie, Ihretwillen oder meinethalben, denn Ihre Zustimmung wird mich glücklicher lachen, als ich es ausdrücken kann !" Ich gehe nach Wien." sagte Rosalie i .'x, r f r r . r t rr ruylg. ,.0) yaoe micy jqi emza) tonen, kimugeben." lForttedupg folgt) Vom Ausland. In der zweiten Abstimmung über dte Wampfervorlage tm deutsehen Reichstage wurde zunächst die Be willigung der Subvention für eine Dam pferlmie nach Australien mit X7Q gegen lo9 Stimmen in namentlicher Ab stimmung angenommen. Es folgt so dann eine namentliche Abstimmung über die Subvention einer Linie nach Afrika;' diese wird mit 166 gegen 157 Stimmen abgelehnt. 1 erhält demnächst folgendes ung: DerNeichö kanzler wird ermächtigt, die Einrichtung und unleryattuna von regelmäßigen Postdampsschissverbindungen wischen Deutschland einerseits und Ostafien so wie Australien anderseits auf eine Duer bis zu 15 Jahren an geeignete deutsche Unternehmer auf dem Wege der engern Submission im einzelnen oder zusammen zu übertragen und in Betragen Beihtlfe bis zum Höchstbelrag von jährlich 4 Millionen aus Reichsmitteln m oewilli gen." Ein Antrag Rintelens, nur die ostasiatische Linie mit 1,700,000 M. zu unterstützen, wurde mit 170 gegen 154 Stimmen abgelehnt, womit der zunächst nur vorläusig gestaltete 1 in obiger ! t üslllun3 angenommen ist. Der Euganeo" meldet aus Padua folgenden Vorfall : Der Univer-sitäts-Profefwr Brunettt hatte schon wiederholt im Kaffeehause Pedrocchi heraus fordernde Worte an den Professor Ta massia gerichtet, welcher der Polizei bier von die Anzeige erstattete. Als nun am 6. März Abends Brunetti die früheren Scenen erneuerte, näherte sich demselben ein Polizeibeamter und ließ ihn unter Begleitung von zwe: Wachen ms Ge fängniß abführen. Die Studenten rot teten sich hierauf zusammen, zogen zum Polizeibüreau und dann zum Hause des StaatSanwalts, das sie jedoch stark -von Polizei besetzt fanden. Am nächsten Tage sammelten sich die Studenten neuerdings im Hofe der Universität, um ihren. Protest zu wiederholen und demselben etne feierliche Form zu geben. Das Thor der Universität wurde geschlossen und die Sturmglocke lange geläutet, worauf die Studenten folgende chnst an den aka demischen Rath richteten: Die SW denten, tief empört vor! der Art und Weise. wie Professor Brunetti verhaftet wurde, protestlren und begehren, auch für das Decorum unserer Universität, dessen au aenblickliche Freilassung." Der äkade mische Rath schickte diesen Protest dem Präfecten, der ihn an den Staatsanwalt übermittelte. So steht für jetzt diese Sache. Brunetti ist, wie die ..Italic" weiter schreibt, ordentlicher Professor der pathologischen Anatom an der Univer sität zu Padua und derselbe, welcher die
Leiche des onigs Victor Umanucl ein balsamirt hat. .
Im Pariser Circus fanc am 10. Mai eine aufregendeScene statt. Der Löwenbändiger Edward Williams trat zum Schlüsse der Vorstellung wie g? wohnlich in seinen Käsia. Eine Löwin war krank und mußte mehr, als es sonst der Fall ist, z.u den Ererciticn gedrängt werden. (5m großer iiönjc legte sich hinter den Bändiger, faßte denselben plötzlich am Beine und bis ihn in das Knie. Der Bändiger strauchelte, , vermochte sich aber von dem Löwen loszumachen und ließ die Tbiere noch die
Kunststücke zu Ende führen, worauf cr i ,4t ß'Ävt w r 0'au W..r. 471 f ' wu vvnicp. ovauui uiuupui, ui aber Williams in Ohnmacht. Die Aufregung des Publicums war unbeschreiblich. Es entstand ein furchtbarer Lärm. Viele Frauen sielen bei dem Anblicke des blutend zusammenbreckenden Mannes in Ohnmacht. Die Aertte erklären iedock. Williams werde geheilt werden, doch werde die Heilung von langer Dauer sein. A nläßlichderV erfolgung von Anarchisten wurde, .wie man der Wiener R. Fr. Pr." schreibt, eine pikante Verhaftung in einem Fadrildorfe bei Zürich vorgenommen. Es handelte sich um einen blondgelockten Jüngling, der sich als DoctorMedicinae gerirte uno glücklicher Bräutigam einer wohlhabenden Dorfschönheit geworden war. Die vorläufige gerichtliche Untersuchung ergab, daß der vermeintliche Doctor Medicinae und Bräutigam ein Mädchen war. In seinem verschlossenen Koffer fanden sich Revolver und Dolche nebst 900 Francs baarem Gelde. Er oder vielmehr sie hatte einen Paß auf den Namen Franz Honig" auö Böhmen abgegeben und gleichzeitig im Bertrauen dem Hausherrn tn'.tgclhcilt, sie sei von hoher Abstammung, eigentlich in Königssohn, nur dürfe der wirkliche Name noch nicht bekannt werden; sie werde viel Geld einst bekommen und dann den Hausherrn glücklich und reich machen ; für diese süße Honnung ließ sich der Letztere denn auch gehörig anpumpen. Feine Cigarren und gute Weine liebte der junge Doctor ebenfalls. Auffallend war es, daß diesen Jüngling öfters zwei steinreiche Pattizier bciuch.' ten, welcke jedenfalls nichts Anarchisti-ick-es im Schilde führten. Mut Kmm. TM&tn von LthlolboroZ heilten Frau M. Fitzvatrick, öS Baker Str.. fiort Wahne, Pnb., von Nheuati4 muS, an dem sie schon seit zwei Jahren gelitten. Lom Osten und Westen kom Zeugnisse Über die wundervolle Heilung von Rheumatismus und Neuralgie, welche oft bei Leuten bewirkt wurden, welche lang an diesen schmerzbasten Krankheiten aelitten hatten und vergeblich Hilfe suchten, bis sie ihre Zuflucht nahmen zu völlig harmlos, wirkt diese Vedi,?n schnell und sicher, prompt Erleichterung und Heilung derschaffend. Frau Zno. D. Nuttinq, Nonh Creek, N. schnidt am 2S. Mi 1884: Trtl Monate lang war ich in Folge ttn IRttumatimu bilfto. riarm zwei und eine balbe?klasä'e Lltblspheroi und bin is et nach einer Woe fast wieder gesund. Heute reike ich von Meckanictoille. (60 Meilen entfernt) dinier. Ich dalte Atdlerdo rot für tie wunkervellfte Med!,in. die je gegen Rdeu watikmu entdeckt wurde " Am I. August : Zraii Nutting ist jetzt gänzlich Vierer gesund n sie bat einige vierzig glaschen Athlrxhore a ihre ?iach dar verkaust.) Wenn Sie Ilthlophorol nicht in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir Ihnen, nach Lmpsanq de regulären Pretses ein Dollar per Flasche dasselbe per Crvreß sranco zusenden. Wir sehen e lieber, wen &t ti von Ihrem Apotbtkr kaufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, twai Änderet zu versuchen, sondern bestellen Sie so fort bet knI , wie angegeben. Athlophovos Co. 112 Wall Str.. New York. A.SEIKECKE,jr., FnrApäisqes Inkasso - Geschäft ! Oinolniiatl. ollmachten ach Deutschland, Oefteneich und der Vchwei, geferttat. Wonsularische Beglaubigung besorgt. Erbschaften . s. . xromxi und sicher einkasfirt. Z?etZseknd Fgflauszayrnnge I !y an wende sich in Jndianaxott an : Philip Bappaport, 0. 120 Oft MarHlaud Straße. Kommt und seht unsere UU GASOLIN OEFEII 2, S und 4 Brenner. mitoI?toloii,n)fn Alaska Refri gerat ors ßisschranke. Lampcn-Oefell 200 Ranges und alle Sorten Oefen. AN& iEmJetj 62 Oft Washington Str. ÄÄEHI Kewspaper Adrcrtlsing Bureau 10 Snracm ßtJet),wbeeadYer.piff itnnF?
w R
t a n
IJBU UUÜLk
HvtV 311ftfllllllr - ii: i z , , ? - v r-. - u TLR0PFE.W Gegen Bltttkrattrhelteü, Leber- :lnd Magellleiden. Unitreiii da? bcste Viticl. ?rei5, 5 Cent der fünf Flaschen $2.00; in allen Apotheken zu haben. Für S?.oa erden zwölf Flaschen toftensret versandt. MKlMVMMlK' ege alle rankheite der Bnlfi, Lungen u. der Kehle. Nur in Origlnal.Packeten. VreiS. 28 Cent. I 2en Apotheken zu kaben, oder wird nach Crapfang dst AetrageS frei rcrsandt. Äsn adresstre: Tho Charles A. Vogeler Co.. Baltimore, Marzland. V -Q)) tCUlSVIllt HlwAlBANYa CHICA60 Rl p Die kürzeste und direkteste Linie von 7IiIKl?0II nach Frankfort, Delphi. Monticello, Michigan City, Chicago, und allen Orten im nördlichen Jndiana, Mich! aau, nStdlichen Illinois, Wisconsin, 3ova. Minnesota, ebrakka, Kansas, Nev Mezi, Dakota, Nedada, Colorado, Calisornien und Oregon. 2 direkte Züge tagttch 2 don Indianapolis nach Chicago; ebenso nach Michigan City. Elegante Pullmann Schlaf Waggons auf den Nachtrügen. Eepäckmarken bis an's Re-seziel erthe lt. ein Bahn hat grLß:r Bequemlichkeiten der billigere Raten a'.g nur. G leise und Equtxirung nicht zu betreffen. StahlSele,se. Miller Platfor, und Stobk.fsen, Luftbreirsen und aLe modern, Et richtungen, unübc:tr,ffi:che Lortheile für Smigram. ten, Land undTourtstenrBiUete nach irgend ine Orte, d: von anderen ahnen berührt wird. Wenn rian rikirdlich, sudlich, östlich der westlich z reisen wünscht, kaufe man nicht da nöthig tlltt, dit man unsere Preise u. f. w, gesehen. Wegen Näherem wende an sich an Robert TUrniTiott, Tiftritt Pssagier.znt. Slo. 2 S2d JllinviZ Straße, Jndianaxolii. Ind. Zchu v. Varson, IS. Z. Valdwln, General'Lerwalter, S,nerat Paffagier.Sgent, hieago.JllS. Chicago. Jllk. Mir fe?, IZr Lenützt die mm ! -Warum? Weil sie die kürzeke und beste Linie üln Ht. XoniM, MiNHOurl, fXa.n er, Iowr, Nobrnslrn Texati, ArkanNA, Colorado, New Moxioo Dooota und OetliFox-nia, ist. Da. Vahnbett iü don Stein nnd die Echte neu find avl Stahl. Die Vage habe die neneften Verbesserungen. Jeder Zug &2t Schlafwagen. Psffagiere, ob fte nun Villet erster Klaffe oder Smigranteu.Billete haben werden durch unsere Paffazierzöge erster klaffe befördert. Ob Sie nun ein Villet zn ermäßigten Prei. sen. ein Sxenrsiönebilltt der irgend eine Sorte Sisenbahnbillete wollen, kommen Sie, oder schreiben Sie an II. It. X erlag sflftent Se,rsl PaffaLier,Sgtni. ordoft., Lashmgio und Jlltr.ois Ste Jnd'Pls V. H ill, Gen'l Snpt. St.Loni,No. E. . S a , d. Ven'l Paff.'Vot St. 9uis Tft: 0HI0 INDIANA MICHIGAN THE BUSUiESS MAN When he travels wants to go qnlck yftnts to l comfortal))e, wants to airivo at aeatinatioo on time, in lact, want3 a Etrictly businoe trip, and consequcntly takea th populär Wabash Itoate, feeling that lie is snre to meet his oiiRagements and contlnuo to prosper muI be 2iappy. THE TOURIST ITaa loupf slnee chosen the Wabash agth lavorite routo to all the summer re&ortsof th Last, North and West, and Winter Resort o tbe Soutli . aa the Company has f or yearg pro Tidcd bettcr aecomrnodations and moro attractions than any of its competitorg or thls cUesof travel. Tourist Tickets eaa b6 bad at i edueed rates at all principal oCicea ol th Company. THE FARMER u scuiuvi o uct uuuio. numa can wry eure bettr returns kor hls labor. should re. H. llAmA wVhA.A A A inemberthat tbe Wabash is thd xnost dirnct route to Ar kansas, Texas, Eansas, Xebrattka, and all pointa South, West, and Northwest, and that round-trlp land explorer' tlckrt atverylow rates are always on säle at tbe ticket Offices. De6cripttve advertising matter of Arkansas and Texas eent fröe to all applicants by adOressing the General Päs eeiur Agcnu THE INVALID Will find the Wabash tho mo?t convenlcnt route to all of the noted health reaorts of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that tho extensive through car eystem and euperior accommodatlon of thss populär lins will add greatly to his comfort hlle en route. Pamphlets descriptive of the majjr celebratedTnfneral prinps of the West aail South eent free on application.
?
l.AUUUi)leS
iuM M V ; tmiSp fl
CAtAii , VI jsFT'-tiP - lr A 3 r.-'- 4" '.' y y- , ' V j lJiA-yX:.;-: i 7 I i-si x -c- w .. -t S- I WMxch ' i .iia.ftL:sT;T '
n O I I L3
WsJ-& ' -'-tr .DM BRust tHES
mmm
THE CAPITALIST Can getthe Information neeessary to eeecre safe and profitable Investments in ajrricul ture, etock-raisinfir, minin, lumbennsr, r any of the tnany lnntinf? iields thronhoct the South and est, by addressing the tm lersigned. F. CHANDLER, C taenl ruiajer u d TIctet l?eut. SU loch, B ILLINOIS IOWA MISSOURI
.4 -i 4 4 4 t ) V r.
t i
