Indiana Tribüne, Volume 8, Number 196, Indianapolis, Marion County, 3 April 1885 — Page 1

KH KVAVVN in ni f XX V l r Office: No. 120 OS Marhlsnd Straße. ZahrzsNg 8. Anulmcr 196. Jndianapolls. Jndiana Freitag, den 3. April 1883.

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Neneö per Telegraph. W e 1 1 c t 9 ix f i 6 1 1 n. Washington. D. 8. Avril. Schönt? Wetter, Nordwind, kältere Temperatur. Gen. tant. N e w Y 0 r k. 3. April, 6 Uhr Mor. genö. Grant schlief ziemlich lange und nahm mehrmalZ vährend der Nacht Nah' rung zu sich. Sein Pul? ist gut und er hat zur Zei: keine Schmerzen. ES ist wahrscheinlich, daß er nsch einige Tage leben wird. 1 Uhr 43 Min. Der Patient befindet sich nicht so wohl, vie beute Morgen,

und man besürchtet wieder einen sebr schlimmen Ansall. Dr. Shrady ist ebrn in'S HauS gekommen. - U e b e r f ü h r t. Cincinnati, 3. April. Joseph Palmer wurde deS MordeS im ersten Grade schuldig befunden. Er war der Complize VernerS, wegen desien im led en Jcchre der Ausstand stattfand. ' m Will nicht. P a r i S, 3. April. Freycinet hat in Folge der Opposition der Gambettisten e aufgegeben, ein Ministerium zu bilden. Präsident Grevy hat sich an Mons. DeveS. ein prominentes Mitglied der Linken gewandt. Derselbe war Land uirtbZchaftSminister unter Gambetta. Drahtnachrichtcu. Die Revolution im Norden. Washington, 2. April. Sekts tär Salzard und Gen. Sberman hatten heute eine Conferenz. ES ist klar, daß die Nordgrenze gegen eine allenfallsige Invasion der Rebellen geschüdt werden muk. Die Conferenz wird morgen fort gesetzt, Winnipeg. Z. April. Die Lage in Fort Qu'Lppelle hat sich nicht ge besiert. Die Cree Indianer hatten eine Zusammenkunst und sind daran, sich auf den KriegSpfad zu begeben. Riel'S Spione wurden bei Humboldt, 230 Met len von Qu'Appelle gesehen, aber Nie mand eik, wo Riel sich aufhält. Vertagung d e S Senats. Washington, 2. April. Der Senat vertagte sich heute. Ueber die Ernennung Johu OScar Henderson'S zum Collektor im elften Distrikt wurde keine Abstimmung vorgenommen. Der selbe wird jedoch daß Amt einnehmen, und die Sache bleibt liegen bis der Se nat im Dezember wieder zusammentritt. Vor der Vertagung lies noch eine Bot schast deS Präsidenten ein, worin er die Ernennung Laaton'S zum Gesandten nach Rußland wieder zurückzog. Die Ver. Staaten schicken Truppen ab. Washington, 2. April. Mari nesekretär Whitney wird morgen mit dem Dampfer .City of Para- 200 Mann mit Zelten und volle? Ausrüstung nach AS pinwall abschicken. Der Dampser Ten nesiee mit Admiral Jouet wird heute von New Orleans mit einer Anzahl Marinesoldaten abgeherl. so da& sich vier amerikanische Schisse mit 500 Mann bei ASpinwall zum Schutze amerikani scher Interessen blsinden werden. Nach den Brooklyner Schiffsbauhöfen wurde Ordre geschickt, sich zur Absenkung deS dortigen MarinecorpS nach Aspinwall bereit zu machen. New York, 2. April. Cabelach' richten welche im hiesigen Pvstamte von ASpinwall einliefen, theilen mit, daß die am 21. März von New Volk mit dem Dampser Colon" abgegangene für Südamerika bestimmte Post, welche au? 150 Packeten, Z.0 Säcken Briefen und 53 Säcken Zeitunsen bestand, oer brannte. BarrioL geschlagen. -L a Lib ertad, San Salvador, 2. April. Autentische Nachrichten melken, dab BarrioS mit 15.000 Mann von der auS 11.000 Mann bestihenden Armee San Salvador? geschlagen wurde. Die Schlacht dauerte bis zum Einbruch der Nacht. Die Streitkräfte BarrioS' wur den vollständig gersprengt und er liefe 1500 Todte und Verwundete auf dem Schlachtfelde zurück Gen. Grant. New Y o r k, 3. April. 1 Uhr Mor genS. Grant hat sich wieder merkwür big erholt. Er hatte sicher geglaubt, bak sein Tod unmittelbar bkvorstebe und hatte von den Seinlgen bereit? Abschied genommen. Zur Zeit schläft er ruhig. Gegenüber dem Haufe Grant'S ist ein Feuerwehrmann postirt. Sobald Grant stirbt, wird derselbe nach dem Spritzen hause an 67. Straße eilen und durch drei Schläge den Tod deS Generals melden. Von dort wird das Zeichen nach dem Hauptquartier und alle übrigenSpritzen Häuser gegeben. Der rgnkheit des yatiente läßt fih

nicht Einhalt thun, und das Ab. leben deS Kranken steht jederzeit bevor. DaS KrebSgeschwür im Halse breitet sich immer mehr auS und Rettuug ist eine Unmöglichkett. Der Geist deS Kranken ist vollständig klar und er wech. daß sein Tod bevorsteht. Der Erste. Marshall. Mo.. 2. April. -Waverley, Mo. wurde letzte Nacht von einem Cyclon heimgeseet, der mehrere Wohnhäuser zerstörte, da Dach einer Kirche wegblies und sonstige Vermüstun gen anrichtete. Glücklicherweise Weise wurde ?!iemand verletzt. Bankkrach. Nor sollt. Va. 2. April. Die Erlange National Bank, die bedeu tendste Bank im Staate wurde heute ge schloffen. Die Ursache davon ist die Zahlungkunsähigkeit des Bankhauses Bain und Bro. welches der Exchange Bank bedeutende Summen schuldet. Die Revolution in Central a m e r i k a.

P a n a m a. 2. April. Einzelnbeiten über die Schlacht bei ASpinwall und das Niederbrennen der Stadt sind noch sehr mager. Oberst Ulloa sührte den An griff aus die Rebellen auS. Nach einem heftigen Gefechte wurden dieselben geschlagen, worauf sie die Stadt an ver schiedenen Stellen in Brand steckten und die Flucht ergriffen. Die Stadt lieat in Asche, blok drei Häuser stehen noch. Unter der Bevölkerung herrscht große Noth. In Panama ist Alle? ruhig. Pr Kabl. Frankreich und China. P a r i S, 2. April. Gen. Briere de l'ISle telegrophirt : die zweite Brigade kam in guter Ordnung in Tschu an. Die Verfolgung von Seiten deS FeindkS war eine sehr langsame. Am Montag unternahmen die Iran zosen einen Angriff auf die Fischerinseln und besetzten dieselben. . Gen. Negrier befindet sich auf dem Wege der Besserung. Er ist frei von Fieber. Die Situation ist im Ganzen nicht so schlimm, wie zuerst gemeldet wurde. In der Deputlrtenkammer. Paris, 2. April. In der Sitzung der Deputirtenkammer ging es heute Nachmittag sehr lärmend und aufgeregt zu. JoliboiS beschuldigte die Herausgeber der Zeitung .Le Paris-, den Be richt, daß China die FriedenSvorschläqe Ferry'S angenommen habe, zum Zwecke der Börsenspekulation veröffentlicht zu haben. Er beantragte daS Ministerium in Anklagezustand zu versetzen und zur Führung der Geschäfte der Ministerien eine Commission zu ernennen. Der Antrag wurde verworfen. .Le Paris- wiederholte heute die Mit theilung, dab China die französischen Friedensvorschläge angenommen und be schloffen habe, wenn ein einmonatlicher Waffenstillstand bewilligt werde, den Vertrag von Tien Tfln und den HandelSvertrag anzunebmen. Der Krieg im Sudan. S u a k i m, 2. April. Gen. Graham telegraphirt : Wir rückcn mit der ganzen Streitmacht gegen Tamai vor und wer den versuchen, den Feind zur Schlacht zu zwingen. Wir besetzten Treselah Hill östlich von Tamai. Der Fejnd scheint sich zurückgezogen zu haben. Starb. London 2. Avril. Der Componist Franz Abt starb, 65 Jahre alt. in Braun schweig. Marktpreise. eil n ko. 1 N 84c: o. Z roth, tte. Horn 9)0.3 weiß 43c: aemisch. 2e. Las, r Ro.ZveiZ N.k: geu-.lschtZZk. R o a N 61. Äleie IU.00, ÄIU-I1J.00. 4in!n 10-rlU chu lt N 6Wc. x-e. Seiten 8c. GS!n,sa)makl 8-8Vt. eh l Famil I3.00-43.o3; ane, 3.8CI,00; Cltra 11.00-13.00. ler-tte; im St, lZc. Butter reameru:-80e: Dair, 20e : konnte? 14 15c. Sühne r Se xer Pfund. Aart fff c In 40 60 i S3if5. Vom ZluSIaud. Der Vatikan erhielt vom kpostolischen Viktoria-Nyanza-See (Centtalafrikcr) die Nachricht, daß der durch den Aftikareisenden Stanley auch in Europa bekannt gewordene Beherrscher des Ugandereiches, Kaiser M'tesa, . ohne Hinterlaffung von männlichen Erben geftorben ist. Ein Neffe desselben, der vom Missionär Livinhac erzogen worden ist, hat nun den Thron bestiegen. Der Verstorbene war schon halb civilisirt, da er einen langen Kaftan trug; dagegen war es erst sernem öcachfolger vorbehal ten die Beinkleider in seinem Reiche ein zuführen. In Ugande befürchtet man nun, daß eö dort, wenn der Finanzmini per eine GeseZesvorlage wegen Bersor gung der 7000 kaiserlichen Wittwen un terbreiten wird, zu heftigen und stürmi löm Scenen kommen werde.

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Das Resultat der am o. Mai 1882 stattgefundenen ersten Volks, zählung in Egvpten liegt erst jetzt in aus sührlicher Weise vor. Hiernach zählt das eigentliche Eggten (bis Wady-Halfa) 6,317,265 Einwohner. Die Gesammtzahl derFremden beziffert sich mit 91,000, worunter 37,301 Hellenen, 13,665 Jtaliener, 15.716 Franzosen, 8022 Oester. reicher und Ungarn, '6118 Engländer, 948 Deutsche, 637 Belgier, 589 Spanier und 533 Ruffen. In Alexandrien besinden sich 48,672 und in Kairo 21,050 Fremde. Von dcn in Egyptcn bcsindlichen 3000 Nahlehn (Octsgemcinden) haben drei Viettel weniger als 2000 Einwohner. Mit Einschluß der Vannmeile stellt sich die Bevölkerung der grö ßeren Städte wie folgt: Kairo 374.838, Alexandricn 231,396, Damiette 43,6 l 6, Tantah 33.750, Mansurah 30,439, Me-halla-el-Kobra 27,851, Damanhur 23. 353, Zagazig 19,815 und Port-Said 16,560 Einwohner. Ferncr wurden 246,529 Beduinen gezahlt, von denen 21,313 unter der seßhaften Bevölkerung zerstreut, etwa 126,000 getrennt in Torfern und Weilern, ferne? 100,000 unter Zelten leben. Das eigentliche Egvpten bewohnen 75 Vcduincnstämme. Das Verhältniß der Frauen zu den Männern stellt sich bei dcn Beduinen durschnittlich wie 83 &u 100. Die eigentlichen Wüsten-Nomaden konnten natürlich in die Zählunz nicht aufgenommen werden. Im Gemein berath von .West-Middlebury wurde allen Ernstes der Antrag gestellt, anstatt der nichtösagenden Grabschriftcn nur mehr solche zuzulaffen, welche hinter Glas und Rah. mcn auf den Gräbern die vollständig, Lebensstatistik des Verstorbenen cntbaltcn würden. Ein Vater der GclNeinde verlangte dazu, daß namentlich die letzte Krankheit d?s Verstorbenen, die Mittel dagegen und die behandelnden Acrzie angegeben würden. Der Äntrag, wurde mit Begeisterung angenommen, uvX die erste derartige (Lrab!chrift fcuit: N. N., geboren gestorben.. di jj : Zimmermann uitlcrnmaklcr"; Tcn-pera-ment : galligsanguinisch ; frühere Krankheiten : Notblauf, Suinpssicder, Vruck des linken Vorderarmes ; lctzle Krankheit : Nippfellentzündulg ; Heilmittel: Akonit, Brechweinstein, Zugpflaster; Aerzte : Dr. John Smith, 5. Gaffe, 3 Zufahrt. Urkund dcffen, laut notariellcr Erklärung, unterfertigt von den Stadträthcn Vrown, Sharp,. Neives." Der Stadtrath will ein Buch zusammenstellen, welches alle diese Grabschriftcn sammeln soll. Er hof?l, durch diese regcl die Sterblichkeit in der Stadt herabzumindern oder wenigstens eine Auswanderung jenerAerztezu erzielen, welche ihre Kranken allzu zahlreich ins Jenseits schicken und daher sehr oft auf diesen Äcabjchrlftcn erscheinen würden. Das Erdbeben tn panien, welches Hunderte aus reichen Leu ten zu Bettlern gemacht hat, hät wenigstens einen armen Mann, deffen ganzes Besitzthmn in einem kleinen Felde bestand, in einen reichen verwandelt. Denn auf diesem Felde ist Plötzlich eine warme Quelle entsprungen, nicht weit von den schon bei den Römern bekannten und beliebten Bädern von Alhama,' nur mit mehrSchwefelgehalt und größerer Warme. Der Besitzer deS alten Bades hat, wie der Köln. Ztg." gemeldet wird, sofort eine große Summe geboten, da er eine ihm leicht verderbliche Eoneurrenz fürchtet; der reiche Arme aber fordert eine größere. Von der vulkanischen Natur der ganzen Umgebung legen übrigens diese alten, von den Mauren ausgeschmückten, höchst interessanten Bäder schon Zeugniß ab; sie sind allein einen Besuch von Granada aus werth, und die durch schroffe Felsen hinführende Straße, jetzt, fluch mit losgeriffenenen Felsbrocken überstreut, ist höchst malerisch. Die oberste Militärbehörde in Westpreußen soll, wie der Pielgrzym" mittheilt, an die evangelischen und katholischen Militärgeistlichen ein Schreiben gerichtet haben, in welchem sie dieselben ersucht, ihren ganzen Einfluß dazu aufzuwenden, daß dre ihrer geistlichen Aufsicht untergebenen Soldaten ein sittsames Leben führen und namentlich sich der Trunksucht, die in erschrecklichem Grade zunehme, enthalten. In Areslau kommt demnächst ein interessanter Prozeß zur Verhandlung. Derselbe dürfte einen nicht uninteressanten Veitrag zur Geschichte der internationalen Gaunerei abgeben. Zu Anfang des Jahres 1834 wurde der Lady Cork auf ihrem in der Nähe Londons belegenen Schlöffe ein dlebischer Besuch abgestattet. Unter andern kost baren Werthsachen, welche die Einbrecher mit sich gehen hießen, befand sich auch ein Schmuckkästchen mit cdeln Steinen und Perlen gefüllt. Besonders werth voll war eine der Perlen, ihr Prers wurde auf 15,000 M. angegeben. Lange suchte man den Dieb oder die Diebe vergebens, bis im Sommer vorigen Jahres m Breslau ein ebenso geschickter als anrüchiger Goldarbeitergehilfe Hermann Steigmann festgenommen wurde, der eine überaus werthvolle Perle für 1350 M. an einen Breslauer Juwelier losschlagen wollte. Da seine Ausflüchte sich als haltloses Lügengewebe ergaben, so bürste man in ihm, wenn nicht den Dieb selbst, so jedenfalls den Hehler gefaßt haben. Wie übrigens verlautet, soll die kostbare Perle der Lady Cork sogar diplomatische Berhandlungen zwischen dem deutschen auswärtigen Amte und dem orian OMoe in London verursclÄt ba

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