Indiana Tribüne, Volume 8, Number 195, Indianapolis, Marion County, 2 April 1885 — Page 3

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ttift denen, die sicb selbst helfen. Die Natur bat Kräuter zur Heilung menschlicher Uebel geschaffen und die medizinische Wissenschaft bar ihre heilenden Kräfte, sowie die zur 2?e wältigunz der Krankheiten nölhigen Combinationen'erkannt. DaS Resultat.dieZer Ent declungen und Ccmbinationen ist n-niSHL ! il i 1 r r r t LJVUi O T Seit vielen Jahren ist eö in schweren M. Im von Nieren und Leberkrankheiten, 5Nalaria, Dyspepsie, Unverdauttchkeit, Schwäche, Mattigkeit etc. geprüft vorden und hat stets Hilfe und Heilung verschafft. Tausende von Zeugnissen sind dafür auögestküt werten uitd das Mittel ist sehr beliebt. I. C. Steinljriser, Superintendent feei Lancaster o., Ha., HosxualS, fämfct: ..Ich antt in einer grvß? Aadk oa Züllen oa D?kxste. TsitTta-Hraalbtit, rederdescherd Stven t'.Jmai, 5icta und Ecrsfela aa und unstranttr lich mit teil leitn Resultatta." F. Hoff, von QirtUbiUe, O., sagt: Hierdurch lescheiaige ich. daj ich an silrichenttm g'ider litt und durch Un (Zedrauch einer Flasche von S?i,'tler' Sttiatic Bitter ellstündiz kurirt wurde." Miskler itrh DMers Eo. 525 Commerce Str., Philadelphia. Pzrkkl'Z augkur)AkrWurm'LZru schlägt nH fehl. Gütlich. & I R R Die körzeö, tn& beße Sah nach Lonisville, Nashville, Mernphi, Chat tAnooga, Atlanta, Savannah, Jaefconville, Mobile aml New Orla&ns. s Ist vorteilhaft sne VßffagUtc nach dem Lädeu, eine fetteste Ronte jn nehmen. Palast, Schlaf, und ParlorWagen zwischen öqieaga und öoaiiville uust Et Louis jand LouiZdill 0$ Wazendechsel. fc:ufott, Tnellizl ur.d Torheit bitlti die .aejf die alte znder'össZge Ml. &, a. M. M. . II. XC. X nie In ff, Lsftslnt 8ial Pajsagiirgt, sriLfk'r? 'hinzlgt und J2ing Str., Jdl? K. V IoKknva, Superintenfleiit. . F,!,5r-TZ!arttt-Siz;uale. 4 u.ib iftailtl. i a'..v:ua:lu: JU ,u lesartapintl. n Cft.tta vd ??rk. 7 jo5: u:te 'Uwitjiin Strafe. 5 i.tvo ;Vt''5tiag uad 7 jiichüfett ' JUric 2-? ?:orb'-5tror. . l'i iaitj ;u,1Ul .Ist. liehe .odl, Sir. IJ ewuu Cc, u;.j Zzyl.k 2;. U sUu 3?:'t ur.b ?ort 3i?ai So,,,. 13 te rtr. üti W--i?a.t,uittl 1 ;riilia.n Ao. u?,d .N s:r. 17 Pa'k ?. Utd .jv.l'ar Str. IS 3at:ejS '.r. aablPalott Sri. 19 Siti -n etr. iiä iiliiH Lo. und c-.ci it tT. ii Icbatra ,d -5itnit tt. 125 ltc'.Man unä Ci.tcnit ttr. I-2Ö l:ns:i sStr.uaaStrütU j U7 ÄuJnt2ur.dl--361iid. lti Ütntta: 3a. uns Zchte '5tx 131 '.iUbarna unUDlorrifa 5tt ! Yj rtöainji.on unb J':e St: lolte z. uni -'.O-itf 5. 1.15 hse? Ls?. und laiar Str -S-lai'-ars r.e filchigan ött. il t. yos Sir., iwj IUwztt. j !tn( jiaan'.a und tett S:. '25 5!o. 5. ßnginf $oufe Sefi, tV SV' it !ki'sftsftv?i und :. 5 la:t ctt7 SCinoi und ISiivfiin :r. i ij)tnnj;cani j lr. r.riö H fir. 3 ifrifflcji und Jllt St.. Zennefii und zLta! slk. .!Z 7N!,!izn:a u::Z'.chizz-' 2:?. Zt4 Zi.n,iS und Hrd:ri Str. 31 3r.bnns Äse. und Sligijan f tr. öZ tnMin und SSalnut tr. 84 adfornia und trnont CTtr. . r Ou.'e.ar.d 5e J)jt: Jtr. H6 jnbiana ÄDt. und Si. Cl.ut tlr 57 Stflt-t ßofeitat. 33 S3U: und Äord :r. Skiiza und ntt StrSli Weft und Salnut St?. 313 S? und ritte Str. 314 5U(r.t und Hzwa,d Str. 41 Washwgtsn, nah ZIft Str. 11 elSndors und Washington St, IS iffourt und 'Jlta Sott Str. 46 kttdla und !iöa,h:.-,gton St?. 46 JZ'.not und Cttio 6er. 47 Xcnnfi und Wasiingto.l Str. 43 fttnjim'llort&wff. , 49 Indtanola. 41Z iffsurt und ar?laud Str. 415 t'f.sfippi und mieft U. 415 Jekgussn' Park Hous. 421 I. . VS. Stfund HöuZt. 413 Zasune 'Jlfyl-Ci. gCtnoil und Meirta C'r. ZinsiZ und Lauiftana 3 ti iZtft und eart Dir. 54 Utfi uab 'öo'Nh 5;r. 56 ennkjs und Georgta Str. 67 rtdian und S?a, Str. 53 Redtss Zlo. und RorrtZ Ltr. 59 fQabtfn Ave. cn Tunis? iti (12 13? und SioSu'sod etx. 613 llluck, Ä?.und IK.ritC14 Union anb ntrril Str 616 Jlwvi, und ansal 17 Rorril und Daesla, tu. tl Beuth nah Dlaar Str. t2 P,nns,lais und Lsut?.-n, 63 Telarsar und ÜicCatt, tr. V4 Oft und kart, Str, U ladäsa und Lirgias So,, er ttiaiuU . und rsdsha eu 48 Oft ad ioturn ZU, li Vaslania Str. undadisn ,. flj IReJtcraan und Dough, Str. 71 Blrgtnla Lo. na)i Hu:an ttr. Oft und orgia Eir. 73 Lashingtou und Venton Str.' 71 enlsn und Seorgia tr. 7Unft o. Ud Pi. 76 und alt tr. 7 StkSintaSve.und Di2n. 7 Fl,tchrv. und Dtllon. 713 xruc und ProsxN Str. 713 ngltsh So und Lauril tr. 714 Orange und Oltv Str. 71 d dld und Ächsr Str. mo Jersey Ctr. asiwglo ad Dekaioan K3 Oft und arl !?. 4 Rw i)rl und Davidson Str 55 raudtummin.nftat. i vr. Staat ?1nal. 7 Ontalnd LZasington Str 8? ffrautn fänguti. 312 S. 8 Schlauch. 4) auf, Ost Sashiiiglonfttoj, 813 Mari und odt Str. 314 Ohis und Harne Sir St !27?land nah itenblan Ctr. tt rtdian nd org.a Strasj. trl-l Pr-.atLtgnal 1-3-1 Und afttn rr,ederk,ott. ,tt larm. 8-3 tgnal far FurDru. Ri echlage,5ur au. Drei chlSze, Druck ad. erlaßt, 13 Ul ittagk.?

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Die Rose vom Traunsee.

Roman von Xaver Riedl. (Fortsetzung. Ulas Seltsamste an der Geschichte ist," suhr Bruckner fort, daß Ihr Mann selder nickt weiß, wem eigentlich das entlehnte Geld gebort. Er hat Ällesmitdem ')!ötar abgemacht, und wie ich von einer Seite erfuhr, die ich nicht nennen kann, soll er beim Unterschreiben de Schuldsckeincs so betrunken gewesen sein, daß er diesen gar nicht lesen konnt'. Jetzt frag iä ZU, beste Atan Kogler, was joll ich thun r ;D! cic werden unsertwegen nicht gar zu hart sein, Herr Bruckner !" bat tfrew Kogler, mit gefalteten Händen. Nein, gewiß nicht," entgegnete de Mann kopfschüttelnd, und mit einem zärtlichen Blick aus Anna setzte er hinzu: Ich hab' meine Gründe dafür. Wie die Each' 'steht,' ist Vogler in meinen Händen, aber '- mein Glück ist in den einigen, und so hab' ich mich entschlosseit " Wozu V fragte Frau Kogler angstlich, als Bruckner inne hielt. Hm!" ließ sich dieser nach einer Pause vernehmen, 's nützt nichts! (rs muß her aus, ob ich will oder nicht. Ich hab' mich alsdann entschlossen' O, reden Sie doch Was meinen Sie?" fragte Anna's Mutter, während das Mädck'en ebenfalls erwartungsvoll aus den Mann harter Arbeit blickte. Was wollen Sie tbun?" Was ich thun will?" wiederholte Bruckner, dessen Gesicht sich lebhaft' xo thete. Tann stand er auf, trat vor die ?xrau, und deren rechte Hand ersassend, stieß er die Worte hervor: Zu meiner Schwiegermutter möcht' ich Sie machen ! Die Anna da möcht' ich zu meinem lieben Weib. Ich bin dem Mädel recht von Herzen gut, und wann's Ja" sagt, bin ich der glücklichste Atann im ganzen Salz kammergüt'l! Das ist die volle Wahrheit was ich will, und ich bab' noch all' mein Lebtag' nicht g' logen ! So, jetzt is' her aus, und mir ist völlig leichter, und ich will 's Beste wie's Schlimmste hören wie ein A!ann !" Und der wackere Freier sah auf Anna mit leuchtenden Blicken und seine breite Brust hob und senkte sich gewaltig. Anna aber drückte ihre rechte Hand auf's Herz und ihr kurz vorher noch wolgerötbe:es Gesicht hatte eine wachsbleiche Färbung angenommen, indem sie erschrok ken stammelte : '-(.'uerWeib?'' wart' auf die Antwort !" sagte Bruckner, zitternd vom Kopfe bis zu dew Füßen. Was is', Frau Kogler? WaÄ is', Annerl G'schwind ich halt's nichd länger aus !" Frau Kogler sprach zuerst : Was mich betrifft, Herr Bruckner, können Sie sich meine Antwort wohl denken. Ich geb' mein' Segen vom ganzen Herzen dazu,und ich mein' g'wiß, die Annerl wird auch Ja" sagen, denn Sie sein ja ein guter, braver und fleißiger Mann. Ich hab' mein Lebtag kein Untaderl" von Ihnen gehört. Aber obne mein' Man so schlecht er ist dürfen wir nichts Endgiltig's abmachen. Er ist ja doch das Haupt der Familie, und er ist gar so eifersüchtig auf seine Autorität." Ich werd' mit ihm reden, sobakd er zurückkommt," sagte Bruckner erleichtert. Aber sag'n's ihm nichts von der Schuld. Ueberlassen's das mir." Ja, ja," antwoitete ??rau Vogler, so ist's am besten. Ich will schweigen über 'Alles." Dann behüt' Gott," sagte Brückner, indem er Frau Kogler und Anna jede an einer Hand erfaßte, wiederbolte er: B'hüt' Gott ! Ich komm' bald wieder. Mi? is im Herzen um hundert Pfund leichter jetzt als beim Hertom men !" Dann' setzte er seinen grauen niedrigen Filzhut auf, und während er ging, blickte er wohl noch ein halbe dutzendmal nach Mutter und Tochter, mit der Hand Grüße winkend, zurück, bis er in einem Gäßchen verschwand, das nach der Esplanade hinabführt. Sobald er ihren Blicken entschwand, traten Mutter und Tochter in das Haus, und als sie in dem ersten Zimmer anlangten und einander gegenüber standen, sagte Anna, im Tone großer Entschieden heil : Mutter ! Bestehen Sie nicht darauf, daß ich Bruckner beirath'. Ick kann es nicht." 9ficht heirathen, Bruckner, den braven Mann V rief Frau Kozler, verwun dert und erstaunt. Warum nicht ? Ich dacht', ihr seid schon einverstanden .mit einander." Nein," sagte Anna, kalt. Bruckner hat nie ein Work mit mir über.so etwas gered't, und ich hoff', er wird's auch nicht, denn ich kann seine Frau nicht werden." ' . - Weshalb? Du wirst nie einen besseren Mann sinden. l'r hat ein hübsches Hauschen in Traundorf und Geld. Denk' nur auch an unsere Umstand'." Jch hab' sie nicht vergessen," antwortete Anna, aber Sie werden mich deßhalb nicht für meine ganze Lebenszeit 'unglücklich machen wollen, Mutter." Nein! Das g'wiß nicht," entgegnete Frau Kogler. Aber du schienst doch sonst Bruckner nicht abgeneigt." . Gewiß nicht ! Er ist ein braver, ehrlicher, fleißiger und gutherziger Mann ; aber ich kann ihn nicht heirathen." Du bast wohl gar eine Liebschaft mit einem Anderen ?" fragte ' die Mutter. Ned?, wer is's? Unglücklich will ich dich nicht machen, 'aber deine Kälte gegen Bruckner macht mich ängstlich. Anna, du verheimlichst was vor mir !" Anna war eben daran, zu antworten, als außen Jemand stärk an die Zimmerthür stieß, diese dann aufflog und das Oberhaupt der Familie, Christian Kogler, noch halbberauscht über die Schwelle taumelte. E i n M i ß v e r st a n d n i ß. Die letzte Nacht hatte das Aussehen des alten Trunkenboldes keineswegs verbessert. , Pas Gesicht Christian Kogler's war gelblich bleich und aufgedunsen, wie es bei Säufern aewöbnlich ist. nament

lich vei denen, die den Branntwein allem Anderen Erziehen. Das Äeiße seiner Augen war geröthet und entzündet) und sein Blick stier und unheimlich. Sein niedriger Hut saß schinutzig, zerdrückt und tief in 'die Stirne gezogen auf seinem ergrauten und struppigen Kopfe, und seine Haltung war schwankend und unsicher. Er warf einen stieren Blick in das Zimmer, dann schoß er einige Schritte vorwärts, und ohne seine Gattin und Tockter zu beachten, schleuderte er jetzt seinen Hut auf den Fußboden und einen dicken Stock in eine Ecke und sank hinauf

neben einem Tische auf einen Stuhl nieder. Einige Alinuten saß er keuchend und schwer Athem holend, dann erhob er seine rechte Faust, schlug gewaltig damit auf den Tisch und kreischte mit rauher, heiserer Stimme : Etwas zu trinken will ich!" Anna näherte sich ihm furchtsam, und indem sie eine Hand auf die Schulter lhul Ctiesvaters legte, fragte sie freundlich : Wollen Sie nichten Frühstückkasfee, Vater ?" . Er stieß ihre Hand mit roher Heftigkeit von sich, und sie wild anstarrend, grollte er : Marsch fort ! Ich brauch' das fade Zeug nicht : Und weßhalb nennst du mich Vater ? 5ab' ick dir's nickt verboten Ich bin nicht dein'Bater! Berstehst du ! Niemals war ich's. Merk dir's, zum Teufel !" Wie soll dich die Anna denn nennen ?" fragte Frau Kogler, die sich in scheuer Entfernung hielt und einen Blick des Absckeues auf ibren Mann richtete. Ah! bist du auck da?" grinste er, feine triefenden Augen ihr zuwendend. Du bist immer da, wann man dich nicht braucht. Geh' ! Marsch hinaus : Berlaß' mich ! Hörst du's ? O, freilich hör' ich's!" antwortete die unglückliche Frau mit einem Seufzer. Dann näherte sie sich der Thür und sagte: Komm' Anna !" Nein, die bleibt da, ich brauch's," gurgelte der Trunkenbold. Ich hab' mit ibr zu reden, und alleinig. Du gebst. Alte!" Ja, ja," war die Antwort. Ich geh' schon !" Aber Frau Kogler zögerte noch einen Augenblick, bis ihr Mann wieder in wildem Zorn mit der Faust auf den Tisch schlug. Dann verließ sie das Zimmer. Anna folgte ihr furchtsam an die Thür und flüsterte: Verlaffen Sie mich nicht, ich fürcht' mich so vor ihm." Ich bleib' vor der Thür," antwortete Frau Kogler leise. Reiz' ihn nur nicht durch böse Reden." Ob du gehst, sag' ich !" schrie der Mann jetzt, und er wollte sich von dem Stuhle aufraffen, was ihm aber nicht gelang. Mit einem Blick derErmuthigung aus ihre Tochter, verschwand die Mutter. ' So ! Jetzt komm' her," sagte Christian Kogler, Anna winkend. Gib mir zu trinken." Anna füllte ein Glas, das auf einem alten Speiseschranke stand, aus einem Wasserkruge und stellte-eö vor ihren Stiefvater auf den Tisch. Was ist das für Zeug V rief er, mit einem verachtungsvollen Blick das Glas n greifend. Wasser," sagte sie. Oder wollen Sie vielleickt Milch V4 Wasser! Milch! Pfui Teufel! Bin ich ein Frosch oder ein Säugling ?" grollte er und ließ dann ein häßliches Lachen fol gen. Fort damit ! Du kannst den Fußdoden damit aufwascken '." Und er ergriff das Gla) uno schlenderte es sammt seinem Inhalt zu Boden. Dann schien er sich plötzlich an etwas zu erinnern, griff in die Brusttasche seiner grauen schmutzigen Joppe, holte daraus eine Branntweinflasche hervor und trank in langen Zügen, bis er endlich die Flasche vor sich auf den Tisch stellte. Ein uselgeruch durchdrang die ganze Stube. Das ist besser wie Wasser und Milch," sagte Kogler, mit seinen bläulichen .'ippen schmatzend, die er dann mit der Rückseite seiner linken Hand abwischte. Das macht warm und gibt Kraft. Und jetzt komm' Dirn', und schau mir in's Gesicht!" Anna stellte sich scheu ihm gegenüber, durch den Tisch von ihm getrennt, und wartete mit Bangigkeit darauf, was der Trunkene ihr sagen würde. Mach' keinen Narre aus dir, sag' ich !" begann er. Mach' keinen 'Narren aus dir, denn ich leid's nickt." Was meinen Sie denn V fragte das Mädchen scheu. Was ich sag', das mein ich," antwortete er. Vkach keinen Narren aus dir mit deinen Hirathsgedanken. Das mein' ich!" . . Heirathsgedanken ?" rief sie erschrok' ken. Wen sollt' ich,' denn heirathen?" Das wirst du sch.m wissen, oder nickt, verlogenes Ding! Aber d'raus wird nichts! Ich verbiet's! Du bist noch nickt majorenn. Ich bin dein Vormund, und ich verbiet's ! Basta !" Ja, ja. Bater !" antwortete sie und sie wußte kaum, was sie sagte. Sie wollte den Trunkenen nur nicht auf' regen. Heiß mich nicht, Vater," schrie er wild, und unterbrich mich nicht ! Wann ich noch ein Wort von deinen Heirathsgedanken hör', nachher g'sreu dich !" Und indem er drohend seine Faust gegen sie erbob, kreischte er : Du wirst geborchen '." Ja," sagte sie. O ja ; ick hab' ja noch gar nicht daran gedacht. Ich " Genug ist's!" sagte er, indem er wieder nach der Branntweinflasche griff. Du verstebst, was ick mein', und jeyt pack'dicheh"' - Froh, loszukommen, nickte sie ihm sehr demüthig zu, wendete sich dann von ihm ab und verließ so rasch als möglich das Zimmer, während Kogler seine Flasche leerte, dann die Hände in die Taschen seiner grauen Joppe steckte, seine Beine in voller Länge von sich streckte und nachdenklich, so weit es ihm noch möglich war, überhaupt zu denken, ein Selbstgespräch begann. Wär' eine saubere Geschicht, wenn die Dirn' a'rad letzt beiratben wollt' ! Alles

käm' auf ! Der ,räutigam verlanget i:?l Erbtheil, natürl.ich. vin, nein; da 5 darf nicht sein. Ich erschlag's ebnder !" Ein Pochen an der Thür unterbrach ihn. ' Herein!' rief er, sich zurecht sehend und sichtlich, bemüht, nüchtern zu ersckeinen. Ich bi'n's nur, Herr Kogler," sagte Andreas bruckner, indem er eintrat und sich dem 'kläglichen Familien-.Oberhaupte näherte, und dann setzte er möglichst freundlöck hinzu : Ick sah Euch" nach Haus bommen und wollt' Euck einmal

heimsuchen." Ganz recht, Bruckner. Sett Euck! WiuYs 'leicht einen Schluck?" sagte Kogler, indem er nach der bereits leeren Flasche wies. Ich lass' frischen holen." O nein, Herr Kogler, ich dank' Euch," antwortete .Bruckner. Ich trink'-nie was Anderes als manchmal Abends ein Nrügel Bier. Ich hätt' nur was mit Euch zu reden. Es ist ein kleines fchäst, das auch Euch angeht ; aber wann 3hr g'rao nicht gut aufg'legt wäret dazu, kann ich auch ein andermal wiedel kommen." Warum sollt' ich nicht gut aufgelegt sein' Was ist's denn ?" fragte Kogler. Nehmt Platz. Ihr trinkt keinen Brannte wein? Na, meinetwegen ! Ich thu's! Was dem Einen gesund ist, kann für ven Andern Gift sein. Und jetzt redet! ch bin kein Freund von langem Prä ambuliren." Ich weiß das, Herr Kogler," begann Bruckner. Aber wieder stockte er. Na, schießt einmal los zum Ziukuk !" grollte der Trunkene. Bruckner raffte endlich seinen Muth zusammen ; er setzte sich Kogler gegenüber, stützte einen Arm auf den Tisch, und indem er dem elenden Manne frei in's Gesicht sah, sagte er : Nun, es is g'rad das : ich möcht'Eure Tochter heirathen. Ich hab etwas Geld vier- bis fünftausend Gulden, wovon der größere Theil auf eine Realität ausgeliehen ist, und mein kleines Haus in traundorf, und so kann ich wohl heirathen und ein Weib erhalten." Bier- bis fünftausend Gulden und ein Haus," murmelte Kogler, mehrmals von öiülpfen unterbrochen. Das ist ein schönes Eigenthum. Wann ich so etwas na ja was soll ich sagen auf einer Realität babt's den größeren Theil von dem Geld ?" Ja," antwortete Bruckner. Der Notar, Toctor Menzel in Böcklabruck, hat das Geschäft für mich gemacht mit dreitausend Gulden. Ihr kennt ihn doch, Herr Kogler?" Der Gefragte erschrak sichtlich und sah Bruckner einige Momente argwöhnisch an, dann wendete er sick ab. und murmclte verlegen : O ja. Es ist ein guter Mann, ein rechtschaffener Mann." In diesem Augenblicke trat Rosalie ganz athemlos, als ob sie eine Strecke Weges schnell gelaufen wäre, in. das Zimmer, und Kogler wie Bruckner wendeten sich überrascht nach ihr um. Ach," rief sie, an der Thür anhal tend, ihren Strohhut in der Linken und mit ihrem etwas in Unordnung gerathenen goldblonden Haar und den lebhaft gerötheten Wangen und , der wogenden Brust überaus lieblich aussehend, ich wußt' nicht, daß wer da ist ! Ich geh' schon wieder." Ndii !" rief Kogler. Wir reden just von dir. Komm' her !" , Ztosalie näherte sich ruhig dem Tische, und nachdem sie Bruckner freundlich lächelnd zugenickt, sagte sie : Was ? Bon mir war die Red' ?" Ja," antwortete ihr Vater, mit einem Blicke auf Bruckner. ,',Unscr Gast da hat von dir g'redt. 'Er hat bei fünftausend Gulden und ein Haus in Traundorf, und er willick bcirathen." Mich !" rief Rosalic erstaunt. Mich will er heirathen ? O nein !" Andreas Bruckner erhob sich von seinem Sitze und wollte sprechen, aber Kogler verhinderte ihn. Bleibt's sitzen " rief er, auf seine Füßc tamnclnd; ich richt' schon All's ! Je früher du heirath'st, desto besser," fuhr er fort, mit dem ausgestreckten Zcigesingcr seiner Rechten nach Rosalie tippend. Du weißt, ich hab' dick gestern wo erwischt! Aber 's macht nir! Jetzt is All's recht. Tu heirath'st den Bruckner und der ioird schon aufpassen auf dich. Dann gibt's kein' G'fpusi mit feine Stadtherrn. Ihr sollt' .'s Mädel haben, Bruckner," setzte er weinerlich hinzu. Sie is meine Tochter; aber Euch geb' ich's ! 'Nehmt sie !" Und er taumelte hinter Rosalie und stieß sie gegen Brückner, als ob er sie in dessen lrme werfen wollte. haltet doch!" '.rief Bmckner ius; einen Schritt zurücktretend, während Rosalie erröthend und erstaunt vor ihm stand, laßt doch mit Euch reden, bester Herr Kogler ! Ihr seid in einem Irrthmn. Eure Rosalie ist schön und gut, ich ehr' und schätz' sie; aber sie war mckt gemeint." . ' . Was ? Meine Nosel nicht ?" rülpste ttogler wild. Ja, wer denn? Wa redt's denn nachher z'samm' 'i" Ich meinte Eure andere Tochter, ölnna," erklärte Bn,ckner; Anna, nickt Rösalie." Kogler taumelte zurück, und er würde sicher der Länge nach zu Boden gestürzt fein, wäre es ihm nicht ' gelungen, die Lehne seines Stuhles zu erfassen. So stand er gebückt da, rang nach Athem, und Zorn und Enttäuschung sprachen aus jedem Zuge seines jetzt bleifarbigen Gesichtes, und seine Augen starrten wild, indem er rief : kleine andere Tochter ! ? Zum Teu fei, was wollt's Mit ihr? Ich hab' keine andere Tockter! D'ökosel ist mein einzig's Kind. Die andere soll sich nicht unterstehen heirathen zu wollen! Nicht einmal denken soll's an so was, denn, meiner Seel' und Gott', wenn sie's thät's, ich derschlaget's! Ja ich derschlaget's, und den Mann, der's beirathen wollt', auck! Alle Beide!" Aber, Herr Kogler," entgegnete der wackere Freier, was nutzt'S denn, daß ! Ibr Euck so ausregt?" ; Seid doch ruhig, Baterl," bat Rosalie schmeichlerisch. Beleidigt doch den Herrn , Bruckler nicht." ! Er soll zum Teufel geh'n! Wenn er sich untersteht " schrie Kogler dro-bend.

Jetzt unterbrach ihn Bruckner und mit Ernst und Ruhe sag:c er: Herr Koglcr, nur wenig Worte ! Ich hab' leduld gehabt und mein' auch künftig welche zu haben, aber geht nicht zu weit. Ich will Euch nicht zu sehr auf die Prob' stellen, denn ick weiß, daß die incnscklicke Natur just nickt Alles aushält." '. Was rief Koglcr bitter und höhnisch. Soll ich erst lauter süpe Wort' aussindcn. wenn ick mit Euck red'? Wer seid's denn ? Weil Ihr .ein paar tausend Gulden auf Juter essen aussteh'n habt, brauch' ich noch nicht lnit'tt Hut in dcr Hand und gekrümml'n Buckel mit Euch zu reden. Deßbald seid Ihr noch lang' kein Millionär! Weiß ich denn auch, woher Ihr das Geld hab: cd's verdient is oder gestohlen ?" Hütet Euch, alter Mann!" rief Brückner. Ihr treibt es zu arg !" Was ' Wer gibt Euck einen alten Mim ab ? Und drohen ' wollt's Ihr mir "." schrie der Trunkenbold, nun ganz außer sich v?r Wuth. Ihr wollt's mir Furcht einjagen? Das gibt's nicht! Da bin ich der Herr ich ganz allein und dort ist die Thür! Hinaus mit Euch! sag' ich. Wann's nicht gleich geht's, stoß ich Euch 'naus wie einen fremden schäbigen Hund !" Bruckner machte einen schritt gegen den rasenden Mann, und es schien einen Moment, als ob er ihn an der Kehle fassen wollte, aber Rosalie warf sich zwischen die Beiden und rief flehend: Beruhigt Euch, Bruckner; er weiß ja nicht, was er spricht." Bruckner ließ .seine erhobene rechte Hand herabsinken, indem er sagte: Ich verzeih's Euch, . Kogler ! Eure Reden können mir nicht schaden ; 's ganze Salzkammergütl kennt mich, wer und was ich bin. Deßhalb geh' ich ruhig. Aber werft's kein aß auf die Anna, sonst toerdt's einen starken Feind an mir sinden. ES würd' hart mit Euch gehen, wenn ich gegen Euch auftrete. So bedenkt alleweil, was Ibr thut. Grüß' Gott, Rosel!" Bruckner schritt rasch zur Thür und verließ das Haus. Was habt Ihr gethan,Vater?" sagte ökosalie mit einem vorwurfsvollen Blicke. Weßhalb habt Ihr .Bruckner so schlecht behandelt i" Kogler, der vollständig den Einwirkungen des Branntweines und des Zornes preisgegeben war, beachtete die Frage gar nicht. Er sank auf seinen Stuhl, und mit Ingrimm auf den Fußboden starrend, murmelte er: Ich erschlag ihn! Ihn und sie ! Alle; erschlag' ich. meine Rosel ausgenommen ! Die Nosel ist mein Kind !" Aber, liebster, bester Vater," rief Rosalu', sagt doch nicht so schreckliche Dinge! Denkt an die Mutter'und an Anna!" Dcine Mutter erwartet und verlangt nichts inehr von einem Manne, der alle Selbstachtung und die Pflichten gegen seine Familie vergessen," sagte'Frau Kogler, die in diesem Augenblicke, gefolgt von Anna, ruhig in's Zimmer trat. Seit fast 20 Jai'ren bin ich sein Wcib gewesen oder vielmehr seine geduldige, niemals klagende Sklavin ; aber nun soll es zu Ende s.'in." (Fort!eöurg fo:g!)

Ite Flamen von AttladSoraZ heilten ?raa Tl. Hibvatrick. 3b Baker Ttr., Ärnt Wavn. Ans.. ?n h,umati. rnuS, an d, sie son seit zwei fahren gclnten. Vom Osten und Westen komme Zeugnisse über die wundervolle Heilung von Nheumatismns und Neuralgie, roelcbe oft bei Leuten bewirkt wurden, welche lange an diesen schmer,haften Krankbeiten gelitten hatten und vergeblich Hilf suchten, bis n ihr Zuflucht nahmen zu Völlig harmlos, wirkt diese Vedijin schnell nd sicher, prompt Erleichterung und Heilung vr schaffend. Frau Jno. D. Nuttina, Norlh Creek, N. 21., schreibt am 29. Mai 1884 : , ..Drei Monate lang war ich ia Folge ttn Skben matimu bilflo, nadm zwei und in halbe Flasche Vtdlophvrvs und bin jet nach einer Woche fast rvieter gesund. Heute reiste ich ,n Mchaic,ille. 60 Meilen entfernt) bierder. Ich (alte tblovdo. ro für die wnder,ollfte Medizin, die je gegen Rbeu. rnariem entdeckt wurde. (Amt. u,ukt: Jra Nuttina ist itftr aSnili te?,t,r sunh um fi, bat einigt ierzlg Zlafche Athloxlzoro au ihre Slach rar erlavsk.i Wenn Sie tlilodhsrol nicht in Ihrer pothk halt können, werden wir Ihnen, nach Empfang de regulären Preiset in Dollar er Flasche dasselbe per crvretz sranco zusenden. Wir sthn I lieber, wenn Sie t von Sdrern Apotheker kaufen, ab? wenn er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nickt Überreden, etwas Andere pt versuchen, sondern bestellen Sie so. fort bi uns. wi angegeben. Athlophoros Eo. 112 Wall Ztt.t New Bork. ' t& Kommt und seht unsere WM GASOLIN 0 E F E II ' . 2, 2 und 4 Vrenner. Mio Itorl?oti"oleiim Oe Ton Alaska Kefrigerators Eisschränke. Lampen'Oefen S2.OO NanaeZ nd alle Sorten Lesen. iJurml ow x e tr tu iv rTT i xuiviXMJi : 2 Ost Washington Str. ! A uszehnmg.MV! 3ist heilbar, wenn ' nur dtt rlchligen Mittel angegewendet wer den. Ich heile dies schrecklichen eiden tn kurzer Zeit und ertheile Auskunft grati und sranco. PINGEL, Deutscher Cpezialist, ROCHEgJER, N. Y., 175 Andrewt Str.

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