Indiana Tribüne, Volume 8, Number 193, Indianapolis, Marion County, 31 March 1885 — Page 3

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bilft denen, die ficS selbst helfen. Die Natur hat Kräuter zur Heilung menscblicder Uebel eksjzffen und die nieriziniscke Wissenscdaft bat ihre heilenren Kräfte, sowie die zur Be vältk'Zung der Krankheiten nökdigen Comdi nstl'onen erkannt. Daö Resultat dieser Entdeckungen unv Combinationen ist M B raP5 o üaisira O) lUCi Seit dieleu Jahren ist ti in schweren Fal leu on A leren- und Leberkrankheitnt, Malaria, Dyspepsie, Umzerdaulichkeit, Schw?che, Mattigkeir etc. geprüft teerten und hat fteU Hilfe und Heilung verscbafft. Tausende ron Zeugnissen sind dafür anZgesteÜt wsrd uad daS Äittrl ist sehr beliebt. '- - 3. C. Lteinbeiser. Sirderitrterber.t Ui LancSster So., Pa., Hospitals, schreibt : Ich ckndt? es in einer großen Zadl ,o FZI ? r?rt?sik. Niekea.Krsnkbkik. LcderdeschwtkN. Siheu mattirnu. itbma und $crcfla a und ntrÄcrtriufc mit de tf tta Äetultattn." F. hoffman. von CirclevÄe. O., sagt: jjiertarA destetige IS. daj 14 an rMeiieadeai Fi?d lirr und durch ttn gebrauch einer Flasche bon Zi7st!er's Aräurer Bitter r2ftänttg kunrt irrte," ZNlsliler Aerk DZtters o523 Commerce Str., Philadelphia. Hartrr'Z angenehmer WmTyr schlägt ie fehl. JI&IO Die tui.ejjc jraa bcSr LaH ach ' Louis viile, NaahvHle, Memphls, Chat teuiooa, Atlanta, Öavannah, Jackacmvttie, Mobilo and New . ' ' Orleans. 4 rst dorcheilhafi für Passagiere den Gäden, ins dtttfo Route zn nehmen. Palast, Schlaf, und Par!orWagea zwischen Thieazs und Lzuisdtlle uu? St Louis juud Similhü ch Vagenwechsel. koifort, Tchnellizkeit ur.b Siyecheit biete die Stf die alte znver'ZssiZe B. M. & 2. M. M. t. It. Dorin, Afftent Jereral efsagierLgnt, $tttfl.ll! .Ö4f5UtgtCB und ZlinoisStt., Jndvtt E. W MKf-wa.. SnprintnlfHit. Fener-Nlarm-Signale. ütnr.lvXoiMa ud Startet. S iift;u:itu: ot5 euer Dexertt8, C-tS:ri5i und es Zsrk. 7 f-eiti and 5iich.g,n Strafe. 3frfetxr8 und äftaffachuftltffli". iSirrtoti une ;Ä3r.v5tjae. ' Z ?'.i3;:ftU3 .?. u5 Jtl Ct. i lir. '.c?; tr. und Fort 3ane Äv. 4 Ä 9 ttit? u kd tort iSane Ssenu. : .i,u 5tk. ur.5!7a$ttfni 35 , . Vr:tir. 7 U.ib 615 Slk. i"? i'crf Äre. ff u'-Ier Stl. 1ä vitröal ..-U. ur. b Walou 3ot. 15 -irter ? e. .25 5eze 1?. und ?;iente Str. X'24 9Utoaa n Snt T:r Z.'r:dlan 't'd Tiede Ctt. di ase ?.r. unb tincoln iftf 117 3Uv;ilüiJ4-S&aub. US (Xeittraltte.unöR: iti 131 ü'.a&ccu unöKornfan Stt 1S2 caini-c:? und fl4c Sti 134 5o2ge Äre. ubo hnre etc. 135 &eac Zti. und itlaoa: 5tt 136 3;i73jre ?.d ltgan Str. 21 St. Jse Str., r-iij JZinstl. 23 ennioarna ank Pratt Str. 25 N. &. ngrn j&aufe Seifte, nah 3S'ui A 5fWf.55i und 6t, 5lct: 5n. 27 32inci u.iv AliSizan Str. U Pennsylsania Srr. und Hü ?. SHtsflfCil und ieit Str. 213 Tenne, und ctiStaut Str. :z vnz,lanta und Rtchigan Str. ru Z.SS'A und Herbert Str. 31 Jnctan Lv. und Ntch!gn Str. X2 &'ircn und fialnut 6:i. K icltförta und öeraent krr. SS t-: uä iJta jjori Str. ' 3tfana fti. und 3t. SiZ,r 37 L!adtss'Ua:. LS Li! und ord Sl. 55 ttichigun und tt(3 ti Slt 32 ü und Walnut ?t?. HZ L? und Sritt Str. 214 5U5nt und Hsnakd Str. 4! Zöashinzten, aöe2kJ Str. Z e,bndo:s und Äs'Z-.nzton St, M Ki5oilk'.nd k?ork Str. 4ü .ndtilu und kZzsdi:n Str. J2..i und Ot,'0 Zix. 47 Znnn( und Bafjtrjton ejtt, Stngsn'? ?s?k Z,cus. 4 Jndta?,sla UZ Vtiouri und Varztaud ::. 418 ?sstsft?xi und WibaZh Str. 413 Fguscn' Ho:t Houl. 421 I. . K SS. eävd HZ. LO Znsan s?lum. . . ISinsti und Strri2 Ltr. ZtnstZ und Loif.aa St, öS Qkft und ttcCart? Stf. 54 ISeft nd Ccutj SU. 56 Tnnsle nnd evrzia et?. 57 Kerti2n nd a, Str. &t Kdtso 9. und Rötttt etl. Zdison Ar, u Lunl? Sie 2 Seft und Sisod Str. . dlZ tktZn Ssk.und ÄtrnK s 511 Lnib und Vorrtl St Jltr.oi und anZal S 517 RsrriZ und Dacstaj Str. 1 Voutd nah, Telawar Str. 2 ?ans,lrania nd Lsuistan Str. Ct lelcoar und vZcZart, fit. 4 DU nnb Stcaet Stt, 83 fiUdasa und Lirziava tu. . St Btesuita M. und J?rabI5a ti - Oft ad Eobur V. tt Vak,lvia Str. und Wrdts . tZ eJte? nd Xeug&ert Str. - ' -71 Ltrztnia So. ny, H-aron Et?. Ti Oft und 3iOZ2 Str. 73 ösfttnstoa und SinUn fc. 74 hintan und Seerzia Str. - -" 76 gor!) Äo. unk $in. 7 CUUn und at Str. 7U etrgtnuot.ttB9 5t Ion, Ti Xo. und X:Cn. 718 uruc un 4rolpett Str. 718 Gazit,; cr und xicuitl Str. 714.kZan und Oltv S. m e$li $ :r. IC -seoi Jre, te kJ 3ifn3t3n u,d Dlaari vtr. 82 Oft und . a:ltt. M tortttlt f39ibt0N Ct 56 tau "Ä-nlnftatt. 55 er. Staatcu tHenal Dnental an V?iitngton et : ti Atatti atfJnanxH 812 Ao.s Schlauch Hau. Oft ashwßtnft,ß g'd artet un abi -5tr. 014 05t und Harv, S'r S arylins nade er,dian Skr. tt r'dian Georg S aß, rtfltanal. " ,' Ud St inen ro verbot-, zvrtr 8Itrn. 8 3 Kianul L Feurr luI. et S e.Seü.r au. Pret Schlai, ruck . L-Llk 4UZe U Lhl kUZ

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Dir Rosc vom Traunsec. RZman von Täv er Riedl. (Fortsetzung. .yerr Maienthal," begann sie mit be bendcr, aber schr wohttlinzendcr Stimnie. indem sie sich schüchtern, aber dennoch sehr anmuthig vor ihm verneinte, ich sage dem Himmel Dank, daß ich'Äie sehe, um Ihnen den großen Dank aus sprechen zu können, de ich Ihnen schulve." Dann zögerte sie einen V!om?nt, wie verlegen um weitere Worte, bis sie sah, daß er ihr freundlich lächelnd seine rechte Hand entgegenstreckte. Dies ermuthigte sie. Sie ergriff seine Hand, drückte sie kräftig in dein warmen Gefühle, welches sie empfand, und da er noch schwieg, setzte sie hinzu: Ohne Sie, verebtter Herr, läge ich jetzt entweder auf dem tiefen Grunde de See oder die Fluthen hätten meine Leiche und diemei ner schönen Gefährtin an das Ufer ge schwemmt. MögeJhrer edlm, niuthvollen That zum Lohne Ihr ganzes künftiges Lebcn mit ununterbrochenem Glück erfüllt sein V Maienthal hielt ihre Hand noch fest, und indem er sie mit Blicken feurigster Bewunderung betrachtete, sagte er in hei terem, aber herzlichem Tone: Wenn ich einen Lohn verdient' habe, FräuleinKozler, so empfange ich ihn-reich-lich dadurch, wie ich Sie jetzt vor mir sehe. .Aber ich denke, daß ich weit weniger Sie gerettet, als das Sie. mir vielmehr geholfen, Fräulein Aurora Reinhardt zu retten. ' O, nicht doch," war die Antwort des Mädchens, meine schwachen Kräfte wa ren am Erlahmen. Ohne Sie wäre ich mit Frauleill Reinhardt untergegangen. Sie allein haben unö Beide gerettct." : Lassen Sie uns mit einem Streit hierüber keine Zeit verlieren," sprach Maientbal, nachdem er unter einem sanften Drucke ihre Hand freigelassen. Ich hab: Sie in einer Lecture gestört, aber Sie verzeihen mir das Wohl. Ich bitte Sie darum umsomehr, als ich die Gunst des Augenblickes Wohl benutzen und ein wenig mit Ihnen plaudern möchie." r Es wird mir ein große Vergnügen sein," antwortete Rosalie herzhaft. ,Aber ich denke, man ist hier nicht, ungestört," entgegnete Maienthal, der einityt Leute heran kommen sah. So viel tch weist, führt der Weg da zur Linken in prächtige Parkanlagen mit allerliebsten Nuheplätzchen. Würden Sie mir die Gunst gönnen, mich dorthin zu begleiten?" Wenn Sie es wünschen, soll es geschehen," antwortete das Mädchen. ..Nun gut. gehen wir," fuhr Maienthat fort. In den Satori-Anlagen befindet sich, wie Sie wohl wissen, daö lieblichste und zierlichste Tannenwäldchen, das es auf Erden geben kann. Der erquik 'ende Statten und der köstliche Tannen iiM tbnü. A(s). wie freue ich mich, daß ich Ihnen gestern zu Hilfe kommen konnte !" Er schritt nach der bezeichneten Nich tung fort, und Aosalie Kolzer blieb zu seiner. Rechtes & ihm emporblickend, antwortete sie. Wie muthvcll und edel war es von Ihnen, es zu versuchen ! Wie schrecklich wäre sonst das LoS des schönen Wiener Fraulbins gewesen, wenn der See uns verschlungen hätte !" Wäre eS bezüglich Ihrer denn nicht ebenso schrecklich gewesen'" fragte Mai enthal. Ach nein!" war die mit einem leichten Seufzer gegebene Antwort. An Fräulein Neinharot wäre viel mehr verloren gegangen als all mir." Meinen Sie, daß Jbre Mutter übe? Ihren Verlust weniger bekümmert gewesen wäre als Frau Reinhardt über den ihrer Tochter'S" fragte Maientbal. Das vielleicht nicht", sagte das Mädchen sanften Tones, aber es besteht ja doch ein großer Unterschied zwischen mir unddemWienerFräulein.Stelftso schön, so gebildet, sie hat so reiche und vornehme Freunde und Bekannte, Jedermann' bewundert sie, und ich bin nur ein armes, unbedeutendes Landmädchen, keinen Verlust hätte, außer meinen nüchsten Angehörigen, Niemand sich sehr zu Herzen genommen." Meinen Sie das wirklich !" entgegnete Maienthal, anscheinend sehr gefühlvoll. Ach, Fräulein, Sie wissen es gar nicht, von welch' tiefem Schmerz das Herz einer gewissen Person gefoltert worden wäre." - Wer sollte das sein ?" fragte das Mädchen unschuldig und überrascht und dann beugte sie sich nieder, um eine Feld blume zu pflücken. Wer ?" wiederholte ihr Begleiter, indem er zu ihr hinabblickte und die Wirkung seiner nächsten Worte jedenfalls aus ihrer Akiene abzulesen wünschte. Jedenfalls der Mann, der uns mit Anderen in einem Kahne nachkam an das Seeufer am r" c 1

irunoerg." Meinen Sie den Ärnckner Andreas?" fragte Rosalie Koaler, etwas enttäuscht, wie es schien, aufblickend. .. Ich weiß seinen Namen nicht, aber er wird wohl so heißen. Er rief : Gott sei Dank, sie ist gettet!" und wollte mich umarmen. Ist er nicht Ihr Schatz ?" ' Ach, nein !" antwortete as Mädchen mit einem silberhell klingenden Lachen. Wie konnten Sie nur' aus diesen Gedanken kommen, Herr Maicnthal? Die Beiden verstanden einander nicht richtig in diesem Momente, indem Jedes von ihnen einen anderen Mann neinte. Derzeitige, welcher Maienihal in überquellender Dankbarkeit t)atte umarmen wollen, war ein Jäzerbursche,.3!omens Peter Rotter, während Andreas Bruckner ein kleines Haus in dem an Gründen angrenzenden Traundork besaß, vi dem euch ein Stück Feld gehörte. - Aber er war mit Rotter in demselben Klne geWesen. . . Nun, ich schloß es auS einien seiner .Worte," antwortete Maienthal in seinem CV A. f. ! . . , .-Yl t vnlume aus etc leyte rage s caochens. Es hätte ja leicht möglich sein können." t . - , . Nun, Bruckner ist ' em braver ehrli cher Mann," sagte Rosalie, und i bin rbm nicht abgeneigt. Aber er ist..nier Echwette? Anna mebr waetbau." . .-

unv yat Zvre Lchwetcr ihn lieb ?" Oja." Ist sie ihm genug zugethan, um seine Frau zu werden V Das kaum, denn dann müßte sie ihn ja viel mehr lieben," antwortete das einfache Mädchen ruhig. Sie liebt ihn also dazu nicht ge-

nug ?" Ich denke das." 11, (2IJi rniMv riis? tat 5, ,,-tlV W V, IltVklk )VltVllt, tUVVII vt nen Geliebten fragte Maienthal. Sind Sie "Niemandem noch viel mehr uaetban als diesem Bruckner !" Gewiß nicht !" erwidert: Rosalie lächelnd. Sie waren bereits in dem kühlen Schatten des lieblichen Tannenwaldchens, dessen Wcge sorgfältig gepflegt und hie und da mit Sitzplätzen versehen sind. ; Wie still und angenehm eö hier ist", sagte Maienthal. Dort auf der Bank, an dem bemoosten Felsstück muß eö sich . recht traullch plaudern, xajjeii 'iie uns davon Vortheil ziehen." Er erfaßte dabei ihre linke Hand, wobei sie ihn ruhig gewähren ließ, und sie schritten auf den Ruheplatz zu und setzten sich. Wie reizend !" sagte er, mit einem Blick auf dte Umgebung. Die Kunst bat hier die Natur wunderbar verschönert." Ach, mir gefällt es hier sehr und ich komme oft an diese Plätzchen," sagte Slosalie. Das hätte ich früher wissen sollen. Ich wäre dann auch täglich gekommen. Leioer muß ich nun bald abreisen." Gehen Sie so bald fort?" fragte das Mädchen rasch und es klang wie Bedauern auS ihrem Tone. Sehr bald," antwortete Maienthal mit einem leichten Seufzer. ?lach Wien?" fragte Rosalie sanft, während ein leiser Lufthauch durch die Wipfel der Tannen säuselte. Nach Wien. Nach dem geräuschvollen, lärmenden, staubigen und jetzt gewiß sehr unbehaglichen, heißen Wien," antwortcte Maienthal. Warum thun Sie es, wenn Sie nicht gern hingehen i" fragte das Mädchen unschuldig. Weil ich dort meinen ständige Aufenthalt, meine Geschäfte habe." Sie sprechen wohl nur mit Widerwillen davon," entgegncte Rosalie, weil Sie dort schon lange leben und die große Stadt Sie ermüdet hat. Aber ich denke anders. Man hört so viel Schönes von dort. Ach ! " Sie drückte ihre Rechte an die Stelle ihres Herzens und i.hre vergißmeinnichtblauen Augen lcuchteten wunderbar, während sie tief aufseufzte. O, ich verstehe Sie," sagte Maienthal, indem er ihr näher rückte, und ihre linke Hand wieder erfaßte, die sie ihm entzogen. Sie tvürden Wien sehr gern sehen, nicht wahr Ach ja !" antwortete sie mit Innigkeit. Sehr gerne ! Mir pocht daS Herz schneller, wenn ich nur daran denke, und hätte ich Flügel, ich wäre längst dort geWesen ! Es ist sehr schön hier in einigen Sommermonaten aber ach, wie traurig und langweilig wird es während des Herbstes und Winters. Die Leute, welche während der Saison hierher kommen, sind ganz anders als wir ; stets so heiter und fröhlich und so elegant. Unsere Leute aber reden und benehmen sich nicht so; sie sind so schwerfällig und plump." O, ich bitte; es gibt glänzende Ausnahmen, mein verehrtes Fräulein ! Sie selbst sind eine solche ! Sie sind weder schwerfällig noch plump, wie Sie es nennen," entgegnete Maienthal, indem er zärtlich über die Hand - strich, welche er festhielt. Die schönsten Damen in Wie würden Sie um Ihre liebliche Erfcheinung beneiden." Ach. Sie spotten meiner!" schmollte die schöne Gmundnerin, indem sie Maienthal ihre Hand entzog. Was wäre ich zum Beispick gegen Fräulein Aurora alleinhardt. die Sie gewiß sehr bewundem müssen? Sie ist so schön, so elegant und hat so berrliä'e Kleider, fält jeden Tac; ei'' neues. Welcher Unterschied zwischen ihr und mir !" Vielleicht ist eö gerade dieser Unterschied, weshalb Sie mir viel besser gefallen. Hören Sie, Rosalie," fuhr cr fort, sich näher zu ihr neigend. Ich sagte eben allerlei Abschreckendes von Wien und Sie erwiderten gam richtig, es käme mir nur so vor, weil icy sckon lange dort lebe. Das ist so ! Was wir seit Iahren zu sehen gewöhnt sind, verliert einen großen Theil seines Reizes für uns, es ermüdet. Fräulein Reinhardt ist, wie Sie dieselbe schildern. Aber es gibt Tausende solcher junger eleganter Damen in Wien, und man wird ihrer so überdrüssig wie des großstädtischen Lebens. Deßhalb verläßt Jeder, der es thun kann, in der schönen Jahreszeit die Hauptstadt und man sucht die schöne 'Natur auf, wo sie sich findet. Weshalb 'i Weil man sich nach Veränderung sehnt, und sich so wohlig fühlt an einem kühlen See zlvischen den mächtigen Alpenhöhen, fern von den beißen Straßen der Großstadt." . Dann sind Sie wohl jetzt des Landausentbalts müde, weil Sie zurückgehen," sagte Rosalie wie neckend. Vielleicht ; aber eS gibt etwas, dcs5 sen ich nieinals müde werden würde," antwortete Maienthal gefühlvoll ; und das ist Ihre Gesellschaft?-das Zusanv mensein, das Plaudern mit Ihnen, die Sie so voll Natürlichkeit und jugcndlicher Frische, so reich an unbewußter )lnmuth und Schönheit sind, die überaus selten ist in der Gesellschaftssphäre, in welcher ich lebe. Ich werde nicht froh sein können, wenn Ihre Gegenwart mit fehlt." O ! Sie treffen in .Wien bald Fräu lein Reinhardt und Andere," sagte das Mädchen. Sie werden mich gar nicht vermissen." Sie nicht vermissen!" rief Maienthal mit Eifer. Jeden Tag. jede Stunde, nachdem ich Sie einmal kennen aelernt. Ich weiß wahrhaftig nicht, wie , ich leben soll ebne Sie!" Ach, Herr 'Maienthal!" entgegnete die Rose vom Traunsee" rasch, indem sie versuchte, sich zu erheben. Sie dürfen nicht so zu mir sprechen." cvx muß und l will es !" rief der

B - - junge Alann, sie sanft ;urückya!lc:ld seinen Arm um ihre Taille legend. Hören Sie mich, Rosalie! Ich wcrde unglücklich sein, wenn ich fort bin von Ihnen ! Sie sagten zuvor, das; Sie Wien zusehen wünschten. Kominen Sie init

nur i" ..Mit Jlmen V entgegnen Rosalie Kogler erstaunt und beusffen. Zollte mit Jh.ic:x nach Wien gehen O, nein, nein, nein! Wie könnte ich das? Was würde meine Mutter dazu sagen und meine Schwester Ach. das ist ganz unmöglich ! Und dann, was sollte ich dort thun V Glücklich sein !" antwortete Maienth.il mit leuchtendem Blick; glücklich sein, meine Rose vom Traunsee '. Sone Kleider tragen, Goldschmuck und Diamanten in einem schonen Hanse woh,ien Theater, Opern. Bälle, Knnstaus stellungen besuchen und Spazierfahrten unternehmen in schöner Equipage. Ihr Leben soll ununterbrochenes Gluck, ohne ede Sorge sein. Sie würden nichts zu Uhun haben, als sich zu amüsiren." Rosalie Kogler lachte hell' auf. Wußt ich'S doch, daß Sie ,Jhren Spaß mit mir treiben," kicherte sie da.in. Sie erzählen mir eine Art Afchenbrödel Märchen und ich soll daran glauben. Schade, daß Sie keinen langen silberweißen Bart und keinen Talar haben, aus den allerlei wunderliches Zeug gestickt ist, sonst konnten Sie behaupten, Sie seien ein Zauberer und würden selber das Alles bewirken. Können Sie dieses einfache Kleid in ein reiches, seidenes verwandeln und mir so kostbaren Sch.nuck anhängen, wie ihn Fräulein Reinhardt trägt auf der Promenade des 9!achmittags? Und gar eine Equipage ? Nein, heute geschehen keine Wunder mehr. Woher sollt- alt' das Geld zu solcher Pracht und solchen kostspieligen Vergnügungen kommen, das: ich die feine Dante in dem herrlichen Wien spielen könnte ?" Ich bin reich, sehr reich sogar," antwertete Maienthal. Ich wäre bereit, jeden Wunsch Ihres Herzens zu erfüllen und Alles, was ich gesagt, würde nur einen sehr kleinen Theil meiner jährlichen Nevenüen in Anspruch nehmen." Fräulein Kogler sah ihn schaif und ernst an, dann entzog sie sich ihm und erhob sich. Als sie vor ihm stand, hatte ihr Blick einen wunderbar edlen Ausdruck.. Herr Maienthal." sagte sie sanft, aber entschieden, Sie haben mich mißverstanden, oder ich mißverstand Sie. was ich indeß nicht glaube. Als ich sagtet daß ich Wien sehen möchte, dachte ich an nichts Anderes. Aber nimnlermehr kann ich so hingehen, wie Sie sagten. Ich gebe zu. daß ich mich hier in Gmunden nicht so glücklich fühle, wie es bei vielen Einwohnern der Stadt sicher der Fall ist ; denn ich fühle mich von dem Loose, ulches LaZ Schicksal mir zugetheilt, ebenso wenig befriedigt, wie von meiner Umgebung. Es mag nicht recht von mir sein, das; ich diesem Gcfühle nachgebe, aber ich habe es. nun einmal und kann nicht anders. Mir ist zuweilen, als ob ich bald eingesargt toerden müßte hier zwischen den felsigen Alpenhi)hen, wenn ich nicht fort konnte in eine andere Weltgegend.' Die Leute, unter denen ich auferzogen worden, sind gute Me.ischen in ihier Art, aber mir ist oft, als ob sie ganz anders dächten und fühlten als ich. Ich möchte etwas mehr im Leben erreichen, als es mir hier möglich erscheint ; etwas Besseres und Höheres, und wenn ich einmal nach Wien ginge, geschähe es nur, um dort Gelegenheit da'.u zu finden. Ich weiß nicht, wie da kommen müßte, ich habe keine rechte Idee, was ich thun kö.inte ; aber niw ist, als müsse es dort einen PlaZ für mich geben, wenn ich ihn nur zu sinden wüßte. Ich würde jedoch unter keiner Bedingung hingehen, wenn ich dabei meine Selbstachtung oder die Achtung meiner Bekannten und Ver. wandten gefährden sollte, so bescheidene und einfache Leute die Letzteren auch sein mögen. Meine? Mutter wäre es gewiß lieber, wenn ich gestern im See ertrunken wäre, als daß Sie mich für ein Leben der Schande gerettet hätten." ,',Aber, theure Rosalie," rief Maienthal, als er Thränen in den blauen Augen der schönen Blondine sah, waö Sie befurchten, beruht auf einem Irrthume, Sie haben mich mißverstanden!" Ich fürchte, es ist nicht so, mein Herr !" war die Antwort des Mädchen. Ich glaube im Gegentheil, Sie mißverstanden mich. Aber ich kann Ihnen deßhalb nicht zürnen. Sie retteten mir geftcrix das Leben, und ich bin Ihnen dankbar dafür. Ich würde viel thun, um yyen meine Dankbarkeit zu beweisen, aber es gibt einen Preis, der mir zu hoch wäre. Doch genug," fuhr sie fort, indem sie ihre Thränen trocknete und dann lächelte, wir wollen nicht weiter darüber sprechen. Ich muß heimeilen; die Mutter wird besorgt sein um mich und auch Anna" le zürnen mir wirklich nicht?" fragte Maienthal. Nein!" entgegnete sie sanft. Ich sagte eS bereits." Wollen Sie mir die Hand darauf geben T Sie legte ihre kleine, aber wohlgerunbete siechte in die seinige und sagte in gewinnendster Weise : Da ist sie ! Und nun nichts mehr über gewisse Dinge ! Wir wollen gute freunde bleiben, so lange Sie noch hier sind, und wenn Sie fortgehen, werden Sie mich bald vergessen und ich werde mein Leben fortführen, so gut es eben geht." Und mich vergessen !" setzte jetzt Maienthal im Tone ii.'fen Bedauerns hinzu. War's besser, wenn ich's nicht thäte?" fragte sie. Wollen Sie, daß ick Unglücklich werde?" Warum sollte meine Abwesenheit Sie unglücklich machen, wenn Sie mich doch nicht lieben wenn Sie wünschen, daß ich gehe und daß Sie mich niemals wiederschen V Das habe ich ja nicht gesagt," cntgcgncte Rosalie. Ich meinte " In diesem Augenblick unterbrach sie ein heftiges Geräusch in den Tannen. Hinter ihr, als ob dort ein2Lild durchbräche,und zwischen einigem Niederholz stürzte ein Mann hervor auf den Gehweg vor den. Beiden, der unter einer wilven Verwün. schung Rosalie Kogler an einem Arme erfaßte und sie von Maienthal fortriß unter dem Ausrufe:

Hab' ich dich endlich erwischt, du X'iwtswürdige ! Fort von hier, nach Hause !''' Was wollt Ihr? Wer seid Ihr ? Wie könnt Jb? es wagen, Hand an das Mad eben zu legen ?" rief Maienthal dem ct oinär gekleideten. und wie ein stark gealtcrtcr ünf.igcr aussehenden Manne zu, wäbr.'nd sein Gesicht sich vor Zorn rothete, und mit geballten Fäusten stürzte cr auf den Andern zu. Wer ich bin !" kreischte der Mann, Maicnthal mit seiner rechten Hand von sick' abwebrend, indeß er 3!osalie mit seine? Linken festhielt. Ihr sollt es bald erfahren, erwisch' ich Euch noch einmal mit meiner Rosel da im Gebüsch herumschleifend." Eure Rose'l ? ich bitte, wer seid Ihr?" fragte Maienthal. Hättet Ihr nicht ichon graue Haare und sähet Ihr nicht augenscheinlich wie betrunken , aus, ich .vurde Euch zuerst zu Boden schlagen und dann fragen." O, nicht doch, Herr Maienthal!" flehte Rosalie. Es ist mein Vater." - Ihr Vater !" rief der junge Mann, einen Schritt zurücktretend, und dann betrachtete er erstaunt und auch sichtlich mit Widerwillen bald das schöne Mädchen, bald wieder den rohen Alten. - Ja, ihr Vater bin ich!" tonte es rauh und heiser aus der ' Kehle des Letzteren. Versteh'n.Sie!" Die elegante Erfcheinung kaienthal's schien ihn zu hindern noch weiter den Ausdruck Ihr" zu gebrauchen. Ihr Vater, Christian Kogler. Und nun, da ; Sie das wissen, geh'n's Ihrer Wege. Auch in meinem Hause brauch' ich Sie nicht, verstanden ? Es soll Niemand da dem Mädel dummes Zeug in den opf setzen; gar Niemand ! Und du", rief er dem Mädchen zu, sie heftig am Arme schüttelnd, du kommst mit mir !" Und er zog sie so plötzlich nach einer Seite, daß sie zu Boden gestürzt wäre, hätte Maientbal sie nicht, rasch herbei springend, in seinen Armen festge (alten. Seid doch nickt so roh mit dem Madchen!" rief er jetzt. Das ist Mißbrauch Eurer Vaterrechte. Wenn sie nach Hause gehen soll, wird sie es tbun. Wozu sie verletzen ? Laßt los, sag' ich!" , Ihretwegen noch nicht, Sie feiner Herr !" antwortete der Mann höhnisch. Es geht Sie gär nichts an, wie ich mein Vaterrecht ausüben will. . G'haut wird's dafür, dasz's mit fremde Herr'n 'rumlauft, und ich bätt' Lust und sangert gleich daan." Dabei erhob cr seine Hand drohend, als ob cr auf das Madchen losschlagen wollte, aber Äaienthal warf sich zwischen den zornigen Alten und seine Tochter, und indem er Rosalie mit seiner Linken umfaßte, gab cr dem Vater mit der rechten Faust einen Stoß an die Schulter, die ihn eine Strecke weit zurücktcaimeln machte, bis sich fein Fuß in einem Epheugewinde am Rande des Weges verfing und er zwischen den jungen Tannen auf den weichen Waldboden niederstürzte. Ehe cr sich wieder erheben konnte, hatte Maienthal Rosalie eine Strecke iveit fortgezogen, und Beide näherten sich dem Ende des kleinen Tannenwäldchens der Satcri-Anlagcn, aber Rosalie bitter weinend vor Demüthigung und Schani. Ach. wie unglücklich bin ich'" schluchzte sie. Das wird nur der Vater nie verzeihen! O eilen wir, daß er uns nicht einholt. Gott weiß. wo,;u cr fähig wär' in seinem jetzigen Zustand." (üorließur'g folgt)

Im Tzn ei Italien don LthlodigroZ heilten ZZrau M. Fitzpatrick, Si aker Str.. Svort Wayne. Ind.. von Rheumatis rnuS, an sie schon seit tt Jahren gelitten. Tom Osten und Westen kommen Leugniss über die wundervolle Heilung von Rheumatismus und Neuralgie, welch eft bei Leuten bewirkt wurden, welche lange an tiefen Ichrnentjaften Krantheitcn gelitten hatten und vergeblich Hilje suchten, bis sie ihre Zuflucht nahmen zu völlig harmlos, wirkt diese Medizin schnell und sicher, prompt Erleichterung und Heilung ver, schassend. Frcttt Jno. D. Nutting, North Creek, N. 2)., schreibt am 29. Mai 1884 : : ..Drei Menare lanq ar ich i Folge , Rbtt rnatitzmu bilflo. nahm im und eine halbe Flascde Atdlepborv und bin jet nach einer Woche fast nieder gesund. Heute eiste ich von Mechanieillk. (60 Meilen entfernt) hinter. Ich halte ätMorbo rcl für die trunterooüste Medien, die je gegen Rd mattem u entdeckt wurde.- (Am l.Äugustz Frau Nutting ist jkst gänzlich wieder gesund nd sie dat einige ierua Flasche Athlophoro an. ihr Nach, dar verkauft.) Wenn Sie kltdlodhoroZ nickt in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir Ihnen, nact) Empfang det regulären Preise ein Dollar per Flasche dan'elbe per Erpreß sranco zusenden. Wir sehen e lieber, wenn &e es vo Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn r dasselbe nicht führt, lasten Sie sich nicht überreden, etwas Anderes ,u versuchen, sondern bestellen Sie so fort bet uns, wie angegeben. AthZophoros Go. 112 W.ll Str., New York. Kommt und seht unsere UMW GASOLIN OEFEII ?. 5 und 4 VlkLner. ctjtoij itorFotrolcurn Oesen Alaska Refrigerators . Eisschränke. Lampl N-Oefen 200 langes und alle Sorten Lesen. AnÖ (eniJett 2 Ost Washington Str. !

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