Indiana Tribüne, Volume 8, Number 192, Indianapolis, Marion County, 30 March 1885 — Page 3

BorseMung A. ri S 9J dAF

bilft denen, die sicb selbst helfen. Die Natur dat Krauter zur Heilung meusölicher Uebel aeschaffen und die medizinische Wissenschaft Sat ihre beilenien Kräfte, sowie die zur Be rsäl!:zung der Krankbeiten nöthizen Cembi Nationen erkannt. Las Resultat dieser Ent deckur.gen und Combinationen ist I iWi-J T- ?- im- u v- V Seit rle'en Jahren ist es in schweren 351 le von Nieren und Lederkrankheiten, Maltu, Dyspepsie, Nnverdaulichkeit, Schsche, Mattigkeit etc. geprüft werden und hat ßetf Hilfe und Heilung erschafft. Tausende ron ZruanisskTi sind dafür ausgestellt rc erden ad daSÄlttel ist fehr beliebt. I. O. Etnnbriier, Superintendent deJ Lancuster Es., Pa.,.Hsfpital4,.schreidt: 3$ wank e in eiuer groß Zkl ton FZIen r D?pe?fle. Nieren.Kranlbet. fctlxrf4ert. deutnct;rnul. Ldma und Tcrcfe! au uni nroter. tich mit den dtüea Resultaten.". ' F. pgffmau, von Circleville, D-, sagt: . ..Hirrdu-ch testrinige iA. ras ich an sileichenrem Bieder litt us durck ttn Ukdrauch einer Flasche den ishler'S Krä Sittn ollftändig kurtrt wurde.Mister 2icrb Ditters So. - 526 Commcrce Str., Philadelphia. yrtcr' zrurh DnratjtB (chliit fr '(L. üdttch. JI&IO Di kürzkSe uuZ lt$t Bahn nach Ixrnisville, NashviUe, MernpLIs, Ch&t tanooica, Atlanta. Öavannah, JackoiMlie, Mobile and New Orleans. . rÜ D:;tfciU)an sur Passagt-rf nat t Cireui ettu direkte Route zu ebmeu. ValaS. Lcklaf. und PariorWeaen iteiiöer Sbiea? und LzniSdille un' St Lon:,' jst Lroiliri'il alju Wagenlrechsc!. örasert, dwUijreti ?nd T,ch'rh,tt bt'. die St?" alte zuve"assig, . -m. & ia. M. Tl. Derln, Wnt eneral assagier.Ugent, tm.&' t?tngtor und aataotf etr-, 2d,l K. W MKrw' SnrAnntn1ftnt. Rc::s5ilioruis3ti;iial? , ... U .,.! -i - -i. i r. : : i liZiUt. i?-?.uvftiifin?tr ÄJl.fjcf esa:!Bjt. c srif. -ley ?:!. 7 ..-i'. u & Äi'tes-k SitiSf. s "es e ..,r7 u.ar'5Su?cl!Z ' v 'k-irn w ttrl'xr'i. -Xku-ititC v?;t U. ?? :j?- "5ti. r ?ctt &u.: isttf, - i7: tn q ur rjiqr? fa:uf. f-'- li. ui.i jZraiJafett ;-'t. i ,,. n tr. ! ;! s?,. ur,i v.'? ?.'tr. :s .. kH :r.''.iv'jijii a. 13 Ä:.-5:t u.!. -'.wn rt. il.3i :t. " tt:.-s t; : "-'.vr.-c nr t;iti. In. r'.a :;r ?'.nt Skr. '..nte Kr. u'ji,'.filn jJT fU.n-u',3-!5? vff !:.; tlre. ftfc Zt;tt iu in '-iUt unt iti c2 Olli:.'r; uni 5,. t M iiZtfi üt. S5 .vö.n; cne j;. X'Iawa: 1W Tc5,2?a: "- I htZN itr. t. I r-eil iüxrt. $tnnfff(oania un $ratt C:r. 22 '."C. 5. ingir. H.'sk Cichkz, vxjr . ÄtffOfispt uns 5t. Slair Ttf st 33in'- un Tttt-jjn iir. 3 en:;f.r.ar.!,2 St?, ani Hz i;:ifif;t ndLiett, ztt. 213 TTir.tP;j r.ns 'j'.ji.'.t Stt. . : rr;r. ;;:-.:: iiit-Ätiatn f. 4 i;;.t?f.i i cc;f,rt Ltk. :il . t;r.? Xe. une Z.ch? lüv :i.itr.."Z Nilnat SU. vi Vlrr'a i'er.-T. tr. .ri-U wm ivff tr. iMr.'ta.t. ua'j ?tnt Et, 37 .i&;r-iui.. J8 nlaf tnfc 'ivri s:s. . Ä iZ'.'.Sü7.U'!o.ö552 Stt Zli 2Zs- nr.i üTcIr.vr 2-:. 113 ßS U'" tr.tt !r. 3?4 6i&r.t ftifcr ü:t. Cl Oas)r:zr!, iii): in-: it. tl gtM."J.:rf und Kr.'jinij.i "5ti 4Z i?irt3u.-? ur b Vita r! S,r. 45 lAiV.'MA 'iNd fSciinjtjft M 35til ar.b 05J u. 47 f tr.rtÄje n Sa.stsv 43 Ä;n8a.i' rtc-; 49 3r.bl3r.5U. 112 usur! n V2r?:s?5 5;:. Hl iZ?Zstsxi un Sabcf!) SU. eis ,"?t2ufc!Ta ve 421 3.. fi'a"1 A3S 3Ztn;i ???'.,.'.!! 5li. 2i,6ttyr,i tt?u:f;a::a 5 ritft -r-.i IBcia'; 54 Ät5 3atiCrvtStt. y f v-ti üiii) fftwrgU i. 5? MSZiMur. r.i Rsy S. .v.iti'p". J?k. an ÄorrU 5tr. W !n8,:cn Ao. un Innla t 13 t3S unb Wo4ot6 tu aatala Aoc.unfc 2rui. 514 Union ub r.onil Stl ' 316 I'.nst und ans? S 7 9l9ntl wnfr iaccta Ctt. 81 Ceittj na; ZcUrnat Ctr. 2 Vs,I2i un BvUiriin f.. ScUaarc uns VeSan, n. und ian, Ät, LS ittadama , ,?g:na 57 tkginl v. und ieZtza, , Oft n Tod? St?. PaZ?loa,i Str. undadi?o ,,. liVl iKccman uai Dsugett, Str. 71 trjlni uaZ Hurou Ctr. 72 C3 utij ifAri.a it. T3 Ä'ititgtc n 4n& etntwn Stt. 74 VHttO?. 5 Wet5U'5tt, 7ft49i.üuj ;irc. Cun ur JgiKS s:. turatnia ii??- ur.a iitUt.-i, "7v Ao. un UlR. "711 ei-uct u.U ?:5,xU itf. 715 a-jitlfc 4e un aurtl -71 TRiiiii0uee Crr. r e.0 .af itt?r T. ti .r?? fit. öalii.ston itti ttlaiear ttl 83 Cft an irt -4 fitva ujil und Datifcion Ge i Za jf rti.eic-;olJ. ,. Staa:cu Är-e-.it Cr.f -tal urMSiUitncton C5tt K lutu Jfl.i if.i g A'.aa-au. Oü 2SahiugtnftiI S vif uni t.. 8tt Dito und H?s 5t 51 9ati)4üii nag? !'tnbtin Str. 92 Wrtätan nnb Jt orgta Stic. 4-ft-l 9r.8t5iflnal. 1-2-1 Ud haften nrtbnicl', tcfitit II am. S S Stana( at 'Ätuer S)iu4. Rroet ei4a S au .Hr,lSlSZk,r d. I( chz. u fct viutaii.'

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Kreuzdorn.

Roman don H. Schobert. (Fcrlsktzu. g und Scklub Tadln rollte der Zug und trug die beiden' Auswanderer mit sich sott aus der Heimath. So tief die Trennung Werner zu Herzen ging, er sagte sich doch, daß es so das Beste sei, und in tiefster Seele lebte in ihm derunzerstörbare)lau be an dS Bruders Genius. Allein stand er auf dem Perron und sah dem Zug nach, soweit er ihn noch mit seinen Blicken erreichen konnte, dann aber hob er den Kopf, seine Brust dehnte sich, seine Lluqen leuchteten. Auch er war jetzt frei, Herr seines Lebens, seines Willens. Jede Fiber in ihm sehnte. sich' nach Lona, und obgleich es noch früh war, die Konvex nienz allein hät:c ihn nicht davon zurück gebalten, sie jetzt schon aufzusuchen. Aber es gab noch so viel zu thun ; zueyt im Atelier, dann mußte er den Wechsel einlösen; nichte sollte- ihn mehr beengen, wenn er vor sie hintrat,und lächelnd schalt c? sicb einen Ungeduldigen, weil ihm gar so unruhig und bange, nach ihr zu Smn war. Tie Ariaddle hatte ihren Einzug in Wcrner'S Arbeitszimmer gehalten, über seinem Schreibtisch hing sie im günstigsten icht. Er selbst hatte sie aufg.-han gen und als, er fertig' geworden, machte er zur Zerstreuung einen Gang durch di: Wohnung. Unheimlich und verlassen starrten ihn die leeren Zkäume an, hier lag eine Schleife, dort, trat er auf eincn liegen gebliebenen Handschuh, das Mädchen hatte wohl nur süchtig, aufge räumt, da sie sich plötzlich Alleinberrscherin hier sah. Wo aber war Leonhard Der Professor blickte auf die Uhr. Mittag war längst vorüber, er hatte wohl seinen täglichen Spaziergang angetreten, denn dort lag Spielzeug und sein Mantelchen. In dieser trostlosen Einsamkeit besiel ihn plötzlich ein Schauer, er kam sich vor wie ein abgeschiedener Geist.der noch einmal die Stätte seines Heimes aufsucht, um Spuren des Lebens zu sinden, allein umsonst. 9!ichts rührte sich oder gab ihm Antwort. In Luilgatt'S Boudoir auf oem Schreibtisch 'lagen beschriebene Papiere, ein Blatt davon war mittendurchgeriffen. Mechanisch fast fati! er darnach, mehr um sieden neugierigen Augendes DienstMädchens zu entziehen, als um sie zu lesen, aber dann fiel sein Auge darauf, er erkannte seine ebenen Sckriftzüae und end lich sogar den ganzen Brief.den er damals in der Verzweiflung seines Herzens an Lona geichrieixn, den sie also nmals erhalten hatte. Ein namenloser Schreck besiel ihn. 0 mein Lieb, mein armes Liebchen," rief er jetzt, was hat man Dir ge than! Also darum war Dein Glaube ge starben!" . Er eilte vor die Ariadne, blickte lang: auf oas Bild, ja, nun verstand er den schmerzlichen Ausdruck in diesen Zü- ,-". 1 L t . t t l l' tL. 't gen. 'vunoervar piantia? onaic imn der vollendete Zkopf entgegen, als theilte er die Gefühle, die in diejem Augenblick die Brust Ws Mannes durchlebten, und Werner streckte die Arme aus und sagte : ..Warte , nur noch ein kleines Weilchen, dann komine icb, und mit mir das Gluck." Die Sonne sank, als er sich endlich ibrer Woünuna näberte. Mrt über menschlicher Anstrengung hatte er erst alles erledigt, sich ganz frei gemacht, ehe er diesen letzten Weg antrat, ehe er den Tribut elnsordern wollte, den auch lym das Leben zollen mußte und den es ihm bis ,ekt scbuldia aeblieden. einen Brief trug er auf der Brust, sie sollte earaus erkennen, daß er besser war, als sie ibn aebalten, dan er sie weder veraessen. noch verlassen, sondern sie immer einzig und allein der stern semes VajemS ge Wesen war. Das Zimmer war leer, aber cS trug noch die Spuren ihrer Gegenwart. Auj dem geossneten lavier stand . ein verailbtes otenblatt und iener Qaucb errüllt? die Luft, der unzertrennbar von -seiner Bewohnerin ist. Die dunklen Vorhänge, die geschnitzten Möbel ga ben Zeugniß von ihrem Geschmack, det Harmonie, die ihr aanies Wesen ausströmte. Sein Herz wurde weit, nur wenige Schritte trennten ihn von ihr und leize und langsam legte er ste zu rück. . Unter der geöffneten Portiere stehend war? er einen Blick in das Boudoir und lächelte; da lag die Gesuchte in ihrem . ' sti f V weißen negiigee auszeurear aus oem Divan und schlief. Die Vorhänge waren zugezogen, purpurncDämmerung herrschte in dem Naum, nur durcv eine patte vie sich acöffnet batte. brach ein schmaler icbtitrabl. liek über den Schreibtisch, die blühenden Blumen, und verschwand in den Falten der Portiere. Leise kam Werner näher,. setzte sich aus das Tabourct in ibrer Näbe.und sab sie an. Der eine Arm lag ausgestreckt an fi.u ' v.n:i. - w . ' oem Q)on mcucuiiie orper, ver in seiner bewegungslosen Nuhe wie ein plastisches Vicisterwerk erschien, der andere war bis über den Kopf erhoben und der herabgefallene Aermcl bedeckte eilten Tbeil des Gesichts. Die Zvinaer batten in das rothgolöene Haar gegriffen und eme gelöste ocle in an der ette herab und verschwand in den Spitzen des lel des. Todtenstille herrschte in dem Zimmer, nur feine eigenen Athemzüge schienen ver ncbmbar, und endlich, hingerissen von Glück und'Licbe, flüsterte er leise:" ' vftma!? -. vDie schone Schläferin rührte sich, dai liebe, holde Antlitz, nach dessen Anblick er sich in all' den schweren Stunden, sc unaussprechlich gesehnt hatte, kehrte sich ihm zu und seliger Freuden vermischt mit bebender Fürcht schimmerte in ihren Augen, als sie Werner vor sich stehen sah. Er aber stürzte neben dem Ikuhebetl auf die Knie, umfaßte die schlanke Ge: stalt und begrub ' sein heißbrennendes Antlitz in ihrem Schooß. ,- Und ihre wei ßen Hände bewerten sich leise,fast zaghast über sein Haupt, als wollten sie sich erst vergewissern, daß sie auch ein Recht dazu hatten. 0 meine Lona," stammelte?, nachdem ihr Ne4 erklärt batte in trunkener Freu.

oe, was Yat man uns erdulden lassen. Jetzt aber halte ich Dich in meinen Ar men und keine Macht der Welt soll mich wieder von Dir trennen. Sprich, Lona. sage mir ein einziges Wort, daß Du nicht an mir gezweifelt hast, daß Du noch mein bist." Wie kannst Tu nur so fragen, Geliebter. Habe ich auf kurze Zeit klein lieh an Dir gezweifelt, so ist doch jetzt wieder Alles hell und klar in mir. Das Glück das mir das Leben gegeben, es hat i Deine und nur Deine .uae aetraaen.

O wie danke ich Dir, daß Du gekommen bist. Ick wupte, ich wurve nicyr vergeolich auf Dich warten. Lange hätte es Deine Lona nicht mehr ohne Dich ertragen können." Werner richtete sich auf, der einzige Augenblick des Glücks hatte ihn verjüngt, r rt pi.si ' ? ...vfix.rcfsi 'emer U)eiait oieiiuigcnoinvcciajuiuai wiedergegeben. Mein gutes Lieb, habe Dank für Dei-. ne Worte. Sie beweisen mir, daß ich das Recht auf mein Glück nicht verscherzt habe. Das Schicksal hatte viel, fast zu viel auf unsere Schultern geladen. Jetzt aber liegt die Zukunft wie heller Son nenschein vor uns. Glück auf, meine Lona ! Wir haben die Prüfung bestanden, nichts steht mehr zwischen uns, mein bist Tu jetzt, mein herziges, holdes Weib." . Und Luitgard?" fragte sie, ihn rnfc thend anschauend. Sie wird unserm Glück nicht mehr im Wege stehen.- antwortete Werner mit energischem Ruck das Haupt emporwcrsend. Sie hat mich zum zweiten MaU verlassen und dies Mal will ich mich von ihrem kindischen Trotz nicht wieder desiegen lasten. Sie hat gewählt und sie hat das Beste gewählt für sich selbst, für unS und für noch Jemand, meinen guten, klei nen Knaben, in dessen liebebedürftigem Herzen Luitgard's kaltes, abstoßendes Wesen die Blüthen froher Kindlichkeit er: stickthat. Gott sei Dank, noch ist nicht zu spät, denn ich weiß, meine Lo14 na Ich werde Deinem Knaben eine treue, liebende Ä!uttcr sein," flüsterte si;, sich in seine Arme schmiegend. Er soll seinen vollen Antheil an unserm Glück haben, sein armes, kleines Herz hat ja auch so schwer darum kämpfen niüssen." Werner drückte die holde Gestalt fester an sich und ein. Sonnenstrahl, der sich scheu durch das Fenster stahl und Lona's Haar in goldigem Braun erglänzen ließ, aab ibm die Gewährleistung einer glücklichen Zukunft, eines stillen, frohen Friedens, nach so viel trostlosen Herzens kämpfen. (Ende.) Die Rose dom Traunse?. Roman von Lader R i e d 1. (Fortsek)unJ. Jetzt kam auch Werthner mit den Gegenständen, die Maienthal seiner Obhut überlassen, an diesen beran und bedeu' tete ihm, das; sich die Mutter und Schwester von ?!osalie Kozler bereits mit den Kleidern der beiden Mädchen auf dem Laiidwege nach dem Fischerhause am Grünbcrg begeben hätten. Um so besser ! Dann komm'!" rief Maienthal, und von seinem Freunde begleitet, durchschritt er dle dem Durchnäßten bereitwillig Raum gebende Menge und verschwand, nachdem er einen kleinen Vorgatten durchschritten, bald in einer der nächsten Billen. Eine ziemlich luxuriös ausgestattete Wohnung in. einem Hochparterre nahm die Beiden auf und Maienthal ließ sei nen Begleiter in einem kleinen Salon warten, während er seinem Diener in ein anstoßendes Gemach folgte und trok kene Wäsche und Kleider anlegte. Nach dem er noch den Diener in das Hotel Bellevue" entsendet, um der dott einlogirten Mutter von Aurora Reinhardt Kunde von der Rettung ihrer Tochter zu bringen, trat er zu Werthner in den Salon, fröhlich, heiter und mit leuchtenden Blicken. 4r zündete sich eine Havanna an, bo: Werthner ebenfalls eine solche, unt schweigend ließ er sich mit diesem an einem der Fenster nied.'r. Du siehst gar nicht erschöpft au?," meinte Werthner, im Gegentheile, wie verklärt vor Freude über die gelungene Rettung." Maienthal blies ein: dustig? Rauche Wolke vor sich hin und riei: ,.Ob ich mich freue! Ich würde hundcn?.a! mein Leben für sie wagen. Mein .';u!nel, welch' eil herrliches Geschöpf!" Ja wohl," enr-zegnete Werther lacbelnd, Fräulein Aurora Reinhardt ist eine seltene Schönheit." Ah. bah! Wer spricht von ihr?" war die mit großer Emphase gegebene Antwort Maienthal's. Aurora ist eine der eleganten Modepuppen, wie man sie in der wohlhabenden Llasse der Wiener Gesellschaft oft genug trifft. SL' mag glänzen in den Salons, in denen :nan das Leben der Aristokratie nachäfft, sie ist sogar' schöner als viele Andere witzig, elegant und versteht sich a if a!?e Künste der feineren Koketterie cUur man wird das müde, wenn man c5 so oft und im Ueberinas; findet. Doch diese Rose voni Traunse:" ist ein wahres Wunderwerk der Ramr! .Ach. wie tief sic erröthete, während mein Blick schwclzte im Anschauen ihrer reizenden Formen! So mag im Kleinen die bethaute Rose erscheinen, wenn der erste Sonnenstcabl des Morgens sie begrüßt. Ich war b zaubert, mir schwindelte, und es war ein Glück, daß sie floh vor der Gluth meiner Blicke. Sie bat die Reize der Liebesgöttin und den Muth einer Amone !" Sie hat dich wahrbaftiq zum Dichter gemacht," sagte Werthner, aber nicht. Jeder theilt die Begeisterung eines Ande ren. Der Geschmack ist verschieden. Ich sinde Rosalie nicht halb so. hübsch als ihre Schwester Anna." Nun und?" erwiderte Maiemhal mit einem fragenden Blick auf seinen Freund. Nach einer Pause setzte er hinzu : Folgst du vielleicht dieser Fährte V Man muß doch in der Sommerfrische noch etwas Anderes zu thun haben, als immer See und Felfenberze anzustarren, was endlich auch ermüdet." So, so!" erwiderte Maienthal. Es mÄte ein Wunder aescveben, wenn icu

vatd eine Zweite reizender und liebliche? sinden sollte."

Solche Wunder stellen uch oft nach ein paar '.'.o.iaten an," m .".nte Wertbner. , Maienthal beachtete es nicht und fragte: Was weißt du von der' Familie ?" Es ist nicht viel zu s,:gen darüber,"

antwortete Werthner. : Rosalie und Anna sind nur Sliessshwestern. Der alte Kogler istRosalien' leiblicher Varr, aber Anna das Kin) ciucr früheren Eh: ihrer Mutter. Deren -erster Mann hieß Wallner. Was den alten Koglcr bc--trifft, ist er. so viel ich weiß, ein Taugenichts, der selten ohne Vranntweinflafcs sein soll und sein Weib wie seine Stieftochter roh behandelt. Es wäre eine Wohlthat für jedes der Mädchen, sie dem Un.old zu entführen.". . Hast du vielleicht bezüglich Anna's diese menschenfreundliche Absicht, mein lieber Paul ? Und glaubst du, daß sie zustimmen würde V fragte . Maienthal. Ich weiß es noch nicht. Ich habe sie noch nicht gefragt." war die Antwort. Und du nennst sie schöner als ihre Schwester?" rief Maienthal. Wüßt' ich, daß Rosalie mir folgen würde, .ich entführte sie noch heute !" Ein Donncrschlag erfolgte draußen bei den letzten Worten, dann erfolglen Blitze, nachdem dunkle Wolkenmassen vom Höllengebirge über den See herabgesunken waren, und fast gleichzeitig schoß der Reg? in Strömen nieder Die Promenade war jetzt ganz menschenleer, und als die Beiden ihre Blicke über den Vorgarten hinaussendeten, auf den an diesem vorübergehenden Fahrweg, fuhr eine geschlossene Kutsche vorüber, an deren Fenster sich das Antlitz von Aurora Reinhardt zeigte, welche mit freundlichem Kopfnicken nach dem Fenster der Billa einen Gruß zu senden schien. Die Beiden erkannten sie. Sie dankt ihrem Lebensretter," sprach Werthner. Aber sie ahnt nicht, daß sie dabei eine gefährliche Rivalin erhalten." Es ist auch nicht so," widersprach Maienthal. Ihre Ehanccn bei mir waren gleich Null schon lange vor dem heutigen Tage." Ein Versucher. Tcr nächste Morgen, der einem schönen, stillen Abende folgte, den die beiden Freunde theils im Theater des Städtchens, theils bei einem Souper im Hotel Bellevue" zugebracht, wo sie viel von den beiden Schwestern und deren Angehvrigen plauderten und auch erfuhren, dafc Aurora Reinhardt auf Anordnung des Arztes das Bett hi'tete. war voll goldenen Sonnenscheins und lieblicher Frische. Es war ungefähr ö Uhr, als Otto Maienthal, in einem eleganten MorgenAnzug von franzblaucmKammgarnstosfe. mit einem leichten braunen Hütchen bedeckt, und einen zierlichen Spazierstock von Fischbein mit einem, aoldenen Pserdekopfe als Knopf in seiner Rechten schwingend, in westlicher Richtung von Gmunden einen zwischen hübschen Villen nach einem Hügel cmporführenden Weg dahinschritt. Die Wiesen, durch welche der Weg führte, wie die reichbelaubten Aeste der darauf stehenden Bäume schi.nmertcn noch vom Regen des vorübergegangenen Tages, und je weitsr Maienthal emporkam nach der Höhe, auf der sich ein tki nes Wäldchen befindet, allen Sommer frischlern als Annenwäldchen" wohlbekannt, an das sich in geringer Entfernung davon die wunderschönen SatoriAnlagen" schließen, desto imponirender zeigte sich seinen Blicken der herrliche Traunsee, der mit seiner Umgebung voll großartiger Gebirgs- und Alpenformationen kaum seinesgleichen hat in Europa an erhabener Schönheit. Aber nur selten wendete sich sein mannlich schönes Antlitz dem grandiosen Naturbilde zu, obgleich er mehrmals stehen blieb und nachsinnend und mit einer träumerischen Miene vor sich hinblickte. Ganz andere Gedanken beschäftigten ihn. Er dachte mit rasch pochendem Herzen an eines der Madchen, die er Tags zuvor von dem Tode des Ertrinkens gerettet, und dieses Mädchen war Rosalie Kogler, die Rose vom Traunsee". ' . Die Mutter derselben, Frau Margarethe Kogler, war noch am Abende des vergangenen Tages nach der Villa gckommen, deren Erdgeschoß 'Maienthal für einen kurzen Aufenthalt in Gmunden gemiethet, aber sie hatte diesen nicht zu Hause getroffen, um ihm ihren Dank aussprechen zu können. Als Maienthal ihren Besuch in spater Nachtstunde von seinem Diener erfuhr, beschloß er sofort, am nächsten Morgen die Familie Kogler aufzusuchen, aber keineswegs, um sich selber Dank zu holen, sondern einzig und allein, um Rosalle wieder zu sehen. Nachdem er am frühen Morgen sorgfaltig Toilette gemacht, erkundigte er sich bei emem Manne, dem die Ueberwachnng der Billa und die Pflege des Gartens von dem Eigenthümer anvertraut war, nach der Wohnung der Koglers und erfuhr nicht nur, daß sich dieselbe in einer Seitengasse am westlichen Ende des Städtchens besinde, sondern auf seine Frage, ob es nicht zu früh sei, diese' aufzusuchen, antwortete der Mann : O, garnicht! Die Leut' stek'n früh auf, denn die Mutter und die Töchter müssen verdienen, was sie brauchen, weil der alte Kogler ein Saufaus is, der entweder betrunken z'Haus liegt, oder schon um Sechse ein Wirthshaus in Lehen oder Altmünstcr aufsucht." Ein Lächeln, das etwas Dämonisches an sich hatte, flog bei diesen Worten über die schönen Gesichtszüge Maienthal's, und ohne ein Wort weiter mit dem Hüter der Billa -u wechseln, machte er' sich auf den Weg. Als er das Haus erreichte, in welchem die Koglers im Erdgeschosse eine tleine Wohnung von zwei Zimmern und einer Küche inne hatten, traf er Frau Margarcthe Kogler bereits an der Hausthür, und es entging ihm nicht, daß sie mit tu nein Zipfcl ihrer weißen Schürze rasch über ihr Gesicht fuhr, wie eö' schien, um Thränenspuren zu vermischen. Frau Kogler begrüßte Maienthal, nachdem er seinen Namen genannt, auf das wärmste und herzlichste und bat ihn, in das erste Zimmer einzutreten, wo sie ihrem Danke aufs neue sehr beredt Worte verlieh. Maienthal unterbrach sie aber, indem er bemerkte, waS er aetban, sei ihm so - - . .

leicht gewesen, dan es nicht an und für sich, was feine Leistung betreffe, großen Tank verdiene. Die That har nur Werth durch die Vorzüge Ihre? Tochter, meine gute

Frau," sagte er, und ich hielt es für! m -4 t . e r r . meine PsliHt, nacyzueyen, ov ucy Nicht übl: Folgen eingestellt.". v, Gott ici nein !" erwiderte j Frau Kogler. Nur eine kleine.Nervenaufregniig suhlte 3!osalie, und deßhalb hat sie bereits einen 'iZ.'korgenspaziergang gemacht. Sie ging vor einer halben Stunde fort nach dein Annenwäldchen, sonst würde si: Ihnen gleich selber noch ihren Dank aussprechen können." Margaret!) schrie eine heisere und rauhe Mannesstimme' in dem nächstem Zimmer. - Frau Kogler zuckte ängstlich zusammen, und als der Ruf sich ..in zornigem Tone wiederholte, bat sie ihren Besucher, sich nur auf einen Augenblick in das nächste Zimmer, dessen Thür zugedrückt war, begeben zu dürfen. Als sie zurückkehrte, standen Thränen in ihren Augen und Maienthal fühlte, daß seine Gegenwart ihr nur eine Lerle genheit bereite, und er empfahl sich. Frau Kogler begleitete ihn bis an die Hausthür und verabschiedete sich von ihm mit erneuten Worten des Dankes. Das trifft sich ja herrlich !" sagte Maienthal zu sich selber, nachdem er eine Strecke von dem Hause entfernt war. So werde ich sie hoffentlich allein treffen. Ein verabredetes Stelldichein wäre nicht besser." Das Annenwäldchen war ihm wohl bekannt und er suchte es auf. Dasselbe ist von zwei unfern von einander stehenden Villen begrenzt, und ein Fahr- und ein Gehweg führen daran vorüber, an welch' letzterem mehrere Sitzbänke aufgestellt sind, die Morgens in tiefem Schatten liegen. Von ihnen genießen die Ruhenden einen schönen Ausblick auf ein kleines Feld und dahinter emporragende bewaldete Höhen, von denen ein Theil bereits zu den prächtigen SatoriAnlagen gehört und der sorgfältigsten Pflege geniept. Als Otto Mai:nthal an dem einen Ende des Wäldchens erschien, flog ein frohes Lächeln über seine Miene, denn eine kurze Strecke vor sich sah er Rosalie Kogler auf einer Bank sitzen und in einem Buche lesen. Sie ahnte seine Nähe nicht, und er stand eine Weile ruhig und sie bewundernd. Sie trug ein psirsichfarbenes Kleid von leichtem Sommerstoff und ein braunes Strohhütchen, unter dem reiche goldblonde Haarflechten hervorquollen, die tief über ihre Schultern hinabreichten. Ihre Wangen waren vom lieblichsten Rosenroth, und ihr Ant litz. das Maienthal von seinem Standplatze aus im Prosil sah, von seltener Schönheit und dem lieblichsten, fast kindlichen Ausdruck. Ein Rosaseidenband schlang sich um Hals und Nacken, woran ein kleines goldenes Kreuzchen hing; und es schien, als ob ersteres nur bestimmt sei, zu zeigen, daß seine zarte Farbe der des Halses gleichkomme, währeud letzteres von dem frommen Sinne der Trägerin Kunde zu geben schien. Ja. ja," flüsterte Maienthal, sieverdient die Bezeichnung Rose vom Traunsee '." Dann schritt er ihr entgegen. Im nächsten Moment blickte daö Mädchen von dem Buche auf, ein freudiger Ausruf tam.von ihr purpurrothen Lippen, sie schnellte von ihrem Sitze empor und irat ihm mit leuchtenden Blicken entgeaen. sortetzupg folgt ) Nnr Hmtl ?ilascben von vtiliddar? heilten Frau Tl. tziypatrick, 6 Baker Str.. ftert Süayne. Ind.. ,on Rheumatis xnui, an dem sie schon seit zwei Jahren etlitten. vom Osten und Westen ko Akugnisi über die wundervolle Heilung von Rheumatismus und Neuralgie, welche cft bei Leuten bewirkt wurden, welch lange aa tiesen schmerzhasten jirantheiten gelitten hatten und rergebllch Hilfe suchten, tü sie ihr Zuflucht nahmen U Völlig harmlo, wirkt dies Medizin schnell und sicher, prompt Erleichtcruna und Heüuna vn schaffend. Frau Ins. D. Nutting, Nort!) Crcek, N. V-, fchmbt aA LS. Mi 18: ..Trtl Monate lanq warch 1 Folge , ffb niak,mu dilfto, nahm zwei uv eine halbe Flasche Ltblextoroi und bin kn nach einer Woche fast rleder gesund. Heute reifte ich cn Medaic,ill. (60 Meile entfernt, dlerber. Ich balte tdlord ro für die wunrenellste Nkdwn. die je gegk Rdtt watikmu entdeckt wurde.- (Am t. tluiuft : Fra Nutting ist jetzt ftnjlich wieder esuvd sie bat einige ierzia Klascheu Athlophrro an thlk Nach tarn erkaust.) Wenn Ei lilkrß nickt in Ihrer vothek halten können, werden wir Ihnen, nach Empfang deT rtjulären Preiset ein Dollar per Flasche dastelb per Crpresj sranco zusenden. Wir sehen lieber, wenn &.t e von Ihrem Slvotheker tauf?, aber wenn er dasselbe nickt führt, lassen Sie sich nicht überreden, etwai Änderet zu versuchen, sondern bchclle Ei so sort bei uns. wie angegeben. Athlophovos Go. 112 Wall Str., New Jork. Kommt und seht unsere LYMAH GAS0LIII 0EFEII 2, 1 und i üi taner. RlonitorI?otrolcum Oesen Ia8ka Vokr!Fsrator8 ßisschranke. Lampi n-Oefen )iangks und alle Sotten Oesen.! (ll&T0Ha 10 i' . E&jferr O' 62 Oft Washington SK.

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ir?'- ' iy'J97Tt Xy?l l fr?rA'M&P? iE&ttZ2?rr&-fi:z -iv-Ä 5 vix tr- ' v H.-vrr; CifeobaHu -Zeit - Tabelle. Antunst und Abgang der tZlsenbanzSge in Jndianapolik.an und NZÜ Sonn tag. den 2. Nos. 1894. Kleveland, kclnmdnß, Tiuei?nati und 3nitauaöolit visenbeh (ttt Line.) Abgang: nknnft: V9xi 6 r t , ä e L r tSg ff.tOtHi verson Xc.10 50 m 9 W A r20.35 Ita tecten Ci l itt , , Cm I nd.rson V... jSS ?f r f.1 ...SLtL rl l.böXm 8 3 oshe Q& llV Ct 8 Or.lü.33 Kn Srightwosd Dldifisn, C. E..nd 3. gang ttzllch . 6.15 Ca. " iü.10 Km tLzlich. CMC 10.35 Ca JOORa 3. Ka 4.45 UcUch. hZQ - 11-15 CaiS 2 ist m r 'r tlgltch. G 35 Kk 7 .1 I !2g.ch 10.3Mim PMbg, kineinJüti & 5t. Louis Eisenbahn VPUBLY , ich ee tut r glich 4.25 B! eneai eount. 9.49 Dck Er ttUla emmenLonnt.1V.4L B Tt ccaulg. evkntag 44 bi VVVVckP r tkgltchlh.. 4.tt Ta?tvn aug onnt 41 Bm 5 y I iflgUch 11.37 1 Sonntag, .... 1.5 5? Ö 8 $ tigl ch 10. Kn Un I al. ,ntag4 UJÜE I cul. Chicago Kante fcla Kokomo. khte, Schnell. I Znd' ok. jag tstg.... ...1115 l eckneözua... IM L hi:ag rxnt.tt. a i Jndxl'l &ou. I trytei Ufft Vandalia Li. fStilXwi .... 7.1M! chnellz, S80t9a a 9n, x .... 11 55 m aii nnd ice. ,.10.00 (Ob temfcaui Ice. 4.ixt Um Tag Erxreß .... SJORa Kail und ct.. 4), SJaclftc , U.45 5! 3" 'fUSut Send i .'.lOBn I ettj end f s 4.00 ttm cout Send 5 .d'xi4 r... Löl Sth BendJ Sr d ktsnunatt, Jndiankpelis, St. LoK n. Ehttt visenbaha. Tiaeinnati Division. Lkouiv.?s L. 4.0g , Jndtanav Htr. ll(0 8v tnett'nati fite I TckL'otU, j , t Glneinna ... C. j ,. EtNk. 3UC .10.45 i neuem 9t 61012 S..46 kb et 9 a e.40 lim t täglich tut C.KUS fcji Chicago Division. PS Butl 0. 7.1USn hicago UaU x. Z.10 b kftrn ti 5.10 9lm IM täglich I rc 11..' m ijtc Leu ? . täglich e u.. 2Mn asayett, ee ..10.40 TL Uatl p.. ZLOK Eincinnat, lee. tu am Skffersonville, adtson ud 2di?vsvoü Etsenbaha. Ld 9z ttg. f.. 4.10 JdckadaU. 9.45 Bm S ad e... 8 15 ' SnKhtktkgl0 45U Jnd Kad Zail ÄjKKll.7tK Ri,nd IV tlfl. 0.45 Kniet 8 zUlg 105 Wabash, St. Loni, & Pacisie. ,thtctt 7.15 H3tXii 3.15 4ilülchI t c AI 7.00 N lZlr tä 8.00 ZolM t I..HJÜ Xet u GH Mail. B.5& K Loniville,?!ew Zlldany & Shieago. Lir.Li. Chtcaao i tgL.U.üim lz cajo Ji. tg!..t1.UL Knn ÄvC 5.0.5t ! Ktonon Äc luMB iUch Eit, fthicag. xHich. Cuo Eh. 4i aU 17. I 9i UM tu Indianapolis nnd St. Louis Eisenbahn Lag rxrei. kk. - KfiuBfi U( tüfiUQ 7.10 CM e c.oor oft u Lt L El. e.Z5K Zoeal Paffenaer 9 5UK Da, z e etägl bi Itanardlt 3.15 u et fe : täglich I u c C.IO 65 92b Indianapolis nnd Vincennes Kisendah. 1X.ail atr 4j 8.15 Um i tneenne Ku..)0 40 9m SU! cc . 4.14) ?!, I Bal ieuc (I, Ud jf St. Lotus Division. Vcref.eldkk t.10 'm i stacht r. ... 3.55 Bb Kai! u Ta"itt. b.i5 ! Kni u Tag 6 XV fim acht ft; U.ö 'Am 5HtcRt Ifc tc. 6.10 K Orftliche Dlvlsion. Oestl. l klail. .. .4.ZVm s Vaerfte krpre... 7 V0?m D.gl acxresj....ll tli J I t 10 Z5m Atlantic itp.... 6 Western Erx .... 4 45 Jndiana, Vleomiugton nnbWefter Eisenbahn Sa zu Rai!.. 7k!m anck TklFLceö.v5 5,rafsrdv. . Km u StJ Er tSgtl.lO -lm (lästern 6 C 1. täglich 3MBa Ein Sxee 11 Ah m uuntic x , 4.15 fim Cincisnatt,HalniltonZ?IvdtavspolitKiseudlh. 3ÖP StLoui 4.u lt? Sn.:tlBiaec 80 Bm 4ontsoiattc 4. na ISaiL Ilv tm .ndpil u St. 8 . 6.4ii m I Jnd, u ?tLuil 5) in., D.T.AR.Il '.dO 2 , Smetntt 50 Lüge um t. . iehn,e?il'er Mit H Schlas.Eage. mit p. ic:ia?'ii. ftt i U. .. .li tfi 0H!0 INDIANA M1CHIGAN

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