Indiana Tribüne, Volume 8, Number 189, Indianapolis, Marion County, 27 March 1885 — Page 3
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las Recept, nach welchem M'bln'ö ArZuter BittnS zusammenzeseßi ist, ist übn zwei ur.i;trt Jahre alt und fceuificn Urs?runzS. Z it ganze Reihe von Patent'Mkdizinen tonn v.iXt ein Präparat ausweisen, daß sich solch' tintt hohen Achtung an Um Orte erfreut, an itxst ti angefertigt rsird, als mm Xi Vs jalTTER' Es ist das best Heilmittel bei Nieren- ur.v Lcöer'Seskhverden, Dyspepsie, ZNagen krZmpfen, Underdaullchkett, Malari, pmsSischea Leschveröku."'ek. M ein Slntnlnizer hat es übt seines Gleichen. . Lö stärkt das SizNrm.' kräfriat und schafft . neues Leden. , - ' " X eritorbene Züchter Ha Fan Ya.. eil fittiin Zuriit usdaeatkttkr Bürgn, schriet eir: IT.itler'i Kriuter Bater ist weit und breit Waant und hat durch seine mediiintsche und bellen tiigennfrafrea eine große Stuf erlangt. Ich seid cnc eine gjrailte bab.verschtedul Zlasche gedrct und ich bin tiderzeugt. das Ut Äu D9&I ver titat i)X." . 5NlsKler Aerb 'Dltters Ca. .5 Eommerce Str.. Philadelphia. i&thxi angened SSunaiC5int5 kchlagt au ftfel. Gödlich. JI&IRTte töry&t ud dröe Bah uaü 7 Loimville, Naehvillo, Meniphia, Char tAiiooga, Atlanta, Sstvannh, Jackonville, Mobile &twl Zev Orioiis. Ks ist bartbetlöntt für tfaQjjter- 6 vw. Süden, tt drrett, 9bate zu aeömen. . - , Pala?, Schlaf, und Parwr-Waqeu a,sif&u Gtfcago und Lauriv'L, on: 5t Loui.' junt LsnisviU, cöi Wczensechs,l. Csrnfort, SSäelligkeÜ nnd Etcherbtt? llt tl tu Des die alt, znväfstze s. 2ffi. & . M. '.2R. XX. "Et. Dorlnjj, Aiftnt (General PrffazierLzkut, i6nlc liainitjn und 3atnU6tr. 3bl5 K. W McKkkna, Superintendent. ZZ?tter-A!arm:Signale. i .'-iTvulnar.ta Rassist. ? iupU'-miir üi ;!yr. tirifminta. chirrav un! 'Vn 7 4&lua&1Si$ln t:itj. HrILuze uwt Wa1jtt1tt-Ärr. 0 Zotnften und &itiai. U RsjfjchuKcit) Tl.. Z, ftUurt tr, d ?5rt W,n 1 f.r 3t!v uO ?fOTt23an 9. 1 VtA 6tr. uni'iÄvUiaf ' i-S C'r.'liu ctiw. irirft Str. !7 ; tfjrf:ftt.vntittr'.?:t:. 16 üit:ovoi 2tt. uuö tli.ott -I Ärri 3Un 5t:. iü Sc2(?f fc-.ifc cwtint iti. Sli.itni im fitr. IU:;&ian unö 5i)n: Str. XL M4nci Str. unfc tnciln Av U7 AuJficaur.al-!iUi. lia 4ini:a'. Äse. unfe ZlHt li lil ilAiiu uabietrt:r 9iz S1 H:taT.;ton ur.d Atc ÄU IM oäg A?e. nd ht U. l S Hsme i5?e. zdilaa: Str I ,!Z:e trt liillaan St:, s:. 3 Sir , Nd m 5tiinIojuia und Vratt :. J. 5. vjM-jin tchftt, .V-i- - j llirftfftppi u.b Et. Hei: Skr VT 33:iOiJ unb i,li3!jan 5u. l VnsIv:nt, Sir. ur.5 Hs?i ivt. w isftksi uv Siertl Str. 213 Xennefl und SiSiayi -5:t. it5 iCicntloar.U und Nlchigö? S::. "iU i2i;it und Herbert Ctr. . ?nliin 2v. vn Litchtzan U ütnijn und Säauut Str. II i aifcrrti und Serr.w.t tr. i iÖaU un 91 4Oi! 2. Jndiiaa lve. und St. Utr Bt 37 CtoM-fcdJptliU Slsk und ord S. jZ 5!UZlzn ua Agnik 8tt 81 S? Kni öilu-it S.r. J13 öe unt X rnt 5ir. 214 Sutentk und oz,d S:,. U 5Sc7V'.n;iin, ns Se 2tt. 41 9eitntorf und Wsih'ngts 6ct 43 vttfft nd VtT i)9tl Str. 5 Vtrtttau und Wzshwz'.sn Str. 4 3Utnsie uni Ciio Str. 47 Xenntf;e ur.d SZzsZiNktsn tt, U Ängan'l vvcrt tzsus. 13 3nfcUaoIa. 412 Litjfourturd !RarIan tu. 413 Mff.ffu)Pt l?tb 53a oa? ti. 415 tffTguton' P?k $af. 131 Z. S.k SZ.5?'' ton! 1SS 3fant JlftuiN. gCtootl und fUxtiJ ZStneit und suihtna S Bfl j?nfc tteSux? 94 Ü3ur.öS.iiii-n. '. ' yi 5taflf yn Ctc?2i:k S7 uertdn uns -ia? Z-ir. ' . ' f. 2X3n se. nd fierri W ?4iif9n .n. r- Lup tlZ Wft und Aseod te. 513 Jlcntui Xvt. nt i-Uü- ? VA Union und tr:f.l ZI lö 3Iinotl und Äanfa S T7 Starrt und Dth tr. ; 61 Ciuli nah Delama? Stx. Pnns,lvata nnd Louisiana ' ' ' -C3 ScUsoz und Kclart Str. . 64 Oft und SUtart? etz, 5 darna ttKb 8ugtaa i. 7 DtrstnU ct. d radstaw Cu Oft und odur tr. Pns,k,ata Str. und Vadtss 9t. tU fScÄetnan und Dovghett, Str. 71 Virginia Lve.uaZ Huron Str. ' . N Oft und orgta Str. 7 Q!aidg:o nd : Str.. 74 tttsn :nä rgta Stt. "" .' . ?SZsre e. uns ?.n. ' " 75 tcn und V3itt4 St.-. ' T5 trgtnia As. un istou. -- ' - Uic5? uiitilcn. ?1 Svruct und HrJZrek Ätr. ' TiS nU1d v und ?aurl :,. 714 Cring ued Cito ctt. .'. . T15 tl vi. f.teei tt. Kl i- sro 3;fv Q.l.n;:o Rd T.!aai Zit U Oft und ari Str. .4 New zcktt und David' fiU raud,;uwCTnan'tatt. to er. Staate Arsenal. -u Oricr.UlUstd SSllügtdu Sir M taaia Stf3nfi!Ufc. ' ' 12 tt. 8 chUttchaul. Oft 38 jf!ugtnjitai id arlct an d' Stt. , . . 14 Odi und Ha?, St? " " 91 Uaryland netze ner.Man Str. rä Uendtan nnd So?,a Straß. PnatSignat. t-t Und iftkn midrbo!t, isUr ÄUnn. - 5-S eifnal fftr Fr-S)ru. Maxi VchZ. ?u,r au 4. Ktti GlZ?, Druck ad. ißftf 4m, ii , Mag,
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Kreuzdorn.
Roman von H. Schobert. (Fortsetzung.) ntmerniehr wäre ich so weit gezunken," fuhr er bebend fort, wenn ich nicht AnfanqS mich nur deshalb so toll in) Leben gestürzt hätte, um das Lachen nicht mehr zu hören, das ich als letzte Erinnerung mit aus diesem Hause nabm. O, daö schauderhafte, herzlose Lachen. eaS wie Frost auf alle .Herzensblütten fiel und mich schlimmer ivie Funen verfolgte. Tag und Nacht gellte eS mir in den Ohren und ich mußte eS i ., , ... , . e.di- ix. ...'Xi cr: i uoeirauoe, vuic iaj maji maqnnn$ werden. Ja wobl, Lona, Sie sind meine Mitschuldige, möge Sie sich dagegen sträuben, so sehr Sie wollen, eö nützt Jbnen nichts und darum Um meinett?il !en um Werner's Willen, haben Sie t och Mitleid' mit mir und helfen Sie mir. . 'O, mein Gott," sagte sie jetzt und rang, verzweifelt die Hände, was soll ich denn nur thun, ich bin arm, besitze nur das Nothwendigste. ; nicht viel mehr wie Ihre Schuld beträgt. WaS soll ich thun!" So wird Werner die Schande erlragen müssen, seinen Bruder als eine.iVe? breche? zu ehen. Wie. glauben Sie, daß das auf ihn wirkt? Er wird sich nie von dem Schlag erholen." Nein, das wird er nicht ! Sein Gemüth ist zu groh uud edel,um solche Schuld zu begreifen, deshalb kann er sie auch nie mals verzeihen und muß daran zu Grunde gehen." Felir antwortete nicht, er stöhnte nur. Aber das ist fürchterlich-entsetzlich!" rief sie und schlang die Hände in einan der,- das darf nicht sein. Nun und nimmermehr !" Er hat so viel für mich gethan und wie habe ich es ihm doch aelohnt," jam merte Felix reuevoll. Auch Ihnen hat er entsagt, Lona, meines elendenLeichtsinnes wegen, nicht weil er schlecht und gewissen kos war, Sie haben ihm Unrecht gethan, als Sie da? glaubten." ' WaS sagen Sie da ?" fragte sie hart und legte ihm schreckensbleich die Hand auf die Schulter. Ich babe ihm Unrecht gethan ?" Ja! Ich hatte Schulden, Luitgart bezahlte Sie mir um den Preis seiner Frei bett, ohne seinen Willen." ' 0 Gctt, o Gott," stöhnte sie und der. barg das Gesicht in den Händen. WaS babc ich aetban !" Äie sind schuld' fuhr er grausam fort. dar. ihn nun auch noch das Letzte treffen mußte. Mögen Sie es noch so leidenschaftlich bestreiten, die Thatsache läßt Nch mckt ableugnen : Ihr yoynendcs Lachen hat mich in das Verderbe getricbcn." . Su lieh die Hände langsam vom Ge sicht sinken und sah ihn an. Eine jede Schuld bedarf der Sühne, ich weigere mich nicht, mein Theil auf mich zu nehmen. Werner darf niemals erfabrcn. was gegeben ist, Felir, hören Sie niemals : Es muß Rath geschafft werden und ich werde ihn schaffen. Seien Sie ruhig. Ais wie lange haben wir Zeit ? Bis übermorgen? Nun wohl, kommen Sie übermorgen zu mir." ), Lona!" rief er hoffnungsvoll auf athmend. . Sie wollen helfen? So war meine Eingebung, zu Ihnen zu eilen, eine segensreiche !" 'Vielleicht! Gewiß. ; Um Werner's Willen!" sagte sie und sah ihn mit einem sonderbaren Blick an. Später können Sie ihm einmal sagen, daß ich den Theil der Schuld, den ich ahnungslos mit zusammengetrageu habe, so gut gebüßt wie ich' gekönnt! . Durch mich soll er nicht elend werden. Durch mich nicht. O, daß ich ihn so bitter verkennen konnte! Aber, warum hat er mir damals nicht geschrieben ? Es wäre Alles anders gekommen !" Vielleicht gehörte das mit zu Luitgart's Bedingungen," erwiderte Felir jetzt, der keinen anderen Gedanken hatte, als die versprochene Hilfe. Also, es bleibt dabei, Lona, ich komme übermor gen.Sie nickte stumm, dann sagte sie: ' Waffen Sie mich jetzt allein, Felir, ich muß nachdenken." Inbrünstig preßte er ihre Hand an sei' ne Lippen. Sie aeben mir das Leben wieder." Als er gegangen, drückte sie die Hände gegen die Brust und stand lange unbe weglich. Um Deinetwillen mein einug Geliebter," flüsterte sie endlich. Das schwerste soll Dir erspart bleiben durch mich." - 10. Nolf, Rolf, ich bitte Dich, laß' mei nen Arm los," .sagte Luitgart halb lachend. halb ärgerlich und bemühte sich, ihr schmales Handgelenk aus der es um fastenden Hand deS KammerjunkerS zu befreien. Welch eine Manier das ist, mich auf diese Weise zum antworten zu zwingen." Sage mir nur, ob Du es nicht be reust, daS alte Schloß in Dorneck gegen diese erbärmliche Miethskaserne hier aufgegeben -zu haben. " Was bist Du hier i - Eine von Tausenden, die Frau eines gelehrten Mannes, der e kaum für nötbig hält, nach Deiner Existenz zu fragen, und dort wärst Du Herrin, Eine n pc r . c er i ' .nn : w i . allem, aus oie ucy oie nuer riyteten." WaS kanneS Dich nun erfreuen. Bet ter, wenn ich Dir wirklich zugestehen wür de, da ich chon länge eingesehen habe, ich hätte eine Dummheit gemacht.' Wird eS dadurch bejser Dann könnte ich ehrlicher zu Dir spre eben. Luitaart." Genire Dich nicht," sagte sie und sah ihn neugierig an. Was hast Du m zu sagen, Rolf?" Daß ich Dich liebe, Luitgart, daß ich Dorneck mit Allem, waS dazu gehört. Dir zu Füßen legen möchte, wenn Du frei wärest." Er hatte ihre schmächtige Gestalt um saßt und wollte sie an sich ziehen. Ge schickt entschlüpfte sie ihm. . Ich bin es aber nicht, Rolf." WaS hindert Dich denn, es zu wer den ? Hältst Du mich für blind, daß ich ist t4y vzekig und Dein Gatte
tm Herzen zusammengehören, d'afc Ihr nichts gemeinsam habt, keinen Pulsschlag, keinen Gedanken, kein Gefübl? In Dir lebt das Blut unserer Ahnen, Du kannst es nicht verleugnen, selbst tvcnn Du es wolltest, und das zieht Dich hinaus aus diesen engen, kleinbürgerlichen Verhältniffcn, hinaus auf der Menschheit Höhen. ' Tu bist Aristokratin vom Scheitel bis zur Sohle, und das gerade liebe ich an Dir. Er Dein Gatte, was istenn er? Seine Gelehrsamkeit will ich ihm ja nicht rauben, aber das ist wenig genug für eine Frau. Bietet er Dir außcrdcm noch etwas, das Dich feffeln könnte? Ich sehe nichts. An meine Seite. Luitgart. gehörtest Du, an dm Hof, in unsere Kreise, dann würdest Du erst erkennen, was leben heißt.- Dein jetziges Dasein, kommt mir vor, wie ein Kochtopf, der ik gut bürgerlichem Hause am Feuer er brodelt und kocht im-
mer ruhig weilcr in täglichem Einerlei. Aber das ist nichts für Tich, fühlst Du das nicht selber, oaß Du zu schade dazu bist, treibt es -Dich nicht lnnaus aus die Jen engen Schranken ? So sprich doch. Luitgart!" Und wenn es. so lväre, waS hülfe es. davon zu reden und was gebt es Dich emT' sagte sie, nahm die Unterlippe zwischen die Zähne und zerrte an den Spitzen ihre Taschenruches, daß sie krachten. Was mich's angebt? Ich biete eS Dir so viel beffer, Luitgart, gerade den Boden, den Du brauchst, um Dich voll in Deiner Eigenart zu entfalten. Du bist ja nlcht schön, aber pikant, verführerisch. reizend, und ich liebe Dich." . Sie sah ihn lachend an und warf den Kopf in en Nackeu, ihre Augen funkelten, das Blut stieg bis in die kleinen Ohren. Das sagst Du mir alles jekt, wo Du weißt, daß ich gebunden bin, die Freie hätte den Reiz für Dich verloren." versuche es doch. Aber, bet Gott, lange narrst Du mich nicht niehr. Dorneck braucht eine Herrin, uud wenn Dir die Wahl so schwer wird zwischen dem i r w . scamen, ven nu o ieia)timg vertauscht hast und Deinem jetzigen, dann will ich Dich nicht weiter drängen, eS fliebt Andere, die schnelle? im Entschließen sind." Schmollend verzog sie den Mund. Weißt Du das Alles so gewiß" Wenn Dir der Umgang mit FrauProfesjor Kurzmichel lieber ist, als eine Präentation bei Hof, so läßt sich allerdings der Geschmack nicht bestreiten," fuhr er erkünstelt gleichgiltig fort, und es scheint, ich habe Dich in meiner Zuneigung zu Dir überschätzt." Rolf !" rief sie mit blitzenden Augen und stampfte mit dem Fuß. Welche Beleidigung!" So gieb mir endlich Antwort." Er umfaßte die kleine schmächtige GJc st alt, die ihm mit laeertenähnlicker Geschmeidigkeit entschlüpfte und lachenden dem hellen, spitzenbesetzten Sommerkleid vor ibm der gaukelte wie eine große Li belle.' . . . Erobere sie Dir!" rief sie spöttisch und schlüpfte durch die offene Thür ins Nebenziuimer. Rolf folgte ihr; erhitzt und erregt, wie er war, hatte er nur das eine Bestreben, sie festzuhalten, sie zu dem lZiestätldniß zu zwingen, daß er längst den ersten Gatten auS ihrem Herzen verdrängt hatte. Die Thatsache wußte erja längst, aber noch hatte eS ihm kein Wort des leichtberziSen Geschöpfes verrathen, das sein' (& heimnlß trotz aller Lebhastigkcit wohl zu hüten verstand, und das verletzte seine Eitelkeit. Wieder verschwand Luitgart hinter der Portiere, die das letzte Zimmer der Ensilade abschloß, die die junge Frau bewohnte, es gab nun nur noch das Arbeitskabinet deS Gatten. Rolf wußte, daß von hier aus kein Ausweg weiter war, daß der Sieg sein, sobald er den letzten Raum betreten. Im Vorgefühl seines Triumphes zögerte er ein wenig, reckte sich in den Hüften, tvarf einen stolz bescheidenen Blick in denSpiegel und trat dann ein, seinen Preis in Empfang zu nehmen. Aber der erste Blick belehrte thy,daß etwas Unerwartetes vorgegangen. Luitgart stand, die Hände verschränkt, geistcrbleich, mit vorwärts gebeugtem Oberkörper in der Thür, die in Werncr's Zimmer führte, in der Stellung einer eis rig Lauschenden. Ihre Augen richteten sich mit seltsamem Ausdruck auf Rolf, der überrascht stehen blieb. Sie hätte gar nicht zu horchen brauchen, laut und grollend hörte man Werner's Stimme hinüber schallen, während jedes Wort wie ein wuchtiger Keulenschlag zerschmetternd niedersiel. So habe ich auch das noch ertragen müffeu. Mein Bruder ist ein Ver breche?! Nicht nur vor seinem Gewis' sen, nein, vor der Welt, vor allen Men schen, und nur die äußeren Verhältniffe bewahren ihn vor Entehrun g, vor ZuchtHaus !" Eine Pause entstand nach dem letzten Wort, Niemand unterbrach sie. Mein Name, den ich so hoch gehal' ten, er ist beschmutzt, besudelt, hinfort kann ich ihn nur mit Zagen nennen, ob auch Niemand die Schande kennt, die mein Bruder auf ihn geworfen ! Hast Du bedacht, daß, wenn ich der menschlichen Gerechtigkeit ihren Lauf lassen würde. Du aus der Gemeinschaft der Ehrlichen ausgestoßen, nur noch ein Schandsteck der Gesellschaft wärst, den man hinter Schloß und Riegel versteckt hält? Was bist Du noch ? Ein Betrüger, ein Fälscher, ein gemeiner Verbrecher! Und daß Du das werden konntest, das bat Dir mein Herz auf ewig entfremdet, ch werde das Letzte thun. Dich vor den Konsequenzen Deiner That zu retten, aber diese That steht hinfort trennend zwischen Dir und mir, und keine Macht der Welt ist im Stande, sie auszutilgen, keine Reue, kein Jammer und keine Thränen, denn" Er schwieg plötzlich. Die Portiere hatte gerauscht und itoi schen die dunklen Falten schob sich Luitgart's schmale Gestalt, ihr geisterbleiches Gesicht mit den rastlos funkelnden Augen, die sich groß und glänzend in diejenigen Werner's tauchten. Felix, der zusammengesunken im Hintergrunde des Zimmers auf einem' Stuhl lag,kauerte sich noch ein .ven mebr zusammen hei dem Eintritt
seiner Schwägerin,"sonst gab er keinen Laut von sich. l Also so steht es V sagte sie endlich, und der scharfe Diskant ihrer Stimme schlug fast' schmerzend auf die Nerven der Erregten. Und man hat es mir verheimlicht ! Dieser bürgerliche Name, den ich mir erkauft, er ist nicht einmal rein und acktbar, sein einer Träger gebort ins Zucbtbaus !" Sie schüttelte sich vor Grauen, sprang auf Werner zu und faßte krampfhaft feinen Arm. ..Du kannst es nicht leugnen," schrie
sie den Schweigenden an, ich habe es , c - ' ! esc ..nu 7':. liiu cieicu meinen ijajuu : N)!'. aber der eine Bruder isr, so ist auch der andere, und ich sage mich los von Dir, hörst Du, auf ewige Zeiten ! Nichts j t ' r t.. : i r i j. . -t. fr ; k. , ! emeinaniro itfiu mvyv inu cu ia bett, weder Dein Kind, noch Deinen Namen. Alles, Alles laffe ich hier zurück und gehe dahin, wo ich hergekommen bin, unter Menschen, die noch die Gebote der Ehre kennen und halten ! Ah wahrlich, in eine gute Familie war ich geratben, Dein sauberer Bruder und Du selbst" MäßigeDich, Luitgart!" wollte Werner tnterpelllren. Sie stampfte mit dem Fuß. Hat er betrogen ? Ist er reif für das Zuchthaus V fragte sie keuchend und wies mit der Hand aus dengebeugten Unglücklichen. Keine Antwort. Da streifte sie den Trauring von ihrem Finger, warf ihn außer sich auf die Ecke des Tisches und schrie wild : So sind wir getrennt für die Ewigleit!" Der Ring klirrte auf dem Holz, sprang herab und rollte in glänzendem Laut unter denSchreibtisch,woer aufschlagend liegen blieb, Werner folgte ihm mechanisch mit den Ängen, dann sah er auf. Luitgart war verschwunden ' Draußen stand sie hochaufathmend und strich hastig mit dem Tuch über den Ringsinger der Rechten, als wische sie einen Fleck herunter. Dann wandte sie sich an Rolf, reichte ihm die Hand und sagte : Hier hast Du die Antwort." Werner !" Nach langem, rodtlichen Schweigen kam der eine Ruf über zitternde Lippen und zwei dunkle Augen richteten sich un ter Thränen auf den regungslos Dastehenden. Er zuckte zusammen und wandte sich um. Ich weiß, daß Du mir nicht verzei hen kannst," sagte Felir. Zu viel habe ich Dir gethan und erst in diesem Augenblick kommt mir die Erkenntniß, was ich Dir statt dessen schuldig gewesen wäre.Aber verstoße mich nicht ganz. Habe ich schwer gesündigt, so büße ich auch schwer." Werner wandte sich hastig um ; seine Augen blickten milde. Ich Dich verstoßen? Nein, mein Bruder, das will ich nicht, nicht Dein Nichter sein. Alle übrigen Bande, die das Leben schlingt, sind nicht haltbar aber die Bande des BluteS kann Niemand zwischen denMenschen zerreißen, sie sind unzerstörbar wie die Natur selbst. Ich will Dir verzeihen, mein Bruder: wer bin ich, daß ich mich untersangen durfte, zu richten, wo doch Gott nicht einlüdet im Erbarmen ? Komm her, Felix ; ich reiche Dir die Hand, richte Dich auf an ihr; denn der Fall, nach dem man bereuend und ruhig aufsteht, ist oft segensreicher für kommendes Leben als bewußtlose Tugend !' Schweigend ergriff Felir die beiden ihm entgegen gestreckten Hände und ehe Werner es hindern. konnte, drückteer seine Lipven darauf. Ich danke Dir, Du bester der Menschen, und diesmal sollst Du Dich nicht in Deiner Hoffnung getäuscht sehen. Ich verspreche Dir nichts, Werner, aber was ich mir soeben schweigend selbst gelobt, ich werde es halten' So wird es zum Segen werden." O Du glaubst nicht, wie ich gelitten !" sagte Felix und hob den Kopf, als sei ihm eine schwere Last abgenommen. Die letzte Zeit, die ich durchlebt, war wahrhast furchtbar ; der Schuldige büßt, glaube eS mir, die Schuld zuerst an sich, und kein künftiges Leid kann den Selbstverdammten jemals strenger richten, als er sich selbst. Ich bin erleichtert, daß Du darum weißt, ich nicht mehr vor Dir fliehen brauche. Aber . Luitgart ! War es ihr Ernst mit dem, was sie sagte ?" Ja ; es ist das Beste für uns Beide." Sie wird darüber sprechen, es vielleicht bei Eurer Scheidung erwähnen ; ich bin gebrandmarkt für mein ganzes Leoen begann Felix unruhig. Niemand kann Dir etwas, ich habe den Wechsel anerkannt, er wird morgen bezahlt werden." Armer Werner! Wie viel hast Du mir geopfert !" ' Denke jetzt nicht daran, sondern an Deine Zukunft." - Ich möchte fort von hier, wenn auch nur auf ein Jahr ; alle Beziehungen abbrechen, in einem neuen Land ein neues Leben beginnen, vor allen Dingen arbeiten." DaS wird das Beste fein. Auch auf Dich wirken meine veränderten Verhältniffe in so fern, als ich nicht mehr im Stande bin. Dir Dein Monatsgeld in so großer Summe zu geben. Luitgart nimmt ihr Vermögen mit aus der Ehe, wie sie es hinein gebracht hat. Meine Ehre gebietet mir, auf Alles zu verzichten !" Laß mich nach Amerika, Werner. Dort, im Lande der Arbeit, werde auch ich lernen, thätig zu sein. Es ist die böchste Zeit, daß es geschieht, ich fühle es wohl." Und wann möchtest Du reisen?" Am liebsten morgen, heute sogar; der Boden brennt mir untcr den Füßen, ich habe kein anderes Verlangen, als andere Umgebung. Nur daß ich Tich laffen soll, schmerzt mich, nachdem wir uns eben erst wieder gesunden! Aber das Alles muß schweigen vor dem einen Einzigsten, nur wenn ich andere Luft athme, kann ich noch einmal gesunden und das werden, was ich schon längst hatte sein sollen; ein tüchtiger Mensch! Damm laß mich geben, Werner!" Gewiß, ich halte Dich nicht. Ordnet was m ordnen ist, und reise so bald Du tarmä. Es iö daZ BeÜe für Dich." .
'. . 11. .: Sie ist wirklich und wahrhaftig fort, KklrMichel, und nichts hat sie hier gelasse,l, als den Kleinen," sagte Frau Eufem ia und knüpfte, ein wenig außer Athem, ihre Hutbänder auf. Welches Glück, 'daß ich gerade dazu kommen mußte ; nun habe ich wenigstens mit eigenen Augen gesehen, ivie HalS übe.- Kopf das ghig,, und Niemand kann mir ein X für ein u machen, obgleich sie es nicht einmal ver: sucht hat. Sie warf die kostbaren Klei' der und Spitzen nur so in die Koffer une stopfte mit beiden Händen hinein., was hinein wollte, gerade, als gelte es eim Flucht. Ich sage Dir, Kurzmichel, du kommt nicht wieder."
Von wem sprichst Du. meine Liede?" ; fragte der Prosen or neugierig. Von wem anders, als Luitan Helmbrecht. Die Augen, glühten ihr nur se im Kopf, die Wangen brannten, und wie eine Eidechse huschte sie' hin und her. Das ganze Haus war in Alarm. W sich aber gar nicht sehen ließ, das w der Herr Professor selbst, sein Zimmer lag wie todt und ausgestorben." . Ich gönne es ihm," sagte Kurzmiche! giftig. Hat er mir doch neulich durch leine Broschüre meine ganze Differtatior verdorben und doch hatte ich Recht mit meiner Behauptung. ' Wenn ihm dai Geld seiner Frau nicht mehr als Piedestal dient, wird er wohl auch nicht meht so in den Himmel gehoben! werden, wn bisher, worauf er sich auch nicht wenix zu Gute thut." Luitgart war augenscheinlich. richt sehr über meine Anwesenheit erfreut, aber eher h.ttte ein römischer Gladiator den Kampfplatz verlaffen, als daß ich nicht ihrer Abreise beigewohnt .' hätte. Leonhard emvfittg einen ganz kühlen Kuß auf die Stirn, das Kind sah angst: lich und verschüchtert aus, dann kam der unvermeidliche Kammerjunker, auch im Reiseanzug. und half seiner Cousine die Treppe hinab. Er will mich auf den Bahnhof bringen," sagte sie zu mir, und schwätzte noch von einer plötzlich erkrankten Tante. Natürlich glaubte ich ibr kein Wort, und Thatsache ist, daß sie fortfuhren, allein, ohne daß der Profeffor nach Hause kam und Du magst sagen, waS Du willst, sie kommt nicht wieder und Skandal hat es gegeben." Ich sage nichts weiter, als daß eZ dem hochnäsigen Volk Recht geschieht, haben sie sich doch zuletzt kaum um uns gekümmert." Nun, sie hatte den strohköpsigen Kammerjunker, der alle Tage andere Hand schuhe trug, und er wahrscheinlich die rothhaarige Person. Man weiß ja, wie das so ist. Der Krug geht aber überall nur so lange zu Waffer, bis er bricht und Du kannst mir glauben. Kurzmichel, da ist er gebrochen." Diesmal hatte Frau Eufemia richtig gesehen. Luitgart war fort auf Nimmerwiedersehen und während sie dem Hause, das jahrelang ihre Heimath gewesen, den Rücken kehrte, saß Werner mit seinem Bruder im Atelier und hals auch ihm zur Zkeise ri'lsten. ; Die Ariadne bleibt Deln," sagte Fe lix, kehrte das Bild von der Wand um und ließ einen hellen Lichtstrahl auf das: selbe fallen. Wenn ich heimgekehrt bin und sinde Dich an ihrer Seite, glucklich und beglückt, dann werde ich meine Schuld aekübnt glauben." sortietzung folgt ) TetöM Mdtf länger an Rheumatismus oder Neuralgie. Herr N. C. Warn, Assistent-Kassirer der Werchantö' National Bank in Toledo, ) sagt: Nachdem mein kleine Mädche gefähr drei Monate gelitte, wurde tt durch de Gebrauch o Stdlopdaral o Rdeumativnrut geheilt. Ich em pfelzl ti Sßtn, welche a dieser Krankheit ItiM," Es ist nie vorher eine Medizin ent deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als W. St. Crnirb. Kankak. Zll., sagt : Meine Frau litt fünfte Hab la a teftU tigern Rhkumatiemuk und Neuralgie. ist tie erste Medizin, die idr medr als re wart Htlse gewährte. Ei bat davon er irnd Flasche genom mm, betrachtet tt der al eine Himmklegad.I. T. Smith, 161 Washington Str., Chicago, sagt,' ..Hab fünf Jabre lang a Rbeumatin e litten. Nach dem Gebrauch von 1XA Flasche ZXWM ygrZ bt ich gänzlich ro alle Echaeri befreit." Wenn Sie thlophoro? nicht n Ihrer pothek er halten können, werden wir Ihnen, nach Sinpfan bei regulären Preises in Toll ver Flasche stll per Ervreß franco zusende. Wir fhn lieber, wenn Sie es von Ihrem Avotbekn lausen, aber wen er dasselbe nicht führt, laffen Kte sich nicht überrede, etwas Andere u ersuchen, sondern befteSe Sie so fort bei unS, wie angegeben. ' Athlovhoros Co. 112 Wall Str.. New Bork. Von VCMCV nach Stt&ieWÄjwJfö 5C). GebrüSev Lwenzöl.' S. W. OAt WaMnaton u. Meridian K. J. IvLKE. II. COLKisAN. KLEE & COLEMAN, Fainlanten tan- j Mineral Waffet?, ! Sparkling Champaign Cider n. Little Daisy. ! Ofcenfo alleinige Agenten von Velfaft i?ing nö Selzer.Vasser. j Zr,ta!nn merven jeoer.ett au, eflelii g efiMt F.ntn. .rd.n auchri.tl..t. j. a a m m sm M. 2ö, uzn a situ cp eiaware Str. .::.f'8Maiti.r3.ii':2i XX Gty er, Tlanajet,
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