Indiana Tribüne, Volume 8, Number 186, Indianapolis, Marion County, 24 March 1885 — Page 3

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0MZN to;i H. Schobert. (gortsktzuö.) llm k-v ;n 'apren, ein id edcn hier!" Wie denn ? Ick verstehe Sie nicht, Felir !" Sie verstehen mich nicht ? O 2ona, fühlst Du es dcnn nicht wie ich Dich lie be (" Er war vor ihr niedergesunken, hatte iöre Gestalt in den Hüften umfaßt und prcßtc sein Gesicht in die ircidvii Falten ibres G.vande5. ' Sie suchte sich hastig, fast zornig zu be freien, ihre Stirn war gefaltet, ihre fei' nen Nasenflügel gedehnt. Sind Sie toll. Felir? Was Zoll'die Kinderei!" Auch die Stimme klang zornig erregt. Zch liebe Dich ! Ich liebe Dich! Ich liebe Dich !" wiederholte er nur,, als ob in diesen drei Worten Alles gesagt sei, was er sagen habe. Und da sie seine Hände von ihren Hüften herabgez.'rrt, umfaßte er nur noch fester ihre Kni. Sie stampfte mit dem Fu. . Sieben Sie aus, ich will eZ sc' Sind wir denn Äeioe närrisch ,) v,n. u.n solche Komcci.-auf;ufüY:-. .. Komödie 5 Lona, welch' v-.- Wort! Wie schlecht Sie gegen mich st : Und doch sprach ich Ihnen nur dU Wahrheit, nur von der ,nir seit Monaten im H.'rzen ruhenden, seit gestern erwachten, mich fast verzehrenden Leidenschaft, die Ver derben über mich' brlagt, wenn 2i mich nicht erhören. Ich liebe Sie, Lona, mit jeder Fiber meines Herzens mit jedem Gedanken meines Geistes, mit jedem Gefühl meiner Seele; die Luft, die Sie athmen, berauscht mich, der Laut Ihrer Stimme ist mir die süßeste Harmonie, das Ding, das Sie berühren, eine Reliquie." Er hatte sich wirklich auf ihren Befehl erho den und stand nun vor ihr, glühend, be kümmert, nach Hoffnung haschend in eilem Blick ihrer Augen. Sie hatte mit der :inen Hand' die Lehne des ihr zunächst stehenden geschnitzten Stuhles erfaßt und sah .ihn lange an. Allmählich glätteten sich idre Züge. Sie sind ein Kind, Felir, und Kinder sind nur unvernünftig, nicht zum Zorn reizend, wenn sie den Mond vom Hirn mi verlangen. Vergessen Sie, was Sie gesprochen !" Und warum soll ich das V fragte er empört. Verdient die volle Hingabe eines Herzens nicht mehr als die)e spöttische 'Z,,i-nfs'n?isn.-r? II nS tVirn .ftimm?!. 9ona. j tr f w wwww meine Worte waren ehrlich gemeint! Ich liebe Sie ! Liebe Sie als m?m besseres Selbst, das ich mir erringen möchte um jeden Preis. Wohl fühle ich es tiej. was Sie mir sein können, sein werden, wenn Sie nur wollen ; waS ich Ihnen dereinst zu danken haben werde, wenn Sie. mich erhören." Und welch' eine Stellung wiesen Sie niir an in Ihren Zukunftspläncn ?" Wäre er nicht so erregt gewesen, er hätte den feindseligen Ton wieder heräusgehört. der in letzter Zeit seltener durch ibre Stimme geklungen war. ' Welto Stellung Als meine Muse, meine Geliebte, mein Weib, meine Herrin !" Sie lachte spöttisch auf. vergessen Sie. das ich älter bin wie Sie? daß eine Frau nicht vorsichtig genug sein kann, will'sie bittere Enttäuschungen vermeiden!" Ist das Ihr :in;igster Einwand ? Er ist zu kleinlich für ein Weib wie Sie! Srageu ie statt dessen Ihr Her.;. Lona, spricht garnicht darin für mich? Ich war so vermessen, es zu hoffen." Würde Ihr Bruder denn mit Ihrer Wahl einverstanden sein, wenn er darum wüßtet , . Sie fragte eS langsam und lauernd. Ihre Augen bohrten sich in die seinen, als wollten sie auf dem Grund seines Herzens lesen. Er ist es! O Werner ist so gut, er will nur mein Glück und ich habe ihm gesagt, daß alles Glück der Erde mir nur ;n Ihrem Besitz verkörpert erscheint." Weiß er, wer Diejenige ist, der Sie wähnen Ihr Herz geschenkt zu haben ?" Ber.zelhen Sie, Lona, ich zeigte ihm dieAriaone." Die Ariadne !" Sie fuhr mit beiden Händen an ihre Schläfe, Gluth und Blässe wechselten auf ihrem Gesicht. Und trotzdem V Trotzdem ! Er verstand mich." Und hat er Ihnen kein Wort ge sagt r Nur, daß ich glücklich sein möge." Da warf sie wild das Haupt in den Nacken und begann zu lachen, hart und drohend. Die Spiken der weißen Zähne schimmerten durch die rothen Lippen und ihre Augen funkelten. Felir war erstaunt, bestürzt fast übrr diesen Anfall von Heiterkeit. Lona," bat er und faßte nach ihrer Hand. Geben Sie mir eine Antwort, warum kranken Sie mich so?" Sie entriß ihm die Hand und sah ihn an. Eine Antwort ? Nun wohl ! Sagen Sie Ihrem Bruder, daß er mich gelehrt hat, wie fest auf die Liebe, die Leidenfcbast der Männer zu bauen sei, daß er mir den Glauben nahm, es könnte ein Pbantom geben, das die Menschen Glück genannt und das für die Menschen erreichbar. Sagen Sie ihm ferner, .er habe mir die Lust genommen, an dem jüngeren Bruder dieselben Erfahrungen zu macbcn, die mir der ältere schon einmal bereitet." Lona, Lona !" schrie er auf und faßte ihren Arr.l. Halten Sie ein, UM der Barmherzigkeit willen. ES ist nicht wahr, eS kann nicht sein, Sie sprechen nichtvon Werner '." Von ihm und ihm ganz allein! Fragen Sie ibn, ob ich' he Wahrheit gesprochen. Der Heilige hielt aller dings seine Maske fest und ich war zu stolz, sie ihm zu entreißen. Aber zetzt will ich nicht mehr schweigen, jett nicht, nachdem er mir die größte Beleidigung angethan, die einem Weibe widerfahren kann, nachdem er sich gewissermaßen durch seinen Bruder loszukaufen versucht." ' ' - . .Wrrr ! :m Unlöslich, unwLzliS !"

stöhnte Felix, griff mit der Hand an Vz Stirn und schütt.lte den Kopf. Werner weiß nicht.was Li ebe heißt; er hat nur den einen Begriff Pflicht", und er ist alt Luitzan gebunden." Mit solchen Augen seht Ihr ihn, aber nicht ich. Ich war ihm ein willkommenes Spielzeug, als er hoffte, ungestraft sündigen zu können und ich gestehe es offen, ein nur zu gläubiges, seinen Worten blind vertrauendes. Bitter habe ich das gebüßt und aus der Liebe ist Haß geworden, Haß für ibn, Verachtung für mich und" Und was für mich V fragte Felir tonlos. Mitleid mit Ihrer Thorheit! Wenn Sie ihn anbeteten, bewunderten in mei ner Gegenwart, rnußte ich lachen, oder mich übcrsiel ein Zorn über so jämmerliche Heuchelei, lind nicht einmal jetzt hat er Ihnen die Wahrheit gesagt. Er überließ es meineut'oelmuth. zu sprechen oder zu schweigen. Ich babe gespro chen !" - ' Als Felir nicht antwortete, begann sie wieder, diesmal ruhiger: WerfenSie Ihren Götzen von seinem Altar, dahin wo er hingehört, in den Staub ! Der Unglaube ist ein Resultat unserer Erfahrungen und darum unabän derlich, waS bilst es, darüber zu trauern. Außerdem sind Sie ein Mann. Was Jh. nen heute geschehen, werden Sie morgen wett machen." Er schwieg noch immer und sie begann jetzt ärgerlich im Zimmer umher zu ge hen. Wozu mußten Sie auch mit solcher Tollheit kommen! War es nicht recht so, wie es gerade war? Daß sich doch Niemand an dem Bestehenden genügcn läßt, sondern immer mehr und mehr will, bis er . sich dabei vor den Kopf stößt und stehen muß. wie nun auch das, was gut war, verloren geht. Gab ich Ihnen jemals Anlaß zu der unsinnigen Frage, die Sie vorhin gethan?" Ich glaubte es, weil ich es hoffte." Er war so echt und ehrlich niedergeschmettert und bekümmert, daß es sie wieder reizte, etwas wie Zorn gegen sich selbst regte sich in ihr. Daß Ihr Manner niemals daö Gefühl der Freundschaft zu würdigen versteht, das Euch eine Frau entgegenbringt. Mein Gott, müßt Ihr Euch denn fül so gar unwiderstehlich halten, daß Ihr immer nur Liebe fordern und geben wollt" Um Werner's willen behandeln Sie mich so schlecht jetzt, gnädige Frau," sagte er unwillig, sonst würden Sie wohl nachncbtiger gegen mich sein. Aber solche Na-

che ist unedel. Gestehen Sie wenigstens m, daß ich der Dupirte bin, von Ihrer wie oon seiner Seite, und das war Ihrer unwerth. Entweder lieben Siechn noch, vann durften Sie mir nicht gestatten, so viel und so rückhaltlos mit Ihnen zu verkehren, oder Sie Haffen ihn, und dann dann sind Sie zu früh auS der 3lolle gefallen." Sie lachte zornig. Ich danke für Ihren Verweis, aber sie vergaßen das Dritte: er ist mir gleichXlt denn ein Mann, der meine Achtunz nicht mehr besitzt, ist mir zu gering zum Haß wi? zur Liebe." Und mit mir hast Du gespielt," sagte er mit knirschend zusammengepreßten Zähnen. umfaßte sie mit unwiderstehlicher Gewalt und riß sie an sich. Mit ihm rechne ich nachher ab. und es wird eine böse Rechnung werden, in der Vieles bricht und zu Grunde gebt, zuerst aber mit Dir." Seine leuchtenden Augen waren ihr so nahe, sein heißer Athem streifte ihre Stirn. So dämmrig eS bereits im Zimmer war, sie sah doch sein schönes Gesicht Zug für Zug, sah daS dämonische Zucken, das darüber hinflog und es entstellte. Etwas wie Angst beste! sie über das, was sie gethan, doch war es ihr wieder eine Erleichterung zu gleicher Zeit. Wollen Sie mich todten ?" fragte sie spöttisch und widersetzte siay ihm. Nein, aber küssen, einmal wenig stens, ein einziges Mal diese Lippen berühren, nach denen ich gedürstet und die mein Bruder, gewiß oft auf den seinen gefühlt hat, mein Bruder, dessen Küffe Judasküsse waren.. Ihm wurde sein Theil, ich, der tch eS ehrlich meine, ich werde htnausgezchoben wle em unbequc mes Stück Möbel. Nein, es giebt keine Tugend, keinen Glauben, keine Ehrlichkeit.mehr in der Welt, ein Thor der darnach sucht, oder sie giebt." Still war es in dem dunklen Zimmer geworden. Lona hatte sich mit heftigem Äuck aus den sie umschlingenden Armen befreit und stand wie eine Silhouette in dem hellen Viereck des Fensters, rauschend glitt das vergilbte Notenblatt zu Boden, das noch auf dem geöffneten Kla vier gestanden, und raschelte ein Wenig an dem Fuße des Stuhles, an den es sich legte. Da drang durch die Stille ein Ton, wie das trostlose Ausichluchzen etner gequälten Menschenseele, und Felix sagte: So habe ich denn heute, wo ich Allcö gewinnen wollte. Alles verloren, den Bruder, die Geliebte, den Glauben ! Welch schales, elendes Leben!" Sie beklagen es mit Thränen ? Lachen sollten Sie, Felir, lachen wie ich über die Komödien und Tragödien, die uns das Leben vorspielt. Kann es etwas Lustigeres geben als die Ge schichte, die wir soeben an uns selbst erlebt ? Und verdenken Sie eS der Frau, daß sie sich die Erfahrungen, die sie an dem älteren Bruder gemacht, bei dem jüngeren gesagt sein läßt? Sehen Sie die Sache im rechten Licht, Felix, es ist eine lujttge Welt, eme lusttge Komödie, und da wlr lern anderes .Auditorium ha ben, lachen wir selber und klatschen Bei fall." Und Lona begann zu lachen. Unauf haltsam, grell und hastig, als könne sie dadurch etwas zurückholen. Sie hörte nicht, daß Felir murmelte : Herzloses Weib!" und davon stürmte. Sie sank auf den nächsten Stuhl und lachte weiter wie im Krampf, unfähig, aufzuhören. Das Lachen verfolgte ihn grausam genug, bis er die Thür geschlossen und noch auö dem geöffneten Fenster meinte er es auf die Straße hinab gellen zu hören, als wollte eS ihn verfolgen, wohin er auch ging. Im Westen stieg dunkel eine drohend sKwaue Wetterwolke rrtatx, ' aber

brütende Schwüle lag erstickend über des Stadt und doch stürmte Felir wie ein Nascnder durch die Strafn,, er achtete auf nichts. Droben aber, in dem dunkeln Wohnzimmer der einsamen Frau war das Lachen allmählich in Schluchzen übergegangen und ein thrännnacs Gesicht barg sich in zitternde Hände.

Die grünbcschirmte Arbeitslampe warf ihr ruhiges Licht auf Werner's Schreibtisch, die geöffneten Bücher, Notizblätter und das weiße Papier, das gefaltct vor . ibm lag. Auch aus thu selber stcl ein Strahl, obaleich er nickt arbeitete, sondern müßig, den Kopf in die Hand gestüht, datan und nachzudenken schien. Aber seine Brust hob sich dabei so stürimjch, eiiic tlrn feuchtete steh, unmöglich konnte dies Denken etwas mit seiner Arbeit zu thun haben. Auf der Straße war es einsam geworden, selten klangen noch die Tritte eines Fußgängers zu ihm empor und während ab und zu ein heiher, schwüler Lufthauch ins Zimmer zog, begannen Blitze über das nachtschwarze Firmament zu zuaen und leise, fast schlaftrunken der Donner zu rollen. . ' . w f. , . r . . .. trt as war ioiic cre veste Jeli sur 'erner's Schaffenslust gewesen, aber heute. heute vermochte er nicht die wiederspen strgen Gedanken :n die gewohnten ahnen zu zwängen, heute entschlüpften sie ibm allenthalben und waren immer gerade da, wo er sie doch um jeden Preis fernhalten wollte, be: seinenr Bruder, bet Lona. - Endlich gab er den Kampf auf, heute errang er doch keinen Siez. Und warum sollte er auch mit Gewalt den Bildern wehren, die sich ihm vor Augen drängten? War es nicht klüger, dem Kommenden möglichst ruhig entgegenzu--sehen? Wenn sie ihn so weit vergeffen, daß sie seinen Bruder wählen konnte, was frommte ihm denn noch der Schmerz um sie Und doch seufzte er tief auf. ES war so hart. Allem entsagen zu muffen, sogar der Erinnerung. Das Gewitter begann sich zu entladen. Blitze zuckten, der Donner rollte, schwere Regentropfen begannen zu fallen und immer noch von Felix leine Spur ! Freilich war daS kein Wunder, er saß jetzt wohl neben ihr, Hand in Hand viel leicht, Lippe auf Lippe, hatte Zeit und Stunde vergeffen und derRegenkam ihm nur zu erwünscht, sie ' konnte nicht so grausam sein, ihn jetzt auf die Straße zu schicken Siedend heiß stieg es Werner zu Kopf, bei dieser Vorstellung, er mußte sich weit aus dem Fenster beugen, damit die kühlen Tropfen seine Stirn netzten, während sich die Hand unwillkürlich zur Faust ballte. O, solch ein Kampf mit dem eigenen Herzen ist so schwer, und der einsamö Mann mußte ihn immer wieder auf's Neue beginnen. Er hörte das Prasieln des Regens auf dem Trottoir und schloß endlich seufzend das Fenster. Es dauerte so lange, bis Felix kam und dennoch wußte er, er fand nicht eher Ziube, bis er Gewißheit batte. ' Zweifelte er denn überhaupt noch? Sem Bruder, dies Lieblingstlnd des Glückes, hatte ja noch niemals erfahren, waö es heißt, einen Wunsch, eine Hoffnung zerstört seh.'n. Endlich hörte er draußen Schritte, sie näherten sich dem Hause, der Erwartete kehrte heim. Werner riß die Thür seines Arbeitszimmers auf, die in den Korridor führte und rief mit gedämpfter Stimme in das Dunkel hinein: Komm' herein, Felix, ich habe auf Dich gewartet." ' Einen Augenblick zögerten die Schritte draußen, eS war, als hege der Angerufene Zweifel, was er thun solle, dann folgte er der Aufforderung und trat ein. Werner hatte sich wieder an seinen Schreibtisch zurückgezogen, mit dem Rükken an ihn gelehnt, die Lampe hinter sich, schien es ihm leichter, den kommenden Minuten entgegenzusehen. Triefend vor Nässe-stand Felix in der Nähe der Thür, das Wasser floß aus seinen 5tteidern. von der Krempe seines Hutes ; in einem andern Augenblick h'ttte Werner gewiß Sorge für die Gesundheit des Durchnäßten gehabt, jetzt dachte er gar nicht da ran. Mit einer Stimme, der er verge bens Festigkeit zu geben versuchte, fragte er nur : ?!un?" Felix sah ihn an. Sein ganzes Leben lang hatte er zu diesem Bruder emporgesehen, hatte ihn als sein Vorbild, sein Gewissen betrachtet, sich ihm gern und willig untergeordnet, seine Autorität in allen Dingen anerkannt. Und nun auf einmal war das Alles nicht mehr ! Er fühlte, wie er Jahre seines Lebens hingegeben haben wurde, wäre noch AlleS wie sonst zwischen ihnen. Umsonst ! Die Frucht vom Baum der Erkenntniß, die' er genossen, war nicht wegzuleugnen und machte ihre Rechte geltend. Du fragst i" sagte er mit sin'ster gefalteter Stirn. Du wagst es, zu fragen ? Warum hast Du mir nicht gesagt, daß Du Lona kennst ?" Sprach sie Dir davon ? - Ich wollte' ihr darin nicht vorgreifen, ihr die Entscheidung überlassen." Eine lahme Entschuldigung," böhnte er. Du schämtest Dich wohl Deiner Beichte, schämtest Dich, daß Tu das. Wort Psticht zwar fleißig im Munde führst, daß aber Deine Handlungen einen andern Stempel tragen V Was soll das heißen, Felix?" - fragte Werner und richtete seine mächtige Ge stalt noch höher auf. Wer giebt Dir das Recht, so mir zu sprechen Wer? Tu selbst! Oder leugnest Du, daß Du Lona geliebt. Dir ihre Liebe erschlichen hast, obgleich Du Gatte und Vater warst?"

Ich leugne nichts. Aisher hat )!icmand nach meinem Herzen gefragt, nie darnach, ob ich damit zufrieden wäre, mein Leben ohne einen Glückestrahl hin zu leben, 'in Verhältniffen, die mich drückten. Wen ging es etwas an, ob ich auch einmal versuchte, glücklich zu sein, wenn auch nur für kurze Zeit V Mich !" rief Felix wild, denn dadurch hast Du mein Glück gemordet." Er riß den nassen Hut vom Kopf und schle'u derte ihn auf den Tisch, während er Werner näher trat. Du hattest kein Stecht, Dein Herz zu vertauschen - gegen ein andereS, Dem'Herz und Tme Lsnd ebö?

ten Dir nicht mehr, is iii eine Cfibarm lichte it. wenn man gebunden ist. nicht entsagen zu können. Werner, ev gab eine Zeit, da hielt ich Dich für gu: und edel, auf Deine Ehre hätte 'ich gc schworen, und nun sehe ich, daß Du ein Feigling bist, der, nachdem er eine Frau bethön hat, sich in Schwill? büllt und verschwindet." Des Professors Hand legte sich schwer auf die Schulter des Eifernden, sein Geficht war erblaßt und seine Stimnle klang grollend, als er sagte : Wahre Deine Worte, Knabe, ich ge stehe ?iicmanden, auch Dir nicht, daS öiccht zu, an meiner Ehre zu zweifeln.Felix lachte. Aber vielleicht ihr, ihr, die Du belogen und betrogen, die mir die Thüre wies, weil sie fürchtete, an dem jüngeren Bruder die gleichen Erfahrungen zu machen, die ihr der ältere bereitet. Alles in und UM mich ist ZU Grunde gegangen, ich habe nichts mehr, keine Liebe, keinen Glauben, kein Vertrauen. Du! Du hast sie mir genommen !" Werner war an daZ Fenster getreten, hatte einen Flügel deffelden aufgestoßen und trank die kühle, regenfeuchte Nachttust mit durstigen Zügen. Als er sich umwandte, war er wieder ruhig. Es ist leicht zu richten, leicht zu beschuldigen," sagte er ernst und langsam. Aber da wir nun einmal dabei sind, uns gegenseitig die Rechnung aufzumachen, sehr gegen meinen Willen,. so höre mich an ! Tu hast niemals darnach gefragt, was mich meine Ehe kostete, eine Ehe, die ich nur um Deinetwillen eiligeganzen, um Dir die Mittel gewähren zu können. Dich der Kunst zu widmen. Ich selbst, ich brauchte so weniß, mir hätte genügt, was mein war. Wie groß das Opfer gewesen, da ich gebracht, empfand ich erst dann, als ich Lona kennen lernte. Aber damals trug ich einen Brief Luitgart'S in der Tasche, indem sie mir meine Freiheit zurückgab und die ihrige forderte. Sie wollte es so, und ich war es zufrieden, nur zu sehr zufrieden, als mir klar wurde, welch Glück dadurch das meine wurde. Wir liebten uns ! Ja, Felix, ich sage es mit Stolz, auch sie liebte mich, es war kein ängstliches Fra gen, nichts halbes in unseren Herzen. Ich deutete ihr an, daß eS noch" Hindernisse gebe, ehe uns ein unzerreißbares Band für's Leben knüpfen würde; sie fragte nicht, sie' vertraute mir, weil sie mich liebte." Werner hielt einen Augenblick inne, die Stirn war ihm feucht geworden und mühsam rang seine Brust nach Athem. Sein Bruder verharrte regungslos in derselben Stellung wie bisher, die Stirn gefaltet, zornig an der Unterlippe na gend. Ich kam zurück. Nur Tage, Wochen vielleicht, trennten mich von der ersehn ten Freiheit, da kam Dein Brief. Du hattest Spielschulden, die gedeckt werden mußten. Luitgart schickte Dir ohne mein Wissen das Geld und stellte mir die Bedincing die Feffeln weiter zu tragen. Begreifst Du. Felix, welch eine Welt voll Qual für mich das in sich schloß ? Ahnst Du, wie ich gekämpft habe, ob ich den Bruder preis geben sollte, oder das Opfer meiner Liebe bringen? Möge Dir der Himmel solche Stunden ersparen, sie rütteln ant innersten Lebensnerv eines Menschen !" Und Du erwartest nun, daß ich Dir nachträglich noch dankbar sein soll für das, was Du an mir gethan?" stieß Felix mühsam hervor, und je größer der Bruder vor ihm stand, je gewaltiger fühlte er etwas in sich wachsen, das dem Haß abglich sab. sFortietzung folgt)

Teiöet nieW länger an Rheumatismus oder Neuralgie. Herr N. C. Warn. AsiZstevt-Kasstre? der Nerchantö' Nattonat Bank in Toledo, O., sagt: ..Nacktem mein kleine Mätckx nngesjyr drei Menake gelitten, nrte ti durch tr Gebrauch ve kttbloplioros reu Rdeumati4mu4 gebeitt. $4 e p fehlt ci Allen, welch an dieser Krkdlt tettt. OS" Es ist nie vorher eine Medizin ent deckt - worden, welche diese Krankheitm so schnell und sicher heilt als W. St. Smith, Känkakee, II., sagt : ..Meine Frau iltt füf,ek Jadrlaa befri t-gem Rbema:imu und Neuralgie. UblphA ist die erste Medizin, die itr mehr eil temvorär Hilfe gewäbtte. Sie bat davon erst sri Flafchm 4110 rue. betrachtet e aber al eine Himmettgad,- - I. T. Smikh, 164 Washington Str., Chicago, sagte ..Habe fünf Jebre laz an Kblmatin, t litten. Nach dem Gebrauch 0 2U Zlasch, thlo piavti bin ich gänzlich von allen EchmerM tefm." Wenn Sie thlapharoZ nickt in Ihre? 2lotbke er hallen können, werden wir Jbnen. nach Empsana M regulären Prei,e in Dollar per Flasche bapib per Ervreß franco zusenden. Wir sehen ei lieber, toenn Sie von Jhrr Apotheker kaufen, aber toam er dasselbe nicht führt, lassen Cit sich nicht Üoerreb, etwas ZlnbereZ u versuchen, sondern deztelle Sie o fort bei unZ, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New York Von VeMCW nach to$lm&tyoW BSC). i ! . GAebruöes Fvenzel. j S Va55,natsn u. Meridiankr. i i C. B. FEIBEL5IAN, ! Dedtfcher Friedensrichter. v J astico ot tho r&oe.) Cucraaj Sko. S0 Oft Court Gtrtft. . - WsHn; s.127 Sktb.7iobl Str. - ' ' j Hxo!ht. fr.! achti fär Cxr- . vi 4 Un i BiiaW tllitn rtttttt nlgtfrZL i

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