Indiana Tribüne, Volume 8, Number 185, Indianapolis, Marion County, 23 March 1885 — Page 3
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ie Weiten Tat Recept, tuö elta M'hler'SKrau ter Silier zusammengesept ist. ist über zwei rnittert Jahre alt unv deutscben Ursprung) Tif ganze Reihe vea P.ttent.Mkdizinen kann v.tit ein Prä'varat eufwrisen, daß sich solch' :nur b?h:n Sschtunj an den, Orte erfreut, an ,'-rti cS ,n;:i(Vlt wird, als i . 3 w LwniMa ; j V; . -j 7)?? i. u i . 7 f'.u t 'A m VI f v ! ircy-jCT rj K & 2 Izakv st das t'kjte Het.milkel bei Nieren Lcbcr-BcsS'tt:?. Tyexepsle, Aagku rlzl-xtUZf V?.zt7ltmüäiiiit, Malaria, rerizischca OefaerSen, ttt HU eiir . JlntniNizcr da: es r.xtt semeS Gleich. Eö stark: daö 2? irrt, kräftigt und schafft neues Ledert. tn rrrfTcrrene KilttT Jte tth ?ie ster .. ya. tia tuitijfr Jriü undaeachktter Bürger. Wrttft einiZ. TIii bler' Krzuttr Bitter ist fit unv b:k S.'jnat und fcai durch seine mkeiiinistea unv deilkvten JUgtaiAihta eine greßen Ruf erlangt. 39 se.d ' rns me!e Zamilie babea rersöiere $Iisre ge fcrauir uaö ich fcia öierjeuzk. tut der Äaf ssl er Unt ist." Wiskiler Aerb Ditters Co. , 525 Comnierce Str., Philadelphia.
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Gütlich. 3 I &I R R U IrrzcL.' wi öche Lsiu nach JOuteviMfl Nhville, Merni'Ui, Chat . t3.!icoif AtUiita. Ssannah, jaclt ' sanvilie, 3Iobil8 and .New Orlsv., 5z! crtnt,ü?ft w? 'SoZZagiett na sin . '51b?u, erae fcttrfit R:'v!: zu neorcre. ralafi-, Sslaf und aibt-Sasen zwischen $Vcß?3 unö L:nvi''., un?' St 2ct jar.l !satoüt ob .ßencjct'rl. ffeafert. Scdn?l!ia:ett nnfi Sicherhett tütn .ie ,?tff Ms alt gttbcrilfftcf ' . & 3. m. 7K. 5!. Ttt. rorInys, arf:fttr.t ettval V2f,agte?zt, v.bii'Sckk rjaitjiitpta ri Jltr.oiStr., Zdsl K. W. McKr.NNA, Saperinternlent. Z?-uer-Ä iarul-Signale , 1.i". -'?S3'it' uu Iiartct. i ö2U5tcua::tej (""t :utr J:;c:tsuntl. , L I ?t??i Od New Z,'or!. 7 Z?o:ll kvs Tiietipi.- Skrs. 3fTf?-?tr;e 3J araiu!etil Wi.'I 'n n? ??:,.dSi:aie. 12 ?i'i4taf;:t ict. tt. .? X:r,o C fr, ??rt jlo:. U Se 3rf.'9 ur5 5jort Hornu. A Pk .T. inf;iiS'3UTftt4 ft ' Tl-rit? iri. s'c 'i'o "5. JT Virt id Sr.t-'.t tt. T.i an'i u:.b KaUtt e. Vj HrSttr .'cb-j ;:t. oat? sei. t'ttntc -tr. 54 aiabawc un5 .if;emc :.iv y?!'v.tir. un? vli 5ti. v? f-vmtt wa: ti.upin t f '.?:. - . - i luS. ?' : .!U'.'i'V' --l-" " ' .i- ' 5.'io' Au .'- j .j. i.i ., 1? : 1 i: k6 .usfiiii - " - " 37 5t.?i .c-Ua Zö das '.nt 4.'jf6 iti :wWU'i b) d;e Ät SIS iSft und C-Uui , S13 an 2-r.rte it . äl Ätefcer.tt ttte aatD Sl,. 11 t3cfb:njirt, itai i"ti. f 13 Gtinco:f an üiitjirsaton : 43 DJilouti tt: ;;crt Str. i5 kNd.au una Sijtjinjton ?tr 16 Zll'nstZ ntt Ü5a L. 17 Senile und iialnptun -13 fiii'?3n' ort ia-f. ' 9 3r.5taröi2. Ü2 i-;iTcust U'.;5! i'.irIani tu. U3 ij?Z5?Lt und Saoo ett. 415 crsufen'S z: Hsusk. ,2I 3. 93. 13. Sfeun t 423 Ins, kszlum. ' 51 Ikinal nt ST.iitta Ät. 12 32tnoiuna stana t: 53 Eeft und RcSar3 tr. M und 5tuh tt. 06 Xcnotfffcc ua) torjia ti. 67 rthaa nd e? $:r. tA SSttüon Äoi. tri a2c;:ti t;. 69 "sMlon äs, un lunlop 21? 12 lätfi und 3o2doU' U. 613 Ätiituifl Are. und t:tinL v 614 Uni und i?Ttl St? 518 3Kincii unb ?.,n?st ftl7 Visen ?d acotai ?!tt. 61 Caut) nah IcUoar 3t:, Vnns?lania unb Scuif.ana S, 63 Itlawax un) RcCartv C4 DU uab Kclartg t::, S Slabarna und 5lzgian Xc. C7 Otrgtnta So, und Bradjtza., Hi, . Oft und SoSurn Sx. ?S Pn?ylve"is Str. und RsdtZs . iji2 B:Ä?nan u't? outjzen 3tt. 71 fcW3?nta m?, r?.'' Ctt. T2 Oft un? c5?,,tZ T2 ijii4:.T;:on tn jSntor! Str. J4 "jatri n: fcct,ji er. 73 rt?.ft A3. -a: int. 25 vliA unI ti'-t "T UjtniiS Asc.und Van. ' 7 i;i44er Ax. un iiuan. iTll t5;:uc end v!?t: '3t;711 -glüh e ar.i kaurti fftt. 714 CraHij uns C;ta itf. 715 651' te'.t -iii?. 1 ?- t -tc ivicv ett. 2 Wüfhmgtsz es itictsar ?t. ü3 Dtt und tati Stt. 'r 84 en tdt! und 3?ac'.61ot: Cii Xaub tum3tn'4rtiaU. ö Cr. etaatcu Ät)nal. Cricntal und Washington ett. 89 ftiautu f l'-.gnii 12 . 5Ua4Ö3ul. Dfl S8o1it8ttHtt V 'i3 ilail und ad" Str. I . fft - . h. ll. . M . .4 dC. 11 ur.0 ' ' 9' aryland ad ertbtan tt. 92 rtBian nn org,a Stxatc. i?.' CaMt.Sicnal , t-'-i U"d SLx'un o cKcr!iftt-, zweiter lUra. 3 3 iflnal üt ut Dk. iteo M S'a'r u. t ' Schla e, Cui d t.. chU. 12 , CtUti.
Kreuzdorn.
Roman vsn tz. Schobert. sfforts tzunz.) Sie hatte ihn erstaune, verwirrt, aues Blut zu seinen, Herren gejagt, t:u nun war sie ja auch nichts mehr unv nichts weniger als ein Weib wie andere, ein begebrenswrthes Weib für den Mann, aber keine emkkindunaslose .Slaiuc, fül die er sie bisher geba'ren. zu der er wxi g i .vag t, e mp cv0 u j c bin. 5ie blieb vor ihm stehen und zwanz sich -um kacheln. y)ln taillier seid bcr d.an' fuhr "tc fi:t und fragte Die ilrnu n.itcr fcci Jiujt. Ihr bavt a.te )!e.. . we iig .c.iS den ovenantheil an a . .i euch ge jichert, und mit ein wenig G.'.oij'senlojig. seit unö Genußsucht ko:nmt Ihr ganz gut ruichs Leben, wahrenö wir, das hcit, unser besseres Selbst, oft elendiglich zu Grnd: gehen mug." isx baire nicht auf das geachtet, wa5 sie in sagte. Seine klugen hing? a.t ih.-er herrlichen Gestalt, auf seine ip'e:l drängten sich Worte, deren (zjluth i.?n selbst erschreckt haben wuroe, hätt er : gesprochen. Lona bemerkte da? alle' nicht. Si? strich ihm eine dunkle, widerspenstige l'oc!e von der 5tirn, so sanft und l. i -, . re sie seine Mutter, und sagte j.iufr u'.'.c mild : Und ich freue mich, wenn Sie end lich am Ziel sein werden, die Zeitungen Ihren öluhm verkünden und ich mir sa gen kann, daß auch ich einen Theil dazu beigetragen, Sie groß und glücklich - zu machen." Er faßte nach ihrer Hand und küftte sie. Lona," stammelte er jetzt, und dann?" Sie schüttelte mit dem Kopf und strich ihm wieder über die fieberheiße Stirn. Ehe er noch Herr über sich geworden, war sie inS Nebenzimmer gegangen und hatte die Thür hinter sich geschlossen. dtr j:ano auf der Straße und hielt zögernd ein, als er inne ward, die 3tichtung nach seines Bruders Haus gewöhnheitsgemä!; eingeschlagen zu haben. Was sollte er dort? Mit diesem wallenden, unruhigen Blut den ernsten AugenWerner's zegenübersitz'.'n, Luitgart's tausenderlei begehren erfüllen? Tann blieb ihm keine ü)!uße zu denken und denken wollte er an die vergangenen Stunden, die ihn so räthselyaft beschäftigten, als bärgen sie ein Geheimniß. Er war sein Leben lang von den Frauvenovbnt worden und achtete ihr gan;e Geschlecht in Folge dessen gering, er amüfirte sich mit ihnen, die ihn im Ällgemeinen mehr suchten, wie er sie und ocrgas; sie dann mit der Herz- und Gefuhllosigkeit. die verwohnten jungen Männern eigen. Es kümmerte ihn nicht, eb sie mehr an ihn verschwenden hatten, wie cr begehrte. Aber im innerften Herzen, da wo sein Glaube an daS Ideale, da wo seine Kunst, selbst vor seinen besten Freunden verborgen, lebte, bewahrte er doch noch die Vorstellung von dem. was eine Frau sein sollte sein konnte. Er kehrte um und ging in sein Atelier, zündete eine Eigarette an und warf sich auf den Divan, die Hände unter dem ttopf verschränkt. Er rauchte ein wenig, schloß dann die Augen und verfiel träumend in einen halbivachen Zustand. Durch das offene Fenster herein drang noch dieselbe schwere Gewitterluft und erbiete sein Blut immer m. hr, und mit ihr zugleich ein schmaler streiken Mo dlicht, der sich zuerst hinter dr ta.'sclei vei kroch. dann allmählich im: :ne Y. h.r stieg und endlich auf daS Bild fiii d.C'.i Kit Helir. vorhin entfernt ya.:e. vic vm Heller Streifen legte er sich h e. ud.r rtun un äugen, die dadurch i ifi, lei'Ci.d als dci.i ticre.i )u.ikel her ' vuLu i'UUn. Fclic hu.tt' sich unruhig jiur Seite ge I l.'otf.-n, oie lde? g.'.js et und seine 'on.ie hi'!g.i u.ide.o.gllch an den tief traurigen Vl::g;ji, die i.i allein anzusehen schienen. Tann ruckte das Licht weiter, die feine Nase, der edle Mund gesellten sich zu ihnen. es iah aus als ob sich das Bild leise rege und b.'wege. Fclir sprang auf und tret vor seine Schöpfung. Das war sie, die er liebte, ron der auch er sich geliebt glaubtseit heute Abend. Si hatte zwar anderö geblickt, aber trozdem' sie war es doch. Lona !" rief er leidenschaftlich, und seiner selbst kaum mehr machtig, drückte er seine Lippen heiß auf das Bild. Sie sollte ihm ja Alles sein: seine Muse, seine Geliebte, sein Weib ! Es gab außer ihr kein Glück mehc für ihn. Stundenlang saß er mit seiner plötzlich lebendig gewordenenen heißen, Liebe vor dem Bild, andächtig, wie vor etwas Heiligem, der Akondstrahl war zwar ver schwunden, aber er brauchte kein Licht, um die Züge zu sehen, tr trug sie im Herzen. Sie mußte sein werden, denn cr liebte sie, das stand fest in ihm; sie mußte sein werden, damit er das leistete, was man von ihm erwartete. Ohne sie, er fühlte es nur zu gut, blieb er ein schwankendes Nohr im Winde. 6. Fclir, lieber Junge, Du hast mich .'rnstlich besorgt gemacht durch Dein Ausbleiben während der ganzen Nacht. Es ist Dir doch nichts geschehen?" fragte jcU Werner und trat zu einer ziemlich frühen Stunde in das Atelier seines Bruders, die Unruhe noch in allen Zügen. 'Gott sei Tank, daßich Dich lebend und gesund wiedersehe. Du glaubst nicht, wie lindisch man in der Sorge um ein geliebtes Wesen sein kann, ich hatte mir schon allerlei Unmöglichkeiten 'zusammengedacht. Warum bist Du nicht nach Hause gekom men Nimm mir'S nicht übel, Werner, ich hatte so viel zu denken, zu grübeln, das geht besser in den Räumen, m denen man am meisten höhnisch ist." Der Professor seufzte ein Wenig. Da hast Du recht; auch darin, daß Du dies hier Deine Heimath nennst. Bist Du ßeißig aewebn.! WaS msSt Dein $ifr?
tai; es mich doch einmal sehen, ich bin so neugierig." ' Fclir schüttelte den Kopf, griff nach Pinsel und Palette, ging unruhig im Atelier umbcr, legte da, was er in derHand gehalten, wiedcr gedankenlos bei Seite, offenbar kämpfte cr mit einem Entschluß. Endlich blieb er, mit dem Glücken an die 'Staffelei gelehnt, seinem Bruder gegenüber stehen, der sich inzwischen an den runden, mit allerlei Raritäten besetzten Tisch gesetzt hatte. Werner," begann Felir hastig, cls ob cr sich selbst zum Sprechen zwingen wollte, Niemand in der Welt hat ein siecht an meine Offenheit, wenn nicht Du. Tu, der Tu mir bisher Alle gewescn bist, waS ein Mensch dem andern sein kann, der Tu kein Opfer um meinetwillen gescheut hast, der Tu an mich glaubst, für mich sorgst. Tar.im sollst Du allein auch wissen, was mich diese Nacht schlaflos beschäftigt hat, u::d ich tveiß. Dein: Liebe wird eluversta.tfen mit mir sein. ES
handelte sich um keinen Entwurf dies- ' mal. eS bandelte sich um einen Entschluß ' furS Leben. In die Augen des Profeffors war ein Warmer Strahl getreten, als Felir begönnen hatte, zu sprechen. Ja, er hatte ihm Opfer gebracht, das war wahr, aber '. er fühlte nun auch die ganze Süßigkeit der Anerkennung, die ihm von Demjeni gen wurde, den er beschützt und geleitet halte, so lange er denlen konnte. Ob sie : ihn damals tief geschmerzt, sie waren doch nicht umsonit geween. Ert als yclic ausathmelid inne hielt, begann Werner rn ahnen, daß er et.raS anderes boren würde, als er zuerst erwartet hatte. Mit seiner ruhigen, Vertrauen erweckenden Art und Weise sagte er nur : Fahre fort, mein Bruder." Aber so leicht schien das nicht zu sein. Felir strich mit der Hand über die Stirn, athmete hastig, ergriff dann mit der Linlen einen Zipfel der grünen Decke, die die Staffelei verhüllte, und als gebe ihm das erst den Mnth, begann er stockend : Ich will Dich nicht fragen, Werner, ob Tu jemals die beseligende und verzehrende Macht der Liebe kennen gelernt hast. Du mit Deinem ' ruhigen Temperament hast wohl niemals den Begriff einer Leidenschaft empfunden, die sich Deines ganzen Seins bemächtigt, vorder kein Entrinnen möglich ist. Leidenschaft! Wie man das so hinsagt, ohne ihre Gewalt zn kennen, die, mächtiger als die Elemente, Alles in Dir niederwirft ohne Dich zu fragen, die kein Gedächtniß für Pflicht, kein Bewußtsein für Gefahr hat ! Ich weiß. Du verstehst mich nicht, Werner ! ES giebt Menschen, deren Blut täglich in derselben Ruhe pulsirt, die nicht Z im Stande ist, zu entstammen, und die deshalb strenge lichter werden, weil sie keinen Maßstab für Gefühle ha ben. Wie soll ich es Dir klar machen, was in meinen Adern klopft, mir im Hirn und Herzen siebert. Dir, cen; rutugen, nüchternen Gelehrten, von dem es auch heißen kann : Er wurde geboren, nahm ein Weib und starb. Hch verzweifle dabei !" Muthlos ließ der Sprechende das Haupt sinken, so sah er nicht den Blick, den sein Bruder auf ihn heftete. Und wenn Dich nun Deine blinde Leidenschaft über den Gegenstand Deiner Empfindung täuscht ? Du bist noch so jung, Felir! Ich will Dir nicht sagen : Hüte Dich vor der Leidenschaft, ich will Dir nur zurufen : Bewahre Dich in der Leidenschaft." Wenn Du sie kenntest, Werner, Du hieltest keinen EinWurf für nothwendig ; sie ist so groß und gut und edel, man muß sie lieben, ohne sie zu kennen, ob gleich es sonst umgekehrt zu sein pflegt, ch weiß, daß sie Kummer gehabt, vielleicht trübe Erfahrungen hinter sich bat, ich will sie Alles vergezsen uiachen, sie ver- ! flottem denn )te wird leine Muse lein und bleiben iu Ewigkeit." W.'rner schüttelte oen Kopf. ast Tu bedacht, Felie. wie leicht man im Begehren geneigt ijt, ein Ding zu überschauen '." ch ken.:e sie lange genug, um mir. über den Elnj.uß klar zu sein, den sie aus mich hat. Ich liebe sie, damit ist Alles gesagt. Du freilich kannst daS nicht vrsteyn." Bor Werner's Augen gaukelten in diesem Augenblicke eine Hand voll zarler ölreuzdornbiüthen ; er sah die Blumen fallen und meinte noch einmal den elek irischen Strom zu sparen, der ihn bei der Berührung der war.nen Finger durchzuckte. Nei'l, Flic sprach keinem Blinden von der Farbe, aber es brauchte 'Niemand darum zu wissen, als er allein. Ucbngenö, ehe Du urtheilst, sich sie nur erst, Werner, höre ihre weiche, volle Stimme, folge ihren Gedanken, und ich sage Dir, sie hat Gedanien, daS will heutzutage bei einer Frau schon viel heihen und Du wirst nicht mehr zweifeln, daß ich mein Lebenöglück gefunden." Du bist noch so jung, Felir, so überschwänglich in Allem. Wie nun, wenn die Neue nachkäme?" Eine Sleue über Lona's Besitz V Kerzengrade stand der Professor aus einmal hinter dem Tisch, auf deffen Platte er j'chwcr beide Hände stützte. Seine erblassenden Lippen mühten sich erst vergeblich, ein Wort zu stammeln, endlich gelang es ihm. Welchen Namen nanntest Du ?" fragte er heiser. Aber Felir achtete nicht auf die räthsclhafte Bewegung. So sieh sie selbst. Du bist mein Bruder, für Dich gilt in diesem Augenblick kein Geheimniß." Er riß hastig den grünenVorhang von der Staffele!, und hell und golden über-' strahlte die Morgensonne den Kopf der Ariadne. Die Basen und feinen geschliffenen venctianischen Kelchgläser auf der Tischplatte begannen plötzlich zu klingen und klirren, den stattlichen, starken Mann schüttelte es wie im Fieber, und seine Hände zuckten unter den Qualen dieser Minute. Kalter Schweiß trat auf seine Stirn, cin Schleier legte sich über seine Augen und ächzend sank er auf den Stuhl zurück. Um Gott, Werner, was ist geschehn ? Bist Du krank?" Zum Tode erschrocken, eilte Felir au seine Seite, bemüht, das auf die Brust gesunkene Haupt aufzuheben. Nichts, nichts, ein Schwindel, bunruvia Dich nicht, die Arbeit der
letzten Wochen " sagte Werner mühsam und versuchte sci.scr Schwäche Herr zu werden. Ich habe Dich schon lange gewarnt, Du überarbeitest Dich." Felix war wieder beruhigt, Kopf und Herz wavn ihm mit andern Gedanken zu voll. Erzähle mir mehr von dieser Frau dort," sagte Werner und stützte den Kopf in die Hand, so daß ihm der Anblick des
Bildes endogen wurde. Du sagst, sie, liebt Dich ?" ! Seit gestern weiß ich eö genau. Es giebt so kleine Zeichen, alt denen instinktlo Eine'S des Anderen Gefühle erräth. Und glaubst Du, daß eine Frau wirklich auf die Tauer im Stande iit, den Liebesbewerbungen eines Mannes gegenüber gefühllos zu bleiben, der sich doch in et- , was über das Niveau des Gewohnlichen , erhebt? Ich nicht'." Tu kennst sie schon lange ?" Seit dem Winter." Und hat sie Dir nie Von der Vergan genheit gesprochen ?" Nie ! Ich habe auch nicht darnach gefragt. Ich will sie, ihre Person, alles Uebrige ist mir gleichgiltig." Und u glaubst, daß sie Dich liebt?" Wie sonderbar Tu fragst, .Werner." Felir warf lächelnd das Haar aus der Stirn. Sehe ich aus. als ob mich kein Weib licben konnte ? Ich babe die gegentheilige Erfahrung gemacht." Der Professor sah auf das wunderschöne Iungliaggejicht vor sich, mit dem sieghaften Lächeln des AntinouS um den Zchivellllden Mund, ein leideaschastlicheS Wehegefuhl erfaßte ih.i plötzlich, wenn er an das dachte, was er dagegen in die Wagschale zu werfen hatte. Hastig erhob er sich. 'Nun denn, Felir suche Dein Glück festzuhalten." Er reichte ihm beide Hände und hielt sie lange in stummem Druck gefaßt, er sah seine n Bruder in das strahlende Gesicht und auS der Tiefe feines Herzens rang sich der Wunsch, daß ihm wenigstens zu Theil werden möge, wonach er sich sehnte. Die Sonne war schon hoch gestiegen, daS Schmettern derBogel verstummt und Licht und Schatten zeichneten sich haarscharf auf den weißen Wegen des Thiergartens, als' Werner noch immer regungelos in einem dichten Gebüsch saß. Die gewaltigen Baumriesen standen bewegungslos mit ihren fast transparent im Sonnenlicht erscheinenden Blättern über ihm, Bienen summten, goldene Käfer krochen dicht an seinen Fußen vorüber und geschäftige Ameisen liefen hastig umher. Abgeschwächt, zu einem leisen Geräusch drang das Summen der großen Stadt nur bis hierher und keines Menschen Auge war da, das gesehen hätte, wie gewaltig der starke einsame Mann hier mit seinem schweren Herzen rang. Sein Bruder hatte.das Weib gefunden, an dem allein auf der ganzen weiten Erde sein Herz gehangen hatte ; sein Bruder, dem er alles geopfert, ihm das Liebste ge raubt; ahnungslos allerdings, aber trotzdem, es war geschehen. Er würde. Lona wiedersehen, aber als die Braut seines Bruders,. ihre Gedanken Liebe gehörten jetzt dem allein. Sobald er etwas erstrebt, erhofft oder gewünscht hatte, immer hatte sich die schöne geschmeidige Gestalt seines Bruders dazwischen geschoben, ein Opfer, irgend eine Hingade heischend, und es war stets geschehen. Zweimal hatte er seinetwegen seine Freiheit hingegeben, hatte eine Frau, wie Luitgart, genommen und auf ein höheres Gluck verzichtet. Niemals hatte er mit dem Schicksal gehadert. Aber heute, heute erschien es ihm fast doch zu schwer, zu ungerecht, daß immer nur er allein der Gebende war, Felix stets der Genießende. Und dann dachte er an Lona. Wie schnell hake sie ihn vergessen um seines Bruders willen. Freilich, Felir war jung, schön, beredt, voll von seiner Schaffenskrast ; konnte das nicht ein Weib fesseln.biS eS endlich ihr Herz an iha verlor? Was war denn er dagegen ! Ein schwerfalliger Gelehrter, ein Mann, der nicht im Stande lvar, das Herj einer Frau daue.ns aus,ufullen. uca.l ia.z.e c. bin täglich, nun sa) er es auch hier. Und wie halte er doch öna geliebt ! Die Er innerung an sie war wie daS Allerheilig sie im tiefsten HerzenSichrein gebettet, ne half ihm über ma ichen Kummer hiaweg. denn, wenn auch räumlich getrennt, ihre Herzen so mahnte er blieben doch eins. Und nun mußte er sogar , von dieser Erinaern.lg lazsen ! Sei es drum ! Er trollte sich mit den Thatsachen ab,m den. Der letzte Luxus meines Lebens ist nnn abgestreift, ich habe nichts m.-hr zu verlieren, keine Stelle, wo mich noch das schick sal treffen konnte." dachte er resignirt. Mögen sie glucklicher sein, als ich es ge . worden bin. Eins wenigstens darf lch mir sagen: ich habe stets, meine Pflicht zu thun versucht, selbst auf Kosten meines eigencn Glucks." Aber zum ersten Mal erschien ihm die Pflicht hart und kalt, zum ersten Mal lehnte sich etwas rn ihm murrend auf ud schalt ihn einen Thoren, daß er nicht auch für sich begehrt hatte, was ihm begehrend wertherschienen. Der letzte Schatten war nach der ungesuchten Unterredung mit seinem Bruder aus Felix' Gemüth gewichen. Werner war so gut, so verstandig ; er hatte vil weniger gegen seine Heirath eingewandt, als er selbst erwartet. Der arme Mensch ! Er gönnte sich so wenig Ruhe ; wie mußte er gearbeitet haben, ' daß ihn heute der Anfall befiel! Freilich, Luitgart kümmerte sich nicht darum, aber Lona Lona sollte ihm einmal in das Gewissen m t und da war cr wieder bei dcrienlgen angelangt, die allein alle seine Gedanken beherrschte. 3!och nie war ihm ein Tag so lang erschienen, wie der heutige, noch nie die Sonne so langsam gesunken, wie er eben jetzt sehnsüchtig darauf warten mußte! Da Mädchen begegnete ihm auf der Treppe, kehrte schnell um und öffnete ihm die Thür, so, hatte Lona keine Ahnung von seinem Kommen. Er fand sie ain Boden knieend, unter einer Menge Nojen, die sie aus dem Nepositorium herabgeworfen, augenscheinlich um etwas zu suchen. In den Händen hielt sie ein ftei nes vergilbtes Blatt mit geschriebenem i2tt und Noten, dfiien. Mcle&ie )wftfrn
i?re Stellung zu Verändern, Vor sich 'hrn summte. Was machen Sie hier?" fragte er jetzt, erstaunt über den ungewohnten An blick. Ach Sie, Felir ! Das ist gut; ich habe etwas gefunden. Von dem ich mir nicht erklären kann, woher es stammt, ei' ne alte Ballade scheint eS. Wollen ie
unsren i" Sie erhob sich und setzte sich vor das Instrument. Er trat hinter sie. Worte und Nuten waren zum Theil halb ver wischt, und wahrend sie mit der rechten Hand leije die Mefodic anschlug, rezitirte sie: Und als sie über den Weg wollt' gehn. An der Mühle vorbei auf die Haide, Da baben die Leute ihr nachgesehn: Allein hinaus auf die Haide ? Was ist der närrischen Dirne geschehn ? Allein hinauZ auf die Haide, Ei, da mochten wir doch bei Leibe nicht gehn Allein bei Nacht auf die Halde. Was mag der Dirne begegnet sein Bei Nacht allein auf der Haide ? Allein im flimmernden Mondenschein Allein allein auf der Haide. Er hatte sich vornüber gebeugt um mit' lesen zu können, seine Brust berührte ihre Schulter, der Dust ihres Haares stieg zu z ihm auf. Er athmete schneller und ge ! pret. Welch sonderbares Lied," sagte er letzt. Sie blickte empor. Was ist der närrischen Dirne gesche hen, allein hinaus auf die Haide ? ' wiederholte sie sinnend. Ja, wer das im mer loüßte, was allen närrischen Dirnen geschieht." Sie wären niemals eine solche ge Wesen," machte er einen Versuch zu scher zen. Wissen Sie das so gewiß?" Ich de.lke doch. Auch zu Thorheiten gehört Talent." O, ich könnte Ihnen am Ende von mancher erzählen." Ohne daß ich es Ihnen glauben würde. Abt? weshalb, sagen Sie mir, läßt wohl der Dichter die Dirne allein geben ?" 'Weil das Alleinsein das Schicksal der meisten Menschen ist." Wenn Sie es nicht anders haben wol len. Aber es ist ein Unrecht gegen die ganze Schöpfung, eine Sünde gegen sich selbst. Nicht zum Alleinsein sind wir geschaffen, sondern zu beglückender Verei nigung." Um Gotteswillen. hören Sie auf !" sagte jetzt Lona. stand lachend auf und ging i:n Zimmer auf und ab. Ich kann mich nicht zu der Ansicht bckennen, daß der Dualismus selig machen NiUß." Sie spotten," erwiderte er bekümmert, uuö doch bin ich heute hergekommen mit übervollem Herzen, es drangt mich, Ihnen davon mitzutheilen." Beichten Sie also, ich will versuchen ernsthaft zu sein, obgleich ich mir das Folgende am Ende denken kann. Ist Ihnen Ariadne wieder nicht das geworden, was Sie in ihr zu finden hofften?" Er sah sie einen Augenblick stumm an. Durch die geöffneten Fenster sluthele daS Abendroth, kam immer noch die erstickend schwüle Gewitterluft, und mit heftigem Aur'atbmen entaeancte cr: i ii eivra rn'ot ) Tmöet ttitf0 länger an NsMmatismllS oder Neuralgie. Herr M. C. Warn, Assistent-Aassire? der fffla chan'.ö' National Sjank in Toledo, O., sagt: ..?!atkkm mein kleine TZäkck'k ngesäde drei Monate elittcn. irurte ti durch- te (Ledrauch tt wdlo?!!rg rea Meumatismu grde lt. Ich km lullt t Auen, eiche a tiefer &rntbtt leiten," 2? C3 ist nie vorher eine Medizin ent deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als W. St. Smikh, Kankakce, II., sagt: Timt Frau litt fünfikk'n Jahre lar.ja tefti t!gem Rbki'maki?mu und Nenralgie. itbld i,i die erst Medien, die ibr mebr al temrorire Hilf geroädrte. Ce dat kaven erst zwei Flasche genommen, betrautet tt aber al eine Himmeligade." I. T. Smilh, 161 Washington Skr., Chicago, sagt i ..Hake fünf Jabre lang ai Rdeur 'ismul t litten. Nach rein Ckdrauch ro 2H U itn tdia ploioi bin ich gänzlich von allen Schmerze besrnt." Wenn Cie SltblopbsroZ riickt in Ihrer the? er halten können, werben wir Ibnen, nacd Empfang de regulären Prei,4 m Dollar per Flasche daffetd per Srvreb franco zusenden. Wir seben i lieber, wenn Sie ti von Ihrem Apotheker kaufen, aber en tt dasselbe nickt fiil rt. lassen Sie sich nicht überreden, .etwas Andere u versuchen, sondern besteilen ?tt so sort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str.. New Bork. Von lk t bi e üb nack !nMnt0fiS. SL.SdD. Gebrüöer Kreuzet. s 5. (55, TOrtfMntfn u. M-rikianrrr. toürt Hoü ls5sch-MsM - 00?? - Fritz Böttcher, 17 147 0 I?asiZ,NStn.5l.
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Uz Zndiana filiis ! mriiM fis in Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, Briefköpfen. Preislisten, Quittungen, Eintrittskarten. Mitgllederkarten, BroHnren, Constttntionev Mrehkarten. J3autsch.e toip-lpak Et&biirt eeit 1859. . Charles Meyen & Ca 39 und 41 Park tzov, flew Tori, b orgen u Arten . ron -. Gt&ftt&iixtifea, Ptrton&UTi&rderaigex te. far diM Zeitung, sowie für tllo deutschen Blätter in den Ver. Staaten xal Europa. CXnuntlieb DvUeh-AmerU&&iehe Zeitungen liegen in unterem ueecbksta-Liok&l zur rrtka.CZatim de iblü&ca.u& . - v. Z1 nhrten Bennagebcr deutscher BUtter weaeton efctaagETU emeät nne iare PubUretatrry.fitsmtfrcrf
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