Indiana Tribüne, Volume 8, Number 183, Indianapolis, Marion County, 21 March 1885 — Page 3

SchmerzH Mn !

Ich habe Schmerzen überall!" welch' all geuttiner Ausrruck unv vie viel bedeutet derselbe für viele arme Leirende! Dlese TÄmcrzen hüben eine Ursache, und bausiger. als man dies gewobnlich annimmt, sind Leder cder Nieren diese Ursache. Keine Krankheit ist sömerzlicher cder gefährlicher als diese, und srin Heilmittel ist so xrcmpt und wirksam als E ISHLI p? w K.' -iiA uw u Es ist bis jetzt kein Mittel eutdkÄ werden, daß so wirksam ist bei allen Kien und LcberTeschverden, Malaria. Dyspepsie, erc., und drunoch ist es einfach nuv tMmloS. Wissenschaft und ärztliche Kunst hab mit nderveuem Erfolg diese Kräuter, welch die Natur für die Heilung von Krankdeitt gt schaffen, zusaramenaeiteUt. ES pörkt und belebt das ganze System. Hsa. Thatd Strons. der aussueiHaettEougrei. masa. firieb rtnii eiaem dollegea. der Unrndau. l-ttt und Rierea-lkrauldett litt: 8frf4a L Vshler'a räuter.B.kter. tch glaub. e wto Cc tarnra. Jj dab (cbc.I bei UnscrttulLttot ali av& d Ne7td aogewandt d ti ist die wand ZzZe Cekr.dküatisu vo, ÄUl,tnsl.riättrn.ite ich! grfrtea. Wislile? 2icrfc Bitter (tcu 525 Conimeree Str.. Philadelphia. 2 tritt' i anzenehmer Ör-sbr I4lJat ai seil. Tödlich. j IRR Zt lüVy-Ut siu lr$t LZa ach Loulaille, Nashville, Memphis, Chat jooa:?v Atlanta, SHvanii&h, .lack.'nv:!I?, Mobiln auj. Now Orleans, -1 tä dS7tL?:lzz.tt für Passagvrr sag, rot Laben, e?nc fcitcüe Reut, an r.ebnuii. dies- nsd Par!?r'Wcg,n zisch 6)ikas unb L?OtSv',!le un- $t 2ouU jand LüsiUe oiu S'ijianeÄ4i. Vi-nrt, T?:?S'zkeit und StchttHeit bleu d,e ' sir alte jaöctllfp.fie QiL & A. Ist, r. tt. Deriut;, C?nal ,afigTgt, :6tQ(J. L! inztsi ud 35irVj Str., Znbis F.. W. ilcKsNVA, Superintendent. Jruc?-Älrm-Signale. V'. -vjtt'.i.u a, Ä?kkk. 1 :vi-:i,''rf.c: r 2tur ?fs.'ttBtatl. ? C"' .Vülit UUB ÄCtti 7 und SSui-Lga r-tiagt. ? 2rrf::rc b SSatfi " 9 Tlir.rir ?;fi?S:ra3. 1 ra"s?r:t5 rah 'ble Sl?. ?r "t'-'-Tt Si:, r:r5 IN ?Zz?n :i ii. knd ?o:t tu? i.? 2tr.- fit. u7.ai.f-2ut:.-(f üo'.. er 5 lt. i; 'S-!-? Kr.f . ur.t uv!r Str. i.t.--i3 7l?.u .d fij!9'.t .3 v.. i9 Z;i:'- Zehn ätr. '7? Cs ii ss. :s Ct 11 fslaiiiuni ?kienl Slt U'id TUitn't ftt. Vrt crtcS Lit. n iuicoh 14"." .ti 5aj;r;6-VycMu. 1 jf it lZ' Ist. !:p.9 S-'tr 5U l:: Äibina unb32nfcu s3aat-:J y. fiU 5n IM i: -ir. I V) snt ?iv ut i'ITxvt Ws i Vlu i.'-f !".; -i'tTcVian . -r" ;i i ftvijt Ltti'.. i rr.vil:it ta onb irr.: i ; . .' 3uime v;8-' S5, -,-!lrc.4levt f.!.? L . 5r JI v-.j r..;(j:on Srt. j.1 .". vl'.'Mü Ct.-. i.r.b w::b lSni Str. m 'u u.it iJ-.U'.'.r. ii:. 2! ; r . .o.'.r:ia ur.? tirst frtt. t ,V-.x f.- ttt?e-. etr. 3! r. u rji-$5ian Att. yt i.v.-K.t ? utt Sisin-s: Ätr. 'i '.' yr C'?;'t ?:t. st; v.itc iito or; tr. KZ Üoc. Kn ?! "U;t tr S7 vl.ctli. LZ 3 5 39 J-?;.';i5!in ur b ?ne 71t 2i und Eai tu: :r. .3:3 .cft urj !. .14 CU!tdt u-.s ?cTb ;. 4! SasfVn-Wf nagc iffic;! i. -1 yi?n.rf n ZSi'diUßton 8a U a:1-Kib !ia s,! St?. 45 jAi.buu d 'r-ta'.-.r.te: s.: CM St At Znti-tt wri ?Zt!'?!;!vn tr, 43 f.ixcWt e::$i)t. AI ribU.r.o:s. . 12 5-t"i4)Uti t vilkficil 12 -li'fiif.rft unc SBiirP; Str. Ü3 ttrgufon' stk Hon?. 2I 3. 8. K. ))e. 42Z I:,?an, Sfclar. il getnatfl ttitb Ktfna et. ip5nol?ynb Lou:fsna 4i jfi uni J5t?u:tv ?it. U ßiftuni Coutj 5tr. it Xeuntfte ab ffrz:a f t. S7 Öiriar. nb a? Str. -di'k ilte. nb Koni 5t:. 19 abtfon to. un tunp 5tr C12 C!t nb ZisS?b0d et. U Ätntuis Svc. und Viirtiö e fili Cnjn unb ilotr. Su 818 Jlinsi, unb Kanjcl 617 orr1t unb Zacta) iz. 61 6out) na) Itlajai 6t;. 62 nnfvlcania unb Loutsian 63 tlaax( unb Sitlart? tr. S Oft nb RiaN, St?, Llaiama unb Lltgisua Äs,. tt BUsinia Zo. uab :ocfan tit i Oft und Sobur Str. Pusz:oznis L:r. u?!K!S!!ld'.zo -612 RcZtnin unb Leuzzrt, 2it. 71 Qujt.nis 2?. ra( Hron . 7J Oftub iu St:. 73 ,'!i'Z"4?' N'.sn l. 7t wrr.v -iOwUiU -? ... 'l.ii'i ävt ij. : u.t. ?-.ti Im i.vii'-'aif.:. at 7i ÄC. nd -Li". Via Cui. at .'x.iipjli tu. Tis tuj-iMa iZzk uns ia:;; 714 0::rj uit Qs.-i SirTIS C4tl-i- .jtr. 61 , ..ii UI7 ?t:. W Sash'Ztetd um lilsvavt tx. 63 Oft un :jrl tr. vt ,tn iic: hS 2csi1or. Ct W ?aub k:A ,,n,n,t'.t. KS . etaate S??,izi. v, DrtcFtal unb Qat'igton Str. 8? wtsutu Ätflnjnij. ill :o. 8 5jlau4-iul. Oft SalZwgtftti 8;a 4itt u vtobu Sit. 614 Ohto und Harz, ?, A Wsrj'.anb n&b istittttan St. 3 Cttltiion nnfi Seotgiu Cttot. t-Vl 2inT)Stiflnal. zz1 Unb iin ro;5rtl, a?cltir Klarn. S-S eianaMlr ?iutitrttJ. äjxI chkz. Sur aal. 't lckta. bLsq Gch,, iZ k VU4,t.'

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Kreuzdorn.

Roman doa H. Schobert. (Fortsedung.) Sie ßattj ilm erstaunt zugehört, als er tief aüfatbmend schwieg; fragle sie: Wovon sxreä?cn Sie, Felix ?" Wovon ? Von Ihrem Bilde, das ich zu malen beabsichtige, so wie ich Sie jetzt zesehen, als Llriadne." Als Äriadne !" wiederHolle sie hol" t.isch. Sie dürfen nicht nein sagen," bat c: hunnisch, Sie müssen mir einige Sir zungen gewähren, so viel Freundschaft 1tze ich bei Ihnen voraus, daß Sie mir nicht auS Laune das Thor schließen, da rich in den Lorhof deS Ruhmes sükrt. Ud ich sage Ihnen, das Bild wird Alles in sich vereinigen,was den wahren Kunstle? kennzeichnet, wenn Sie mir belfer: wollen." . r m m Iver wer laat .iunen. oa.li io trn Stande bin, dasselbe noch einmal in mei-! ein: ... i v ft!. 1 nc vusnsn t?gn, ras vsic ciiuui hat und mir selbst unbewußt geschehen ist?" Rufen Sie den Gedanken noch einmal zurück, der Sie vorhin beherrschte, wenn er auch schmerzlich war. D ge, wiv, es wird Ihnen g6inaen: waS sonff daran fehlt, hat mein- (Scsühl sich. er saßt." Wie grausam Sie sind,- sagte sie mit schwachen Lächeln und erhob sich. DaS Buch glitt in den Sand und kraft los binz die Hand in den Falten des Klei des.' Cr sah sie bittend an. als er ihr daö Buch reichte. Seien Sie großmüthig, des Zweckes 5 Da richtete sich ihre schlanke Gestalt zur vollen Höhe auf, ein undesinirbareS, hartes Lächeln schwebte um die Winkel deS Mundes, auch ihre Stimme klang bart. als sie sagie: Gut, Sie sollen Ihren Willen haben; malen Sie mich als verlassene Ariadne. Aber keines Menschen Auge darf eher auf dem Bilde ruhen, bis es vollendet ist; es ist Jbr und mein Eigentbum ganz al' lein." Ganz allein, Sie sollen mit mir zufrieden sein, Lona, und kann morgen die erste Sitzung sein? Ich bin ganz außer mir. Ich brenne vor Begierde, den ersten Pinselstrich zu thun, schieben Sie eS nicht auf." Ja, morgen." Sie ließ den Strom feiner Bcistemng an sich vorüberrauschen, ohne viel mehr zu hören als den Klang der Worte. (5r war so voll Hoffnung, voll Pläne und Schaffenslust, voll Glauben an sich und Muth, daß sie ruhig schweiacn konnte. Ariadne !" dachte sie schmerzlich. Bin ich denn auch etwaS Anderes im eben 'i Ja, er soll mich malen und Werner daS Bild sehen, damit es mit anklagendem Finger an sein Herz klopft und ihn daran erinnert, waS er mir gethan." Hätte Fclir vorhin nicht so ausschließ' lich Sonnenlicht und Baumschatten sta dirt. sondern mehr Aufmerksamkeit auf seine Begleiterin gehabt, dann hätte eS ihm nicht entgehen können, woher Lona'S Erregung stammte. Den breiten, sonncndurchleuchteten Promenadenlveg herab war eine Gruppe von Personen gekommen, hatte die Bank fast gestreift und sich endlich in der Ferne verloren. Ein großer, stattlicher Mann, der an einem Arme eine zierli che, kinderkleine Frau führte und an der andern Hand einen kleinen Knaben hielt, zu dem er sich zärtlich ab und zu herabveuzle. Offenbar bat die Dame gerade ihren Gatten um etwas, er schüttelte den Kopf, dann drückte sie bittend ihr Gesichtchen mehrmals gegen feinen Arm, während sie lebhaft mit einer Hand dazu gestikulirte, u. endlich hatte sie ihn Wohl erweicht, denn er nickte und sie hüpfte außerordentlich vergnügt empor, sprang dann zu dem Knaben, kniete vor ihm nieder, knüpfte ein Weniges an deffen Kravatte und streckte ihre Hände bittend dem Mann entgegen, der sich daraufhin beeilte, sie vom Boden aufzuheben. Ein einziger Blick hatte genügt, um Werner und Luitgart zu erkennen, ein zweiter,um die freundliche Vertraulichkeit, die zwischen den Gatten zu herrschen schien, völlig zu begreifen. Ein nagendes, verzehrendes, qualvol les Gefühl der Eifersucht bemächtigte sich ihrer, und immer größerwuchs die Schuld des ManneS in ihren Augen, der sie um ihre letzten guten Gefühle bestohlen, der sie betrogen hatte, obgleich er gebunden war. Lona h!:lt Wort. Am nächsten Morgen betrat sie in Fraulein Bollmer's Begleitung das Atelier, um der Ariadne ihre Züge zu leihen und sah, daß Fclir in seinem Eifer bereits al les zurecht gelegt hatte, so daß ihn nichts abhielt, sofort zu beginnen. -. Fräulein Bollmar saß mit ihrer Häkelarbeit ein wenig abseits, aufmerksam auf alles, was um sie her vorging, und im Innern nicht wenig geschmeichelt, daß man sie allem gebeten hatte, der Entstehung des Bildes zuzusehen. Felix hatte zwar zuerst dagegen vrote stirt, er behauptete, daS schattenhafte Fräulein verdürbe ibm die guten Stunden, die ibm fönst sein Weiten ge- . t 4."-V- n r r i. - " ivayren ivuroe, auein aona yane es ein fach so angeordnet und gegen ihren auS gesprochenen Willen gab eS keire Beru fung.Sie sah ihm jetzt zu, wie er vor der Staffelet stebend mit blitzenden Auen, ganz in Anspruch genommen von semer Idee, mit Kohle die verschiedenen Punkte marknte und ibr davel semen Gedanken qan entwickelte. Zum ersten Mal sah sie den Strahl des Genius auf seiner Stirn und überdachte die sonderbaren Werket hingen, die das Leben zuweilen mit sich bringt und die zwischen ihr und den beiden Brüdern bestanden. ES war drückend heiß und schwül im Atelier. Fräulein Vollmar, so viel Mü. he sie sich bisher gegeben, dem Gespräch zu folgen, war trotz Häkelnadel und Wollknäuel eingenickt und ihre regelmä ßigen Athemzüge drangen in kleinen In tervallen bis m den Beiden herüber. Feliz wandte den Kopf nach ihr herum. Sin spöttische Lachtlnkauseit,sti.n schön Kund. 1

Ist es möglich, daß Sie, Sie es für nothwendig finden, sich mit solchemSchutz zu umgeben?" sagte er. Sie zuckte die Achseln. Glauben Sie, daß ich mich so hoch ober so tief stelle? um den Schein überflüssig zu finden ?" Sie sollten wirklich größer denken, Lona," fuhr er fort. Eine Frau, die solchen Einfluß auf den Mann übt, wie Sie auf mich, der ziemt auch ein anderer Maßstab, als ihn die Dutzendmenschen an sich anlegen dürfen." ES ist mir überhaupt unbegreiflich, wie icdrr fertige, denkende Mensch einem

Andern, selbst glcichwerthigen, Einstuft auf sich gestatten kann, ohne dagegen zn revolliren. Ehrlich gestanden begreife ich Jbr Verhältniß zu Ihrem Brtldcr deshalb nicht rct. Wenn Si.' Werner kennten, würden Sie gleich mir überzeugt sein, daß Alles, was er denkt und thu:, aus einem edlen Herzen kommt, daß 'llleS nachahmenswerth ilt, laß c Httchts giebt, in dem er nichr tausendmal böber stebt als a!Ie An deren." Ab Sie verklären ihn sich zu einer fleckenlosen Erscheinung, mit der sich na türlich keine reale messen kann ; das ist Götzendienst, was Sie mit ihm treiben, kaum mehr oder loeniger als Fetischanbetung," lazte )!?, zornig die Stirn m Falten ziehend. Und wenn nun Jemand kommt und relt Ihren Götzen in den Staub, zeigt Ihnen, daß er keinerlei An betunz verdienlc, waS dann Er warf das Haar aus der Stirn zu rück, sah sie einen Augenblick nachdenklich an und erwiderte : Auf Treue und Glauben sind Freundschaft, Ehre. Liebe und alle anderen Verhältnisse zwischen den Menschen gegrün det, auf Treue und Glauben nehme ich meinen Bruder als den Besten, den die Erde trägt. Würde mir dieser Grund untergraben, ich in ihm etwas Anderes se hen, so müßte Alles wanken, stürzen und auseinander fallen." Sie sind ein unmündiges Kind," sagte sie gereizt und klopfte mit der Fußspitze den Boden. Was ich vor allen Dingen an Werner bewundere," fuhr er wieder unbeirrt fort, ist, daß er Eharakter hat, das Un schöne, Berlv irrte und Verworrene in sei nem Leben durch Grundsätze in die' engsten Schranken weist. Ich vermag das nicht." Gehört mehr dazu als die beste Ei genschaft, leicht zu vergessen ?" rief sie hart, sprang aus und legte die Hand an die Stirn. Ich habe heut Kopfwet), kS ist so heiß und schwül hier; können wir morgen nicht mit der Sitzung fortfahren" Felix war dazu bereit ; er konnte nicht ahnenweshalb Lona der Boden so heiß unter den Füßen geworden, nicht ahnen, daß sie soeben mit dem Verlangen gekämpft, dem Heiligen die Maske vom Gesicht zu reißen, damit sein Bruder erkannte, wie eS eigentlich um die Ehrenhaftigkeit des Andern bestellt sei. Im letzten Moment schwieg sie doch. Das Wort erstarb ihr auf den Lippen. Weshalb eigentlich ? Darüber vermochte sie sich selbst keine Rechenschaft zu geben. Sie dachte aus Scham über ihre eigene Leichtgläubigkeit, die sie abermals verleitet hatte, einem Manne zu glauben, -ihr Herz, trotz aller Erfahrungen, an ihn zu hängen. Die Strafe, die darauf gefolgt, war ja nur natürlich, sie nicht das einzige Opfer. 5. Neben dem Arbeitstisch des Profeffors Helmbrecht stand sein kleiner Knabe und schluchzte bitterlich. Er hatte das blaffe Gesicht in den Händen vergraben und die Thränen rannen unaufhaltsam durch die feinen Finger, deren Magerkeit den Vater oft erschreckte. Werner legte die Feder zur Seite und wandte sich zu ihm. ' WaS ist Dir denn geschehen, Leonhard?" Seine Stimme wirkte beruhigend auf das weinende Kind, eS sah zu dem Vater emporz Werner bemerkte mit Erstaunen, daß sein schmales Gesicht roth war, und die Augen dick verschwollen durch die Thränen. Ä!ama hat mich geschlagen," sagte er schüchtern. Bist Du denn unartig gewesen V er beugte sich, hob das Kind auf seine Knie und sa!) es ernst dabei an. Netn, Papa, gewiß nicht;" wieder quollen Thränen in den dunkeln Augen auf und liefen langsam über die Wangen; Ich wollte nur mit Mama spielen, wie vorher, ehe Onkel Rolf kam ; aber dann hielt er Mama fest, bis sie sehr böse wurde und ihn auf die 'Hand schlug. Wie ich aber zu ihr hingelaufen kam um sie wieder zu fangen, da sagte sie, ich hätte ihre Spitze gedrückt, ich wäre ein ungezogener Junge, sie könnte mich gar nicht mehr leiden und ", Leonhard Muckte heroisch daS - Welneu hinunter, das ihm in der Kehle saß und ich batte ihr doch nichts gethan." Der Profeffor seufzte und drückte den blonden Kopf an seine Brust. Als lange keine Antwort kam, fragte Leonhard schüchtern : Bin ich ein ungezogener Junge, PapaZ Ich hatte wirklich nichts gethan !" Mama wird schon wieder ut werden, wenn ist) ihr sage, daß es Dir leid thut, sie vorhin gedrückt zu haben. Geh jetzt, mein Kleiner, daß Minna mit Dir fpa, zieren gehen kann." Minna darf heute nicht, sie muß für Mama nähen." Dann nimm daS Bilderbuch hier, bis ich wiederkomme." Innerlich erregt ging Werner hinüber in die Zimmer seiner Gattin. Et traf sie allein und in übelster Laune. Am Fenster stehend, hielt sie eS nicht einmal für nöthig, sich nach ihm umzu , wenden. Leonhard ist soeben zu mir gekommen, um mir zu klagen, daß Du ihm böse bist. WaS hat er denn gethan, um so erem-. Plansche Strafe zu verdienen? Erinnere Dich, daß der Arzt wiederholentlich ge sagt hat, daß wir ihn vor aller Erregung hüten müffen." Ah, er hat mich wieder bei Dir ver klatscht! Ein vortreffliches Kind, in der That, und Du hast nichts Eiligeres zu . .. rni ' . " thun, ats Mir oarausvm eine 'corazprel digtu halten' L. iö VttnttM!t..Lui5.

gart, Du bist ja feine Vkutter, allein da ich Dein Temperament und die Ncrvosi: tät des Kindes kenne,möchte ich Dich eben daran erinnern, daß Du ein wenig Rücksicht darauf nimmst. Jedenfalls, was er auch gethan hat, er hat es aus Dumm-, heit gethan." Natürlich, ich bin eben eine Nabenmutter!" gab sie gereizt zurück. Das will ich damit nicht gesagt haben. Aber Leonhard ist ohnehin ein cigenarti ges Kind, daS verstanden sein will." Natürlich! Und ich verstehe ihn nicht. Nimm Tu dich dann doch m?hr seiner an ! Aber die Väter machen eS sich bequem, die schicken die Kinder fort, wenn sie lästig werden." Ich wünschte wirklich, ich hätte mehr Zeit für den Kleinen. Ungerecht wenigstens würde ich nicht gegen ihn sein." Ungerecht fubr sie auf Wer sagt Dir, daß ich das bin ?" Deine regellose Laune." Sie stampfte zornig mit dem Fuß. Was kommst Du her, um mich zu ärgern ? Geh doch, nimm Dir doch ganz meines Kindes Herz, wie Du mich schon mehr genommen hast, ich stelle mir Dir ja nicht in den Weg, aber laß mich in Ruhe." Er lächelte leicht. Ich kam nur her, um zu fragen, weShalb Minna nicht mit dem Kleinen in den Thiergarten gehen soll." Sie hat für mich zu thun." Geht'das nicht auch noch später?" ..Nein!" Und warum nicht?" Weil es mir nicht paßt! Uebrigens ist eS einerlei, ob Leonhard heute einmal zu Hause bleibt." Mir crsä'eint es nicht so." Dir! Dir! Wann erscheint Dir jemals ein Ding so wie mir. ES wäre lächerlich, noch darauf zu rechnen." Luitgart," sagte er ernst. Es Ware beffer, wenn Du nicht Alles so unfreund lich von Dir weisen wolltest." Natürlich, damit ich noch mehr diejenige bin, die hier im Hause am Wenigsten gilt, obgleich Alles, was - ist, durch mich allein da ist." Er zuckte slücbtizdie Achseln. Das alte Lied. Ich dächte, ich hätte daS schon bis zum Ucberdruß gehört." , Noch lange nicht genug," brach sie zornsprühend loS. Wenigstens hast Du ein schlechtes Gedächtniß darin. Ich habe zu befehlen, und ich werde meinem Willen Geltung verschaffen, auch ohne Deine Zustimmung." Weshalb provozirst Du diesen Streit ohne Grund und Ursache ? Ist das die Ruhe, der Frieden, den Du mir damals versprachst ?" Ach, wie ich so thöricht war. Dich und Jene da zu trennen ? Tu' hast Recht, das war eine Lächerlichkeit! Gab sie Dich doch ohne Wort und Kampf auf und ließ mir ruhmlos einen Preis, der ihr wohl nicht mehr begehrenswerth erscheinen mochte und den ich um ihretwillen zu hoch anschlug." Sie hatte den Kopf in den Nacken geworfen und sah ihn zornig und höhnend an. Er erblaßte ein wenig, faßte ihren schmächtigen Arm und sagte : Weib, Du hast noch keinen Begriff von dem, was sich Pflicht nennt." Sie riß sich hastig los. Welche Brutalität !" rief sie mit funkelnden Augen, es unerörtert lassend, ob sie seine Worte oder seinen Druck meinte, dann begann sie laut und schmetternd einige Takte zu singen, sich um ihren Gatten nicht im Geringsten mehr kümmernd. Achselzuckcnd verließ er das Zimmer. Luitgart schellte und befahl dem Mädchen, ihr den jungen Herrn Felix zu sp den, sobald er heimkehre. Aber dieser kam nicht. 5. Ariadne hatte Fortschritte gemacht. Fast in Lebensgröße hob sich der Kopf bereits ziemlich vollendet von dem dunklen Hintergrund, und wenn ihn Jeinand geseben, hätte wohl Jeder das gleiche Urtheil der Bewunderung für das Bilo gehabt. Doch Felix -hütete feinen Schatz neidisch vor aller Äugen. Wenn er nicht arbeitete und zu seinem Ruhm sei es gesagt, war er jetzt fast beängstigend flei' ßig, so verhüllte die ganze Staffelei ein dichter grüner Vorhang. Lämmchen fühlte sich allerdings dadurch beleidigt und mied in letzter Zeit - merkbar Helmbrechts Atelier, allein dieser vertröstete ihn stets mit leuchtenden Augen auf die Kunstausstellung, in der man ihm diesmal sicher, den Preis zuerkennen würde. Auch vermißte er den Verkehr mit seinen Freunden augenblicklich nicht allzu sehr. War er müde vom Schaffen, c ging er jetzt täglich den gewohnten Weg zu ihr, und sie ersetzte ihm so ziemlich Alles. Ganz klar war er sich dabei in seinen Gefühlen doch nicht. Fußte die

Sehnsucht, die ihn unablässig zu ihr zog, auf dem Boden einer idealen Freund schaft, oder war eö das Weib allein, das ihn in so feste Bande gelegt hatte ? Wo zu nützte ihm außerdem das Grübeln darüber, er nahm, was sich ihm ungesuchl geboten hatte, und lebte ohne alle Reflfr xionen froh und leichtherzig in den Taa hinein. Doppelt gerade jetzt, wo schon den Lorbeerkranz des Ruhmes sich winken sah. Gewitterluft lag über der Stadt, als !r in der Dämmerung des heißen SommerabendS zu Lona ins Zimmzr trat. Sie hatte ihn nicht kommen gehört unr saß, in Gedanken vertieft, den Kopf in die Hand gestützt, am Schreibtisch. Vor ihr, auf dem rothen Plüsch, lag ein kleines, vertrocknetes Zweiglein. Als Felix mit lustigem Gruß einzetreten, reichte sie ihm dte Hand entgegen, ihre Augen, feucht und glänzend, als erzählten sie von vergossenen' Thränen, blickten ihn so weich und zärtlich an, wie bisher noch niemals, und die Finaerspitu, die er ersaht hatte, zitterten leicht in den seinen. Dieser Empfang überraschte ihn, sein Blut begann stürmischer durch die Adern zu fließen, als er sich neben sie setzte und das Haar aus der Stirn strich, als brichte ihm das Kühlung. . Sie war, wie meistens, in ihren weißen Schlafrock gehüllt, der sie jugendli cher erscheinen ließ, als sie überhaupt war und ihr das Ansehen einer Vestalin gab ' von dem vollen, schönen Arm siel der Aermel zurück, und enthüllte ihn biZ zum Ellenbogen. Felir sah sie mit den schönheitSdursti am ÄuLrn diZ KÄnÜlerß und deZMas.

ncs, der 'alles zugleich umfaßt, sie, die seinen heißen Blicken nicht auswich, sie sogar wie im Traun, zurückgab, sie erinnertc sich nur, daß er dcr geliebte Bruder des ManneS war. den sie allein in ihrem Leben geliebt hatte. Er faßte nach dein Kreuzdorn, der ver trocknet und zusam'.n.'n. geschrumpft vor ihm auf der Platte lag, um ihn spielend in der Hand zu halten, aber Lona grisi hastig darnach und hielt ihn so fest, daß sie noch selbst den Stich der Dornen zu spüren meinte. ..Nebme Sie ibn nickt." saate sie

seufzend, er bringt denen Unglück, dle j tön besitzen." I Ich bin nicht abergläubisch," antwortete er ihr mit denselben Worten, die sie damals an die Alte gerichtet, und wen auch, ein Unglück mit Ihnen getheilt, kann nicht so schwer sein." ' Sie hörte nicht den bebenden Ton, der in seiner Stimme klang, ihre Gedanken führten sie weit, weit fort, zu einem eben so beißen Sommerabertd, an dem ihr die Erkenntniß wurde, daß ihr Herz unwiederbringlich verloren. Ihre Brust hob sich schlver athmend, sie merkte eS nicht, daß Felix ihre Hand in der seinen hielt, und als sie eS empfand, da war es ihr plötzlich, als sei diese glühende, jugendli che Hand daS einzige Bindeglied, daS sic noch mit dem Geliebten verband. Wie oft mochte er wohl den Hände-, druck des BruderS empfangen, ihn zurückgegeben haben. Vielleicht vor Kurzem, vielleicht eben jetzt, und auf einmal umschloffen ihre weichen Finger leidenschaft lich fest die seinen, als ob sie sie ewig festhalten wollten. Lona !" sagte er leise, eS war, als klang der Pulöschlaa des BluteS in der Stimme, und legte seinen Arm um ihren Leib. Da erhob sie sich plötzlich kerzengrade, schob ihn unwiderstehlich zur Seite und begann im Zimmer auf und ab zu gehen. Es ist schwül und drückend - sagte sie abgeriffen. Was kann man für dumme Gedanken ! Gehen Sie, Felix, mir schwindelt, ich will allein sein. Sie wissen gar nicht, was ich allcö zu denken habe. So vieles, woran em Anderer vielleicht in Wahrheit niemals gedacht. Glauben Sie mir, wir Frauen sind schwache Geschöpfe, wir verwinden eine Enttäuschung so schwer eigent lich niemals sie hat imm wieder aufs Neue Macht über uns." So hatte er sie noch niemals gesehen, niemals geglaubt, daß das kalte, klaidenkende Wesen, das er bisher gekannt, in zitternde Erregung gerathen könne, aus sicb selbst berauS. sorttetzung folgt) ShakeSpean tot: Blas vor Aergrr ervassert htt O, Ttt Lenk der Klükh. ti LSfte. Damit Kheumatttau überall herrsch." Qi ist fraglich, vb der ..blasse Bot" sei wässern in demselben Vaje derstSrkk hat, in te bU Welt ihre Bevölkerung vermehrt, ad ei steht tufttt Frage, daß Rheumatismuk sich vermehrt hat, M er überall herrscht" in den Lkften." und kausenb von Menschen werben mit den marternden Schmerz, bie nur RheumatiZmus unb Meuralgi xrosach rinnen, gequält. ist Ut einzige Besieg dieser schrHich renk. heilen, wie Hunderte gern bezeugen. ökrr O. Tbornton. auk be Wasch iaenwerrMtt b l. ..I. & P. Eisenbahn in Stuart, Iowa, fchretd : ..Atblovboro gab mir bei eine schrecklich Rbe atimu grvße Hilfe und ich empfedle er al? ein Mittel, da Kdeumari teilt. Sck war ab' ?eu gefesselt, konnte ab ach he lAtech einer g lasche Ute? a die Arbeit zete.Selbst, wen? es anfänglich glasßlich erschetnt. ist es wahr. daK thlophoros" bet Zhu ciicffl er folgn ich wirken wirb, wie bet ber. Wenn Sie tblattors? nicht in Ihrer potheke er halten könne, werden wir ihnen, nb Empfang bei regulären Preises in Dollar vr Flasch basielb per Exvreß franco zusenden. Wir sehen es l' ber. wenn Sie et von Ihrem potbek kaufen, aber wem er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, Uwai AnbertS zu versuchen, fonber bestell tt so fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Eo. IIS Wall Str., New Fprk. T. Klee. H. CoLiiLAjr. KLEE & COLEHAN, Fabrikanten von Mineral - Wasser, Sparkling Champaign QXttx u. Little Dalfö. Ebenso alleinige Agenten von velfaft Sioaer uns Seizer-Wasser. ontatnen werden jker,eit auf ftellung gefilt Fontarnen werben auch vermiethet. 22V, 228 230 Süd Delaware Str. Jnbianapali, Jnb. M. XC. 8tyer, Ittanagtr. Court B.ou8o Msch-MsnA von Fritz Böttcher, 5Zs. 147 HS NaMisatsnS. Bu VSMSW nach Tnd5öMOyMS WebvWes Frenze. j S. W. Stt Wakiwzw u. Mnidianftk. ! TlllS PßPEBEafKS Neirapaper Aslyertieing Bareaa 10 Storno Btreet),wbeseadv;iwp ini mm ffftriti? WZLL ÜUU VOOlI

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Ut Zndiana CSj 9 9 TVWWWS tatfWtt flft im AnfeVÄöünO von NeHnnngen, Cirkularen, Bricsiöpfen, Preislisten. Quittungen. Ewtrittskarten. MWederkarteu, Brogüreu, Eoustituttouen Mreßkarten. jpeütsclie iäiffl-Wffi p Eteblirt seit 1859. Charles Meyen & Ca. 39 und 41 ParVSow, "Kew York, .,.,.. , besorgn im Arten Ton Otar.httfttaTiMlyea, PronliTiordera&Ti etc für dies Zeittsg, oiria skr r tlb dcutiüix EUltfcr ,ia, dca Vcr. slfäiäk'Ud EnxcpV Cbxuctileh Tteh-ArortMlMh Zaitrr&sea iSS&S&gägäflF---I Sta cMfcrta Cmnayibwr teutscher CltUr tXGmmx cmc&v m U FatoiUCjEätftitn

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' " " l " ivr Zjflsn 9 eukg lavlcn (te cms. wo (.XR8 Conntjjl tOjaOEm Ehieaso Route tia Stolom. TZiea,, 4,, 2nVI t oa. 18 .11.1 Echn.Lzua... 3 h Km $UfiVTM.ll) SiHt I 3nfcpi' öN. I CfPret 1.31 jüt Banoalia Liue. ncUXnrt .... 7.15 Cm chniLz! ..... 9.60 eil und tcc... io.OD Ba Xa rtrei .... 33) w all unb cc. 4. Eoutb 6(Pb Nb'rl Er... 5SM t&,ubJfff 42, aa trp, UM Xatti (aste tet. 4.W R BociPf t. 10.45 Jn'rll5Saut inböt .7.10 Cm 3 ethbrbfx4JBm Twernnati, 3ndtaapolis, St. LoniZ n. Chieagv tfenoaizn. T-innnnali ridtnon. Foui.. 4.l Jndiana? e. 11 8 B ck'lU i p. 11.10 lR ßiftero ,.... 209TB Ctfc 8 tazttch S u cc.tO.45Rj Ticipni Ar V Ttktati f.... 10.45 C. 9X 1 e.. ..4b sine C .40 t Chicago Diviftoa. J'40 Butl 0. 7.1013 tzicag Ratl .:?.! Km efter r d.is Sl (hie cu . täglich e e us.. 3.23 Crm Safatituc Rcc ..lu.or!m C L ittait x c. Etnciunatt Are. 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ULUNOIS IOWA- MISSOURI WAWTED AGENTS PEOPLE'S FOIiTHK

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