Indiana Tribüne, Volume 8, Number 182, Indianapolis, Marion County, 20 March 1885 — Page 3
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Ich bare Emerzkn-überall !" welch' all acnt einer Ausdruck und wie rikl bereutet knselbe für viele arme Leidende! Diese Schmerzen baden eine Ursache, und häufiger, 'al$ man tit$ gmödnlich annimmt, sind Leber rder 'Vieren diese Ursache. Keine Krankheit ist schmrrzll'cher rder gefährlicher als diese, und kein Heilmittel ist so prompt und wirksam als H&Gk s? ViVzA a 3 b B Bulä lZVKZ MM CV r. LV-ZSE EZ ist bis jetzt kein Mittel entdeckt wetten, daß so wirksam ist bei allen Nieren und eöer-BefchÄerdea, Malaria. Dyspepsie, eic, und dennoch ist es einfach und harmlos. Wissenschaft und ärztliche Kunst haben mit vunler?o!lem Erfolg diese Kräuter, welche die ?!atur für die Heilunz ron Krankheiten aeschaffen, zniammenzezteUt. Es stärkt und belebt das ganze Erstem. cn. Thukteu 'lesen, der auszeichnete Tenzreß nzr.a. föv.tb nnii einem Co2ez?a. ter aa Uarerkau l-ihit und ?:.e7en.Krsnldeit litt: ..?ersiit,a St M'dler Ärjuter-Suttr, ich glaube, t wird Sie tunren. Ich bade I i'crcctl bei Unverdaulichkett. alt auch dei Jherenieirr anjifnantt unt ti ist die unter roUfte licinttnaticn von a'Ulijinal-Ätäutern, tit ichj ZNwkiler Aerd Vltters o 52.3 Csmmerce Str., Philadelphia. Vnker'A enjje ne$:ntr K9urnx2ijra$ schlägt nie fef,!. MilZZ w "V w 2u (arn? on btße Sah uach Iiouisville, Naahville, MernphU, Chat faitooa Atlanta, Savannah, Jacksoiiville, Mobile and New Orleans. ti i. ttivtä't.'.i)cft fnt affagiere nach dem Tüdkn, tm ix:lt: Route zu nehmen. Vaicsi-. Schlaf und ParlorWagea zwischen S,i'Lg? und L??isd'tt, un- St Louis Zund 2;ni$'ji!l: o'jr. agctvechsel. Cev'jslt. Schv,Z-.q!:U und Sicherheit bietet die m5i$" alt? zuderläffize 3. Ml. &, D. M. M. 51. . Ä'flüent nral PrffagierSznt, i5rcli. tOatüjtw nb J2woiS S., Znbvll K. W. iloilKxsA, Superintendent. Feiir-Tllarm-Signale. P. , ita uu& Siare?!. i vavtuai'.ur trJ 'iatr ?arternntl. 5 Cä-5t'.ate und Sie srk. 7 Usi:l un: '.tjaa StraKe. I?:'?traH u-b iScfijchsHtilÄ. itr.3nru-! srfc'SttflS. ttc?iS.Si:;f.l rt. nahe IT.Jblf. Str. ;.i t?. und ,50 L)ayne Ar. ' i to I''k? an b iioit W?n ÄOtnut'5 rj 'itr. aauii4i i4u'tt3 f V-1;. -x. ti A?d S:r. :? v PutUi Str. !n it:. Mb ßalPtt 11:4': .iTt rfj'-t T; C32:- ur. tKii: Ctt. t. Ulü.: &!bnt 1 iVrtt'itn unt Str. i'.j .'5Z 5::. unV. Lmeo!,. 5" -s.j 'i'.tiu.-.-' X -wXtJaic. !-'- -5t. un ält St .'5 ''jioiiiicn Sir .Z.u''.'tt uns chtt u -.Vi Ut. inb K'Jtt tt. . $vx,:'. S?e. . '? XtUttir SU I V?:.i.-ir' nt -:Aiuij.n tx. i ? o , . k!. i' . - w' 1 w.lrf Vi tuiit . iur.;j.cirtt.i i'.nd Pkültt Str. J V.?. . Tsni'..ie HvuZk y. n:z'. s;rb 5t. 7U StL V7 .'..-..ci'. ? :-ii,n Ätr. 5 v Str. unb Hss Itt. V i ..'.'tp.. -itte Str. ?ii ..j- it ;.T.i Mini x. ii . . '. )v.r.;j n::! "iViJJiart tf. "4 v.. t-:trtt Etr. z. i;-.?c.'.. an ?':igsn Str. 4 : - i ; ..d !val-ui Str. e '- in; 2rrr.ar.t f tr. .5-S O- sti uro i" i?or. iltr. Jr.jicr. i er, urs t. iüu;r iti .7 zutu ;tv.ia-. ad i'.iü- r nt S;. . -r.t'üU".T CTi &Rtl "itf Uf UulMi :JM i-:f ur.i Ctxiit Stt. IUi J63rsi i'r.i iOj:ö U 'ÄV.'j::ivti-, r Z)i üit Stt. il itis" dors uns ZJalhlngto?, St, iri-.r?ja.t w ;-t! Str. ijj VfenHu yr.b ÖÄirtjUn fttr. 8 .itni?:- avb Cio 5tr. 47 Itr.nie u.it shington tr, 43 ft.tigiit' vcvt.ou!. k) arxttari'.a. 112 ..v arv!aitb tr. ilS iHiff.,'?.;-.! Ltt. 113 .efjufon'C Psr! Houl. 421 2- ö. ZU''b (oufc. t3 2oanf Ll-.N. .51 I llinoiZ und i?frri2 Str. 52 S5m:t5 unb ou:f.ana Sti ß SStftan.- JcSa. :r. tt ,s,ft un St"-: 5 t?. 56 Zcnntftti uns Ä.'orgia 5tr. 57 üttttiioM nd SU. .18 titfö- Xe. unfi Ro-:lI Str. :i9 altf&n 3r. an Dnlx Str 413 S2t und ?iolaos fett. 513 Ätnluislic.u,.tb ilmiU s 514 CnUn KcrrU t 41 Al'nS'ik und üanjas S A17 Kam! ub acc:a Str. t Sout) nah De'.aa:e Str. Pennsz'.raa'.a und Louistana tr. Li claoatc vnb AeLarty tr. 61 Ot ud clarr? Stt, f. Sllaöama ud ZUgtana Ze. C7 Ciig'-m S?. und -Sradshaw St, ü OÜ und 5cbur.i i'.r. 53 P,ns?'.vail Tt?. und ZNadil ,. . Äicera. a uzherty Stt. 71 fiitriiMi itftö Hurvn etr. 7i C;tuns öJ?.;i tr. 73 Äi15t3ton unb Jön:ou Sir. 71 v;r.tor; unt S?Z'Z fcir. ?5Jit fc'J.u P.n. 7C L'sa ur.i atf 5 5tr. JA ti?cxiCÄP.ttnb D'Zon. 7 JrUxtt ic. und Dillan. 712 fiucc cai iirofcifi Äii. 713 ialif'j und üou;l Stt. 711 Otaaji tnb CUte Sir. T16 e$ii3 r,e. ci Otr. m .k Strjtj C:r. fi Wüsl)XnztsJ ui jtdaxar Ztx. S3 Oft uns .4rl fttt. s Lzm jjaxt xtnD SZ,rtd? C 35 Iaa5'tuTi,tni.SaI$. W P.r. gtaateu i,nal. 't Cr.tntal uns üJai'itnßtcn Stt. 8 rt'.aulit cianjn'.l. ill 8 5i)Uu4'ctul. Ost Washittgtiasttti 8 ,artt uns od tr. '.1 Obxo v'd Ha?sy Stt 9' narjlanb nabc lajtxbiaxt 6tr. W eridxan nnb Seorgxa Strai. UX-l rxvat.Sisnal. 1-3-1 Q?d asten w.ederdott, ,iter k!rx. s-s Signal suru,rr. il cysge, S'uer HU. M sH,. Y)TMtt ah. nit SchUge, 13 C)i Rittr,.
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Kreuzdorn.
Roman von H. Schobert. (Fortsetzung.) ie überschätzen mich jedenfalls in diesem Punkt ; ' ich kann nicht mehr als nur mein subjektives Emvsinden äußern und damit wird Ihnen schwerlich gedient sein." Vielleicht gerade damit am meisten." tnrtä sslt eZ vOr ?" sraate vräuv H v r l w I J V lein Vollmar dazwischen. Einen ürentanz auf nebliger Wiese bei Mondschein, im Hintergrund der See, dem sie entstiegen sind. Ich versichere Sie, verehrtes Fräulein, auch Sie könnten, ohne irgend welche Skrupel, das Motiv ansehen, die Beleuchtung ist dasjenize, auf das ich meine gane öiraft konzentrire." Wir versprechen Beide, zu kommen," sagte Lona, erhob sich und ging in das Nebenzimmer, um die Lichter am Klavier zu entzünden. . Felir folgte der hohen Gestalt mit den Blicken, als fei er verzaubert. Es lag etwaS Eigenthümliches in ihrer ganzen Art und Weise, in der Haltung des Kopfes, in jeder Bewegung, jedem Ton ihrer Stimme. Nicht allein der Mami in ihm wurde gereizt und gefesselt, fast mehr noch der Künstler, und als jetzt ein Ehopin'sches Notturno mit seinen leidenichaftlichen Glänzen von Meisterhand gespielt, durch die Zimmer brauste, da stützte er den Kopf in die Hand und versank in Träumereien, die bei seinem Tem perament nicht ungefährlich waren. Beim Scylußakkord sprang er auf, trat unter die Portiere und sah zu der Spielerin hinüber, die jetzt mit lässig in den Schooß gelegten Händen dasaß und in das flackernde Licht neben sich blickte. Ta sie ihn nicht bemerkte, ging er noch näl.'er und sagte : Was da über die Tasten stürmte, ist mebr wie nachempfundenes, ist eigen Tu'rchkämpftes, 'und da 'schweigt jeder Laut des Lobes. Sie sind Künstlerin, gnädige Frau, wie ich, und deshalb werden Sie mich begreifen, den Zauber vcrstehen, der mich' zu Ihnen zieht. Meine Zeit ist abgelaufen, ich fühle wohl, ein längeres Bleiben l'ieste Ihre Güte mißbrauchen; aber gestatten Sie mir, daß ich wiederkommen darf, ich bin sogar so uiibescheiden, hinzuzufügen, oft .ricderkom nlendirf." Sie griff mit der rechten Hand leise Llkkordc, hatte das Gesicht ein wenig geneigt und blickte nachdenklich zu Boven." S.igcn c: nicht nein !" bat er flehend. Abcr nur unter einer Bedingung." Sie hatte die Lider erhoben und sah ihn ernst prüfend an, gerade in seine strahlenden Augen hinein. Eine jede gestehe ich Ihnen von vornherein ohne Frage zu." Welche Thorheit! Die meinige könnte ja unerfüllbar sein." Der ernste Wille besiegt Alleö." Wenn Ihnen so viel.daran liegt, dann werden le auch meine Bedingung acccptircn, sie heißt schweigen übe? Ihre Bekanntschaft mit mir." Er lächelte, denn er ineinte zu errathen, daß sie nur deshalb Scbweigen verlang te, um n:cht ihre Anwesenheit auf dem Ball zu verrathen. Bor allen Dingen gegen Ihre Familie, Ihren Bruder.'' 'Meinen Bruder ?" fragte er er staunt. Oder sinö Sie abhängig von ihm, daß Sie c) nicht wagen, ein Geheimniß vor ihm zu haben V Der Spott reizte ihn. Abhängig 'i Ich weißicht, welchen Eindruck ich auf Ihnen maaen muß, daß Sie mich so strafen !" Was steht also meiner Bedingung im Weg r Nichts, als das Erstaunen meiner seiis." Später werde ich Ihnen meines Grün de erklären. Borläusig bleibt Ihnen nur die Wahl, ob Sie mein Verlangen erfüllen wollen' Ohne Weiteres, natürlich. Machen Sie mich durch die Erlaubniß doch nur allzu glücklich. Niemand soll die geringste Andeutung durch meinen Mund erfahren." Auf Wiedersehen denn," sagte sie mit liebenswürdigem' Lächeln, indem sie sich erhob und ihm die Hand reichte, die er ehrerbietig küßte. Zu Hause finden Sie mich immer." Ein charmanter, junger Mann," sagte Fräulein Vollmar hinter dem Davon gehenden, nur, meine liebe Frau Warren, sinden Sie nicht, daß er ein wenig allzu schroff den modernen Ideen hul-digtr-3. t Seit jenem Abend war Felir häufiger Gast in Lona's Räumen, es trieb ihn unwiderstehlich zu ihr und die Tage, an denen er sie nicht sah, zahlte er zu den verlorenen. Eine ganz merkwürdige Anziehungskraft lag für ihn in ihrem oft herben Wesen, in der rücksichtslosen Art,' mit der sie ihn tadelte, ihn, den bisbcr Jedermann in den Himmel qehoben hatte. Wenn es ihn auch zuweilen zum . r fr.' i , . . " Zorn reizte, feine uueuett verletzte, er erkannte doch immer auss 'Neue ihre Uebcrlegcnbeit ihm gegenüber an, und schon daß pe ihn allein um sich duldete, gcnüa; te, dann wieder ihn mit ihr zu versöhnen. Am meisten empörte es ihn, daß Lona von seinen verschiedenen Stimmungen niemals die geringste Notiz nahm, fühlte er sich beleidigt, sie merkte es nicht, war sein Ton und Blick einmal ausnahmsweise warm geworden, eö prallte r . . , , m crenw unveacytet an lyrer uol'cvenuve ab. In seinem Herzen nannte er sie bald eine berechnende Kokette, bald herz- und gernüthlos, eine Statue, ein Weib ohne i-eele; dann wieder sann er über das Räthsel nach, das am Ende hinter dieser Ruhe verborgen lag und schwor sich zu, nicht eher zu ruhen, bis er es gelöst. Ge nug, Lona beschäftigte seine Phantasie, seine Zeit und Gedanken, sehr zum Schaden seines Bildes und dabei völlig ahnungslos. " Zwar war auch sie dem jungen, heißblü tigen Künstler gegenüber nicht so völlia
loeitnamlos und unempsinöttch wie crosr in Verzweiflung glaubte, aber ihr Intereffe war ein anderes. Sie studirte seinen Charakter, seine Worte, seine Handlungen, aber nur, um in ihnen die Spuren von Werners Geist ?u entdecken; Werner, den sie so hochgestellt und der deshalb noch tiefer von dem Picdcstahl herabgestürzt war als jeder Andre, nach dem sie gesehn, daß auch er nicht besier'war wie die Mehrzahl seines Geschlechts. Und doch' gewährte es ihr einen schmerzlichen Trost, überall in
feinem Bruder ihm wieder zu begegnen ; fie schloß oft selbstvcrgejfen minutenlang die Augen, um die Täuschung festzuhalten, und ihr Herz zitterte dann wieder aufs Neue in altem, unüberwundenem Schmerz. Aus Furcht, Werner zu begegnen, hatte sie bisbcr auch den Besuck des Ateliers vermieden, um den Felir schon seit Woeben gebeten, als es Uch aber einmal zufällig traf, dan Fräulein Vollmar einen dringenden Marktgang hatte und die Frühllngssonne )o lockend in das Fenster schien, da batten die beiden Damen den calcr ihren Besuch mitgetheilt und sich nach empfangener Antwort sofort auf der' Weg gemacht. Fräulein Vollmar trug schwer an ihrem Körbchen und langte hochroth und ganz außer Athem nach den vier Treppen vor der Thür des Ateliers an, die Felir mit strahlendem Gesicht schon zum Eintritt geöffnet hielt. Endlich sind Sie gekommen," sagte er ganz glücklich und nahm Lona bereitwillig den Sonnenschirm aus der Hand. Allmäblicb begann ich daran zu zweifeln." Unverhofft kommt oft!" äußerte Fräulein Vollmar und ließ sich erschöpft in eincn Seffel sinken. Dafür habe ich Ihnen auch etwas ntitgebracbt, Früblingsboten und Grüße." Lona hielt ihm einen Strauß Veilchen entgegen, den sie bisher in der Hand getragen und lächelte dabei. Er ergriff die Blumen, drückte sie erregte an du Lippen und legte sie vor sich auf die Staffelei. Wie hübsch Sie eö hier haben," sagte Fräulein Vollmar, die inzwischen aufgestanden war und ihre Umgebung betrachtete. Welche köstlichen Stoffe, Waffen und Pflanzen, wahrhaftig, so habeich mir ein Atelier nicht gedacht." Die beiden Andern achteten nicht auf sie. Lona stand vor dem Bild und betrachtete es aufmerksam, seine Anzen hingen an ihren Zügen. Welch großes, herrliches Talent!" sagte sie endlich leise.' Wie beseligend muß eine solche Schasscivkraft sein!" Heute zum ersten Mal macht mich ein Lob stolz und glücklich," gab er eben so leise zurück. Also trauen Sie mir etwas Grones zu?" Ja und nein," fuhr sie zögernd fort. Das Talent ist da, tvie aber stebt es mit derArbeitökraft?" j Sie haben gut reden," sagte er und seine Stirn umwölkte sich. Erleben Sie es nur einmal an sich selber, .was es heißt, seine Gedanken, sein übermächtiges, aus tiesstcr Seele quellendes Empfinden, vom Kopf in die Hand zu bannen. Wie das Beste auf diesem Wege verloren geht und wir endlich mit Verzweiflung auf das Werk blicken, das unsre Hand zwar geschaffen, daS aber nicht das Götterbild unsrer Pbantane tncbr ist." Trotzdem scheint es mir eines echten, rechten Strebens unwerth, sich allzusehr von Stimmungen beeinflussen zu lassen, aufrichtige Arbeit führt endlich doch zum Ziel." Sie hatte sich in den altmodischen geschnitzten Sessel gleiten lassen, der seitwärts von der Staffelei stand und bctrachtete aufmerksam das Bild. - Die Komposition war prächtig. Ein leucht tender Mondstrahl, der durch das Baumgewirr drang, lag breit auf dem See und dem 5?opf eines Nirchens, das mit demselben allein aus dem Schilf auftauchfnd, ihn in beide Hände gestützt hatte und so dem Tanz der Gefährtinnen zusah, die sich auf nebliger Wiese im 3!eigen drehten. Hier beleuchtete er eine Hälfte des Gesichts, dott fiel er nur über Schulter, und Nucken einer Anderen. Endlich sah Lona zu ihm auf, de: schweigend hinter ihr stehen blieb. Wann glauben Sie das Bild fertig zu haben? Es ist sehr schön und wird Jhnen Lorbeeren bringen. Seine Augen leuchteten auf. Meinen Sie? Ich bin in letzterer Zeit zweifelhaft geworden, ob ich damit erreiche, was ich erftrebe. Das heißt, Sie haben die Lust an ixbrer Schöpfung verloren und damit zu t "ii.rsirjj gieicycr c vie rarr. Ich bin eben anders geartet, wie die meiftenltenfchen," gab er erregt zu. Ich betrachte es als ein göttliches Streben, zu schaffen, ohne einen Zweck oder Nutzen damit zu verbinden. Etwas, das ganz unabhängig von der Welt in eigenem Glänze prangt." ,,lch, Herr Helmbrecht," unterbrach ihn Fräulein Vollmar, welch eine Menge halb vollendeter Arbeiten stehen hier herum, schade, das; keine davon fertig geworden ist. WcSbalb baben Sie das unterlaffen?" Sie täuschten meine Erwartungen." Und sich zu Lona wendend, sagte er: Glauben Sie mir, Gott behüte alle Men schen.die arm sind, vor irgend einem Talent. Frei schaffen dürfen muß der Eeni us und kühne, begeisternde Ideen erzeugt nur ein klarer Kopf, der über einem warmen herzen sieht." Er sah wunderhübsch aus, während er sprach, die Ueberzeugung seine? Kraft t. r t i, . . . ' .fnalme rym von der tnn und zum ersten Mal begriff Lona, daß Werner so blindlings an seinen iVriider zu glauben -vermochte. Sie reichte ihm die Hand und tagte: Möge Ihr Weg der rechte sein, der zum Ziel führt." Kaum einige Stunden später klovfte es abermals an Felir's Atclierthür. E? hatte bisher unthätig in demselben Sessei gesessen, den Lona eingenommen, und verschiedene Pläne und Entwürfe hatten sein Hirn durchkreuzt. Weil ihm aber immer wieder neue kamen, so glaubte er auch noch immer nicht daS Richtige getroffen !U haben, das seinen Namen
fört zu ?en Sternen empor trug, wie er es zum Mindesten erwartete. Er wollte
etwas schaffen, das die Welt m Staunen setzte. Nicht auf das Abringen einer neuen Idee wollte cr sein Werk bauen,
nur in der Llusführung mußte cs groß, gewaltig, unerreichbar fein. Jc mehr cr auf die tanzenden ?!ixen blickte, je wcnigcr schienen gerade diese geeignet, ihm das zu werden, was cr verlangte. Lammchen batte ihn schon oft einen Thorcnund Träume? gescholten, ihn ewig zur Arbeit crmahnt, cr arbeitete ja auch, sogar mit Feuereifer, aber nur kurze Zeit. Müßig brauchte ihn deshalb doch Niemand zu sehen, cr ergriff Pinsel und Palette und während cr Herein" rief, machte er aufs Geradewobl ein paar trockene Striche über das Bild. Ah, Du arbeitest, Felir, ich störe Dich doch nicht?" fragte Werner noch in der offenen Thür und ließ einen zärtlichen Blick auf seinen Bruder ruhen. Nicht im Geringsten; ich freue mich, daß Du kommst, denn ich bin müde." Strenge Dich nur nicht zu sehr an. Lieber. Uebereile nichts. Du hast vollauf Zeit, etwas Schönes zu schaffen " " ,'.Ach Werner," Felir setzte sich wieder in den Sessel und stützte den Kopf in die 'Hand. Du glaubst nicht, wie muthlos oft mein Können vor dem Wollen steht." Das wird Dir nicht allein so gehen, die Einbildung schmückt das nicht mehr, was man sieht, die Verblendung hörtauf, wo die Kritik beginnt !'- Ehe ich mit einem Bild vor die Oeffentlichkeit trete,mnß ich selbst die Ueberzeugung haben, daß es tadellos ist." Verlange nicht zu viel von Dir, Felir, aber wenn Du auf meinen Rath hören willst, theile Dir deine Arbeit besser ein. Es scheint mir. Du bist noch nicht viel weiter hier gekommen." Sage garnicht, und Du hast das Rechte getroffen. Das Feuer der Vegeisterung für mein Sujet ist erloschen, die Hand erlahmt." sagte Felir niedcrgeschlagen. Das eben möchte ich an Dir tadeln, mein Bruder. Kommt diese Unlust über Dich, so suche sie durch ehrliche Arbeit zu bekämpfen." Ich kann cs nicht." gestand er tröstlos. Nenne es eine Trägheit des Geistes, wie Du willst, ick kann es aber nicht ändern." Dann bist Du nicht viel mehr wie ein steuerloses Boot. Glaubemir, Felir, auch ich kenne solche bösen Tage, aber dann zwinge ich die Feder in meine Hand und cs gebt." Bei Dir vielleicht! Du arbeitest eben etwas Positives, etwas, zu dem Du dich zwingen kannst; ich muß Begeisterung, Phantasie haben, oder darauf verzichten. Mit Arbeit allein ist cS nicht gethan." Es sei fern von mir. Dir Vorwürfe zu machen," sagte Werner, aber ich bin so ehrgeizig für Dich, mehr wie Du." Er saß schon lange an dem Tisch, vor por, da vor it?m aus dem Teppich ael gen hatt.'. Spielend drehte cr cs in den Händen und blickte darauf nieder, als hätte cs eine besondere Llnziehungskraft für ibn. Quäle mich nicht," sagte Felir mißlaunig. Und nimm cS nicht übel, Werner, Du verstehst das nicht. Laß mich meinen Weg gehen und wenn cs Dir möglich ist, habe Geduld. Der Tag wird koinmen, an dem Du einsiehst, daß die Menschen verschieden sein müssen ihrer eigensten Jnirdualitätuub." Nun denn," emgegnete. Werner iä' chelnd, bei Deinem guten Bewußtsein laß die Unverständigen schreien und verfolge getrost Deinen Weg; das soll auch auf mich gehen." Du gute Seele," sagte Felir und leg te dem Bruder den Arm um die Schuld ter. Du glaubst an mich und Du sollst Dich nicht in mir täuschen. So lange ich Dich als unerreichbares Vorbild voi Augen habe, so lange bin ich gegen den Leichtsinn, gegen die Versucl'ung ge feit." Sich gegenseitig umschlungen haltent,, standen die Arüder eine Weile noch schweigend vor der Staffelei, dann crinnerte sich Werner, daß ihn seine Arbeit nach Hause rief und ging. Er hat Recht," murmelte Felir mit umwölkter Stirn, als er sich allein sah. Nur zu sehr Recht, mehr wie er ahnt, ich bin cin Schwächling, ein steuerloses Boot. Wann endlich wird mir die Erlösung kommen !" Da öffnete Werner noch einmal die Thür, in der Hand hielt er das Taschen tuch. Ich vergaß. Dir das da zurückzulassen," sagte er cin wenig eilig, und behielt es in Gedanken in der Hand. Dein Eigenthum ist cs nicht, es muß einer Dame gehören, ach der Feinheit und Kleinheit zu urtheilen; vielleicht hat es eins Deiner Modelle vcrgeffe und ist froh, wenn sie den Flüchtling wieder einfängt. Hier ist es. ES duftet so angenehm." Fast zögernd legte er es aus der Hand. Das kleine Batifttuch hatte eS ihm sichtlich angetban. , ,' 4. Es war Frühling geworden. Im Thiergarten sproßte das Gras und grünten die Bäume. Lona saß gern stunden-, lang im Freien, lesend oder träumend, und nachdem Felir sie hier mehrmals getroffen, pflegte auch er seine täglichen Spaziergänge so lange auszudehnen, bis er sie gefunden, um dann gemeinsam mit ihr wieder in du: Stadt zurückzukehren. Sie war gcwiffcrmaßen sein Gewissen geworden, dem er rückhaltlos alles beichtcte, was ihn quälte. Zu ihr sprach er von seinen Plänen, seinen Hoffnungen und Wünschen, seinem Zweifeln und dem Mißmuth, der Miithlosigkeit, die ihn oft besiel. Sie tadelte ihn scharf, sie sagte ihm, daß diese Unlust auf die Dauer alle geiftigen Blüthen crtödten müsse, aber wenn er dann auch, getroffen durch ihre Vorwürfe, Besserung versprach, die Sache blieb beim Alten. Sie haben den Leichtsinn und die Ruhelosigkeit zu Ihren Begleitern," sagte sie oft kopfschüttelnd, und Leichtsinn ist eine unglückselige Schwäche, die man nur den Kindern zu Gute hält." Zanken Sie tücbtis mit mir." erwi-
dem die Teilchen dufteten, bückte, sich jetzt und hob cin spitzcnumsäumtes Tuch em-
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oer:e c? demüthig und senkte das schöne Haupt ; trotz allcdcm und alledem sind Sie doch meine Muse geworden. Ich wünschte, ich könnte cs Ihnen beweisen." Sie lächelte nur. Allerhand Ueber schwänglichkeitcn war sie 'seinerseits bercits gewöhnt und beachtete sie nicht mehr. Die kleine Bank, auf der sie saßen, lag wunderhübsch versteckt, obgleich cin ziemlich belebter Promenadcnwcg nicht weit von ihr vorüberführte, den man bequem übersehen konnte, ohne selbst dabei gesehcn zu'wrden. Lona hatte das Buch, in dcm sie bis vor kurzer Zeit gelesen, ge-
schloffen im Schoosi und flch nachlässig in eine EZe gelehnt ; Felix, den Arm aus die Lehne gestützt, sah in daS grüne Blättergcwirr, durchdaS die Sonne brach und Licht und Schatten auf den Rasen zeichnctc ; mit entzückten Augen beobachtete er die verschiedenen Tinten, die sich harionisch an einander lehnten und in ein ander flössen, während er sagte : Die Natur ist die einzige, ewig uner. reichbare Lehrerin für uns, und wir blei ben ihr gegenüber stets stümperhafte Schüler. Sie ist ewig schön, bleibt im mer reizend, weil.sie zu groß ist,, um er schöpft zu werden, zu weit, zu reich, m mannigfaltig. Sehen Sie dieS heue Grün, dies Sonnenaeflimmer, ist es nicht schön?" - Da sie nicht antwottete, wandte erden Blick auf sie. Sie batte den Hut abgenommen, ein! r r . ä " 'r I ferner onncnflrayi leuHiere auf iyrem Haar, die Hände waren verschränkt um ein Knie geschlungen, der Oberkörper vor' gebogen. Auf den halbgeöffneten Lippen schien der Schmerzensschrei erstarrt zu sein, der sich über sie 'drängen wollte, die feinen Nasenflügel gedehnt, die Augen starr, fast lichtlos, eine tiefe Falte zwischen den Brauen, das Gesicht todtenbleich. Lona !" wollte er erst rufen, aber als cr sie weiter betrachtete, da drängte sich ein anderes Wort aus seine Lippen und er sprach erst leise, dann mit einem Ruf des Entzückens : Ariadne!" Sie fuhr zusammen und sah ihn an. Offenbar wurde es ihr schwer, sich sofort wieder in die Wirklichkeit zurückzufinden, aber er beachtete es nicht, er hatte ihre Hand ergriffen und fuhr leidenschaftlich erregt fort : O, ich wußte es ja, Sie würden mei ne Muse sein, durch die mir die Offenbarung käme. Sie baben mich nicht ge täuscht, Lona, als ich Sie eben so sitzen sah, von irgend einem Weh befallen, das aus dcr Tiefe Ihres Herzens etnporgestiegen ist, da ist mir die erhoffte Offenbarung geworden. Eine Ariadne aus Naros lvill ich malen, mit dem Gesichtsauödmck, den ich soeben an Ihnen gese hcn, den halb offenen Lippen, auf dener. der Schmerzensschrei nach dem Geschiede nen erstarrt scheint, der tiefen Falte zwi schen den Brauen, die dem Schwächling droht, der Ihren Glauben getäuscht. Im Hintergrunde, das verschwindende Schiff. Ariadne selbst zwischen nackten, kahlen Felsen, an denen das Meer schäumt. ES wird mir gelingen, denn alle Krast, alle Begeisterung, deren ich fähig bin, werde ich auf die einsame Fraucngestalt conccntrircn, die Ihre Züge tragen soll, Lona. Dann will ich Euck? beweisen, . daß ich wirklich ein großer Künstler bin, daß ich die Leidenschaften, den Ausdruck eines Gefühls auf die Leinwand zu zaubern vermag, wie Keiner bisher. Alles Suchen und Zweifeln hat jetzt ein Ende, ich habe meinen Grundgedanken gefunden. Wie glücklich ich bin ! Neuer Muth, neue Luft strömt wieder durch meine Ädern, ich sehe das Ziel vor mir und ich werde es erreiäen." iForlietzupg folgt ) Shakespeare sä.: Vlaß vor Aerger verwässert der Vtoat, Ttt Lenker der glüt&en, die löste. Damit Rheumatismus überall herrsche." ES ist fraglich, ob der blaffe Vond" sein Ktrt wässern in 'demselben Maße verstärkt hat. in dem di Welt ihre Bevölkerung vermehrt, aber t steht aufter Frage, daß RheumatiSmu sich vermehrt hat, btl überall herrscht" in den Lüften," und ausenb von Menscher? werden mit den marternden Schmerz, die nur RheumattsmuZ nd. Sleuralgii verursach, köunen, gequklt. ist der eiNZtge Besieg? dieser schrlch rank, heiten, wi Hundertt gern bezeug. Herr O. Tbornton. auS denVaschinenwerkstätten der L. Li.,J. JL 5p. Etsenbah in Stuart, Iowa, schreibt : ..LZthlophoros gab rnirlrf einem schrecklich Nhu matismn große Hilfe und ich empfehle gern all in Mittel, das Rheumatismus heilt. Hch tut an Bett gefesselt, konnte der nach dem brauch etver Flasche wieder a die Arbeit gehen.Selbst, wen es nfängllch nglanblich erscheint,' ist eZ wahr, bah lhlophoro" bei Zlz tfciijf n svlgrtich wirken wird, wie bei Haler. Wenn Sie thlotchoroA nicht in Ihr Apotheke tt halten können, werden wir ihnen, nacd Empfang des regulären Preises in Dollar p Htasch daffeid per törvreß franco zusenden. Wir sehen rt li-der, wenn Sie e von Ihrem Apotheker kaufrn, avr neun er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht kbrnn. etwa? Anderes zu versuchen, sendern befieklen SU so fort bei un, wie angegeben. Athlophoros Go. 112 Wall Str., New Jprk. j. Kles. II. C0LXMAX. KLEE & COLEMAtf, Fabrikanten Von Mineral Wasser, Sparkling Champaign Cider n. LiMe Daisy. Sbeuso alleinige Agenten Von Belfast Giagn uns Selzer.Wasser. ?ontainen werden joer,eit auf Bekill?g gefüät Fernaxnen werden auch vermuthet. 22, 228 230 Süd Delavare Str. Jndiattapoli, Ind. AI. R. Styor, Manager. Court Äouso MMch-WwVtt von FritzBöttcher,
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A.', . trJLr--2Ä5M'5 3Srf .t: r-i r J ht-Q , ' ' EiscnöaHu -Zcit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Etsenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn, tag, den 2. Nov. 1884. Ckveland, Cclam5ttl, Eiucinneti nnb Judia. uapoli Eisenbahn (Vee Linc.) Abgang: B3rt I.. C.15C ndkrso Kc... 10.60 Cm ittflnJbCI C8r.10.iO Bm SBCj... 7.!5 5? LZ5 Eoshen S&.2$ St Ankunft: 2 Ct j tlg 6.0 rtm I 1.10.35?: Andersen c... 2.00 5., 3 st er .so KB et 3 Cs.. lü.35st vrizhttvood Division, C. C.C.rnd 3. gang täglich. S.I5V. täglich. 6.40 Ca 10.25?, 4 a.OöRat - - iu.iu irn 11.13 fc5 j ' 2.20 Kn 3.30 a 3.25 Sta 45 t3i,IU. bAUgsx UallO. 5.25 7.15 km r xag;t9.iu.Kn pitUbttg, kineiunati & St. Loui Eisenbahn VLSBstv xchn ee eut encm Sonnt. 9.10 m RPW l tZglich 11.37 6x8 D Cr cnl. Sonnxeg . ... 4.55 Rxa I tflglich 4.25 Cax 2)AC t oulgeBctnwtneortnt.10.45 Cm 9tDceoulg. Conntflßl 4.00 Jtm VVWx, täglich, h.. 4.&5 9la Danton auig Sonnt 4.55 Osx V V V 4l täal'fi lOJOfVn Daytvn 9i aal. eenntas tOJO ta Chicago Konte dia Ks!oo. 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