Indiana Tribüne, Volume 8, Number 181, Indianapolis, Marion County, 19 March 1885 — Page 3

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uimcrz : IS habe Echmerzen überall !" velch' all gfmtincr Storutf und wie riel bedeutet derselbe für viele arme Leidende! Diese örnerjen baden eine Ursacte, und häunger, als man dies aerorbnlich annimmt, sind Leder rder Nieren diese Ursacde. Keine Krankheit ist smerzlicber oder gefährlicher als diese, und sein Heilmittel ist so prompt und wirksam IS mt rffö-iV S, A ara" '".i j r . VT - Es ist bis jetzt sein Mittel entdeck werdm, daß ss wirksam ist bei alle Rieren und Leier'Beschserven, Malaria, TySpeplle, erc.uud rmnoch ist cs riufach ur.d fcannlw. Wlsseschaf! uns ärztliche Kunst hab! mir wundervollem Erfolg diese Kräuter, welche die tfatur für die Heilung von Krankheiten gt schaffen, zusammenaenellt. : ES stärkt Ad belebt daS ganze S?ftem. Hsa. Tbzttku 2tntii. drr aJLzeznchntteSsnz7ß naa. sine inst ein.m E2egn. Kr Uaverdau l'.iirit uuv gieren rankdeir liöt stets Sie iXiiiln't Kräuter.Bttter. 14 laute, rt wird L e kurzen. ;U bat feteeSl fcti Un?erdaulich:ett. all u4 dki ?2ie:enif-rn anrrxtntt uns tt ist die unk ?o2!e Gerat inaric vs jiaUiträuttrn, Clc tchj -Nis5lsr Avrb Dltters a. 315 Gc:r.rncrcc t?,, Philadelphia. tUrfir'J argknrhmer KLur'LyrnV schUgt te fett fiV X Ct W IÄ .tv-.r V v tf j Ü T5e k'L? aK Ssh? s ITiis:lie, N.&hvilte. Mornf-hiH, Chat r.nv iii, AliivitÄ. .Sirftnr3.h-. .Jnrkv.j'TviHf. 7,lnbt wfi'' Nr Or'. i !L V3;-f.:r? frt tft?astn st05 fest? Söd-u. tr.f W?uk" la ivitnes. UF.. Äjlaf.. cna 'iJar'ov-'ÖJßfn H(SJri Si cstac und 2 stso-ii n Dt Lou z'iv? L c!m", oöu. --.?v,ck!et o.rtpa. Uk.-u sö KicherdZ be die -kk a!!.' ,s-er!'1kk?z', & -iw. "5 ' 6. orlntf, .Hncit f pti !,cfl:aitt'Rfleni. .4'4 tj 5tn::c n ,anov0 . Jd?l' K W M.'Krss ?Jirintpiw1Mf tir:U ln?:oi iitnult'. . -?Js- M 'ynrfe ;i fr t-r-'mwti : r un? ? ?rr ,i ? iit. . -?-. .I.;' - ,,;!i.in't!;' . 'i,r. - .',. 0.i ; -. .,) v;; ,.? . -;' ' , a : .; vViv 'ioö r:- tt. f " " f'M,''t r- . vf. Zvt. i i;t;. T .c. 5rb -a!r 'tt, 14 -ezsil 'tt. u .5 tla!? ls Jlsr' 3v. '.2S :c?; .- ?e.". -5t:. VS :cf..-.n3 uvb f-trte i-. SSftins ut Str. llö "1a.tta f r. wn; fc'.pcvjn 5? iJrT Äatif5iUH-ü.-.Siube. Ä 5:ttfwl 5tz. ur.i A: öti 13! :5c3ti.o itsrr.fw'n $tr VjJ. ;i-?5snn9r: tr ,i'e i Ui Gc'Ic: ÄS!. r.tt ÜTii? öti. CfB .ni D!Zsar Cy S?iacc:a vri JHvtt.ai.i itt. :-l Ct. ? Ä,?., nii IU:,'!,!. ti' vüfu(iea;!U ut it Jtr. ?: Vi3. 5. .fcv.gta iait :'t i 2: ?:5:'Sffpjt ud t. ! äff ;:? m? i'Jlljor. 5tr. it .V hivk Ho 9 .";-,:) t. ai .3: et 5t.". üfr: .-J. j75 fi:. 81i .iir 3 ..:c um t-itJ!tja "!tt 24 uti (, ftt Ctr. 3i 5i? Au. uii itt2an 55u. C2 bt.i iialiut 'Jiv. 8 ; 4.t3 ti?MSM tu L -.: urV vJia i. jnc.ir: :;?t. i .r 7 tiui-yvr.. Ü iilaf -.d Aer-1! it.-. .Zn un ?f' fi? sitr". ttr.5 iv;ai?!-.!t t? S15 V5f"J irt .vsu'.i r-ir. 314 S:.".i j;i orcU Mi. 41 5tZ'Z'k'.'!,, ..:'. 8'.. iZlZeTZer' v"d .'Z i'it'ii.' -Uif ?.;: rsu. 5 ir. tis.fi.r n:n . Su-.r. 4 Vs ? Xcr.3?f,iJ j;n5 tu.'-.KiJ 5t:. !:r;r'C s.ZH',?. ntlcnclj. 02 f.t??oarl v.-..v -er'..k! ti ilS SifiU'tt r.Ab i'a.ti 5... 15 P?rk 421 3. . LZ. ourd fc. Ü Ins 'XüUr.. , 51 gitactl ur.biletrS S:,. W aiinoii unb Lou.s'.zne St 3 Stlur.j V.iiu'.i iSu. M Giß uni Ü Zr.nns uat Wtorgia 57 irUUa .-vi Rz? tx. 68 ,di?n s. liniier:;! CH:, 59 "adison 2a. im Dnl S?tr 112 Sft UNd OitUOi tt. 315 Jtzrtalj äM.unb rtt 4 Cn'wti nd -9ixii T! 81S 32-.natJ ur.b ftanfift 517 Kam uns Dacst,d Stk. 61 öoutfe nah, IiUoar Str. 62 5enn1)Isftu umPutflana lies ttUoixt ur.i eiN? tr. Cä UNS I7c5an s:r, 95 HatO-tu anb ;tgi2na Ss. 87 6irgmia ut. aüi traiim 5 Di ur.b tflia:o 5. 3 jn.ainta iti nns adi-vn vl . -5:2 iHCÄrncn jn SsugSkttH Zz. 71 Susjinia .r. iz) :t. 73 Ctans UMoftt'-a en. ?z Qa'):ng:on uns e.i'.e?. ?4 -Hu cna vJl.itju. 73arfr. ri- ?S .t Ciaort urt -flit tr. 7 Jtttnu fes. urt i)isi3ci 7W -::f: -ia. uns ii-.uaa Tia 6;iuce ana ro;cft rr. 713 4 ül'.6 icr rfl;.t: 71 fci:a.r?f rta i)Uc -eil Tli t-vV.; 'i .t-5t: 2tr iv ,l:a ft. "J 3a!"Q'i,jtort n9 J'fiaatt 8v & Ct und ta:i M 'k und DSJVdiop S't ü lzd , tntnnu'a. i . Staartu rif.ii Cr.s- toi -d ffiittnjt(it 5 ? ffta. w --tistit 1U 'ts. Sch:audHi ZLzstZ'Nsstonkri 8 iH-irlei ficft' ?,u 514 Diifr aR 3iBttj fr ö Wtrtlinb ac lenbta St. i ttertötan nn erg'a Stet. ür:!J'!tiottat !-! U"d ctbtji, joxttcc Kljtrn S "3 Skgal 4. Sut-3)ratf. ZZ,kt L, Zä,k au. N . ikbU; CtuS d. lf 4, VA Ut Wage

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Roman von H. Schobert. (Forts, tzung.) Auch darauf nicht. Ich glaube an keins von all den Dingen nicht, die Euch genügend erscheinen, ein langes Leben auszufüllen.' Bist Du von Fleisch und Blut und leugnest sogär die Liebe V fragte Felir und griff nach der Hand, die schlank und elegant irn schwarzen Handschuh auf dem Tisch lag. Ein Facherschlag strafte ih.i. Obgleich ich das bin, verzichte ich doch auf de?r Frcibrief der Thoren und ?arren." So bringe Du eine Toast selbst crus. Nenne uns etwas, das Dir werth genug erscheint, um Dein (LlaS darauf zu leeren." Das Vergessen !" Zlang eö tief und voll hinter der Ä)!aske hervor. 9idn, das ist nicht wahr. Wozu lebten wir, wenn wir nicht . Erfahrungen sammeln. 'wollten !" Die meisten von ihnen erfährt man besser. nicht, oder man thut wohl, sie bald zu vergessen,", sagte der Domino und er hob sich. ' Felir sprang ebenfalls auf. So entkommst Du mir nicht, ich muß wmen, wer .u b:zt '" Vergebliches Bemühen, Deinem Muß stebt mein Wille gegenüber." Der zoll mich wenig k.:mn:enr," rief er erregt und folgte lhr rn den groZen Saal, i dem man soeben eine Quadrille anzte. Durch ds Gedränge ,ufaebalten, kam er wieder an ihre Seitc. Seibarmhcrzig.sagemir. Weber kennt Du mich Ich bin Dein Schicksal," entgegnete sie scherzend, ohne zu ahnen, tvie prophe tisch ihre Worte werden sollten. Schon in Rom sah ich Dich mit den Augen meines Geistes.So gönne mir jetzt wenigstens dn Anblick Deines GesickteS !" ..Du kennst mich nicht," gab sie gleich giltig zurück, mein Gesicht verräth Dir ntchtS welter wle diese Larve." Aber mein Bruder ist Dir nicht fremd? Oder Luitgart?" ' Liebst Du Deinen Bruder?" Ja. er ist der beste, edelste aller Men schen." Und seine Frau?" die Stimme des Domino war tiefer und voller, geworden bet dieser Frage. Wenn sie ihm auch geistig nicht ebenbürtig ist, bleibt sie doch immer c;;i allerliebstes, gutes, pikantes kleines Weib." Er liebt sie wohl sehr, diese Frau V ,.Wciiigste::s leben sie außerordentli.i gut miteinander, Luitgart ist immer t'tler und lu.tig, sie spielt oft mit ihrein Gnaden als Ware sie selbst noch ein rtiiiD." Der Domino machte dann eine hastige Bewegung mit der Hand nach der j?Uit. Knabe ! Und wie heißt er V ,h5as Du neugierig oist." sagte Felir, und sah c;ne Begleiterin von der Seite an. Ist nicht Familienglück das beste Ball gespräch ?" Scharf uns schneiöeno waren Wort und Ton, in dem sie hinzufügte: Mich wenigstens hat es vortrefflich' unterhalten." Er sah sie daraufhin betroffen an und wie um den Eindruck zu vermischen, den sie so unbedacht hervorgerufen hatte, fügte sie schnell hinzu: Mir ist das ein verschlossenes Paradies, r.'.'d cs ist möglich, daß es mich unbewuf)t mit vJf eib erfüllt." Wie kommen Sie überhaupt hierher i" fragte er nach einer kleinen Pause des Nachdenkens und sich kaum bewußt, daß er ihr gegenüber das nivellirende Du" der 'askenfreiheit aufgegeben und sich des respektvolleren Sie" bediente. Mich dünkt, es ist kein Ort für Frauen, die so sprechen und denken wie Sie.Ich weiß !" sagte sie nun wieder in ihrer völlig kalten, ruhigen Art, und ich gebe Jbnen ;u, es war ein Irrthum meinerscitS. Aber soll man jeden Versuch aufgeben, aus Furcht einem Irrthum zu verfallen? Ich nicht." Und was boffen Sie bier zu sin oen?" Zerstreuung. Lebenslust, kurz die ganze Tollheit, die der Mensch die Berechtigung hat, ab und zu in seinem Hirn spuken zu lassen. Ich wollte mich ebenfalls von ihr fortreißen lassen, aber ich sehe, der zahme Pulssch lag des Karnevals in diesen Räumen ist nicht dazu angethan, meinem Wunsch yx entsprechen, und deshalb will ich heimkehren." Ohne daß ich erfahre, wer Sie sind?" Sicherlich! Es kann durchaus nicht in meinem Jnteresie liegen, von Ihnen nach dem Besuch diese Balles beurtheilt zu werden." Für wie kleinlich müssen Sie mia halten, daß Sie mir nicht einmal Unterschiede zugestehen wollen." Die Jugend nimmt schnelles Ur theilen als ein Privilegium in Anspruch, und es wäre auch schade, wäre cs anderS." Zugleich dann auch schnelles Handeln! Höre mich an, Domino, gestattest Tu mir. Dich .innerhalb 24 stunden aufzusuchen, wenn ich bis dabin erfahren, wer Tu bist?" Ja," sagte sie und ein spöttische? Lachen tönte wieder hinter der Maske bervor, aber vergiß nicht, daß ich eine irrende Seele bin, und die ist schwer zu bannen." Ich werde das Heil meines Lebens daran setzen," u.lterbrach er sie enthusia stisch. DaS Heil Deines Lebens? Weißt Du. ob die Waare den' Preis lohnt?" Ab. Du wägst Preiö und Waare! DaS . mag klug sein, aber wir Künstler haben i das Recht, auch thöricht handeln zu düV' f n " ,Du Nicht !" sagte sie wieder spöttisch, " Dij? fuhrt ja eine stärkere Hand als die ! Deine." Er stampfte jetzt ungeduldig mit dem Fuß. WaS Dich nur mein Bruder küm mert!" Sie lachte auf; zog ihrtnArmauSdem j ltinisin, richtete sich emvn und fegtuai

eme Nönigm, die ihren Basallen verabschiedet : Gute Nacbi' Ich erwarte von Deiner Ehrenhaftigkett. dtf Du mir nicht folgst, der Scher; ist brri'.ozt." Auf Wiederiehen !" rief er. Er schaute der verhüllten Gestalt, die sich mühsam Bahn durch die Menge brach, dinge Sekunden unverwandt nach und da::n schaffte er sich rücksichtslos, mit Eldogen und Händen, einen Weg in daö 'Nebenzimmer, wo seine Freunde noch immer ihren Platz inne hatten. Echausfirt llnd erregt wie er wr, nur von einem Gedanken beherrscht, warf er sich auf seinen leeren Stuhl und stürzte schweigend ein Glas Ebampagner hinunter.

Nun, Felir, was ist denn geschehenes hast Du deinen interessanten Domino gelassen ?" fragte endlich Lämmchen's Drskantstlmme und sab neugteng m das Ge r.ii ... ,j c- w 's orrr.. ac r. . ltUt tlilC5y ÜIWUKC'X. aU( UCilCl, IC I liach, hol OttV"'' liy W o t : 3 o .r. r. : j. nun, wenn ich wüßte, wer sie gewesen, aber ich mußte mein Ehrenwort geben, ihr nicht zu folgen." 'Ah bah, die Weiber wollen betrogen werden ! Ich wette, sie sieht sich jetzt säwn suchend nach Dir um und ist är grlich, daß Du dein Verspreche so ernst nimmst." ' Fe!i? schüttelte den Kopf. Rein, nein. Du verkennst sie ! Aber Lämmchcn, theuerster Freund, zeige einmal, daß Du außer dem Malen weidender Schafheerden und springender Böckchen, auch noch mit anderen Talenten begabt bist. Suche ;u entdecken, wer sie ist; Dick bindet kein Wort." Meinettvcgen, auf eine halbe Stunde in Nacht und Dunkel soll es mir nicht ankommen, eine Hand wäscht die andere. Aber erwartet m:ch hier, auf alle Fälle. Hört Ihr? Auf alle Fälle! Eile nur, sonst ist sie ,, o- x ' r .. Als Lammchen Mtt semem wnkltchen Namen Friedrich Fischer in die C x u f . ji & .'i rr a. . 1 . uw f . . won ftismuof gcuuie arrvoe laui, Irtfi rr hfn ichtortrren rtrnntrt un? sah er den schwarzen Domino soeben UN ter einem langen Mantel verjchwmden. Seine Kleinheit machte eS ihm möglich, von ihr unbemerkt einen grauen Havelock überzuwerfen, einen großen SchlappHut tief in sein Gesicht zu drücken und unbefangen, als habe er durchaus keine weiteren Nebenabsichten, fast zu gleicher Zeit mit der Dame die steinerixn Stufen hinabzuschreiten, die zu den Wagen führten. Kutscher," rief cr dem am wenigst verschlafenen Roffelenker zu, einen Thaler etra Trinkgeld, wenn Sie der Nummer ü'.'S so lange folgen, bis die Droschke hält, aber ohne Aufsehen. Werstanden ?" Der brave Mann auf dem Bock schmunzelte. So kreuzen die beiden Wagen in kurzem Abttand den Thiergarten, fuhren am Brandenburger Thor vorüber nach dem Westen, wo endlich der erstere hielt. Behend sprang Lämmchen aus dem sei nigen,ging wie el'.t har.nloser Nachnvandler da; ansere Trottoir entlang und da '.x na die Hausthnr wohl ge-nelkt hatte, in der die Dame verschwunden, so vbservirte er nur angelegentlich die Fenster, welche sich erhellen würden. Eiue Weile wartete er vergebens. Da blitzte im ersten Stock ein Licht auf, ein schlanker dunkler Schatten bewegte sich hinter dem herabgelaffenen Rouleaux und Lämmchen hätte darauf schwören mögen, daß er den häßlichen Domino abwarf, mit einer Bewegung der Erleichterung die Ärme empo. hob ur.d dann an die Augen drückte. Zufrieden notirte er Straße nnd Nummer, kehrte stolz auf seinen Erfolg und stürmisch empfangen,, zü Kroll zurück und ahnte ncht, daß sich das Schicksal in dieser Nacht feiner zu anderem Zweck bedient hatte, als er vor ausgesetzt. Der Schatten aber, den er voller Erleichterung aus seiner Mummerei, herausgeschlüpft wähnte,der hatte gqtaudenund schwere bittere Thränen aus seine? Augen gewischt, als ihn Lammchea beobachtete, um ihn zu verrathen. 2. Durch die Straßen Berlins heulte der Wind und warf unzcberdig den sorgfältig zur Seite gekehrten Schnee den Vorüber wandernden m das Geflcht. Häßlich und i t . -.c unfreundlich war es draußen und wer ein Heimhatte. fühlte sich doppelt behaglich ; in dessen Schuh. Lona saß noch im Finstern. Der Kopf, die Augen hatten sie nach dem ungewohnten Licht, der erstickenden Maske, den ganzen Tag geschmerzt, und sie versäumte ja ohnehin nits, noch kam es, wenn sie arbeitete. Jemand zu Gute. KLm trostlofe (5r.lj.enz wär es, dies arme Frauenleben ; nur um ihrer selbst willen auf der Welt, Niemand zur Freude, ohne alles Jntercffe an irgend einem Menschen, getränkt,, mit Bitterkeiten, verrathen in ihren besten, edelsten Gefühlen, ohne !Liebe, ohne Hoffnung, ohne Glauben an irgend etwas Gute, einsam und allein Tage wie Jahre, bis endlich der Tod kam, sie zu crlosen! Sie hatte die Hände unter dem Kopfe verschränkt, mehr liegend wie sitzend ruhte ihre Gestalt in dem niedern Sessel ihres Boudoirs. An der Decke zeichnete die Straßenlaterne einen unregelmäßigen, hellen, unbeweglichen Fleck, und an diesem hafteten gedankenlos ihre Augen und zogen ihn halb unbewußt mit in i'hre BePachtungen. ' Da ertönte draußen die Glocke und brachte ihr die Wirklichkeit wieder nahe, allein sie rührte sich nicht. Um diese Zeit kam Niemand, sie zu besuchen, außer Hiosi; v4 5r:. i..k:.. vivMb icmt Qmuivm 3VU' mar aus der vierten Etage, die sie ein i t r ini . i . ' rnai zusamg vet einem Alagdestretl len . nen gelernt hatte, unk die eS seitdem

recht ersprießlich fand, die einsame junge Frau öfter aufzusuchen, um sie zu unter halten. .Erst als das Mädchen die Thür öffnete und mit zweifelndem Tone sagte: . ES ist Jemand da, gnädige Frau, der Sie zu sprechen . wünscht!" Als hinter derselben eine hohe, dunkle Gestalt sich aus dem Rahmen abhob, wur de sie aufmerksam, richtete sich auf und kragtet ... ......

(iner, dem Sie selbst das Recht g?' geben, binnen vierunozwanzig Stunoen Sie aufzusuchen, wenn es iy,n gelänge," sagte Felir Helmbrecht siegessicher, und trat, ohne" weitere Aufforderung ab.;nwarten, in das dunkle.Zimmer. Seien Sie so großmüthig, Ihres Wortes zu gedenken." Auch Lona hatte sich erhoben, einen Augenblick zögernd und unentschlossen, was sie thun sollte. V

Seien Sie mir nicht böse," bat F lir's einsch ncichelnde Stimme, ich bätte Jh.ien geschrieben, um cie Erlaub niß gebeten, Sie aufsuchen zu dürfen, aber ich weiß, Briefe wirst inan so leicht bei eite, vergißt sie völlig. Ich h.irtm wollte mich nickt so veraenen lasten, desbalb kam ich persönlich. ' Und un das Wetter draußen ! Nicht wahr, ie spicken mich nicht unbarmherzig . ct?" ' ; w. ri..,., A . RA I w z - . nr ,. . Sem Künstlerauge hmg mit Entzücken k an den edlen Linien ihrer Gestalt, den ' harmonischen Bewegungen, dem feinen Profil. Ein Schlafrock von weißem Kaschmir mit echten, alten Kirchenspitze:!' garnirt, floß in reichen Falten um ihre Glieder und gaÄ ihr Aehnlichkeit mit einer Gewandstatue, das stammende Haar hielt ein einjacher Pfeil. . Wie schön Sie sind !" sagte er halb unbewußt, als muffe er für fein Anstarren eine Entschuldigung anführen. Keine Albernheiten, wenn ich bitten darf," entzegnctc sie ziemlich rückstchtslos und setzte sich in die Ecke des kleinen Sopbas. Sie sind nun einmal da, ich habe Sie empfangen, das sind i sl?Ä Sacken. i?c ick nickt im Entferntek r. bbncktiat babe. aber üb aeZ schehene Dinge zu reden, ist Thorheit. Ich erwarte indeß, daß Sie das Jbrige dam tbun, um mir die Situation zu eri j leicktcrn. f . ..Mein Gott," sagte cr ganz bestürzt über -dic Zurechtweisung, ich sprach nur mein .innerstes Empfinden aus, Sie dürfen uns Künstler nicht mit allgemcinem Vlaße messen, Schönheit entflammt uns." Und wie haben Sie erfahren, wo ich wohne?. Sie. gaben mir Ihr Wort, mir nicht zu folgen." Ich that es auch nicht, aber Lämmchen verfolgte Ihre S'vur wie ein gut dressirter Jagdhund." ' Auf Ihre Veranlaffug ?" Ich kann nicht leugnen, daß ich mir seine Kenntniß zu Nutze gel.nacht habe," sagte cr zögernd. Nun, endigen wir das Thema. Führt Ihr Freund wirtlich diesen sonderbaren Namen ? Er siel mir scho:.' gestern auf." O nein, er verdankt ihn nur seiner Manie, Schafe zu malen, ein and'eres Motiv reizt ihn . nicht; aber Schafe in allen möglichen Abstufungen und Stellugen bringt sein Pinsel hervor, daß es or-' deutlich unheimlich ist." Lona lächelte ein lvcnig. Es verschönte sie ungemein. Jedenfalls eine harmlose Leidenschüft." Er hat auch in seinem Charakter etwas von Lammesgeduld, Lammessanftmuth u. s. w. Zum Schluß ist er mein bester Freund. Aber gnädige Frau, versichern Sie es mich noch einmal, daß Sie mir nicht zürnen." 'Nein," sagte sie und schüttelte mit dem Kopf. Undwollen Sie mir nun auch sagen, woher Sie mich oder meinen Bruder tennen r Ich kenne ihn nicht, waS man so rm Allgemeinen unter sich kennen," va' steht," erwiderte sie und wandte das Geficht zur Sehe, als blende sie plötzlich das icht. Ich weiß nur, daß er ein großer-Gelehrter, in seinem Fache ein beruhmtcr Name ist. So interessirte mich die Sache, das Meiste haben Sie selbst 'mir verrathen." Das ist er in der That, gnädige Frau; aber ich sorge mich um Werner, cr arbeitet zu viel, er ist müde und matt, gereizt der u. .lilig, wie cs früher niemals seine Art war, ich fürchte, er überanstrengt sich." . Ihre Hand ariff fest in das rotbeSammetpolstcr des SophaS. So müssen Sie darauf dringen, daß er sich fchont; geitlge Arbeit nut einen Menschen vor der Zeit ab." Dringen Sie einmal bei dem auf etwas Er bat einen Kopf von Eisen und geht 'rubig aber unbeeinflußt seinen Weg." ' . - Unbeeinflußt auch durch die Bitten des Bruders ?" Völlig ! Nur seine eigene Uebe?zeugung ist ihm maßgebend !" So ? Das ist bedauerlich " sagte Lona, und der feindselige Ton klang wieder in ihrer Stimme. Beoauerlick für Frau und Kind." Luitgart macht sich glücklicherweise keine Sorgen, sie achtet' nicht darauf, ob Werner blaß ist." Eln benekDenswertheZTempera.nent," erwiderte sie noch schärfer und cmpfans es ls Erlcickterung. daß die Flulocke abermals ertönte, lhrWch'gcf.,ill Ehalte sie sonst erstickt. Bald daraus erschien in dcr abermals geöffneten Zimmerthür eine kleine, scvat tenhafte Gestalt und trat zögernd über die Schwelle. Sie baben Besuch, liebe Frau Warren? Das .'ahnte ich nicht, ich w,ll nicht stören." Nicht im Geringsten, Fräulein Voll mar; im Gegentheil, ich freue mich. Jh nen in Herrn Helmbrecht einen vielversprechenden Künstler vorstellen :u können: r .t' " .1. 1 vilie, feyen ?lc Die alte Jungfer trat, so ausaeforderl. mtt einer almwdlschen, tiefen V.rbeugung näher, während ihre Augen sich neugierig auf den Fremden-richteten. Als sie endlich umständlich Platz genommen ein gewaltiges Wollknauel auf ihren Schooß placirt und eine Häkelarbeit be. gönnen, sagte sie, den Kopf em wenig auf die Seite neigend : Also Künstler,' Herr Helmbrecht! Worin, wenn ich frazen darf ? Äiusiker, Maler, Bildhauer? Sollte ich rathen, würd ich ds Erstere annehmen." .

. Und lves'yalb, mcra Kraule in 5" . ..Weil rau Warreri selber eine Künst

lerin a'.:s dem Klavi ist. Es bereitet ! mir den größten Gsmlzz, ihr zuzuhören, -und. eigens um sie zu , outen, dem beulen' den Sturm draußen ein noch wirksameres Paroll zu biegen,bin ich heute Abend herunter g. 'kommend )!icht wahr, Sie machen mir die Freäde?" ' Darf ich lnich der Bitte des Fräuleins schließen ? Ich ahnte nicht, daß meiner immer noch neue Ueberraschungen in Betreff Ihrer Person warteten, gnädige Frau," sel:te er leiser binzu. , .später, später 1" sagte Lona abwehZ. ..i. s :.r. . :ti:x. i reno, jeo: wiu ia; nur oie verzeivncye yiv'ugier raulci oumar s vesrievigen und ihr sagen, daß Sie ein Maler sind." Ach, wie hübsch ! Und welches Fach vertreten Sie in JhrerKunst, Herr Helmbrecht? Ich habe mir immer sagen lassen, ein jeder Künstler habe sein spezielles Fach." Gewiß, das meinige sind , die .Mew scheu,- srwiederte Felix, und ein kleines Lächeln siahl sich um seinen Mund. Sie wissen, daß Jean Paul sagt: Die Menschheit ist der große Gedankenstrich im Buche der Natur." ' Hm," meinte das alte Fräulein mit einei'.l kleinen, verlegenen öläuspern und bohrte ihre Häkelnadel in die Tischdecke. Das i,t gewiß recht schon gesagt, aber nehmen Sie einmal an, wenn man die Menschen so ausbeutet, wie z.B. Makart, dann können Sie nicht erwarten, daß ,nan sich mit diesen Sujets einverstanden erklärt. Ich wenigstens nicht." Ah, Sie wenden sich von dem Schö nen ab, wenn es zufällig nackt ist." " Das Nackte kann niemals schön sein!" sagte Fräulein Vollmar erregt und wikkelle einen langen Faden von ihrem Knäuel. Ich bitte Sie, wenn 'ich mich schämen mug beim Betrachten erneS Bil des, wo bleibt da der Enthusiasmus für die Kunst" Ich ' bin überzeugt, mein Freund Lämmchen würde das Glück haben, völlig von Ihnen gewürdigt zu werden, verehrtes Fräulein," sagte Felir. und übermu thiger Spott leuchtete aus seinen Augen, er malt blauen Himm.l, grüne Wiesen und tveidende Heerden." Ich habe eine kleine Schwäche für Stillleben," gestand die alte Jungfer. Ein Sonnenstrahl, der durch ein h ilb volles Weinglas bricht und rothen Schein auf das schneeweiße Tischtuch zaubert, scheint mir mehr Poesie zu enthalten, als oie Biloer, von denen man sich errothend abwenden muß; ich hoffe zuversichtlich, das Genre wird bald ganz verschwinden, es untergräbt die Moral ! Man kann ja unsere Jugend gar nicht mehr in die Bitderausstellungen führen, ohne sich eines Unreckts schule ig zu machen." Felir lachte. Von solchem Standpunkt habe ich meine Kunst allerdings noch nicht betrachten gelernt. Wir fragen eben nur nach dem Idealen, dem Scho nen. Ulld Sie, gnädige Frau, wie den ken Sie ?" Ich bin Ihrer Ansicht. Jede Be. schränkung hieße ja der Phantasie Feffeln anlegen." Meine liebe Frau Warren," sagke Fräulein Vollmar etwas gereizt, ich bin es gewohnt, daß Sie außerordentlicher denken, wie wir Ändern,- aber ich ,-var Jahre lang Erzieherin und LeiIc'rln der J'end, da sind natürlich meine Ansichten strenger gelvorden und erden es auch wohl bleiben." Lona lächelte ein wenig und verschrär.k te die Hände im Schooß. Vielleizt theilt uns Herr Hel.nbrecht den Entwurf seines letzten Bilde mit, wenn eS kein Geheimniß ist." Keineswegs ! Aber gnädige Frau, eS würde mich unendlich beglücken, wenn 5ie sich da .u verständen,' es einmal an zu'ehen, ich traue Ihnen ein schckrfes Urtheil zu. und leider bin ich augenblicklich in einem Zustand des Schwankens und Zweifels gerathen, der mich irre an mir selbst werden üßr. Das sind die bösen Tage für den Schaffenden ; vielleicht ringt mir Ihre Meinuna Klarheit." sFortfelzilpg so,t) Shakespeare? tVa vor Äerger vuuaiicrt der Molck, I tr kuker der glätten, die küft. Xa'jni: Lbeumattmu üdnaü Herrsche." C ist fraglich, eb der Masse Mond" sein 8 wässern in Demselben Maße verstärkt hat. in dem i Welt ihr Bevölkerung vermehrt, aber ftlZt aufcer Frage, daß Rheumatismus sich vermehrt habU r ..überall herrscht" in ..den Lüften." und lassend von Menschen werden mit den marternden Schmer,?, die nur RheumaiSmu And euralgi verursach können, gequält. ist der einzige Vesikger dieser schreichn rank, heiten. wie Hunderte gern bezeugen. . Herr O. Tbornton. au deVMaschinenwer'stätte der ' l. K..J. & P SUenbah in Stuart. Iowa. schrtb : ..Ltdlopbcr? gab mir bet einni sbklichen At matitmn große Httfe und tä emxfebl er ! ein Mittel, tat iXdeumatitmu teilt. gä wr an' Bett efkffelt. konnte der nch de Gedrauch einer Ziasche u?iedtr a die rbeit gkdn." 'tlbH. wen (3 nsäazllch ug!a,blib erscheiut. ist e, ? wahr, daß ..thloplioro" trt Zhn rteafi er jgkz, eich wirke dir, wie bei klndern. 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