Indiana Tribüne, Volume 8, Number 180, Indianapolis, Marion County, 18 March 1885 — Page 1

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Neues per TelegravK. iSetlere u sichten. W a l d i n g t o T. 18 März. TrüdiS Wetter, stellenweise Regen oder Schnee. nl?m? Wetter. Vom Hagel erschlagen. V icksbug. Miss.. 18. Mär,. Der Cikcuit'Clerk. I. D. Chickeling. wurde

auf der Jagd von einem Hagelsturm überrascht, und erlitt dabei solche Verletzungen, daß er tun nachher starb. Freihandel in England. London. 1. Mär,. Tausenden von Bergleuten im südvestlichin Yorkshire ist der Lohn um 10 Prozent r,du,irt werden. (5? mordung eines Gesandten. Rotterdam. 18 Vl&is. Dee ja. panesisch Aesandtt Sakurada. urde gestern in seinem Hotel von keiner Mai triste erstochen. Drahtnachrichten. CentralAmerika. Washington. 17. Mür,. - Staatssekretär Bayard telegrapbirte an den amerikanischen Gesandten in Guate mala. daß der Dampfer Wachusettdahin abgeschickt worden sei, und daß die Republik Guatemala werde verantO9rt lich gehalten werden für jeden Schaden, welcher dem Kabel oder den Interessen amerikanischer Bürger zugefügt werde. MarineslkretZr Whitni' instruilte den VifehlZhader deZ amerikanischen Dam pfer? .Wachusett," der zur Zeit in Panama liegt, sich nach La Union und La Liberiad zu begeben, und amerika nische Jnterenen zu schützen. Im . Senat wurde heute die cintralamerikanische Lage bespro en. Die Resolution Edmund?, daß t5 die Ansicht deö Senat sei. daß Barrio. Präsident von Guatamala an der Au? führung seine Vorhaben? die benachbar ten Republiken zu annektiren, verhindert werden solle, wurde trotz deS Einwände?. daß die? inet KriegSttklä?ung gleich komme, angenommen. Der mexikanische Gesandte hatte eine Co.'.serenz mit SekretSe Baeard. und wurde von demselben tnformirt, daß unsere Regierung ihren moralischen Ein ftuß gebrauchen werde, um die Selbst stSndigkeit der centralamerikanischen Staaten zu erhalten, und dabei auf die Unkerslügung Miiiko's rechne Gen.Grant. N e5w Y o r k. 17. März. Äen. Grant hatte eine schlaflose Nacht; schlief aber rrüizrend des Tag'S viel. Seine Tem pelatar ist normal, sein Pals, wie siüher F au Sartori. die Tochter (Iranl'S wird mit dem Dampfe ,B lli ankommen. Prohibition in Iowa. CouncilBluffS. Ja.. 17. März Die Supkkme Court gab heute eine Ent scheidung ad, worin sie da? Prohidi tiorögesetz für urconstitutioneU e.klärt Die Begründung der Entscheidung ist sehr eingehend und daS Gesetz wird in allen seinen Theilen aufrecht erhalten. Kohle ngräber Strike. D a n v i ! l e, 17. März. 500 floh lengröber der Ellsworth Cool Co. haben heute die Arbeit ni:d:rgelegt. Sie ver langen, daß der siühere Preis. 30 Cents per Tonne, der feit dem 2. Februar auf 70 Cents reduzirt wurde, wieder bezahlt werde. AuÄ verlangen sie, daß die Gesellschaft die Forderungen der Kohlen gräber in Mzunt Olive bewillige. ES heißt, daß 1.000 Arbeiter der Groß Ctttk Coal und Coke Co. morgen auZ. stehen werden. Von Panama. Panama, 17. März. DaZ Schien ßen hörte um 9 Uhr Nacht? auf. DaS britische Kanonzndoot .Hero!ne" landete 75 Mann mit Gatling ftarnntn, um britisches Eigenthum zu schützen. Der Verkehr auf der Panama Eisenbahn ist unterbrochen. Präsident Aersemena suchte Zuflucht auf dem Darnpfer Hero ine".- . Die Rebellen fallen geschlagen und die Revolution zu Ende sein. Der amerikanische Dampfer Galena" liegt bei Akpinwall. um amerikanjschkl Eigenthum zu schützet,. Per Kabel. Eine Rede BiSmarck. V erlin, 17. März. In der letzten Sitzung des RtichSlagS hielt BiSma,ck eine Rede in Bezug auf die Subvention afrikanischer Dampferlinien und die Ko lonialpolitik. Er sprach zuerst leise, er hob aber nach und nach seine Stimme immer mehr. Er wie? aus die Seg nungen hin, die Deutschland seit 1866 erfahren auf die Gründung deS deut' schen Reiches, auf die Einigung der Deutschen zu einer Nation, welche jetzt von der ganzen Welt gefürchtet werde.

Bei diesen Worein drach ein Sturm des Beifalls loZ BiSmarck wvt uon Ansang an izhr pathetisch. Voll Mist Nud? zerrschke

im Hause und er wurde nich: ei"z' j Mal ukllezdrochcn. 5t harte rtoch tu mal so lttenschofllich e.p.viii. Ul!'! wurde ganz wild, als er von den nli.t;: sen Dlsserenzen sprach. Die Analogie iwischen deutscher G.'schjchte und deutZcher Mylhologie habe ihn oft geplagt. Er sehe vor seinen Augen, den alten deut schen Erbfeind, den Loki (Gott der Vernichtuvg und Vertreur des bösen Prin zips. D. R.) des Partei, und Reli. gionshasiS. Ersehe, we er bindest schen Vöikerfrühling zu vernichlen strebe, wie durch da? ätzende Gift der Eorrup tion der Reichstag und du? Volk aufgk' fressen werde. Wenn die Orpo'jilio.i d,i: dringe. werden öi crunqfrzsch.iZttn von iSCA't und l671 zum Te use! ge5en. Di letzten 'öorze wurden in dsoen' dem Tone gisv5ochen. de? üist schien seine Umgebung ganz rergefseu z t haben und stand da, als ob er zu? ganzen Na tion spreche. Mit solcher Leidenschaft hatte er noch nie zuvor gesprochtn. Un mittelbar nach Beendigung seiner Rede verlieb er daS Hau?. Ein kurzes Schweigen herrschte, dann folgte lauter Applaus. Kaum war er fort, so erhob sich Wind. horst-Loki, um mit dem Zorne Britta nienS zu drohen. (Der Verfasser der Depesche ist sicherlich nicht von dir Op?o sition inspirirt.) Der Prinz von Wales. London, 17. März. Der bvor stchende Besuch dcö Prinz? und der Prinzessin von Wales in Irland hat unter den Dublin Nationalisten groee Meinungsverschiedenheit erleugt. Herr Mahne, ein Parlamentsmitglied erklärte bei einer kürzlich stattgefundenen Privatverfammlung der nationalistischen Mitglieder deS StadtrathS. daß der Prinz und sei?e Mutter nicht? milii a!S Puppen seien, und daß die beantragte Adresie in Wirklichkeit an Gladstone und Lord Spencer gerichtet sei Mittlttweile werden große Vorderer, tungen für die Ankunft der Gäste getref fen und man ist der Ansicht, daß eS die Nationalisten nicht verhindern können. daß sich daS Volk die Geschichte mit an. steht. SeÄtffAaSrttStn,. London. 17. Mürz. Angekommen: .Zaardam." .Äsiyrtan Monarch". West-pyatta-und SHtdar," von New Jork. Marftpretse. , , S. I . S: Ro. roti. Kc. Korn Ro.Z eii 43: : kmi4 42 . Sas , o. LtK 2:; g,i cht?0. A o g a 6?c. leie-rlcj. freu-1. SO. ch tuten Vchui' - VX. x 1 4 8 V'c. Seite vc. Schineichmal ?X 8. hl Kamtl, .i-!t., ; anca ia.5-4J)0: t,tit$3."-J3.OO. t 15 ; tat Stor, Ht. Vntter riamr, S?ez tutr? l 7fk ; f 9UNU9 4 13c. S n r- 9cpit - - 4 . -fist vir f i. Vom Nuslavp. Ueber das gräßliche Un glück in der Artillerieschule zu Shoebury neß, wo eine Granate in dem Augen blicke platzte, als ein Kanonier einen Zünder in dieselbe einsetzen wollte, wird M Folgende abmelde: : Einer der Ka noniere wurde lofort getbdtet und rere der Umstehenden, darunter der Eom Mandant der Kriegsschule selber, Oberst Zox-Strangways, Oberst Lyons und sechs andere Offiziere wurden lebensge fährlich verwundet.. Obnst Joz Etrang was hatte sich eine? Amputation beider Beine unterhalb der Kniee zu unlcrwer fen, aber lag feinen Leiven. Oberst Lyons hatte eine ähnliche Operation zu überstehen, an deren Folgen er gleich falls verschied. Eopitän Gocld Adams unterlag bald .nach der Erplosion seinen Verletzungen und Sergcznt-Äa!or Dakvn ereilte dasicibe Schicksal. Dem auf der Stelle actcdtetcn Kanonier Allcn war das reckte Bein ganz fortgerissen und der Kops nahezu vom Run'pse getrennt. Ai:s irgend, einem Grunde wollte der le.te Zünder nicht in die da für bestimmte Oessnung gehen, weshalb Allen einige Kraft anwandte, um ihn hineinzuschrauben, als die Lxplosirn sich ereignete. Die gebrauchten Zünlcr sind eine neue Erfindung vcn Oberst Lyon und sollten gerade erobt lcrden. Sämmtliche dabei anwesenden 17 Per.sonen wurden, durch die Gewalt des Lustdruckes zu Boden geschleudert, und nur wenige darunter waren so glücklich, mit einer bloßen Erschütterung davon;kommen. Außer den bereits Verstorve nen liegen jetzt noch v andere Personen darnieder, von denen einige einer Ampu tation des einen oder anderen BeineS kaum entgehen können. Diese Explosion ist die dritte, welche sich neuerdings . im Shoeburneß ereignet hat, Warum sagt man: Aus einem großen Fuße leben ? Diese Frage wurde jüngst durch einige ' neugierige Müßiggänger an die Pariser Akademie der Wiffenkchasten gestellt. Die Antwort

der Akademie rst interessant und wir Iv--eilen uns, dieselbe unseren Lesern mit::l. theilen. Die Akademie meint. ta.S Modkrankhe 5en keine moderne (lischt, nung seien, sondern daß vielmehr scdon im grauem Alterthume die Nachässunz eu vogue tvnv. m MitlelaU insbesondere s,ad rs Zeiten, in denen di: Modkrankeit schrecklich grassirte. Einer solchen Msdekrankheit haben wir auch daS fliegende Wort auf eincm gron Zxuß leben" zu verdanken. Godfried von Plantagenet, Flraf von und zu Anjou, einer der schönsten und geistreichsten Lebe manne? seiner Zeit, hatte auf der großen Zehe seines rechten Fußes einen über auS starken FleischausivuchS, der seine zierlichen Füße verunstaltete. Um dieses Gebrechen zu verbergen, verfiel er auf die Idee, Schuhe mit nach aufwärts gebogenen Schnäbeln zu tragen. Die so eigen; artige Mode fand schnell Anklang, und bald trug alle , Welt Sckühe mit nach aufwärts gebogenen Spitzen. So sibr war man in diese Schuhe gegen Ende M

MittelalterS vernarrt, das man sogar die verschiedenen Stande nach der Länge deS Schnabels der Schuhbeklcidung zu unterscheiden begann. ' Die Bürgerlichen tru gen Schuhe mit sechs Zoll langen Schnäbeln; die Ritter und Barone hatten Schnäbeln von einem Fuß, während die Grafen und Fürsten allein Schuhschnäbel von zwei Fuß . Länge tragen durften. Diese Mode wurde von der Geistlichkeit verdammt. Von den Kanzeln aus donnerte man gegen beschnäbelteSchuhe und bedrohte die Tröger derselben mit ewiger Verdammniß. Kaiser Karl der V. verbot sogar daZ Tragen solcher Schuhe vergebens. Prinzessin Lätitra Bon aparte, Tochter der Fürstin Elotilde, Hit sich mit dem Herzog Leopold Torlonia, Syndaco von Rom, verlobt. Man versichert, daß Fürst Alessandro Torlonia, der Onkel des Herzogs Leopold, feiner ?;ukünftigen Nichts hundert Millionen Lire als Mitgift zum Geschenk giebt. Die Prinzessin ist 19 Jahre, der Verlobte. Leopold Torlonia, Herzog von Poli und Ouadaguola, ist 32 Jahre alt; er ist der Sobn des Herzogs Don Guilso welcher im Jahre 18! starb. jit-r-'' ' ' Daß man h rn und roieder Strohhalme, Haare,Weizenähren u. s. w. in Cigarren sindet, rst bekannt. Daß rnan aber den Anfang eines tragischen Liebesbriefes darin sindet, ist "ebenso merkwürdig wie neu. Einsender dieses so schreibt man der Köln. Ztg. aus Mitten fand in einer feinen" Sirbcn pfennigs-Cigarre ein bereits vergilbtes. Zusammengerolltes Papierstreifchen mit folgenden Worten in urdeutscher Orthographie: libe Auguste, ich deilhe dir mitt daS ich dir mtt dem Unnerowesir gester Abend gesehen habe, wenn ich dat witerseh is eS mit unsser libe aus. Weil ich Hofe, daste dir besserst " Da der Papierstreifen nicht breiter erhalten ist, so wird uns gewiß noch viel Li'ebcnswürdigeS vorenthalten. Wir wollcn hoffen, daß Auguste" sich gebessert" hat und nicht mit dem Unnerowesir" (Unterofpzier) durchgegangen ist. Ein Eorrespondent des Gaulois", der eine Orientreise etappenweise schildert, hat auf seiner Fahrt nach Indien Arabi Pascha auf Ceylon besucht. Der egyptische Rebell erfreut sich deS bepen Befindens und lebt in einer höchst hehaglichen Umgebung, die ihn freilich nicht verhindert, sich zu langweilen. Um seine Meinung über die letzten Ereigniffe m Egypten befragt, äußerte er sich höchst vorsichtig, aber ohne ganz verhehlen zu können, daß er mit den geringsten Einzelheiten vertraut ist ; er glaubt nicht, daß die Engländer sich tm Nil Lande werden behaupten können und ihre Neformen flößten ihm starke Zweifel ein. Vom Mahdi, be, dessen Namen Arabi Pascha sich belebte, hatte er die beste Meinung und er schien gar nicht zu be zweifeln, daß Khartum ihm, sobald er nur wolle, die Thore öffnen werde. (Die Unterredung fand vor der Einnahme Khartum's statt.) Von den Muselmännem der Insel sagte der Verbannte das Beste ; sie liebten und verehrten ihn und wären für d ie Reform des JslamS, welche der Mahdi predigt, gewonnen. Jndien, fügte er hinzu, wird daS Land unserer Auferstehung sein. Dies sind blos Ein. drucke, denn ich habe mein Ehrenwort gegeben, mich allen politischen Intriguen fern zu halten, und will daher nicht wissen, welche Beziehungen zwischen den Moslems Indiens und denen meines Landes bestehen. Ich habe mich schon darein eraeben, mein ganzes Lcb?n auf dieser Insel zuzubringen, wo auch Adam in der Verbannuna lebte, nachdem er aus dem Paradiese vertrieben worden war." Diese 2öorte stimmen nicht ganz mit einer Bemerkung Arabi's überein, nach der er bofft, Gott werde ihm gestatten, in den Straßm Kairo's und Alexandriens bei dem Abzüge der Engländer die Ordnung wiederherzustellen. Der Be sucher entfernte sich in der Abend-Däm-merung, und als er mit seinem Führer durch den Park schritt, machte ihn dieser auf dunkle Schatten aufmerksam, die stille durch die Gebüsche glitten. Es wären dies, erfuhr er, die Muselman! schen Notabilitäten von Colombo, die jeden Abend zu Asrabi.schleichen, um mit ihm den Koran zu lesen". Die Englisehe Negierung kennt diese frommen Leute nnd ihr Treiben genau und soll ihrem Kostgänger den Wink ertheilt haben, er möchte etwas vorsichtiger sein, wenn er nicht aus der schönen Insel nach Australien versetzt werden feellt.

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