Indiana Tribüne, Volume 8, Number 179, Indianapolis, Marion County, 17 March 1885 — Page 3
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Zchznerz ! il' habe EchlNkizen überall!" welch' all Hfaitirtfr Ausdruck und wie viel bedeutet derselbe für viele arme Leidende! Tiefe 3rnmni haben eine Ursacke, und hausian. sst man dicö e'öbnlicb annimmt, sind Leder cctr stieren tiefe Urfae. Keine Krankheit i'i terne rotier oder aefäbrlicder als He je, und k.i.l -Heilmittel ist so prompt und trirkfam als Ul , li EaUals. NNW öS ist kii jetzt kein Mittel entdeckt worden, so wirksam ist dei allen Nieren und cber-Bcschwerden, Malaria, TySpepsie, ?:c, unc dennoch tjl es einfach und yarrnlos. Jlatur für die Heüuna ten Krankheiten gesaffcn. ';usammknak',kkllt. - ES stärkt und belebt das ganze Erstem. -;n. ThzideuZ Zlrstr.i. traa?2fifiiimeGcr;rf j. xanit. (iritö t'wH v.nm Geil, Ur an'UnBtrtauiiiftit une sttern..rar.ffcr.t litt: ..5erfuio ?ie Äi'dle.-' tfractrr. Wirrer. ,4 glaube, e k?i:d Sie tjrirta.' ' Ich tiit tt icnill bei Uncertaultckfeit. cli AVti ttt ?-!rf;if:cr.: air.i:rantt unc (I tit ttt ttunttr ouU'ii usuttuunt u si i'ui.jtajlOträuurn, t:t tt je ZNislller Ilsrb VMers fccu 52 Gornrnacc Zte., Philadelphia. 'tttkn'S angnlkine Wrm'5yrnV schlitzt nie eJ. mm .. I J ß D r rkr ft? ?S drSe VelZ Süd I.oui4viilö, NHhviMj.Mp.niplnÄ. -hft fov. A Hhiis, SftvsTiuati, Ja fci'Vfüe, Mobile m1 Xew riHHn-, ist P: -t'5i nr 'Sffocvr. rt dei, 2'-. .rrfi- iXout u -rtrnoi. Y ..'" ;5 ts.t rJ ane tfars'-V'aaen zv.ifze (X r n? ;;r;iK tn Lou ..i ni L 'i'T-!- (.:-. M'Dk .. ''. tw.. l'f.jT: t .;r titriÖ' d'', fcf . 1: ,'t ,5.vk4,z. : . ,v T Itk. l' , U. tloriiitl - 1?iu ' '?.trt4iicn4. vvi-c-t rJ ii'a Hit .Ulnot-fl ti . K W M.' i s Sni.riTi'1nt. veiirstTl liripia!. 4 ; r.Svii-i" u6 äal?. .0cituuiit tc nr i vaaBttntf . os.ti anbfien ilcrf. ? ' .'::! s di't'ps r?.-. . fr tf u?k t'Tlc '5u,.!t A - Ifn yr Vcr-:tav?. ,7 -'"i-ijafit :Itt. ta-V v.jt S:. 1 f..?,... , t:r. u") ,oa L?i-we :".r. . ?;.- :'x' af6 ."."tt i'v. ! f-eia f.-.. aa lt.:i3titrf4 r ' -:"Vr : it ir u.7 '.? i''ttll'''' .:. .'.vv.'i ". i; : jli.i.J .',. ?r. V' nrj H,?ZZ7, ' l ? -'1- --.r-,-., t,. ckkck'. . i N .i.'iki.?'. 5.:: Zi' W't'"H r" :Vi;!: 1t' u '? v'.incr.in Äi St7 ak'tlna-i-'.?'iuU. ItS tntri: jlot. ant it t'ti ?T ""litt'VttJ V'.Mie:ifC!i tu, )Vi Jtsar:i;0. '..n 3.;ft 5ti ! -iv. jrr -.jatf 1 :V,. tf'.inrarr t ii ? iuj.4Xs snj iw'ijt "ii'.T. a Jo ih :Ui'di4. J ; itt i ?:U. :'. Zf'Alilt C:iU .t4;ir. W;1 VÄryt 4-:. H-nr r-tt 7 ru.äiil n-i .t:cw i,:. a ;rr.s:iri.tc unö - J v:ilfi?f.t'ri u.'v vnc St:. .T.tfici .a! ;;ai-.jj t-.. : T.:nl?'j.va unc atiai.' ?. .ti4 ?!.4 Str. IM 3niunat5t. u.tlRi$tian ?u. . $i j.-ii.tiin unt tawt ür. :?l Cau;ni3 iifct -?rrn:t; i unk 'P.t iti. SS - 'T 1Äi" ' 2T7 f.f.icc:v.ti . S9 iÄf und Slot f-t V ChUar. ti JZ- flj tr J1S 35f snt il.'tft 5: 3U Si! n5 Ätr. H 2i5ti.;f Mf t teauij (Jv;. 41 3a?baiin at ir.tt. U 5J'iÄi-f ö i?atiit95i W 44t?3::tn.riS -Ic-w ?J? ?it. 4S XnMau Üa'V.-it C 25't'Ct NNd Str. ,? Inn3 ui C.aJäü:t Bit. f.ingm' c-f N Jndinoik. 12 wtflourt und iÄ3r?Ub U. US Ki.'?5x: u?z Wssajh Stt. 415 rzuson' Pr! Hsu'. 423..ffi. oud fcou'. 4JI Jnlsr XfIurn. il 3&tnctS uafüRtrnB 52 ZIlnk und Ermftari 3i. 5g Otft an ll:artq tr. 44 5 und :ut5 tt. S Xnnftt un tevg a Stt. 57 SSirtMan und a? SS afitlen Abc. und orrtZ St. S9 'btfon Ave. un Tunlos 9i K2 Vft und AtoSood c. SIS Hcniui Äoc. und lhcniu 51 Union ua -ovril in 316 Itnotfl unft SanicS S 517 orn und taebtai tu. Cl ou:d naic iissa:c Str. i'nnlt)anti 4it äoutfian tt 63 CcUioaic nd ikctani Str 54 Oft uns tetan tu. JHaoact aro ttirat-ina ÜOk. 87 fjitijmu .r. un ?radi,i :i Cl i uc Ctut ti W pn'vusa'.ij it- .i iS jSatllOr üt. t5i2 PcÄtrnan a . ui3ti.w 2tx. 71 Ji:3:-vi :'- " iji. ffc Ctl "''' 'i-V 'if T3 ÄJJUir.givU Tirs jf:nton &.. 74 tfnUR nd O?kg! tr. 75tf0:ttt Ave. ua& tini. 76 tU4 itn öitO 7 ettgiau Are. und Sitai.-.. 79 4'.tiQcr Ase. und tiiüca. TZ tferuet uct i!:olttj Ätx. 713 Cagltld See und tautet Ctt. 714 Ctcnjt unajDUsc SU. TIS Stzetd? an eecher Ctr. ß n- Ata Ierjey Ctr. Zashmgtsa d Velaaar SriS3 Oft und .eartt. -4 Htm yoil und Dav'.dOn t 95 Taub nftatt. vee. Ttüittu söenzl. ". Cnental utd WaZhwg: S 8 trauen 9cf:ngntt ... . . . 612 Ä.chtaucü.Hau. Oft BcfitHitanftr! it'd artet un ilobi St,. tt Otto an H?e S li Ur?lzud nahe ttenbUit Ätt. 'ii eridian nn tiotgia Leraze. Pr,,atna:. Und Saft'n ui.eerko'.r, zwtUtr litn. Z 2 Eignal üe ?uer?ruik. t aiag. ZZ?r au. Viel lifiUpe, Iiul o. z? GchUti!, u Ui' itt.z,
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Kreuzdorn.
Stacn von H. (fiebert. (gortskbunz.) Jirnt lant Dir eine andere Laue und Tu glau?;:. ' u dürstest mir nur wieder die Xerkerchur schließ? und ich würde damit zufrieden sein ? Werd, ich sacze Dir, hüt? Dich !" Seine Hände lagen schwer auf den schmalen Schultern und ihr Vebön theilte sich der zarten Gestalt mit, die bin' und hcr schwankte, als rüttle sie ein Sturm. Die Ädern auf seiner Stirn waren machtämpst. Sie sah weder erschrocken uo& furcht fam, aber unverwandt zu ibni aus. -Stirn und .'anen todtendlciä), die Lippen gleichsam dürstend etwas geöffnet, die Nasenflügel gedehnt, als Anke-, den Hcuch der Letdenschaft, und aus den glanzend dunklen Lluzen sprühten flimmernde Blivesfunkchen. Da Bild ihreö üiatten verwandelte sich vor ihren sehenden Blicken und wuchs ins Große, Unendliche. Sie glaubte ihn bisher übersehen zu tonnen, "troy seiner Gelehrsamkeit, weil sie reich u:;d von Adel gewesen, in der Gcsellschaf: etwa galt, während er nur den Play voe sei: nem Schreibtisch beanspruä-te. Sie wähnte deshalb, er vermochte keinen anderen auusüllen, ibre schnell verrauchte Äieb.' habe sie damals b!ind gemacht und so begann sie, ihn ;u Mißachten, ihren gewohnten Vergnügungen nachzugehen und je ruhiger er sich ihre Launen gefallen ließ, je mehr ihn zu quälen. Üas dtes nun derselbe Mann, dec zetzt keit. das sie jemals für ihn empfunden, überströmte sie plötzlich, nun sie sah, sie hatte ihn verloren, verloren sogar das Einzigste, was sie sich auf Kosten ihrer Weiblichkeit erobert, seinen Namen, seinen Besitz. Ä!ache wa5 Du willst, ich lasse mich nicht von Dir scheiden-, Werner, e'ier todte mich, inorbj mich !" "Sie schluchzte leidenschaftlich auf, ergriff d'.e wirren, schwarzen Haare und wif:e dam.t die Thränen ans ihren Aug'.'N. Hastig zog er seine Hände von ihren Schultern, als bemerke er erst jetzt, oap er et.vas Häßliches berührt habe. Du wirst Dich besinnen," sagte er 5a!t. Deine Entschlüsse sind nicht u:erscyiltttrlich, ich wcig ja. Gehe jetzt zu Bett und versuche ;u schlafen." 7)ch will nicht schlafen, ich will hier bei Dir sitzen bleiben, damit ich sehe, daß ich Dich noch besitze," stieß sie athemloö hervor. Was spricht man nicht oft, was glaubt man nicht AlleS und doch ist es nachher so ganz anders." Nein, geb," sagte er hatt und schob sie von sich. Und noch Eins, Luitgart. glaubenicht, mich durch eine neue Laune Deinerseits bestimmen a können ; die Seit ist vorüber ! iLs blet fc un"f rn beiderseitigen freiwilligen Entschluß. dieZ. Joch abzuwerfen, und wenn Dein Wille auch schwankt, der meinige ist unerschüt terlich. Sie sah ihn mit einem undejinirbaren Blick an und schwieg. Gut: Nacht, Luitzart." Er setzte sich wieder vor seinen Schreib' tisch und sie ging ohne Antwort zur Thür hinaus. In den seidenen, spitzenbesetzten Kissen laa sie unbeweglich mit weit offenen Au i gen und starrte auf den hellen Zleck, den i die mattbrennende Ampel an der Decke ! zeichnete. Sie grübelte, und wirre, bunte, Gedanken durcbkreuUen dazwischen ibr Hirn. ! Aber sie sab nicht traurig auS. im Ge- ? .:r r.f. . i. .i gcnivelt traun'i:; zuu'euen cni ?iic?Ci!i ihre Lippen. Wie hatte sie sich nach Kamds. nach etwas Aufregung gesehnt all die langen Iahreit'rer ?uvigen Ebe hindurch, wie oft hatte sie mit sich getäm'pst, den Anfang eines ?Zkr:nans wenigstens in i?r kaltes ödes Leben !inein;utragen. das ihr so gar kein Ne-. mehr irar. De5balb rollte sie eine Trennung ihrer trhe herbeisühren, und mt;i. im ictjii' Moment bot ihr gerade dirie Ehe dasjenige, nach te:n sie so t ivjk(4 ..,f .4i- kV(tfMui i?.. ixil! i tiu; ; )i livi'. inj kit'iini). Wi' enschaft. Aiar.ipj. 10. Der Professor fand in dieser Nacht eöensowig Ruhe und Schlaf. Er dachte mit Schrecken und unruhiger Sorge da ran, welche Empfindungen wohl Lona besielt haben mochten, als sie auf diese ungeahnte Weise erfuhr,welcher Art die Fesseln feien, die ihn drückten. Daß sie an ibm zweifeln würde, fürchtete er nicht und öuitgarts Drohungen bekümmerten ihn auchricht, er kannte ihren unberechenbar ren Sinn. Nur das drückte ihn, daß er doch nicht offe.f genug gegen das Weib seiner Liebe gewesen, um ihr diese befremdende Thatsache aus lem Äunde Anderer zu ersparen und so setzte er sich noch einmal in der Nacht an seinen Schreibtisch und schrieb ihrAlles, was ihn bewegte. , mein Lieb, ich glaubte es Dir ersparen zu tonnen, es Dir erst als der Befangenheit angehörend mittheilen ;u dürfen,' das tvar meine Schuld und mir bleibt nun nichts übrig als Dich um j Begebung zu bitten für mein Schweigen. ! Lsna. sei nicht grausam, verurtheile mich ! nicht ! Mißtraue mir nicht in Deinem Herren; t.h habe seine Sekunde an Vlr, an unserer heiligen iebe zu einander gefreoelt." Sie mußte es empsinden, wie innig er ibrcr dabei .'.ichte, jedes Wort mußj te ihr den Blick zurückgeben, den er da- , - - 4 L r - . r . nt .v ... raus ruyen uen uno pel vielem wnicn fand er endlich seine 3kuhe wieder und versiel gegen Morgen in tiefen, traumlo sen Schlaf. Aber es stand in den Sternen geschrie 5en, daß der Professor sich derselben nicht lange erfreuen sollte. Am frühen Vormit tag schon brachte man ihm einen Brief nur dem Poststempel Italien und der Ve merkung'ezpreß". T? frVwh VJl nff'STT,tvS . y" iHtti jvtmtittv ' ten, als sie das Sieael löltsn und dann
t:g geschwollen, ,etne Augen lüyten, er sah aus wie Jemand, der dcn verzweifele ten Kampf um fein L:ebst:S, Theuerstes
vor ihr stand, mtt arbetkendcr Brun, gcschüttelt von Leidenschaft i Das ganze heijze Gefübl der Zärtlich-
bllckte er verwirrt, zwerfelnd ans die wild und regellos hingeworfenen Worte, die ihm anfangs zusammenhanglos, nur die entsetzliche " Aufregung des Schreibers
! verrietben. Aber dann entwirrte sich allmählich das ChaoS und tief aufstöhnend barg der Professor sein Haupt in beide Hände, als c? an dem Inhalt nicht länger zweifeln konnte: ,Jch habe wieder gespielt, Werner, trotzdem ich Dir rnein heiliges Wort gegeben es nicht mebr zu thun. Ach, - ich bin so schwach, so klein und schient neben Dir, ich fühle es mit Berzweiflung im Her-en. Kannst Du mir nock einmal verzeihen. Du bester, gros-herztgstc? aller Brüder? Hät!e ich gelvonnen, würde ich Dir nicht den Kummer gemacht haben. Dir meincSchwäche zugestehen, aber ich habe verloren. Ehrenschulden an, dcn prinripi ;irin Du weißt, was das Wort ivoaiic: und habe Keinen, der mich.rcttcn Uvin, außer Dir ! Werner, dies (Lestäudni.? tobtet mich furchtbar viel ! Schon . einmal hast Du Dich meinetwegen geopfert und ich lohne es Dir so ! Ich fühle, daß ich der erbärmlichste Feigling unter der Sonne bin und betrachtete ich mich als AlleinHerrscher meines Lebens, dann hätte ich schweigend ein Ende gemacht. Aber Dir bin ich meine Zukunft schuldig. Dir, der Du sie mir durch Dein Opfer erschlossen hast. Ich mußte wenigstens beich ten. Hilf mir ! Der Prinz wartet acht Tage, ist innerhalb dieser Zeit da Geld nicht da, dann im Vereich meiner Hand liegt die. geladene Pistole, sie soll die Welt um einen Schwächling erleichtern' helfen. Werner ! Bruder ! Ich bin in Verzweiflung. die Summe ist so groß, zwei tausend Thaler! Vielleicht hilft Luitgart ! Ich habe noch so viel zu leisten, ich fühle in glücklichen Stunden eine solchc Thatenkraft in mir, daß es schade wäre, müßte ich eher zu dem Schluß tu Un, als bis ich etwas tüchtiges geleistet. Hilf mir! Bcrzeihe mir! Ich bin Nichts ohne Dich, Werner, laß mich zurückkommen, damit Du mir wieder Stab und Stütze bist. Hier ist das Leben so leicht, das Blut fließt so rasch in den Adern, das Verhängniß bat Einen ungeahnt, ehe er es noch selbst recht weiß. Und ich bin ein Nichts ohne Dich, Wer ner. Berdammestnich nicht zu hart, beklage Deinen unglücklichen Bruder Felix." Der Herr Professor biß die Zähne in die Unterlippe, daß ein rocher Blutstropfen hervorsprang, und dann sagte er dumpf : O Knabe, Knabe, daß Du mir das angethan hast! Daß Du mein Vertrauen zu Dir ermoroet hast !" Und dann überlas er wieder jene Zeile: Hätte ich gewonnen, toürde ich Dir nicht den Kummer gemacht haben. Dir meine Schwäche zu gestehen." Felix litt also nicht durch den Bruch seines Wortes, nur durch die Folgen der That. Werner seufzte tief und schmerzlich auf. Wie hing er mit jeder Faser seines Herzens an diesem Bruder! Wie hatte er ihn geliebt, vergöttert; sich selbst ibm immer untergeordnet, wenn eS galt, einer Neigung zu folgen. Nun er fern von ihmwar, ging ihm allmählich erst eine Einsicht auf, daß Felix' Charakter nicht derjenige war. für den er ihn gehalten. Seine eigene Ehrenhaftigkeit, seine Groß Herzigkeit hatte 'er hinein getragen und den Bruder in diesem Licht gesehen, während er nun Schwäche, Charakterlosigkeit und langmüthige Duldung gegen sich selber in ihm fand. Er konnte sich nicht dagegen verschließen, er hätte sonst blind sein muffen. . Wie aber sollte er helfen? Dei:n geholfen mußte ihm werden. .Felix war noch jung, alle seine weniger guten Eigenschaften würden sich verlieren, das Unfertige sich klaren, sobald er nur erst den ersehnten Lorbeer um seine Stirn fühlen würde, und das ,nußte bald sein. Er sah im Geist den kalten stählernen Pistolenlauf sich schon auf die Stirn seines Lieblings richten, um das blühende Leben u vernichten, die Schönheit desedlcn Gesich:s, das er so sehr' liebte, zu ?crstören, der Gen in?- :u in erden, der sich j.:y!l:;!P rgc." (riMe.-V't r,iarr ir i iagir ilvn glühende Schauer über den Leib,er sprang aus, öffnete das Fenster und bog sich weit hinaus, die frische Herbstluft zu trin ken. . ! Berlin war bereits erwarbt und in vollster Thätigkeit. DaS Rollen, Nascheln. Schnauben, Dröhnen, all der Lärm, den eine Weltstadt in ihren millwnen Gliedern mit sich bringt, klang verworren in feine Ohren und belastete sein bedrücktes Gefübl noch viel schwerer. Was war dcr Einzelne in dickem Ehao vm Eristenzen, die hier täglich um Sein oder Nichtsein rangen, welch eine Berechtigung hatte er, zu glauben, daß gerade seinÄerzweiflungsruf erhört, seinem Leid abgegeholfen werden müsie. Dcr Professor überlegte all die Möglicbkeiten, die ihm Ne.tung verhießen. Ach, es waren ihrer nicht viel. Das Vermögen seiner ,jurn mußte völlig außer aller Berechnung bleiben. Selbst wenn die Gatten einander nicht so gegenüber gestanden hätten, wie cs augenblicklich der all, hätte er sich doch besonnen, cs wie ein Unrecht an Luitgart betrachtet, wenn er seinem Bruder auf ihre Kosten gekiol-. fen hätte. Er hatte sich bei seiner EheSchließung ausgemacht, berechtigt zu sein, monatlich an Felir eine Summe für sein Studium zu zahlen, die aus den Mitteln seiner Gattin genommen wurde.. Dafür, hatte er sich verkaust, aber diese Summe auch niemals unter keiner Bedingung' überschritten. Ja, in letzter Zeit, als sich sein Gehalt erhöht hatte, sogar oft dieselbe aus seinen eigenen Mitteln gespendet. Luitgart selbst hatte nicht den geringsten Begriff von dem Werth des GeldeS ; siebetrachtete es lediglich als ein Mittel, ihre Wünsche zu befriedigen, und I warf es mit vollen Händen fort, ohne ! daß Werner jemals Einsprache dagegen erysr. Zu Anfang ihrer Eh: hatte er es einmal versucht; aber als sie-ihn daraufhin mit ihren großen Äugen ansah, balb be. lustigt, halb ärgerlich auslachte -und U)m
Was willst Du, Lieber, cs i ja :n:iu Geld u.id damit kann ich machen, denke
ich, was ich will," hatte er stch verlebt abgewandt 'und seither nie wieder ein Wort des Rathes oder des Tadels für sie, gehaot. ' - Blieb ihm als einzige Möglichkeit sein Verleger. Aber warde der bereit sein, eine erst halb fertige Arbeit so glänzend zu honoriren ? Und selbst trenn cr es auf seinen bekannten Namen in dcr Gcehrtenwelt hin wagte, über dem Hin und He? vergingen doch erst Tage, vielleicht Wochen dann war es zuspät. ' ..... . . . Werner strick sich über die feucht .gc-. wordene Stirn. Wollte, er helfen, so : gab es keil? andere .Rettung, als stch Geld bei einem Wucherer borgen und es späterhin in 'Raten zu tilgen. Doch, gab es auch da eine nicht unerhebliche Schwierigkeit, Werner wußte nicht, an wen er sich in diesem -Falle zu ivefideii hatte. Peinlich ordentlich in Geldangelegenheiten, gab er immer nur so viel, aus, als cr ohne Bedenken entbehren konnte, und selbst als. junger Student, bei beschränkten Mitteln, .war es ihm nie geschehen, daß er in Verlegenheiten gewe sen wäre. Wenn Felir zuweilen über ihr einfaches Leben gemurrt hatte, so führte er ihm ' stets 'das Sprüchwort seiner seligen Mutter an, , das seine Richtschnur, geworden war. : Borgen rnacht Svrgen.". -Und nun. als gereifter Mann, in einer Lebensstellung, von der cr geglaubt hätte, sie schließe derartige Temüthigungen aus, je t stand er auf einmal vor dem eisernen Muß, seinen Grundsätzen untreu zu werden oder seinen Bruder' in Verzweijlunz zu lassen. Er sann und grübelte. . Da fiel ihm .aus seiner Studienzeit ein, daß er einmal für einen seiner Bekannten, der auf der Mensur schwer vermundet worden, einen Gang gethan habe, ähnlich demjenigen, den cr heut vorhatte,' daß ihm der alte Nosenthal bereit-, willigst das'G.ld gab und zum Schluß hinzugefügt hatte : Sollten Sie einmal selbst etwas brauchen, Herr Student, kommen . Sie zu mir Ich geb's Ihnen, wabrhaft g. ich gcb's Ihnen, schon aus Ihr ehrliches Gejicht." Er hatte damals dankend, mit leisem überlegenem Lächeln das Anerbieten abgewiesen, obgleich sein .Anzug durchaus nicht elegant war und Felir erst an diesem Morgen Streit m t' ihm gehabt hatte Wegen einer verweigerten Land Partie. Er machte keine Schulden, denn r wußte nicht, woher .sie spater bezahlen. Aber nun siel ihm doch der alte Rosenthal ein und ln'.t schwerem Seufzer schickte sich an; den weiten Weg ;u..ibm zu machen. Vielleicht gab er ihm das Geld, für den Fall, daß cr inzwischen nicht gestorben. Heiße Nöthe stieg dem Professor ins Gesicht, er empfand den Schritt, den er um seines Bruders willen thun mußte, wie eine tiefe Beschämung. ' ' Dann raffte er sich auf und verließ das Haus, je eher etwas Drückendes abgethan wurde, je bester war es. Auch Luitgart war heute früher wach, wie sonst; aufgeregte Unruhe ließ sie nicht lange im Bett bleiben und so sah sie Werner aus seinem Zimmer kommen und die Wohnung verlassen. Wohin ging er? Zu ihr, die er so heiß liebte ' Um diese Stunde? Eine unbezwingliche Neuzier bemachtigte sich der jungen Frau, ihre Phantasie war aufs Höchste erregt. Wie benahm sich ihr Gatte, den sie nur so ruhig und pedantisch kannte, wohl als Liebhaber? In welcher Art stand ihm die Frau gegenüber, die ihn gezwungen hatte, sie zu lieben ? Luitgart ging unruhig von einem Fen-' ster zum andern, sie überlegte, ob es nichtmöglich sei. Aufklarung zu erhalten. Das Mittel dau war ihr ganz gleichgiltigHcrzenstalt, das feine subtile Gefühl zwischen Recht und Unrecht, hatte sie nie bescsien. Ich? Denken und Empfinden war impulsiv und allein maßgebend bei ihren Handlungen. So ergriff sie jetzt ihr Schlüsselbund, huschte durch die ineinander, gehenden Zimmer und öffnete vorsichtig das Arbeitszimmcr ihres Gatten. Es war ja leer. Niemand int Stande, sie zu beobachten. So probirte sie nach einander alle Schlüssel in ihrer Hand, hoffeno, eiir werde den Riegel öffnen, der f: von dem Gegenstand ihrer' -Skeugier trennte. Sie hockte dabei auf der Seitenlehne des Sessels, den Werner stets benutzte. Ihr schwarzes Haar hing noch ung-ord-net um das bleiche Gesicht und der achtlose Herbsttag ließ sie noch farbloser wie sonst erbeuten. . Da .krachte das Schloß unter ihrer ihn aus dem Eouvcrt und begann zu lesen. Es war nicht das, was sie zu sinden erwartet hatte, aber doch immcrbin etwas Interessantes. Je weiter-sie kam, je größer wurden ihre Augen, je tiefer holte sie Athem. Dann statzte sie einen Augenblick den Kopf in die Hand in intensivem Nachdenken und dann sprang sie auf, nahm sich kaum Zeit, den Brief wieder ins Eouvert zurückzustoßen ud die Schublade zu schließen, so sehr würd? sie von einem brennenden, prickelnden Ge danken beherrscht.' Dazu lag ein eigen th 's. S".s l , ii i jjtr. . . ? waS Undesimrbares. in dem Au5dru5. ihrer Augen.' ' Die Zofe" vermochte .sie kaum schnell genug umzukleiden, keinen. Blick warf sie in dcn Spiegel und bemerkte deshalb auch nicht, daß der . neue pariser Hut schief saß. Sie hastete. "nur, fertig zu werden und forz'ükomm.'n. je eher, desto besser. '.- ' - Mit eiligen Schritten, weit eiliger wie Werner, an dessen. Füßen der Zweck seine Ganges wie. Bleizcwichi hing, kam sie Unter die Linden und schlüpfte dort in ein großes, elegante', HauZ,, in dessen zweiter Etage ..der Freiherr von 'Luchsittgen zwei lururlos.mcvliUc ?Zlmn;c.r bewohnte. (' Dort. ltt,s.sich. durch seinen Diener melden, achtete nicht, .'auj dessen erstauntes .Gepcht mid.macht?.i'choie .des-' halb . jede Lveq ett nmögliH, weil sie mit ihm zu gleichee.'Leit daskZim betrat. . ,
Hand und sprang aus.' Mit einem Ausschrei stürzte sich Luitgart auf den cinzigen Brief, den das'Schubfack) bara. riß
R?lr lag aus dem ScylM, eine Eiar.rre
'.mischen den Lippen :rar die iieste ries opulenten ,uöi ilC. .ins dem Tisä' v!.r sich, e? warf erst einen, erstaunter: lick j auf die Eintretende, Win n als er Xiit- ! gärt ernannte, sprang x überrascht auf. I Da hier, Cousine Was führt Dich j zu iiiir ? ,t r. .... r . i .U'j ly .ilu .'...(. j;' gleichnuubig und machte mit der Hand eine Bewegung, als wollte sie ihn wieder j auf das Sovda niederdrücken, während ! ste Mit am.inrUT.1 Lächeln den türkisch seidenen Schlafroc? musterte, der seine Glieder umhüllte. ! Du gestattest wobl. daß ich erst Toi- ! leite mache ?" : ! Sei nicht närrisch, Rolf, ich bin nicht ! -hergekommen, um Dich im Salonanzuz i .zu beivundern. sondern weil ich etwas mit Dir zu besprechen bade. . Setze Dich ! und höre mir zu." . ! le warf i;i in den liefen z)auteuil, da? die Sei?e ;lv;-;?'5tleidcä knitterte und krachte, schl.iz die Füße übereinander und betrachtete, ganz vertieft die Spitze des ei' nen, die sich unter dem Gewoze von Sei de und Perlen heroorstahl. Aber sie schwieg noch immer. - Rolf betrachtete sie indeß ein Weilchen. Ihm gefiel dies quecksilberne pi.jame .kleine Geschöpf ausnehmend, obgleich sie nicht hübsch war, und - wenn er sich zu ihrem Schützer und Ritter auf geworfen batte, so wußte er sehr gut wes-halb:-m . Sie hat Rasse' pflegte cr von ihr zu sagen, und paßt zu ihrem Mann so wenig, wie der Kolidri ins HüYnerhaus." Sie 'indeß nahm seine Aufmerksam--keilen bisher für nichts weiter, als vet terliche Ztückficht. Endlich hob sie die Augen, firirte ihn einen 'ioment scharf und fate - ' No'fi'ch braucheG.'ld, willst Du ii mir leihen V Von Staunen überwälligt, sah er sie an. "Du,, G:ld. Luitgart ,Z Aber das ist jä"'unin?glich,' Du hattest gestern noch eine ziemlich beträchtli he Summe Deiner Zinsen, wo hast Du die gelassen i" Sie runzelte die Stirn-uno trommelte mit dem Fuß. Das, denke ich, kann Dir ganz gleichgiltig sein. Wenn ich mich fragen lassen wollte, brauchte ü' nicht zu Dir zu kommen. Willst Da, oder willst Du nicl't r .Wieviel soll es scin? Zweitausenö Thaler " ,Das ist eine große Su,nme, Luitgart. Wozu" ' ,f))Uhx Gott, ja," unterbrach sie ihn achsel.nickend, es tommt daraus an, sur wen, fnr Dich nicht und für mich auch nicht.-'' Und Du brauchst sie sofort ?" Sofort ! Sonst hatte ich sie ja von meinem Kapital nehmen können, aber es dauert lange, bis ich etwas flüssig geraucht habe." ,,ch will sie Dir geben, wenn DÄ'nir den Zweck nennst." Das werde ich bleiben lassen," lachte sie luftig. Diese Neuzrer ist .gar nicht am Platz. Ich brauche sie, oder meinetwegen, ich wi.l diese Summe habe.:, damit basta')' Und wenn ich sie Dir nick't gebe ?" ,,So würde ich mein? Brillanten. Hppothcken, und Gott weiß was, versetzen." Er schüttelte .den Kopf, dann nach kurzem Besinnen, saate cr : Gut, Du sollst die zweitausend Thaler haben." Er stand auf, sie folgte ihm bis an den Sekretär und sah zu, wie er die vielen blauen Scheine vor ihr aufzählte. Sie biß die Zähne ans die Lippen und ein zitternder Seufzer entfloh ihrer Brust. Ich wußte nicht, daß Geld fo viel Macht besäße," sagte sie endlich nachdenklich. ' Uedrigens darfst . Du nicht glauben, Rolf, daß ich die Summe so ohne Weiteres von Dir haben will, nur für ein halbes Jahr sollst Du sie mir borgen und ich will Dir den Empfang bescheinigen." . Er lacl'te. str3ilct,tM koiat ) Shakespcll''!' . r ,.Vlaö ver Ärakr .nrt ler Ms. Ter Lenker dcr glaiben. die Lüfke. ' Tamir RteumaiiZmu überall berrs.tt.E ist sraglicb, ob der blasse Mond" sein Ver wässrn in demselben Mabe verstärkt hat, in dem die Welt ihre Bevölkerung rermebttc. aber ei steht außer Frage, daö RbeumatismuS stch vermehrt hat. bis er überall herrscht" in den Lüften," und Tausende von Menschen werden -.il dcn tnarlernden Tchrr.erzen. die nur RheumaiisinuS und Neuralgie verursache ktüinen, gequAt. ist der Ctn;tstC Sefieger dieser schrecklichen rank. Heiken.' wie Hunderte gern bezeugen. Herr O. Tkornton. ,.5 denT'Zasck'inenk'er'ltZtten der C. tt.,J. & P. Eiftnda? in Otuart, Iowa, schreibt: ..Atk'lopk'ork ab mir tei einem fareifliien Rbeu . ntatiemv große Hi'.fe und ick emrfedle e gern al ein Mittel, da Rdeumatiömn deilt. Ich roar - an ?en aefeZselt. konnke oder nach dem Ekdrauch einer Zlasche wieder an die Arbrit geben." selbst, tvenq e? anlänglich vvylaublich erscheint, ist eZ wabr. dag ..tUopdoro" bet Ihn ebenso er 'sölzrelch dirken wird, wie bei Zludern. Wenn Sie NtbkepharoS nickt in JbrerStvotkese er halten können, werken wir ihnen, nach Empfang de regulären PreiZeZ ein Dollar ver Flasche da-clbe per Srvretz sranco zusenden. ÄZir seden eS l ''er. wenn Sie es von Ibrem Apotbeker kaufen, ber .ernt er dasselbe nickt sübrt. lassen Sie sich nicht tiberredzn. etwa Andere u versuchen, sondern bestellen Sie so fort bei uns, wie angegeben. Äthwphoros Go. 112 Wall Str., New York. !kul ßoad Hat St ore, Rkühjabrä-Hüte !
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