Indiana Tribüne, Volume 8, Number 174, Indianapolis, Marion County, 12 March 1885 — Page 3
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Wandle ranter tttt panSslttel in iw ' et, faA Mittel knrtrte t den eiS ,''.. Ccn Die nwenduag von Sräutrrn wurde die dtztutsche Wissenschaft machtla? frtai und dennoch gebt die TevSk, der Zeit dahin, die brst ll veilmittkl in unsten Jener triitiQta VeAiztne. die daZ Eyftk so skgr lchävtgea, zn vernachlägtgru. s narr HI-ISIA '.'rl OV rn r isiTra
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ii! eine tgmiinatia ton wertbv ollen Krillter, nach der Aarjchrift eines reguläre Krztes, der die st ecept in keiner Privat-PraxiZ in aaSgedehnle Vkahe mit großem (Erfahr angewandt, sargfalttg ja sammengeZk. EZ iK kein ttrank, soudera ein Äesiun. sie van dielen enten angewendet Klrd. s iK nnichadbar für Dnspepjte, Uren eb er Beschwerden, Kerennlv " uuny, TSwäche. Nnverdavltchkeit. etc.. und Käareaa tt kurirt, wird (I das System alcht
ßere ff. I. RhodkZ. in ta EisengesLIst vsZ kt, !itr.tr 21 ann in Zait Hardor, Pu schreibt : ..Äei Srfcn ar durch ta Kalte Fieber stdr mit i9i7iinn- fifcinin und sjnfti?, Ö?irfi tillrtn i&m p.:t 3 4 njfcm tann ,u Mischltt'4 Krauter Bit: .'!,, 7. Zftucht UNS tn kurzer Zeik war er ganj Sdl'' . . Lchellentrager, AvotitZer in 717 St. Ski, 3:r., GXtseUno, D., schreibt: ..Jbr Bine.-i ird. Die JA gern ,nze?kie. es tiif.ti Itr ÄlieHin ciic xrimlsenleiren slerzken Hnür iurt rerichrltdkll. " Älislzlr Aerb ZZltters Co. fr Commerce Str., Philadelphia. Parker's angeoitjaer WurmLdrn schlag nie fI. KVttch. JI&IRB Zit kürzefte na) deAe Sahu nach Louisville, Nashville, Memphte, Chat tairooga, Atlanta, öavaunah, Jack--ouville. Mobile antl New Orleans. Ei Itt dsridkUHaft für Püffagiere nach den. 5&rn, eine rirtftc Route zu nehmen. Valast, 6d)laf. und Par!orWagen zwischen Ciesgo und Lzuisd'lle une St ?oui Janb Ltidill, ?bk Vagenwechsel. Coaifort, 3ÖB?Ut4XcU und Ticherheik btetei lic ,3rfr die a!te zuverlässige S. M. & 3. M. M. ' 11. 11. Dorlncr, jsiflent era! Pa?aairgm, r?:.z. a'Mz:sn und Jlin Str., 3ntoll E. W McKknnä, Saperintenüonu Fener-AZarm-Vignale. tvnT!vl5u uuW!l. -uftjiuj.titr icl gtuer Ixptrtwnt. 9 OUlt und Neu, Z)tt!. 7 s:del und Zichig traZe. 8 ftcs 3rre--'51ra uad Wqchtt A:i-.kion nd Rs:dVt.raie. tZ 0affjchuftett So. a ödl Str. 13 Selacire tr, und Fort Vayr.e AkX. t S!e Zerke, und ort Oan, Avenu. 15 Per St,. ab Vffzchuft oe : c;::.Ia;: und üsh Str. t7 Par! Sse. und But'.er Str. IS rirro ?tr. und alott o. U Lrcher und Jsn Sir. t22 ?o5tg öve.nd Siebente St. 124 ZttabaL-.a und Lieben. SN.' Rertdisn ad Siedent Str. 11$ anU) Str. und Erncout Jp . i7 aliituunsi-tSJetäut. US Eentral So, uad Acht :i IA A!kda2 und Worrison Ltr 132 Rodamyto und Achte Str IU Tseeze und Zehnte ?tr. I3ö Home oc. und Telawar Str. I Ztluvaaxt nd Mtchigaa Et. ' 21 St. Zoe Str nlz JZinoi. Pennsylvania und Pratt Str. 2S R. 5. Engin Haus Sechste, nje A Ll!sfisftx?i und St. Elair 5t? 7 JSinoiS ur.d Michigan Lt?. & Pens,lanta Str. und Ho v. SS isftsstsrt nd Ltert $, 2U lennegee und Wiliä Str. 113 :nntzlrania und Nichigan St,. 314 3uinii und Herbert SU. 3t Zadiana As, und Äichigan Str. und Walnut Str. kalNornia und Lermont SN. S Otat un, eiv Nort Str. LS Jit'.na Ävk. und 5:. EK'.r St, " s?"Siadt.öesrita'.. 88 tat und Nord lr. 89 Kichigün und ?ön5 Sir Slt Best und ttilnut Str. 313 eft und Tritt Str. lli Siebente und Ho,kd Str. 41 Sashington, nahe LZeft Str. U Getßendorf und Washlngtvn Vlr 'U Wiffoun und New jlot! Str. 46 QtrtbUu und aZd'.ngtsn S:r. 43 33inoiS und Ohto Str. t7 IkKflnpb ZLa;t)ingto tr. 46 wgzn'l Hsrk HiuZ. i Jndwnska. 12 rffouri und ar,'.and Str. US itf.jjlj.pt nd Wiias Str. 11 ztgufsn' Pork H ouf," 4ZI I. . ir ikb. Skound Houi. Jaszn s,!um. 51 SCinoil und Bierria Str. ii JZinoii und Lou'.ftana St, 5 Sft und ckart, Str. 54 und South Str. 55 Tennefi und Argia Str. S7 Vertdian nd Ran Str. 11 adison So, und 11c all tr. j$ 9att;on Ao, un Dunlox 9tr U Gejl und olaocd Etr. 1Z tuck, Ave.und WerrtU ? 311 Snitn ul Sliml 6il S18 Jlkiaet,undansa, 6 . lt Korrii und Daeotah OU. 61 South nzhe ItUairt tii. S Pennsylvania und Louiflana te. ii leiamore und Kclart Str. D?. und eEart, Str. 'SS Slabana und Vtrgisna Xc. (57 Virginia. undSradsha St, Ä Oft und Ssdurn Str.V 'S? Puns,'.vania Str. und adison nt. 12 UcKernan und Dougherth Zit,, 71 Virginia So, nah Huren Str. 12 O?und Sorgia Str. 12 Vashingtoa und Bemen Str. 74 nnton und Seorgia Str. 75ZkNft So, und Pin. 76 ItZton und Vatis Str. 7 l0trarnia.und DiUon. 1 MttUX . und DUtvn. 71? Sxrue und Prosxett Str. 7IZ nglttd v und Lau! Str. 711 0:ing undOlts Str 715 Shelbs nd veecher Str. il 1 jita rtrff eti. uz Washington ,d Dlaar Str. U DU ua riet:. M i;ar! und D,idsOn St, rud luV,nnalt. i Sr. Staat Arsenal s C:iental und SLashwzton Ste. . pzavtn sangntit. 12 f.. 8 Schlauch.Haus. Oft Sshiugtonsi:,ß4 S'i Ciarlii und odl S:r. - . 914 Otto und Harvy Sn. 9t ar,lund r.4 erttian Stt. Bieztdta nnd eorgia Strag. -tIl Lrisat.Siznal. . . . 1-3-1 Ud afin nncberbol, zitr Klar. $-3 Signal :tr Feuer-DruS. 5wet Sch.Zze,eurr aus. rei 'Schlagt, Druck r. Za,k' SchUig,, U KUtag.'
KreuMrn.
Rvman von Schobert. (Fortsedung.) Ich dachte an die vielerlei Sünden, die der Mensch begeht, cul eine Gattung, die er vor Allem mipachtit und die doch in ihrer Folge am schwersten in daS Ge? wicht zu fallen vermag. An die Unterlassünassünden." Ach, ick verstehe, Sis mahnen mich an eine alte Schuld. Nun wohl, Vertrauen um Vertrauen. Sie sollen bören, was mick bedrückt, selbst ctuf die (Üefabr hin, daß'Sie mir Ihr kärgeö Interesse für meine Person gänzlich tntziehen. Ich habe noch niemals zu einem Menschen so schrankenloses Vertrauen Athabt, wie zu Ihnen; ' seien Sie denn mein Richter." Jcb danke Ihnen füt viist Worte, Lona ; aber nicht Ihr Nichtitlvill ich sein, sondern'IH? Beratbex.,, Sie. riß. einen tleinin,. kümmerlichen Zweig,' dep.sich.rniasträü) dtm Gestein gerungen hattet ab, un röätf ihn binad in das Wasser. Mit. den Auzen folgte sie ihm," wie er sich dttbte und wandt?, wie er hm und her geschleudert wurde und endlich ?n dem Strudel verschwand, Wohlan, lassen Sie.unS in das Licht, an die Sonne, emporsteigen und in dem einsamen Wuthshaus, da äöit bei unse rem Hergehen sahen, rasten. . Äort sollen Sie von mir hören, bitt? -sie schauerte zusammen hier würde es mich bellemmen." So saßen sie eine Stunde spater unter dem machtigen Apfelbaum, der die Stelle eines Gartens vertreten mußte. Beide neben einander als. gehört: ;es sich so und nicht anoers.. Siö. hatre .den Hut vor sich niedergelegt und bohlte mit der Spitze des Schirmes Löchu in den rnsf. gen Boden.- Noch schwieg sie und er störte sie nicht. - Ihm war es ein Genuß, sie während dessen zu betrachten. Das feine Prosil hob sich ilar.uno' deutlich von demshellen, lichtstrahlenden. Himmel ab ; Sonnen flecke huschten über Wange. Stirn und Haar, und die langen Wimpern zeichne ten einen schwachen. Schatten. - Er sah sie an mit der Freude am Schönen, die ihn: immer eigen war. ohne sich bewußt zu sein daß sich zu gleicher Zeit scbon ein anderes Interesse daneben gstellt hatte. Da hob sie den Kopf, ivie vn einem plötzlichen Entschluß bese?lt. und be--gann : Ich bin Frau, Werner. Wenn ich es Ihnen auch 'ie gesagt, so seift ich doch voraus, daü Sie es geahnt baden, aber eine jener Unglücklichen, denen der Nich: terspruch, der "ihnen die Freiheit wiedergiebt, zu gleicher Zeit ein Brandinal der Schande aufdrückt. Eine geschiedene Frau ! Wer lät nicht scheu seiue Blicke über solch eineGestalt gleitcn.wenn sie ihn: begegnet; wer wirft nicht urtbeilsloö ei nen Stein auf fie, ohne sie zu kennen. Und doch sage ich Ihnen, Werner, das ist eine große Sünde. D über diese Ehen, in die man hineingeht mit dem blinden, ahnungslosen Vertrauen des lindes, um nur zu' bald m'rt grausam geöffneten Augen dazustehen und mit Entsetzen zu sehen, daß mancher gute Charakter in. il) nen zertrümmert wird und der. Genius der Menschheit weinend auf den Buud herabsieht, ' der alle seine Gaben ver schlingt, statt sie zu vermehren und zu verschönen. Was ein unglücklich verheirathetes Weib leidet, ist nur ihr und Gott bekannt; ich war solch ein Weib. Mit sechzehn Jahren trat ich vor den Altar, bereit, glücklich zu machen und glücklich gemacht zu werden, nur über die Form, wie das geschehen könnte, war ich mir nicht klar. Mein ' Gatte ; war jung und schön, er glaubte sich von mir geliebt und es nicht mehr nöthig zu haben, sich sonderlich um mich zu kümmern, gehörte ich ihm doch für das Leben, und Besitz ist Sicherheit und Macht .'Er war leichtsimiig und genußsüchtig, störte man ihn in seinem Behagen, konnte er sogar in Wahrheit ausarten; ich begann ihn zuerst zu fürchten, dann zu hassen. Nun tadeln Sie mich, Werner, tadeln Sie mich! Aber wenn.es auch zum Glück nicht nöthig ist, daß man sich, vor der Wahl geliebt hat, ist es doch ganz ge wiß nöthig, sich nach derselben zu lieben, wenigstens zu achten. Nur seilen brauchen wir ja in wichtigen Fällen Unterstützung, aber in unzähligen Kleinigkeiten, die sich zu Tagen und Wochen zusammenrelchen, bedürfen wir unausgesetzter Theilnahme und einer, wenn auch 'stillschweigenden Uebereinkunft. - Wenn die Leidcn groß sind, die aus der ungleichen Ansicht wichtiger Tiiige entstehen, so sind die gewiß noch unerträglicher, denen ivir beständig unterworfen sittv, wenn diese Verschiedenheit sich je5en Augenblick in unwichtigen Dingen offenbart. Und ich hat!? Nieniand, rer nir larbeu tonnte. Niemand, den ich fragen durfte : Was joll ich tUvA i Ich fühlte es, wie ich schlecht, wurde unter den fortgesetzten Demüthigungen, wie die Bitterkeit in mir wuchs, denn Jedermann war gegen mich.- Man. säg te, ich verstünde meinen Mann nichts nehmen ; aber er wollte gar nicht genommen sein, am ivenigsten. von mir. Er war ein so liebenswürdiger Gesellschaf ter, die beste Seele der Welt für Andere, für mich nicht. Jahre gingen fo darüber htji, und dann machte ich die bittere Erfahrung, daß er auch nach Außen hin es nicht mehr für nöthig hielt, meine Stellung als seine ttattin zu respektiren. Man flüsterte und lächelleschließlich verzieh die Welt ihrem Schooßkind, den: schönen Ernst", auch das.' Aber ich wellte mich fcarii ber' nicht so leick't zufrieden geben. Mein Gott, ich war jv jin.g. so unerfahren, so wenig tolerant. Ich vertrat hart und schroff meine Rechte als Gattin, böse Worte sielen ; er sah mich an, lächelnd tvie meistens, tvenn er mich am tiefsten kränkte, und sagte: Lona, welch eine thörichte Frau Difc r. : :l c . : r. v . .'i.' v ..... visu .'ja lai i'tun rnvas oagegcn, weiln 5CU.S lassen t w ..... v w q. . Dick auch aniüsich? Leben uird leb! n, Kind. Toleranz ist die GrundI4ll, VliV. k'kV Mil, Vb VkUtiV läge unserer Leit, Du.bist, noch einZwenia .. V ,." tu zurück darin ! r siSm:Cc fast l Seitdem öffnete ick die Auaerz
und )a!) überall . dasselbe, Gemeinheit. Gleichgiltigkeit, Toleranz und ich.lernte die Menschen verachten, Männer und Frauen miteinander. Mein. Mann besaß einen Freund, der es sich angelegen s?in ließ, die verlassene Gattin zu'tröstelnd . ryein Gatte selbst war der beste Gelegenhetsmacher. Durch Andere zur Sünderin zu ' werden, klingt Paradox und doch'ist es so leicht und so bald gethan! Jnstinktid fühlte ich, daß sich der Weg : unter mir zu senken - begann, lmd ich floh, noch zur rechten Zeit. ' Meine Familie ist mit mir zerfallen, weil ich mich vor dem Untergang rettete.
sie begriff mich nicht ; Warren war eine ! t- 4. c .: . w:. f j. : . o I jif Quic uTi;r, . Öle gsltevcn? z)ruu ein Makeln Ich trennte mich auch von ihnen, die mich nicht verstanden, und lebe jetzt allein, ein einsanie? Leben, ein unnützes Glied der Menschbeit. Da bin ich!" - ' Sie schtoiez und auch er schwieg,. statt! aller orte'.nahin, er nur u-re Hand, uns küßte sie. Seine Finger zitterten und', die Lippen ebenfalls, 'eine mächtige Bewegung schien den Mann zu beherrschen, die er nicht bemeistern konnte.' 'Ich las' einmal ..in. jener Zeit des Kämpsens tnen Ausspru der mich leitete, er hieß:' Merke' äus' den Sabbath Deines Hezzens, aus daß Du ihn feierst und wolln sie Dich, baltenss mache Dich frei oder- gehe-zu--Grunde-, fuhr Lona leise, wie. in Gedanken - verloren - fort. Jch machte mich ' frei, aber wir stehen dei'dieser Freiheit auf einem Eisberg." Oder gehe Zu Grunde !" wiederholte er mechanisch.-' Dann sprang er aus, warf die Haare aus der Stirn zurück und schritt stürmisch 'auf und nieder.- Bald kam er in die grelle Sonne, bald in den kühlen Schatten, den der Apfelbaum warf, aber ob Sonne oder Schatten, sie sah den gepreßten Zug wieder in seinem Gesicht, und daß er bemüht war, etwas in sich niederzukämpfen. Da stand sie auf, ging' auf ihn. zu, reichte ihm denHnt 'und sagte : ? Lassen Sie uns gehen, solche Gesprache taugen nichts an einem so herrlichen Herbstmorgen, genießen wir die Gegenwart." Wenn . die Sonne sank, pflegten sie abermalö ins Freie zu pilgern, neben einander tvie zwei gute Kameraden. Lona stand bereits untere der Hausthüre und wartete, es datierte . länger wie getoöhnliäv che der Professor, hinunter kam. Ich schrieb an nieinen Bruder, bitte, entschuldigen Sie mich ; aber jetzt wolleil wir kernen Augenblick verlieren, kom: men Sie." ' Sie gingen durch das große Dorf mit feinen einzeln verstreuten Häusern in einen Hohlweg hinein, der sie endlich aus ein .rrissenes, steiniges Terrain führte, in Ausgang des Weges stand eine Bank und darüber ein Materl, ein bunt bemaltes Bild; irgend einen dort passirten Unglückösall darstellend, zu eincltt Gebet für die Seele des rstorbenen auffordernd. Ein altes Weib kniete vor der. Bank und bewegte- murmelnd ihren zahnlosen Kie fer Um sie nicht zu stören, gingen Beide vorüber, noch ein Stückchen tveiter und hier sah Lona mitten ans dem Gestein sich einen Busch erbeben, über und über mitBlütben bedeckt. Sie ging näher und versuchte einige davon zu brechen, aber die Dornen, die Ast und. Blumen umgaben, stachen sie empfindlich. Warten Sie. einen Augenblick," sagte Werner, zog ein. Messer, heraus und schnitt ibr vorsichtig, einen großen Strauß damit ab, aber feien Sie vorsichtig. s ist Kreuzdorn." Sie nahm die zarten Blüthen in ihre Hand und wandte- sich dann wieder der Bank zu. Es war dämmerig geworden, am Himmel flammten noch die letzten Purperstrei fen des Abendrochs und Berg und Thal schwamm in einem leichten Nebel. Lona liebte es vorzugsweise um diese Zeit, still im Freien zu. sitzen und.dn Frieden der Natur.mii Bewußtsein aus sich wirken zu lassen. Sie sahen auch. schon die Alte sich entgegenkomsneu mit der großen Kiepe voll Reisig- auf dem Rücken, schwankend und schlürfend, wie es das Alter mit sich bringt. Als sie an Lona vorüberging, blinzelte sie sie mit ihren- rothen blöden Augen an, schlug ein Kreuz, als sie die Blumen erblickte, und sagte geheimniß voll : Werfen Sie den Kreuzdom fort, junge Frau, er bringt denen Unglück, die ihn tragen." ' ' Lona lächelte. Ich bin nicht abergläubisch, gute Alte." ' r Die Jugend will nichts vom Zllter lernen." kopfschüttelte diese. Aber ich rathe Ihnen gut7 werfen . Sie den Kreuzdorn fort, nach Sonnenuntergang gebrochen, bringt er schweres Unglück, ich hab's noch allemal erlebt.' Und Sie Herr, wenn Sie die Dame lieb haben, bewahren Sie sie davor und werfen Sie die Bluineli fort." . Die jungte Dame nahm ein Geldstück und ließ es' in die runzlige Hand gleiten, dabei sagte sie Ha.br Dank für Eure Warnung, Mutter, aber ich glaube, nicht an Eure Propheiung." Sie sah' mit den blöden Augen von ihr '.lt Wenier und murmelte: Das Leid kommt doch.Kind. es komnit uns verschont deinen. Gokt erhalt Ibnen nur Ihren guten Mann." Dann humpelte sie toeiter. ogar. diese arme alte Frau liest die Güte ans Ihren Zügen, Werner," sagte sie scherzend und sah ein wenig erröthet zu ihn auf. Dürfen Sie sich wtrndcrn,wcnn auch ich Ihncn blindes Vertrauen entgegen gebracht hab; 7" Werfen Sie die Blumen fort, Lona," kntgcgnc!''cr statt aller Antwort, ich tnaz sic nick't uubv in Ibren bänden fehen." 2uh Sie, der aufgeklärte. Gelehrte unserer Zeit im Stande, solchen AmmenMärchen .Glauben beiMltcssen . Nicht fttr mich, höre ich. es über in Bezug aus eine andere Person. für die ich .,ufrichtiae reu,tdscl'aft füble. .so drängt es mich, den. betreffenden Äegetu w j.r. i..h, II. V stand zu.zerstören. Werfen SiedieBIu, L,n JLn -" - Ust WeA h,h e PArzn fcst, , " " 'I ffstx ' SchSmm-Si. 'fch Werner. Das icht in nen suKt," .
' ,,st es des spotte? Iverth, wenn mau Jemand vor Leid bewahren möchte?" Aber wer sagt Ihnen, daß diese unschuldigen Blütben das Leid anzieben, wie das (äsen den. Blitz?" Das nicht, allein Sie würden mir einen Gefallen thun, wenn Sie sie ließen." Gut, so fallen sie der Freundschaft zum Opfer. Arme.Blumen!" Sie standen aus einer kleinen hölzernen Brücke, die über einen schmalen, aber reißenden Gießbach führte und Lona warf eine von ihnen in das bewegliche Wasser. Sie sah zu, wie sie die kleinen krausen Wellchen aufhoben und dann mitsich fortrissen, ein widerstandsloses zarte Etwas, das dem Recht des Stärkeren unterlag. Sie warf die zweite hinab, die dritte. Werner stand neben ihr und fah ihr schweigend zu. Der Mond begann seinen Rundganz .und malte Silber aufdasWasserzu ihren 'Füßen, die Heimchen zirpten, süßer Heu 'geruch kam inS Thal hinab. 5Oa entglit' ien svsichrslos sämmtliche BlumenLona's Händen, sie griff hastig nach ihnen und vom gleichen Impuls getrieben, auch Wer uer. Eine kurze flüchtige Sekunde berühr ten sich ihre Hände. Da geah das Sonderbare. Die bei den Menschen, die sich harmlos und ver traulich Abends und Morgens taglich die Hände, gedrückt, fühlten plötzlich bei dieser unerwartetenBerührung einen elektrischen Strom durch ihre Adern rinnen, der ih nen einen Augenblick fast die Besinnung raubte. Sie sahen sich ntcht an dabei, ein Jedes blickte seitwärts, aber in das Ge ficht des Mannes schlugen Flammen und ihr Herz begann wild und leidenschaftlich zu tlovsen. . .. Sett diesem Tag vermieden sie eS ängstlich, inander die Hände zu reicken. 5. Sit ließen keinerlei auffallende VerÄnderung in ihrem gegenseitigen Ver kehr emtreten, aber . ein Jedes bemühte sich sorgfältig zu verbergen, wie das An dere seine Gedanken beherrschte, und wurdc daher zurückhaltender wie bisher, aber keins von ihnen schien, das zu bemerken. Wenn sie indesselt allein in ihren Zimmern saßen, dann .war die Fantasie geschäftig genug, ihnen den Gefallen zu thun, das Bild des Andern in keuchtenden Farben vor ihre geistigen Augen. zu führen. Dann sagte sie .mit tiefem Seufzer: . Solch ein Mmü Ja, solch ein Mann. Wie beneidcnswertb Diejenige, die ibnr genügt." Und er : Das ist einmal eine Frau ! Was das Weib uns sein kann und was die Weiber selbst uns oft genug genommen und verscherzt haben, hier lernt man es wiederfinden tn scincr'ganzen Größe !" Weiter kam cr nicht in seinen Reflerionen, gehorsam machten seine Gedaiiken an. der Schwelle eines weitest Wunsches Kehrt, sie durften nicht weiter gehen, er wußte wöhl weshalb. Aber ein jcdct Tag, der zur Bergangenheit wurde, brachte ihnen die Tren nmtg näher, daS absolute Genügen an der Gegenwart, das ihnen Beiden zuerst neu, dann fast zum Lcbcnsbcdürfniß geworden, es mußte aufhören. Waren sie doch nicht viel mehr alSzwei Pilger, die sich anühfam durch die Wüste schleppend, eine Oase entdeckt hatten, die ihnen kurze Rast md Erholung gewährt hatte. Wenn sie dieAugen erhoben hätten, zeigte ihnen der Horizont schon wieder den öden Streifen, der thre'r harrte,aber sie wollten nichtö-sehen, sie wollten glücklich sein so lange R anging. Jene-eine flüchtige Berührung, jener elektrische Strom, der sie dadurch aetrof fen,-zeigte ihnen allerdings noch etn anderes, höheres Glück, aber darnach woll ten sie nicht fassen. Schließlich kam doch einmal eine Stunde, . in der. sie der Gedanke an Trennung übersiel Recht beiß' war cS am Nachmittag gewesen und nun sank die .Sonne blutroth hinter arauen, schweren Dunstmassen, die dunkel rm Westen aufstiegen. Lona und Werner stan denund sahen dem Abendroth entgegen, das sich unheimlich über den düstren Himmel verbreitete, ihnen war bedruckt und schwül zu Sinne, wie der Nawr, die sie umgab. Wie lange noch und- eö . heißt scheiden, sagte Lona endlich, ohne die Augen vom Horizont zu wendet!. - Vielleicht eher als wir denken," entgegnete er jetzt ernste Aber wenn es auch kommt, nicht wahr, Lona," reichen Sie, !mir die Hand zum Pfand, wir werden, einander nicht vergessen. Niemals ! Und . kommt eine trübe oder eine einsame. Stunde, werden wir unser gedenken." , Ich habe viele Ztrübe, . viele einsame Stunden," gab sie bewegt zurück, und Sie wissen wohl: kein größeres Leid, als sich im schmerz besserer Stunden erinnern.". Und die mit mirverlebtcn zahlen Sie zu den. besseren?" .Ja!"' Erfahbei dcm leisen Don ihrer Stim,ne zu ihr hinab und bemerkte zwei krhstallhelle. Tropfen, die an den dunklen Wimpern hingen. - Lona," rief er außer sich, Lona, Sie wriiwn ! Weinen Sie um mich ?" - ..Ja!"'wie blickte auf; ihre Augen begegneten sich...Dic Thränen lösten sich und rannen langsam über ibre Wangen; ihm raubte der Anblick allen Verstand, alle Ueberlegung. Stumm breitete cr ihr die Arme entge-. gen und ehe cr es geahnt, lag sie an seinem Herzen. Wcntcr.ich. liebe Dich !" Dawar cs t!)m, als ob tausend Fuü' ken wirbelnd sein Gehir,t durchkreisten, als ob er niemals wieder eines ' ruhigen Gedankens würde fähig sein. Von ihreu Lippen gingen Flammen aus,die ihn verzehrten, seine Leidenschaften entfesselten, sein ganzes Sein durchtobtcn; die Welt versank. . . v Er küßte den Mund, er küßte die Augen und. es war ihm, als müßten seine brentienden Lippen Athem und Seele von ih ren Lippen saugend Werner Hclmbrccht hatte nie ein Weib geliebt,:auch.nicht das, was man so im, Mgemeinen-. Liebe nennt.. Alle tvärmeren. Gefühle seines Herzens gehör.
feit seinem sotttcer uno noa) einem ganz iiVnien unbedcntcnden Wesen, das die Erde für ihn trug. After geliebt hatte er nie. Auch nicht darüber gegrübelt.weshalb ihm die Natur ein Gefühl versagt, das doch der Urgrund alles .Großen und Euten ivie alles Schlechten' und Verderbten ist; er war zufrieden genug in der gemäsiigten Zone, die bisher sein Innere in nehaltcn. und nun trat ihm plötzlich unzesucht ein Weib entgegen, das ihn interessirt'e, dezjät Eharatter zu studiren ihn fesselte, bis es seiner Ruhe nur allzusehr'gefährlich geworden, war, und dies Weib lag an seiner Brust und sagte ihm: ich liebe Dich. Wobw ioarelt sie alle, seine Grundsätze, 'seine Vernunft, ja selbst das Bewußtsein einer Pflichtverletzung in'diesem Augenblick? Er liebte und süblte sick wieder geliebt. Wie lange sie so gestanden, Brust an Vrust und Mund an Mund, Zvußte Kei ner von ihnen, das dumpfe 3!ollen deS Donners brachte sie wieder in die Wirf; lichkeit zurück. Und nun erblaßteer, be; deckte die Augen mit der Hand, gab sie frei und wandte sich ab. - Sie folgte ihm, mit zärtlichen Blik ken, ahnungslos was in seiner Seele vorging' und dann kam er schon zurück, legte - thren ' Arm tn dcn seinen und jagte: , . - '
vona, das chtcksal'hat uns zuzammengeführt ohne unser Zuthun " : t'ein unterbrach sie ihn, Gott selbst! Sich, ich bin fromm geworden,' weil ick Dich gefunden, weil ich Dich lie ben darf. Das Glück macht gut." i Er zuckte zusammen, als hätte sie ihn gezüchtigt, anstatt erhoben. , .. Erinnerst Du Dich, daß ich Dir einmal in der Wimbach Klamm von Unter lassungsünden sprach? Wie nun, wenn ich eine von denen gegen Dich auf dem Gewissen hätte und nicht eher Rube sinden kann, bis ich Dir gebeichtet?" ' Sie sah mit strahlenden Augen zu ihm auf. Es muß Herzen geben, die die Tiefe des geliebten Wesens kennen und darauf schwören, selbst wenn die ganze Welt dagegen aufsteht. . So vertraue ich Dir, Werner! Sprich kein Wort weiter, beichte mir nichts. Ich liebe Dich und das genügt mir." Aber mir nicht," sackte er ernst und eindringlich, indem- er scme Hand auf die ihrige legte. ' Schweige, ich bitte Dich !" unterbrach sie ihn wieder hastig. Eine Spinnwebe lst stark gegen die zarten Fäden, die den Menschen mit irdischer Glückseligkeit ver. knüpfen, sie zerreißen vor dem, geringsten Hauch der Luft. Und ich will heute glücklich sein, ganz glücklich sein und blei den; ich habe diese Seligkeit noch niemals empfunden. Gönne sie mir nur eine kurze Spanne Zeit, sei barmherzig ! Morgen) wenn Du es willst, will ich AI les hören, aber heute laß sie mir unge trübt, heute sei nur glücklich in mir, wie ich in. Dir." - Lona sah in sein Gesicht, und als sie eine düstere Wolke auf ' seiner Stirn fand, strich sie 'mit leisem, liebkosendem Finger darüber hin, um sie zu verwi schen. Du zürnst nur v fragte ne dabei Nein, gewiß nickt, aber es drückt mich eine Last Dir gegenüber. Der Mann, der ein Weib liebt, es ihr gesteht und mit dem Herzen nicht zugleich die Hand bietet, muß Zweifel an seiner Wahrhaf tigkeit erregen. Ich tbat es nickt, Lona ich" Fesseln drücken Dick, ich tveiß es ja, Liebster." Ja " brach es ihm aus tiefster Brust. O Lona, ein Galeerensklave ist nicht schlechter daran,' nicht beklagenswertber wie ich !" Du wirst die Fesseln zu brechen suchen, und wenn nicht werde ich sie Dir tragen helfen. Mögen sie aber sein wie sie wollen, schweige denn ich vertraue Dir." Ich kann es nicht." , Vielleicht doch. Nur diesen Tag, diese Nacht gönne mir zum Liebe, zum Träu men. Morgen, wenn es sein muß, will ich Alles bören. Sag' mir jetzt nur das Eine: Liebst Du mich ?" Tausendmal mehr wie mein Leben. Auf ewig, o auf ewig, Lona!" DaS will ich hören, weiter nichts." Sie legte ihr Haupt im Vorwärtsschreiten auf seine Schulter, ihre Hand ruhte in der seinen Selten sprachen.sie ein flüchtiges Wort, schweigend gingen sie heimwärts. , Der Donner rollte. Blitze nickte, aber noch war die Luft drückend schwül und bewegungslos. Sie fühlten das Alles nicht. Einer nur die Nähe des Andern, das Schlagen des eiqenen k Herzens, das berauschende Gefühl des Glücks. . sJortiedung folgt ) Halten Sie Ihre Sand in einen Schra'ubstock, drehen Sie an der Schraube bis Ihnen der Schmerz unerträg llch erscheint, und das ist Rheumatismus; geben Sie der Schraub: eine weitere Umdrchung, und das ist Neuralgie. .Diese De finition dieser beiden Krankheiten gab, ein Professor in einem medizinischen College feinem Auditorium und er fügte hinzu : Meine Herren, die Medizin kennt keine sichern Heilmittel für keine derselben." Letz tere Angabe ist jetzt nicht. mehr wahr,.denn es ist wieder und witder erprobt wordeis, daß ! - i VST fScibe betten wird ! C. F. Tilton. Freevork. IS., ein Lokomsti. führn der C. fc N. W. Eisenbahn, schreibt : ' ..sZüufzek! Jahre lang ar ich irlt Rkeumakitmuk oexlagt und ich war. einir vier Menate laz an' Hau gefesselt. Ich habe vet fflasche tt tblo dhonS gebraucht und scheine rkllig cbetl: zu sei::. Ich kann titst Äctizin nicht grnuz ledrn." Wenn 2l thldhor,S nit in Ihrer Apotheke er, halten können, werden wir Ihnen, nach Emxianq bt regulären Preises in Dollar per Flasche dastelle per Erpreß sranco zusende,,. Süir seben 3 lieber, wenn Sie von Ihrem Apotbeker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht suhrr. lassen Cte sich nickt überreden, etwa Andere? zu versuchen, sondern bestellen Sie sc fort bet unF, wie angegeben. - .. Athlophoros Sp. IIS WaU Str.. New Bork.
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