Indiana Tribüne, Volume 8, Number 173, Indianapolis, Marion County, 11 March 1885 — Page 3
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(FlZltskUNg.) Wissen Sie, daß Sie mir eine große Freude gemacht haben t Sie werden es nicht bereuenhoffe ich, und nun, um es kurz zu machen, ich beiße Werner. Und Siei" Was liegt am Namen! Erlassen Sie mir den meinigen, Herr Werner." Herr Werner! Um Gotteswillen, meine Gnädige, befinden wir uns deshalb so und so viel tausend Fuß über dem Meeresspiegel, um nicht einmal ein wenig die ' Fesseln der Konvenienz lokkern zu dürfen ? Ich heiße Werner mit ökufnanten und bitte Sie, mich einfach so zu nennen. Bringt Einer dem Andern im Laufe der Zelt mehr Vertrauen ent gegen, nun wobl! VorlÄusiz lassen wir uns daran genügen. Ä!e ' heißen Sie also?" Lona ! Es ist .gut, das keine Vettern und Basen in der Nähe sind, um diese seltsamen Zugeständnisse mit anzuhören:'sole würde es uns touh' dabei ergeben !" ' '-. Ihnen Wohl schlecht; Sie laden ohne' bin täglich ein großes verbrechen auf Jbre Seele, Lona; Ihr Kleid sitzt tadellos elegant, herausfordernd elegaitt, wie die Salzburgerinnen fanden!" Sie lachte: Taran erkenne ich meine lieben s)RlU schwestern !" o o. Auf gute Kameradschaft also," sagte er. den silbernen. Becher leerend, wir haben noch Zeithis zumAbstieg." . Ich 'möchte statt, dessen lieber weiter," eNviderte sie, sich . ergebend und zum höchsten Grad emporblickend, die letzten Schritte zum Ziel sind die sichönsten." Hier die gefahrlichsten, selbst die Führer warnen davor. Das Gestein ist lose, ein Fehltritt und das Unglück ist gescheben." Lona war während seiner Worte an das äußerste Ende des Plateau getreten. Er blinzelte mit balbgeschloffenen Augen zu ihr hinüber, wie sich ihre schlanke Gestalt von dem lichten Himmel abhob. Tann war es ihm plötzlich, als ob sie in'S Schwanken gerieth. Äit zähenl Sprung war er an ihrer Seite und riß sie fast besinnungslos zu rück, ein schwerer Stein hatte sich vom Rande gelost und siel dumpf polternd, von Zeit zu Zeit aufschlageiid, in Absätzen in die Tiefe. Er war bleich wie ein Todter geworden, ebenso bleich stand der Führer hinter ihnen, während sie lautlos den Sprün gen des Steines lauschten. Als müsse er sie noch' immer vor der entsetzlichen Gefahr beschützen, hielt er sie eng, fast krampfhaft an sein schlagendes Her; ge vrekt. Als es endlich drunten still geworden, bob sie ihr Gesicht zu ihm empor und sagte leise : T&s wäre jetzt icb gewesen. Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe." Schaudernd, wie um dem entsetzliches, Bilde zu entgehen, das sie soeben herauf beschworen, legte er die Hand über die Augen, während er sie erst jetzt aus seinen Armen ließ. Gerechter Gott, wie unvorsichtig. Lo na!" Seien Sie mir nicht böse," bat sie, wie konnte ich daS ahnen." Sie that wieder einen Schritt vor, um das ihr entglittene Tuch aufzuhebender er legte schnell abermals seinen Arm um ihre Taille und zog sie zurück. Ich kann Sie nicht tnehr stehen sehen," sagte er erregt, bitte, setzen Sie sich." Und als müsse er sich vergewissem, daß sie auch wirklich noch lebe, hielt er ihre Hand in der seinigen fest. Zu denken, daß Sie jetzt eschmettert dort unten lä gm " Ich fürchte den Tod nicht so sehr," sagte sie jetzt ernst, nur die Art, von Absatz zu Absatz stürben bis in die Tiefe, ist schauerlich. In dieser Einsamkeit jwi sch?n den Wache haltenden Felsen muß es sich gut rulm, man ist dem Himmel nä her.". Aber Lona, denken Sie denn garnicht an Ihre Familie ? Wie schrecklich ist solch jähes 'Ende!" Mich würde Niemand beweinen." Sind Sie so ganzeinsami" Erfragte -cs mit tiefem Mitühl. ,.Ja, ganz allein." .Sie blickte seitwärts, während sie das sagte, ins Thal'hinab, und er hatte nicht den Muth, tvciter zu fragen ; aber es wallte heiß in ihm auf r:och unter der vo rigen Erregung, und er hätte etwas danun gegeben, ihr ein Wort des Trosteö sagen zu dürfen. Auf den, Heimweg müssen Sie :uir gestatten, Sie-zu führen. Ich zittre für Sie seit vorhin, und wenn nicht Jhret- dann meinetwegen' ..Ah." sagte sie. und e schwebte schon wieder ein Lacbeln über ihre Zngo. Sie wollen mir wohl zeigen, das; ich im Grunde doch auch recht schutzbedürftig gewesen bin. trotz meines Wider, spruchs." Ich danke Gott, dafc ti so abgegangen ist, und nun lassen Sie uns geh.n. Hier oben ist es mir jetzt unheimlich geworden, es scheint mir, als wären 2k sicl'rer im Thal Lassen Sie mich doch erst ein wenig rubcn," bat sie, es bat anki rni erschreckt." . Mit der größten Sorgfalt legt: er sei ber. ihr .die. Kissen zurecht, uud achtete darauf, daß sie die Sonne nicht traf, dann reichte cr i&r den Wein. Sie schul, telte den Mwi. ad ci half ihr nickt, er sprach zu ihr wie, vielleicht eine besorgte Mutter zu ihrem Kinde, daS sie crschrok ken weiß, halblaut, beruhigend, überredend. Sie that gehorsam, was er von ihr verlangte. Ein träumerisches Lächeln glitt dabei halb unbewußt "über ihre Zuge, und als er endlich hinzufetzte: ' Schlafen Sie ein wenig, auch ich bin müde und werd das Gleiche tbun." da l schloß sie sttvim fiel iirm tU vn. .. ,
Werner 'hatte es auch ernstlich Vetsuchk, allein vergebens, es gelang ihmnicht. Ss richtete er sich denn bald wieder aus sei ner liegenden Stellung empor, tvarf einen Blick auf seine Begleiterin, und da er sie schlafen sah, zog er ein Buch aus der Tasche und las. ' Aber seine Gedanken schienen nicht recht dabei zu sein. Bald streiften seine Augen die gewaltige Scenerie um sich, bald kehrten sie zu der Schläferin zurück, die leise atbmend dalag. Wer mochte sie sein? Pro fessor Werner He lmbrecht war sonst
keln Mann mußtger )iceugter, und wenn er beute rätbselce, wer die Fremde an seiner Seite war, so trug vielleicht die erienreise, vielleicht Sonne, Lust und Einsamkeit, vielleicht jene traurigen Worte, die sie vorbin gesprochen: Mich würde Niemand beweinen", die Schuld daran. , Da schlug Lona du Augen auf und richtete sich zu gleicher Zeit empor. . ,War ich nicht gohorfam?" fragte sie läcbelnd. ' ,Ja wohl, und nun ist eö Zeit heimzu kehren." " 4 Als sie am Abend miteinander unter der bölzernen Veranda ihres gemeinsamen Gasthauses saßen, konnte er auck nicht umhin, wieder darauf zurückzukommen und begann : Sie sagten, es gäbe Niemand, der Sie beweinen würde, ona, ist das möglich ? Ich zweifle daran. Ein jder Mensch, hoch oder niedrig, hat in der ganzen gropen Welt doch irgend Wen, - der sich um ihn sorgt, ihn liebt; sollten Sie allein eine Ausnahme machen?" Vielleicht !" erwiderte sie leichthin. Vielleicht bin ich selbst schuld ; was wjs: sen Sie denn vor mir, daS Sie berechtigt, gut von mir zu denken V4 Sie ordnete die Blumen, die vor ihr lagen, zum Strauß und blickte nicht auf, Während sie sprach. ' So oft ich bisher einemMenfchen ins Herz gesehen, durste ich ihn nicht verwer fen," entgegnete er ruhig. Welch eine humane Ansicht," spöttel te sie ein wenig erregt. Und Sie glau ben wirklich . damit eine Entschuldigung für all das Böse gefunden zu haben, das auf Erden eristirt ? Sie belügen sich selbst damit." DaS beabsichtige ich gar nicht und thue eS auch nicht. Aber ich finde es erhabener. an das Gute zu glauben, als von vorne herein dem Schlechten die Siegestrophäe zu überlassen. Wir sind tvirklich nicht so böse von Grund unseres Herzens auö, Lo na. Jeder hat etwas, an dem sein Herz hängt und wer noch lieben und sorgen kann, der ist auch in jedem Fall noch unseres Mitgefühls werth." Sie sah zu ihm auf, währender sprach. Die Abenddämmerung kam mit leichten Schleiern über die Berge in das Thal hinein, daS sie beherbergte, und die scharscn Züge indcm Gesicht des Man es waren milde verwischt durch den Mangel an Helle. Er sah groß und edel aus, etwa wie ein Christus, der die Schmerzen der Welt wohl mitleidig mitfühlt, aber sie doch zu seinen Füßen, un nahbar skr sich sclber hält Vergebung für Alles habend, was sich ihm rcnmüthig nahte. Aber gerade dieser Ausdruck an ihm ärgerte sie und wegwerfend cntgeg nete sie : Das sind Illusionen, und Illusionen gehören auch nur der Jugend." Sie haben Recht, der Blüthenbaum der Jugend ist die Illusion, und daö Leben streift so lange eine nach der am .deren ab, bis zuletzt nur ein dürres Verstandesgerippe übrig bleibt. Allein dies Verstand'eSgrippe lebrtmich so den iken." ! Wohl Ihnen," sagte sie seufzend, ein unzebändigteS Her; trägt mebr UnbeilalS Frucht." ' Aber Sie besitzen kein solches, Lona, vielleicht em krankes, keinesfalls ein un gebändigtes Herz." Wie gut Sie mich beurtheilen," spöttelte sie wieder, aber noch einmal, lassen Sie sich warnen, ich könnte Sie enttäuschen. Nicht gross oder edel bin ich, nein, kleinlich und leicht verletzt, nicht leicht zum Verzeihen geneigt,' sondern Gleiches mit Gleichem vergeltend. Ich bin nicht gut und ich will nicht gut sein. Schon in der Bibel heißt es Auge um Auge, Zahn um Zahn." Er sah sie nachdenklich an, dann lächelte cr: Warum machen Sie sich schlechter, wie Sie sind. Aus der Liebe schöpft jede Frau ihr cclcs Sein." Aber ich habe niemals geliebt," rief sie hastig. Und ich will eö auch nicht. Glauben Sie, daß jeder Mann eine Tugend t werth sei ? ' Wir allein sind die Thörinnen, die ihn ausmalen und ausschmücken mit den Farben, über die wir gebieten. Und haben wir endlich das Heiligenbild fettig, stellen es auf den Altar unseres Herzens und sehen dann, daß Farbe um Farbe verblaut, daß aus unserer Tollheit ein häßliches Fratzendild wird, sollen wir dann auch noch dicLiebe fcsthalten, damit sie die lFrkenntnis; überdauere ?;'t'in, foit mit allen Illusionen, allem unbcg.'hrten Gefühl, da einzig Wahre für das Leben ist die Grundlage nüchtcrner Nealitat." . Dann mögen 2ic mich immerhin auslachen," meinte er ruhig. Nicht der Realität räumte ich irgend welchen Vorzug ein. sondern zuerst der Pflicht und dann dem vonJbnen geschmähten Gefühl. Giebt es etwas süßeres als sich für ein geliebtes Wesen opfern und dann sehen, daß dies pfcr gute Früchte getragen, dan man für die eine Hingabe seines Selbst, täg!i tausendfach belohnt wird?" Sie sah ihn mit unverhohlenem Staunen an. Das konnicn 2ic, das haben Sie vielleicht gethan?" ..Ja. Auf die Gefahr bin, Ihnen lä cherlich zu erscheinen. Ich besitze einen Bruder, der ;chn Jabre jünaer ist wie ich. Dieser Knabe war der Inhalt meincs Lebens bis auf diesen Tag. Ich dachte für ihn, ich sorgte für ihn ; so jung ich selbst war, meinte ich mich zu seinem Schicksal ausersehen und von 'mir, das wußte ich, sollte ihm nur Gutes kommen. Unsere Eltern waren gestorben, ;ie lich mittellos standen wir beiden Brüder allein in der Welt. Ich bezog die Universität, arbeitete und'studirte, studirte und arbeitete. Hatte ich doch sür meinen Bruder mit zu wraen. jetzt un.d später. Atxr eö war mir baS eine
süße Pflicht. Keine Mutter kann jtcl ' ' , '-r ' . .. ..
zer aus das xcv wrcs ieoimgs c wie ich, wenn ich Hand in Hand mit Felir. durch die Straßen Berlins schritt und die Vorübergehenden sich nach ihm umsahen, während ' Worte der Bewunderung an mein Ohr schlugen, denn es war ein t f . ii . w . W Zi- k XI Z 'i gen. Wir liebten einanderzärilich; freilich ich ihn weit mehr, ganz anders als cr mich. Ein Theil in der Liebe ist ja meist der Gebende, der andere . der Empfangende, aber es fragt sich, welcher der reichere, ich glaube er siel auf mich. So gingen dieJahre dahin. Ich absolvirte meine Eramina und hatte die AuSsicht über kurz oder lang in Amt und Ärod u sein, aber das Warten dauerte zu lange, ich hatte es nöthig sür meinen Bruder u sorgen. , Eines TageS kam er zu mir, erregt und bleich. Er beschwor mich mit Thränen in den Augen ihn von derCarriere zu befreien, die er sich nach reiflicher Ueberlegung mit mir erwählt hatte, es sei moralischer Mord an ihm, an seinem Talent, er sichle nur den Beruf in sich Künstler, Maler zu werden. Es ist ein schönes Ding um die Kunst, aber es geht den Talenten wie den Tuaenden, man muß sieum ihrer selbst wil L len lieben" und erwählen, man muß ihnen nachgehen dürfen ohne die bleierne Sorae an seinen Füßen zu fühlen, ohne gefesselt zu werden durch den Gedanken an Lohnarbeit. Wer daö nicht kann, der bleibe ihr fern. . Bekümmerten Herzens stellte ich Felix das Alles vor, er sah es ein und gericth in Verzweiflung ; seine Thränen flössen reichlich, er hielt sich für den Unglücklichsten aller Sterblichen. Wozu war nun eigentlich ich da, wenn ich nicht einmal .im Stande sein sollte, dem geliebten Bruder die Freude am Lcben wiederzugeben, ihn seiner Neigung folgen zu lassen. Ich sann und grübelte Tag und Nacht, ich . fühlte doppelte Schmerlen wie mein armer Felir und endlich zeigte mir der Himmel vielleicht war es auch der Teufel einen Ausweg. Zum ersten Mal wurde mir ein Opfer zugemuthet, zum ersten Mal schwankte ich zwischen der Frage, ob ich nöthig hätte es zu bringen um des Wohles meines Bruders willen. . Er hatte davon gehört und kani bleich und bestürzt um mir davon abzuraihen, aber in seinen Augen loderte eine stumme Hoffnung, eine quälende Frage. Ich sah es wohl, mein Herz zog sich usaminen. Er legte mir, während er sprach, Studienblätter vor und ich konnte meine Augen nicht dagegen verschließen, daß sich dcrGenius in ihm rege. Wolle ich ihn elend zu Grunde gehen lassen nur aus Egoismuö ? Ich tvar ein Mensch lvie hun dert andere, nicht mehr und nicht wenigcr, was lag schließlich an mir, wenn es galt, der Nachwelt vielleicht etwas Großes, herrliches zu hinterlassen durch mei nen Bruder ? Als er fortging, sah er mich sehr be unruhigt an, er mußte wieder in sein Komptoir, an die verhaßten Zahlen und bat: '' Uebereile nichts, lieber Werner, ich bitte Dich, thue es nicht. Wenn Du es aber doch thust, dann laß eS nnch sofort wissen." Der Nachdruck, der auf dem Wörtchen doch lag, nahm mir den letzten Nest von Schwanken, ich gab ihm dte Hand und antwortete ruhig: ' Ich muß mir alles noch einmal in Ruhe überlegen, was aber auch geschieht, Felix, glaube mir, es ist das Beste." Ja, ich weiß. Du bist der beste, der edelste der Menschen," rief er stürmisch und eilte davon. So war er nun immer, der liebe Jun ge. Leicht erregt, das Gute wie das Bö se, das ihm begegnete weit überschätzend, heute himmelhoch jauchzend, morgen zum Tode betrübt. Wenn der Charakter ein vollkommen gebildeter Wille ist, dann be. sitzt Felir keinen, das ist die einzigeSchat tenseite an ihm." Ich meine die Erlebnisse deö Menschen, das Leben, durch daS er muß, ist allein fähig, unsern Charakter zu formen, aber erzählen Sie weiter. Das Opfer wurde' gebracht" Es wurde. Mein Bruder bezog die Akademie und weilt jetzt in Italien, er hat meine Hoffnung nicht getäuscht." Und Sie? Und Ihre Opfer?" Sie sah ihn an, theilnehmendes Ji.tteresse sprach aus ihren Zügen. Ich versuchte damit fettig zu werden. Freilich, so ganz leicht ist das oft nicht, wofür sind wir schwache Menschen." - Hat die Zeit nicht viel gelindett? Ich halte dafür, daß die Zeit alle Wunden heilt." - m Im Allgemeinen gewiß, aber ßwenn eine Fessel drückt, so nimmt der Schmerz zu, je mebr Zeit darüber bingeflossen lst." Und ahnt Ihr Bruder, daß Sie ihm ein schweres Opfer gebracht haben?" Mein Gott, er ist jung und glücklich in seinem Beruf, da denkt man nicht so viel an Anderes. Auch bin ich nicht der Mann, der leicht klagt. Nur hier, die Luft, glaube ich, hat es mir angethan, die Stille und Einsamkeit, vielleicht auch die Gesellschaft" Diejenigen, denen die größten Opfer gebracht werden, verdienen sie am seltensten," sagte Lona bitter. Sie fühlte etwas wie Groll gegen den Bruder, der diesen Mann in Fesseln gelegt hatte. Das dürfen Sie nicht sagen. Felir liebt mich, ich bin ihm Alles. Er hat blindes Vertrauen zu mir, Glauben an tnich, und ich weiß, ntancheS Vkahnivort von nieinen Lippen hält ihn noch in der Erinnerung von Jugendthorheiten zurück. Ware das anders, lch könnte bei seinem Temperainent in Sorge sein.so lange aber, wie ihm die Liebe, die Achtung vor seinem Bruder bleibt, bin ich unbesorgt. Und nun wollen Sie mir gar nicht von sich sprechen?" Heute nicht. Ich habe ein harmo nischeS Bild in mich aufgenommen wie . selten nein nie; warum wollen wir ' mit Dissonanzen schließen ? Geben Sie mir die Hand,.Werner, -ie und ein edler Mann, eine Ausnahme JbreZ Geschlecht" 1 . Haben Sie so trübe Crfabrunaen ge macht r
icoones nnw unv i m uriy ici'vncrcr Jungling geworden. Ein Apollokopf, wie Sie ihn in den Museen zu sehen pfle
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' f ' - - - - j - da,; die Ek e auch eine Erniedrigung sein tonne, datf sie beschimpfende Bande berge." . Werner hatte sich jäh aufgerichtet. Obgleich die Helle jetzt völlig erloschen, schien sein Gesicht doch nicht mehr mild und ruhig wie Vorhin,im Gegentheil, es war, als hätten sich seine Züge verschärft, vertieft, als wären die großen Augen, die foZmächtig blickten,. verschleiert. Gute!ücht," sagte er tonlos und wandte sich' ab, ick muft noch schrei' ben und es ist spät, bleiben Sie nicht zu lange hier, damit Sie sich nicht erkäl- . ten. Sie Tt'icMt? ihm W .Cvinh nnS hw.S.'r holte Gute Nacht." Sein schnelles Ansbrechen verletzte sie nicht: unbewußt hatte sie vielleicht eine Wunde in seinem Innern berührt .und'.cr entzog sich ihr, '.um sich nicht zu verrathen. ' Sie fühlte Mitleid, sür ihn. O nein, Mitleid war es sicher nicht, solch ein Mann, wie er, brauchte kein Mitleid. Weit eher bedürfte sie es) daß sie noch niemals solchem. Menschen begegnet war. Wenn es früher geschehen lvare, früher wiederholte sie wie in träumendemNacb-, denken und warf die Blumen achtlos üntcreinander.' ' - Tann ging sie hinüber in ihr Zimmer, öffnete das Fenster und sah auf die schweigenden, majestätschen .Berge, auf das Flimmern der Sterne, in das durchsich'tige Dunkel der Sommernacht. ' Aus der Stille heraus tönten die gleichmäßlgen Fiihtritte eines Mannes ; sie mußte hinüber hören und denken, warum er wohl nicht schlafe. . 4. DaS Reisen, wenn es so geschieht, wie von diesen beiden Menschen, die bishereinander unbekannt, von der ersten Begegnunz an, sich so sympathisch berühr ten, gleichsam ergänzten, ist eine uner schöpstiche Quells des Genusses. Sie empfanden cs, ohne besonder? darüber zu sprechendste nahmen das gegenseitige Gefallen, die Freude an einander so hin,' ohne darüber nachzugrübeln, mit dem Behagen eines Geizigen an einem selten genspendende Macl?t in Luft und Licht liege," sagte Weri'.cr oft mitten in ih? Gespräch hinein und betrachtete mit liebevollen Blicken di; grünen Berge ringsum, die von gigantischen Steinzn.ssen überragt wurden, und den so'nenheilen Himmel. Ich wußte nicht, welch ein. Arzt die Natur ist," sagte auch Lona, deren crnstes, zurückhaltendes' Wesen geschwunden war, um einer ruhigen Heilcikeit daö Feld zu räumen. m Und doch täuschten sich Beide. Nicht die Natur verrichtete die Wunder an ihnen und in ihnen, war etivas ganz anderes, an das Keiner von ihnen dachte, das ihnen svurlosen Fußes nahie, aber unentrinnbar, wie das Schicksal. Woran denken Sie so ernsthaft, Werner?" fragte Lona ihren' Gefährten,,, als rcn ußen. Wie es gährt? und sprühte ! Wie die. Wasserperlen emporstäubten, als schüttle die Nire ihren Schleier ! Feucht und kühl drang eö empor aus den schroffen Felsen, an denen der Gischt hoch aufsprühte, während von oben durch die zitternden, grünen Blätter der Bäume goldene Sonnenstrahlen hüpften. Aöer sie drangen nicht bis in die Tiefe, scheu kehrten sie ans i ivuviv ! V , vvv seltsamen Haaren und warf ihr neckisch einen Heiligenschein um den Kopf, dann verschwand auch er. - Sie sparen allein in der Einsamkeit, genossen allein die Großartigkeit ihrer Umgebung. Keiner von ihnen liebte es, mit dem Troß zu gehen und in der ötegel kehrten sie heim, wenn die Andern aufbrachen. Woran denken Sie so ernsthaft. Werner?" hatte sie gefragt. ; Ja, cr stand und starrte hinab in daS schäumende Wasser, als lese er aus den sprühenden Tropfen sein Lcbensschicksal. Selbstvergessen, ganz verloren ; auf die Frau an seiner Seite nicht mehr achtend, als auf den schwachen Lockruf eines VogelZ in der Ferne. Nun sie ihn. ansprach, fuhr er zusammen. Seine Hand legte sich fester um den dünnen Stamm des Geländers. sJort,etzu?g folgt.). Mucko'S Cigarrenladen befindet flch in No 199 00 Walbin.itnn 6trifcf Halten Sie Ihre Hand in einen Scbraubstock, drehen Sie an der Schraube bis Ihnen der Schmerz unerträz lich erscheint, und das ist Rheumatismus; geben Sie der Schraube eine weitere Um drehung, und das ist Neuralgie. Diese Te frnition dieser beiden Krankheiten gab ein Professor in einem medizinischen College seinem Auditorium und er fügte hinzu: Meine Herren, die Medizin kennt keine sichern Heilmittel für keine derselben." Letztere Angabe ist jetzt nicht mehr wahr, denn eS ist wieder und wieder erprobt worden, daß i Beide betten wird! C. F. Tilton. Freepttt. II.. ein Lokcztisfütrcr ter C. & N. W. Eisenbahn, schreib! : ..ZZünszebn Jahre lanz ar iö v'xt Rbeumatitmu rxlagt rind ich war einst vier Nrna:e la? an'4 Hau gefesselt. Ich date jft?t Flasche te Kibli fiHXii gcbrau5l und sä, eine rölliz geheilt seil. Ich kan diese Medizin niit genug loben." . Wenn Sie tbltkr nicht in Ihrer rotl)e? er. halten tönnen, werden wir Jlnen, nack, Empfang dc4 rezulären Preises in Tollar per Flasche dasselbe per Srvrek franco zusenden. Wir lel?en i lieber, wenn sie S von Ihrem Apotbkler kansen, aber tornn er daffklbe nicbt sübrt. lassen Eie sich nickt sibemd.'N, twaZ Andere zu versuchen, sondern bestellen Sie se ert bet, un?, tv(k angegeben,' Athlophoroö Go. 1IL Wall Str., New York.
wie etwa eme lange wollen wie ruylingszeit. Man ist sich der Kürze, de Wecl'sels wokl bewur.t und sü!.'vt daHv
gegönnten Geiiu;;; jede stunde doppelt. Ich wußte nicht, daß es so schön auf der Welt sei. ick .,wuntc niä?t. welcke se-
sie aus dem schmalen, hölzernen Weg u: der Wimbach K lamm standen und hinuntersahen in das schäumende Waner zu ib-
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