Indiana Tribüne, Volume 8, Number 172, Indianapolis, Marion County, 10 March 1885 — Page 3
f -
7 . . f ' -
fK
Mutier Wandte ffroaler als pauSmlttkl n 2 3e f sache Mittel knrirtkn t den eigen ,!3. CD Die Anwendung ton Kraulern ürde Hie di,inische WijZenschast machtlos sei? und Kenn geht die Tenden, der Zeit dahin, die defte ller Heilmittel ;b unAen ,ener kräjtigr Wedi,ie, die das System ss sehr schädigen, ,u deraachlagiien. n Äsi?OB Bölnli-ISIA ÜVU TOYVDV) 5) rSAKi23 öirrEKS" ijl ein? Comdinatia von wkNZjvsllm ikräutern, nach der Varickrist eine? regulären ilritr. der die ; eeept in iriner Pn!PrriS in Unsgedetznti Maßkit groge Grfaijj gewandt, sargfaltig zu sümVkllgtictit. l$i it (t i n Erträkk, sander ae IXedikin. die van diele kl ersten aewendet wir. ijl nnschadbar für 2qJief ie t treu naLebex'BejlSverden, NkrdkN'ts uns, Schliche. Nverdlichkit, rte.. d wadrend ti knrttt, wird (I das SyKe nicht schädigen. Serr t. I. fiodtJ, ein im Eisengesäst Iret b;. faunter ä'tann in 3aj Harbor. ?cu, schreibt : ..Tltin 2cb war durch da Kalte Fieie? sebr m: i'-ominen. ibinin und soniiige M''? X:'-" ' i. ,1 ad kann zu süV'.l... - - Ö-i".-ue Zuflucht tr: ' 'r.:r aar er jj; jjI.- ; ?5ei r,lu:l:f . U; -i.. .-. -v; r.s,7.'., f rft ; r - r : . , ?1.te. ' r-i ?? tf't.. .. ;:eTr-...tu:r'.r Atn"" -:; J'f t::.ir::. ' .Tf f-llc4r Ferb Villers 0. ;i. Gornrncrc Str., Philadelphia. Parkkr'ZanzkN'ömerWurm.?d?p schlägt it frtl. SVNch. JM&IRR Tie kurzrße n?o bege Bsju nach Lorrisville, Nashville, Meraplii3, Chat t&nooga, Atlanta, Savannab, Jacksonville. Mobile and New Orleans. 4M tfl öprtbt!!joft fnr Paffagi ach den ?äd?u, tk Mrrftr Nl'ute zu Äkbmeu. aUft-, 5t!cr. nnö Parlor-Wageu jrnifdber &icaap cnD L u?tnllr an? $t Ectni jaot 2 jai55?iU c5)u. fcapnn;ecMet. ?0"iTO.-t, snrSuMi znd St&rrt)fit bis'' die rv Jlte zul,-.'!LssZ.-ik & 5 M z, k. 'Z.ierat 'lglrRaN, fTrcn-i t?a-;ittmn ati4 , F; W ÜKk-cm SuTenritÄ1nt Uecr-Ninrn!-Sigttale. en'zlvania und War?et. ö Hauklqusrtt'r ve ?er Deosctkmentl. C2:ra und t f?or!. 7 dl und Mtqigan trat. 6 Sto 3ifiStta und JRoftiäBfettl . 9 üBlnSon ud 5oriStia6e. 12 Ccfjachufifitl Äre. nahe Noble Str. 13 Ie Icsjstj 6tr, uio Fsrt Wa,ne Soc. 14 3Iw Jerse? ur.d ???t Wa,n f nu 15 Peru Ctr. und Miffachus ' 1 Ehnstia.'. Äfl. und Asd Str. 17 Park Ho, nd 8u's Str. 15 5arrcic 5tr. und Katt pi. lg Sicher und 3a5r. tr. . . 123 CoIUge S?. und utr.it tt. 121 SllaSama und Sitnt tr. 12S ltrtMan und siebente St.-. zi Lt?.unL:ree'.nr - 137 SutfttÜust.Stblnde. 125 &er.i:l Kre. und Z$:t St, 131 ludaz nd RorriZstt Sti Ul Sisdamrlo?. uÄ4t 5J IS4 Eslleg Hot. und iffju 6li. . 133 Hze 2ve. und liüuure 5li 2 CeUxar rtb iiaii ir. 21 St. I tt ., JSins,. Pe-.nlqloania und Prall tli. 25 o. 5. Engine Zat Cesi. n? .":- 2si fti)Tilil?vt und Ct. Glatt 3lr 27 JLtnoi und 3X14138 r. Pnns?:?sni2 (Str. und Hde 5 2? Vi'sisft??i und ,ert, Ttr. ' 21 ?nneff, und William Lte. Z ,n?,Ioanta und Michtgsn Slt. il iuitii und Herbert 6t:. 21 ctnbian& 3s. ni jSichlian tu ricr.un und Qa'uut Str. U (jaltorr.ta und Cement f!:. 85 O.at urI New tjoxt Sir. niiana See. u.td Lt. Iaa etr S7 etadUftotpUa:. 8Uf d Siotb tf. - W RtchlZLN Nd zn Str ' L nd Wslnt St,. ZlZ Qft und Tritt Str. 314 SiilinU und Hsmakd ZU. 1 Washington, nah West St,. 47 Stßndorf und Wssnzto - U iffs'rt und k Sor! :r. S rkertd'St, und 22?mtan ti ' Ift airnitl und Dhto ti. 47 lnn?Ie und Oishingtsn Str. Ai Xingan'! Hsrk tzo'. Jndianola 12 ttiffouri und Sr?lan ti. 413 Rtff.ffcvt und 58ata!h Ltr. 415 Srgus,n'4 ork S-'-is. ' 421 I. . 23. Sun Hsul. 4S Ialank Tf,ln. S1 Illinois nvVernS S. u ZA.".o:i und ?uiiina iti 68 Qcll und RcScrtv Ctr. - - 54 B9 und South Str. 56 Tenr.kZtt uns eorzia St: 57 WrUtan nd a? Str. 55 Vadtson Soe. und Korri Sn. SS Sadlson So, un Dur los St' 112 Bett und Slockwvod fett. 513 entuck ve. urd jkerrll. ? 514 Lnton und orri Str 51 Jnil und Kanfa S 517 Nsrri und Daeotah Str. 51 South eh lelamar Str. 62 Pnns?lvanta und Louisian t, 5Z Delaar und VcEatt? Str. 54 und cart Str, 52 Sladamu und irgiana Lv. 57 Sitginia v. und rada VA Esdurn S. Pennsylvania St, ane 112 WcÄernan uns T5pwertv 3 71 itrgir.ta i. nss ,.v; St.. 72 Oft nS Ö0ia: 73 Ssshingt? atr w.ct i-: 71 nttn und eorg. . 75ZorS ?r.und ?t 75 DtLo un Lare t:z. 7 Oitgimae.ub D'ksn. 79 :tchr S. und D2n. 712 S?ruek und fro??st Lt?. ' 71Z agksh Lr und iaute i SU. 714 L?ang nnd Ol'.se Str. Si,U !td eecher Str. 1 Zerje? Sir. Washington und Dla??sr Sti. ez Oft und M es ort und Daviden Str 52 2Iaud':uNnZtalt. v er. Stiateu renat. Otitntal und Washingf n SU -ravea (8ffttnan?ä. 0.8 Schlsuch'Hau!. O? ZSeshwgtnftr,z 55'ark,t und edl Stt. 14 Ohi und Stt Sl arizland nahe ttcnbtan Str. r2 eridtan nnd Srgia Ltrad. 1.2-1 r,at,lanal. l.Z-1 Und aen iviederiott. zweit? Zur. il-Z Signal für euer.Truck. ei Schläg, eur aus. Drei ?chlaa. Druck ad. wZlsSchlägI.lZUHrVittaz,.
SrM
w &m
Aus der Glüöstvoge. Roman von Vernhard F t t h. (Fertstöung und Siztuö ) Indessen w.ir Herr von Marburg aus Katharina zugetreten, die wlt Gerhards Mutter abseits von den andern stand, und fragte mit qedämpftcr Stimme : 2u- werden Ihrer Mutter alles berichten, was sich hier zuzctrcigen hat ? Alles bis auf jedes Wort. Warum fraqen 5ie mich das? Sie sah erwartungsvoll zu ihm auf, der sich leicht in die Lippen biß. 3o sagen 2ie ihr auch noch dies, fuhr cr in demselben gedämpften Tone fort: Der Walchensee deckt unser Geheimniß zu Joseph Anton Volkmann ist todt und toi?d sie nicht mehr schrecken. Das Spie! mit Ihnen. Katharina ich muß es re?k?ren geben und ich hatte viel da-
ran gesetzt, es zu gewinnen. Sagen Sie 5 i r n...sk r ' ,i;ivm .ocuvvicu, uiuc -:-viuu jci "ad:t--V 't , uuj ict aenir-: .a - irrn etn rci r-'i'.vtiN ICO J! u, lanrr ( r? , !:.'. )1 h r i vnw n bä!t m: ; cciiuiu ci tiv f:ticü tfUp-j ü (üiju -liit't t.'Tr.T:il;"ii uiiö eas seine h icf iivt:., sv oder so, fnr mich verlor.'.! in '. Vn hanqua ! Der Walchensee ,zynen den Sieg gesichert ! ? v:axf als tonne er seinc Augen nur scbwer vvn dem jungen Mädchen, das ih n stumm, in heftiger Btwegung zugehört ixi:, losmachen, dann aber trat er mit einer kilrzen, ehrerbietigen Neigung d.'ö Hauptes zurück und verließ, unbeachie: vo:i den anderen, rasch das Zimmer. Katharina stand wie betäubt an ihrem Play: ihre Augen irrten mechanisch über den 5ce, auf welchem sich jetzt ein Kahn mit raschen Nuderschlägen vom Fuß der Anhöhe entfernte. Diese plötzliche Erlösung. sie war zu rasch, zu unerwartet gekonlmen, sie wagte nicht, an die Wirklichkeit derselben zu glauben. Joseph Anton Volkmann wer war dieser Pfle czesohn eines Bauern gewesen, daß er auf ihr i'ebtm, auf das ihrer Mutter diesen gewaltigen Einfluß geübt, daß cr sie durch seinen Tod erlösen konnte von dem schweren Verhängniß, welches ihr ganzes Lebensglück zu vernichten gedroht? Er hatte ihr sprechend ähnlich gesehen, das sagtcn ihr Marcels wilde Zieberreden, die staunenden Winke und Blicke der al tcn B.iuerin und sie selbst wiederum, das wußte sie, war Zug um Zug ihres verstorbenen Vaters Ebenbild wer löste dies dunkle Räthsel? Ei:'.e Hand, die zärtlich über ihr Mo dcs Haar strich, weckte sie aus ihrem tiefen Sinnen umblickend sah sie in ih res Gerhards treue Augen, und sie winkte seine alte Mutter zu sich heran und sagte den beiden, was soeben geschehen war . vorsichtig flüsternd, als wage sie es im mer noch nicht, diesem unerwarteten Glück ui trauen.. Erst als die alte Frau stumm die Hände faltete, kamen ihr .erlösende, lindernde Thränen. Gcgen Abend erst fuhren die Drei zu rück über den See. Der Arzt hätte sich vorläufig in dem Häuschen einquartirt um seinen Patienten selbst zu überwa cden. cr wollte am andern Tage erst nach München Zurückkehren. Auch Storrman wirb nicht von Marcels Krankenbette. Ich lvill bei ihm bleiben und für ihn sorgen wie für meinen Sohn, hatte er gesagt, denn mein Kind hat ihn geliebt und ist glücklich. durch ihn geworden, welches auch seine Fehler immer gewesen sein mögen. Es ist ErikaS Vermachtniß, ich werde meine Hand schützend über ihn ha! ten. so lange ich lebe ! Er hatte sich in dem Stäbchen seiner Tochter eingerichtet, in demselben. ÄtUvchen, von 'dessen Fenster auö die holde Gestalt wie oft den geliebten Gat ten gegrüßt, ihm mit dem rothen Tuch ihren WillkommenSgruß zugeweht hatte. Hier, wollte er bleiben, bis sein Sohn" genas, dann wollt.' er dessen Verhältnisse ordnen und ihn, wenn möglich, später mitnehmen in seine Heimath. Auf allen Gebirgsgipfeln schwamm purpurwarnies Abendroth und spiegelte sich zitternd in des Walchensees dunkler Fluth. Trotzig ragte der Herzogenstand empor und badete sein Haupt im rosenrothen .Wolkenmeer; junge Bursche gingen singend am Ufer entlang und schick ten helle Jodler über den öce, bis die Berge den Ton aufnahmen und ;ritck gaben, und leise glitt der Nachen, mit den drei Still-Glücklichen über die smarazd grüne Tiefe. Drei Monate waren seitdem verflossen, und goldener, weicher Herbftsnnenschein lag über der Stadt München. Er siel auch durch die tiefgehenden ensterfcheiden des Rathhausketters, wo Gerhard Palmers Freitnde diesem ein solcnn.'S Festmahl bereitet hatten, ehe cr in den Ehestand trat denn in wenigen Tagen sollte seine Hochzeit mit Katharina von Wismar stattfinden. Gerade jetzt ist cr in eifriger Untern hing mit Angelus und dem kleinen 5kel' ter begriffen, während der wohlbekannte Truthahn an der andern Seite des Tu sches lauschend sein Haupt vorneigt, um ebenfalls einiges von dem lebhaften Gespräch zu vernehmen. Gerhard erzählt soeben, daß die Mutter seiner Braut nur noch der Hochzeit beizuwohnen gedenke, um sich andern Tags schon nach Paris zu begeben, wo sie fortan, mit Ausnahme der heißen Sommermonate, die einen Aufenthalt am Atlantischen Ocean ge boten sein ließen, ' ihren dauernden Wohnsitz nebmen wolle. AngeluS wünscht ihm mit unbewegter Stimme, von einem listigen Augenzwinkern begleitet. Glück dazu,daß die Baronin Chance als Schwie germutter es vorziehe, in der Welt eine alanzende Rolle zu spielen, anstatt sein häusliches Glück.verschönern zu helfender Truthahn fragt ihn über die große Reise nach Aegypten aus, die er alsbald mit seinem jungen Weibe treten will und Kelter berührt seinen Aim und fragt leise : Und Marcel Beaulieu ? Ueber Gerhards glückstrahlendes Än tlitz . fliegt ein Schatten. Stonncnn schrieb mir gestern den ersten Brief, nach 4 ' ' . m , r oem er mii tarcei . in seiner ojipreujji sehen Heimath angelangt ist. ES scheint, ls ob das erschütternde Eieigniß und die schwere, lange Krankheit ihn' vollständig verwandelt,. einen ganz andern aus ihm gemacht haben.als der er war,welchcn wir kannten, 'Sslll:ünt insichZekehrtlenksm wie ein Kind, kann er üundenlcmz
dem großen Bilde seiner Gattin, 'das ich von ihr gemalt, gegenübersitzen, ohne zu sprechen, ohne sich zu regen. Zu andern Zeiten malt ermit großem Eifer, verwerthet, wie Stormann versichert, mii vielem Glück landschaftliche Motive, die er auf einsamen Streifzügen gesammelt, und ist nur seinem Schwiegervater gegenüber, an dem er mir rührender Liebe hängt, mittheilsam und vertraulich, vor fremden Menschen empfindet' er eine fast krankhafte Scheu, eben so wie cr von seiner ölückkchr nach München nichts hören mag. Ober jemals wieder der frühere M.Beaulieu, jemals wieder einer der unsern werden wird wer kann das sagen X Stormann bezweifelt es, und in jeden, Fall bedarf es, selbst wenn es je geschieht, einer langen Zeit ! Einen Augenblick herrschte nachdentliä)es Schweigen in dem muntern Kreise, den Marcel so oft durch seine sprudelnde Fröhlichkei: belebt. Jeder tuntc il'-i kannt, jeder idn r-; gehabt und tar. 'aische wcjchtcf, ta-ä ihn ivu' mit- cIhvjut 5wust üiciijc.'jrrtcn hatte, ausrich:ia ll:ap. Doch ii'ift Hob Ai'ges jetn Glas und
yieü es seinem Freunde Palmer mit Herz lichem Lächeln Hin. Hoffen wir das beste ! sagte er warm. Wir aber, meine Freunde, wollen unser Glas leeren auf das Wohl dessen, der an seinem häuslichen Heerde die verwaiste Künstlerschaar gastlich aufnehmen will, wie ich es ihm, dem Ungläubigen, i:n April dieses Jahres bereits verkündet ! Sonnen wollen wir uns alle an seinem Liebesglück, freuen wollen wir uns, daß die Woge des Glücks, die so manchen aus unserm Kreise abwärts getragenhinun: tergespült hat in den Abgrund des Vergehens und Vergessen?, ihn emporgehoden hat, wie er es verdiente durch That kraft, Treue und wahre Llebe ! Und darum heiße es, wie damals im Sckerz. heute mit schönstem Recht : Hoch Palmer und Frau ! Gerhard Palm:r siel dem Freunde wort los mit glücklichem Gesicht um den Hals, und in das lustige Klingen der Gläser mischte sich brausendes Vivatrufen, daß es einen hellen, fröhlichen Widerhall gab. (Ende.) Kreuzdorn. Roman von H. Schobert. (Fortsetzung.) ..Wer es gewöhnt ist, bleibt a:lch dabei zufrieden," sagte sie gleichmüthig. Aber wer cS nicht gewohnt ist, leidet darunter, wie wir voraussichtlich diese Nacht durch unser Nachtquartier. Wissen Sie, wo eS sein wird? Ja !" und diesmal klang ein mclodischeS Lachen von den rothen Lippen. Auf dem Heuboden. Allerdings hat mir die Stasi ihre Lagerstatt abgetreten, aber ich gestehe Ihnen aufrichtig, dieselbe war mir weniger einladend als das frische Heu. Freilich ahnte ich ja nicht " zögernd hielt sie einen Augenblick inne. . Daß Sie es theilen müßten," ergänzte er den Satz, Ich bedaurc unendlich, Jhnen lästig zu sein kann es jedoch beim besten Willen nicht ändern." Stasi, die mit blöden Augen halbschlasend ihnen gegenüber am Boden kauerte und in das erlöschende Feuer starrte, die beiden Führer, die die Arme auf die Kniee gestützt, den Kopf in die Hände gele'gt, in lauten Gutturaltönen schnarch? ten, mabnten die Beiden andie nächtliche Ruhe. Der fremde stand jetzt auf, legte dem Einen dte Hand . auf die Schulter und rief : Heda, mein Bursche, bringe das Plaid der Dame, und dann schlafe in Gottesnamen weiter." Der Angerufene sprang aus, schüttelte sich schlaftrmlkeii und brachte das Verlangte. . Stasi legte die Leiter an, die einzig den Zugang zum Heuboden ermöglichte, und der Herr trat mit einer höflichen Verbeugung zurück, seiner Gefährtin den Platz frei gebend. Sie erröthele ein wenig und sah ihn befangen an. Es bleibt keine Wahl," sagte cr achsclzuckend. Ist lnan nicht Herr der Situation, muß man sich in sie finden." Mit schnellem Entschluß begann sie ihren beschwerlichen Weg. und als sie, in ihr Plaid gewickeltes sich so bequem wie möglich oben gemacht hatte, sah sie den bärtigen Kopf des Reisenden wie eine Silhouette über dem Balken erscheinen und alsbald verschwinden, er hatte ihr nicht einmal einen )!achtgruß geboten, denn er dachte, jedes Wort hier würde sie peinlich berühren. Freilich, der Raum war so beschränkt, daß eiile unvorsichtige Bewegung seines Armes genügt hätte, sie zu berühren, und da hinderte ihn am Schlafen. Das Gebälk der Decke war ungeschickt zusamsnengcfügt. klaffende Risse und Spalten ließen matten Sterncnschcin hineindringen, so daß man die Umrisseüberall deutlich erkennen konnte. Der Duft des Heus, das Schnarchen der Führer, das im Traum leise Aufbrüllen einer Kuh unterbrach die Stille und cr war überzeugt, daß schon mehrere Stunden vergangen sein mußten, seit er sich niedergelegt. Von seiner Nachbarin hörte cr - garnichts, keinen Athemzug, keine Bewegung; sie schien sanft zu schlafen. Die Stellung, in der er lag, wurde ihm allmählich unmöglich, leise drehte er sich auf die andere Seite. Hierdurch konnte er sie ansehen, was er vorsichtig, mit halbgeschlosjenen Augen that. Auch sie schlief nicht. Die Augen groß und voll geöffnet,, hingen an einem Stern, der ihr gerade in das Gesicht schien; wieder lag in ihnen jener eigenthümliche Ausdruck von Trauer und Herbe, wie heule auf dem See. Er sah die ede Form des Kopfes, das seltsame Haar, schämte sich dann seiner Neugier und schloß die Augen mit dem festen Vorsatz zu schlafen. Aber seine Gedanken gingen ihre eigenen Wege und beschäftigten sich unaufhörlich.mit seiner Nachbarin. Wer mochte sie sein ? , Merkwürdig .! . Er, der diese Reise mit dem festen Entschluß angetreten hatte, al
les, was Menschen ylev.zuflieyen und y vergessen, er lag jetzt hier kaum zwei Schritt von einer Dame entfernt, die ihn nichts anging, die er nicht kannte, mit der er aus Höflichkeit ein paar Worte gewechselt, die der Zufall gleich ihm auf die Spitze eines Berges geführt; das war ja Alles, ivas er von ihr wußte und doch grübelte er darüber nach, wer sie wohl sein könnte, die so aNein die Welt durchstreifte. Unbegreiflich, wie Du Dich dafür interessiren'kannst," dachte er, schlaf lie-
I ber, thörichter Mann.'' Und als halte es nur dieser entschiedenen Ausforderung bedurft, schlief erwirklich ein, als sich der Osten zu erhellendegann und schlief -so fest, daß er nicht einmal hörte, lvie die Dame sich leise erhob und drunten eiligst Toilette machte. Als er erwachte, war der Pla er 'ne: Seite leer und er..cr s )n!Uc -a!i' ö fr einen i ? i .. . i . j Schntn i;v.i!g cr ans, di: Lclier hins afc. :5V stand iv: in :(n mhei Plaid j gu''üuf.i:i sei Ai?rg:nlühle am Brunnen aui tvacrte:e oas ivunoeroare, taglrche Schauspiel 'des Sonnenaufganges. Sie sah ein wenig bleich aus, sonst aber frisch und elegant wie nur immer am gestrigen Te im Bcci, und er bewunderte das im Stillen.' Zum Morgengruß bot er ihr die Hand und ohne Zögern legte sie die' ihrige hinnein.es war etwas unwillkürlich Vertrauen Erweckendes in der stattlichen Ge stalt, dem ernsten Gesicht des Mannes vor ihr. Golden sielen die ersten Strahlen der Sonne auf die Gipfel der Berge; ein leichter Wind hatte sich erhoben und fun kelnd in großen Tropfen hing der Thau in den Alpenrosen und Gräsern ringsum. Wie schön," sate sie mit hellem Ausblick, ich freue mich auf den Weg." Haben Sie auch seine Schwierigkeit ten bedacht ? Man unterschätzt dieselben leicht beim Beginn." Eine weise. Einrichtung ; auch daß wir sie vergessen, sobald sie überwunden. und nur die Erinnerung an das Sckwne allein bleibt." ' Nicht immer. Erinnerungen an Enttäuschungen verlassen uns im Allgemeinen auch selten. Doch seln Sie, die Führer warten, dieser Anblick hier begleitet uns ja." Der Weg, n sie nun einschlugen, bot Schwierigkeiten, nachdem der thauige Rasen aufhörte; die Vegetation erstarb immer mehr und mehr, links oder rechts funkelte wohl noch ein Feld rothblüheÜder Alpenrosen im Akorgenthau, aber rauhes Gestein bedeckte in immer große: ren Massen den Boden. Er bemerkte das, und als die Blumen aushöNen, blieb n bei den letzten stehen und schnitt einen großen Strauß. Dadurch waren ihmLona und die Führer ein wenig vorgekommen, und während er sich beeilte, sie einzuho len, betrachtete er sie, wie sie vor ihm herschritt im klaren Morgenlicht, wieder aus das Eingehendste. Ihr Fuß, so sicher sie auftritt, nimmt kaum den Thau vom Boden," dachte er im Vorwärtsgehen, und wie königlich ihre Haltung ist. Dabei überreichte er ihr lächelnd den Strauß, nach dem sie erfreut griff. Oh, wie hübsch, ich danke Ihnen." Machen Sie sich die Finge? nichtnaß, er ist sehr feucht," warnte er. Wenn ich dergleichen fcheute, wäre ich wirklich besser zu Hause geblieben, geben Sie ihn ruhig her." Er blieb an ihrer Seite, während die Führer voran gingen.- Der Weg stieg steil bergauf, ab und zu forschte er in ihren Zügen nach Spuren von Müdigkeit, denn eine Konversation war fast unmöglich. aber außer einem zarten, rosigen Ansluz der Wangen blieb sie unverändert. Hier oben gab es keinen Vogel zu hören oder zu sehen, nur die Tritte der Wanderer hallten in der Morgenfrühe, und auö der Ferne pjiff das Murmelthier klagend und durchdringend. Die Spitzen der Berge waren in leichte, weiße und purpurne Schleier gehüllt, die sich, je hoher die Sonne stieg, je mehr thalabwärts zogen, wogend und wollend, zerflatternd im Aether, oder sich Gewändern gleich in phantastischen Formen um eine Zacke legten. Allmählich thürmten sich die Felsen höhet und höher, der Weg, den sie verfolgten, war so schmal, daß Werner sich nicht mehr an ihrer Seite halten konnte. Rechts dehnten sich . Abgründe, gähnten Klüfte, auö denen ein kalter Lusthauch zu kommen schien; links starrte senkrecht eine weiße Wand in den Aether empor. Aus den Spalten schimmerte der ewige Schnee, vor ihren Augen leuchtete er im Glanz der Sonne, die Lichtreflexe erschienen wechselnd, wie das Farbenspiel drt Prismen, .hier violet, dort durchsichtig blau und purpurn. ' ' Geblendet blieb Lona einen Augenblick stehen. Wollen wir ruhen ?" fragte er besorgt. Sie strengen sich gar zu sehr an und das ängstigt mich." Sie sah ihn an. In ihrem Gesicht schimmerte es entzückt. Ich bedarf dessen nicht. Ist es nicht, je höher man kommt, als wären der Seele Flüg?l gewachsen und sie trüge nur noch aus Barmherzigkeit den Körper mit sich hinauf in den Aether? Ich meine, der schlechteste Mensch müsse gut werden in solcher Umgebung. In welches Nichts versinken unsere Gefühle, der ganze armselige Mensch in dieser Unendlichkeit." Er nahm den Hut ab und strich mit der Hand über die Stirn. Auch ich fühle etwas Aehnliches. Aber.es ist schon dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen, und die Feffel, die uns um den Fuß gelegt ist, diesen wieder hinabzieht in die Alltäglichkeit. Es klang bitter, was er sagte, so ruhig er sprach. Sie setzten ihren Weg fort. Das Pfeifen des Murmelthieres, das in den Schneeregionen haust, klang in nächster Nähe ; es waren nervenerregende Töne. Hier hatten selbst die Flechten und Moose aufgehört und der Psad, der nun ganz steil aufstieg, wär kaum fürMenschenerkennbar, die Gemsen schienen ihn allein für sich gewählt zu haben. Es bedürfte einer großen Anstrengung, um zum Ziel zu gelangen ; die Sonne brannte allerdings nicht, trotz ihrer Gluth, eö blieb kühl und die leichte- Lust erleichterte auch daö Athmen, dennoch war selbst Werner
sro7', als der Haltrur des ,vübrers ertönte. Das P5ateau, auf dem sie standen, war nicht groß, wie im Aether schwebend ; rückwärts. lief der schmale Grad, den sie soeben überschritten, wo ein Fehltritt den Tod gebracht hätte, und für einen Augenblick drückte Lona die Hand auf das klopfende Her,;. Da lag nun das and vor ibnen, schimmernd im Sonnenlicht. So weit das öluge reichte. Berge, Thäler Felsen, im tiefsten Grunde ein grüner Teppich ; die einzelnen Sennbütten winzige Punkte, die Wassersälle schmale silberne Bän der. Morgenwolken schwammen wie durchsichtige Nebel tief zu ihren Füßen und zogen flüchtige Schatten über die Landschaft, mit ausgebreiteten Flügeln hing unbeweglich ein Adler über dem Gipfel des Berges in der Luft. Am Ziel," sagte Werner, neben sie tretend ; .eS bleibt doch immer ein siolzes .Bewußtsein, etwas erreicht zu baben." Und neben dem Bewußtsein haben wir Lohn vollauf." ? Gewiß. Doch jetzt werden wir ruhen, und ganz ernstlich;. ich fürchte ohnehin, die Anstrengung könnte Ihnen schade." Mlmmern Sie sich darum nicht ; ich habe keine zarte Organisation."' Den', noch, sie verhehlte es sich nicht, that ihr seine Sorge wohl: Es war so lange her, haß sich Jemand um sie gekümmert, Jemand ihr ein freundliches Wort gesagt. 'Nun wollen .wir frühstücken." Er zeigte heiter auf das -improoisirte Lager, daö der.Führer rnitden Decken hergestellt und neben dem dre Borrathe lagen. Ich denke, ein Glas Wein ist uns ebenso nütz' lich wie erquickend. Uebrigens eins will ich Ihnen gestehen,' ich habe Sie bewun dort! Ihre Ausdauer sieht allerdings mehr einem guten Kameraden als einer Dame ähnlich." Ich würde nichts unternehmen waö ich nicht durchzuführen vermöchte. Jede Ziererei ist mir in den Tod. zuwider." - Dabei machte sie, so gut es eben gehen wollte, die' Wirthin, indem sie ihm das Mitgebrachte zurechtlegte, während erden Bewegungen der schlanken Figur aufmerksam folgte. - ' Ich trat meine Reise diesmal mit dem festen Willen an, keinerlei Bekanntschaften zu Machen, die Menschen zu fliehen und taub und stumm für sie zu sein " sagte er nachdenklich, und" Und ahnten nicht, daß Ihnen in den Bergen ein einsames Mädchen entgegen treten würde, um Sie mit diesem Vorbaben in Widersprüche zu verwickeln, denn mit Ihrem Willen tritt nun Jbre Flitterlichkeit in die Schranken und ich bcdaure von Herzen, so disharmonisch auf Sie gewirkt zu haben," Bedauern Sie das nicht," sagte cr lebhaft, hätten Sie mich nur zu Ende sprechen laffen. Ich wollte sagen: und wie wenig Genuß hätte ich von der heutigen Partie allein gehabt? Nein, der 'Mensch ist wahrlich zur Geselligkeit geschaffen, es hilft einmal nichts. Oder, sagen Sie mir offen und ehrlich, , ist Ibnen der Zufall lästige Keineswegs," erwiderte auch sie freimüthig, ich bin ihm vielmehr'dankbar. Obgleich," fügte sie schalkhaft hinzu, mich nicht Jeder zu demselben Geständ--niß veranlaßt hätte." Zum Beispiel der Kostümirte V Sie lachte. Ja, der Kostümirte. Dann lieber aU lein." Nun," sagte er, das macht mir Muth zu einer Frage, wohin haben Sie Ihre ökeise gerichtet V' Ins Blaue hinein," erwiderte sie mit einem kleinen Seufzer. Es ist ganz gleichgiltig wohin." Ins Blaue hinein ? widerholte er erfreut. O, das ist : herrlich, das war auch mein Plan. Ganz absichtslos und unabhängig sich treiben lassen wie ein Blatt vom Wind. Wollen wir zusammen bleiben, meine Gnädige? ?lls gute Kameraden natürlich," fügte er hastig hinzu, die Sie keinen Schulz brauchen. Jcu bitte Sie,, sagen Sie nicht gleich nein." Lona hob abermals in ernster Prüfung ihre Augen zu dein Sprechenden auf ; sie mußte sich gestehen, er war ein stattlicher Mann, ein Mann, der unwillkürlich durch seine Formen Vertrauen einflößte.' Wie war doch das Alleinsein trüb und häßlich gegen solch, einen verplauderten Morgen. Auf seinem Gesiä't, das ihr gestern so ernst vorgekommen.. lag es heute so hell und hoffnungsvoll. Sie dürfen es dreist wagen," sagteer noch einmal bittend und hielt ihr die Hand hin. Lona legte ohne Zögern die ihrige hinein. iFoitiekung folgt.) Kaufe Mucho' "Best llavaua Cigars." Halten Sie Ihre Hand in einen Schranbstock, drehen Sie an der Schraube bis Jhne.r der Schmerz unerträg' lich erscheint, und das ist Rheumatismus; geben Sie der Schraube eine weitere Umdrehung, und das ist Neuralgie. Diese De finition dieser beiden Krankheiten gab ein Professor in einem medizinischen College seinem Auditorium und er fügte hinzu: Meine Herren, die Medizin kennt keine sichern Heilmittel für keine derselben." Letz tere Angabe ist jetzt nicht mehr wahr, denn eS ist wieder und wieder erprobt worden, daß öS-Beide Heilen wird ! -M , C. F. Tilion. Freercrk. Ill.. tin Lokoo:iv- j führer der C. & ?l. W. Eisendübn. schreibt : i ..Zunfzebn 5tabre lang war ich mit Nbeumati-mu-geplagt und ich war inst vier Mevake lau an'l , Tau gefesselt Ich habe zwei Flasche Ui Stalt : JidorflS acfcrau&t und scheine vollia gebeilt zu sein. , Ich kau liefe Medizin nicht genug leben." Wenn Lie thlopborol idfct in Ihrer Apotheke er hallen können, werden wir Ihnen, nach Lmpfana d regulären Preises in Tollar rer Flasche da'e!de per Srvreß franco zusenden. Wir sehen ei lievkr. wenn öie eS von ?hrem Apotbeker kciufen, aber wenn r dasselbe nickt führt, lasten ?ie sich nicht tiberreden, -:wai Llndered zutt-süchen, sondern bestell Sie fc 4 fort bet un?, mir anaegebev. , . Mhlophovos Eo. ' 113 Wall Str.. New Bork. '
fl-'Kwras
, i
Ms lZMe der Zndiana VöhWUG mfi,hlt sich ,ur Anfertigung von Nennungen, Cirkularen, Vrieflopfen. Preislisten. Quittnngeu. Eintrittskarten, MitgliedeWrten, Brochüren, Conflitutioneu Mrehkarteo. .Deutsch. km 'tete P Etablirt seit 1859. , m . -. Charles Meyen & Co. 39nnd 41 Paik Bow, ffew York, ' besorgen aue Arten von Gescaäftsaiizeifexi, PmnaUtiffordenmgta etc ittr dies Zeitung sowie für lh deutschen Blätter in den Ycr. ätaätca und Euiopx ZnimtUche De-Bt:i-Amerikanische Zeitungen liegen In nnserem Oeach&U-Lokml xar freien Umsieht des rnbUiiau st Die Beehrten Eentxsgefcer deutaefce? lttr roden jehtungtroll exeuc&t. uns inre Puburtkoa rar nnee BefUtrttu sn ubejMufeD. . - .
im i Eisenbahn -Zcit-Tabelle. Unkunft und Abgang der Elsendahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, dtN 2. Nov. 18&. Tkdtland, ssolnmbr., Einelsnati und Jndts. napolls iseudahn Vee kine.) Vigauz: eH.S.. 6.15 Km nderson Ic.10.Mtlm ttfin l t. 10.10 Bm Vr ,... 7 IS 3s5l 15.25 Ankunft: SestSstaa 6.40 Eha 5 9fr.lO.ttX nderf o e... Z 3 St il .60 v et a j. 10.33 vrlghtwovd Division, C. E.r.nnd I. gang ttgttch 6.1. Ugttch. C.eoen 10.35B 1.00 s 3 Rn 45 Xn Wfiltch. iM l'JJO S 11.15 Cm Z2i,N 3.30 9Jfli tllllch. 5.25 R 7.15 R I W8i'Q.U.yiRW VUttdttg, Ctatinnati A Ct. 2czU eiltkieiu V VP Kum acc k. jenem vuvt. 9.U tm V W Jfl tSglich 11J7B 2 OBl. !iagu9 Dck r culoc 45 M nommen6onnt.10.45 Ca K3)Xcc aulg. Sonntag 4.00 VDKY r täglich, h.. 4. Danton G aulg Sonnt 4.55 Cm Sonntags .... 1.55 Rm ZI V KP tSgl-ch 10J0H Da,ton 9t aal. Sonntag lOJDBm Chicago Noute via Kokoms. hicago Schnei. , Jnd', Uu. ub tag 11.15 m Schnellzug... 3.19 thn htcago jpMl.U.00 I In dp?' &u. I Erpreß ZS Vandalia Liae. TilTrai .... 7.1b Tag r?, p .... tl.tt kerreHaut, ece. 4.( 9! vaetkte Er iOAi In r'pl South BkndSr 7.10 8m 3 6 SBePfc x 4.00 fern Schnell, 3.80 tea 13 ail und... 10.00 Taa erpreß . .. Z. Uailund. 4.40 Soutd tevd St ..nd'xl, r... 10.55B Etd end 5 I Ex. 6 43c weinnati, Jndlanapoti, Et. Lontt u. Ebicaco M. t V. Tt I II , llkuoazu. Umruluan unstoo. Kkoui.. 4.00 Jndianap e. 11, Ttnetunatt rt L Ttnklnnatt 1... 10.45 Um CftBfe IC. Z..45 a'oiUcr.p. 11.&0K Settern fr.... 6 20 $3 6.40 m t . Eine, e ..... täglich c.,0.l5 9fe Chicago Didistsz. Cto utt s. 7.1 OBm ClUago aU p..10 Bestem tt 5.10 R c a täglich 1 1 1 11.SU 5 ttc Sou F B. täglich ecul.. 3.36 C Lasayett ee.. 10.40 T L ail , e.. . lnctnnat, ee. 6 2 Ssssersonville, Nadison nnl Indi-vapolit mit t. . . uiicnoasa. lid i tag. .. 4.10 B 1 ; t RadScc... 8.15 Ca1 ndLNsdaU. 4iB ndi 6Urtaalü.45 B andKat.Patl 3Ub lRl:. 1JM Ki lind 9tv tag. e. N teiK EFL tag 10.45 K Zabash, Tt. Loni & Pacific. tilttcKaU 7.15 Bm 5TSz 3.15 &tt4r t Cl 7.00 Nm EhiS R Erttg 8.00 K XstUb 3tB r..UJOC Det h Stail. 8 Louiödille,New Zllbanh 3c Chicago. lr.Llne. hieago r tl..l,.0im hicago j. tgl.. 11.44V onon ftcc l.Qjf.a 1 Zvionon Kc 10JXr3 ich ffttv hieag. ich. Sita hie. S ati 17.0, Nm I 5r all. B Indianapolis nd et Louis Eisenbahn. Tag xvrtt. täglich 7.10 Bot Ost u et L fr. e.Z5 st 9 u et b it taglichl u cc. 10.65 Rn Su B 9x tag CC 6 00B fioetlPantnait. 9iOSrn Da, x e c tigl eSR Andianaroli 8c 3j5s Zndianapolis sd Vwkeuuel kiseubah. aU airo z 8.15 B Btncenat cc.10 40 B Btacinsd K:c . 4.(.e S;n Roll 5 ftet: f. St. Zonxt Didifion. onfield... ti.30 0 I acht fx 3.56 B Statt tt Tag fr 6X5 Um ISait u aa fr. 6.1 acht 115 1 orefteld .10 t Oeftliche Division. 0stl.frU....4.m I Paeifie Errreß... 7 009n Xftgl- cpr....H 4tC I t 3 c 10 25 tlantie iP.... 6 4sNm Western rp .... 4 45 Jndiana, Vloomingtou nndVeftern Kisenbahn ? El all.. 7 B nH Ter F L rk 5.L5N Crawsord.. Nm Bu I r tflflll.lQ m aftern 5 fx. täglich 3 50B Cinc Spec 11.15 9t Älicnttc!Ti2cincät,HamiltsnZ?IndianapollsSlsenbähn. 2dp StLout 4.1 B I on,roiSk L0 B kn,rIrUlkk 4.?0 ?! all 11. B .ndpl tt St. n. 6.40 I Jnts tt Soullia 5t) 9 Ctnw D.r.K.vlu.50m uitlrnitt See d.O) ßüj ntt r. c. et)r.fef('fr tt Echlas'Sage. tt V. Pr,Es. n'j i etia OHIO- INDIANA-MICHIGAN THE BUSINESS BIAN Whcn he travels "wants to gro quick, wants to l cornfortable, wants to aiiive at destination on tirne, in lact. trants a strictly business trip, and consequently takes the populär Vaiiasn Route, feeling that he 13 sure to rncet liU cnffaKeinents and continuo to prosper ihI bo liappe'. THE TOUEIST ITas lorig since chosen tho TTabash as tho lavorite routetoalltho stuumcr resorUof tho Kast, North and West, and Winter Resorts of the South, as the Company hnsfor yeara pro vidcd better accoraniodations andraore attractions than any of its compctitors for tuis c'assof traTol. Tourist Ticketa can b bad at 1 eduetd ratet a; ail principai oiücc? ol tLe Company. THE.FABHEB In Bcarchof a new homehere liQ tan theure better returns for hialabor, ehould rememberthat tue Wabash 1 themost dimet routeto Arkansas, Texa9, Kansas, Nebraiko, and all points South, West, andKorthwest. and that round-trip land-explorers ticketa fitverylorrates aro alrays on sälo at the ticket osilccs. Descriptive advertising matter of Arkansas and Texas eent free to aU applicants by addressing the General Füäenger Agent. THE INVALID Will find tne Wabasli the most cjoavenitirt route to all of the noted health resorts of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that tho extensive througü car System and tuperior accommodatlons of this populär line will add preatly to bis comfort whlle en route. Pamphlets descriptive of the many eclebrated rufncral sprin? of the West äad Soatii eent irce on applicaüon. THE CAPITALIST Can getthe Information necessaryto scare saf e and profitable Investments in agrteul ture, Btock-raisinsr. mininir, lumbennpr, or any of the many lnTiting tlelds througbout the South and West, by addressing tho un dersirned. F. CHANDLER, Qnatl risirtttr til Tkltt lrt,8L Utii, Es ILLINOIS IOWA MISSOURI ülTEDs PEOPLES ILLrSTRATEO DEMBlrTIVE AGENTS Family Atlas OP THE WORLD 1NDEXE0. The liest, LRtot nd Chcapert worlc of th- klnd 1 'de market.- Itl a'comblncd lieoCTapLy, HlHtory.Guteer and Panorama of the "World, ltt Teople and li Industrie, lt romblnw sour bMtu U Mrl A craplete Atlas of tbe World; a roraptete Atlas of tht U. S.; a complete IIluBtratod llUtory of the WorW. and a complete üazetterr of the U.S. Itlsaianra tKjok 12x141 nche, cuntalalnR ro paj?e8 and bound la eleitantttylo. The map axe all from eopper p)ats and are broupht up to dute. Att-nt are averaln Ä) to 4iordera per weck, andlhey 11 elal I t t tla rMfit aelll booW tbey ever hnllel. 8eo4 for colored drwrlptive oircular. Liberal tertua. MIOI'LICB Piril'U CO.. IS Washlnctoo M-CblcAra. UT An enürcly new aad elcrant llne of Album, bothleathep and plash. Flae Tamlly BIVIm aa4 UuÜXmtA ttnbacrlfUoa V orK
itiimr ' stA!
ül mmm
'
