Indiana Tribüne, Volume 8, Number 172, Indianapolis, Marion County, 10 March 1885 — Page 2

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Msna Hnöllne. S r sch et s KSgNch, MSeutlilZ . $citthjs. Ok?? 130 & MarylandNr. JVt t,-lv3 uane" kostet durch btn Xtfiacr 13 - 6nta ?et f3o,t die CwRltj! trtDU" d 3tntl xer i2:tt. Seile julcnatn IS ffintl. Pe, VsN 4ual4tT: i S,ZX,iln ttf Pt yi. Indianapolis, Ind., 10. Mä,z 1335. Ält-(?ttglaud iu efahr! Der britische. Löwe von allerhand Fährniß umdräut! Das ist eine alte beschichte, wird Jedermann denken, viel Feinde, viel Ehr'.' Tiesrnal meinen rrir jedoch. eine neue Gefahr 'die im Allgemeinen noch unbekannt ist und deren Äcnntniß wir, wie immer, einer trefflich unterrichteten Quelle verdanken. "(5s hat nämlich eines der größten Schnittwaarengeschäfte in London, um das Geschäft der bevorstehenden Frühjahrsaison leb hastekLtt machett, fünfzig junge und hüb jche Madchen zur Besorgung seiner Geschäftsreisen angestellt. Fünfzig Reise tanten an Stelle eines halben Hundert Reiseonkel werden eine Umwälzung im Waariverkebre bewirken. Und zunächst eine erfreuliche, den.Aufschwung der Geschäfte verbürgende, immer glänzendere Geschäfte verheißende. Was wirdReisetanten leichter sein, als sich Ermäßigungen aller Eisenbahn-Fahrpreise zu verschaffen, überall, wo sie wollen ! Die besten Zimmer in den Gasthäusern, die wcichsten Äetten, die süßesten 'Erzeugnisse, der (5onditorkunst natürlich unter Vernachlässigung der Suppen und'Bra ten -f- erwarten- dieDamen,die in Calico, Tibet und Seide machen. Der Wirth stellt den Vertreterinnen des 'Handels- und Spitzbubengottes die Hotelequipage zur Verfügung und beglcitet sie mit rhren Mustcr'offern zu den Kleinhändlern der Stadt. Ihnen gegen über hilft kein augenblicklich beschäftigt sein", keine Klagen über den schlechten Geschäftsgang, keine Ueberfüllung des Waarenlagers. Würden Sie so freundlich sein, nur einen Vlick auf meine Muster zu werfen V Zuversichtlich, mein gnädiges Fräulein, ich bin außerordentlich glücklich, die neuesten Erzeugniffe Ihres geschätzten Hauses bewundern zu dürfen. Suverb, transsce'ntendal, himmlisches Muster, Preise überraschend niedrig in der That. Würden Sie vielleicht dieser Spiyenpelerine noch makZ.das holoe Glück gönnen, Ihre reizenden Schultern schmücken zu dürfen? Ich habe nie in meinem Leben etwas so AnmuthigeS gesehen. Herr Schaaf, könnten Sie in Ihrem Departement nicht einige GrcßSpiyenmantillen brauchend" Die Reisetante wirft dem Kaufmann einen Blick zu, so halb von der Seite, halb von unten, halb gerade aus, einen Blick, der nicht zu beschreiben ist, der gefühlt werden muß und gefühlt wird. Dann' wandern die braunen Äugen Herrn Schaaf und . verheißen ihm ein Paradies, wenn das Loch im Spitzen departement sich als recht groß und tief heransstellt. Die Vstcllunz fällt pyramidal aus. Die Reisttnten machen Geschäfte, die in der Geschichte des Handels der engli Zchen eüztadt unerhört Und. Älle HäuZer, weiä'e noä' mit)!eiseonkcls arbeiten, n erden an die Wand gedrückt ; sie müssen ebenfalls ökeisetanten engagiren. Der Geschäftsreisende, ' der, allerdings mit vielen .'lusnadmen, dem Kunden gegen über ein delü.itbiger Kriecher, allen an deren gegenüber ein anmaßender Patron war, wird durch die Geschäftsreisende ersetzt, welche die Kunden beherrscht, die anderen bezaubert. Faffen wir aber die Kehrsei e der Medaille oder Reisetante m'SAuge! Die Kunden haben über Bedarf gekauft. . Die Stunde kommt, da sie bekappen sollen. Die Waarenlager sind unverkäuflich. Das Weib deS Kunden waltete, .vom Gatten geliebt, mit Vernunft und Einthcilung im häuslichen Kreise. ' Die Reisetante hat den Teufel der Eifersucht in ihr Herz gepflanzt, die Wirthschaft. -geht hinter sich. Herr Schaaf, der sich früher niemals irrte, weih nicht mehr, wie viel 2 mal 2 ist. Das 'Eroßhandlungshaus in London roartct vergeblich auf Ilimeffen. Wer nicht erhält, was er zu fordern hat, kann nicht bezahlen, was er scöuldet. Es kracht in allen Ecken. Die von außen bedrängt Britannia leidet unter Leibschneiden im Innern,' ihr Handel verbürgte ibr die Weltherrschaft, die Reisetanten -haben ihren Handel vernichtet. Geh' in ein Kloster, Britannia ! So sind sie. Fräul. Emma Henderson in HopkinS ville, Ky., besitzt die Eigenschaften, die man allen Töchtern des Blaugras-Staa-tes nachahmt : sie ist hübsch, launisch und eingebildet. Ihr Herr Vater betreibt einen einträglichen Ä!aterialwaarenkram. ?n dersclben Straße, in der sein Geschästspalast sich befindet, sind 23. H. Martin von Erofton und O. S. Stevens in einem Schnittgeschäfte, resp, einem Kramladen für Alles als Verkäufer angestellt. Seit zwei Jahren bewarben sie sich um Emrna's Gunst, aber schüchtern, wie Ä!ot:en, die' noch in weiten Kreisen das helle Licht umflattern.das ihnen doch schließlich die Flügel und mitunter die ganze Jnsectcnhcrrlichkeit verbrennt, die begehrlichen Herzchen mit eingeschloffen. Emma hatte die Schwächen und Vorzüge der beiden Anbeter wiederholt in ihrem klugen Gehirne erirogen. ' Ter Schnittbändle? trug schönere Cravatten und wechselte dieselben häufig. D?r Materialist war M'.'br eine fest gefügte, soliie Natur. Mir Glücköaütern waren sie vorläufig beide nicht gesegnet.aberEmma ist ein einziges Kind und ihr Gemahl kann in dasGcschäft ihres Vaters eintreten. Am litten ultimo war Emma mit sich in's Reine gekommen. Sie behan delte Martm so, daß der feurigen Liebes klärung desselben nur wenia nackaebol.

fen zu werven vcaucyre. Aver )o ganz prosaisch wollte Emma den wichtigsten

Schritt des Gebens rncht thun. Ihre Eltern Würden nichts gegen ihre Verhelra thung, auch nichts gegen Martin gehabt haben, aber gerade aus diesem Grunde mußte erst recht eine Entführung in Scene gesetzt werden. Am vorigen Montag früh führ das Paar nach Spring sield, wo sich Martin sofort einen Heirathserlaubnißschein besorgte. m Aber er - ! tt A t TirJit4t,v slin IUUV lli Ulk)lt Utt VtUUliijliUl ltil Mensch ohne Feuer, der Emma blos sagte, es sei rhm sehr angenehm, van u ihn Heirathe und nicht ein einziges Mal mit tausend Eiden versicherte, er sei der glücklichste Mensch im ganzen Weltall. Wie Mchlthau legte sich dieses Benehmen auf Emma's kaum erblühte Liebe, die an sich schon der zärtlichsten Pflege bedürfte, sollte sie ihr nicht traurig im Herzen verwelken. .Steven's Bild mit der Eravatte, die er am Sonntage vor acht Tagen getragen, stieg vor ihren Augen, empor, sie begehrte einen Auf-. fchub der Trauung bis Satyrn. Z.Uhr, ; schützte einen nothwendigen 'Aüsgang ! vor und telegraphirte 'an Stevens, er solle kommen. Wenn x Mittags 12 . Uhr 26 Min. von Hopkinsville abfuhr, konnte er kurz vor 2 Uhr in Springs.eld sein. Stevens traf pünktlich ein und hatte auch Zeit gehabt, seine Sonntagskleider anzuziehen. Bei Emma's erstem Worte schloß er die lieblich Erglühende stürmisch in die Arme, Morton wurde von dem Gen"lhlsumschwunge seiner Braut in Kenntniß geseyt und stattete seine Glückwünsche mit demselben Feuer ab, mit dem er seine Liebe erklärt hatte. Auch Stevens besorgte sich einen Hei: eatbserlaubnißschcin und kurz nach 3 Nhr fand die Trauung statt, der Martin als Zeuge beiwohnte. Er bekam zur Belohnung für sein manierliches Verhaleinen Kuß und wird sich seine Heirathslicenz zum Andenken aufheben. Coionial, Katzenjammer. iH;ii der Hamburg. Nkiorin., Es ist eine äußerst harmlos klingend Meldung, die wir jüngst veröffentlichten, nämlich : die Bewilligung einer P a usch a l s u m m e von 248,000 Mark von Seiten der Budget-Eommisnon für Kamerun, Togo und Angra Pequena, und doch hat jene harmlos scheinende V!eldung einen tiefen Sinn, sie ist das deutliche Zeichen, daß die Hochfluth der Eolonialbegeisterung im Fallen begriffen. Die Budgetkommission, die das beschloß, war vollzählig, also waren auch sammtliche konservativen und nationalliberalen Mitglieder gegenwärtig, und ein st im-, m i g, also unter ausdrücklicher Billigung der genannten Herren, wurde beschlossen, den sogenannten Kamerun-Etat nur als Päusaalsumme zu bewilligen, ja sogar ausgesprochen, daß der Reichstag sich als in einer Zwangslage befindlich betrachte, in die er durch das colonisatxi' sche Vorgehen der verbündeten Regierun gen gerathen sei. Das ist eine etwas aus Schrauben gestellte Ausdrucksweise, auf gut deutsch lautet die Sache kurz und bündig: Die verbündeten Regierungen haben Ehrenschulden gemacht und der Reichstag muß diese Ehrenschulden bezahlen. Wir heben nochmals' hervor, daß jene Resolution einstimmig von der BudgetCommission des Vteickstages angenommen ist, daß also auch tie Herren Con servativen und Rationalliberalen sich an den erwähnten Vorbehalt anzeschloffen haben, und deswegen behaupten wir, daß die Hochfluth der Eolonialbegeisterung im Fallen begriffen, denn das, das sieht durchaus nicht mehr aus wie Begeiste rung, nein, das schmeckt viel, viel mehr nach einer gesunden, aber auch recht unbehaglichen Ernüchterung. Auf den Eolonlalrau)ch folgt der Colonialkater, und der wird um so stärker werden, je stärker der ötausch gewesen. t Wie lange ist eS denn her, daß der für einen Reichsfeind, oder für einen Rar ren galt, der das Heil Deutschland's anderswo als in der Südsee und Westafrika suchte? War nicht der Entrüstungssturm, der sich an den Akajoritätsbefchluß vom II. December v. I. knüpfte, hauptsäch lich dadurch entfacht, daß man den abge lehnten dritten Direktor im Auswärtigen Amt mit den Eolonialangelegenheiten in Verbindung brachte ? War das kein star ker, ja sogar sehr starker Eolonialrausch ? Und jetzt, jetzt ist der Rausch vorüber. Jetzt nennt man schon nicht mehr dieje nigen Krämerseelen, die zögern, auS dem ohnehin schon stark erschöpften allgemei nen Säckel jährlich fünf Millionen Mark und wahrscheinlich vielmal mehr zu Postdampfer-Subventionen zu bewilligen. So lange der Abgeordnete für Hamburg, Hm Adolph Woermann, i Firma Earl Woermann, und der Abgeordnete für Bremen, Herr Meier, in Firma Norddeutscher Lloyd," sich um die Postdan.pfer-Uebernahme stritten, so lange wie die sehr natürlichen Eifersüchi teleien zwischen Hamburg und Bremen bei der Beurtheilung zu Tage traten, so lange fühlte sich der Eine oder der An. dere wohl .etwas angeekelt, aber die Sache selbst hielt man noch immer für ein Werk von historischer Bedeutung. Ganz plötzlich beinahe über Nacht hat sich das geändert. Jetzt sind es nicht mehr Woermann und Ä!eier, nein, durch das vierte Weißbuch erscheinen plötzlich die Herren von Hansemann und von Bleich röder Arm in Arm auf der Bildober fläche, die beiden Geheim und Eommer cienräthe, sie sind die neuesten Schutzpatrone der deutschen Eolonialpolitik. Die vielgenannten Börsenmänner, deren geschäftliche Transaktionen für sie stets die glücklichsten waren, hatte man sich sonst nie anders als auf lerra linna vorge stellt, man konnte eben nicht glauben, daß sie den goldenen Boden verlaffen würden. Als aber das vierte Weißbuch klarmachte, daß die Postdampfer-Sub vention zu einer Art .von Versicherung Prämie für die überseeischen Geschäft chen der Herren von Hansemann und von Bleichröder zusammenschrumpfte, da mäßigte sich der Eifer schon. Als aber gar ruchbar wurde, daß die genannten Herren eigentlich gar nichts anderes wa ren als die Generalunternehmer einer Gründung, die zuvor und zuvörderst den Eonsortialgewinn bei der Bildung der Eolonial Aciengesellschast im Auge kalten da war ein Reif auf Alles, ge fallen, da legte, sich der 'Colonialraul.

ra vegann ixt Ernüchterung und' mit ihr der Colonialkater. Wie konnte es auch anders kommen, nachdem die Conservativen und ihre Organe jenes Wort vom Giftbaum so eifrig colportirt, wie konnten sie jetzt zu den beiden Schutzpatronen der deutschen Eolonialpolitik, von Hansemann und von Bleichröder, gläubig ausschauen, wie

konnten ne bten : St. Hansemann, bitt Du für uns : oder gar : St. Bleichröder. Ja, der Colonialkater ist da, und eS bcdarf eines neuen Umschwunges, um die Eolonialunternehmen wieder als nationale Thaten erscheinen u laffen. Nach dem dre Königreiche in Westafrika so wohlfeil geworden und die Käufer sich trotzdem beeilen, ihre tropischen Waaren im Ramsch wegzugeben, da muß es doch selbst den romantischst, und begeistertst veranlagten Gemüthern klar werden. daß die Schutzherrschaft nicht viel werth sein kann, wo der B e s i tz selbst so leicht und wohlfeil aufgegeben wird. Es ist das kein Fehler, wir freuen uns der Thatsache, welche in dem Beschluß der Budgetkommission sindet : Die Regierung solle, was sie für Togo, Käme run und Angra Pequena braucht, unge schmälert haben, aber als Pauschalsumme, d. h. unter eigener Berantwortung, welche der Reichstag seinerseits zu theilen sich weigert. Und jene nüchterne Stimmung, verbunden mit etwas moralischem 5iater für die früher gemachte? und begangenen Fehlgriffe, sie ist gerad die Stimmung, in welcher dle wichtigen und weitgchenden Fragen über die Colonialpolitik verhandelt werden muffen; die Romantik ist und bleibt einmal ein schlechter Faktor im politischen Leben. Cin weiblicher Desperado. Dieser Tage ist in Abilene,. Ter., e!n Weib verbastet worden, welches hoffent (ich das einzige in seiner Art im ganzen Lande ist. Dutzende von Anklagen we gen schwerer, meist blutiger Verbrechen liegen in verschiedenen Landestheilen, namentlich aber in Teras, im IndianerTerritorium und in Kansas gegen sie vor. Maud Raynor'wohnte seit Monaten völlig unbelästigt und nicht beargWohnt in dem genannten Städtchen. Sie mag den Dreißig! nahe sein, sieht aber viel jünger aus, hat ein edleö Gesicht, eine prachtvolle mittelgroße Figur und gleicht viel eber einem sanften Weibchen, das kein Wäjierleinzu trüben im Stande ist, als einem blut- und raubdürstenden Ungeheuer, deffen Hände Ströme von Menschenblut vergossen haben. Nur eine Frau, eine Nachbarin, kannte ihre Vergangenheit und machte, da Maud ihre Eifersucht erregt hatte, der Polizei Mittheilung. Sowie die Ravnor sich .polizeilich beobachtet sah, wußte sie sofort, von wem der Verrath ausgegangen sei, ging zu der Nachbarin und schlug dieselbe mit einem Knüppel nieder, so daß letztere noch heute zwischen Leben und Tod schwebt. Die Polizei hatte die Staynor jedoch nicht aus den Äugen gelassen und dieselbe wurde auf frischer That ertappt und verhaftet Sie betrug sich höchst kaltblütig, nur als man sie durchsuchte und ihr die Waffen abnahm, die sie bei sich trug, wurde sie beinahe rasend und mußte gebunden werden. Ihr stehlt die Waffen!" - schrie sie-,.Kei. ner, der jemals in Eure Hände fällt, erhält sein Eigenthum zurück. Und wenn er unschuldig verhaftet worden wäre. We nigstenS schon die Hälfte aller Sheriffs in Texas, KansaS und im IndianerTerritorium habe ich mit Gewehren versehen, und zwar mit den besten, die es in der Welt giebt." Maud's Geschicklichkeit im Schießen ist geradezu unglaublich und mit dem Jagdmeffer und Dolch weiß sie so geschickt umzugehen, wie mit der Büchse oder .dem Revolver. Kurz bevor sie nach Abilene kam, war sie in Kansas einem Sheriff, der Jagd auf sie machte, in die Hände gefallen, der Beamte hatte ihr eine alte Reiterpistole vor das Gesicht gehalten Und Maud hatte sich ergeben, auch einen ihrer Revolver ausgeliefert. Was habt Ihr doch für erbärmliche Schießeisen !" höhnte sie. Die Pistole ist gut, es ist noch eine von den alten Neiterpistolen,". sagte der im Stolze auf seine Waffe an gegriffene Sheriff, und war so unklug,, Maud die Waffe zu näherer Betrachtung zu übergeben. Zeige mir Deinen Rük len, Freund, und wus meinen Revolver auf den Boden !" Der Sheriff machte ein verdutztes Gesicbt, .rührte sich aber nicht. Da sprang Maud einen Scbritt zurück, warf die Pistole weg, zog einen' Revolver aus der Tasche und spannte den Hahn. Der . Beamte machte Kehrt und schritt langsam davon. Rascher !" gebot Maud ; der Beamte beschleunigte seinen Schritt nicht. Da streifte ihm eine Kugel aus Maud's Waffe das rechte Ohr. Der Mann ließ den 3!evolver seiner schö nen Ex Gefangenen. fallen, eine zweite Kugel streifte sein linkes Ohr und nunmehr beschleunigte' der übertölpelte Arm des Gesetzes seinen Rückzug. Vor ungefähr einem Jahre trieb sich die Raynor mit einer Bande Indianer und Grenzstrolche im Jndianer-Territo rium umher. Sie zogen den ArkansaS entlang und Maud erschoß in einer Ansied lung, die sie beraubten, den SchankWirth, der ihrer Aufforderung, den beßen Schnaps, den er habe, anzuzapfen, nicht schnell genug entsprach. Die Freunde ves Ermordeten sehten der. Bande nach, Maud verließ die letztere und schlug auf dem besten Pferde, daß sie besaß, allein den Weg nach KansaS ein. Das Gesindel, das ihr bis dahin sklavischen Gehorsam geleistet hatte, setzte die Verfolger auf ihre Spur. Letztere verfolgten der. Flüchtling vier Tage und Nächte fast urt unterbrochen. Als sie Maud ganz dicht auf den Fersen waren, sprengte diese in den Corral einer ausgedehnten Vi?hfarm und rief den dort befindlichen Hirten zu, sie möchten sie schützen, sie sei ein unschuldig verfolgtes Weib. Die Vieh. treiber traten den Verfolgern entgegen und Blutvergießen wurde nur dadurch vermieden, daß die Rächer sich zurückzogen. Auf dem Rückwege nach Kansas' das jirte Maud , ein' Abenteuer, auf welches sie am stolzesten ist. Sie überholte acht Vagabunden, unter denen sie einen ge wissen Dutton erkannte, .'der vor längerer jZett einen unzüchtigen 'Angriff, auf, sie macht hatte und. dann aeuoben war.

Maud sprang vom Pferde, schritt auf den Kerl zu und sagte : Ihr habt mich beleidigt und müßt stercen." Dutton riß einen Dolch aus dem. Gürtel, hatte aber in demselben Augenblicke, die tödtliche Kugel im Herzen. Seine Gesährten drangen auf das Weib ein, dieses hielt sie sich aber mit dem Revolver vom Leibe und schrie: Wenn Ihr Männer und nicht Memmen seid, so laßt uns kämpfen. Ich habe diesen Mann bier aetodtct. weil er ein

Weib beleidigt 'bat, wolltJhr ihn rächen, j so kampst mit, mir, aber rminer Einer nach dem Anderen." Auch Vagabunden halten mitunter auf sogenannte Ehre. Die Kerle losten um die Reihenfolge der Kämpfe. Zwanzig Schritte wurden abgesteckt und an den Enden dieser Strecke nahmen Mand und der erste der Bummler Ausstellur o. ir -V6ünd zählte : 1, 2,;, Beic? jdnMaud war unvnl'chi, ihr leichte Fleiiv.i; im r:cher arme. Der zweite rrzli; wrv des Verwundeten Platz ein und ich ir.it einer leichten Fleischwunde im linken Oberarme aus dem Kampfe zurück. Die Uebrigcn wollten von einer Fortsetzung des Kampfes nichts wissen und meinten, wenn Dutton eine so ausgezeichnete Lady beleidigt habe, so sei ihm schließlich nur widerfahren, was er verdient habe. Hiermit noch nicht zufrieden, fragte Maud die Bande, wer von ihnen sich ihr anschließen wolle. Alle meldeten sich bis auf zwei. Zu ihnen sagte die Ztaynor : Auf Euch gerade habe ich's abgesehen, meine Burschchen, rasch besteigt Eure Pferde und reitet voran !" Ohne ein Wort des Widerspruchs folgten die Kerle dem Gebote, Maud behielt sie drei Tage bei sich und ließ sie dann laufen. Gegen den weiblichen Desperado liegen, wie wir bereits erwähnten, so zahlreiche Anklagen vor, daß derselbe, und wenn er Methusalems Alter erreicht, aus den Zuchthäusern nicht wieder herauskommen wird. Daß derselbe wegen seiner zahlreichen Morde zum Galgen ver urtheil: wird, ist kaum anzunehmen. Ob ein Zuchthaus fest und sicher genug sein wird, Maud Ravnor festzuhalten, ist sehr fraglich ; dieselbe hat auch auf dem Gebiete der rafsinirtesten Fluchten und Ausbrüche aus den Gefängnissen und Strafanstalten schon Unglaubliches geleistet und besitzt in ihrer Schönheit den ZZefängnißaufsehern gegenüber eine gefährliche Waffe. Aom Auslande. Wieder ein Buch über Deutschland! Veröffentlichungen über das deutsche Volk scheinen bei eimm Theil der französischen Schriftsiellerwelt zur Manie werden zu wollen. L'Allernagne (le M. Bisrnarek" nennt sich das neueste Machwerk von Amedec Pigeon. Deutschland ist, so heißt es in demselben, ein von Ratten unterwühlte? plumper Bau, und die Ratten sind immer die Stärkeren." DieS nur eine Probe aus der neuesten schriftstellerischen Kundgebung der Franzosen. Dieses Buch ist belehrend in mehr als einer Hinsicht : es ist glatt wie ein Aal, mit Bienenfleiß 'zusammengetragen, leicht und leichtfertig wie Figaro"-Artikel, es ist voll von Lichtern, aber um die Schatten desto greller hervortreten zu laffen,' sein Lob, scheinbar ganz harmlos, ist nicht aufrichtig, weil nicht absichtslos; der langen Rede kurzer Sinn ist : Weg mit Bismarck, das Andere wird sich dann schon sinden." In Paris bildet ein großer Juwelendiebstahl das Tagesgespräch. Der bestoblene Juwelier heißt Gabriel Levy. Die Diebe, denn eö waren ihrer mindestens drei, wie die Polizei behauptet, öffneten mittels eines Nachschluffds die schwere Panzerthür des Gewölbes. In den Laden eingedrungen, ließen sie die minder werthvollen Gegenstände, wie Uhren, Ketten, Ringe, die in den Schaukästen lagen, unberührt und machten sich sofort an'sWerk, um den großen, seuerfesten und einbruchsicheren Eisenschrank, in dem die werthvollsten Objecte Mlmäßig aufbewahrt wurden, zu erbrechen. Sie bohrten ganz kunstgerecht die mit Schienen bepanzerte Thüre dieses Kastens an verschiedenen Stellen an und hoben dieselbe aus ihren Angeln. In dem Kasten befanden sich neben einer großen Menge von Diamanten, Saphiren, Amethisten und anderen Edelsteinen, dreiCol liers, die in der Auslage von den Pari'fern stets bewundert wurden und die al lein einen Werth von über 200,000 Fr. repräsentirten. Der Beschädigte beziffert seinen Schaden auf rund eine halbeMillion Franken und behauptet, daß von den drei Halsbändern das eine 80,000, das zweite 75,000 und das dritte 55,000 Franken werth sind.' Die Polizei glaubt, daß' der Diebstahl von englischen Dieben, die seit einiger Zeit in Paris sich herumtreiben, ausgeführt wurde. Die Diebe, welche mit der Localität sehr gut vertraut sein .mußten, begaben sich nach Erbre chung der.Lasse in das Souterrain, wuschen sich dort und verließen hierauf den Juwelenkaden, deffen Thüre sie ordnungsmäßig . absperrten. Herr Gabriel Levy chat übrigens, sein Unglück selbst verschuldet. Seiner Aussage nach gerietben nämlich die Schlüssel der Ladenthüre vor etwa drei Wochen in räthselhaster Wise m Berlust. Nach langem vergeblichem Suchen, wurden schließlich die Schlüssel, dee nian schon in derFrühe vermißte, spät Abends in einem Winkel des Ladens ausgefunden. Herr Levy war ss. unvorsichtig, die Schlöffer seines Ladens nicht änoerZl zu laffen. Von den Thätern hat man bis jetzt noch keine Spur. DieGebrüderFrleih'erren von Rothschild in Frankfurt a. M. haben jüngst ihr Einkommen zum Zweck der Besteuerung angegeben, und zwar hat der jüngere Bruder (wie seit Jahren schon) nach dieser Angabe das größere Einkommen, denn er ist für das laufende Jahr mit einem solchen von 4,763.000 M. eingeschätzt. Während Baron Willy Nothschild diese Summe angegeben hat, wird von Baron Mayer Karl ein Ein kommen von 4,560,000 M. versteuert. Nach diesen für die Besteuerung angebedenen Ziffern würde Baron Willy an je-s-dem Tage dle ganz nette Einnahme von 13,120 M. haben eine Summe,, mit der ' eine Familie ein Jahr recht angenehm leben kann. ' Die vejden üerren

sind die Höchnbesteuerten im preußischen ' Staate; Hr. Krupp in Effen, der früher i an der Spitze stand, ist in die dritte i Reihe gerückt.' Au ihn folgt Hr. von Bleichröder in Berlin. " j Zu dem namhaften Arzte . Dr. Lüttmann in Oldenburg kam eines ' Morgens sehr früh ein Bauer, um ürzt- ; lichen Rath einzuholen. Man sagte ihm, ' der Herr Doktor sei noch nicht angekleider, ließ ihn aber einstweilen eintreten, z Das Erste, was der biedere Landmann ' in den Zimmern des Arztes erblickte, war

em Skelett, Angesichts deen unser Bauerlein schleunigst Reißaus nahm. Als Lüttmann etwas später, von seinem Diener begleitet, vor die Thür trat, machte Letzterer ihn aufmerksam, daß der Bauer, welcher sich dort an der entgegengesetzten Häuserreihe hart vorbeidrücke, der Mann sei, der heute Morgen ihn habe sprechen i.'??e. ' .,0 guter Freund !" rief der MT.i V . . ... O L L.Li : -I. ;t ;u.&r :,u, vaol INIU) T,:Mf . Tir fnll.r ' " f 1 . v . . bkn Sie. r..:r dr;i Sckritt v:m Le.ib-', j ch::f-dev B-iuer, ir.jüich sonnl-'.d ' ich hae Sie heut?Ä!?rgen g?,.y:n, als Sie noch nicht angezogen waren !" ' Daß Frauen c o m p o n i r e n, ist eine bekannte Thatsache, es dürfte auch wohl schon vorgekommen sein, daß Mitglieder des schönen Geschlechts sich mit einer Oper versucht haben. Daß aber eine Frau nicht nur eine große Oper componirte, sondern dieselbe-auch einstudiren half und' schließlich die erste Ausführung sogar selbst dirigirte, ist wohl noch nicht dagewesen. So geschehen vor vierzehn Tagen im Theater Salvini zu Florenz. Dort ging eine dreiaktige Oper Maria" zum ersten Male über die Bühne, componirt von der in Egypten geborenen Frau Irene Morpurgo, und dieselbe saß selbst am Dirigentenpulte, schwang den Taktstock wie ein gewiegter Kapellmeister und hatte die Freude, nicht nur mehrere Nummern wiederholen zu muffen, sondern am Schlüsse auch nicht weniger als sechzehn Mal gerufen zu werden Die R e n n t h i e r -A n z ü g e für die Greely - Hilfscrpedition sind seiner Zeit in Norwegen . angefertigt worden und haben die Negierung 55? pro Stück gekostet. Dieselben wurden kürzlich in New Ior.k verkauft und von einem Spe culanten für 95 pro Stück erworben, letzterer hat die meisten derselben für 940 bis 950 wieder an. den Mann gebracht. Die meisten werden als Euriositäten aufbewahrt, doch ' nd auch einige zu Schlittendecken verwendet worden. lLinen Farmer bei Alleghany in Pennsylvanien, der die üble Gewohnheit hatte, bei der Arbeit die Zunge aus. dem Munde zu strecken, traf dieser Tage beim Baumfällen ein Stück Holz so unglücklich gegen das Kinn, daß er sich den vorderen Theil der Zunge völlig abbiß. r n Gainesville, Ga., erscheinende Preß" erzählte neulich von einem 15jährigcn Mädchen, das Säcke mit 2z Bushels Weizen treppauf treppab trägt, wie der kräftigste Lastträger. Das ließ ein anderes Mädchen, das noch keine 15 Jahre alt ist, nicht schlafen und dasselbe hat dieser Tage einen 'Sack mit 2 Bushels Salz 100 ?)ards weit getragen. . DaZ teste Mittel geg? RlMnmtismtvV Reifern im Gtildit. ftHrbrrrrigrn, Jrojtbkulk. icht, vrrrnschnß, ÜtkUZVky Uvd ßÜstkNlkldk. Rückenschmerzen, V?auchngr. Steifen ßlZ. ' Que!,chngkn, Briihnngkn, Frische Wundruu. chnittwuden. Zahnschmerzen, Vkschwiklene BrüIe. lkopfwkb. Branvwunven, Aufgesprungene piniie, Kelenkschmerzen, QhreuweJ, und alle Schmerzen. welche ein äußerliche Mittet benöthigen. Farmer und Biehzüchter pnden in dem Ct. IakobZ Oel ein uniibertrefflicheS Heilmittel gegen die ebrecken deS ViehstandeS. Eine ?lascbe Ct. JakobS CeTfoflet 50 Gent (fünf ftsafeten für S2.t0). Äst in jeder Apotheke zu hiben. fiür k5.o werden möls Flaschen sr et nach allen Lhet len der Ler. Ctaeten versandt. Man adressire: The Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Mailand. und 'Argany 'Century' Alain Base-Burners, SkaugtS für alle Sorten Heizmaterial. . Zimmer- und Kochöfen in großer Auswahl bei liwdl, ff V ftl Etnrjjbi . .

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