Indiana Tribüne, Volume 8, Number 169, Indianapolis, Marion County, 7 March 1885 — Page 3
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VorseMnng
Hljt denen, die jlcf selbst helfen. Die Natur tut flrau.tr zur Hcilunz mknscblicber Ukbr! czcscbaffkn und die medizinische Wissenschaft 'iat ibre bellenden Kräfte, sowie die zur Ü?e ' :?ä!:m!!Z der Kttnkbkitm netbhe taitiNationen erkannt. DaS Resultat dieser Entdeckunzen und EcmdinationkN ist iFllSHLER! Wl i y si Seit vielen Jahre ist es in schwirrn Jjäl' lcn den Nieren und Lcbrrkrsnkheitm, Mal arkz, Tyspesiie, Unverdaulichkeik, Schwache, Nanigknt ttc. geprüft rscttrn und hat stttö Hilfe und Heilung verschasst. Tausende vcn Zeucrnisse?r sinv dafür ausgestellt wsrden und rasiml iji sehr beliebt. I. C. CtrlirtrfFer, Suscrintenben U Laneasier So., Pz., Hosvlials, schrti&t: ..Ij rzzmt ti la eine? grzßen Zail :a Fa2 es Xpe?it. Ni?r,nKrakbk. Lkdrdesckerdi. Wbeuma:i;rnui. ixtma nd Scrofcln att tir.6 un?iar.trhch mit tm dk-le Äefulurcn." F. Hon von CircUbill. C, sagt: ..Hierdurch beschiiniz ich. daj ich a st leiten dem icber likt sabiari teil gebrauch einer 3laf4 ton jiffctr' grautet Uteri Unändiz fttrirt Burte." ZNiskiler Tserb Bitten? a, 525 Commerce Str., Philadelphia. fairer' ttzenelzmer LZzrmyrnI schlag? nie sey. R 35U knzz'ße ttni dkße 8a$ nch LouI&viUe, Nashville, Memplii, Cha tanöosra, Atlant. Savaunab, JackOTvi!le. Mobil- and New Orleans. Gz tsi darthttZhatt fn? ttefsiiote aaäz cm Süden, ine d:r?tte Rout, zu aebmen. Palaß. SSlaf. und Parlor-Wsgen zische: iXtfccRO und LiaiSvllle uu St Lou Jans Liiödille od Wagenechsel. Tomssrt, ScöoelligkeU urd DZcherhett fcicif die ,3ff die alte zuverlässige 5V. Ml. & D. M. M. ZI. R.. Dcriiitf. kliftent rat Peffzir.gt, roft.Sk es;ing:e und JllingiL Str., Indvls E. W. McEickka. Superintendent. Fezlcc-Zl!arm:Signale. 4 'Cfrtnf-jlCiUU UUÖ iTarftt. 5 43. iptuarnT Ul Zeuer t rat'wentl. 0SStt3s NZ ,n Kort. 7 ;:ose: nd iswigsa Straö. 8 K JrOStkab und Vaftachuiel! .. S nfior ud S.'sld-krrss. 12 iasiu''ctl ?i:k. najk iblt St,. 13 ltUi:f Ltk, MtiO srt W,n . t Jrl,? nd ffrt Waq? ven' !S Vrru Srr. ?5i4ufett Ao r5 Cbn;3-.r So, und Äfft Str. 17 tat itt. uni S'.er Str. 13 iTTCT itt. TlClfltt Tf . 19 :5tr ur.s Ishn it. 123 loU S?. tiri5 cwStfi 5tt. 121 ilitama urÖ itJbcr.tt S. :2- Keni:n und Sieden! Str. Itt znde 5?r. unL.co:n rlr. Itl ZluiLinö-eSS,:d. ' 13Ö Serittat Zlv. u.?d SHt U Ul Älabama und ikomfon Skr 1X2 dam?tcn und Ächte St: I Ss2?Zk ve. nd Zehnte ?tr. tS rms Usk. ud D!aar Sit i kilawire d l'itSi'in 5tr. 1 Lt. Js? tr., r.; Ill:nei. 23 Pennsylsaria und Prett Ltr. '2ö H3. b. njrne tzsuj Sichre. 26 ihftirpci und tt. iait St: 77 giinell r.i r.iiiiar. Str. j. lÖsna5l3ani 5a. nd Hsme t ti jRi-.f.'Sjii und Curte Str. 213 lernujf und William 5tt. clg ?uz,,oan:a und Vichizan fit SU Jr.ÄtJ und Herde Str. 31 g-'fcU! Äv. und Z?.tchtgan Sr. ttendut". nd Wa!nut St:. 84 Saltrsrotj und f trment Xz. E Stsk , Ar Hsrt tr. SS J-adisna ttt. und St. llar N 7 Statt sjoVru.. 8U!c und zrd lt. V tttttflan und Sgnei 9it SU ETt und alnut tr. J1S 5 und trat Str. 314 Siebente ud .ikd t. 41 sZ'.ngt??. nge Bet ti. 42 S8t5i5crf und Sa'SiNjitCrt t C5 5ti0ttri und -iter- ?Ät Ät. 5 i;rib;su ini ?3a'r4t3i tu 48 J2:ö' vü) rjiv Zk. 47 lenrerl u;1- öatiiwct.-n it. iifcg-xn'i iic:!3)jU. U 3r.;ia?!)i. 415 lVtflouri unl wiirlant Sn. 4iÄ BifllfUsiii t'-ni SRai ix 413 ,T3uf3r.'4 ???k 421 I. y. i E. -U2.i iiift. ' 4i3 jafant s?Uia. ;i JI-s. undk?r!Z Stt. 62 ZLinsis und koui'vZ St, SS i.fi unt tfeiari? S-it. - M 2911 und Soxtd Str. Tenneffe und s:z'.s S.t S7 Ulan und As Str. 5L dUsn Sie. unds?rti Stx. S9 -adUs ckv. u Tuns Sd 2 Se und oSsood e.tr. iiz entuck, Zts.r.nd Ätn.h 514 Union und iflorrii Stk S1 3Iinot und Äan'a S 817 Kotril und lacotZi Str. 1 Cftuj nah Deiasar Str. S2 Pennsylvania und Lsuistan, Str 63 Telamar und LikTatt? Str. 4 Oft und Velar:, Str. ' üadama and Btrgtana Sv. 57 Vtrzmta v. und Sradli? Lk, 6 Oft und Sodurn S,:. . SS Psns?Iant, Str. und adt?k 112 McSernin und Dougkett, Str. 71' Lirgtnla Ao. na? Huron Str. 7? Oft und Scrgts Str. Ti Sashlngton und Cent Str. 74 ton und eorgia Str. 7SZoreft S?e.und Ptn. 7 Gruon und ate Str. ...... 7 trgn.s 4?e. ud DtZsn. "9 4Ut$erftvr und Dl2on. 71 Sxru: und Srosrekt Str. 715 ZgMö Kr. t-nd zur! Sti. 714 iZraaz end Ol'.v Str. Ns 5?'..d eechir Str. tt t Jersey Str. Wsshinzt ud Dlar, St SS OU und crl Str. . V4 tm z)o:t und Dsvtdlon St: 5 Tsub'k.lMen.'knnatt. er. Scaaleu Srsenat. i DrieaUl and J3altlagtoa tt 4 irnvtit AeZngn.jl. 412 ;:. S slzuch'Sli. Ost ZS,ldi"t,nftrß, td Llurtet und odl Str. Stt Oi uns H?rz Ltt S ryland ah erdta Str. iriöian nn eorgia Strad. Vr!rzat'S?z,,sl. Und Kaen ro-.eiertol. zweiter Llr. 3-S "?iflnal itr ,utr-liucf. 8z,ei SrzlSgei Tkeutr au. . rt ?AWtrui td. Ktts 4lZe, 13 u;r Mittags
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Alls der Gluöstvogc.
Roman von Vernhard Freu. (Fortsedung. Crinc ctuirtc spater langte er mt frrn Arzt auf eern Vabnl'of an ; er hatte demselben unterwegs in allgemeine:? Umrissen den Sachverbalt Angegeben und dieser ihm dagegen die Mitteilung gemacht, ' dan ihn MarcelS heftiges (5rkranken keineswegs überrasche : er habe ihn itt letzter Zeit stets fieberhaft erregt und gegen früher auffallend verändert gö' stben. cö sei kein Zweifel, daß sich die Krankbeit bereits seit längerer Zeit in ihm vorbereitet habe durch die letzten (5retgnisse endlich zum Ausbruch gekommen sc. Der glänzend erleuchtete Bahnhof war wenig besucht. Nur vrlnzelte Paare schritten in den Gänzsnaus und ab. und eine kleine 'Gruppe umstänö den Schalter,.vohin jetzt auch der .Äictler seine Schritte lenkte. Gerhard. Von zwei Seiten kam der Nuf, und während er in zärtlichglücklichcn Tone Katharina !" rief und daZ junge Madchcn, unbekümmett uni die Anwesen den, an sich zog, hörte er ein leises, halb unterdrückte Schluchzen und sah an seiner andern Seite, eine dunkel gekleidete kleine, gebeugte Frauengestalt stehen, die beide Hände vor das (:slcht gedrückt hatte. Mutter, meine li.be liebe Mutter ! Wober bist du gekommen ? Und wie du weinst ! Kannst tu wissen ? Was du vorhast, ja. mein Sohn, ja. das wdjj ich ! Den Brief, der halb angefangen, an mich gerichtet, auf deinem Ti sche lag du wolltest ihn wohl verbergen, einschließen und hast es in dir neuen Auf regung vergessen. Aber tvenn es wahr ist. was darin sla.ld . Still, liebste Mutter, still, um Got teswillen nicht jetzt nicht hier ! Sieh, hier ist meine geliebte Braut, meine Katharina sie will mit mir kom men Das süße Gesicht, daö die alte Frau so oft auf dem Bilde der verfolgten Chri sten" bewundert halte.sahinsieder mag! schen Beleuchtung an, demüthig flehenv, ;roße Thränen in den Augen, und neigte ich dann über ihre Hand wieder und wie er. Wollen Sie versuchen, mich lieb zu baben? . - O, mein Kind, mein schönes, geliebtes Kind, vielleicht gelingt es Ihnen, was ich alte Mutter nicht vermagihn ab.-.ubrin gen von dem schrecklichen, sündhaftenBor' haben, sein Leben zu schützen, das ich von ihm erbcttcln loill, und sollte ich auf mei n.'n Kniee u Gerhard und Katharina hatten die alte Frau i: die Arme genom.men,.sie küßten ihr die Thränen von den Wangen und beschwichtigten ibre fassungSlöse Angst, die das junge Mädchen ipvhlu deuten verstand, denn ihr liebliches Gesicht war leichenblaß geworden und ibre ganze Gestalt zitterte wie im Kramps, wahrend sie in tröstenden Tönen bat und beruhigte. Zur Zückkch? in ihre Wohnung war Mut ter Palmer durch nichts zu betveen, sie wellte bei ihrem Sohne bleiben, ihn nicht eine Minute aus den Augen verlieren so und. nur so. trenn sie ihn gesund und unversehrt vor sich hatte, konnte sie die todtliche Angst, die sie erfaßt, einizerma ßen zun'lckdrärgen. Auf dein Perron glaubte Gerhard für einen Augenblick die Gestalt des Herrn von Marburg wahrzunehmen, .doch war die Erscheinung zu flüchtig.' ?cun brauste der Bahnzug in die heute rasch hereinbrechende Dunkelheit. Der Arzt, welcher nur zu gut die Gemüths Verfassung seiner Begleiter ahnte und sich sagen konnte, daß sie sich glücklich schätzen würden, allein zu sein, hatte darauf bestanden, in einen Schlafwagen, zu ge hen. Er behauptete, von zwei durchwach ten Nachten übermüdet zu sein und drin gend einige Stunden der 3whe zu bedür fen, uni so besser würde er spater im Stande sein, seine Pflicht bei dem Pa tienten, der seiner wartete, zu thun. So waren.denn die drei Menschen, duz einander so viel zu sagen hatten, allein. Zu Anfang wurde wenig gesprochen, Ka tharinaS Haupt lag an ihres Gerhards Brust, ihre Hand in der der alten Frau, die nicht müde wurde, in bewundernde! Zärtlichkeit das junge, liebreizende Ge sicht anzustaunen. Draußen flogen schat tenhaft dämmernde Umrisse bitzgeschwiml vorüber und daS kleine Lämpchen im Wagen, durch ein blaues Tuch gedämpft leuchtete in stetigem Schein. Nach und nach schwand das Schweb gen. Katharina begann mit ihrer fü Yen, leisen Stimme zu sprechen, sie ge, stand auf Gerhards Frage, daß sie einen sehr heftigen Auftritt mit. ihrer Mutter gehabt, die sich irrem Neiseplan aufs Entschiedenste widersetzt, ja, sogar ihre gank mütterliche Autorität aufbietend, ihr die Ausführung desselben streng untersagt hatte. Ich bin gegen ihren Willen gegangen, schloß sie, und ich fürchte, sie wnd mu diese eigenmächtige Handlungsweise n'u vergessen. Und doch wußte ich sofort, was meine Pflicht, nein, mein Recht war, als ich deine Zeilen lag. Bei dir nur ist fortan mein Platz, zu dir gehöre ich in Glück und Leid du wolltest, ics ahne, ich weiß es, dein Leben um meinet. willen aufs Spiel setzen, und ich sollt, feig und klein vor dem Urtheil ier Well zurückschrecken und dich allein so Schivö. res ertragen lassennur weil es sich nicht sancki'', daß ich mit dir ging. Die alte Frau neigte sich über ne .uni küßte gerührt ihre Stirn. Ja, Sie thaten recht, mein theure! jZind, und ich selbst will Sie vertheidi gen, will Irr handeln vor aller Weü vertreten und sagen, daß die Mutter Jh res Verlobten Sie begleitete. Nu, aber sagt nur, erzählt nur, wie es lam daß ihr euch fandet und liebtet Gott, mein Gott, ich hätte es doch gleich merket müssen, mein Gerhard, daß du daS schön Mädchen liebtest, das du in deinen ,,ver solgten Christen" verewigtest ! Und wü geschickt er mir auswich, als ich ihn damals fragte ! Jetzt beichtet mir nur bei de, beichtet der alten Mutter! .' Für die Liebenden konnte es keine bef sere Aufgabe aeben. Veraessen ftaxÄP
rraurlge Anlak, der jie zu dieser nachtli chcn Fahrt zusammeieführt, vergesset das drohende Bcrhängniß, daö Gerhart selbst hcrausbeschworen und daS imma noch drohend über ihm schwebte son ncnhell, in rosigem ' Licht, tauchte ihr, jüngste Vergangenheit vor ihnen auf Bild reihte sich an Bild, sie waren wie der auf dem Ball des Herrn von Heins dorff, dann bei Frau Adele Osten, sie trä fen einander au? der Straße, sie tausch ttn Wort und Blick, sie ainycn zusam men über den im Mondlicht. schlummern den Marienplay ach, wo blieb nun al ihre Sorge und'Änzst 'i Weißt du noch?' und b.'iinnst du dich V ging es unauf hörlich bifl und her, und dazwischen eil zärtlicher Blick, ein Händcdruck. ein ver jtoblcncr Zuß ! t " Äucb die alte Frau wurde ruhiger an gcsichtS dieses brörtlicfjcn Glu'ckS ! Qt war ja nicht ar.d.r .rglich Gerhari mußte dieses cntZevlich Duell aufgeben U'.m cr dies Mdchcn f:in. eigen nannte Sie batte das Her; der Mutter im Sturn fewonnen-ja, so"mnßre ihres Gerhard! Frau sein lieblich, schön und klüg. mi einem liebevollen, furchtloselr Herzen sie war wie für ihn geschaffen ! Wie si jetzt von ibrcr Kindheit, ihren fxühestei Jugendjabrcn sprack, obne ein Wort de Anklage, des BonvursS für ihre Mutter nur einfach berichtend von dem glänze den, unruhigen Reiseleben, ihrer ganzli chen Heimatblosigkeit. ihrem ungestillt Sehnen nach . nutzbringender Thätigkei da kam "ein tiefes Erbarmen übe Frau Palmer, und sie gelobte cS ii selbst, mit einem stummfeierlichenSchwu? diesem jungen Wesen das die schönster Jugendjahre die wahre, echte Liebe ent behrt, eine treue Mutter zu sein ! Ger bards weifte Blume sollte sich wunder schön entfalten im Sonnenschein, seine reichen Liebe, das war .sicher, denn wi, strahlten seine Auaen, wie war er bered und zärtlich, wie besorgt um seine zart Blüthe und liebevoll für sie bedacht ! So schwanden Stunden aber für di drei in Liebe verbundenen Menschen hatt die Zeit Flügel. C" Da huschten draußen Lichter vorbe Signalpfeifen schrillten, mit gellenden Ton strömte der Dampf aus der Zu stand. Gerhard hatte sich rasch orientirt, un) es war ihm alsbald gelungen, einen leich ten Wagen aufzutreiden) Hand inHan! sitzend, bleich und erregt, erwarteten di beiden Frauen seine Rückkehr und athme ten erst dann wieder auf, als sie all drei mit dem Arzt in dem raschen, klei nen Gefährt die Landstraße herunterfuh ren. Die kurze Juninacht wollte bereits ent weichen, eine schattenhafte lichtgrau Dämmerung umspann die Landschaft, ' wehte den Fahrenden kühl ins Gesicht wie nabende iorgenschauer, hier und di wurde ln einem Gehöft ein erster Hah nenschr.i laut oder ein Hofhund fchlvj knurrend an. Wie eme schwarze Wan! starr rc das Gebirge ihnen entgegen, un. weiln die Peitsche des Kutschers einma zufallig die tiefer hängenden Baulnäst, berührte, rieselten kalte Tropfenfchauer. die der letzte Regel: gebracht, aus bei Laubmassen herab. Allgemach ward es hell und heller, di, erste Lerche stieg trillernd auf, ein lichte! Streif dämmerte im Osten auf, dem ei sanit ronacr Scl'eut folgte, der sich all' mählig wie ein. Nordlicht weiter und weiter verbreitete. Wie feurige Pfeile bebte und .zu.ütt es hinter dieser rosigen Wand, wurde getadelt erglühte in dunklem Roth ii,'.o kann stieg majestätisch langsam der onnenball empor und überschüttete div' euvack ende Erde mit einer blenden den Lichtsluth. Durch i Seele der drei Menschen zog .ie abnungsvolle Frage : Was wird die 'i on '.e d.'k.e'.lchtkn, wenn se zum andern mal aufgebt? Je näher sie ihrem Ziel kamen, desto mehr wuchs ihre innere Er regung, so sehr jedes von ihnen bestrebt war, sie den andern u verbergen. Selbst Gerhard bedürfte scrner ganzen Selbst beherrschung, um wenigstens mit einem Anschein von Ruhe über andere Dinge .svrechen zu .können. Er hielt die Hand seiner Braut fest in der sei nen und sah ihr von Zeit zu Zeit tief in die Augen.
Nach einem hastigen Pserdewechlet 8 ing die Fahrt wieder rascher von statten; ie Luft erwärmte sich, ein blauer Him mel lachte nieder, aus den Dorfhäusern stiegen krause Rauchwolkchen auf, die Bewohner nahmen ihre Beschäftigungen auf. Zuweilen war es den dreien, als hörten sie hinter sich Räderrollen und Peitschenknall, und jeder dachte an Herrn von Marburg, aber keiner sprach darüber. sForttttzung folgt ) Kreuzdorn. 9l:nun von 0. lodert. 1. Ein einstimmiger Ruf der Bewunderung kam über die Lippen sämmtlicher Reifenden, die das lange Boot in sich aufgenommen, als es, von den kräftigen nackten Armen der. Fischer geführt, mit Macht aus der schmalen 'Bucht in das tiefgrüne Wasser des Königssecs hineinschoß. : Zauberbaft und überwältigend war der Anblick! Weiße, schwindelnde Felsen rechtö, links, gradeaus, von deren Gestein das grelle Sonnenlichts nur.noch schärfer ab prallte und deren Konturen sich schroff und gewaltig in machtigen Umrissen von dem wolkenlos blauen Himmel abhoben. Gleich einem versteinerten Meer .in sei ner Unregelmäßigkeit dehnten sich nackte Felsen, von denen brausend ein Gießbach in die Tiefe stürzte und sich der schwin delnde'Pfad des . Gemsenjägers abzeich nete. - Alles majestätisch, roßcrrtig, er drückend ! lind in diesen steinernen Ar men der tsefgrüne, fast schwärzliche See, auf dessen Oberfläche tausend Sonnen Mmmchen hüpften, während, die Tiefe unergründlich, unausdenkbar sich den Blicken entzog. Boote schössen vorüber hin- Schüsse weckten das Echo der Berge, helleö Lachen, Singen, Jauchzen ertönte, mid dennoch blieb die Majestät des Schweigens unzerstörbar, die über diesem Stückchen Erde in voller Erhabenheit aus gebreiterlag. ' Die Mischen, waren zu winzig um
in diese Natur Leben h ine lnzui ragen ; es lag etwas in ihr, das nicht ausgesprochen, nur empfunden werden konnte, und auch das nicht einmal von As len. Im Boot hatte man es bereits überwunden. Der lange Scitcnsitz war von einer fröhlichen Gesellschaft Salzburgcr eingenommen, die, von einem guten Frühstück kommend, in der besten Laune waren und einander in Witzen überboten. Ihnen gegenüber sah ein Norddeutscher mit Frau und Tochter und ein Jung ling in der kleidsamen Tracht der Aelpler, in der cr jedoch wie zu einem Mas kcnscherz steckte und deren einzelne Vesiandtheile ihre Abstammung aus irgend einem fasbionablcn Laden irgend einer Residenz nur zu sehr verriethen. Ihr Träger kam sich unwidersteblich darin vor, das sah man an der Art, wie er den Hut mit der Spielhahnfeder aufs Ohr gedrückt hatte und den Blicken, mit denen cr seine Reisegesellschaft mu stcrte. Den schmalen Quersitz neben ihm, das ganze Panorama des SeeS vor sich, saßen noch zw.'i Personen, offenbar aber auch nicht zu einander gehörend ; eine Dame und ernHerr. . Erstere machte unleugbar einen elcganten, ja sogar distinuirten Eindruck, und hatte dadurch bereits die Aufmerk samkeit deS Kostümirten.auf sich gelenkt, ohne daß sie eS: bemerkte. Das klein karrirte, graue Reiseklcid war zwar sehr einfach, nach Art der .Hcrrenröcke gemacht, dem auch nicht die marineblaue, mit großer Perle geschmückte Herrenkra vatte fehlte. Ein niedriger.kleiner Hut mit dunkelblauem Neiseschleier.der knapp über dasGesicht gespannt, an der Seite zu einer großen Schleife gebunden war, eine Umhängetasche von Juchtenleder und lange schwedische Handschuhe vervollstän digten ihre Toilette. Sie achtete garnicht auf die 3!eisegesellschaft, mit der der Zufall sie zusammengeführt, sondern schien nur Augen für ihre großartige Umgebung zu haben, während heimlich und öffentlich mancher Blick zu ihr hin übcrslog. Es war eines jener Gesichter, die un wieerstehlich anziehen und feffcln, ohne von regelmäßiger Schönheit zu sein, und da Haar, das wie Bronze glänzte, war das einzig Markante an ihr. Die Haut des Gesichts perlmutterartig weiß und glatt, doch fast ohne jegliche ököthe, und die Augen, die sich auf die Berge gerich tet hatten, groß,' grau, von unergründlicher Tiefe, und zu . dem eigenartigen Haar mit langen, dunklen Wimpern umsäumt. Aus ihrem Gesicht lag ein Zug von Härte, und die kleine Falte zwischen den Brauen trug nicht dazu bei, ihn 'u verwischen. Außerdem prägte sich ;n der Haltung, in jeder Bc wegung der hohen, schlanken Gestalt ein Hauch von Reserve und Zurückhaltung aus, der es nicht leicht machte, sich der Dame auf irgend eine Weise zu nä Hern. Der ihr zrr Seite Sitzende war ein Mann vielleicht Ausgangs der dreißig, eine große, hünenhafte gestalt mit charakteristischem Kopf, der aber auch das Gepräge des Ernstes trug. Ein kurz ge haltener, dunkelblonder Bollbart verbarg die untere Partie des Gesichts fast ganz, die Nase war kühn und eigenartig ge-
.schnitten, und in den Augen von klarem Braun lag ein seltsam konzentnrterAusdruck, als sei cr gewohnt, viel und tief zu denken. Auch er war elegant, wenn schon in jener bequemen Art gekleidet, die zum Reisen unerläßlich ist, und gehörte zu den Menschen, nach denen man sich unwillkürlich umsieht, wenn man ihnen begegnct. . Das sah man schon an der Reiscgesellschaft, denn so wie die Dame die Äugen der Herren, so zog er die-Blicke der Da men auf sich, die sich sogar ;u einigen geflüsterten Bemerkungen verstiegen, und sonderbarer .Weise nahmen eben nur die se Beiden, die die ökeugicr der Andern erregten, absolut keine Notiz von einander, obgleich sie so dicht zusammensaßen, daß ein Schwanken des Kahnes eine ge genscitige' Berührung init sich bringen mußte. - Wie sie e,npor zu den Felsen, so sah er hinab in das grüne Wasser, das gehcimnißvoll sogar die.Ruder. der Fischer verhüllte. Ihre Seelen waren offenbar nur mit dem Eindruck der großartigen Scenerie beschäftigt, ohne sich durch das laute Lachen und Schwatzen der Ucbrigcn stö ren zu lassen. Der Kahn stieß, an die schmale Land zunge, die den Obersce vom Königssee trennt und die 3!eiscnden stiegen aus, um auch diesen zu betrachten. Man hatte in zwischen .Bekanntschaft mit einander gemacht, mit Ausschluß der beidenSchweigsamen, und ging plaudernd und' in Grip ven vorwärts. . Die Dame stieg zuletzt an das Land. Mit graziöser, schneller Bewegung sprang sie leicht an das Ufer, ohne auf die stützende Hand des Schiffers zu warten, und als sie so mit elastischen Schritten die kurze Strecke zurücklegte, hatte ihr Äiach bar zum ersten 'Mal seine Augen auf sie . gerichtet und folgte ihren Bewegunflen. Sie schien ergriffen von der Akelancholie des Ortes, die sich fast lähmend auf den Beschauer legt, und ließ ihr Auge uner müdlich hin und her schweifen,-während sie so nahe an das Ufer trat, da die Spitze des zierlichen Stiefels vom Wasser berührt wurde. Die Anderen hatten sich auf die gro ßen Steine gelagert, die am Ufer über all herumlagen, und ließen in ihrer Art ihrer Umgebung - auch alle Aufmerksamkeit widerfahren.' Das junge Mädchen ging Blumen suchend uinher, immer in nächster Nähe des' Kostümirten, und die ser saß, malerisch ein karrirtes Plaid über die Schulter geworfen, mit hochgezogenen Beinen auf einem Felsblock und theilte seine Aufmerksamkeit gcwlsscnhaft.'jwisehen der Natur, der kleinen, ftr-fot, die soeben mit einem Schreckensruf von einem wackligen Stein h'erabsprallg, und der unbeweglichen, schweigenden Erschei nung der Fremden, die in ihrer sichern Selbstständigkeit und Ruhe' unnahbar . schien. .Ueber den blühenden Blumen deS klei nen Streifen Landes niiegte sich ein gel ber Schmetterling im Sonnenschein. Die Äugender Dame- folgten ihm Minuten läng in' träumerischem Verlorensein. Er war gefangen trotz aller Freiheit, mußte auf dem kleinen, nur wenia Füh
großen ande, 'das ihn geboren, auch sterben. denn das 2Lasser rechts und links, di? bimmclhohen Berge verhindcrten jeden weiteren Fluq. und dennoch gaukette er so fröhlich durch den Blüthenduft, als sei Alle:- ;ii was er nur begebren konnte.
D:c beider. Solburgerinnen vlauder- j ren iciK miteinander. Gieb mir zu, Pauline,. daß es ebenso auffallend, wie unpassend ist, als Dame so allein itt der Welt herum ZU reisen, ich habe es auck noch niemals gesehen," sagte jetzt die Eine und warf einen mißbilligenden Blick auf die Ein sain'e. Was wird es denn auch sein, trotz des j vornehmen 'Airs, das sie sich giebt," er widerte die Andere verächtlich. Dadurch aber meint sie uns Sand in die Augen streuen zu können; anstatt freundlich und höflich mit uns zu sprechen, sich uns bescheiden anzuschließen, thut , als ob wir gar nicht vorhanden wä ren. Sie traut unserem scharfen Blick nicht recht; aber ihr Kleid sitzt prächtig, keine einzige Falte, ich wünschte, meine Schneiderin verstände es nur halb so." Wir würden doch niemals ähnlich aussehen, meine Liebe ; uns anständigen Frauen gelingt es nicht, überall hervor zustechen, und ich muß gestehen, ich wünschte es auch nicht, ich" sie wandte sich zufällig um und blickte in die Augen des schweigsamen Reisenden, der vorhin der Nachbar der Dame gewesen: Etwaö verwirrt hielt sie inne, es leuchtete ihr ein unverhüllter Ausdruck deS Sar kasmus daraus entgegen, als ob er ihre Koiiversation mit angehört und bespöt tele. Daö war allerdings geschehen, und der Fremde wandte sich mit einem eigentbüm lichen Gesicht zur Seite, um nun auch mit etwas größerem Interesse seine Blicke auf die Danre zu richten. ES war wahr, sie reiste allein, das mochte auffallend sein; aber konnten denn nicht besondere Motive zu Grunde liegen? Und daß ihr Kleid elegant gearbeitet war, den schönen Wuchs ihrer Figur in ein vortheilhafteres Licht setzte, mein Gott, darin lag doch kein Verbrechen; und Haupt sächlich blieb 1)as der Grund, der die bö sen Zungen herausgefordert hatte. Ein flüchtiges Lächeln glitt zuerst über sein Gesicht, dann aber versinsterte es sich, in dem er dachte : Muß denn Alles im Leben durch den Klatsch begeifert werden ? Ist es ganz unmöglich, ein Stückchen Erd5 zu sinden, auf dem der Neid nicht gedeiht, wo ein Nkensch dem alideren. Duldung 'entgegenbringt; oder bleibt sich die ganze SchaPfung so lange gleich, so lange es Menschen in ihr giebt V Inzwischen war die Scenerie ein wenig verändert. Der Kostümirte hatte seine Stellung aufgegeben und eine Hand voll Blu men bewies, tvomit er sich beschäftigt hatte.' Diesen Strauß in der Hand, trat er auf die Dame zu und ihr denselben darreichend, sagte er in der süfsisanten Art, die schon sein Acußeres kcnnzeichnete : Mein Fräulein, gestatten Sie mir, Jhnen diese eigenhändig gepflücktenBlumen zu überreichen, z-ar Erinnerung an die herrliche Natur, die wir heute mit einander genoffen haben !" Bei der unerwarteten Anrede wich die Dame etwas erschrocken, mehr noch erstaunt zurück, über ihr Gesicht legte sich ein Zug abweisender Kuhle und sie entgegne te, ohne die Hand zu heben : . ,,Jhre Aufmerksamkeit überrascht mich, mein Herr." O bitte, nehmen Sie ungenirt," drängte er. Es sott ja keine Erinnerung an den Geber, nur an den Ort hier sein, ich denke, das kennten Sie'immer wagcn. Die Falte zwischen den feinen Brauen der Dame grub sich tiefer. Das versteht sich von selbst," sagte sie leichthin, und wie um weiteren Wor ten zu entgegnen, nahm sie die Blumen lässig in die Hand. Ich danke Jhnen." Damit wandte sie sich jetzt in einer Art von ihm ab, die nur zu deutlich be wies, sie betrachte ihr Gespräch als beendet und blickte wieder auf den See hinaus. ' sffort'etzuva so'ctt.) Was Diejenigen sagen. die an Rheumatismus und Neuralgie gelitten haben. La n si n g.Ji,.. lg. Axnl l8S. ..Athlsphoros tat mir gut gctdan. Ich muß et Flasche rason stet an Hanv taten, da mein Rhe iakimu chrcni scher Natur R; und wen ti auch kein völlige Heilung bcirirkr, so hak ti mir wenig stens skbr große Erlciterunz rerschaffr rettbalb ich tasseide v?tl emxftt)Ien kann.- Jas. Lrmeröbach. Frau John D. Nutlinz. North Ereek. N. Y.. schreibt: ..Ich habe m!zlopsoroZ in einer An,adl von Källeu den itronisitem Nbeumatiimu mit rcunrer?olleut Erfolge angkwandt. Ich glade, er, 9UQii)t)oraf träre ich ein Krüppel." Celche Zeugnisse, welche sazen, waS aethan bat, sind d:r beste BetreiZ für daZ, fcal 3 füe feie thun rolrd. Frau I. Nelson Jordcn von EllZwortb, Me., schreibt: ,.Ta ich ein Ja!?r lang stwer an Nbeumatlsmu und Neuralaie gelitten, vrriuchte ich ttdldarol. Ich bade fast eine ganze Zlascl'e genemme nd ti tat rrid) gestärkt und mir ein eigenkdümliche Eefütl, te sendtrt ttn Äo?fe rerschaffk; ber t?in ich zuerst die Medizin genommen bäk: und tann aufgefordert werten wäre, für dieselbe $50.00 in bezahlen, würd ich mich nicht äcireizert dadcn. Ich muß mebr da ren taden. i'Uin Ä?kar.n unö meine alte Mutter selten dasselbe auch nedmen." Wenn Sie tblal'lioroS rncbt in Ihrer Apotheke er. ' halten können, werden wir Abnen, nach Empfang dei regulären Preises ein Tcliar per Flasche danelb per Ervreft franco zuienden. Wir seden ti lieber, wenn Sie tS von Ibrcm Zivotk'cker kamen, aber wenn er dasselbe !H führt, lancn ü sich ntt überreden, tttm Andere zu vis5cn. sondern bcsteUen Sie so sert bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Sir.. Sdew Aork. , Conrfc House Msisch-MsviM von Fritz BSttchcr, 1. .SÜNaWzlinl,.
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Eisenbahn Zcit Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzllge in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1554. Ckdelaud, Columbut, Kiuewuatt nnb Indt napolig Siseudah? (Ve kir.) klbgauz: Ankunft: y tr f.. 6 tS B 1 1 fft 2 t tfla 6.0 ra rnnoeno ..., 0 e Da 9 S tj .,g. j'n II fj.io .10 I nderssn 2.W ?I)X.- 7 15 w , 3 ta 9x bM Xu 8 3 oshen i5ä a I R et 8 t-10.55 ftm WaBtecob Didisios. t. C. . and 3. gang UgUch S.ldv. I lliAO Dn I UgUch. JtOm 103 Ba 1.00 Ca 3. 1A5 flm Uglich. b&) toalia in-3sM 11.15 21 ! X" j 3.30 Rat I usw. 1 7 19 m 1 VMburg, Clueiuuatt tc t. Loutt ileubahn VVSVV .ich am, X täglich 4. V I fitnom eonnt . V.ch 5 t aug P ö O ncnnenonni.l0.41Ea 9t tö glich HJ7 e ug. eottntag 4.00 N VVWV r tgUchh.. Xrn Dauton 9 aukg 6ant 4.65 Bm U ttj Ul. vnnkaa, .... 4 N v ru KV i tigl'ch 10 X Da,tn 9i ul. iOJ0B Chicago Konte dta Kokomo. hica. Schnell. Jd' A Lou. l8 tag....... 11.15 Schnell,,... 3.5 B ha,rxrZ.iiM I Jndpl'I Leu. I irtct SJ8 Km Vaudalia Line. nilltralR .... 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