Indiana Tribüne, Volume 8, Number 168, Indianapolis, Marion County, 6 March 1885 — Page 3
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lilfi denen, die fi-i selbst helfen. Die Natur tvtl Kräuter zur Heilung mensäilicker Uebel itfföajffn und die medizknischc Wissenschaft l.it ihre heilenden Kräfte, soie die zur 5?eältizung der Krankbeiten nc'chiaen Comdir.aiintcn erkannt. TaS Resultat dieser Entkekunzcn und Combinationen ist Y1ISHLEB?! llVll ra ysTiis veit vielen Jahren ist eö in schweren Tyillen ren Nieren und Ltberkrankhkiten, Äal' aria, Dysoepsie, UnVkrdauIichkeit, Schwache, Mattigkeit ete. geprüft worden und hat stets Hife und Heilung verschafft. Tausende ren Zeugnissen sind dafür auögcsieUk worden und daSÄittclistsrbeliett. I. C. eteilldkiser, Superintendent keli:a?i Ss., Pa., HosxualS, f$rtiit: ..Ich wandte ti in eir.sr groß? Iail den FäZen ?a Is?e?fie. Nieren.Krantbkit. ierdeflirerten, Rdru rcutürnui. A:dma und ccr:feln an snd unfträertr lich mit den teea Resultaten." ?. pgffNa, vsn Girclci3e, C. Ui' ..Hierdurch fcet'ieinUe !i. tag iö an siteiientera Steter litt tinb tur tet (jjttrau einer Rias ve i'Cif fcler'l Äräutfr Bltier vllnändiz furtrt tcurte." . 5Nlski!er Aerd DMers Co. öl'i Commerce Str., Philadelphia. yixltx'i an jtncirntr S2cnn2ljniS ich löst k sey. üvNch. JI&IRR ZU kurZ'öe n;i5 bkAt öadu ach Ijnisville, N&ahville. Menipliis, Chat tnoos Atlanta, Savairnah, JackHOßvüle. Mobilt and Sew Orleans. Gl ist vorteilhaft wr Paffagi' nach den Süden, ine direkte Route zu aehmen. yalaü, Scklaf. und Par!srWaaen zwische, Cieags oud fcjutlt'Ue cn' St Lon jnvl LniZdiZIe oh Wageowesel, Corissrt. SchoelligkeU cnb Sicherhen bietedie .Jeff du eile ,vd?rlÄsgk 1. 181. &. D. N. IX. Ll. Dcring?, . ssiftent ienral PaIasiee.Ugent, s?ds5.E. 53a;;iniUjr und JZinoU Str., Jndrl K. W McKenna. Superin tentfent. MWB MMW W MM MMMMIMB Fener-Alarm-Vignale. 4 1'enn'vic .rtj uola;(et. 5 SäusutuarttfT ttf: T?r? e.-,t. 0tBtt:!ie und Jlfo ?7k. 7 ?:ccel ue itiijan 5t:j. S ?eo 3r'v viaB un? Csr'auiett ISinß ur. Soi i5:ri. 12 flii5u3t:8 Sre. na$ iJjiU lr. T3 TitU3:t Zs.i Äae ü 1 Uiirr u:t Zci! Saani ,?' lö Per tu. u'- l5u4?ittS re 1 Äiu'-tu'.r üs.uni Ü.'j 17 it ao;.ur.3 3:t:!er Sir. lS Sitrorrj Z:. ai 2la!:tt 19 ä:c?i ur Str. 12? Ztlif. izt. un futer,! f i: 2i Zlladsm unS Eiettr.t tf. 525 Esr.Siai- uni ?ikder:e :. Vii and: tr.unsviincc: Äs 417 eune2ung.Sdt!i,. 113 euint I?s. ur. Z$tt itx 31 auiiwa u5'jrt:!n ir rt:tsT?i;Ti -;s::f ti UsStje f.ce. unft jeTtle 5tr 115 Hm nnd leUujjr Sei lVi CfU-cr rv. Wt$:?an t:. n st. ;3 stt., ns;e iZ'v'.z. S Pen.i'vlva'a uxi j:att St!. 25 S!s. 5. cknziük jufs Sechste, mS .a1 i1ifr'fsi U 'd 5t. Älair ST ?ainoll und UiSizin 5t.'. S?nnj?Inia Ätr. und H!?e Ar 3i N'lrrt v-s eteue 5t:. 213 lei'reTi und öiS'.u.r. tu! SU enn',I?ai2 uui N'.chigan et: iU ia:i yn j Heldktt Str. 31 Jndt'? St. uni ilichisui Str. Kl ftnicr und Bcinu: Str. rA ta'AlsxrAi und Seraant f , tS öafe kB ec Vot! itr. JnLln te. und St. tot Stk n 5ta6tcrfsitaldZ lote uns Sti. ü iSltcar. uns 5 et; tll Eid und Salnu: 11. 315 3ft un Dritte tr. 31t SUtentc un Howztd Str. 41 LasZinztsn, i:a5e Best til. 4Z Se,ßevorf und SZasngto Zi 43 Niffoun ?:d -ste )srk Str. 45 ertdiau und Sash!.:ton Sr. 4 ZZ'noi und Oh: Str. 47 Semteflee und Wask'ngton St,, Vi Knzan'i1ioitu1r. 19 Inoianöla. 413 jMifleun n& iatisti 5:t 13 isftskrrr tü? Vsds!'5 5. C3 erznszn'Z V.k Hsu?. 451 Z. B. Q. Sisund .ou'e. 42 zsan flujs. 51 gtttpota und Sitxxil cu. 62 jatnotlund Wutfta.ia 5i. 58 und c?art? Str. 04 vft nd Soutz Sn. 66 tenueffe und erg: Str. 67 fftiridian und Aa, tt. U Kadtto Äe. nd srri Str. 59 -adi'on Äve. u Tunlo? St K2 WS und ockosk ,tr. S1Z Kentuck, Sve. und iktzxit. t 614 Qnton und täontl Elt 616 aituoiS und anZa 6 17 ,id nd DacvtaZ Str. II Ssuth na;c Xelatcaxe Str. 63 Peunsylvanta und Leutftan St, ?e!aare nd VicSarrg Str. Ost und Uclatt? Stt, S labama nd Lgtana See. 7 Virginia 0. und radktza t, e Oft und Sodurn Str. 9 Pennsylvania Str. und adison ,e. ll SSeÄtrnan und Dvuglzext, Str. 71 Virginia So, nklz Huron Str. Oft und Seorgia Str. 73 Lasingun und Snion Str. 74 ents nd eorgia er. 7S?reft ve. ud Pine. 76 IUsn und zttZ S!:. K Virginia. und Tillo. 79 letqer Sv. und Dillon. 71 Sxruc uns Prosxett Stt. 711 nghll s und fctturtt Stt. 714 Orange nd CUm Str. 115 CtjeU-J -nd ttchtk eu. tt IX I:i, Stt. SLckshiugto d Delasars Sir 8 Oft ad earl etr. M k Ml und Iidsn et: M IaudtueuRnJalt. er. Staate renai. N Orienlal und Washington Str 89 Mautn Stsitiignik. tt2 ilo.H chlauch.Hau. Ost ashigtkraie artet n die Str. U Odts und taton ttx üt Uar?!and nahe Meridian Str. 52 eridtan nnd eorgia Strafe. Vnvat, Signal. S-Vl Und J? arten wiedetbott, tKeiterUrni. 3-3 eignaHilr utr2nii. Set Sdl5ae, ffeuer au, tti Schlag, Druck ab. Llchttö. lZLi,Ut,gI.
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Nuf der Glttckstvoge.
5!oman dsn Bernhard Frei,. (Fortsedung. lieber ecttiWlchcnsce stand eine schwär ;e Wcttcr.v.'.d mit l'ellgölb gezackten Rändern. Wie wild iirn sich greifende Arme, wie drohend erhobene Finder, so ragten spit'.e Ausläufer bicr uno da in die lichtcrn Wölken. Träg und dunkel ruhte der finstere See des Gebirge) Umarmung, nur leise ivallend bewegte sich sein Wasser, wie ein Naubthier, das sich leise debnt und die Glieder zu regen beginnt, im Gefühl seiner langsan: cruenden Kraft. Einen Kahn will der Herr und b'lnilbcr nach Walchensce sct. ;n dieser Stund 'i Ja, ist denn der Herr so land frenid bier. daß er unsern See nicht kennt ? deiner gibt heut sin Boot her und sich selbst .dazu zum fahren, denn gradezu mit Willen versäusen wer hat dazu ust ? . .. .Hinüber will ich und mnjj ich! Mühsam nur sielen die Worte von des Redenden Lippen. . Ich kann rudern, das wißt .ihr, und fahre allein. Kommt das Boot zu Sä'aden ick will es ersetzenhier und hier ! ' So nehme der Herr in Gottesnamen meinen Äahn, rief ein blutjunger Vur sche mit stark geröthetem Gesicht, hab' so schon lang' d'raaf auslugt, ihn loszuwerden, und 's Geld kann i grad diese Tag gut brauchen. Ganz ist das Ding schon 'Aber klein, wie 'ne Nußschale ! Schämen sollst dich bis in den Hals hin ein, Äartl, so unerfahrene Stadtleut' zu mißbrauchen! Geld willst haben, ,ust heut 'i I weiß schon, warum ! Zum versaufen, zum Verknöcheln mit denen liederlichen Holzknechten, aber das Stück mit dem Kahn, das leid i net,so wahr (!r kam nicht weiter. Mit einem rohen Auflachen schob der Bursche ihn beiseite und ergrisf Mareel, der ungeduldig ein paar Schritte dem Ufer zu gethan hatte, beim Arm. Ereifert euch nicht, Wirth, 's bleibt wie's ist, und ihr, Herr, kommt mit mir, ich weis' euch den Nachen, und wenn ihr gut ru dern könnt, will ich nicht der Martl bei wenn ihr nicht noch heil 'nüber kommt, ehe der See losgeht ! Der Wirth wollte nacheilen, wollte warncn. zurückhalten, aber ängstliche Stimmen und Nufe aus dem Innern seines Haufes wurden laut, er hörte das jämmerliche Aufweinen eines seiner Kinder, und in der Befürchtung, es sei ein Unglück geschehen, wandte er dem See den Rücken und lief spornstreichs ins Haus zurück. Indessen hatte der junge Martl den Kahn losgekettet einen sehr kleinen, flachgebauten ötachen mit erhöhter Sitzbank für den - Rudernden der Wirth hatte Recht, viel bester als eine Nußschale war dies Fahrzeug nicht, und Ware sein Besitzer nicht, wie leider fast immer, stark angetrunken und Marcel von der furchtbaren Ueberanstrengung und der wühlenden innern Aufregung halb von Sinnen gewesen sie wären Wohl beide von ihrem vorhaben zurückgekommen. Mir cir.ci- trotzigen Gebärde strich der Bursche das empfangene Geld in der sla.chenHand ;u?amnien und lief: c-Z kli:igend in seine Tasche gleiten der helle Ton entlockte ihm ein wohlgefälliges Lächeln. während er die Ruder herdeizchleppte und einlegte, benieg Mareel die Sitzbank und griff nun mit lästigen Händen zu. In unhei::ilich.'m Z-euer glommen seine Au gen. unv seine Brust wogte stürmisch in stoßweisen Alh.'utzüzen. Martl l'atte immer noch die Hand in der Tai.i'e und klimperte mit dem Gelde halt umgewandt gab er dem Kahn d: nen kräftigen Stoß mit der Fuf;spitze. daß er ein tüchtiges Stück in den See hinein schwankte, dann drückte cr sich herausfor dernd den Spitzhut fester auf den Kopf, nickte triumphirend nach dem Wirthshaus hinüber und ging mit unsichern Schritten laut pfeifend nach der cntgc gengeseyten Richtung. Durch die Luft kam cS wie ein dum pfes Rollen die Berge ringsum nahmcn den Ton auf und sagten ihn einer dem andern wieder, daß er sich fortpflaw zend, von Kuppe ;u Kuppe ging, wie ein Losungswort, das im Kreise herumgcge den wird. Unruhiger schon hob und senkte sich der düstere See das Raub th.ier fühlt sich seiner Fesseln ledig, es kauert nieder und sefct an zum Sprung. jGrade über'Marccls Haupt stand die drohende Wetterwand ; es war ihm, als raubte er geborgen sein, sobald er aus ih rem unmittelbaren Bereich entflohen sei, und er ruderte aus allen Kräften, um dieS zu erreichen. .., c .r r.. Lt. e . r? li - eroopoetle oie Hleocrgiuiy jeinc starke? Wie auf Sturmessittigen flog d'er leichte Nachen über die leise gurgelnden Wellen es war, als hielten dieWassergeister in der Tiefe Zwiegespräch Über daS tollkahne Menschenkind, daö sich vorwitzig in ihren Bereich gewagt. Ich möchte wohl einmal den Walchen see in seiner entfesselten Wildheit sehen!" hatte er letzthin ui Erika gesaat, als sie ihm das wildschöne Schauspiel geschil' dert, und sie hatte ihn beschworen, die schlummernden Geister nicht zu wecken er hörte deutlich ihre Worte, er sah ihr süßes, schönes Kindergesicht, daS zärtliche Leuchten in ihren Augen ! Da fuhr in loderndem Zickzack der erste Blitz nieder, die dunkle Wolkenwand riß jählings von einander, und ein grausig schönes Licht flammte nieder in den kochcnden See. Wie einen Spielball faßte die näck'ste aufbäumende Welle den Na chen und schleuderte ihn vorwärts, aber nock faßten Marcels Hände fest die Ru der,' seine Füße stemmten sich mit aller Gewalt gegen den Boden des Kahns, cr wandte sich rücklvärtö und sah im fallen Lickt des Blitzes deutlich einen weißen Punct auf einer Anhöhe im Baumgrün gebettet liegen, dahin dabin ! Erika, Erika ! . Nach dsr blendenden Helle war nun tiefe, nachtdunkle Finsterniß geworden, nur der See sing an, weiß: Schaumkro nen zu zeigen, und spielend, wie gierige Zilngcn, leckten überschlagende Wellen dann und wann in das Boot. DaS Tiv sen in den Lüften verstärkte sich, mit höh lem Atbem fuhr, eine Windsbraut uUi
den See, und von den Äergen kam Hall auf Hall, Echo auf Echo. Wie jetzt eine mächtige Sturzwelle über das Boot hin. schlägt und Ma-rcel geblendet mit der Hand nach dem Gesicht greift, um sich das Wasser aus den Augen zu wischen, wird ihm das eine Ruder entrisien und er sieht es wie ein Strohhälmchen davonwirbeln. Aufre-Ht stehend, das übriggebliebene Ruder in beiden Händen haltend, lenkt er den Nachen, mit den bren nendcn Augen unverwandt auf den Punct starrend, wo das Haus stehen muß, denn er sieht es nicht, kann es nicht sehen, um ihn ist tiefe Nach! ! Ein neuer züngelnder Blitz in blcn: dender Helle alles ringsum ! Er sieht sieht kann es sein ? Er ist näher ge: kommen, weit näher, und dort, dort, an dem wohlbekannten Fenster, hebt es sich j)rellroth und weht und grüßt ihr Tuch, ihr Zeichen sie hat ihn gesehen, hat ihn erkannt nun muß es gelingen, jetzt, da ihre geliebten Augen, ihre Gebete sei nen verzweifelten Ka!,:pf begleiten ! Eri ka,Erika! Aber sein Nachen ! ! Welch andere Bahn hat cr eingeschlagen ! Er will vorwärts und doch drängt es ihn seit wärtS, er mag arbeiten, so Übermenschlich er vermag. Das sind die Gegenströmünzen des 'Walchensces, die gefährli chen Wirbel und wen der Strudel er faßt, der t j ' Nein, nicht cr, nicht cr ! Ist er nicht gefeit gegen alles, da sein Weib ihn be wacht, ihn beschützt ? Seine Hände bluten und sein Athem keucht aber er muß zurück in die frühere Bahn, um jeden Preis ! Da war das nicht sein Name? Unmöglich eö braust in semen Ohren, wie von tausend Stimmen aber da wieder : ,I!arcel, hierher ! Marcel !" : -So finster alles, könnte er sehen, nur sehen ! Und als wollte der Himmel ihm antWorten, so wird es wieder plötzlich hell und er sieht sieht ! Dicht neben seinem Nachen einen starken, großen Kahn, er kennt ihn wohl und in dem Kahne der alte Bauer' mit seinem Pflegesohn Toni, und nebe.e ihm sein Weib ! . Ja, es ist keine Täuschung sie selbst ! Mit einem wilden Aufschrei wirft sie sich zu ihm hinüber, aber Äni faßt sie um den Leib und reißt sie zurück, während eine starke Hand Marcels Arm faßt, dann ein jäher kuck der größere Nachen dreht sich mit reißender Geschwindigkeit im Kreise um sich selbst ein kochender Wirbel össnet sich wie ein Trichter zu seinen Füßen und verschlingt den Kahn mit der Schnelligkeit des Gedankens und dann wird es plötzlich still um Marcel ganz still! Die Losung. Was ist mit meinem Gerhard vorgegangen" Diese Frage beschäftigte die alte Frau Palmer schon den ganzen Tag, z trug sie mit sich herum, sie seufzte sie vor sich hin, sie wollte ibr keinen Augenblick aus dem Sinn. Bei ihrem Näh zeug fand sie keine Ruhe, in der kleinen, wohlgeordneten Wirthschaft gab es schlcchterdings nichts besonders zu thun, zum Auszehen war sie ohnehin nicht im Geringsten aufgelegt, und nahm sie eineZeitung. ein Buch zur Hand, um ihre Gedanken abzulenken, so leuchtete ihr aus jeder Zeile nur die eine Frage entgegen: Was ist init meine! Gerhard vorgeganae'!" Er war Mittags heimzekoinmen, ernst und verändert, wie sie ihn noch nie gcsehen. Stets :o.ir er ihr ein guter, liebevoller Sohn gewesen wie er sich aber heute mit so zärtlicher Ehrerbietung über ihre Hand neigte und sie wieder und wieder küßte, da hatte sie' ihn doch groß anblicken müssen. Aus ihre besorgten Fragen hatte er es gar nicht geleugnet, daß ihn. Schwerwiegendes, Ausregendes bezegnet scinur hatte er sie gebeten, nicht weiter zu fragen und zu forschen, es sei nicht sein alleiniges Geheimniß, und er dürfe selbst seiner lieben Mutter vorläusiz nich:s kaoon sagen. So ernst hatte er das gesagt, in so feierlick überzeuaendem Tone,' daß die alte Frau kein Wert deS Widerspruchs gewagt, sondern ihn nur geküßt und ihm das Haar von der Stirn gestrichen hatte. Dann war sein Freund Angelus zu ihm gekommen, und sie hatten lange miteinander auf GerhardS Arbeitszimmer gesprochen Frau Palmer hatte tavfer der Versuchung wi derstanden, ihr Ohr ans Schlüsselloch zu legen und zu. lauschen , welcher Sieg über sich selbst sie mit gerechtem innern Stolze erfüllte. 'Als dec Freund gegangen war, hatte, sie verstohlen in's Zimmer geschaut : da saß ihr Gerhard am Tisch und schrieb eifrig, so eifrig, daß er daö leise Ocffnen der Thür ganz überhört hatte. Bei Tisch hatte cr fast das ganze Beefsteak, so echt' norddeutsch sie es auch zubereitet, stehen lassen, nur ein paar Gläser Wein hatte er aetrun-
ken und sehr liebevoll mit ihr gesprochen, immer aber so ernst, daß t ihren gleichmäßig heitern Sohn kaum wiedererkannte! ' ES war nichts anderes anzunehmeneS mußte die Liebeszeschichte f'in. Ihre Julie hatte ihr unter dem Siegel der tiefsten Verschwiegenheit die gestrige Ve gebenheit mit dem Blumenstrauß zugeraunt und ihr ein Bruchstück der bewußt teu Adresse verrathen: Hotel Bier Iahreszeiten, Baronesse Katharine von Familiennamen hatte sie leider vergessen ! War eS denkbar, daß die junge Da me, vielleicht von adligen Borurtheilen befangen, ihn ausgefchlagcn hatte ? Es war Mutter Palmer nicht ganz lieb, daß ihre zukünftige Schwiegertochter eine Ba ronesse war, obgleich eS ihrem unschul digen Stolze sehr schmeichelte sie hul digte indessen dem Princip von gleich und gleich und' witterte überall ahnenftolze Bäter und überspannte Mütter) wie sie ja dergleichen in Romanen unzählige Male gelesen hatte. Freilich, was Gerhard that, war noa) allemal gut und rich; tig gewesen, und in einer so wichtigen Lebensfrage würde sein Herz Ihm ohne Zweifel den richtigen Weg weisen. Auch war er nicht der Mann, ohne weiteres so theureBlumensträuße zu verschenken.wenn er nicht eine ganz vestimrnte Absicht damit verband und annehmen durste, daß seine Gabe . so aufgenommen wurde, wie er eö gemeint und gewünscht ! Welches Mädchen auf der Welt, und wäre sie zehn mal eine Baronesse, ja, eine Gräsin,konnte, gleichgiltig an ihrem Sohn vorüberben.
leine ü5leve uncrwttert lassen, Uno la:uei nicht alle Tage Heirathen zwischen bedeutenden Künstlern und hochgestellten Damen vor? Nach dem hastigen Mittagsmahl wat der Sohn aufs neue in seinem Ärbeits zimmer verschwunden, er war heute noch nicht einmal ins Atelier gegangen, wo ihm doch sonst am wohlstcn war. Am geöffneten Fenster sitzend, sah die alte Frau gcdairkcnvoll hinab auf die Straße, aber das Leben und Treiben da unten intcrefsirte sie heute ganz und gar nicht. ' Der Himmel war wolkcnverhangen. die Luft schlug schwer und.drückend heiß zu ihr ins Zimmer, ein erquickender Regen wäre jetzt eine Wohlthat gewesen, aber er wollte nicht kommen. Vom nächsten Thurm scklug es sieben Uhr, Frau Palmer zählte die langsamen Schläge und wunderte sich, daß es um diese Stun de nicht Heller sei. Es war ihr eigenthüznlich' beklommen zu Sinn, sie öffnete ihr altmodisches, geschnitztes ' Pult und holte Briefe und Bilder daraus hervor , ihres verstorbenen Mannes, Gerhards und' ihrer fern verheirathetcn Tochter. Wie sie die lieben bekannten Gesichter in verschiedenen Auflagen so vor sich hin reihte, wie sie die Briefpacketchen entfaltete und die lieben Handschriften sah, die zärtlichen, herzlichen Anreden las, wurde ihr leichter ums Herz, ihre guten, alten Augen füllten sich mir .stillen Thränen, die langsam aus ein Kinderbildchen ihres Gerhard, das sie grade in der Hand hielt, herabtropften. Wie viel Liebe hatte sie in ihrem langen Leben schon empfangen und gespendet, wie viel Gutes genossen! Ein leises Räuspern hinter ihr ließ sie erschrocken herumfahren; ihre Julie stand, ein großes Eouvert in der Hand haltend, in der geöffneten Thür und stotterte nun verlegen: Ach, verzeihen Madame, aber hier ist hier ist eine Depesche für unsern Herrn! - ' Es war eben nichts seltenes, daß Depeschen für Gerhard einliefen, die meiftens den Abschluß eines Bildeskaufs, eine geschäftliche Anfrage und dergleichen behandelten. Allein Frau Palmer wußte genau, daß ihr Sohn in letzter Zeit außer seinen verfolgten Christen", die bishek noch kein Kunsthändler, kein Kenner, au ßer den besten Freunden, zu sehen bekommen hatte, nur Portraits für Leute ge malt hatte, die in München ansässig wa ren, diese Depesche war ihr daher bei ifc rer ohnehin erregten Stimmung doppelt Verdächtig. Gib, ich will sie ihm selbst bringen! . Damit schlüpfte sie rasch aus dem Zim mer und trat ohne anzuklopfen bei ihrem Sohn ein, der sich bei ihrem unerwarteten Eintritt rasch bückte, um ein glänzendes Etwas, das er in der Hand gehalten,' in einen polirten Kasten zu legen, den er hastig verschloß und unter seinen Schreibtisch schob. Als er sich wieder aufrichtete, war sein Gesicht über und über roth, wahrscheinlich . ' vom angestrengten Bücken. ' m Was kann dies sein. Gerhardchen ! fragte sie besorgt. Er öffnete den Umschlag, und es ent ging ihr nicht, daß seine Hände zitier ten. Ort Walchensee Stormann ein so langes Telegramm, murmelte er, die Zeilen mit den Augen überfliegend, was kann allmächtiger Gott Er griff um sich nach einem Halt und seine A!utter umfaßte und stützte den starken Mann, der athemlos nach Fassung rang. Dann lasen sie beide halb laut: Ort Walchensce, halb sechs Uhr. Herrn Gerhard Palmer. Eilen Sie sofort hierher. Ein großes Unglück ist geschehen, zwei Leben, das meines Kindes und eines jungen Mannes aus hiesiaem Ort, sind dem See zum Opscr gefallen. Mit eigener Lebensgefahr hat der alte wackere Besitzer des Häuschens den Gatten meines Kindes dem Wcllcntode ent riffcn, erliegt bewußtlos in den heftigsten Ficbcrphantasiecn, Ihr 9!ame und der seines Oheims sind beständig auf seinen Lippen. Komme Sie augenblicklich und bringen Sie einen tüchtigen Arzt mit, ich halte das Leben Ihres Freundes für gesährdet. S t 0 r m a n n." Das Papier siel zu Boden, Gerhard sank in seinen Sessel und bedeckte die Augen mit der Hand. Zu viel' war seit gestern auf ihn eingestürmt, es war mehr,als selbst seine starke Seele ertragen konnte. Wie cr als Knabe gethan, so legte er auch jetzt seinen Kopf an die Brust seiner Mutter, die ihn stets zu beruhigen, zu trösten verstanden hatte, und wie einst, so kamen auch jetzt leise, beschwichtigende Liebesworte: Mein gelieb ter Sohn.. mein armer Junge, wie leide ich mit dir ! . Nur wenige Minuten und Gerhard Palmer richtete sich bleich, aber gefaßt auf. Kein Augenblick istzu verlieren,ich muß fort! Zuerst zu ihm Zu wem, Gerhard? Du meinst doch Wohl unsern Arzt, Doctor Herold ? Nein, liebe Mutter, zu ibm will ich später, zunächst muß ich den ' vhemi meme armen Marcel aussuchen. Ah so Herrn von Marburg ! Sie sprach den Namen aus, ahnungölos, was alles sich für ihren Sohn daran knüpfte. . Er steckte das Telegramm zu sich, versah sich mit Geld und umarmte seine Mutter zum Abschied. Leb wohl, und, wkd es kominen möge, denke mit deiner ganzen. Liebe an mich! Die alte Frau lauschte den verhallenden Tritten, sie hörte unten die Hausthür dröhnend ins Schloß fallen ; die dumpfe Angst von zuvor kehrte plötzlich mit ven doppelter Heftigkeit zurück, hätte sie ihn nur nicht allein gehen lasten, wäre sie mit ihm gegangen ? .Aber würde er es gelit' ten haben Auf dem Schreibtisch lagen so vicl Pa Piere umher, lveit mehr al sonst. Ihre Ordnungsliebe ertrug diese Regellosigkeit nicht, sie faßte die losen Blätter zusammen und schichtete sie in kleinem -5tvöen auf. ' .' ' . Was U'ar das ? Jbres Sohne-) Hand ein angefangener Brics und an sie selbst : Meine liebe, geliedte Mitt--ter" Sie las mit stockendem Athen!, aber nach den ersten Worten schon taumelte
ja mtt einem ijlMeii Aufschrei uinirf. Sie stürzte ans ns:cr, vin es auf uno leynte sich weit binau': i'i.-il'ard. G,'r. hard ! . Unten aus der Strasr standen ein paar Menschen still und start ren verwun eerr zu der alten Frau lunauf ftemd.',gleic! giltige Gesichter. Mit fliegendem Athem, die Hände um da: Fon'tttfr:, gellim inert, strengte sie ihre Augen auss äußerste an, um die Gestalt des Einen zu erspähen, der von ihr gegangen war viel leicbt in den Trd ! Nichts ! Am Ailsganze der Straße spielten ein paar Knaben und basä'ten
, sich lachend, jetzt bogen sie ilm .dic Ecke und waren verschwunden alles leer ! j Denke mit deiner ganzen Liebe an i mich !" Sie sagte eö leise vor siel I hin, dann griff sie mit der Hand nach dem Herzen und sank bewußtlos zusammav Wieder zog Gerhard Palmer die Glocke des Hauses in der Briennerstraße und fragte den Kammerdiener nach feinem Herrn. Es träfe sich glücklich, der gnädige Herr sei soeben - heimgekehrt, habe aber vorgehabt, alsbald mieder auszufahren, für einige Minuten werde er wohl zu sprechen sein. Diesmal brauchte de? Maler in dem kleinen' Borzimmer nicht so lange zu warten : die Portieren wurden zurückgeschlagen und Herr von Marburg, der wohl jeden andern als ihn zu sehen vor bereitet war, maß ihn von oben bis unten mit einem spöttiscb - verwunderten Blick. Gerhard neigte leicht das Haupt und überreichte ihm, ohne ein Wort zu sprechen, das Telegramm, das'er in der Hand hielt. , Der andere warf zuerst einen Blick auf die Unterschrift. Storrmann wer ist daö 'i Der Schwiegervater Ihres Neffen, Herrn Akarcel Bcaulieu. Ich bitte, lesen Sie! Er behielt ihn scharf im Auge und sah, daß er nach der ersten Zeile offenbar stutzig wurde, sie noch einmal las und leicht die Farbe wechselte. Als er zum Schluß auf die Stelle kam, welche von der bedenklichen Krankheit seines Neffen sprach, zog er die Btauen dicht zusammen uns preßte die Lippen aufeinander, wie je: mand, der einen Entsckluß zu faffen im Begriff ist. ' ' Lch danke Ihnen, mein Herr, daß Sie gekommen sind, sagte er nach einer kurzen Pause in verbindlichem Tone, wenn Sie es gestatten, so möchte ich Sie, da ie ohne Zweifel sofort abzureisen gedenken, nach Walchcnsee begleiten, um mich persönlich von dem Zustande Ihres Freundes uud.der sonstigen Lage der Dinge zu überzeugen. Unsere beiderseitige Privatangclegenheit erleidet damit einen Aufschub, den wir ja nach gemeinsamer Vereinbarung beliebig beseitigen können, sobald diese dringend gebotene ölcije erlejigtist. Gerhard Palmer machte ein zustim: mendes Zeichen. Wie Sie wünschen. Ich will jetzt 'zum Arzt, Docwr Herold, der gleichzeitig mein Freund und der Jbrcs Neffen ist. man kann seiner Klugheit und Verschwiegenheit vertrauen. Auf Wiedersehen ! Unten auf der Straße schien ihm ein plötzlicher Einfall zn kommen. Er vif; ein Blatt aus seinem Taicl)enbuch, beschrieb es stehenden Fußes mit hastigen Zügen und übergab es an der nächst n Ecke einem Dicnstmann mit der Weisung zur Eile. Wie erleichtert hob und senkte seine Batst sich in tiefen, ruhigen Athemzügen und er murmelte vor sich hin : Sie hat Zeit zu kommen sie gehört jetzt zu mir und muß alles wissen! lFortktzupg folgt.) Was DicjeuijM sagen, die an Rhenr.?a:ius und Neuralgie gelitten haben. ?ansing.Jz.. 10. SlprillSSl. ..Ättilojifcaro tJt mir gut getdan. Ich mug ein Fla'che ta?vn et an Hauv taitn, da mei Stheu laliömui ironisier Natur i'i; und wenn et auch kcine rcllize Heilung bewirkt, so tat tt mir enig sicn srdr große Erleiiteruvz verickafft weedeld ich tasstltk ttctl emrfMea kann." Jos. Urmeröbach. Frau Jchn D. Nutting, North Creck. N. Y.. schreibt: ..Ich dabe kithlaphgra in einer Anzadl vo gälle ten chronischem ?ideumstimu mit rrunderrellem Erfelge angewandt. Ich glaute, ohne thlophorsk wäre ich ein Krüppel." Solche Zeugnisse, welch sagen, waZ crtfcan Kar, sind der beste Beweis für da, wa es fö Eie thun wird. Frau I. Nelson Iordon von Ellsworth. Me., schreibt: Ta ich ein Jabr lang stirer an Skbeumatimu vnd Neuralgie aeiitken. ersuchte ich kttdlopharo. Ich bade sii eine ganze Zlasche genommen u.ib es bat ich gestärkt und mir kin eigkr.kdümliStt lZefütl. ie sonder im Kopfe verschaffe; aber mcnn ich tuerst die Medizin genommkil dütteund dar.n aufgefordert werden are. für dieselbe SoO.OO ja tkiablen. urke ich mich nicht awcizert haben. Ich muß medr da rvn dabkn. Mein Mcinn und meine alte Mutter sollen lassclie auch nedmen." ' Wenn Sie lblopkgros t'uH in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir Irnen. nadf Empfang des regulären Preise ein Tokar per Flasche daffelb er lZrvreß sranco zusenden. Wir üben 4 lieber, wenn ie es von Ibrm Apotbeker kauken, aber weine r dasielbe nicht südrt, lassen Eie sich nicbt überreden, ctwaS Anderes zu versuchen, iontern bestellen Sie so sort bei un, wie anzegei cn. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New Bork. Court Hougo MffH-MlSvW von Fritz Böttch er, Vo. 147 Hü Masginztenjk. rick Äo. gadrikantkli und hkdler äffet Arleu f&&&$etne Osjice: 88 Virginia Adenue. vaukottattoreu und Private sind ersucht, d07jkspttchtU
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Eiscubahn-Zctt.Taöcllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Jndlanapol!?, an und nach Sonn tag, den 2. Nov. im. kledeland, ColnVdns, Eiuelnnatt und Jndia. ! uapoli isenbads (Vee Ürnr.1 Abgang: f V 0r .. 6 15 rm nderso e...l0i0 4m ctdn (I ;. 10.1(1 Pn IM. m. m .m en Ankunft: ff 8 9 tag 6.40 Pm JÖW 3 t( .10.35 9? Lnderson Ee... 2.00 41 m " Wf . I l1) ?B1 1 J .f , 25 aosl)tn rd.2b N ! v 3tas 5.W 3im cta cj.iu.3SK vriztvocd Dldifion, E. S.C.nnd I. LngtazUch.. ' lü.lO en " 11.15 I! 2.2 Sm 3.0 ?iT UsiUch. 5 25 ttglich. 6.40 Ca 10.Ä Cm 2.00 55 IN Jti Ual:4. bJb) Uslt.lORa 7 ld Mm I V'ittburg, fciariauati & t. gcuil Eisenbahn V ? S 5 P , ich Lee aut. DA 9s aulge lagltQ I.n eno Sonnt. S. m PL! 5 nomnenS9nr4.10.l2 v KDLkcauIg. eoitntags 4.00 Um VP3P kttgiich,h.. .tt Danton E aukg Sannt OSSm Ct töglich ll.r Bm au, Sonntag 4 dZ Rr y P P l lkgl-s 10.2Co Daytoa i ftui. e-)nr.tfr 10.2 Ba Chicago Ksute dt Kofomc. Cicegs Schnei tu tag 11. ,5 Xtn hicasv rjrej.ll.DU r.xn Jud'I Lsu. etneCua... 3.5 Jndxl'i & Lu. irrei 3.3&Ka Vandalia Line. 7.15 m . chn,l!,ua 2.90 B NsNTrai, . rag 9xt,t 11 55 Ww 13 oU undkk...lv.v tat tsrel.... 3.S0 all und ce.. 4.40 Loutd erd & 5nd'rtS Ex... lOWBai Etd BendJ Sr V4im Xtxxt Haut itc. 4.0c Nm Oacifte r. U. 5. Jn.'LlSLsuth Vendör '.10 83 m 3 6töSJenfcj 4.v0m Ersttunatt, JsdiauasoUk, St. Lonit u. EdiceXo mir.M. r l ! i Mt. m ' 9 rz eno UHU. iuciun&it tvtzton, Ctoutlo.a. 4.00 Vim ineinnati Vier Sj Ttnetnnaii t... 10.15 im .8r ic. S..44 flrn ndianas See. 11 fi fi eckL'viu z x. 11.5o)cm tätUxtt 9t.... 6t F ISzUch lut e.W.U Ctnc. See i Chieags Diviston. Po ur! i. 7.1V hicago atl p.:2.w ' efttrn 9t 5.10 S L tliM I r c ll.2i Rat tue Leu . täglich .. z.zs kitsytUt fecc ..10.4'JBj tfittßttpc. ftincinr.ati ;e. 6 2 Sesserssni.il:, Aadison n,.d Jud!?nsöslI Siseudadn. Sd 9i g. S 4.10 Ba 3ataiWaU. 3.45 8t !acc... IS ' Zadihie:ttzil, 4J Znd äAsd Vail Z ! , U & Zl Sk. 9tm ftMnfc 9t V tag. .45 Si l et M fi t5g W.li Waiash, et. Louit & pacisic. elid lhie Vail 7.1S nm i Sii S r täfl M 9t ft S ,t L,tch k 2.13 I XOl t X 9t. .11.34 z I Dtt ii4, Ratl. tJtSUv Ci... 7.00 Nm LsuiSdtlleIew Vlbanh & Chicago. ie-Lise. biesgo 9t lgt..l2)iNm Id esgo t. lg!.. 11.45 Kanon ficc d.O. Sin IKcnon Äe . . lti.üuSx ich Cito hieag. S Mail ll.SlXm vn . sna I aU fBw Indianapolis nnv Ctcut Eisenbahn. tag Orpitt, cc. glich 7.10 Cot PcKuet 8 et. d.25i !R 3 u 6t ii 9i tftU f u ee.io cs ta n'uB 9: 122 SkßlVsgtnstr SV Da r e tSl e.22 ?ndiaep,'.tS k i.li-k-ct ix wjm Jndianapslii nnd Liseeunes SiZenbahs. ai! Ealro t 8.15 ta i Cmttnnel SUc.tO 43 Buutnne tüc . AA0 Will att a,. jk' zS Ct. LouiZ Didistcs. noufielkfttc... .30 Wti Viaü u Tag'Äz. M Ca acht Sk 11 .d .acht, 3.55 aii ?az Tz. Ssreeld tu.. C.IOM Ocftliche Didisien. Oestl.SkNail.....2.'L I Vacc rrrek... 7 Wöra Xi&l ernt. ...11 m ö 3 t 10 35 tlantie Et? ... S 4sNm i Äeftern &iv 4 45 Zudiana, Llo 'Aw.ztoa klltVksieru Sisesböi Jac kvkail.. 7 an Tel KL b.U5S:m Trassordv.kke. X uidRJrläi:ll.Ii'?:n ?ie,n 6 r. tigi.ch 2 fftr.c S?kk 11.15 v fctlorttic Cincwnati,HanultonZcSndtanapvlttStsendahn. Jndp ck ILouiZ l.WKm ?oertlleStee 4.'10 m .indpiluSt. L k.4ttV in.,D.T.ckN.Vl".50Bm onr!,rtiIeLke 5. B Satt. 11.50 en Hnö, u ILomIio.bi)'; i.lxkinTtiee 5.lX' L2ge it r. t. Lehn'eel,ar mit 64;affcSagr. Bit 8. ZlltU$K. ntt t retrtu OHIO INDIANA MICHIGAN imm
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