Indiana Tribüne, Volume 8, Number 167, Indianapolis, Marion County, 5 March 1885 — Page 3

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VorseMnng

fciift denen, die firf selbst helfen. Die Natur fr.it Kräuter zur Heilung rnenscblicder Uebel :'.?scdaffe und die medizinische Wissenschaft tot ihre heilenden Kräfte, sowie die zur 2?e t?ä!:igung der Krankheiten nöthigen Cembi Nationen erkannt. Das Resultat" dieser önireckunzen und Combinationen ist fllSMJ u vu ixn siiit viel Jahren ist kö in schweren lkn ron Nieren und Lcbttkrankdeiken, Wal aria, Dyspepsie, Unrerdaulichkeit, Cchs.che, Mattigkeit ttc. geprüft erden und hat stttö Hife uad Heilung verschafft. Tausende von Zeuznissen sind dafür suögesikllt worden und daZ Äittel ist sehr beliebt. I. C. Ttkillbkiser, eucrinttricnt tcS Sancasitr. Co.. cpüa:, fartüt: ..34 tsar.tte tJ ia eiitrr prcf 3aM tca 353 rs Xr:frS. S:erfa-Äraa!ft:t. fcft-trbsneTea. du ir.atiimai. A:dÄ ur.ö Sc??! an unB jin?räntrr. i;$ mit rcn tfstea Rr'alutjr..' ö- ßoffma. von CircIefciZe, C, fSt: SUrfcuri tff4inie . daj t4 an stlki4k!kk,n :de? litt K;:Uu:i tca (tfrtna einkr glaset tca Älsblkr' Stelzte iSiittrt rcBftäntlj kurirt vllrie." Zttisller 3tfcrti Ditters Co. 515 Goirnncrcc Str., PhÜadelpbia. ViTttx'i ozenkhsrr Wr.Slzra schlixt nk fehl. üvlich V j M&IR B Xir förjr od Bf ßf La), ni. LoüisvilJ. NhhviUe. Meiuphis, Cl& txnw& Atlant vaiiDhht.Uck .vi'i JbU -nfl Stv rltan ist --tf Jt fl'ijt-if ;:; Jür-e. "-'H i ' . t'-Ot ,i:t ii V tt ti.'tjrl : -Uj.f G.or .;n5 L u.svll, iti Lou , L Tüjür'iirnVfl' tfcr-to't. Ä . d rirt)t' die ,3ff" üV.r 4tärrlafr:ir B. n. & 5. 1 1 . 2. Dof-tutr Sinnst taizil ttaia$ierÄatitw Sattel? Ca'Jlntc unb äStiscti Cir , Jle st V McKy.yvA. 8sr.nielnJ.

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Aus der Glulkslooge.

Roman von Vernhard Frey. (Fortsedung.'Amiel! Die Gedanken an seine liebliche Br.iut hatten den Maler nicht losgelassen, sie hatten ihn so ganz gefan gen genommendaß e? Ort Und Zeit vergessen batte, sie hatten ihn aber auch wieder fest nnd stark gemacht, die wühlende Aufreauna war gewichen, trathnietefreier, und hoch erhobenen Hauptes, jeder Zoll ein ernst entschlossener Mann, betrat er das hallende Verhaus, wo ihm ein dunkel getleideter Kammerdiener vntgegentrat. Herr von Marburg zu sprechend Ich muß bedauern, der gnädige Herr batte gestern etwas spät souplrt und ist noch zu Bett ich habe gemsssen.'n Befehl, nicht zu stören. ES ist ein sehr dringenöes Anliegen, das mich berführt, bringet Tie Ihrem Herrn diese Äarte ! ' Der gute geschulte Mann wollte achselzuckend ausweiche, aber ein Blick auf Stirn und öluzen deS Besuchers lies; ihn andern Sinnes werden, der da vor ihm stand, sah gerade so aus, als werde er bei nochmaliger Weigerung direct in das Schlafgeniach des gnädigen Herrn dringen und ihn iu eigener Person aus den Scblumnier wccken. Bitte einstweilen hier einzutreten, ich werde den gnädigen .Herr benachrichki3' Ein halbrundes Vorzimmer mit moos grünen Sesseln und Teppichen Gerhard Palmer konnte. sich spater an die Ausstattung dieses Gemachs Stück für Stück ent-' sinnen, ob'.vohl er meinte, beständig auf eine Stelle gestarrt ?u haben. Todten stille ringsum, nur eine große Ubr von schwarzem Marmor tickte langsam und eintönig ; cs herrschte eine dumpfe, eingeschlossene Luft in dem eleganten Raum, alv habe man denselben lange Zeit zu lüften versäumt: Die Fensterscheiben waren di.N verhüllt, das fahle Zwitterlicht w ien scharfen Kunstleraugen, die an voll.s Licht gewohnt waren, unang.'nebm. Gech.ird glaubte es auf die Dauer vier : icht ertrag'.'!', zu kon.'.en, mit b.'vut jamer .a.id s tag er die in das Neben' ze.nach f.lbrensen Tbüroorb.inge, durch l.vl.e ei.t Schi.nmer hellen Tagesllcht.s bra.ig, auseinanver. In dcr 'Zb.t war dieses Nebe ;im ner oell. ein weicer aal, durch dessen drei hohe Fenster u.tgehin)ert d'r Taz:sschimmer fiel, aver w .s er beleuchtete, war so erwartet, daß Gerharö. den der grelle Uez.'nsa-Z zu der vorherigen Du..k.!hit blendete, unwillkürlich die Rechte zu den Augen fuhr:?, als meine er, nicht recht zefeyen zu haben. 'er aa! war ersichtlich der Schauplatz eines am vergangenen Abend stattgehabten Banketts, as die große, in der Mitte de$ Äkaumes stehende Tafel bedeckende Tuch war halb heruntergerissen lind schleifte tbeilweise am Boden, ein hoher Tafelaufsatz mit kostbaren Früch ten und Confitüren lag umgestürzt auf dem weichen Teppich, geleerte Champag nergläser und haldvolle Flaschen daneben. Das silberne Tafelgeschirr war Wie absichtlia) auf eine stelle zusammen geschoben, in der Mitte des Tisches stand eine Roulette und hier und da achtlos hingeworfen lagen Ziarten, Würfel, angeraubte Cigarren, ein paar große Photographieen. Einige Stichle waren um geworfen, das Pianoforte, in Gerhards unmittelbarer Nähe, geöffnet, Noten da rauf und darunter verstreut, auf den Pult aufgeschlagen ein französisches Lie derbuch der zweifelhaftesten Sorte, alles in allem ein so treffendes Bild eines wü ste:; Gclages, daß man noch meinte, die Gestalten zu sehen, welche diesen Naum bevölkert hatten, die rohen Scherzworte und das Gelächter zu hören, welches zwi schcn Ehampagncrgenuß und Hazardspiel die Zeit kürzen geholfen. Eine trübe, dicke Lust lagerte wie eine 3lauchwolke über dem Ganzen, und ein widriger Duft von Wein, Speisen, Cigarren und ver welkten Blumen, die einzeln und in prachtvollen Sträußen auf Tisch und Stühlen lagen, schlug dem unsrciwilligen Zcuaen dieses FestnachfpielS cntgc gen(Gerhard Palmer war kein übereifriger Tugendheld. Er war seinerzeit unter d? -junqen Künstlern einer der flottesten ge Wesen und hatte manche duräzschwärmte ö!acht,inanchen tollen Streich zu vcrzeich nen. Wie aber Männer im Alter de Herrn von Marburg in ihrem Daheim derartigen Ausschreitungen geselliger Freuden frohnen, ihren 'Festen einen so widerwärtigen Stempel ungezügelten Ge nuneS aufi.'ücken konnten, das verstand er nicht. Sein scharf umherschweifender Blick entdeckte aber noch ndere Dinge, die ihm weiter keinen' Zlveifcl ließen, welcher Art die Unterhaltung sonst noch gewesen, die der Hausherr seinen Gästen geboten hatte. Auf einem Stuhle lag rin hingeworfener Fächer, ein achtknöpft gcr Frauenhandschuh, hier eine Schleife, eine Spitzenschärpe, aus dem Tische stand ein kleiner, blaßblauer Allasschub, aus welchem der Champagner, der den Schuh Völlig durchweicht und verdorben hatte, auf das Tafeltuch geflossen war also eine Orgie der schlimmsten Sorte! Mit'einer Gebärde des Ekels ließ Ger haid den Thürvorhang wieder fallen u.id trat in das verdunkelte Borzimmer zurück. Nacb einiger Zeit veranlaßte ein leises Geräusch ihn, sich umzuwenden. Auf d.r Schwell? stand der Kammerdiener uad erfülle ibn mit untcrthäniger Verb.ugu gihm zu folgen. Durch den Hausgang f.hrte er oen Gast in ein jen seit; gelegenes Helles und schönes Zim mer, und gleich darauf trat der öaus her? durch eine gegenüberliegende Thür eh. Gerhard hatte ihn nur einmal ge sehen,noch dazuin der Maske des fliegen den Holländers, er erkannte es indessen nur zu gut wieder, das regelmäßig ge schnitten, bleiche Gesicht, die dunkeln Augen mit ihrem schweren, trägen Blick, die nachlassig selbstbewußte Haltung deS reichen Mannes. Jeder Zug in dem farblosen Antlitz sprach heute von gren jenloser Uebermüdung, .alle Muskeln schienen erschlafft, die Augenlider lagen tief tzber den Ljpgen, jede Bevegung.rvar scklevvend. wie gehemmt.

zcy vttie, leyen Sie sich, mein Herr. Sie wünschen? Ich Wunsche Gerhard blieb stehen und sprach in festem, klar accentuirtem Tone ich wünsche, daß Sie, Herr von Marburg, hierund sofort jeden Anspruch auf Fräulein Ziatharine von Wi mar, welche meine verlobte Braut ist, aufgeben, widrigenfalls ich mein gutes Recht Ihnen gegenüber in einer Weise geltend machen werde, wie es zwischen öaoalie ren Sitte ist ! Es war gesagt, fest und kurz, und Ger hards ausdrucksvolle Augen hingen mit gespannter Erwartung an den Zügen des andern. Herr von Marburg nickte u dieser bündigen Erklärung, ohne eine Ntiene zu verziehen, er schien nichts anderes crwar tct zu haben. Es kommt nur daranf an, zu beweisen, entgegncte er langsam, wer von uns . bei den. das gröfzere Recht auf die Hand des Fräuleins in Wagschale zu werfen hat. Da Sie, mein Herr, sich mir als ihr Verlobter vorstellen so glaube ich an nehmen zu dürfen, daß Sie sich ihr Herz gewonnen haben, was. ich in gewissem Sinne nicht umbin kann, zu beklagen. Ich meinerseits habe Ruf, Ehre und Zu' kunft ihrer Mutter in meiner Hand,, und da mir viel daran liegt, Fräulein von Wismar als meine Gattin zu sehen, so g denke ich, mich diescr meiner Macht in uinfafscndstcr Mise zu bedienen, indem

ich nur ihre .ano schere, ix tluit mir leio, daß sie Uiik einem noch ganz frischen Herzenskummer ln die Ehe treten wlrd. jeooch haben U)amen Brandes f ajr immer vor der Heirath eine Täuschung zu beklagen. Palmer fühlte, wie ihm das Blut in!ö Gesicht schoß, doch bezwäng er sich mühsam und fragte in gedämpftem Ton, in wel' chcm nichtsdestowenigcr- eine dumpfe Drohung klang: . Und Sie könnten lvirklich glauben, ich tverde mich Ihren sogenannten Rechten" und ..Ansprüchen'' beugen? Sie si d nicht gewillt, noch jetzt, in dcr letzten Stunde, Ihre Drohung zurückzunehme? Wie sollte ich ? Sie bewerben sich um das Madchen ich auch Sie rufen Ihr Recht an ich das meine Sie lieben Katharina ich liebe sie auch unser C piel steht vollkommen gleick, mein Herr Palmer!. Wieder begann in Gerhards Adern das lut ungestüm zu sieden, als er den Namen seiner Geliebten von diesen Lippen horte, die eigenthümliche Betonung der Worte ..ich liebe sie auch," begleitet von einem raschen Ausfunkeln der müden Äugen. Doch nicht so ganz gleich, Herr von Marburg! Streiche in die Luft ver mag ich nicht zu fuhren, mit unjichtba ren Feinden nicht zu kämpfen. Ein solch unsichtbarer Feind aber ist dies Geheimüjl der Baronin, und wenn ich cS nicht erfahre Das kann nicht geschehen! Ein Geheim niß Hort auf, ein lZedeimniß zu sein, solato man eS weiterspricht ! Ich hoffe im-, mer noch, Sie treten zuruckund überlassen mir das Feld wen nicht gut, so sol len Sie, so soll die ganze Welt alsbald die Vergangenheit der Baronin Wismar kennen lernen ! Und wer bürgt mir dafür, daß dies Ge beimniß in der That besteht, daß nicht Sie es sind, der mit Borspiegelungen und Uebertreibungen diese Frau zum Aeußer sten treibt 7 Dafür bürgt Ihnen mein Ehren wort! Sie können unmöglich verlangen, daß ich von Ihnen ein solches annehme. Das Recht,einem Ehrenmann ein Ehren wort zu geben, haben Sie durch diese Unteiredunz mit mir, durch Ihre ganze Handlungsweise, die nur zu deutlich das Gepräge eines Schurkenstreichs trägi.erwirkt! Herr von Marburg biß sich leicht in die Lippen, und seine 3tascnflügel gcriethcn in ein leises Zucken 7- sonst kein Zeichen von Erregung ! Für Ihre Werte ist wohl nur eine Deu tung möglich Ganz recht nur eine ! Wir wollen uns also mit einanderver ständigeit. Wann ? Gerbard besann sich einen Augen blick. ' Wäre e5 Ihnen morgen früh um fünf Uhr genehm?' Sehr genehm. Ich habe für heute noch eine Verabredung. Wo 'i Das Lusiwaldchen hinter Schwabing ist Ihnen bekannt? Sehr gut bekannt cs stimmt u dcr Absicht vortrefflich. Sie werden mir Jhren Secundanten schicken ? Palmer überlegte. Wenn Marecl'Beaulicu in München äntvescnd wäre keinen bessern Secun danten,als den ritterlichen und gewandten Eavalicr konnte er sich wünschen, und er würde, das wußte er genau, jederzeit dies Amt mit großem Eifer übernehmen. Llber Marcel yalte ihm bei seinem gejtrigen kurzen und traurigen Abschied ge sagt, er werde schon am folgenden Ta.e das Asyl am Walchensee aufsuchen und sein jungeö Weib bestimmen, ihm nach München zu folgen, um den Oheim viel leicht doch noch zu gewinnen eine Idee, die ihn ganz zu erfüllen schien. Marcel war also entweder schon abgereist oder er durste, selbst wenn bieS nicht der Fall war, unter keiner Bedingung in die bevorstehende That verwickelt werden, da ' die so helft erahnte Aussöhnung wenig . stens versucht werden mußte und, wenn auch nicht wahrscheinlich, so doch möglich war. Die flotten und leichtlebigen Ma ler schienen Gerhard wenig geeignet für einen so ungewohnten, gänzlich außer . halb ihres Preises liegenden Auf : trag indessen, es blieb ly.n keine an dere Wahl. Er dachte an Angelus, der, trotz seines sprudelnden Humors, encr gijch und besonnen war, und nannte des sen Naaien und die Stunde seines Er jcheinenö. Sehr wohl. Um dieselbe Zeit soll auch mein Secundant bei Ihnen vorsprechen. Ich habe die Ehre ! Mit weltmännischer Höflichkeit beglei tete Herr von Marburg den Mann, dem er am kommenden Morgen auf Tod und Le ben gegenüberstehen sollte, bis zur Thür und rief durch einen Glockendruck denKamrnerdiener herbei. Eine stumme Verbeu siuna Hier und dort dann siel die Thür

hinter dem Davongehenden ins Schloß und Gerhard wußte .nun, daß er mit seinem Herzblut einzustehen hatte, für sein Lebensglück. Des Wa lchenseeOpfer. . Der warme Sommerregen,.- welcher Vormittags über der Stadt München niedergcgangen, war kein allgemeiner gcwesen, kein sogenannter Landregen," und doch sehnten die Akenschen grade einen solchen bei der anhaltenden Hitze herbei, ungeduldig fragend schlug sich manches Auge zum unerbittlich blauen Himmel aus und suchte und spähte, ob sich nicht ein kleines, segenspendendes Wölkchen entdecken liep. Die ticfgrüne Klarheit des Starnbergcr Sees war heute merklich getrübt, das Wasser hatte eine bleierne Mißfarbe, der heiße, trockene Wind vermochte nicht, es zu kleinen, lustigen Wellen zu kräuseln, nur dort, wo der Dampfer die Fluth durchschnitt, pflügten die im Tact arbei tenden Schaufesräder weißen Schaum auf, der alsbald, wie aufgetrunken von der. glühenden Luft,wieder verschwand. Träge hing die blauweiße Flagge herab, träge kamen und gingen die Aufwärter, die kaum den unaufhörlichen Rufen der Fahrgäste nach Sodawasser gerecht zu werden vermochten. ' Auf dem Hinterdeck des Dampfers un-

ter dem übergespannten Zelttuch saß ein junger Älann auf einem Feldstuhl. Äeim Beginne der Fahrt war er rastlos aufund abgegangen, eine innere Unruhe schien ihn zu treiben, aus seinen, dunkeln Augen sprach nervöse Erregtheit, die Zähüe nagten geschäftig die Unterlippe und die Uhr wurde wieder und wiederzu Ra the gezogen. Jetzt war das anders. In tiefeS Sinneu verloren, saß er so regungslos auf seinem Platz, als ginge das geschäftige Treiben um ihn hcr ihn nicht daZ ge ringste an. Durch Marcel BeaulieuS Seele zog fort und fort ein einziges Bild: sein junges Weib, wie es als sein bester, sein beredtester Anwalt eincnBcrsuch noch den letzten wagte, um den Aiann, der ihn in semer Gewalt hatte, in zwölfter Stunde noch zu seinen Gunsten zu stimmen. Wenn eS gelänge wenn, ach, wenn ! Dann sollte ein neues Leben für ihn beginnen, er wollte einen Strich unter seine Vergangenheit machen, streben und arbeiten wollte er für sein Glück, uuermüdlichhatte er sie nur an seiner Sei-, te, die ihn zu einem andern, einem besfern Menschen machte, die alles in ihm weckte, was gut und edel war ! Mit tiefer Beschämung sah er auf sein bisherigeS Leben zurück, nichts als ' eine Lkette leichtsinnigen Genusses, lockern Vergnügens was hatte er gethan bisher, um das Herz zu verdienen, das. sich warm und vertrauensvoll, in kindlicher Reinheit und Unschuld ihm und nur ihm zu eigen gegeben hatte? Aber war er schwach und energielos gewesen ohne sie mit ihr, daS wui)te, das fühlte er, würde er siegreich den ö?ampf des Lebens wagen war es doch nur die Trennung, die verzehrende Sehnsucht gewe sen. die ihn ermatten ließ und ihn immer tiefer in jenen Strudel gezogen hatte, in welchem .cr Vergessen und. Betäubung fand. Steuermann, giebt's heute Regen? fragte jetzt eine Stimme hinter ihm. Zwar Ist lein Wölkchen zu sehen, aber die Luft ist so eigenthümlich still und drückend. Müssend abwarten ! lautete die Antwort. Wenn der See die Färb' hat und 'S Gebirg drüben so dunkelblau steht, daß man meint, man greift's mit der Hand, da giebt's allemal was. Ob just hier, ist freilich nicht zu sagen mag leicht sein ein Enve weiter drunten, aber kommen thut's schon ! Findet ihr nicht,-daß der trockene Wind auf ein Gewitter deutet i Das schon! Das muß man so nehmen, kvie's der Herrgott schickt ! Gegen diesen philosophischen Satz ließ sich nichts einwenden; die Stimmen entsernten sich. Marcel sah, sich auf seinem Sitz umwendend,' neben der gedrungenen Gestalt des Steuermanns einen her culisch gewachsenen Mann, gehen, mit starkem, ergrautem Haar und regelmäßig gen, edlen Zügen : er konnte das Gesicht grade scharf im. Profil sehen, und sein jiünstlerauge musterte wohlgefällig dieses Bild reifer, herbstlicher Älkanneskraft. Schon wollte er sich erheben, um die auzie bende Erscheinung schärfer ins Auae zu fassen, allein seine Gedanken arbeiteten zu mächtig in ihm; mit einer nachlässigen ilopsbetvegung ließ er sich wieder aufseineu Sitz zurücksinken. Näher und näher rückten die dunkel' violetten Gebirgshäupter; scharf umrissen in der blendend hellen Beleuchtung, hoben sie sich plastisch gegen den bläulichweißen Himmel ab, es sah aus, als schwimme das Gebirge dem Schle lang sam entgegen. Manch - neugieriger, wohlgefälliger Blick siel aus Mädchenaugen auf den regungslosen Fahrgast mit dem nachdenklichen Gesicht unter der breiten Krempe des Hutes; es war doch verwunderlich daß ein so schöner junger Mann wie eine Bildsäule auf seinem Feldstuhl verharrte uiid keinen Blick ans seine Umgebung hatte. Der traurige Zug um Liv pen und Augen ließ Marcel noch iveit anziehender erscheinen, als er es sonst schon war. Seeshaupt ! Wie aus einem Traum aufschreckend, griff er nach der kleinen Handtasche und eilte der Schiffbrücke zu. froh, einen Theil seiner Reise wenigstens hinter sich zu haben. Weiter, nur weiter! Nun brauste dcr Bahnzug mit ihm davon, zu längsam für seine Ungeduld. Er schalt sich selbst thöricht ob seiner Aufregung, er sagte sich, daß sie völlig ungerechtfertigt sei, insofern wenigstens, als die Zeit mit seinem heißersehnten Plan ! auch nicht das mindeste zu thun habe umsonst! Eine quälende Angst, als könn: ! er nicht schnell genug zu feiner Geliebten gelangen, als hinge das Wichtigste in ei ner kleinen Vcrspätu.ig, seinerseits, wollte . ihn nicht loslassen. ' Beim Verlassen des Zuge5war cS ih n, als entdecke er unter der Menge seiner Mitreisenden wiederum jenes charaktervolle Gesicht, das ihm bereits auf dem Dampfer aufgefallen war die herculische Gestalt überragte um 5lopfeSlänge das Akenschenaewirr, das sie mnoränte, aber

Marcel nahm sicy die Nicht, ua) genau zu übcrzer-.gen. cr konnte 'jetzt handelnd cingreisvn, tonnte selbst etwas für sein eiliges '0rwätts5omttken lvun. und dies Bewußtsein that seiner fieberhaften Unruhe wohl. Er war hier gut bekannt. Jedesmal, Wenn cr Erika besuchte. rastete cr in Pt'niberg. miethete daselbst ein Pferd und 1 1t: bis zur Station Uhrfelo am Walchensee, wo er den Gaul un Wirthshause einstellte, um ihn später zur öwckkehr zu benutzen. Alles kannte und liebte den stets lustigen und freigebigen Herrn, um so größer war heute des Staunen, als er von öiuhe und Rast nichts tvissen wollte, lein Lächeln, kein Scher. wort über seine Lippen kommen ließ, sondern, in kurzen Worten sein Pferd bestellte und zur Eile trieb. Auch dcr wackere, wohlgenährte Braune, der, wie alle Gebirgspferde,'an eine sichere, stetige Gangart gewohnt war, schüttelte unwillig den ikopf, als' er sehr anvermuthet 'Sporen und Peitsche zu fu'hlen bekam, und setzte sich erst nach man chen vergeblichen Manövern übelgelaunt in einen kurzen Trab. Der Steuermann hatte recht gehabt : ,eln'Ende weiter drunten" mußte sich ein Gewitter zusa nmenziehen. Noch schwieg alles in den Lüften, aber.es lag eine . beklemmende, athemlose Schwule über der ganzen Landschaft, ängstlich und. ünftät flatterten die Bogel in Busch im1) Vaum, die Sonne stach ünbarmherzig und der weißslimmernde Himmel blendete den Blick. v; Die Ortschaft Kochel war erreicht und hier sah Marcel sich genöthig... ein aaderes Pferd verlangen da das sei'ie von der- Hitze und dec ungewohnt raschen Gangart dampfte und keuchte. Die Frau des Üastwlrth fragte ibn besorgt, ob er krank sei, wie si: iyn so erschöpf: an der Hausthür lehnen sah. sein Gesicht war so weiß Wie' das Tüci), mit dem cr sich die feuchte Stirn trocknete, die Augen starrten wie erloschen vor sich bin. Es sei nichts, ihm sei ganz Wohl, versicherte er hastig und hals dann selbst beim Satteln des neuen Pferdes Hand anlegen. Ein trockener Wirbelwind fegte dcnStaub der Landstraße zusanrmen iud führte ihn in einer hoben Säule davon, und über dem legten Gebirgsausläufer reckte es sich dunkel und drohend empr wie eine riesige schwarze Hand. Die Wirthin wies mit dem Finger darauf und warnte den Reiter, dcr sie nicht einmal zu Ende hörte, so.ldern den Kopf schüttelte und davontrabte. ' ' Dcr Weg über den Kesselberz ist nicht ganz mühelos, Mareel stieg dann und wann ab uns nahm sein nhie? beim Zügel. Wie eine heiße Welle wogte, ihm jetzt der Wind entgegen, es war ihm, als bringe cr sein Blut zum Sieden.' Selt sameö Lkaunen und Rauschen erhob sich in den Baumwipfeln, unte.l auf dem Wege wurde eS lebendig, geängstigtes Gethierverließ seine Schlupflöcher und huschte scheu an dem Wanderer vorüber und immer, immer noch kein Tropfen Regen immer noch diese unbarmherzige Sonne!. Da endlich sah er die weißen Häuschen von. Uhrfeld curch das Dickicht schimmern noch eine Biegung deS Weges und cr hatte den See vor sich. Er schwang sich vom Pferde und stieß .einen Ruf des Staunens, des Schreckens aus. Fortsetzung folg)

Was Diejenigen sagen, die an RhrumaiiSnius und Neuralgie gelitten haben. La n sing. Ja.. 1. April ..Tltttopboros vzt mir gut zerdan. Ich muß kl Flasche tare situ au Hanr baden, ta mein Kheu niatiimut chrrniicher Naüir R; vnd wen e auch keine vdUize Hkilun bcvirkr. so tat tt mit roenig sten sedr griße Erleichterung veriäiaffk wedalb ich tasseibe teed cmpscyltn kann." c. Urerslach. Frau' John D. Nutting, North Ereek. N. F.. schreibt : ' ..Ich iitt thlophoroZ tu einer Lnzadl vo gällea von chronischem Rdeumatismu mit rrui:rr?olleu, Erfolge angewandt. Ich glaube, ohne LtZljihgros irZre ich ein riipxkl." . Solch Zeugnissö, welch sagen, waZ prtban hat, find Kr beste VelvelS für daS, tta$ für Sie ehnn vird. Frau I. Nelsrn ?erdcn von CllsÄcrth. Me., schreibt: Xa ick ritt Jabr lang fjtrfr an Rk,umakim vnt ?kcurslgit gelitten, rcrsuchke ich ktttzloplioroS. 3& täte fast eine ganze Zlasäe genommen und e bet njch aeuärkt und mir ein eicntt'ümliä'k Gefüdl, te sender im Korse rerscbaff:; aber wenn ich zuer'k die Vtcriz! srncmmen dakke und dann aufgefordert werken wäre, für tielclde $;:0.'J0 zu tejadlei, ürke i4 iniA nicht prwet.ierr daden. Ich mii mtbr da ten taten. Mein Man ud meine cltc 4'Jurtcr scLen kasielbe auch nehmen." Wenn Tie ltilepharüS nicht in Ibre? Zlxotheke er ballen können. !?ern wir l'n. nach Cmvkana dek rcguiciren Preises ein Dollar per Flasche dasselbe per Lrvrek fraw o ;uscnen. Wir seden es lieber, trenn $c es reu 7rc::i ?l?c::?e!er kaufen, aber men r dasselbe nlt fül lt, Iafn 3i sich ntifct überreben, twaZ Anderes u versuchen, sondern bestellen Sie so fort bei unl, wie au'c:,. AthiophsVos Go. 112 Wal! &it.. New York. ßäil Boad Hat Store, F tthjahrs - Hüte ! 5! eukfter Jacon soeben ange - : k s m e n. Billige Breise! Gute Beblenu'ug ! Man befichtize die grobe Anöwahl von Herren-u.KnabcnHittcn. A. 7 8H ??fiät St' rick Go. Fabrikanten nnd HSudler aller Arten WaKsteiMe. Olnee: 88 Virginia Avenue. - aueotrattor,u nd Pnvst? find ersvÄt, Vg lvrerdn TISIS PßPEil may be srrantf o siM at Gix. P. ltwWT.I.1. üo"s Kewsp.rwr Artvrllfln Buieau 10 Sbruot ßtreet),ui)Coaav?r. npiil lfsirir IJGU llülill

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der SnDionn lrwÄlWe ! empfiehlt sich zur Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, Briefköpfen, Preisliften. Quittungen. Eintrittskarten. MUgUederkartcn, Brochürcn, Constitntionev Adrehkartcn. 1D OXltr6CbiG kwm-kd & 0 EUtlirt seit 1859. Charles Meyen & Gx 39 und 41 Park ow( Kew York, ' orgen im Arten Ton eschäfts&iueien. PersonakuforderuDgrcn etc. für diesa Zeitung, sowie für ollo doutscica Blatter ia. den Ver. Staaten und Enxop. rmmtlichs Dentech-Amr-riin Ische Zeitungen llen ln tUMreia Oeoejiksts-Lokjd jrar srteleB la&kht 2r lbliknnu ans. ' Die geehrtea Ilermußgeber deutacW Bütter werden aelitungEroU ivuclit. uzls Um PubUrttoea tu Tvum fiutntar ca tüMXMia

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Zvdiauapelis nnd vieceuue Sijendan. 1Xt UX9 t 8.15 Cn I ßinctnnel Scc.tO (0 iS einti.rl iUe . 4Z m 15otl cltatf. üm St. Lsutk Division. kkkfikti' e ... V.X) !' :'iacht S t 85 Brn Ciutl v Zag'r. 8.u5 tun j ia:i u Tag j. acht l 11,5 m i ortt,ld .. 6.10 9ft Oestliche Didision. Oefil.ratt....4.?oBn I Pacific rrreß... 7 V0B Ztl ScrreS....N. ck I H II ZS UUantie E.? 6 fc3im ißeüern jp .... 4 45 Zndiana, Bloomington nsöÄeftkra iStsendahn r all.. 70 L cr2c(5cc l.vS Mm krasfordv.Krc, Km Cu I r tägii.lo ö: Seftirn A S Ej. täglich 3 50 Ob lllnc Ere 11.11 Um fttUntic i52 VS , Twrtnnatl.HaLttUonZkZuetanspsliHEisendah. Sndx iir StLouil 4.,-! vvi , EonnertoiLeLee 8L0 lkZ onticrtoiCtftcc 4. Am Vial ll. o em ,dxl, u et. 6.40 M I And, tt et Baut 4 10 50 l - Ew D.r.ckR.Vl .50LM i GinctnnsUfttc 5L0 gttge au t. c. t5i'tltor tt ., ftc;lcf-23atK. cit r. $8rurG n. rw -' t'C n OHIO-INDIANA-MICHI6AN 4 THE BÜSCJESS TnienlietraTclawantstopo qalck, wants to be coinfortable, tvauts to arrivo at destiuation on tiinc, in fuct, wants a etrictly tusinc69 trip, und consequcntly takca tli populär Wabash Route, feeling that he is snre to rnect his cnjracrnents and coutinuo to prosper uid be iaippy. THE TOURIST ITas löng slnco chocn tho Wabash as the lavorite roututoalltlie sotumer reaiortsof tli liast, North and West, and inter Kesona o the South as the Company hasfor years providcd bettcr aecommodations nnumoro t tractions than any of its competitors lor ihla c'assof travcl. Tourist Ticketä can hu hatt at i edueed rates at all priacipal oiüce? oi tho Company. 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