Indiana Tribüne, Volume 8, Number 166, Indianapolis, Marion County, 4 March 1885 — Page 3

V

L ' , p - i '

BörseWun

bilft denen, die st 6 selbst helfen. Die hix rat rautcr jut -petlunz mtntcwujjCT uccri flfüSatjcn uns die medizinische Wissenschaft iv.t idre heilenden Kräfte, ferne die zur 2?t Nötigung der Krankbeuen nöthigen Cemdiitionen erkannt. Tai Resnlut dieser Enkr rangen und Combinationen ist fISSLK yyy Mv? fm W&if2. I !J CT i'VJ-i cnxi tatm m x l:Ä H fc'L 2 fit swlf Jabren ist t$ in schäeren Tül Im ron Nieren und Lebcrkrankyeiten, SRcl cria, Lvörepsie, Unrndanlichkeit, $tt&r, Äkattkgkeit' etc. geprüft worden imd hat stets Hilfe uno Heilung verschafft. Tausende en Zmqniisen sind dafür au5gejrkU: Berten tut daS Äittel ist sehr beliebt. I. C. Ltsinheiser, Surtriirtmicnt fccJ CrrKafier Ca., Ps., Hespitals, schreibt: ..54 tcindtt ti ia einer frce 3jM von gä2en :n T?s?le. ?ikrsran:tzt. ?efcttcBrt. 3tfc' rr.atu.aaa. fl'tSrja uud Scrcftla au und cnwräirttr I:i Kit den dkftea ctcfultasca." F. Hrff: iaa, von GtrcteciUt, O., sagt: ..SifrturA tefleire 14, daj ii anfrMfttcnteia Z-edi? l:kk fi.fc turA te Irtedraiid einer lasch ve iif cier'i Ärjuur S'Mtri tcSüiBfcij rartrr tturte." 3Uisrlcr Herb Ditters (o. 51.6cTnincrct Str., Philadelphia. Parker' ange?dmkr WurSyr? schlägt fr fehl. Tie tupfte uafc brSe Seh ach LouiavilJe, Naahville, Isempüis, Chat t&nooga, Atlanta, Savanuah, Jackson vüic, Mobile and New Orleans, SS l& bortSfUhcft tnr Passagiere aach ?r TSd-L, etnr firrfte Sente JE bm. PalaS. Sülif. ad Porlsr'-rSa,? zwischen CcajlS vnd L 'N'.SrnE? an 5t 2ouU LwSmll, ohn. Gzenk??!. Ccrnfctt, Sibnell'kttl nd Sichechcii biete die ,Jess" die alle zavnlZsstge D. Ml. & B. M. M. 15. ü. Doriugr LjsiZert er! Bsssagir.Szn, X9Xa?.Z k2aiZwz:on und JIWs Str., Jndvtt k?. McKenna. Superintendent. Feuer-Aliirm-Slgttale. 4 tennv!.:a 5i I'Zsrkx!. i3ifsf;airt-.rr c utr fftttnntl. f"i.5t:i unJ-Iv!E cr!. 7 JirIu-.? Z:: ch:g., S:tic. 5 s 2;!f ::a5 unb t!la?1autt 5s S;n1on LZ Zcsr?'Ät7liße. 12 S?af;aisftt üo. 3 a-!! Z8 5e:-.i?r e'.r, rrt a,ttk ? 14 ft.-n 3ri5 ürb Äett -rijnj s(o 15 1 1 S:r. liKifi.u'ettJ ae H Gi'lisr. s;. uni y:5 5tr. 17 Äv. aut t MV.tx 15 8aw.ui it: uiö fiAU:: 19 ür$er v;b Zsi 3u. 2S 55eg Sk. u9 3itfcrt St,. 12; Ubantivrb Slti: 5. 12Ü Clrxiian ans ijni 2tr. !sn ntl tr.unb Lincoln ct? 137 Äuluaur.j:-gtMubt. lid lcntjals;. i-na Atr S:? ISl fLlibrx Li?d5:er?:Zsn S:l 12 i5$2nr;cn ch:? S l?i SsKge v?. ur & L?):e 6i:. 1.13 Some Ä1. iinb rIawait Stx 1 2l50.Ttt nfc jin ,r. 21 St. Jok LN., JMns?i. 23 Pnns,?.;, und ViZtt S'.r. 2ö 5. Snzu-i hg'Zt Skchk, :' i' V, ükifrttrlrrt Lt. Cla'-t Str irr LinviZ i-tiAtaan Z'.x. m QtUltirM L::. tr5 H?me 3 j. :n:li-?i iiitb ?:tt Str. 213 Ir.riif un5 iUüt ii3 i'ü:t?tjama undSi'chizan t:. 2t4 ja:.ci und Hkrdert ZU, 31 aicna !dr. uns !i$ijan Str. 2 i.t-U'.ar u?d alr.u: $tr. 54 i'.'oir.i u?;d Sernwt 85 us: SJea Zkk Stx. 86 JnSiAT-.a LL. uv it. lait tt 37 Stabt-fcöTpitÄl. 55 lest sn5 Xs:i 5tx. W Sliigan un) Tg Str SIS Scü und Qilnut ?tr. 313 ZkS?ft uni 2ritt -:r. 3ii SUUtntc uns ;93:i SU U Sa'htngtsn, rc5: S?!t ts. 4Z giiß,ndo:s ua QüZhingtsn 941 iS Rtiicur nd Äcv $:st C'tf. S Wtrtitaa ans ö??v'.r'3tr. -U-48 gitnst uud Odi Ctt. 47 lenn: urd Difs'.58ton ti, ingan' Pk Heuk. Jadisnvk. 412 tkiffeukt und Uarnd St:. OS SiZK'fissi un WaSkZi etr. 415 .r;ufon'J Po:k Hos?. 421 3. 9. 23. Sisun, fcouli. 423 Jasan ilcm. 51 StttacU un iirrrsi Ett. 5.2 3iir.otl nd fcoatflana S, 58 N and Sle2rt? St,54 ZZft und Sou,d S:?. 55 rn7? und '.4 Stt. 57 erutan uns As? Zlt. a dtl 5. n mozxxi t,. 5S 96tfn Äoc. u Xsnlop 112 S t und Sissoss vtr. SIS ,n:uck, So, und rr'.b 4 314 Cnum ad 51118 Gü 916 3lnotl und Äsnial S 17 m nd Xacota Stx. ei nahe Delawart Str. a $tar.f?Icints und Lsmfiana Dlaar San, Str. vfi ud :Isr:? St?. OS UabaLZ ad Srgiana Sv. C7 Ctogtnie f. und Pradjtzaw St, Ost und Soburn Str. S Pnslvanla Ltr. undadis, k:2 Vktran und DouzZett, Stt. 71 Likginia Lv. nah, Huron tk. N Oft unk erz:a Str. 73 LaZnzua und Ser.ton Str. 74 ta und Sg,a Str. 7SZsttji2v.ud Pin,. IS tUan und atett Str. 78 BugiiJtaÄoe.unft DiSen. 79 flctctjcr c. und Dläsn 712 öjruc und Prs?xkt Str. 713 ngkld Äoe und fcaunl Str. 714 Ctcngi u.-.b Dltse Sn. 716 erf und Lzkchkk etr. Ö vi atlv ci. 2 Bsshingto un Dtlawsr et. M Oft und )f ar'. Str. n4 jjr! und Yactbfan Sir fA XaubtumffRr.nalt. ,r. Staate ?1nal. Or.entil und Washmgten tu. . i:ati tStflna.-Ug. 812 0.8 alau-i?au. Oft LSashi:,gtnA,Uß 8'5 ßailit uns aot't itr. g!4 Odt und snt9 Ltk. 9t aryland ah rtdia Str. 02 ndian nno (iorgia etiol. t-M Znvat.:tznsl. l--l Uad Stihtn ryttUxhoU, ztitr Alar. a-s etgnat für ?tucr2)xitt. . kt Siäz. ?uer ul. Drei Zläge.DtuZ ad. Llf U .

Js 1T";1 fr

Q 5 M 14 V

m ai .

a y bainx

Südlich. j i & I R R

Ms der Glückstvokze.

:)Zoman von Bernhard Fred. (Fortskung. le Augen flqcrtn, cen r'f in ti: Hand gchü'nk, iu Marcel so ganz in seii:e eigenen )chivierigen aussichtslosen AnGelegenheiten vertieft, daß er fast vcrzcs sen hatte, zn vem er sprach. Erst als Palmer eine heflige Bewegung machte und aussprang, sah er empor. iatbarine sagen Sie? Katharins ? Marcel warf einen Blick auf das entstellte, farblos geivordene Gesicht vcsMa lers und schlug sich tnit der geballlenFaust vor die Etirn. während seine Lippen sich zornizzittammenpreptn. Ich Thor, ich dreifacher Narr ! ricj .er heftig, indein er G:rhark's Hrnd ergriff uns kräftig drückte. Ich hätte es Ihnen nicht sagen sollen ich vcu'U ja) dav. Sie das Mädchcn kicbten ; ton ncn Sie mir. verzeihen, Palinor, daß ich so grausam eigennützig war. und nur jan mein eigenes trostloses Geschick dachte? Hat ölatharinL bereits eine Ahnung von . V Sie ist meine Arautfcit einigen Stunden, ine ine glückliche, geliebte Braut . Paluier! Ist es möglich? Und dsch, ich habe es ja kommen sehen und inich dessen so von Heran . gefreut, ehe ich wunte Was Wichte ? So foltern Sie mich nicht langer tnit Ihren Andeutungen ! Daß mein Oheim das Mädchen selbst haben Will ! Aber er soll sie nicl't haben. Tod und Teufel! - - An Gerhards Schläfe schwoll eine drohende Ader, seine Gestalt schien größer zu werden und seine Augen fun kclten. Ist sie denn eine Waare, eine Sklavin, die willenlos dein Meistbietcn' den in die Hände fällt? Ist sie nicht viel mehr ein tvillensstarkes, kluges, energi sches Mädchen, das sich mit allen Kr.iften gegen einen so empörenden Handel zur Wehr setzen wird ? Wenn sie kann ! Was sollen die halben Neden, MarcelZ Um was anders kann es sich hier ban deln, als um Gelo und wieder um Geld? Inwiefern kann dieser Mensch die Varonin in seiner Macht haben? Sie ist eine Verschwenderinn ihr Vermögen ist in seiner Hand, er wird es verloren haben oder wenigstens vorgeben, es verloren zu haben, und auf diese elende Weise will er die Mutter bestimmen, ihm die einzige Tochter zu verkaufen ! Beaulieu schüttelte den !opf. Wenn es nur daö wäre ! Das ließe sich, wenngleich nur mit großen Geldopfern, doch wohl ins Gleichgewicht bringen, aber ich fürchte, ich fürchte, es handelt sich um tiefer liegende Dinge ! Es muß in der Vergangenheit der Baronin ein dunkler Punct lteaen, mit dem er ü. schrecken und zu allem-bringen kann i Jahre hindurch sind wir jeden Sommn auf Beatenberg zusammengetroffen ich damals ein kindischer, unreifer Junge, aber gerade als solcher doppelt aus alles tÄcdeintniftvolle versehen, und hier hatte ich es bald heraus, wie oft die Beiden miteinander flüsterten, Blicke tauschten und Briefe lasen. So belauschte ich in ineiner kindischen Neugier einmal theilweise ein Gespräch, in welchem viel von einem Alnaben die Nede war sein Name wurde nicht genannt, nur daß er in Steiermark lebte, wurde erwähnt. Dann fano ich ein anderes Mal ein paar Fetzen eines .zerrissenen Briefes, es war eine un geübte, grobe Handschrift, wie die eines Bauern er sei schwer krank, fürchte, 'bald zu sterben und erbäte sicö Maßregeln über das weitere Schicksal deö ..Buben". Er habe Verwandte, die ihn gern für dassübc Äostgeld i:t Pflege nehmen würden. dazrt aber mus'c man coch vorerst die Zustimmung der Herrschaft" haben. Im übrigen tvurde der Bube gelobt, er fei so klug, daß er deö Schulmeister? ganze .-.. m f. f iH ? ?.t.rtUi4(l.3 ijiiiai ir rui'i iii'u un? vkiuit'iniv tlnd 'Sto!;es im Wesen vor all seinen Spielgefährten voraus, sei überhaupt ein ..Aparter", immer ernst und still sür sich. Mehr konnte ich nicht herauslesen daß aber die Geheimniß der Faden ist, an welchem mein Onke! die Baronin uner luttlich, festhält, wie ein grausamer Knabe den gefangenen Maikäfer, das bedarf für mich keines Zweifels. Gerhard hatte still zugehört, die Stirn in finstere Falten gezogen, seine Augen hatten immer noch denselben drohenden Ausdruck. Es war inzwischen rasch dun kel geworden, in allen Ecken des Ateliers lagerten tiefe Schatten, und aus dem großen Bilde der verfolgten Christen däm merte als einziaer Lichtpunkt, neben der rothen Fackelgluth, der rührend schöne tfops Katharinas, deren Züge das blonde Ehrlttcnmädchen trug, herüber. Eine Zeitlang herrschte tiefe Stille, je der war in finsteres Brüten versunken ; endltch ritz Gerhard sich mit den Worter empor: !ch mun hm ni ibr! Um Gottcswillcn.nur beute nicbt mebr? rief Marcel angstvoll. Sie finden eine größere fremde Geselltchaftdort, die bü nach Mitternacht versammelt bleibt! Wol len Sie eine Scene macherr Ihre Sach in aller eute und wlnen : Und wie soll ich die endlos lange Nach übersteben ? Sie werden böse Gedanken . haben, 0 ist wahr Ein wohlbekanntes Klopsen an de, Thür unterbrach ihn, zugleich rief eine freundliche Stimme : Nun, siehst du. mein Gerhardchen, 'da bin ich wieder! und Frau Palmer trat rasch über dt' Schwelle. Ich bin dir wobl zu lange ausgcblie ben, lieber Sohn? Julie sagte mir, du tvarest so ungeduldig gewesen! Ja, bei Jrau von Grün ließ mich nicht fort, unr wenn so zwei Damen ins Schwatzen kommen na, du weißt ja ! Aber warunz in aller Welt ist es denn noch dunkel hiei im Atelier i tylan fällt ja über seine eigenen Füße : Und wen hast du denn da bei dir? Gott im Himmel, bin ich w schrecken! Ach so, Sie sind es, Herr Beaulien , das hätten Sie mir auch gleich sagen können! Nun, wie gehts Ihnen Schlecht, sagen Sie? Ach, gehen Sie, Sie Spaßvogel, das kennt man schon. Sie haben immer ein Witzchen im LZopf, ich glaube kein Wort davon ! Was sager. Sie zu dem letzten Portrait, das mein Gerhard gemalt hat ? Ist daö nicht ein (Lesicbtcben zum Verlieben ? s$ weiß

jtmmer nicht, wen tcy schöner finden soll, oicsc oder das entzückende blonde Christen Mädchen ! Die harmlose Redseligkeit der alten Frau fiel schwer auf die Herzen der Beiden, Ä!arccl blieb stumm, und Gerhard sprach ein paar Worte, aber mit so scltsamer Stimme, daß seine Mutter ängstlich wurde. Sie griff nach den Zündhöh: chen und steckte die große Lampe, an, die aus einem Seitentisch stand. So, die brennende Lampe, in der Hand, trat sie dicht vor die beiden Freunde hin, und iht Blick ging besorgt von einem zum andern, während sie ihnen nahe ins Gesicht leuchtete. Zwei Freier. Vor den Vier Jahreszeiten" hielt ein Miethwagen ; trotz des rasch und unauf baltsam herab stromenden warmen Ae

gcnö stürtte ein dardäuptiger Kellner herbei. den schlag aufzureißen. I ' Warten! rief der Insasse des Wagens dem Kutscher während des Aussteigens zu, dann wandte er sich an den hilfreichen Jüngling im schwarzen Frack. : ' Geben Sie diese Karte bei Frau Baronin von Wismar ab, ich folge Ihnen aus dem Fuße! Aber aber, mein Herr ! Eine unterthänige Verbeugung und einige achseb zückende Erperimente. Die Gnädige wird zu dieser frühen Morgenstunde es ist kaum yalb elf Uhr- und vor zwölf, wie ich genau weiß Gehen Sie ! Hier ! 01i, merci, monsicur! Die glänzende Freigebigkeit des Fremden veranlaßte den Jüngling, ihn für einen Aus länder zu halten und sich der elegantesten Weltsprache zu bedienen. Wie ein Pfeil flog er die Treppe beranf, las aber doch während keines Sturmlaufs die Karte : Gerhard Palmer, Mal also doch ein Deutscher ! ES dauerte eme Weile, ehe aus das leise Klopfen des Kellners die Thür von innen geöffnet wurde, ein schönes, blon des Haupt schaute heraus, Gerhard schoß ein heißer Blutstrom zum Herzen. Es izt gut, Sie können gehen ! Allein im Zimmer, Aug in Aug mit ihr' welch ein Wiedersehen hatte eS werden können ! Sie las in seinen verstörten, aufgeregten Zügen, daß er seit gestern manches erfahren haben mußte. Auch sie hatte erfahren um ihre dunkelklaren Augen lagen tiefe Schalten, und das süße Gesichtchen war so weiß wie da Morgenkleid, daö sie trug. Marcel Beaulieu war gestern bei mir, begann Gerhard endlich, feine Stimme klang sremd Und heiser, ist es möglich, daß Meine Mutter hat mir gesagt, daß wir aam von von Herrn von Marburg abbäuzig, ganz in seiner Gewalt und. toie hat mix gejagt, daß er gegen unsere Verbindung sei, weil er weil er anderes im Sinne hat! Ich habe darauf geantwortet, daß ich nie rnals, so lange mein Herz schlägt und mein Wille klar ist, eine gezwungene Ehe eingehen werde, und daß, seit ich Ger barv Palmers Braut bin, mein Herz und meine Hand ..ihm gehört, und wenn hundertmal eine fremde Gewalt dazwt' schentritt. Sie sprach langsam und feierlich, aber als sie sah. wie ö um seinen Mund bebte und seine Augen feucht wurden, rief sie laut und vorwurfsvoll : O, Gerhard. Gerhard konntest du an mir zweifeln? Das Du aus ihrem Munde, die leise, weiche Berühiunz der kleinen Hand, das stolze und beseligende Bekenntniß es stürmte auf ihn ein mit überwäl tigender Macht. Er zog sie heftig an sich, und während er sie fest und fester an seine Brust drückte, stammelte er zu sam men hanglose Worte und bedeckte, ihr Haar, ihre Augen und Lippen mit heißen Küssen. Im Sabinen der geräuschlos geöffneten Thi:r and die Baronin ; in ihren DimMi: Augen flammte cS wie beleidigter Stolz und offenbarer Zorn zugleich, während ein bitterer höhnischer Zug ihren schönen Mund entstellte. Ihre stille, keusche Katharina, die ost in der interessantesten Herrengesellschaft kaum die Au gen aufgeschlagen hatte, die so scheu und schamhast erröthen konnte, wenn dreiste Bci?undcrung in Wort odcrBlick ihr nahte da lag sie, hingegeben an dieses srentden Mannes Brust, duldete seine leidenschastlichcn Küsse, ja, sie hatte die Hände so fest in seinem Nacken verschlungcn.als wolle sie nie mehr von ihm lassen. Was doch Herr Sigisn'.und von Marburg saßcn würde, wenn er dieses lebende Bild, in dem seine zukünftige Gattin eine so hervorragende Nolle einnahm, zu scheu bekäme? Katharina ! Der schars zurechtweisende Ruf bewirkte, daß das Mädchen augenblicklich zusammenschrak und daß Gerhard sein Haupt erhob und nach der Baronin umwandte weiter nichts! Die Lage blieb dieselbe, er hielt sie fest in seinen Armen, sie blieb hingebend an ihn geschmiegt, und so, als verstehe sich das von selbst, trat das Paar ihr näher. Ich muß Sie bitten, mein Herr, meine Tochter freizugeben ich habe mit Ihnen zu sprechen! sagte die Baronin schnei dcnd. Ich höre, meine Gnädige, und bin überzeugt, daß Ihre Ausetnandcrsetzungen meine Braut eben so nahe angehen, als mich selbst, entzegnete Gerhard gelassen und zog das junge Mädchen näher au ich. Von einem Verlöbnis; kann keine Rede seln,da der Wille und Wunsch ihrer Mut ter inzwischen anderweitig über die Hand der Tochter vertüat hat ! Wunsch und Wille der Mutter bindet ein Kind so lange nur, als es unmün dig ist; das ist hier zum Glück nicht der Fau! Es sprechen noch andere Verhältmi,si mit, die es dringend geboten,' ja nothwen dia erscheinen lassen, denWillenderMut ter zum Gesetz zu machen. Komm zu mir. Katharina ! Das schöne, seidene Blondhaar, daö an Gerhards Brust ruht?,' lag unbeweglich. die Äugen schlugen sich voll und furchtlos aus und der Mimd sprach ern entschiede neS ..Nein!" Auf der Stirn derBaronin erschien eine drobende Falte. . Du verletzest doch s,nst Litte unt

nxnchim 10 ungern, warum cttust er meinen Äugen dies verletzende Schauspiel ? . Es ist kein Schauspiel, Mutter! Gerhard Palmcr ist mein Verlobter und wird es bleiben ! , Ein eisiger, unbeugsamer Zug ließ da so eben noch zornstammendc Gesicht bei Baronin plötzlich wie erstarrt erscheine ohne Puder und Schminke erschien u fahlgrau in der unerbittlichen Ä!orgcn: Beleuchtung, breite Schatten umgaben du Augen, inn den Mund bildete sich eis schlimmes Lächeln. Nun denn ein letztes Wort zu Jh !ncn, mein Herr, und zwar so klar uni 'kurz als 'möglich, um dieser anstößiger 'Lage alsbald ein Ende zu machen. 'Es gibt einen Punkt in meiner Vcrgan 'genheit. der mich vollständig, vollständic 'in die Mack i des verrn von Marburg

'gibt, abgeselen davon, daß ich infolge ei,ner unglücklichen Eonstellation mein ganzes Vermögen eingebüßt habe und sammt Meiner Tochter jetzt buchstäblich den. m'.j.i.? .'. r. ..... r: iJHUH tuiuut'Vi uyv, ju, i'tuiuuvfc uis t r .. r r r das, da ia sruyer eingegangene rcr Verpflichtungen einzulösen habe....!.... Herr von Marburg hat sich anheischig gemacht in jeder Weise für mich cinzustehen,' mein Leben fernerhin gänzlich nach meinen 9keigungcn zu gestalten und auch über die Vergangenheit, wie bisher, unverbrüchliches Sck'wciaenm bewabrcn. unter der Bedingung, daß ich ihm mein! CfAylAV n ril.Hj k 7,s? n.Xt. .AVUtVi C ' VVtttlll IJUVl tVV VVHII' auna muß erfüllt werden ich saae. sii muß! Es hängt alles für mich davou av: ES lag eineverzn'eifelteEntschlössenheil in Blick und Ton dieser Frau, die ihrAl leS auf eine Karte setzte. Kerkard Nalmer atbmcte mük,?am. tr seinen spreclndcn Augen flammte ein ehrlicher Blick der Verachtung gegen eine loiae Atuttcr. Sie könnten eS in der Tbat waaen Ihre Tochter in eine verhaßte Eh treiben zu wollen, ihr daö traurigste Los ? DaS traurigste ? Sie sehen mich er: staunt, mein Herr ! Katharina wird allerdinaS obne Neiauna beiratben ein Gedanke, an den sich zn gewöhnen sie c.fY C Ö.Ia - - f. - f. i. VT. Vüuauf Zetl gevavl awc cic mciN armen Mädchen unseres Stande aeben Convenienz - Ehen ein. . Im übrigen ijr Herr von carvurg, avgejehen von seinen arostartiaen Neicktbümern. ein Gentleman, det seine Gattin jederzeit mit dem erforderlichen Fcingesudl venandeln Wird! Und ibr Hcri, wie ibren Geist knebeln und langsam ertödtcn wird ! Eine bürgerlich - sentimentale Aunassuna, welche ich Ihren Lebenskrcisen.Ib: rer Umgebung zugute halten muß. Ich renne lerne Frau, die an gebrochenem Herzen gestorben ist ! Gerhards Brauen zogen sich zornig zusammen. Enden wir dies Gespräch, Frau Baronin ! Noch einmal, zum letzten Mal! Ich lasse nicht von Katharina, die meine vcr lobte Braut, die mündia ist ick erbiete mich, mit meinem ganzen Hab und Gut, a- . rr dt- w a. w cv f mn rncuicrn vonen revii UNV .'ittNieN sUr Ihre Verpflichtungen, für Ihre Zukunft einzutreten und somit einen Ihrer Weigerungsgründe zu beseitigen. Einen andern will ich. werde ich nimmermehr anerkennen, und Katharina, ich weiß es, wird es gleichfalls nicht ! Sie wird, weil sie muß ! Wo wäre die entartete Tochter, die mit ruhigem Herzen ihr evensgluck ausbaut um den Preis des Namens, der Ebe des Lebens, ja, des Lebens ihrer Mutter ! Es ist eine verzweifelnde Frau, die zu Ihnen spricht ich bin mit gebundenen Händen an Sigismund von Marburg ausgeliefert, er und nur er kann mich retten und nun entscheide dich, Katharina ! Willst du deine Liebe mit meinem Fluch mit meinem Tode besiegeln, so geb so geh! Bebend am ganzen Körper, das Gesicht erdfahl, die Lippen blutlos ja, es war eine verzweifelnde Frau ! Katharina einen Augenblick ! bat Gerhard Palmer angstvoll, als das jun ge Mädchen einen Versuch zu sprechen machte. Er trat dicht vor die Baronin hin and faßte mit schmerzhaftem Griff ihre Hand. Sie können mir nicht sagen, um waö !s sich handelt mir Ihr Geheimniß um keinen Preis vertrauen ? Um keinen ! Gut ! So will ich zu ihm gehen und will sehen,. Was ein Ehrenmann gegen ei nen Schurken vermag ! Bleibe fest, und bleibe mein, Katbarina ! Du sollst vor mir hören ! Er hob entschlossen den Kopf und wand !e sich nach der Thür; die Baronin folgte iym razcv. Er darf nicht gehen! rief sie der Tochter zu. Es ist überdies umsonst Sigisniund von Vkarburg ist sein Mei er! Wir werden schen-cS sollsich alsbald :ntscheiden. Und ist er der Stärkere und trägt er deii Sieg davon niemals werde ich Marburgs Gattin ' Katharina rief es mit leidenschaftlichem Nachdruck, und eine rasche Blutwclle stieg ihr bis zu denSchlä fen empor. Lieber will ich arbeiten wie eine Magd, für dich, Mutter, für mich was Hunderte mittelloser Mädchen ini stände sind ich werde eS auch leisten können! Ehe ich mich aber soweit entwürdige, diesem clendenJntriguanten anzugehören, dem es nicht widersteht, die Braut ver mittelst eines Schurkenstreichs vor den Altar zu schleppen eher will ich meiner Liebe entsagen, will einsam durch das Le ben gehen Ihre weiche Stimme brach in unaufhaltjamcn Thränen ihre Mutter ließ ein leises, spöttisches Lachen hören. Und du bist naiv genug, zu glauben, mit diesem Entsagungsbekenntniß einen Sigisniund von Martmrg zu erweichen ? Was nützt ihm dein nützlicher Eifer, dein Arbeitötrieb, was deine heroischen Aufwallungen? Ihm ist keineswegs damit gedient, daß du einsam durch das Leben gehst", er wünscht dich zu besitzen, und da es nicht mit deiner freiwilligen Einwilligung geschehen konnte, so war er vorbedacht genug, auf ein Mittel zu sinnen, das dich unbedingt zu seinem Willen zwingt. Das Mittel ist gefun den und niemand wird es ihm jemals ent reiIeni

Viellcicht Katbar inas Verlobter!

Es lag jetzt wcd-er Zorn noch Verachrung in Gerhards- Stimme und Autlif., nur die Wubc eines unbeugsamen Entschlusses, als er seine Braut auf dieStirn iüßte, und, ohne die abwehrende Gebärde der Baronin zu beachten, das Zimmer verließ. Unten vor dem Hause stand er einen Augenblick still wie das Herz ihm in der Brust hämmerte, das Blut ihm in den Adern kochte, lvie jeder Nerv in ihm zuckte und sich empörte gegen den schmählichen j Handel, dessen Zeuge er geweseil war und j dem sein Lebensglück zum Opfer fallen ? sollte ! Nein, und tausendmal nein .' ! Nicht znm Opfer, so lange seine Augen j offen standen ! j WaS nun ? Zunachn zur Polizei, die Wohnung des v.'iannes, der lern Tod: feind geworden ivar, zu erforschen. ES konnte eine lange Fahrt werden wer stand ihm.dasur, ob der Gesuchte daheim war? Sei es drum! Nuhe brauchte er. Zeit, sich zu sammeln, sich zu fassen! 'Nicht ! athemlos zitternd vor Erregung, nein, besonnen und kaltblütig mußte er sprechen und handeln. Er wars sich in den Miethwagen und versank in finsteres Brüten. ' Wie sollte er dem Mann entgegentreten ? Ihn vor die Pistole fordern, weil er durch ehrlose Mittel die Braut eines andern zu erlisten bemüht war? Oder ihm das Geheimniß, welches die Baronin so vollständig in sei-, ne Gewalt gab, zu entreißen suchen? Aber wie das anfangen ? Er besaß Uu ne Handhabe, nicht da5-geringste Merkzeichen, welches dies Geheimniß war, und, er konnte es sich nicht verhehlen, er halte es mit einem gefäbrlichen Gegner ;u thun ! . Hatte Marcel nicht neulich etwa) von einein halbzerriffenenBriefu. einem Kna ben aus Steicrmark gesagt? Wann war das nur gewesen ? Konnte es gestern sein? Aber welch langer, öder Zeitraum lag da zwischen, welch endlose Nacht voll qual voller Bilder ! Er drückte die flachen Hände gegen die Äugen nur 3luhe, nur keine laugen Aus cinandersetzungen, rasch entschlossen, und sollte es zum Acußersten kommen! Er war ein sicherer, guter Schutze freilich, ein fliehendes Wild, das schießt man schon nieder aber einen Menschen einen Menschen! Wie eiskalt es ihn überlief ! Konnte er krank sein ? So roth schwamm es vor seinen Augen, als sähe er durch ei nen blutigen Nebel ! Schon da? Er schrak empor der Wagen hielt ja. Nichtig, er hatte nach der Polizei fahren wollen, und da war er nun auch angelangt und konnte fragen. BcienncrstraßeNr. 6. Gerhard kannte daö Haus, cö gehörte einem ihm oberslächlich bekannten Baron, einem heitern Lebemanne. Ter Besitzer war für lange Zeit nach dem Süden gegangen und hatte, wie es hieß, einem vertrauten Freunde seine schöne Wohnung zur Verfügung und beliebigen Benutzung gestellt. Dieser Freund also Der Wagen setzte sich wieder in Beive: gnng. Gestern un diese Zeit welch ein glückseliger Mensch war er gewesen! Wer ihm die heutige Lage vorausgesagt hätte! Wie ruhig, wie gleichmäßig hatte sich bisher seilt ebe'nssaden abgesponnen, Und nun war cr plötzlich hineingezogen in Kampf und Streit." Aber der Preis war des Kampfes werth, und meine Katharine" murmelte er zärtlich, wäh rend seine Augen sich balb träumend schlössen. (Fortsetzung folgt.) Was Diejenigen sagen, die an Reuatisniu ur.d Neuralgie gelitten haben Lansing.Ja..l.April1M. ..AtblaPhorss bsx ir gut guda. Ich muß ei Kla'cke raren ftck an -Karo daden. da rnci Kdeu maklömuö chroi'.ischcr ?!atur i't; und wenk e auch keine röllige Heilung bewirkt, so bat ti mit entasten sedr grcße Erleichterung ersckafft wdald ich rassclbk tret?! ems, schien saun." Jgs. Urmersbach. Frau Ich D. Nutting. North Ereek. N. I.. schreibt: ..Ich laU lhlapboros in einer Anzadl von gSLe ten ironisiern R?kumatismu mit xrundkrsollem , Erfolge angkantt. Ich glaube, ehne Sthlvxhoros trär ich ein Krüppel." Solche Ztugniffk, tvelche sagen, Wa5 tthan bat, sind der beste Beweis für daS, rsa eS für Sie thun wird. Frau I. Nelson Iordon von CLZworth. Me., schreibt: Ta ick ein Jadr lang säwer an RbeumariSmus ud Neuralgie gelitten, rcrsuüte ich fltälupfiorol. 51 bade fü"t eine ganze Zlascl'e aenvmme und e tat ntck gestärkt unk mir rin eigen ldün!lickk Gefüdl. de seder im Kopfe vers.l'a'fk ; ct-er wenn ich zuerst die Metizi gknomnikn dälte und dann aufgefordert werten are, für dielclle KM.O) zu dejadlen. ürd ich mich nicht aeweiaert baden. Ich muß medr da den daren. An Äann nnd weine alte Mutter sclle dasselbe auch nehmen." Wenn Sie thlophoroS ni.5t in Ihrer Avotheke er balten können, werden wir Ihnen, nach Empfang deI regulären Preises ein Toller per Flasche dasselbe per Ervrek sranco zusenden. Wir seben ti lieber, wenn Sie d von Jrem Nprtheker kaufen, aber wen er desselbe nlcht stiert, lassen 3te sich ich: überreden, twas Anderes ;u versuchen, soiirn bestelle St so fort bei uns. wie anag!tn. Ath!sphoros Go. 112 Wa!l Str., New York. kail llwA Hat Store, Herbst - Hüte ! Neuester Facon soeben ange kommen. Billige Vreise ! Gute Bedieuung ! Man besichtige die große Anvshl dos Herren-u.KnaöcN'Hütkn. V. 7 H'??Nji, St. riefe Co. gabrikattten und Käudter a!l?r Trten öS cö A: e in e. Osflkt : 88 Virginia Aent. Vatra?torkn ud vrivate sind ersucht, vorznsprecheu

MMR

Mams I

B

Ms KWes

der Zndiaua VWMWe ! empfiehlt sich zur Anfertigung von ReHnungeu, Cirkulare, Sriefköpsen. Preisliften. Quittungen. Eintrittskarten, Mltgliederkarten, Arochüren, Conpttutionen Adrehkärtcn. JDentsclie sH'irnk

k

Etablirt seit 1859. Charles Meyen & Co., 39 und 41 Paik Eow, New Yorlc, beeorgftn axid Arten Ton Qeichstfcuneien, PeTsonalAuffordenmt. etc für dies Zeitnng, sowie' für ollo doutsclica Blatter" ia den Ter. ätaatca xmä Suzoja AjCmtntllcb IVentcir Amertcan Lcb Zrltnngm lten In unserem 0äctuitt.Lokal rar rrtlea Einsicht det rabUkuos tat Dt geelirton Henraageber deutschar BIttr mrin cktaagsroU ereuc&t, lim ttdU jLkwrildaez

w-c . V,, t.-- i rc . "Wwrj-1 W 'tm v- --.JL Vif- T ftytaz

iis--v-rri i y--. 3 Svj 7-, " ? r-JZ ? V- :U Sr ' y-'-i. I '-VC 3"iSii5JIA CiskllSahn -Zeit -Tabelle. Unkunft und Abgang der Eisendahnzügk in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1834. Tltvelavd, Colsrnbu, Cineinusti usd Jndla. napolis Sisnlbshu (Pee Liue.) ?lbgaaß: Ankunft F sr 6 ib r Ä- et 2 Cjtfig 6 41 sin 9 l ? k,M n nverion 5ic...l0 5ür.!n Bttoti lös. :o.io Bm I anlr.1cn e... 2.0U Mm 7 t5 , V., 3 ft tfi il 6.50 Km fi 3 oshen C5.25 J!a K 8 St 2 ej.lÜ.33 Km rizitsood Dkifiou, . E.e.und I. sang täglich. L.lsr. 10.10 fcn 11.15 Rn 2 2 - :..s N täz'as. 5.25 ?m 61'.$. 6.Cr !C35 .OUB! 75 5SR tlfliQ. SJMfia tazttch.,g.5m 7J: a I Piudu?z, Sweinnatt Ct. Loniz i5baö FYWSP ,Kteea,. DckS r r.ujjt9i täglich 4,25 Cct j arrtora Sonnt. 9.19 Fm 8 23 p Jt( tZgli) 11.37 B C S) Kl Cttl. Sonntac .... 4.55 KV ?Ü!8? i tel-ch 10.30 Rn Tcyto Ci asl. ommenLonnt.lv.45 Ua SR?iatCßU$ß. ntstßl 4.00 N a yt st? i ?tägitchb.. 4.k5 t?n 3 quSj Sonnt 4.55 Bei! nniBg U'JU CtB Sh'.cags Konte tlaÄo!cxnp. hiesgs Cchnc2. I Jnd', Lo. in lös .... ,1.15 R Scfcn.Caa... 3.58 Ci)leae Exxies..ll.v, k Jndrl Lou. irreß 3Xm Vandalia Li. Si;xrc(a .... 7.i5 0 . CintCiua 3St)ffta Tag rr. P ... 11 W Nail und Zcc...lO.K Bw XI CCUtl ACC. i.lJSB Cattnc er 1.45 2cq Erpreß. .. 30 Um t'ctl unb iu-c. 4.40 Hlu 3n.MJ&Saut5 Soutd ttrd & 5vd'vl Cr... 10 55Bm end Sr "UO Bm I & Stb end Sr iJüo Um Ctb end 3 fft ti 42n Ciannriati, IkdiaJSpslik, Ct. Lsmt u. l)Udgo ktsenbühn. CinctJuatt Dtvifton. 9 80Ut4c.?? 8 tttneirrati ef Smctnnctt i C tfj x e.. Tink. cc 4.00 m , Jndt,inat ". 11 (6 B r I L'rk Lr. a 10.45 Ha. i bittern ftj SA ?. 4Ä h & a fj a tj.10 ai ttettch i u e e.io. Chicago Diviftsu. ro uxi a(. 7.1'jiüm tV-cafio lUxl f.. 2.10 m Bcstii-n r 5.10 S L löslich rc 11.2 b Lou ff fc. tigUche cul.. 2.35 Cm Lsfaset! re ...40 n- a iat; v c 3.30 airtcinnftii See. d 25 11a SefftrsondlUk, Vkad-.sen vud Jndi.vopslit lsendadu. Sd r tg. .. 4.10 Ba i JndHBiadNail. 9.15 8 Uad: .. 15 il'M ' Zns Zb:el !agw 45 gnd ad 1iü 3 Zil m Xfj & j. 7 M K Kirn z x tSg. t 45 Sirn l fct ä tag 10.41 ürn Wsbafh, St. ouii & Pacisie. tClieaU 7.15 m C Z Cj 2.15 ö.u kdi ich Sr SktGktSz 9.00 Hv Töl5 fttbi Qi.Al.SJiix Dtt Sl) lUi-JL. a e 7.00 Kni Loäisbille,N5tv Aldany & Chicago. Äir.Line. E5ago 6; tgl-.l2.0i?; ffö cago lg!.. 11.452m Monon Scc 5.ü-3;n . üionon Xe luOKfn i'itch SUr; hicag. tch. Elt, k- Ehic, Qt SWaU iZ.V'.Ns: Cj ihzxl Cia Jndianspsli und Ct Lsnt Sis:nbahti. tea firtre cc. N p u S Sr töz taa'.icv 7.io cct oft U St L Si. t Loeat Pa,noer S kti S! Day r e tiil 6.2 rir.tunapclil Zc 3.l59:tk Ä u Sl le El tasti 3 u CC. 10.65 5in IndistZäpsUi Lud ViZtttUnes TiskLdAi)n ft&H St Sa'-'O S.15 Zvz i '.renne Scc.tO 40 La Btknnetz 3Icc . 4x(i r.at l Kail Satt. e.SO St. Lovis Didisien. VoeKleee... .M i Scacht S, 3M9m 4Xo t u iaj;.;. Z.yt ..rn ( iiou u SCaa j. ca tt W ö 115 5.21 1 crtftils kt.. 6,12 Str Oepllche Divtsien. Djll.53?a, Tagl Scpreß., Atlant diV.- . ..1.2'jSa: ..1! IMcUn .. 6 4om $acfic iprt... 7 00-Sot ck I c 10 Z5Ä SSeftem Szp 4 45 Jndian, VloemiLgloa undVkfterz eiskndöhn Pak ?;u 7.3i SR n Tl I L ce 5.05 Krawfordv.Lcc. tut SaZtern tätlich 3Bt Cint ;ic 11.15 9lax tlcr.ttc6:&ia V.15 t uL Ä I r tLgll.IO 5. Ktueinuati,yamtltou5.-SsdtauLpoltiSisenbahs. Jndp ä: 5tLoui 4.! ?a j onnexIvieAee 80 u ttm,tt!UjUc 4. r 5fia;u i.:u .inbrUuet. t 6.i0 55tn ?nbjfuet3u1j:3tü4i. iin., SD.X.-.St0JiSw Ctncisutit c 5.W L'Zge ritt r. c. sehnseffel-Kor xU ö ?iaf'S2a(t.. mit p. 'Jw',:u:r.iT. m.t i. v;.cftr'' 0HI0-INDIANA-MICHIGAN ua m mmpM KS1 w& w ' f U.ST. n ti 5J irüüu THE BUSnESS MAN THien lie travcls rrxnts to frei cjaick. to

AP g&S?K

tl

fi8BBTI?B imißw u b ü

he coiufortaDie, wants ro ainve at aestinailoa on time, in s;ict, wants a strictly busineaa trip, and consequently takes tlie populär Wabash Koute, feeling that ho i3 suro to meet liis cnfruscmccts and continuc to prosper and be Lappy. THB TOURIST Ilaa lcmgf sinco chosen the Wabash as tho lavorite routoto all tho stuumcr resortsof the Kast, N'orth and West, aiid inter Uesort ot Uie South as the Cornpan y Jjas sor years pro vidod better aecommodation aimmoro sttractions than any ol its competitors for iliis c'assof travcl. Q ourist Tickets oan b' bad at t edueed rates at all principal cce cf ttie Company. TEE PARHEB In scarcli of a nevr hnvac, -where ie oan ee eure better returns for bislabor, ehould re metnberthat the Wabash ia thamont üirect route to Arkansaa, Texas, Kansas, Xobraka, and all points South, V.'e&t. and Northwest, and that round-trip land-explorers ticketa at very low rates are always on salo at tho -ticket olIice8. Descriptive advertfsingr tnatter of Arkansas und Texas eent Ire to all applicants by &ddrcs.in the General Paa geeger Agent.

THE INVALID wm find trie Waoasn the most conrenient route to all of the noted Lcalth resorta of Illinois. Jlif souri, Ai Vansas and Texas, and that tho extensive throrvsii car erstem and tuperior accomnndailons of this populär lino will add greatly to bis comfort whlloen route. Pamphlets descriptivo of the many eelebratedTnineral eprinps of tkS West ttHd SotiUi sent freo on application. TUE CAPITALIST Can petthe Information necessaryto peenro Base and profitable Investments in aKriculturc, ErocKTaism?, diidid, lumoenufr, or any of the many Inviting tiods throughout the South and West, by addressinj tho uaHflrQinrnvl.

F. CHANDLER, CeartJrser;eraidTlcketl;tnt.St.icI,I. , ILLINOIS IOWA MISSOURI 5

VJAWTED AGENTS PEOPLFS FOBTHE ILLrSTRATETt nd JJEÄCKirTIVJB Family Atlas OP TUE . WORLD INDEXED. The Best. Latest and Chcapot work of the kind In th market. Ili a comWned OKniphy, Hlstory. t.aa-t-tteer anl muorama of the s orld. lt Feopie and ha lndustriea. It romblne iourbooki In onei A roinplete AtJan of tbe Woild; cmplete Atla of the U. b.; a conirlete IUQrtet 9 ttie orUU and a complote Gazetteer of Uie L.ä. lt laalaw liOGlc 12x141 nebe, containlngGW papes and bound ia elfcant Btyle. Themsrts are all frorn copper plate and ar brought up t date. Apt-nt are averaging 2U to j ordere per weck, and they It rlalra lt to b th lefctaelllnspboolt bey rver bandled. Bral for colored dscripMte clrcnlar. Lüeral tert. FFOPLE'S PUll'O CO- tSW.shlnetoabU.CTlcm. fy An entirely new and elepant ilne of A 1 tuna Wtüleataer and pluso. ft'lneTamiiy 121U vtA ktoSiUrü itiUcrijU UörS3k

e