Indiana Tribüne, Volume 8, Number 165, Indianapolis, Marion County, 3 March 1885 — Page 3
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t-tift denen, die sich selbst helfen. Die Natur Kit Kräuter zur Heilung znenfcblicber Uebel .-esäiaffen und die medizinische Wissenschaft hi ihre heilenren Kräfte, sowie die zur Le ältizung der Krankdeiten nctdigcn Combiraticncn erkannt. DaS Resultat dieser Er.!" deckik.'gen und Combinationen ist .SULIR' au Eeit vielen Jahren ift es in schweren Iallcn von Nieren und Lcberkrankheiten, Malaria, TSpepsie, Unverdaulichkeit, Schwache, Mattigkeit etc. geprüft worden und hat ftetö Hilft und Heilung verschafft. Tausende ron enqnissen sind dafür ausgestellt wvrren und daö Mittel ist sehr beliebt. I. C. ZitinWitr, SuverZntendent Iti Laneaster Co., Pz., HojVttals, schrcibt: .JZ andte tl in einer grrken Zadl ron Fälle e T???e?ste. Zierin.AranIbeit. kedkrbksckirerren. Rbeu. maiiimn. XilSrna und crcfela an und uareränrer lich mit den deftt Resiillatkn." F. s'sffmzn, vzn Circleville. O.. sagt: ..Hle7dllrch bescheinize I. daß iä an stleiittnitm lieber litt und trck tk (öebrauch ein Flasche von Misbler'Z Kraurec Bttrer vollftänlig kurtrt wurde." ZNZslilor Aerb VMers Eo. 525 Corrce Str., Philadelphia. Parker'Z anjtneijmer 3uraStjrui schläot ie fehl. Vnvtkch. R T!e köfzeßc un öksie 3a$c ua-S Löiiisville, N&shvttle. MeiRphia, Chat t&nooga, Atlanta, SaYanuah, JackeonviHe, Mobile and Ntvw Orleans. S4 l(! cDttbeilafi ftrr Passagi,?e nach dc? Böden, ts d'.tekie Route zu u?h?a. tfaliS-, SchZaf und yarl?r'Waaer! zsischer TVszo rnd L!dille mw St Lsu' jaur önisviile o Waasctckftl. 5oinfoct. gJtacfiV! utb uGttbit bt?c die ,?-ff- ci c!ic Huo.-?läsft? HXt. & Ä. Vi. '3?t. Ii. W. roinyr; Äjriiei tneial ?a?asir.gen, ßjJvir.jtcn uns JiIinsiZ St:., Jnd!! E. W McKkkna. Superintendent. K:e?-A!arW:Sign!e. t v?r.ni;r'.r.i -yizi'.it. 5 rauri'2.tic: ;? e.?:: Ik?,ntS. : C 1-3:, a5 ilif Zok. 1 ode: ui?d SK'.ijin 3 i,TC ;rfe?ittS ür SRa,l5$uittJ."s 9 ESirof Udb ö.d'?:rskk. 3 5NrTßcSvf!i:i &t. r-se SiSIt Gte. 23 ?e'as5re ?l5. u.'.d Z?sr! Ohne ?e-? crieu und ?Za?".e ö'.vee. 11 Mfra rrv. unbtsf!".iiu?l 3 SA vf' '' 10 -i". : lil. . 7-- ;v . . .v m SS - -w v , i1 j . .i 3 O" I w... ? Xi-Xtner.i tu. m d i'!ilcit 5?. 19 uni:Vn ?tr. liS üä'üj A ano Jitcinit 5u. 124 ä:'6cnca ns r.ft ii: l' 'guv.iic. ant :nt Str. 126 anke bii. Srncoln X5 ?7 SaSne "ur-i-C5:tliiie. 125 Sinirci 2;e. un, 4it f tl ZI Äli.-.ao uns jicnifon tr Jtriir.v' in 3?; 5ti .i.fiit- "sv ü'.it t:. j IS i-rm- '1 :ir- Sfluasar StV i'J.uPur- lJiCIi" tr ! !. -.'. .i:.-dii. . .rngiuoii'ik. Är.. i--' s . S. iiane .v"' - 2si l;:t?flfftrr; u-. i. C?.Uir',i: 27 un itaÄOn 3tr. tS t'ennfli'UHta 5t'. 'nd C--'11 i9 ffltlfli'pi und f.iete 3tr. '212 isnnefm -.iö rfciäwct zu. i'4 t ettr?''sa!ua uns 'iijiiaati ii. 2i 3ltrA an? terfrrrt Ctx. Z: ijr.iwsa ii. une W-an Sir. 52 'tSTi Urt li'llnwt 54 fiWsrniä ua eirneni 5:r. jt ya c? ijr! tr, 26 3nt.;c:ta ftce. uns c:. I-.r S7 5icMicipitai. DlaZe nd iSott 't:. öS Kttgun uns Ignsfi &ir 812 S2sft und 23alnut Str. 31S Lkft und ;i:t L!r. 314 Cictcntt und öod tu. 41 ffiaftmgten, nse 2eft St. 41 Se,ßenoof anb WaZiinz,. ti Ü SRifiirtur.'e m ztt tt. 43 Rcrioisu und ia?iington 2lr. 43 gCvrotl cnt Oh's ?lr. 47 Ter.neZZ? ud Qa'h'.nt?n tr, 4S A'.nsin'l ?rf HvuZ. 41 Jaiizneli. 41? Wiourt nid ?!a??:nd Str. 41? z?iM??ti und iLadash N. 415 c:iuon: rfonfe. 421 . S. W 5und Hou' 4 Jnsar. Z?:usl. . öl I Stnotl und 2Ärri2 Cit. 52 SStnci und &9uif.aitt St 5Z Lest un rZkEr L!r. 64 Vft uad Ll.ut) e. G6 5CCBaT?f und Ofjl St. 67 Kiriil-n und 2y Sie. vison se. n V:?rZ Lg disZN TiZk. UN Dn!?V Str ri2 Lssi und '!,zl 2tk. fclS jlntu2 35. und leritu I Cnli.t und ynii ?tt kl Jksi und Aasa Z17 L!zr7iZ und Dscotsi Ltr. 81 Lcd ileliaa EU. Z Pnnsy!vsnt, und Loui.an E,r, LZ Detasare und Relattiz Srr. OZ und ShiuU S SXadasia ur.i Sirgian-s a3. 7 SlijiaisHo. B.ca Sir 8 CÜ !d EödLlÄ 6 it. 55 Pr.'Hlani, ?:r. ,:sRsd?Zk 4vt. 612 ZSköttNLn und Tanger:? Lt. 71 Vtrznia So,, naj H.cn Vrr. 72 Oft und Ssrzia 7Z Lashingtsn und Bentsn 5tr. 74 ento und Storzia Str. 7S?s?e?vk.ud P'... 76 XULon U3b Sctel fit. 78 trainta Ane. und ihilvn. 7 Mietete: ot. und Dsn. 712 ts;iuce und 91ri Sri. 712 Sng'ijh ce und eu:tl Sti. 714 Orerge unbOlic Stt. 715 ijl5o ana ch,r 6it. 1 t Jer?e? ?!k. LZash'.nsia Nd Sk? es Oft UN cail tr. 94 SiV frort ud Lsridlon ZU ' SS taut (ustT.(nnYlsl!t. ts 0t. Staate flrnal fc'. Cricittal an Baingts Str Ä1 stauen Äesangnitz, 12 . Schlauch. Hau. Oft 22ashigl,nkrß Sd Bisri nv odl S'r. 814 Od:s ( tereeg S ? 9l 9arjiirtbai llerttian Str. fl ribtcn r.n 4Serr. Streit. Lnval'Slgnäl. 1- -1 U"d Stiftn w k-erko'.'. zweiter Zlirrn. 3 3 Sisncl Ür 5a titt4. 2o i 3 0 aae, ?ur au. Schlage, Druck b. Lzik U Ur RittZgl.
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Aus der GlüSswogc.
Äoman von Bernhard Frey. (Fortsebung. Der breite, reichverzierte .(Soldral'men umfaßte ein altcrthümliches Erkerfenster, dessen Flügel weit zurückgeschlagen waren. Grüne Epheuranken waren rundum daran emporqeklcttert und hängten schaukelnd ihre Blatter über das Vkädchen, welches träumerisch am Fenster lehnte, mit der rechten Hand das lockige Haupt stützend, während die linke in das lose niederhängende Epheugespinst griff. Um die schollen, knospenden Formen schmiegte sich ein zartblaues Gewand, das oben an dem schlanken Halse mit ci' ner blüthenweihen Spitzenkrause abschloß, von den braunen Locken, die schmiegsam den Nacken Hinabflossen,, hatte sich eine losgelöst und hing, die geringelte Spitze schwarzgoldig gefärbt, auf den Busen nieder. In settjamen: Gegensatz standen die kindlichen, halb geöffneten Lippen zu der tiefen, bewußten Sehnsucht der dunkelblauen Augen, die wie in weite, weite Ferne verloren, hinausblicklen. Der volle Sonnenstrahl, der das Erkerfenster streifte und die grünen Ranken küßte, zitterte auch über deni braunen Gelock und setzte ihm Goldfunken auf. Mit täuschendcr Leben,wabrheit war das Bilo gemalt hatte doch nicht nur eifriger Wille und glänzende Begabung, sondern die mäcbtigste Lebrmeisterin, die ökatur, die Wirklichkeit, dem Maler den Pinsel geführt. Der alte Mann war wie elektrisirt von seinem Sitz emporgesprungen, er . schaute ,tnd scbaute, seine ganze Seele lag in diesem Blick, eine Welt von Liebe, aber auch eine Welt von Schmerz! Durch' seine gewaltige Gestalt, stark und cisenfest, wie eine deutsche Eiche, ging ein Beben, als würde sie in ihrem Mark erschüttert, in stürmischem Zlinzcn hob und senkte sich seine breite Bylst, und von den grauen Wimpem fiel Thräne um Thräne nieder, die er rasch, wie unwillig, mit der flachen Hand abwischte, um aufs neue zu sehen, als hinge seine Seligkeit daran. Eine tiefe Rührung überkam Gerhard und der echte Stolz teö wahren ahmst lcrs angesichts dieses gewaltigen Lindrucks, den sein Werk hervorbrachte. Mit keinem Wort, keiner Bewegung störte er dies andächtige Staunen und Schauen, er hatte die Augen gesenkt und sah erst wieder auf, ols er plötzlich seine Hand er griffen und an wi heiße Lippen apreß! fühlte. Sie großer, großer Künstlcr : tor mann Stimme klang umflort und halb gebrochen. Wie hat Gott Sie lvgnadi.U vor Tausenden, das; Sie solches zu schas fcn vcrmöaen! Wie kann ich armer, unqe lehrter MannJhnen danken für das, was Sie an mir gethan haben ! Jst.cs doch, als hätten Sie. mein Kind gekannt, den unschuldsvollen Mund, die einzig fchöneu, tiefsinnigen Augen mit ihrem un nachahmlirbe Ausdruck, jeder Zug. so soSeine Stimme versagte. Ta legt Gerhard die Hand auf seinen Arm, blickte ihm bedeutsam in's Gesicht und sagte : Und wenn ich nur vor kurzer Zeit, in tiefster Gebirgseinsamkeit, ein Gesicht gesehen hätte, durch Zufall gcse den, das diesem Bilde sprechend äbnlich sah? Er fühlte, wie ein blitzschnelles Zucken durch den ökörpcr des andern ging er taumelte rückwärts, tastete mit der Hand hinter sich nach einem Halt und stammel te ein kaum vernebittdares:lllmächtiger Gott!" ' Herr torrmann! Gerhard ließ seinen festen, eindringlichen Blick nicht eine Secunde von ihm ist Ihre Tochter wirklich todt ? Todt i Mein Herzenskind todt ? Das wolle- Gott imHimmcl verhüten! O, Herr Palmer, was werden Sie" denken' von mir 'i Fest, felsenfest hatte ich es mir zugeschworen, zu schweigen, niemand hier in der Fremde in mein armes, zertretenes Baterherz blicken zu lassen. Aber das Bild, das Bild es lebt ja, es lächelt mich an, es spricht zu mir Erika, es soll alles, alles' vergeben und vergessen sein nur komm zurück, mein Kind, komm zurück! Er war dicht vordas Bild getreten und hob die gefalteten Hände in flehentlicher Bitte Zu dem lächelnden Mädchengcsicht auf. Wer hat sie Ihnen genommen? Können wollen Sie mir Ihr Vertrauen schen ken ? fragte der Maler mit warmer Theil nähme im Ton. Alles, alles will ich Ihnen erzählen., .Der alte Mann athmete tief auf,a!s wollte er eine schwere Last von seiner Seele wälzen. Es thut mir gut, zu Ihnen zu sprechen, aber wenn ich cö gethan dann, ja, dann haben Sie Erbarmen mit mir und sagen mir, wo es war, als Sie jene Aehnlichkeit o, mein Gott, wenn ich sie endlich fände ! Ich verspreche es Ihnen ! Ich danke Ihnen aus tiefstem Herzen ; so htten Sie denn. Ich hatte sie in die nächste große Stadt gegeben zu ihrer Ausbildung, nach 5k. Das ist freilich auch fast fünfundzwanzig Meilen von meiner Besitzung, und die Trennung fiel mir schwer, seht schwer. Aber sie war kluz und strebsam und wünschte .immer mehr zu lernen und ich wie hätte ich ihr einen Wunsch versagen sollen ! Die Pen.sion !rar sehr groß, tüchtige Lehrer wurden besoldet, die körperliche Pflege, die Behandlung war vorzüglich, aber die Aussicht viel zu locker, das ich habe erst zu spät eingesehen. Die jungen Damen batten alle Freiheit, durften besuchen. wen sie wollten, hingehen, wo eS ihnen aefiel. man kümmerte sich nicht darum. Ich habe mein Kind ein paarmal besucht und meine Freude gehabt, wie sie mit jedem Mal immer großer und schöner war : eine stolze, unbändige Freude das muß wohl eine Sünde gewesen sein! Unter all den vornehmen, reichen Fräulein war sie die schönst?, und die Vorsteherin sagte mir, keine werde in Gesellschaften soviel zum Tanz geholt und ausgezeichnet, als grade sie, und weil sie so liebrei zend bescheiden und kindlich war,. darum hat sie auch niemand beneidet, sie gönn ten ihr alle den ersten Platz und. hatten sie lieb. Als ich sie aiim letztenmal
war sie cm wenig blaß und scheu und still in ihrem Wesen, nicht so zutraulich, wie sonst, da sie mir jede Kleinigkeit erzählte in ihrem Zimmer fand ich einen wunderschönen Blumenstrauß, kostbar, wie ich es noch nie gesehen, und als ich sie fragte, von wenl er sei, wurde sie glühendroth und schlug die Augen nieder. Ich mochte ihr Vertrauen nicht erzwingen, aber mi't der Vorsteherin habe ich aewrocben und sie gefragt, ob mein Kind
einen besondern Verehrer habe. Sie sagtc, sie wüßte nichts davon, Erika sei die Krone jedes FeUes, aber von den zahlrcrchen Serien, dir ihr schön thaten, habe sie nie einen bevorzugt, und sie die Dame habe immer ihre Freude an dem serncn natürlichen Tact, mit dem das Kind. jede Freundlichkeit entgegennehme, ohne jemand zu crmuthigcn oder zu verletzen. Dies Urtheil der erfahrenen Frau beru higte inich, ich reiste heim, und etwa zwei Monate späterNun? forschte Gerhard gespannt. Kam sie zu Ihnen ? : ' Nein ! Ein Brief, der mir sagte, sie 'sei heimlich geflüchtet, dem Mann gefolgt, den sie mehr liebe,- als alles auf der Welt sie sei ihm angetraut als sein eheliches Weib, werde ihn nie verlassen, nichts könne sie fortan von ihm scheiden, es sei denn der Tod. Seinen Namen dürfe sie :nir nicht nennen, denn große Hinderi.isie stellten sich der öffentlichen Bekanntmachung ihrer Ehe entgegen, ihr ihr Gatte sei abhangig von einem ; Verwandten, dessen Einwilligung erst ' ganz allmählich gewonnen werden muß-! te, und da sie wisse, daß ich niemals zu j emer so dunkeln und iistchmi Verbindung meinen Segen geben würde, so sei sie heimlich gegangen, denn die Liebe in ihr sei stärker als alles. Wenn Groll und Schmerz nicht alle Liebe zu ihr in meinem Herzen erstickt hätten, so möge ich ihr die cinzigeGnade erweisen, sie nicht ZU suchen, sie bitte mich flehentlich, keine Nachforschungen anzustellen, sie solle und wolle so lange aus der Welt verschwurden, bis jene Hindernisse beseitigt seien. Von Zeit zu Zeit solle ich Nachricht erbeten Und ist das geschehen ? Ja einige Male, doch war der Poststempel jedesmal ein anderer ob sie wirklich ihren Wohnort gewechselt oder ob sie die Briefe auf Umwegen beförderte, um mich zu täuschen, das weiß ich nicht. Sie sei unsagbar glücklich, lebe abgeschieden von der Welt, verlange und wünsche aber auch nichts anderes, und der einzige bittere Tropfen im Becher ihrer Freuden sei unsere Trennunq. da sie nur zu gut wisse, wie auch ichDer Erzähler senkte das graue Haupt, und Gebärd fragte dann nach einer Pause : Und w:e sind Sie dann hierher gctomlilCil r Hierher ? Ja so ! Daheim hab ich' nicht mehr ertragen, öde und leer alles um mich und in mir, wie ausgesterben mein Haus, wie ausgestorben mein Her; ! Ich kenne ja keines Kindes Herz c ist stark wie das meine, setzt alles an alles und ist zu jedem Opfer bereit, warn die Liebe es verlangt ! Ich habe das auch Vermocht, meine theure verstorbene Hrau könnte mirs bezeugen, ich habe auch mein Herz sprechen lassen, unbekümmert un: Welt nnd Menschen, um irdisches Gut und böse -liachrede. Freilich, ein Mann setzt sich anders y-ix Wehr und leidet nicht so leicht wie an zartes Mädchenherz aber ich hatte ?s immer geahnt und gefürchtet, das; die Liebe für meine Erika zum Verhängnis; werden würde. Und fo, da ich es zu Hause nicht mehr ertrug, ging ich nach Süddeutsch land einer von ihren Briefen war aus Wien gekommen, einer aus Köln, ein anderer aus Karlsruhe, Salzbura da bin ich denn gereist, ruhelos, jetzt schon über Jahr und Tag. Einzig der Zufall kann mir hetfen.ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, daß ich kein anderes Mit.el, keine fremde Hilfe in Anspruch , ehme. Die Pensionsvorsteherin. Erikas Ge nossinnen niemand konnte mir Aufschluß geben, die eine nannte diesen, die andere jenen 'Namen dann waren alle einstimmig, daß sie in der letzten Zeit verändert gewesen sei, stiller und träumerischer als sonst, und daß sie viel ihre eigenen, einsamen Wege gesucht habe ; aber man lief; sie gewahren, überzeugt, daß sie das Ziechte thue und sich auch durch Fragen und Zureden nicht ändern werde, da s:e bei aller Sanftmuth eine eiserne Festigkeit besaß. Der letzte Brief kam aus München, und seit zwei Monaten bin ich l.un schon hie'., aber ich bin ein ungeschickte?, unwissender Mann, ich verstehe es wohl nicht, zu suchen, dazu geHort in der großen Welt mehr, als nur ein li?bends Her.'. Was geschehen würde, wenn ich sie fände? Ich weiß es nicht. Mit mir kommen, von ihm, den sie mehr liebt, als alles aus der Welt, sich trennen, das würde sie niemals ach, ich will sie ja nur wiedersehen und küssen, die Hände auf ihr liebes Haupt legen und sagen, daß ich ihr verzeihe und dann möchte ich heimgehen und sterben ! Durch den Thranenschleier, der seine Augen verdunkelte, sah er zu dem Bild hinüber und winkte mit der Hand wie zum letzten Abschied.' ' Gerhard nahm seine Hand und blickte ihm ernst und tbcilneh.nend ins Gesicht. Ich kann mich täuschen, aber ich glaube es nicht, und es wäre das erste Mal, daß eine so vollkommene Aehnlichkeit mir vor Augen gekommen ist das Gesicht, das ich in jenem Häuschen am Ufer des Walchcnsees gesehen, glicl, Zug für Zug diesen. Bilde! - Und dieser See wo liegt r ? Wie wann kann ich ihn erreichen ? In dieser Nacht noch ? Wie weit ist es ? Welckcn Ausdruck hatte ihr Gericht ? War sie heiter oder traurig ? Es gelang dem Maler mit Mühe, die ! zitternde Aufregung des alten ManneS ' , ' r. ... i . e l . einigermaßen zu campten uno iyn zum Anhören der nähern Umstände zu vermo gen, die er so dringend zu ersahrett strebte. Während seiner Erzählung schien der Athem seines Zuhörers zu stocken, so gespannt war seine Erwartung. . . - Reisen Sie morgen früh, schloß Gerhard seinen kurzen Bericht ich will Jhnen genau die Reiseroute aufschreiben so. bier ist der Zettel! ' Benuken Sie
nicht den Nachtzug wie wouen Si zu solcher Zeit in den Bergen weiterkommen, ein Gefährt finden ? Nur noch wenige Stunden Geduld, versprechen Sie es mir! Ich will alles thun, wie Sie es haben wollen ! Noch ein paar einfache, aus tiefster Seele quellende Dankesworte, ein kräf tiger Händedruck, und Herr Storrmann ging, das Haupt hoch erhoben, die blauleuchtenden Augen voll fester Entschlossenheit. Wie vor einem Räthsel stand Gerhard noch eine Weile, in -Sinnen verloren.vor der anmuthigen Schöpfung seines Pinsels, dann verhüllte er das Bild wieder und wanderte aufs neue in dem weiten Ziaum auf und nieder. Von einem einzigen, allmächtigen Gefühl beherrscht: Katharine ! Eine wichtige Wandlung hatte sich in seinem Leben vollzogen nicht mehr für sich allein stand er
da, nicht länger hatte er nur sich selbst für sein Tbun und Slti's I I ' ' 4 " .. , r ... 01, f r .r. . fi r. ... r len zur ecyenicyasl zu Zieyen, orne ion! jemand zu fragen em anderes Wesen t L t .? . . geyorie rmn zu eigen, er war mir verantwortlich für sein Glück oder Weh, bei jedem seiner Schritte hatte er sich zu fragen, was sie davon halte, ob sie damit einverstanden sei und bei dem Gedanken an die klugen, schönen zärtli chen Augen, die fortan verständnißvoll ihm aufsehen würden, an den lieb 'lichen Mand, der ihm Antwort und noch etwas Süßeres geben sollte, toallte ein heißes Tank- und Glücksgefühl in ihm empor. Ein Klopfen an seiner Thür schreckte ihn auf. Herein ! Gerhards Stimme klang etwas ärgerlich konnte er denn heute durchaus nicht allein bleiben? Er wollte niemand sehen, außer seiner Mutter, aber die pochte ganz anders an. So fleißig noch am späten ölbend Z Mit diesen Worten trat Marcel Acaulicu in das Atelier und warf seinen weichen Filzhut achtlos in eine Ecke. Mernn Gottes, was könnt ihr denn bei dieser grau in grau getönten Beleuchtung hervorbringen ? Die famosen Christen in Arbeit was? Odereine kleine Skizze ausgeführt ? Keines von beiden. Setzen Sie sich vorerst einmal, Beaulieu ! Marcel Beaulieu ließ die Aufforderung unbeachtet, es lag etwas Atüdes, Muthloses in seinem Wesen, dabei eine unruhige Hast; die sonst so froh glänzenden Augen waren tief umschattet und trübe, und die heitere, leichte Redeweise kam nicht frei und ungezwungen aus seiner Brust. , Palmer betrachtete ihn kopfschüttelnd, sein junger Freund war ihm schon seit einigcr Zeit nicht ganz geheuer ob ihn eine ernste Sorge drückte ? Die Schulden allein konnten es nicht sein, derartige Mißstände hatte Marcel stets als Kleinigkeiten behandelt und sichnichtzehn Mitlitten lang darum seine gute Laune trüben lassen. Und dann seine aufgeregten Reden, seine dunkeln Andeutungen neulich beim Maskcnfcst ! Gerhard war ja jetzt in Sicherheit, sie liebte ihn, die Mutter würde, froh, sich der -Tochter cntledigen zu können, unzweifelhaft ihre Zustimmung geben, jetzt konnte ihn nichts mehr beunruhigen Er wollte Äeaulieus Vertrauen zu gewinnen suchen, ihm,wenn irgend möglich, helfen, so weich und glücklich fühlte er sich wie sollte er nicht wünschen, daß alle, alle froh und zufrieden wären ? Sie müssen in diesem Frühjahr dreimal so viel gearbeitet haben, als ein normalcr Mcnsch,sagte Man?! jetzt, Gerhard das Wort vom Munde abschneidend, eine beneidcnswerthe Produktivität, das ganze Atelier steht ja voll. Was steckt denn hinter diesem Vorhang? Ist es das verschleierte Bild zu Sais ? Er lüftete mit rascher Hand die Hüll: und taumelte mit einem uaarticulirten Laut in Palnurs Arme, der ihm bestürzt beisprang. Marcel Beaulieu, um Gott, was haben Sie? Der andere antwortete nicht; bleischwer stützte er sich auf des Freundes Arm und starrte' erdfahl im Ge,icht- zu dem Biloe hinüber, als wäre ein Gespenst vor ihm aufgestiegen. Ziommen Sie, Sie müssen sich setzen ! Wollen Sie ein Glas Wein? Ums Himmelswillen, Mami, so reden Sie doch nur ein einziges Wort ! Marcel sah ihm einen Augenblick mit seinen großen Augen hilflos in's Ge sicht, wie jemand, der seine Gedanken sammcln möchte und nicht damit zustande ko.llNlt. Hat das Bild Sie so erschreckt? Kennen Sie das Original ? So, so, das ist recht. setzen 1 sich vier aus das Sosa, ich will Sie nicht quälen, Sie sollen nur sprechen, wenn Sie wollen ! Er lies; ihn langsam aus seinen Armen auf die weichen Sammtpolster nicdergleiten und drückte ihm sein Taschentuch gegen die Stirn, auf welcher große Tropfen perlten. Ich bitt so nervös jetzt Marecl sprach langsam uno wie crschöpst und versuchte zu lächeln, brachte aber nur ein traurig verzerrtes Gesicht zustande und ich habe mich hestig erschreckt, cö arbeitete in ihm, offenbar rang er mit einem Entschlüsse. Gerhard sah, ohne zu sprechen, auf iyn nieder. Palmer, begann der junge Mann mit Anstrengung von neuem und ivies mit der ausgestreckten Hand auf das Bild, das ist meine Frau ! Der Angeredete zuckte jetzt leicht zusammelt. Marcel ist es möglich, S:e nnd ver heirathct ? : Seit achtzehn Monaten ja! Rlcht wahr, ich sehe nicht aus wie ein Ehe.mann und ich führe auch nicht das Leben eines Ehemannes hier in München ! Aber was Gott zusammengeführt hat, soll der Mensch nicht scheiden heistt's nicht so? Aber wir sind geschieden von einander und das ist mein Elend -mein Elend : Er liest die zusa,nmenzefal:c.en Hände sinken und sah wieder nacb dem Bilde. Ja, ja, so war sie, als ich sie zuerst sah, so ist sie noch heute, mcine fuße, thausrische Heideblüthe ! . Hätte ich sie bei mir aebabt, immer und immer, es
wäre alles anoas g:wc)cii ! Wenn ein
.'.'lenjch auf der waicw Welt Maebt bat über mich, so ist sie es. sie lenk: ,uich mit ihren Augen, sie hält m;iu Her; in ihxeu Händen, sie regiert meinen teicHcn Simi die Welt, die arge Welt bau mir nichts anhaben könne-?. Aber fo! Mi Zehrt die Sehnsucht ans wissen Sie, wie da; ist, mein l-.-z.nne-.-.er V..U:::er. wenn die den Menschen packt uno fest hält und ihn zum Knecht, zum Ncinm Zum Kinde macht ? Da will man vergessen, veraefsen um seden 'Lreis. nnd man trinkt, man spieli, man fübrt ein! liederliches Leben, andern und sich selbst zum Ekel.bis man im Sumpf siebt bis an ! die Brni! kann ick: mebr heraus, und drüben winlt das gelobte Land j mit Ouettenrauschen nnd arunen Ma.- i scn ! Verborgen hab ich mein höchstes ! Gut, wie cinDieb schleiche ich mich' hin ! zu meinem Schatz, und er, den es ein ! Wort koztcte, n:i einziges armseliges Wort, und einen Fedcrzug, der mir dies eine letzte Mal hilft in meiner Noch, er ist mein Feind und ich muß zugrunce g:hen ! : Sie müssen nicht, Vkarcel ! Kommen Sie, vertrauen Sie sich mir ganz an! Ich habe Verbindungen von Einfluß, kann ich es nicht allein, so können es andere mit mir gemeinsam ins Werk setzen, Ihnen zu helfen. Werfen Sie Stolz und Scheu beiseite und sprechen Sie offen, der Freund zum Freunde, denn ick habe Sie lieb. Äkarccl ! Der junge Mann erhob sich und reichte Palmer wortlos beide Hände entgegen, um seinen Mund zuckte es und er versuchte umsonst zu sprechen. Womit habe ich das von Ihnen Verdient ? sagt: er endlich leise. ' Ich bin Ihnen ein lustiger Kamerad gewesen, nichts weiter, Sie aber, Palmer, Sie sind ein edler, großer Mensch, und ich werde Ihnen für Ihre Güte danken und daS Andenken an diese Stande festhal ten bis zu meinem Tode. Wenn nicht meinetwegen, so würde ich doch um Erikas willen in Ihr großmüthiges Anerbieten willigen, aber es ist zu spät! Gestern oder war es vorgestern schon ? erfuhr ich es aus sicherer Quelle : meine sämmtlichen Wechsclschuldcn sind von meinem Ohcun übernommen worden, ich habe es jetzt statt zahlreicher Eläubiger nur mit einem einzigen zu thun, aber dieser einzige ist für mich gefährlicher und verhängnisvoller, als ein ganzes Heer ! Und wüßten Sie wirklich kein Mittel, ihn zu versöhnen? Ich habe darübe? nachgedacht Mar cel legte seine Hand auf Gerhards Knie und seine Stimme bebte ob ich nicht ein letztes versuchen sott, ihn mit mcinern jungen Weibe bekannt machen, vielleicht, daß cs ihrem liebreizenden, so' unwiderstehlich holden Wesen gelingt Das ist eine glückliche Idee, Beaulieu, wenn Sie si? ausführen ! Ich möchte wohl '! Kann man diescn Augen, diesen Livpen eine Bitte versagen ? Ach, das Bild, Gerhard, dies schöne Bild cs ist ein Meisterstück ! Sagen Sie mir nur, wie kamen Sie dazu, cs ;u malen wie sahen Sie sie ? Davon später, ich erzähle es Ihnen ausführlich. Jetzt nur noch eins : Kann wirtlich der ganze Groll Ihres Oheims auf dem Umstände beruhen, daß Sie sich weigern, irgend einer beliebigen Dame ans altem Wefchlecht die Hand zu reichen? Zum Theil gan; sicher die Durchkreuzung eines so lange gehegten, sorg: fältig durchdachten Plans reitt und erbittert ihn namenlos, und ich fürchte, er ist, wenn einmal erzürnt, ein 'unversöhnlicher Feind. Indessen, es tritt noch eine andere Thatsache hinzu, die es ihm sehr erleichtert, mich gänzlich aufzugeben: sein offenbares Interesse ;für Kaihari?- von Wismar, das ihn jedenfalls zu 00:1 von ihm erwünschten Ziele fuhren wird, da er mit eiserner Beharrlichkeit festhält und durchführt, was cr einmal begonnen und in diesem besondern Falle geht er unfehlbar sicher, da die Baronin Ehance in mehr als einer Hinsicht hilflos in seinen Händen ist und er die besten Mittel besitzt, durch die Mutter auf die Tochter zu wirken. sFortttbupg folgt.) Was DieZculgen sagen, die an Nheumati5m:,s und Neuralgie gelitten haben. La n sing. Ja.. 10. April 1884. ZltkkpSsrgs tat nur gut gttpan. Ich muß eint Flasche cavcii stets an Hauo baden, da mein Rbeu mariimus chronischer Natur ist; und wenn et auch leine völlige Heilung tennrft, so tat es mir wenig strn? fefcr große Erltichtkrunz serfafft bald ich taffclbe wchi empfehle kann." Jos. Nnnersdach. Frau John D. Nu::inz. North Sreek. N. Y.. schreibt: ..Ich liH AlhlgphorgS in einer Anzsbl ? gällea ?n chronischem Ndeuinatismus mit wunrervollem (irfclftt ai'griranlk. Ich glaudk. yr.e thlophoros träre ich ein Arüxxrl." Crlche Zeugnisse, welche ssgezr, was Ihm Sät, link Kr Sti! 3bti? s i:Z. I.U ti sük Sie tbun wird. 9rau ?. Nelson Io.dsi, von CGsawtb, Verschreibt: Ta ii ei Jsbr l&n.y schwrr an RbrumatiSmut vut ?!curalzie gelitten, rcrsuck te ick AtHlopHoroS. ck dade fa'i eine ganze la'cde genommen und e bat A'ich gestärkt und Mir kin k!.ikN!i'iimIichkS l?efütt,le senderk im Zkorfe v'rschafft', abc? wenn ich werft He Metin gfncmni. tate vrid dann aufgefordert Worten krare. für kiescloe HW ,u dezarlen. würde ich mich nicht flmkizkrt harkik. ch muß mebr ta ?rn baren. Mein 'Z.'kann und rneine alle Mutter sollen lasiklbe auch nebmeu." Wenn Zit Atdlspiorös ni.!t in xtt Axotbtke er ballen können, werden wir Arnen. naeb Smpsana bei regulären Preiies-ein DcUar prr lasire dasselbe per ervrc frsnco licnbcn. ir icre es lieber. wenn ri e-$ von Ibrem üi'0tl:t!r !z,!''en. aber wen ! er dafjklbk nickt siidrt. la'scn ie sich nicht überreden, i etwas Andere? rcr'l-en. "!'?srn b?s?r!ten 2il so fort bei uns, wic anzezbrn. ! Nttzwphorss Co. 112 5ZZnll Trr.. New York, i nrk Co. yLbrUanteu und H1udler aller Ärteu Bv JC f?h X AA, $ W W $ W Cfitcc : 88 Virginia Averme. VaneoKartoreu nnd Private sind ersucht, dorznspncheu
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der Jndiana TmbWUe! kmpftkdlt siö zur Anfertigung von Rechnungen. Cirkularen. Brikfköpsen. Preislisten. Qulttnngeu. Eintrittskarten. Mitgliederkarten, Brochüren. Constitutioneu Adreßkarten. iSÄOllS lii'iik ? Etatlirt seit 1359. Clmks Meyen & Co.. 39 und 41 Pai Eow, ITew York, besorgen ane Arten von ?ecliäftsaizeigen, PeroiialauSbrdeningeE. etc fite diese Zeitang, sewie für Us deutscaen Blatter in di Ver. Staatoa und Europa. alle deutschen Blätter in den ÄÄiutUcds verAill?rlli:lscks Zeitungen ließen In unserem GeschO ts-Loial rar freies EiBnicht des 1'ubUknms auC Die geehrten Hcransgelxpr dentactci Battr weiden acLtangsvoll ersucht, nns Hat Publittonen fiir vxumx BetrittraUr ta UberMAdea-
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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisendadnzöge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 2. Nov. 1894. j Kleveland, Solnmbvt, Cbrinaatt und Jndla. uapsli Sisenbods Vtt Line.) i Abgasg: Vskunft: i !pfti.. 6 i p 1 1 et a j tag e.y m ' nderson e...iv!0!: SV 5 A Sr.zo.A : fcavtan ?l fr. 10 n k Xr.cerfcn Ec... 2.00 a y 5 S 7 13 SSlm , 5., 3 StL rl S.SO 8 a Gsshen E5.5.24 N a et 2 Ct.ioj ViishK?o2d Tidisiou, K. .C.nud I. ar.rrg Ujlifi S.I5?m. ; " 10.10 nj ...... .11.15 ictr : 2 2.. u? j t -i sira j t ' t5gli($. 25 ! , .71.. ilz. l tLilich. .? ...... .1C3.1 Cci . 3 S! ' 4.5 a t.'.z:'.ch. 550 R 3l.lü.tt j ?itlbutp, CivZAULli & Tt. k?5ii Sise2kehn ! Y P W A P . :4:a cc au,. ! 3rti?l:0 . Fm I cnfitt Patin niim D&S r ftuSceR PA 5ö ttoinr.er.6ottnt.10.li V T cceuig. eot.ntap 4.00 V V A 5 P rtagit i;.. Saton S aulg Ccnrtt 4.S5 0m i tsgüZ lt7Ba t 5 r cu:. Sonntccl .... .3 w Zi PU I P Ei täglch Däyton av.3. Sonnt, e H'. Ba Gttcapo Rsute via Kokses. Khicago Echnei. l Jnd'ö A fio. lÄtäg !l.l5 9Jm 5chnell,ug... 3.58 C 6:cosor;r.i!.ti3lm3nbpl' iu. I ffrrteS 35 7m andaüa Line. tftil2tfci .... T.lStii Och..Lzg SBOCn a IT. V .... 11 .'- üci imi cc...!l'.tv m terre taute cc. 4,'.JS!a! Psie e 4i .aa errretz.... 3.31 a:l und. 4.40 outi fpb Jt .nd'rl ffr... 10 55C Elh Bend A J Er ö tZN I M8Sout5 BkNd er ".10 f n 3 ettz Bend Er 4.0(1 S'r, CtcnnnaU, Sudiauaxoi, El. koui u. Chtra S-iskudahu. inrinuLti Lidisiou. e i Souiko. S. i.Qi) Cn nnanap ftc . 11 (6 Ora incirnatt r Cm K'v.u Sr p. ti.Si m tmctnnati t....l0 45 tm , tiiettern tj 6 29 $19 C.& 91 e.. 3..1.S 5Irn I 8 et fc 2 tnc. 3UC .... 6.40 m . tüg.tch N c . IQAS Chicago Division. ?o Vuri j. 5u Ä kau f, fc. htcag Wall x. 2 Ist -;nt täglich c c u .. 3.33 m kLestern vr 5 .wsw i svaytut tu ..iü.uca 5 S tZzlich L l T L LZail x c.. Z Nm r e 11.' Rm Slnctnnktt ftee. t 2k Ztssersondille, RadiZon niid Jndivapoüt Kikendedn. Üb ; t5g. . . 4.1 ci , JdaZti. 9.45 Cn ie ad ee... 8 IS Am ' nsalhrii:gzu Jnd iKiadaU SHiita , W f) 91 itti. 7uuKx Abend i x täg. 6 45 Um 16 KALtäg 10.4 Sebash, St. Loui, & pacifik. Ttt tjic ati 7.1b m tt X, Gj 2.11 R n Kht 5 SKtch Sr e eöt.. ..7MötN hlA rtäg &.00 u, lol t2Ü Cj..U.3k)fj ttt y h lifiil. 8.t5 T.x Louiville,New Albanh Se Chicago. AirLine. Lhuago 9i itL.UMWvx Ch cago tgl..l1.4öLm Monon &cc i.01ia , Z!lo.,o c KX)rn ttch CUtj Chiea?. I astch. Eu, fftjic. tti tUH 11.0iNn j öi ikail...... Ca Jadianapolis nnk? St. ioui Kisenbahn. Tag rxreß, e. V u : tfig glich 7.10 ??3 cc 8 03 r Bon u St L 9. b 2ä 9 I Loc,l Va,ngr 9 GUftm X j) u gt fc ; I jpanttc ctöfil .Z.. isi'.iij u cc.iO.55 i ftntianapolt Le 3.159,'t. Jndianapsliz usd Vipeennes Sisendain. Rat! 4t iaito ii i.lb Orn i ir.ctnnc cc..ia 40 Chat W,nnk k . 4.(0 Am I Veit tu. 6Z)u Et. LoniS Italien. sresield K?c... a.:?j m i Stacht j S.55 iKatl u Tag.Sk. 6.;-S Vm j lUfitl u Ta? 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