Indiana Tribüne, Volume 8, Number 164, Indianapolis, Marion County, 2 March 1885 — Page 3

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Mist denen, die sick, selbst helfen. Die ftatur bat Krauter zur Heilung menschlicher Uebel gefchJffen und die medizinische Wissenschaft bat ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Be wältizung der Krankheiten nöthigen CombiNationen erkannt. LaS Resultat dieser (rn recknzen und Combinationen ist p r r J . LI V Ztit vielen Jahren ist es in schweren Fäl len von Nieren und Leberkrankheiten, Mal aria, Dyspepsie, Unverdaulichkeit, Schwache, Mattigkeit etc. geprüft werden und hat stttö Hilfe und Heilung verschafft. Tausende von Zenant'isen sind dafür ausgestellt worden r.ao u Mittel ist sehr beliebt. I. C. eteillSeiser, CuVerir.tcndent Ui Lancaster Z.O., Pa., HosxitalZ, schreibt : ..Ich castte tt in einer ßrcfeaBabl den Fü? den I?,ok!k. Riei-knAranN'kit. k,-drbeschken. 916matiZmui. Apma und Scrcfeln cn uvd unveröriler lui mit Ua betlen Resultaten." F. ßoffmaa, von Circlevile. O.. sagt: ..Hierdurch tefirinia i$. dsj ich nstleitenient ?i?der lirt und rurd) den gebrauch eiaer Flasche von Mistt:r' Kräuter Bitter Vollständig kurtrt urt.ZNZskller Aerb Vttters o. Zlo Gornrncrcc Str., Philadelphia. Parker'A engrneSer Wr'yr Wlirt i, feM. n5öch JM&IRR Zlt knrz'ße ud bkge Lahn nach Louisville, Nashville. Meraphfs. Cht taKOOgra, Atlanta. öv.in nah, JackOsiviII, Mobile antl New UrJeans. G W rertl,tl&a?t für PaZsazi?, nach de? Sj$t?a, tir, ptre'i stcuU nkhuvn. 71-, 2tlcj- uat Park??Waaeu ztoischen l,1Uajc irJct'Jj uns ?t Lon'. ;uvd 00',. Svr;is4-sf. fcoir.-ett, SiUWrti ltö etönbrit iuiei :e Jeff" sie att? zuvevläZiZ? V. & B. Oft. M. 55 T?.. IJoriiiß' '?..it eretil Le?sgi'?.get, fiarsrtM' f?af&i:8n und Sieoii tt., Jds!? K W McKFKVi. ST?porintVi1rt.. Ke.r-Äl .r,-ignale. 4 Vr.r;-vir&nu auöWflrtri. 5 iusiiianw; ü utr teiarttußintl. Cfc2ti$ und Zoo gart. 7 Nebel und Stifte an traS. S o 3nl?5t:a5 int; sWaffauJcnl 5 &r.fton uud rbSt:süe. !i sachyffett Äv. nahe Nible tr. ,13 iJ-sjsrf 5it, und Ft Lja,e ?. '.t Ne?: e:ie ,:d ?s?t Wan Soenu. :15 feru Cts. nrzLichufeit .16 5r.R,.i'..r See. u'. 3i$ 2ir. :i7 Pk iXi. und Str. :iÄ arrcr? t:. unb yialott iÄ?. rir 'ladn Str. Ü23 6oüi jt ic. 3uiuU SU. ölatsrna und iitifn 7i2S ittMcn und iewr.U Str. 525 a?di tr.a.;nccln Äp 137 ull!inz;.Ikud,. 138 Eent.! See. und Ätt Ste !.N ?'.zbZ:.-.Z u:ld V!orn;on Llt 132 So&aycion und chie 531 55ez: Lse. und iit.:; Cir. 135 Lome o. und itlaoar $u 1 ?,la: d rZichigan Stk. Ät. Jk'i N2ik J2in:'.. zz P?nns,l?nia kNd :iit T:?. 25 !s. 5. Snqine HS's SkchlZ, .!'' 2k 'lsisfirri und et. Jlair 5tr 7 JllittS-.Z und Stfiiaan 6U. 23 TerinfsUsic Sti. und Hv, 91 n 33 tssissl?: und Littie i?tt. ;117 Tenneze end StSicr 5tt. :il3 "!nr.Hltionia unaichtj S. AH 3trci3 uri Herdert Str. ;3I TZilZNr. As, und .ichigan tr. 2 rinttart und äBaUut Glx. :M iiiii'cii. und Sermsnt Str. :ZS S.cZö und k Stk ?U. 'J& JasUrta ÄZk. tlnd Tt. Et.r Str ,?owal. 7 LlZ!e und o:d 6ti, S9 VJtchlaa und SgneS 5tr 3518 Ctil und ÄalM't etr. XU ur.i rt:te S:?. 314 Cii-3ic und Hsmd ?tt. u ZSasZwlsn, nav Äkft 5t i. 41 5itfeni8if uah Aashinztdn St? 43 Üiffourt d sie Kork Str. 45 &t?.Xz& und L.shingtsn J;r. 43 JLtno:? und Oiis St?. 47 tnn utts Safifjtc ?ti, 43 ir.g.n'i orZ Hor'e. 49 3sfciancls. . 412 tKtaurt Kitt "iltrUr.d $tt ,413 Aiksilrt ur.. B-öafi Zix. Ü5 .rguf.n? ?ork sus. .521 I.V. W. ?U"d 428 Ssane Slum. kl 33t und SRtitti et. t 52 2S;n- J und ücutfittrta -t? i 53 S3f um cartn 5?r. Z4 nn 6; utt et:. rJC Tnff und CJ;ctu 37 ,,:ian ui Aw Str. r. dt'kn !3cc. S ü??nil tu. t$ iis-x ivri. u;t I.i.:er X12 i3et u. d sSosd -tf. H3 :nZc:,Äs?.uns iirrrt51 Un'jn ad orti 5U ?1 3-tpoii - Äar.'o $ Cl? tSsn u?d Iic?ZZ' :. 51 3ut"i ah tr. 3 $nnf?l..Kia u:' foulen a c?. itlcDC ari j?c??ty ttr. 54 OS end :?att, 5ir, f-3 Aifidss und Li?zian, 3u, .C7 Ctij'.r.ta e. cai fcra-'Jaa O I Asszin r. tt Peonszlvata Str. und KadtZev .e. -5i2 .'rerren knd Tosazerr, Str. N Li:zi5.t sZv. nc:hi Hon kir. - TI O'iund (SsSTjii cir. -.73 Lsidiö ur.i nti 5 .74 eatZ uns i?k.is:a 3:x. : ;Stf3n Acc. i'ni. 5 )tloa unt S -2sT. :7o jUB'.n;a doe.an. tsijn. utiQtt Att. un t:Ur.. 771 rrucc un iitujjctt ?tr. ras KS und tani Ltt. , 714 Crangt und Dito iix. S15 iit-- cher Str. Sl " tftt 3rfa CtT. 2 Saftinntsa d Celaioari Sit tt Oft und arl tr. 4 z,ork unt f)at&in tr 06 lau cancin4ntalt. 85 tUr. Staaten dritnci , Orient! nd Saldington 6U 8? grauen etlnanj. 512 8 Schlauch.Hau. 2 2sjiztnkri S'S ar'.et und id -Str. 814 Otto un S??se, 't 9 arn'and nah 'tntian St:. 92 tnfctan nnd 'H?gta Straß. Srivat.Signa'. 4-'-l U-'d sften n?-e?kot'. zweiter S!ar. Z S Signal' ü Feuer-DluZ. L,tLi,.Sge.7?.-U'!rauk. Drei Schlack, D.uk b. L!s Gchg, 13 UIX SSittojf.

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Aus der Glückstvoge. Roman don Vernhärd Frey. (Fortseöung. Sie bejitzen eine feine Menschenkcnntniß, schone Frau, gestatten Sie mir, Ihnen dazu Glück zu wünschen ! Alle dings setze ich eine Gegenleistung voraus, die Ihnen speciell indessen weder besonders schwer fallen dürfte, noch irgend wclche Opfer von Ihnen fordert. Ich ersuche Sie um die Had Ihrer Tochter Katha rina.! Da war er nun, der gefürchtete. in tiefster Seele doch noch immer bezweifelte Moment ! Kühl, glatt und ruhig wurde diese Bitte", die auf ein Haar einem Befehle glich, ausgesprochen, ihr Personliches Empfinden ignorirt, ihre ebrgeizigen Pläne mit einem Hauch ve5 Mundes verweht, vernichtet, . ihre uubändige Eitelkeit gransam, grausam bestraft ! Er war vorüber ! - . jahrelang mit Beharrlichkeit angestrebte Ziel war für immer ihrem Bereich . entrückt. D, wie sie ihn haßte,' den vornehm lächelnden Eavälier, der.' das Gnadenbrot, daö er ihr reichen wollte, als Lockspeise darbotfür welche sie erst den Preis zu zahlen hatte ! Und doch durfte sie es nicht mit ihm verderben, sie war in seiner Gewalt so oder so mußte stillhalten, sein gefügiges Werkzeug sein, um sich nicht die einzige Hilfsquelle, die sie aus der weiten ILelt hatte, zn.verschcrzen! . Nun, öarola Sie sehen mich an wie eine Mob?! Kam Jh.ien die Sache wirk, lich so' ganz unerwartet? Sie suchte sich unter, seinem beobachtcnden Blick zu sammeln, u:,d der Stolz kam ihr zu Hilfe. Das tvöniger, Sigismnnd ! Indessen, wie ich Kartharina kenne, wird sie nie malö einwilligen, mit erneu, offenbaren Interesse für ernen andern Ich weiß, ich weiß ! Ihre Tochter ist nicht, wie Sie, die sich die übettvicgendcn Bortheile eines solchen Wechsels sofort klar machen würde . sie hat den sentimentalen, zu Gefühlsseligkeiten, neigenden Charakter ihres Bat.'rs, meines verstorbenen Freundes, der die liebe deutsche !rcue und Niedlichkeit über alles setzte hier aber ist eben die StcAewo IhrEin' stuft sich geltend machetiHnß. Ihnen muß eö doch ohne Zweifel erwünscht sein, statt eines Ät'alers Gerhard :Palmer eitun Sigismund von Marburg zum Schwieacrsobn da. war es, das ver-

I haßte v'ort! zu bekommen, u.'.d den ! Widerstand Jbrer Tochter können Sie leicht mit der Existenzfrage, die nunmehr ganz in meinen Handln liegt, bt siegen ! Leicht ? Sie kennen das Mädchen nicht! Wo es sich um solche Dinge handelt, ist sie wie von Stahl ! Sie tvürde sich lieber mit ihrer Hände Arbeit ihr Brod verdienen, als eineEonvenienz-Ehe eingehen ! Meinen Sie wirklich, Carola? Ich denke dcnn doch zu gut von $hi'? Tochter, um ihr eine so sinnlose Ucb.rspanntheit zuzutrauen. Sie ist neben aller Sentimentalität, der' ich vollauf Zkechnung trage, ein gescheidtes Madchen, das nicht umwnst einundzwanzig Jahre in der großen Welt gelebt hat ! Sie wird .sich bei näherer Ucberlegunz sagen müssen, daß die Geschichte mit dem täglichen Brod zwar sehr romantisch klingt, daß aber daö Wort Brod einen ziemlich dehnbaren Begriff darstellt, der eine Menge anderer Dinge, als da sind : Dienerschast, Equipage, silbernes Tafelgeräth, Tamastmdbel, elegante Toiletten und dergleichen, in sich begreift. Es spricht sich leicht verächtlich vom Lurus, wenn man mitten darin sitzt, ich mochte aber wohl sehen, wie sich die Baronin Wismar nebst Baronesse Tochter in zwei gemietheten Stuben mit birkenen Möbeln und einem unbezahlten Pianino, das die Erwerbsquelle vorstellt, ausnehmen wür de ! Rücken Sie ihr gütigst diese PerjpectiYe vor Augen, und der poetische Nimbus des Brodverdienens wird, ich bin fest überzeugt, alsbald vor der Prosaischen Wirklichkeit verschwinden! Durch die üppigen Glieder der Bar nin ging ein Schauder daS Bild war wahr, so grell es ihr auch erschien, sie wußte es nur zu gut, dennoch bäumte sich ihr Trotz auf. Und wenn ich eö nun nicht thue nicht thun will was dann 'i Dann Herr von Mtubm'g lehnte sich leicht in seinen Sessel zurück würde ich mich .'genöthigt seben, Sie beide ihrem Schicksal zu überlassen, so wenig ritterlich ein Elches Verfahren auch Ihnen und selbst mir erscheinen möchte! Außerdem aber kenne ich noch ein anderes Mit' tel, unfehlbar sicher meinen Zweck zu er.reichen ich besitze einen gewissen Brief, Mit welchem man mich mit dem Plane bekannt macht, das Sohttchen des Baronö Wismar ans. erster Ehe aus unverfänglichent Wege verschwinden zu lassen, um ganz sicher das dem Kinde zustehende fehl beceutende Erbe in die Hand zu bekommen Bis dahin hatte die Baronin ihm zw gehört, ivie gelähmt vor Schreck und Zorn, jetzt sprang sie auf, ergriff seinen Arm und rüttelte ihn wie in Berweik' lun. jneit Brief Sie haben haven ihn nicht vernichtet, wie Sie mir fest versprachen? ' Wo',n ? fragte er gelassen. Bei mir. im Geheimfach meines Schreibtisches, fand ihn 'Niemand, und es war wie eine prophetische Stimme in mir, die mir sag-, tc. dieser Brief lön ie mir dereinst noch fthr nützlich werden ! Sie war wie vernichtet in sich zusammcngesunkcn. t Und Ihre Mitwisscnschaft, Ihre Hilf bei der Thai ? Wer will sie'mir beweisen ? Ich sagt Ihnen ja, wie umsichtig meine Maß geln getroffen waren ! Unter andcrm kamen habe ich bei dem Banquier die betreffenden Gelder hinterlegt, ich selbst habe mich ein einziges Mal nur den Leuten in Steiermark, die jetzt längst todt sind, gezeigt,' die jetzigen Pslcge-Eltern wissen nichts von mir. Dokumente und Papiere sind in meiner Hand, sowohl der Taufschein jenes todtkränken Kindes Jo !seph Anton Bolkmann, das wir seinen 'Eltern abkauften, als-auch der. Ihres HtiefsohneS Herbert Thassilo von WiS

mar, den wir dem bald verstorbenen Bauernbuben unterschoben. Und sollten Sie selbst gewandt und glücklich ge.,ug sein, mich, was nicht anzunehmen ilk, gleichfalls in jene Schlingen zu verwikkeln, so würde ich mich,de,sen braucheich Sie wohl nicht zu versichern, einer so peinlichen Alternative sehr rasch uno ge- i t J.Ui . , wJ ,4f.ii' (I jrfrlmit tTiit lt

JUj'lUl UUIU U4VUIVVWV w uivuivm 5 entledigen wissen. Ihnen dagegendürstt d Mittel b mar ist. wie ich fürchte, nicht der festeste! Und doch war die u.nme Geldes, welche ich Ihnen, unserer Berabredung gemäß, von dem Vermögen des Knaben auszahlte: der Grundstein Ihres jetzigen colossalen Besitztums. Ganz recht. Eben darum will ich dafür sorgen, das; ein Theil dieses Besitz--thums der Begründerin meines Glückes wieder zu gute kommt! ' I Die schöne rau versank in sinstereö Brüten ; Herr von Marburg betrachtete sie, eine Zeitlang, aufmerksam, dann ergriff er ihre herabhängende Aechte. kommen Sie, Carola, lassen Sie unh vernünftig miteinander reden ! Was ich Ihnen zuletzt sagte, mußte ich aussprcchen, um es Ihnen deutlich zu machen, das; es keinen andern Ausweg für Sie gibt ! Es ist eine Drohung, ich gebe ee zu, und zwar keine eitle, sondern eine, die ,t denn da? w zch'.vcr 5 verlange ich Unmögliche von Ihnen? Ich will Sie von einer Tochter befreien, die Ihnen lange schon unbequem und eine lästige Zugabe ist. Sie haben es mir selbst verrathen'. Ich will dieser Tochter eine Stellung, ein Leben in der großen Well schassen, um welches sie ohne Uebertreibung manche Fürstin zu beneiden hätte, ich will endlich Ihren langgchezten Wünschen zuvorkommen und Ihr Dasein in jeder Hinsicht glänzend, ganz nach Ihrer Neigung, gestalten! Sehen Sie, verehrte .Freundin, das ist die gute Seite der Ä)!edail!c, und ich denke, sie ist ersreulich genug ; es soll mir lieb sein, wenn Ihnen die Kehrseite ganz und gar erspart bleibt, nur mußte ich Ihnen dieselbe vor Augen fuhren, um gegen alle Wenn'' und Aber" Ihrerseits mit Gr folg gerüstet Z'l sein, werden wir auch in diesem Falle Bundesgenossen wie biS her, und Sie werden eö nicht zu bereuen haben. Sie ließ willenlos ihre Hand in der seinen liegen, und an ihrer eite n Seele schwebten im Fluge Bilder des Glatt zes und der Pracht vorüber, die sie fortan, uneingeengt durch pccuniäre Bedenken, um sich entfalten würde, in Paris, in London, in Petersburg. Brüssel und im Sommer in den vernehmsten Luruöbädcrn. Und Sie versprechen mir unbedingtes Schweigea wie bisher, falls Sie mein schöner und gewandter Anwalt werden '. vollendete er, ihre Hand zu seinen Lippen emporhebend. Lassen wir die vöt.n ruhen ! Herbert Thassilo von Wism r ist todt, wie der Schein unferes Ar,tes inLemberg bestätigt -so wenig wie dieser brave Mann es wußte, welcher von den beiden Knaben, die St mitbrachten, der Erbe des Wismarschen Bcrniögcns war, so wenig wissen es andere außer Ihnen und mir, am allerwenigsten der Mimbe selbst, der als Joseph Anton Bolkmann ein idyllisches und zufriedenes Dasein führt wir können dreist annehilien, daß er sich so besser besindet als vor dem Ramenelvecksel. Das schwindsüchtige Bauernknäbchen schlummert sanft auf dem Lemberger Friedhos unter einem tarmordenkmal mit pomphaster Inschrift es war ein glückliche! Zufall, der uns damals sobald dies lleine, dem Tcde geweihte Wesen finden ließ, das unsern Plänen so unentbehrlich war. Sie hob wie gequält di: Ha . unr wandte sich ab. Nichts mehr davon! Ich ?.w. es nichl hören! Mich verfolgen die ernsten, fragendenlugen des Knaben zu tausendmalen im Trauln, und ich frage mich schaudernd, was ich aus ihm geinacht Einen kraftvollen, harmlosen 'a"?rn' jungen, der seelenvergnügtmit dem Stut' zen auf die Jagd geht, mit den Burschen rauft und fein Mädchen kür.t ist das ein schlimmes Los) Haben wir 'bnenn eingesperrt. lebeir dig begradcn oder sonst zu einem feclfa genswert hen Dasein verdammt ist et nicht frei, glücklich, gut versorgt? Wir haben uns seiner Ansprüche bemächtigt, ebs er selbst eine Abnung von denselben hatte Aber wem Gemahl liebte seinen Sohn Ja, es traf sich glücklich mit der Reise des guten 'Wismar nach England beHufs persönlicher kegulirung von feines Bruders 'Nachlaß. Unterdessen ließ sich vieles bewerkstelligen, so auch der Tod seines Sohnes und Erben, dem dann bei MizmarS Rückkehr die Abfassung seines Testaments folgte, daS Sie zur Alleinerbin des Gesamrntvermogens a nannte. Er war ein schönes, blondes Kind halssilo ? Ja! Finden Sie nicht auch, daß Zlatharine ihm ähnlich sieht Katharine! ' Sie beantwortete seint Frage nicht, sondern sann immer noch wie abwesend ri.r sich hin. Dann Hot sie plötzlich die Augen voll zu ihm empor. Warum liegt Jbnen so viel an der? Mädchen 7 Lieben Sie sie i Er strich sich langsam den seidenglän zendcn Bart. Sie ist mir ganz neu, ich habe frühe, nicht gewußt, daß es solche Madcher giebt ! In ihrem Wesen liegt etwa? : Thaufrisches, Ursprüngliches, wie der ' Schmelz auf Schmetterlingsflügeln, da . bei voll vornehmer Grazie, die doch nicht; Angelerntes bat, sondern ungesuchte Äia- ! tur ist. In ihrem Blick schläft ctwaZ ! Geheimnißvolles, ein fremder, eigene! Reiz. Dazu noch ist sie sehr schön ja denr. ' wenn Sie wollen ich liebe Katha : rine! ! ' In sein.'m Ton klang mühsam ge- . dämpfte Leidenschaft und durch den trä gen, matten Schimmer seiner dunkelr Augen schlug eswie halberloschene Jlam men. Ich glaubte, Sie wollten sich nicht mehi : vermahlen! -So war auch meine Absicht, allein Ka -tharinaS Persönlichkeit bat dieselbe veo

le Sache schwerer werden, denn oyne

ist es nicht ganz leicht, zu entslle-

en. und der Credit der Baronin Wis-

zur nrengnen avryeit werden tann, falls Sie sich nicht willig fügen ! Und ist denn da ? so schwer? Berlanae ich das

ertett, ich will sie besitzen und setze alle; ! daran, toste es, was es wolle ! Ten Gedanken, meinen Neffen zu meinem Universalerben zu ernennen, habe ich aufgc geben aus verschiedenen Gründen ! Wozr ein neuesGeschlecht begründen, wenn mar

sein eigenes fortbestehen und gedeihen se Yen kann? An Ihnen liegt es nun, der Widerstand Ihrer Tochter siegreich zu bre chen, ich lasse Ihnen acht Tage Zeit dazu im Belaufe derselben bin ich sl srei, dann und wann einmal nachzufragen, wieweit meine Sache durch Sie gefordert ist! Er erhob sich und sah ihr bedeutsam ir die Augen. Bis dahin keine Unvorsichtigkeit, Carola, Sie verstehen mich! Der Berlust Ihre Vermögens sei die erst Brücke, welche Sie Ihrer Tochter auZ dem Wege zu mir schlagen ! Aus Wieder sehen ! Sie sah ihm nach, wie er zur Thüi schritt, und lauschte bewegungslos, bii unten das Thor dröhnte ' hätte ihi Wunsch die Macht besessen, zu zcrmalmen, zu vernichten, so wäre der vornehme Mann, der da jetzt lächelnd im Sonnenschein einherschritt, nicht lebend übe, iyre Schwelle gtgangcn. Sie kam sich umgarnt, gefangen, zum Sterben gebemüthigt und zertreten vor ; ihre scharfer Zähne preßten die Unterlippe, blö das Blut hervorquoll und in rothen Tropfen auf das schneeweiße Batisttuch, daS sie ir. der Hand hielt, herabrollte. Sie sah aus die großen dunkeln Flecken nieder, danr faßte sie das feine Tuch mit beiden Händen und riß eö mit raschem'Griff nutter durch und wieder und wieder, bis es in Fetzen war, die sie zu Boder schleuderte und mit dem Fuße von sich stieß. DasAildniß. Ist meine Mutter daheim, Julie Nicht wirklich nicht ? Wo in aller Wel, kann sie denn grade heute hingeganger sein ? Zu Frau v. Grün auf Besuch,Madam, hat lange auf den Herrn gewartet, wie', aber immer später und später wurde, dc ist sie endlich gegangen ! Und wann kommt sie zurück ? Hoffent lich bald ! Das kann ich nicht sagen, Herr Pal mer, möglich ist's schon, daß Madame eir paar Stunden fortbleibt. Gerhard stampfte leicht mit dem Fuj auf. Gradeheute! Und Madame ließ auch schönstens grüßen. Ich danke! Was thu ich mit einem Gruß? Sie hätte daheim bleiben sollen, das wan mir lieber gewesen ! Julie sah den Herrn verwundert an was war denn mit ihm? Erst hatte er einer Glockenzug gethan, daß man meinte, ee sei ein Unglück gescheben, dann war er ar ihr vorübcr die Treppe heraufgestürm' wie ein Verfolgter, das Haar verwirrt, die Augen leuchtend schöne blaueAugen. nach Julies Geschmack , hatte sie mii Fragen bestürmt, war unmuthig gewor den und befand sich ersichtlich in vollste? Aufregung. Stehen Sie noch da, Julie ? Waz haben Sie mich anzugaffen wie? Nein, nein, bleiben Sie doch, Sie sollen mit ja wo wohnt denn diese Frau vo Grün? Draußen in der Vorstadt Haidhauscn. in der Kirchenstraße. Alle Heiligen ! Und wenn auch nein, eö geht nicht eS wäre zu auffallend aber etlvas muß ja, ja, daS geht! Ju lie! Herr Palmer ! Fahren Sie mit der Pferdebahn zum Hofgärtner M. Sie wissen doch ? und geben Sie dies hier ab, er soll es sofort besorgen, lasse ich ihn bitten hören Sie', Sofort ! Er warf ein paar Zeilen auf eine Visitenkarte und athmete auf aus voller Brust. Hier noch eine Karte, den Blumen beizugeben und nun fort, Julie tummeln Sie sich, es soll Ihr Schade nicht sein ! Geben Sie mir noch den Arbeitsrock, ich muß ins Atelier so! Er drängte das Mädchen zur Thür hinaus und blieb dann mitten im Zimmer stehen wie ein Mensch, der mit wachen Augen träumt. Draußen drehte Julie die beschriebene Äarte hin und her. ' ' Wenn das rncht was zu bedeuten bat ! Ein Blumenstrauß für vierzig Mark' ins Hotel Bier Jahreszeiten" , unmenschlich Viel Geld, und bloß für Blumen, dik morgcii schon welk sind ! Und hier steh! der Name wie heißt's nur! Ba ronessi von von W-i s m ar! Jesses. Jesses ! Noch gar eine von Adel ! Wenn das nur was kluges angibt ! Was iviri die Frau sagen? Im Atelier ging Gerhard ruhelos an und ab, dieArme über der Brust gekreuzt. achtlos auf seine liebe, altvertraute Um gebung. Was war denn mit ihm vorgegangen Konnte er es wirklich glauben ? Er bliek auf seiner Wanderung vor einem decken 'höhen Spiegel mit kostbarem Roeoco rahmen stehen, sah hinein und sagt, laut und ernsthast vor sich hi.i, als wollt er sich selbst überzeugen : So sieht eir Bräutigam aus ! Ja, so ! Sie war sein, er hatte sie gefragt bei Ostens, vor wenigen Stunden, und welch beseligende Antwort hatte a empfangen ! Sonnenhell hatten ihre schönen Augen geleuchtet, als sie zu ihm aufgeschaut und ihre weiche, kleine Hand vertrauensvoll in die seine gelegt hatte! Nun war cS gekommen, wie er damal auf seiner Gebirgswanderung an jencir lieblichen Maiabend geträumt hatte! 'Scheu und doch hingebend, wie ein schüchterncs Böglein', hatte sich das blondi Köpfchen an seine Brust geschiniegt. unl. er hatte seine durstigen Lippen leise auj ihr seidenes, dufte.,des Haar gelegt ! Als sie dann bei einem Glase Wein alü beisammen saßen, da mußte Freund Oster mit seiner muntern Frau freilich alleir die Kosten der Unterhiltung tragen, denr. das neue Brautpaar war sehr still gclve-' sen in Gerhard's starker und reinet Seele- tönte sein großes Glück wie eir glockenheller Accord. den er lauschen mußte, unbekümmert um bi Auüeuwelt. w über oatharina w.ir es augegalig.'N wie eine große, blendende Sonnenberrlichkeit ihr, ibr ein so volles. süßeS A!enschengluck,.dte im -Taumel d.r gro ßen' Welt ein- ödes Scheinleben gefuhrt, oft mm Tode müde und der ewiaen Ko

mödie,'die 'Eonvenienz und Sitte iyr auferlegte, io: tiefster Seele überdrüssig ! Wie hatte le gctampfrund gerungen nach Freiheit, nach Selbjtstäligteit, tvie manchen heftiger! Zwist mit ihrer Mutter bestanden. u,n sich frei zu machen, nur zur Dienerin ibrer.ulst, nicht der verständnißlosen Machen bis sie endlich eingesehen, daß.?kie Macht derBeredtiückcit hier vergebens, daß es gelte, aus eigener Kraft die Fesseln abzuschütteln und allein den ersehnten, wenn auch schioc'rcn Weg zu gehen ! Nun war sie geborgen, in Liebe geborgen, durfte niit cinllich mehr verbergen, verschweige a, was ihr Herz bewegte, nicht mehr ihr wahres, ehrliches Wesen peinlich dem Zwang: der gesellschaftlichen Rücksichten unteroldnen, sie durste sich zeigen, wie sie tvar, und al-

les, was i jagte und that, sollte formn gebilligt und verstanden 'werden - über sie und ihn wär die Liebe gekommen wie schon, wie schön war die Welt ! Mit unwilligem Kopsschüttelir trat Gcrhard vom Spiegel zurück, daß er nicht bei ihr sein konnte, jetzt und immer! Daß die Baronin Chance auch heute grade Besuch empfing, der voraussichtlich bis Mitternacht blieb ! So konnte er nicht sofort vor sie hintreten und si: um sein Glück bitten! Und seine Mutter gleichfalls nicht daheim, ihre Rückkehr unbeslnnmt kein Mensch da. gegen den er sich austen so tödtlich langsam dahin ? Sie saß jetzt mit fremden Menschen zusammen und redete über gleichglltige Dinge es war zum Tolliverden ! Welch eine erbärmliche, hohle Maskerade ist doch das Leben! Aber das seine, mit d.m ibrigen vereint.sollte sich anders gestalten, 'gewiß und wahrhaftig ! Wie hatte sie doch gesagt : Ohne dich komme ich mir vor, tvieein los.'.ertlsenes Blalt.das hilsloS im Winde treibt !" O, du süßes, zartes Rosenblatt, nicht lange mebr sollst du allein dufth die kalte Welt flattern, ich halte dich fest uiid nehme dich warm an mein Herz ! Draußen klangen Schritte, Gerhard fuhr herum und ergriff einen trockenen Pinsel, um sich wenigstens den Anschein zu geoen, als arbeite er. Sieh da, Herr Storrmann ! Sie sind lange nicht hier gewesen, ich glaubte schon, Sie hätten niich ganz vergessen ! Vergessen? Ich? Der alte Mann schüttelte seine grauen Locken. Das ist eine Kunst, die.hab ick nie verstanden nicht inimer zu meinem Glück. Einmal war ich inzwischen hier,, da sagte Ihre liebe Mutter nlir, Sie wären auf ein paar Tage verreist sie meinte, das Bild würde bald fertig sein, konnte es mir aber natürlich nicht zeigen. Dann hat sie mich eine Weile bei 6) behalten und freundlich mit mir geredet ; es spricht sich gut mit Ihrer Mutter, Herr Palmer, sie hat ein weiches Herz ! Ja, das bat sie ! Das schlichte Lob seiner lieben Mutter that Gerhard wohl, er schüttelte seinem Besuch kräftig dieHand. Nun setzen Sie sich, Herr Storrmann. Sie wollen das Bild sehen, nicht wahr? Es ist fertig, sogar schon im Rahmen, was noch fehlt, daß sind ein paar äußerliche Kleinigkeiten. Bleiben Sie sitzen, ich rücke Ihnen die Staffelei ein wenig herum, die Beleuchtung ist gerade günstig, es ist gut, daß die Sonne eben fort ist, denn einen Sonnenstrahl habe ich auf dem Bilde, und so beobachtet sich der Effect besser ! Gerhard warf rasch die Hülle herunter und trat beiseite. torlietzung folgt.) Was Diejenigen sagen, die an ?:b:lmatiZir.us und Neuralgie gelitten haben. k a n si g. Ja.. 1. Äpnl l884. ,.?ttdlöpdöras l?ük mlr gur gttdan. Ich muß eine Flasche davon s:tt an Han? baden, da mein Rdeu uiatismut chrenischer Natur tit: und en e auch keine völlige Heilung bewirkt, so dat es mir wenig ßkn fetr große Erleicb.'erunz verschafft weidald ich dasselbe wcdl empfehlen kann." Jos. Nrmersbach. Frau Jodn D. Nutting, North 2ms. N. F., schreibt: ..Ich dabe AthlepZigroS in einer Anzadl ein $ aCea von cbronisitki Roeumatismu mit wunkervollem Erfclze angewandt. Ich glaube, cyue tlt,xZor rrärc ich ein Krüppel." Solche Zeugnisse, welche sagen, tvaS gethan bat, sind d:r beste Beweis für da?, trat eZ fu? feie thun wird. Frau I. Nelson Iorden von OLsworth, Me., schreibt: Ta ich ein Jeb? lang schwer an Nbeumatimus und Neuralgie gelitten,' versuchte ich kltdlopharok. Ich bade fast eine ganze lascde genommen und e bat rrich gestärkt und mir ein cigenkdümiiSk? ttefübl, be sonders im Korfe rerscl'affl; aber wenn ich zuerst die L,'kerizin genommen bäkte ,'nd tan aufgefordert worden wäre. f:lr dieselbe tu bezahle!, würde ich Mich nicht pwwm dadkü. Ich mnß mete ta von taen. ü.'!r,n Man und meine alte Mutter selleu kasselbe auch nedmen." Wenn Sie AtlilopdaroS richt in Ibrcr Apotheke er batten können, werden wir Idnen. na& Empfang de regulären Preises ein TUnr per Flasche dasselbe per Erdreß scanco tuseuden. Air sedcn es lieber, trenn es von Idrem Sll'otl eker taufen, aber wen r dasselbe nickt fütrt, lassen Sie sich nicbt überreden, etwas Anderes -tu versen. sondern bestellen Sie so fort bet uns, wie siißegcben. AthwphsVSS Co. 112 Wal! Sir., New Aork. j. Klee II Coleman. KLEE k CÖLE3IAN, Fabrikanten fcon Mineral - Wafs.-v, Svarklinq Chmpaizn Civer u. Little Daisy. i?bensa a''einiae Ageaken 01 Btlf.st Singer uns Sezr.Wssrr ontali.en werrn ioerkit as ?kflvurg gtffilt Si tatuen a ctoen auch vekmi'tbet 226, 2.8 230 Lud Delcwate Str. Jndtanapott, Ind. tt. lt. Styer, Manager. rick Go. gadnkauteu nnd Yä-adler alle? Ärten G st eine. OkSes: 38 Virginia Avenne. Vaeo:?akto:-' n nvat? sind rfscht, dgLspLethes

sprechen tonnte: Und leine ö?a:harlne, seine Braut ! Was mochte sie beginnen ohne ihn ? Schlichen ihr auch die Minu

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