Indiana Tribüne, Volume 8, Number 164, Indianapolis, Marion County, 2 March 1885 — Page 1

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Frankreich und China. London. -2 März. Nachrichten von Shanghai lnelden, daß Courbet Nina Po blockiri hat und nun Tschincho beschießt. Keilerei in Asien. Calcutt a, 2 März. Telegramme von Mandalay melden, dab die Burme sen den Chinesen Bhamo wieder abge norarnfn haben, und daß der Ansührer der Chinesen gelödtet wurde. GdttorieUes. Uedermorgen erlebt das amerikaNische Volk ein Schauspiel, da eS seit 23 Jahren nicht mehr erlebt hat. $t wird ein demokratischer Präsident in'S Amt eingesührt. Der letzte demokratische Präsident. Buchanan wurde im März 1857 lnaugurirt. ES sieht nicht auS, als ob Clevt land und HendrickS sehr gute Freunde sein würden. Jedenfalls ist eS gut, das Cleveland Präsident wird und nicht HendrickS. Der Unterschied zvischen Beiden wird schon durch ihre Stellung, zu der SilberprägungSsrage klar. Wäh rend Clevelavd keinen Anstand nimmt, gegen daS nichtswürdige Silberprägungsgesev Stellung zu nehmen, er klärt sich Hendricks mit demselben einvtr standen, .weil das den Silberminenbe sidern iküllt " ' M 1 Was die durch die Legislatur be werkstelligte Neueintheilung der LegiSla turdistrikte zu bedeuten hat, darüber wollen vir einige Zahlen sprechen lassen. DaS demokratische WellS County mit 4755 Stimttgebern hat einen Vertreter, während das republikanische J ly County mit 6252 Stimmgebern keinen eigenen Vertreter hat, sondern lvizen anderen CountieS' angehängt ist. DaS demokrakratischeÄipky County mit 474SStimmgebern hat zwei Vertreter, während Ohis County und Ewiderland County mit über 40 Stimmgebern keinen eigenen Vertreter haben, denn sie sind republika nisch. Das republikanische Jtfferson County mit 5933 Stimmgebern hat bloß einen Vertreter. DaS demokratische Hancock County mit 4276 Stimmgebern dagegen hat zwei. DaS republikanische Aermillion County mit 2011 Stimmgi bern hat keinen eigenen Vertreter, -da? demokratische Ocven County mit 3522 Slimmaebern hat zwei Vertreter. DaS demokratische Washington County mi' 2025 Stimmen hat einen Vertreter, aber das republikanische ttosciuSko County mit 6763 Stimmen hat keinen eigenen Vertreter. Sollte die Bill auch im Senate durch gehen, woran, kaum u zweifeln' ist, so uürde die nächste Legislatur, wenn alles Andere beim Alten bleibt, zu drei Vier leln demokratisch, trotzdem zwischen der Stärke der beiden Parteien im Staate blob ein Unterschied von wenigen tausend Stimmen ist. Dak ein solches Versahren ungerecht ist, dab eS einer Entrechtung der Mmo rität gleichkommt, muß jeder mit RechtS gesühl Begabte, sei er Demokrat odrr Republikaner, einsehen. Vom vollständig unparteiischenStand punkte auS, muh man auch einsehen, dab eS Gefahren in sich birgt, welche sreiheit licht Einrichtungen bedrohen. Man lasse erst eine Partei, gleichviel welche, all mächtig werden, und eS giebt Nichts. was sie sich nicht erlauben kann. Stehen aber Parteien einander so gegenüber, d2ß eS jederzeit möglich ist, die eine durch die andere zu stürzen, so bietet daS die beste Garantie dafür, daß sich keine Par tei Eingriffs in die Rechte des Volkes erlaubt. Unbedingte MajoritätSherrschast ist immer schädlich und macht die bkste Par tei corrupt. Eine Partei muk sich' durch ihre Hand lungSwkise am Ruder erhalten, nicht durch Ungerechtigkeit. Drahtnachrichten. Gen. Gran t. N e io 7) 0 x t, 1. März. Grant war den Tag über aus. seine Aerzte haben jedoch alle Hoffnung aus Genesung aus gegebtn. Während der Nacht schlies er ziemlich gut. Die Zahl der Besucher während deS TaglS war eine aukeror dentlich große, und fortwährend laufen Briefe und Telegramme, welche Erkundi gungen über sein Befinden enthalten, ein. Dak daS Geschwür an der Zangen wurzel ein krebsartiges ist, kann kaum mehr eine Frage sein. Die Aerzte sind ta m st uver du unlze,ioarre!l vesielven vounan dtg einig.

Eine Mutter vertheidigt ihr Kind. New Vor k. LS Febr. Wm. G. Fo; der sich über leine Frau ärgerte, daß sie ihm kein Geld um Vertrinken gab, sagte estern derselbe?, sie mö.-e sich nur vordereiteu, er werde sie noch an demselben Abende ermorden. DieS ja gend, Herlieft er daS HauS. Eine halbe Stunde nach Mitternacht kam er wieder betrunken nach Hause. Zu seiner Frau sagte er : .Mache mir eine Tasse Kaffee und bete dann, denn tch werde dich umbringen. Nachdem er den Kaffee getrunken hatte, wollte er sie packen, aber sie ii& sich lo? und tief in' Schlafzimmer. . Auf dem Osea stand ein Topf nlt kochender Haferrüge. Er warf ihr denselben nach, und er fiel aus das Bett seines zweijährigen KindeS, welche? im Gesicht und an den Händen stark verbrüht wurde. Dann w rf er ihr noch einen tfffri kochenden Wagers nach. Derselbe siel ebenfalls auf daö Bett deS KindeS. ver letzte aber dasselbe nicht. Dann sprang er nochmals aus seine Frau zu, packle sie und im Ringen fiel er zu Boden. ES gelang ihr dann daS Schlafzimmer zu erreichen und die Thüre zu schließen. Sie legte in ihrer Verzweis lung und Verwirrung eine Waffe auf da? Bett, die sie für eine Schaufel hielt, die aber eine Art war. Fox stieß die wildesten Drohungen aus, brach die Thüre aus. und sprang mit der Dro hunz. Frau und Kind umzubringen, aus das Bett zu. Sie ergriff die Axt und versetzte ihm mit derselben einen Hieb aus d'en Kops. Er schrie auf, packle sie aber dennoch am Halse, woraus sie ihm noch vier mächtige Hiebe aus den Kops vkr' setzte, bis er endlich niederstürzte ; daraus holte sie Hilse herbei Fox und das Kind wurden in's Hospital gebracht. Ersteres

wird davonkommen, Fox aber wird seinen Verletzungen erliegen. Frau Cox wurde verhaltet, aber gegen Bürgschaft ent lassen. Brand eineSFrachtdahnhoss' A l d a n y, N. ?)., 1. März. In dem großen Frachlschuppen ,der Albany 6? SuSqehanna Eisenbahn brach heute Feuer aus. Das Feuer theilte sich auch der nebenan befindliche Anilinsabrik mit, und der Gksammtschaden beträgt $600.00). . Verhaftet. New Orlean?, 1. März. - Thomas I. Nevin. der frühere spitzbübi. sche Mayor von Adrian, Mich., der sich verschiedene Fälschungen zu Schulden kommen ließ, kam heute von San Iran ciSco hier an, und wurde verhaftet. Der Männe rchor in Lou iSville. LouiSville. Ky. 1. März. Der Indianapolis Männerchor kam heute Mittag hier an. In Jesfersonville hatten einige Herren d hiesigen Liederkranz den Zug bestiegen und die Herren und Damen deS MännerchorS mit Knopfloch bauquetS überrascht. Nach der Ankunft begab sich der Männerchor nach dem LouiSville Hotel. DaS Publikum hatte sich sehr zahlreich zu der Vorstellung eingesunken. Masonic Temple war überfüllt, und lange vor Beginn der Vorstellung war kein Sitz mehr zu haben. Die Vorstellung ging sehe gut von Statten, und der Applaus und das Da capo Rasen wiederholten sich so ost. daß man sagen darf, die Oper wurde doppelt ausgekühlt. Die Damen deS Männerchor, beson derS Frau Frenzcl. wurden durch Blu. menspenden ausgezeichnet, und am Ende des zweiten Aktes wurde den Darstellen den im Namen des LouiSville Lieder kränz eine prachtvolle, aus Blumen ge sertigte Lyra überreicht. Die Einnahme dürste sich aus tausend Dollar? belaufen. Nach beendigter Bestellung sollte der M'nnerchsr der Einladung deSLouiSville Licderkranz nach dessen Halle, wi. sich der Creme der Hiesigen-deutschen Gesell schast eingesunden hatte, und wo bei trefflicher Bewirthung und auSgezeichne ter Unterhaltung ein paar angenehme Stunden verbracht wurden. B'nai Britb. New Vor k. 1. März. Die Con vention sämmtlicher Logen des jüdischen Orden? B'nai Brith begann heute. Neun deutschländische Logen und 252 Logen der Ber. Staaten sind vertreten. Philip Stein von Chicago wurde zum Vorsitzenden gewählt. V,r Kabel Einsturz eines Hauses. Neapel, 1. März. I, Cosenza stürzte ein.großeS HauS ein, in welchem sich zur Zeit etwa 60 Personen besän den. Sie wurden fast sämmtlich verletzt. etliche zwanzig so, daß sie nicht mehr auskommen werden.

Der Kaiser und der Krönv ri n g. London, 28. Febr. Die Span, nun zwischen Berlin und dem Vatikan dauert fort, und wtdcr BiSmarck noch der Papst ist geneiak, ochza.ikden Der Kronprinz begab ttü kürzlich zum Kaiser und sagte ihm, erwerbe alZ Prä sident des preußischen StaatZratheS a6 danken, wenn die Opposition BiSmakck'S gegen den Vatikan fortdaure. Die V;? feindung mit den katholischen Reichstage Mitgliedern fei sedr unklug, und je älter BlSmarck werde, desto mehr wachse seine Arroganz. Schsn jetzt sage Jeder, daß der Kanzler der wirkliche Souverän von Preußen fei. Der Kaiser nahm die Worte deS ttcon Prinzen sehr kühl auf, und antwortete daß er sich die Sache übttlegen werde. ,

D er ttrie g im Sudan, y London. 26. Februar. Erleichternd wirkte die Nachricht in ganz England, daß Gen. Buller mit seinen Truppen glücklich nach Korti gekommen ist. Spe zialdcpeschen von Korrespondenten deS London Chronicle sagen, daß c3 ein wahres Wunder sei, daß Buller nicht mit all . seinen Leuten niedergemacht ttx'edr. Wolsetey ist entschlossen, die KoriiGak. du! Route zu halten. Marktpreise. i e t,e n o. l it. &Cil $, 1 rat), i'M, körn Slo.Z tvei 42c; gemisch. 40-. Haser Ro.rskiZl:: giniiK&t 3te. o g e n 6ö. lt ,-!?.. Heu flu.N). Schinken 5 l I t 5Schulte rn ve e?veck 8'..'e. ' -Seiten ie. ' $$weineföfll rS'-t. " e h l -Fanila kl.w-kä.o): fcai'c, I3.5vj.0o: Ext" ?Z.kt'-5J.i. i e t Zbi : im Ste &)c. ' ntter rearner H-At; kair, 19 ; Covnttg U IN. Jühne r- Sexer Pfund artafseln. tu 6ü er!. r Vom VluSland C i ir S ch lo r n d t e r e t g n e r Art wurde vor einigen Tagen in Berlin verürthcilt. Der Tischlergrsell; studirte ausschließlich die Todesanzeigen. ör machte sich dattn regelmäßig einizc ökotrzen, besuchte die Inhaber von SargMagazinen und erklärte, daß er beauf tragt sei, für einen Verstorbenen eincn Sarg zu bestelleti. 9!oack stand sich bei diesem Geschäft nicht schlecht. Er wurde von den Sargfabrikanten sehr freundlich aufgenommen, und wenn er sich von denselben verabschiedete, hatte er gewöhnlich nicht nur ein gutes Frühstück zu sich genommen, sondern auch noch einiges Baargeld als Provision in der Tasche. Den Gipfelpunkt erreichte die Frechheit deS Angeklagten, als er eines Tages für einen und denselben Todten fünfzehn Särge bei fünfzehn verschiedenen Fabri kanten . bestellte. Die düsteren Bretter Häuschen trafen fast gleichzeitig vor dem Hausc des Verstorbenen em, die dupirt.en Fabrikanten vereinigten sich jedoch zu gemeinsamer Verfolgung des Schwindlers, deffen Festnahme auch endlich gelang. Er entpuppte sich als ein Zuchthausveteran, der bereits 20 Jahre in " 'tchthäu fern zugebracht hat. Der .,geklaate wurde zu einer Gesamtstrafe von sechs und einem halben Jahre Zuchthaus und den entsprechenden Nebensirafen verur' theilt. Aus der Stadt der Intel ligenz, wie man die deutsche Neichshaupt, stadt gern nennt, berichten Berliner Zeitungen :UnauSrottbar lst der Aberglaube, und ebenso unausrottbar sind seine Priesterinnen, die weisen Frauen, die ihre Schwestern und ' leider auch ost genug ihre Brüder in allen Nöthen des LebenS berathen, deren Rathschläge, im geheimen Kämmerlein mit Flüsterton fiegeben und empfangen, auch eben o still und geheim inS Werk gefegt werden und nur selten dürfte die offene Strafe solch ein von einer glaubi gen Seele ins Werk gesetztes Stücklein Aberglauben mit ansehen. Das war aber am jüngsten Sonnabend Abend den Paffanten der Holzmarktstraße wirklich vergönnt. Vor dem Haus Nr. 21 stand der Wagen des Abdeckers, auf demsel den lag ein verendetes Pferd, das der dort wohnhafte Spediteur N. aus seinem Stall hatte abholen lassen. Wie gewöhnlich umstand eine Anzahl Zuschauer den Wagen ; da trat plötzlich aus deren Mitte eine junge, anständig gekleidete Frau hervor,näherte sich dem Kadaver deS Pferdes, bestrich denselben mit der SSarh und machte drei Kreuze" darüber. Nachdem, dies geschehen, knöpfte sie den Mantel auf, öffnete sich daS Kleid und rieb mit der Hand, welche die Ceremonie vollführt, ihre Brust eln. Schweigend hatte das Publikum diesen sonderbaren Vorgang mit angesehen. Nun aber woll' ten 5!eugierige den Grund dieser feur lichen" Prozedur wissen, worauf die Abergläubische (denn mit einer solchen hatte man eS zu thu) ganz unbefangen erklärte, eine alte Frau hatt ihr diese Manipulation an einem todten Pferde auszuführen gerathen, um damit ihre kranke Brust zu heilen. AlS das Pub. likum in ein schallendes Gelächter ausbrach, entfernte sich die also ,',Kurirte" schleunigst. So geschehen zu Berlin im Jahre der Ausklärung 1835. ' ..

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