Indiana Tribüne, Volume 8, Number 162, Indianapolis, Marion County, 28 February 1885 — Page 3

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MeMeiieK tMß Das SJcccpt, nack xtl&tn Mlshler'SKrä'u. ter Bi::erö zus.imrn?nzeseyt ist. ist über jöei' hinter! Jadre alt und deutschen Ursprungs Zit gZttze Neibe ?cn Patent-Medizinen kann ni$t ein Pr'rzrat aufrocisen, daß sich solch' r-:ier o!;cn Sliiunj an. dem Orte erfreut, an dc: es angefertigt tritt, ctlv

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Aus der Gluckswoge.

Roman oon Bernhard Frey. (Jorlsknung. (5ö ist ettvaS Großcö, göttlich Geheim nißvollcö um die Licbe ! fuhr sie nach einer Pause sinnend fort. - Wenn ich denke, wie sehr ich meinen Vater liebte, eine größere Liebe könne es auf der Welt unmöglich geben, so dachte ich damals ! Aber als du nun kamst " es war mir alle) wie verwandelt, die Menschen, ich ? 11 -i .n,s. I (M1!a k.!l?.? KID II, OK qan in . -iuic vuvju.iitv . Wachs war ich in deiner Hand, macht: und willenlos, wie hatte ich es scnst über ,nich gewinnen können, heimlich meinen Bater, dessen Herzblatt und 'Augapfel ich war, zu verlassen, ihm. nur mit wenigen Zeilen zu sagen, ich ginge fort Und würde erst dann von mir boren lassen, wenn ich offen vor aller Welt meine iebe, meine Lhe .bekennen 'dürfe! Ich weiß, nichts ' auf Erden tonnte i!)n härter essen als das, und oft fahre, ich nachts verweint aus dem Echlzf, weil ich mein: te, er rufe, er suche Nlich, und ich könne ihm nicht antworten! Nein, nein, ich bereue cö nicht, keinen Augenblick, fuhr sie hastig fort, als sie einen Schatten aus Ä!arce!s Zügen gewahr wurde. Du bist mein alles,oyne dich könnte ich nicht mehr leben, uno wenn dein Onkel cö immer noch nicht erlaubt, das; du unsere Heirath offenkundig machen darfst, so will ich wohl noch länger warte n. nur habe Geduld mit mir, wenn es mir manchmal schwer wird ! Geduld '. Ich mit dir! rief Marcel lci denschaftlich. Du hast für mich gethan, was unter hundert Mädchen cincS viel leicht thäte für den Mann seiner Liebe du, jung und unerfahren, fast ein Kin) noch, hast alles, alles hingegeben um deiner Liebe willen.- Vaier, Heimath, ein frohes, genußreiches Leben, um dich in diese Einsamkeit :u vergraben, nur weil ich schwach und erbärmlich genug war, deinem Liebreiz nicht widerstanden zu haben, dein Los an mein unsicheres, dunkles Schicksal zu ketten Sie schloß ihm den Mund mit der Ncchten. Still, still, kein Wort weiter '. Ich will's nicht leiden, das; du mir meinen Geliebten schiltst, meinen Marcel ! Wenn du so abhängig bist von diesem Oheini, und wenn du sagst, mein Vater, so gut er ist, hätte nie seine Einwilligung zu un' serer Heirath gegeben, eben weil er mich so zärtlich liebt, "so ist es eben einmal so und 111115 ertragen werden, bis bessere Zeiten kommen'! Es galt, zu wählen es czalt. zeigen, ob ich dich wirklich liebte übe? alles" ! Das Wort werfen viele Äkenschen so leichtfertig bin, ich meine aber, man müßte es sehr ernst nebmen damit. Ganz vollkommen ist wohl nichts aus der Welt, aber da ich dich wirtlich- liebe über l l e S, so ist mein Glück weit, weit größer noch, als mein Leid! :aer x.tn unoeraotteruna, cus er numm auf sie niedersah, er war wie ausgetauscht, ein ganz anderer, sobald er bei seinem jungen Wiibe war. Und nun sprich mir von dir, mein Einiger, von deinem Leben in München. Hast du viel, gemalt, warst du fleißig ? Hast du deine Freundin Katharina wiedergesehen, und meinst du wirklich, daß aus iyr und deinem Gerhard Palmer ein Paar werden wird, wie dein Brief mir andeutete ! Ach, cs wäre zu schön, wenn das liebe, gefühlvolle Mädchen von dieser bcrzlosen Baronin Chance erlöst wärs und cii:en so prächtigen 'Mann 'bekäme, der noch dazu ein bedeutender Künstler ist ! Bist ii auf dem Maskenball gcwescn, von dein du mir schiiebst ? Ja i Acb, das ist schön ! Erzähl' mir, wie war tZ Festes, sein dostüm, das Katharinas, Gerhards, der Varonin und seiner besten Freunde genau schildcri'.d, denn er wußte, wie sehr den Frauen selche Einzelmalerei gefällt. ErikaS blaue Augen hingen mit leuchtenden Blicken an fernern Gesicht, ' jetzt lachte sie hell auf. jetzt warf t eine Frage dazwischen, esncn Ausruf des Stau: nens, der Freude, dann wieder schüttelte sie verweisend das Köpfchen und suchte eine ermahnende Miene anzunehmen, wenn der Erzähler gar zu schonungslos versuyr. chcn sein ' Ich kenne noch schönere, erwiderte er ernnbait. Wirtlich? Wen? Ihr Blick hing mit so ehrlicher Erwartung an seinen Zügen, das; er laut lachen mußte. kleines Liebchen, kannst du's nicht errathen? Ich weiß cinHcideblümchendas heis;t Erika A ch, Marcel, du Schelm ! Bin ich d ie Schönste für dich, die Allcrschnste wiitlich ? Und hättest du mich gern auf dem Maskenball gehabt, du wilder Ritter Tannhäuser ? Wie schön bist du gewcsen, wie mögen die Damen nach dir gesehen haben ! )!e:n, nein, meine schönen Münchnerinnen, das ist nichts für sie,das ist mein Ehemann, der gehört mir, mir zan; allein ! Dir, dir ganz allein ! . Sieh, dort kommt Toni, uns zu Tisch ; rufen ist's denn schon so spät 'i Liebster, wo ist die Zeit geblieben, die ohne dich so langsam geht '5 Der arme Toni, er hat mir beute viel von sich erzählt, denk' nur, der Arme weiß nicht, wer seine Eltcrn sind, er - Er ist ein bildhübscher Bursche und die vertraulichen totO-u-tetc;3 mit meiner kleinen Frau, die werde ich mir schönstens verbitten! Ach.' Gott, ' Marcel, scherze nicht so ! Er ist ohnehin schon so Mund trau rig! .Und mich mag er nicht leiden, das ist offenbar, er heftet manchmal einen ganz eigenen Blick auf 'mich, dieser' bairisHe Haiillet! ' - Gruß Gott! Der Bespro'ene war her angekommen Und zog den Spitzhut. D' Suppen ist aufgetragen ! Schön, iunaer freund l Aber iva

In Marcel Leaulieus großen schwarzen Auaen flammte ein Ausdruck fast andäck:

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Marcel willfahrte ihr und berichtete, in seine? leichten, übermüthigen Weise

tausenderlei Ein,clbeiten des

ttathi mus; himmlisch ausgesehen ha ben alsTitania ! rief sie jetzt enthusia stisa'. Sie muß ein wunderschönes Mäd

SrrHE.

rum in aller Welt schlagt ihr eure Augen zu Boden wie ein verschämtes Mädel 'i Das ist doch sicher nicht daS erste Mal, daß ibr ein Liebenspaar beisammen seht Toni schlug jetzt für ein paar Secunden die großen, ernsten Augen auf, und Marcel murmelte, plötzlich frappirt : Wo hab' ich doch die Augen schon geseben ? Nach dem einfachen Mittagsmahl lösten sie den flah und fuhren in den See binauö; am Fuße des Herzogenstandes wurde Rast gemacht, und sie klommen ein Stück aufwärts bis zu dem ersten 'wssichtspunkte, der einen Pracht - c rv? r. ctfi..... vollen xna aus oie iroter .ipcn bot ! Lange standen sie schweigend, in An'chaucn der Aerghäuptcr versunken, die sich in riesig geschwungenem Halbkreise vor. ihnen gruppirten ; einigen hatte die vollglühende Siachmittagssonne ein rothleuchtendes Diadem ausgesetzt, während andere scbon im Schatten stände. Um die beiden her tiefste Waldesstille, leises Tannenrauschen in Erikas Augen ftiezen Thränen, und ihr lieblicher Mund pickte. Wie trostlos wär cö mir hier allein , so feierliches Schweigen rund umher, die Vtatur so groß und ernst, ich würde mir so klein vorlonnuen, so, verloren ! Aber eine Einsamkeit zu zweien, die ist wonnig ! Wie leicht ich weinen kann sei ,11 ir nur nicht böse darum! Weißt du, was ich eben denke '1 Wenn hier oben im stillen Berg'walo ein Häuschen stänoe, da wollte ich mit dir ganz zufrieden leben und nach nichts anderm fragen. Aber dir würde das nicht genügen, nicht ivabr '1 Rein, mein i'iiitd! Ein Mann wie ich bedarf zu seinem Leben der Anugung,des er hielt inne. und seine Stirn vcrfiniterte sich, cs siel ihm ein, wie vieler, kostspieliger, aufregender, rassinirterMittel er bedürfte, tun drunten in der Stadt zu leben! Du kannst so ernste, ja, schmerzliche Augen machen, mein Marcel, daß" mir manchmal ganz bange wird! Auch heute irgend etwas ist dir nicht recht, ich merke ;ä recht gut, und das sollte ich wissen, mir müßtest du alles sagen, ich bin ja deine Frau ! Ja. Liebchen, und eine schönere, besscre Frau fände ich nirgends, nirgends, und wenn ich die Welt durchsuchte ! Aber )a;u ist niir mein Liebling zu schade, um mit jedem dummen Gedanken, der mir durch den Kopf fährt, die kostbare Zeit zu verderben. Die wenigen, seltenen Stunden, die uns gehören, soll meine Erika heiter sein' und ihr Sonnengesicht chen haben ! Das ist liebevoll gedacht, aber ganz richtig ist es nicht. Wir sollen ja Freud und Leid miteinander theilen! Wollen wir auch! Ist denn unsere Trcnnung nicht genug getheiltes Leid, du lleine Pbilosopyin? Und die Freude? Ja, da möchte ich dir gar zu gern den Hauptantheil überliefern ! Nein, den verdienst du ! Ich! Warum nicht gar! Alle Beste möchte ich dir -geben ! U&id ich dir ! So muß es auch sein, wenn man eintuder liebt ! Und wir kommen beide nicht zu kurz, )enn du gibst mir deinen Antheil, ich dir den meinen! S ie lachten wie Kinder miteinander und traten Arm in Arm den Zlückweg an. Der See hatte wieder seine blauschwarze, unergründliche Schattirung bekommen ; Erikas kleine Hand plätscherte in der kühlen Welle. Der liebe Walchensse ! Wenn ich einmal mit dir in einer großen Stadt lebe immer will ich dankbar und liebevoll an dies stille Asyl inmitten der grünen Berge, am Ufer meines schönen, schwerwüthigen Sees, zurückdenken ! Tu hast ihn noch nie erregt gesehen, nicht wahr, Marcel ? O, dann ist er furchtbar anzusehen, du würdest ihn nicht wiedererkenuen ! In tollem Wirbel packt die reißende Strömung das stärkste, sicherste Boot und wälzt es um wie eine Nußschale, so sagen die alten Leute, und ich glaube es, denn ein wilderes Bild sah ich noch nie, als diesen See im Sturm es ist, als schäumten die Wogen zornig in ihrem Bett und möchten heraus und bäumten sich brandend und zischend zum Hinunel empor. Ich möchte cs wohl einmal sehen.' sprach Marcel gedankenvoll. Ach, nein. Liebster, beschwöre nicht die Wassergeister, die jetzt so friedlich schlascn ! o großartig dies Naturschauspiel auch ist. so beängstigend wirkt cs aus mich, ich möchte die Augen abwenden und kann es doch nicht! Er hatte die Nuder eingezogen und breitete die Armenach ihr aus. Komm, du kleine, schüchterne Taube, flüchte dich an mein Herz! Da ist n'.ein Platz! sagte sie leise und schlug di,n Blick aufwärts. Sieh, die Sonne will hinter die Berge gehen, bald wird cs kühl 'auf dem See. wende den !ahn, wir wollen heim ! Heim ! Er wiederholte das Wort, sein . llck tli'.b an dem Asyl ans der Bergeshöhe, in bstbäu'.ne gebettet, hasten, dann ivnrde dieser Blict sorgenvoll und schwer, und ein leichter Schauer flog über seine Gestalt! E n t s ch i cd e n. Ich bin pünktlich zur Table d'Hote wieder zurück, Mama. Jetzt möchte ich für ein Stundchen zu Adele gehen ! Katbarina trug Prcmenadcntoilctte ! und hatte den Thürdrücker bereits in der Hand. ' Es ist wirklich die höchste Zeit, daß wir unsern Stab weitersetzen, deine Intimität mit dieser Malerssrau nimmt besorgniserregende Dimensionen ein! Ucb rigens, was hält unS bi in Mün- ; chen 'i Es ist schon jetzt erdrückend heiß, ! man erlebt factisch nichts in diesem mo i dernen Athen, und so ist es denn wohl das beste, wir schließen uns Herrn von Äarburg an, der in acht Tagen etwa fortzugehen denkt, und gehen gleichfalls. . Während dieser mit äußerster Harm losigkeit gesprochenen Worte sah die Ba ronin durch die wie ermüdet herabgesun kenen Wimpern scharf nach ihrer Tochter hinüber, um den Eindruck ihrer Worte zu beobachten. Aber das junge Mädchen blieb cnz gelanen ia der Anflua eins

teuen, verlegenen Lächelns erschien aus 5 ' .T.r:j.i rr . , ? :rj. . t

urem uxiiai, atv ic twtvmja; crwiccrle: Schon ! Frau von Wismar biß sich in die Lippen - , was war in letzter Zeit mit Katharina vorgegangen ? Nicht mehr wie sonst setzte sie der Mutter stillschweigenden Widerstand entgegen, ließ sie, ohne Opposition zu machen, alles über sich erzehen sie traf jetzt selbstständige Bestimmungcn, die nicht zu erschüttern waren, sie zeigte sich in vielen Dingen keinesWegs mebr so willfährig apathisch", wie die Baronin früher zu sagen pflegte und dazu dies eigene, yaib selbstbewußte, bald spottische Lächeln, als habe sie den besten Trumpf noch in der Hand und werde ihn seinerzeit ausspielen! Kam das alles von ihrer sogenannten j Liebe" zu diesem Herrn Palmer ' Nun, ! r 1 . t " . . , so mochte sie um oenn in volles Namen heirathen, die schlechteste Partie war er immer noch nicht, und sie selbst, die Baronin, wollte sichvon diesem Schwiegersohn odioseS Wort für eine so schöne, glänzende Erscheinung ! bestmöglichst emancipircn. Wenn nur all die unerquicklichen Präliminarien erst hinter ihr lägen und sie ungestört ihre alten Pläne verfolgen konnte! Diese Plane waren jetzt wichtiger denn je unliebsame Gerüchte und Zeitungsberichte von plötzlichen Eeschäftskriscn, unerwartetcn Fallissements waren zu ihr gedrungen, und die Neste ihre einst so kolossa-; len Vermögens trieben, wie sie nur zu genau wußte, auf der hohen See der Spe- j culation ! ' Adieu, Mama ! Dieser Zuruf und das Knarren der Thür erweckte sie aus ihren unliebsamen Betrachtungen, sie warf einen finstern Blick auf das zartrosige Gesicht der Tochter, das sie in diesem Moment mehr denn je an ihren verstorbenen Gemahl erinnerte, und an Wie liebreizend hatte das Mädchen neulich auf dem Akaskenfest als Titania ausgesehen clfcnhaft, sinnbethörend, mit dem weißen Moosrosenkranz auf. dem seidenen Blondhaar, in dem über der Stirn ein verirrtes Glühwürmchen leuchtete ! Titania hat cs dem fliegenden Holländer angethan willst du's glauben Diese Worte des Nittcrö Tannhäuser klangen ihr immer wieder nach , der Tannhäuser war kein anderer gewesen, als Marcel Beaulieu, und er war sicher aus guten Gründen wohl unterrichtet über seines OheimsAbsichtcn! War cs denn denkbar ? ' Sie hatte gestrahlt an jenem Abend in all ihrer sieghaften Schönheit, in ihrer märchenhaften Diamantcnherrlichkeit im vollen Zauberglanz ihrer verführerischen Augen und dies Mädchen, daS so kühl und gelassen die Huldigungen aller ertrug oder gar abwehrte, das sich an Gewandtheit des Geistes und pikantem Neiz nicht entsernt mit ihr messen konnte, sollte ihr den Rang streitig machen ! Bon wem war der aus den seltensten, kostbarste- lumen zusammengestellte, mit raffiniestcr Eleganz ausgestattete Blumenstrauß geWesen, den man am nächsten Tage unter ihrem Namen im Hotel abgegeben und der auf einem Zettel nur das eine Wort in fremder Handschrift trug: Titania"!? Die Braut eines Fürsten hätte mit Stolz auf ein solches Geschenk blicken können Katharinas Augen aber waren so kalt über die auscrlesenenBlumcn, die Prachtvollen Spitzenkantcn hingcirrt, als ginge sie all das nicht das geringste an. Die schöne Frau drückte mit achtloser Hand die breiten Stickereien und rothen Atlasschleifen ihres weißen Battist-Morgcnklei-des zusammen ach, die Jugend, die Jugend ! Zehn Jahre nur noch zurück, und sie wollte es aufnehmen mit allen, allen, die eS wagten, sich mit ihr in die Schranken zu stellen ! Jetzt schon zurückstehen, abtreten vom Schauplatz ihrer Triumphe? Unmöglich! In ihrem Herzen loderte so heiße Genußsucht, so unersattliche Lebensfreude, und noch war sie schön, sehr schön, und verstand sich mit unnachahmlichem Ehic zu kleiden wenn, ja, wenn die Mittel dazu immer vorhanden gewesen wären, jedem extravagantenEinfall, jeder momentanen Eingebung sofort nachzukonimen! Ach, wie wonnig mußte cs sein, mit vollen Händen in eine unerschöpsliche Goldquelle hinabzutauchen, ungehindert die goldene Wünschelruthe spielen zu lasten, die alle, ja alle Psortenerschließt! Und zudenken, daß dieser heißersehnte Besitz so nahe war, so greifbar nah und doch Ich grüße Sie, schöne Frau! Wer ist so glücklich, der Gegenstand solch concentrirter Gedanken Jhreeits zu sein, daß Sie mein bescheidenes Klopfen und Eintreten gänzlich überhörten? Ah Sigismund ! Sie fuhr diesmal in wirtlicher Verwirrunz von ihrem Ssiel empor und blickte die Verkörperung ihrer Wünsche und Träume unsicher an,als habe sie sich bereits mit ihrcn geheimsten Gedanken verrathen. Wie ? Nicht einmal eine Hand? Habe ich ausgehört, Ihr Freund zu sein? Er berührte ihre dargereichte Rechte in seiner conventioncllvornchmen Manier leicht mit den Lippen, und fragte, sich ihr gegcnübersctzend : Darf ich kühn genug sein, zu fragen, was Sie jetzt so angelegentlich bcschäftigte? Sie beschloß, sich dreist ihrem Ziele zu nähern. Eine ''br prosaische Frage, mein Freund - :ie Frage von Soll und Haben! ?lh : r zog jetzt den Bart langsam durch die tadellos behandschuhten Hände. Das trifft sich eigen ! Eben weswegen komme ich ! Deswegen? Ein nervöses Zittern ging durch die Glieder der Baronin. Mein Golt, Si bringen mir böse Nachrichten ? Leider? Kann Sie das ubriftttö so I sehr Wunder nehmen? Ich sagte Ihnen, die Zeiten seien ungünstig, die Chancen nicht sicher ich konnte, um Ihren hoch: gestellten Ansprüchen zu gegnügen, Ihr Capital unmöglich bei sichern Unternehniunaen sich beteiligen lassen, ich mußt? wagen alles wagen, auf die Gefahr hin, alles zu verlieren, und Sie wußten das. Ich bin, soweit dir Sache cö zuließ, mit möglichster Vorsicht zu Werke gegangen, aber absolute Sicherheit lieu sich natürlich nicht feststellen entweder enormer Gewinn oder enormer Verlust. Die Terrain- und Eisenbabn

zpecn'atwn bat namhafte .Däuser va Fall gebracht und die Äetionai..'. selbstverständlich auch Sie werden aus den Zeitungen wissen, um welches Unternehmen es sich handelt, und vielleicht auch geabnt haben, das; grade hier Ihr Capital mit operirte, eben weil ungeheure Gewinne so wahrscheinlich waren. Ich rechnete mir einiger Bestimmtheit auf einen glück, lichen Ausgang allein ich habe mich leider aufs neue überzeugen 'müssen, daß selbst ein so routinirter Geschäftsmann, wie ich seit Jahren einer bin, sich irren kann! Der Staat bat noch im letzten Augenblick die Concession zurückgezogen, das Actienbündel, das sich als Äcquivalent Ihres Capitals in meinen Händen besindet,ist vollkommen werthlos. Soeben cmpsing ich eine sicher beglaubigte Depesche, daß das Gefürchtetc eingetreten ist! Sie find ruinirt, Earola! Earola war aufgesprungen und starrte ihn an mit weit geöffneten Augen, wogcnder Brust, fliegendem Athem, ohne ein Wort hervorbringen zu können. Er erhob sich, da er sie stehen sah, ebenfalls langsam und stand ihr stumm gegenüber, sie ruhig ins Äuge fassend. Und das das sagen Sie mir so kalt, so so gleichgiltig ins Gesicht, als .)b sich um eine Bagatelle handelte ? stieß i; endlich hervor. . Ich bin kein Mann der Emot!s7?en und Ucberspanntheiten, das sollten Sie wissen, Earola! Und wenn iä; es wäre was würde cs Ihnen helfen? Alle Wuthausbrüche und Lamentationen der Welt können die tooten Eisenbabnactien nicht mehr zu werthvollcn Papieren mache:r! Für Sie ist es leichter, gelassen zu bleiben, der Sie mit keinem Pfennig Ihres Vermögens bei diesem Unglücks Unternehmen belheiligt sind. Nein, das bin ich auch nicht. Gottlob! Ich habe Mich wohl gehütet ! Sie werden sich zu entsinnen wissen, das; ich in der ersten Untcrrdunz.die Sie nur in diesem Zimmer gütigst gewährten, ausdrücklich den Umstand betonte, daß ich m e i n Vermögen in durchaus zuverlässigen Eapitalsanlagen arbeiten lassen konnte,während ich mit dem Ihrigen notgedrungen zu waghalsigen Unternehmungen gezwungen sei! Daraus entgegnctcn Sie mir, daß Sie nicht leben wollten, wie eine Kloster srau, und ermächtigten mich besonders zu jeder beliebigen Extravaganz in dieser Richtung ! Weil 'ich nicht ahnte, daß Sie mich ins Verderben stürzen würden ! Verzeihen Sie, schöne Frau, daß ich Sie corrigire cS ist niemals entfernt meine Absicht gewesen, Sie ins Verdcrben zu stürzen ! Die Baronin horchte hoch auf. Aber wie wie Sie konnten unmöglich annehmen, Earola, daß ich eine so theure und' bewährte Freundin, an die mich so manche unvergeßliche Erinnerung knüpft hier zuckte die Baronin heftig zusammen, und Herr von Marburg lächelte, in einer so prekären Lagc, umgeben von Ealamitaten aller Art, fallen lasten würde oder dachtcn Sie cs dennoch ? Wenn Sie eS thaten, fo fügten Sie mir ein schweres Unrecht zu ! Lassen Sie uns einen Ausgleich, schließen, festgehalten bis an unser dercinstiges seliges Ende, begründet auf gegenseitiger Liebe und Hochachtung warum heben Sie abwehrend die Hand? Vorerst hören Sie mich gütigst bis zu Ende ! Ich tverde mir die Ehre geben, Ihnen die ausgiebigsten Mitte! zu einem Leben in Paris, in London, kurz, wo es Ihnen beliebt, in jeder m Ih:ien zu bestimmenden Weise zur Verfügung zu stellen, Sie sollen in keiner Hinsicht beschränkt werden oder sich irgendwelchen! Zwang zu unterwerfen habe?, Ihr Leben soll sich ganz nach Ibrem Wunsch gestalten : Ec hielt einen Augenblick inne, und Frau v. Wismar fragte mit zusanunengezogenen Brauen, die vollen Lippen verachtlich geschürzt : Und welchen Gegendienst verlangen Sie für diese lebenslängliche, glanzende Versorgung, die Sie wohl schwerlich aus reiner Menschenliebe in Scene setzen? Herr von Marburg neigte sich verbindliä'.. sorteknna foipt.)

Was als Wunder für viele Leute erscheint, ist in der Wirklichkeit nur da Resultat der Anwendung von Kenntnissen und ven ge, sundem Verstand, äiiele Personen, die an Rheumatismus und Neuralgie leiden, zögern in der Anwendung eines Mittels, da sie ürchteni es möchte ihnen nicht helfen, und sie bezwei sein, vd es nderu wirklich js gedvlfcn, wie behauptet wird. Herr C. R. Bruner, von Urtanz, O., fanUlit Anderö. Er schreibt : lcptcro ist dal Vfft,,H, t tetfut. Ick, laj c f:: iu i'tn. las mau mch uttitetncm mutzt, mit (a t?i'ivtt ich mit ine iZizlch : tlcrtcrcl un& besinn um V Xlkx, tajitli nimen. Ich litt, tat ein IVanu tut 1;i5oi sann. ZI r.ahp eitt Icwn taten und bat.n er hab ii, tnt i!cit tcrn tttt, trtwnt rnttn Kbnfctiin, unb a.it tu-tita; Asrzkn kenn: ich en itist zum gtühlck fth?n. Es ist sein Gewicht in Gold werth." ist kein Wunderding, scndern ti ist nur ein sicheres Heilmittel für Rheumatismus und Üurl tt und es wird venss sicher und leicht Sie heilen, wie S Tausend Andere geheilt hat. Wenn Sie thlophora? nickt in Ihrer Apetbek er, halten können, werden wir Ihnen, nach Empfang deö rezulären Preises in Tollar per Flasche Uiltt per Erpreß franco zusenden. Wir sehen ti lieber, wenn Sie ti von Ihrem Apotbeker kaufen, der wenn er dasieldt nickt fährt, lassen Sie sich nicht überreden. etaS Andere! zu versuchen, sondern restellen 3ic h fort bei unS, wie angegeben. Athlophoros Go. 112 .Wall Str.. New Aork. äam'B Vrick Äo. Fabrikanten und Händler aller Arte WGSK'e ine. Office: 88 Virginia Avenue. vaueotrattoreu vud Vrivate sind ers,cht, dorznsprtch

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Zndiana dM l tspstkdu fich zur Anfertigung von Nethnuugen. Cirkulare, Briefköpfen. Preislisten. Quittnngeu. Eintrittskarten. Mitgliederkarten, Grochüren, Constitutioneu Mrehkarten. J3eutsclie ö Etablirt seit 1859. Charles Meyen & Co., 39 ttnrl 41 Part Höw, Kew York, besorgen um Arten von Geschilflsanzeigsn, PrsoxulaafforderciLgvc etc, für diese Zeitung, icwie für Ua douteclica BUttcr ia den Vc?: bftt:2 xicl'Etxopx eUrnmUldia' I)wtJch-AmerfamiBche Zeitungen liegen in unserem Gewnüsts-Lokal iut nrelea Ulaslcht AH' Publikums ans. ' -; ' r?VArt4Jn nertuabt dcnfeeiearatter wtxtjtx MbtnSToU enxtcht. na ihre Publi Srsa C mnf BouUsUr n Ufraft&aa

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3sSif3!3--' -r&rt A . fc'! Eisenbahn -Zeit 'Tabelle. Ankunst und Äbgang der Eisenbahnzüge tn Jndianapol!?,an und nach Sonn tag. den 2. Nov. im. Uedelaud, Colnw.bus, Slnkwnöti und Indien napoll Sisenbahn (kee Liac. klbgang: RZIverr.. ihm nerson e...iotoCT taotonCiex.lO l'JBtn R 016 7 ,5 öS Soshen Erö.2d Nm Askuuft: k 6t 8 tflg fi.iora c I Sr .10. T.m ndetfon SCc. 2.0üa 3 s ;1 5.W K V St t2 j.l05Ra . VrlzZrvood Dwision, . T. T. rnd 2. gagtSzlich. S.ISSm. - 10.10 Cn 11.15 Cü ttgii. e.v io. es l.WRa JJÖ SJa 4.51 tfiglich. tMUm tügli.lD.r.Tln ' S 2i' S i ' S.ZO 5i55 j " t92'i. P-23?Cc:: 7l! s:r. i Vitttdurg, Chcicuaü & St. 2osiä SilenbaS UT59Sai0 Siim &; ci-5 Sz löa'.ich .V Ss s:ica Zzunt 9.U Cn T.ck ij ulge i Ü ii 5 23 S 2 ncractitor.Tit.lU.UCsi , r täglich 11.37 Ca Sauea. Got.ntae 40 VV ktzttchh.. i.MSa Saften 9 oulj Lsnnt 45 Sa r aal. Senrtac ... 4.!5 R V 95 i täzl . .l0.3J5Ia Danton 5s acl. Conntoce 10.20 So Cbieags Route via StoUr&o. Ehteag Schnell. I Jnd k Leu. IKßtJß U.1 st 1 sqn.llzug... 3.3Co CicooCTrti.ll.uu ?in ( 3ndti' Lou. I rvteZ Z.R N Vandalia Line. ilTeat .... -ntZug 3 60Ct g p V ... II. i au und a...ioan Ca t:r Haut icc. 4.' ctifte lil 43 :w Taz Erpreß.... 2.) ttaN und. 4.4 S" 'H & Sout& Binl ex .vi m I sth Beider 4.üüfem Souf erd St .tnd'N Er... 55B Etd.der v42Rm Hmeinnan, Inbtanapoti, St. Loui n. Chuao Tlsendahn. Tiuei2nati Division. Kkout?. L. 4.0Ü vm I Jne,ansp &c. 11(5 Ö Etneivnati f Lot ÖJb's;u Cs p. 11..V jtm tnctnnatt L... 10.45 i ISittn r.... S AZ C. 2 X I k.. Z. 4 Rct I 6 et g 2 Eine. See 6.40 m . tag. ich tue c.tO.4) 9ixa Chicago DivistoJ. Po utl x. 7.10m i Shte tou A 3. Chicago WaU p. 3.10 Hm tS$ltD ccu.. 3.35 Cn Oeftirn tj 5.1 K 2afav;:tc &cc ..UMVfc s tCgUch l ! c ii tuati pc. 330 M t U. t ftmeinnati ct. 6 ?b llu SeffttsssdiLe, Madison nul JudivapoliF Htsendadu. öd r ts?.. 4.19 vm , Jdabttkil. 9.45 8 15 Um ' Jnbh,kt: tflglü 45 L 'II . k Jft .. . m ad k. Jnd KUad lUU 3 iü )lm l l ) Jt H g; es. ?.uü ,d l V 12. .?!M,etS Gtag lv.45 Wabash, Ct. Louit & Pacifie. ettfhic3ftail 7.15 fjn 14 X6: 2.15 M dt ir Mtch Sr e c 1 7.00 P.3 e:ckS tg 8.00 V Zol $t 33 6r.. lt.3tl e Zit u SH Uaü. 88 sin LsuiSville, New Aldauy & Chicago. Air.Liue. dtcaeo i tz:..lZtR 60 csgs t. tgl..41.45L Konvn acc iJMla Ikci.on 9c U'-OU&n ich CUv hicag. 2i$. tue k C6-.:. UaU 11.0t 35a ftj 2.' all B 2udianap5lit sd St. Lsm Eisesbshn. lag rpreß, c e. 9i & 8 s tag täglich 7.10Oki CC 6 00 0m 0 ü St L LZ. s.2b 5i j LeclPa,',eetr 9 du K u t k X I cq tc( t&il 6.3jlt tSglich u cc.10 55 S! i .nttüHoIiJ 9U 3Aim 3nfciaea$9!Ü and Vineenne Sisedkd?r. all otrc ; 8.15 SUciO 40 0 Ointivtnel Aee . X0 m Veit 3t . iZii u St. LssiZ Dlvisis. Koiiftett&e... d.A, Stacht 3.55 Oa oU u Xag4j. b.Cb Sim üüati u 8f. tj icht U55 m r?fi,id cc 6.1H kt, Oeßliche Di'otsiou. DflI.;SJcU....4.5üyr. Pac:ftc erpreß... 7 rcgl Scpreb....lt ,5M D ? ts 3ÄM Ltlanti Etp.... 6 4?N j Heftern Ex? .... 45N Indiana, LlesrnwZtsu nndWefter Sisenah Pac r u Skiil.. 7.30 m Äonle;?ile: S.k:5 raofoifcp. äcc. VJrn Du r tägll.iL Rm Esftrrn S Cj. täglich 3 W 58 dint pee 11.15 jUicr.uc i d.lS ?iw TwkinLati,Hamiitou3sdianap5lUckistLbkh2. S1 StLoui .0" V I entt,vv2kSc 8.30 TatßvikA 4. Z! WcU 110 n 5ndpii u St. K e.4! a I Jnd, u Louitlö M ? . Cin D.T..I t".5U B ( Smetr.natt ftec J Lze tu 1. LehnZeflkiCo? r.itl echlavScar. rni p. 4ti;r-Cet. wt't rlt' 0HI0 INDIANA MICH16AN

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