Indiana Tribüne, Volume 8, Number 160, Indianapolis, Marion County, 26 February 1885 — Page 3

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Das Recept, nach welche M-'shler's Äranter Bitterö zusammenzeskßt ist. ist über zweibundeit Jabre alt uno deutschen UrsprungsDie gznze Reihe von PstentMkdizinen sann nicht ein Präparat ausweisen, daß sich so'.ch' einer hohen Achtnnz an dem Orte erfreut, an dem eö angefertigt wird, alö Es ist das beste HeUmittel bei Nieren und Leber'AeschserVen. Dyspepsie, Magen krenipfert, Unverdaillichkeit, Malaria, pnioö!schen Veschveröen, etc. Alö ein LlutrrtniZer hat eö nicht seines Gleichen. störst m Elstern, kräftigt und schafft neueö Leben. Xer derfbrf er Nickte? Hayt ten kasczster $., Pa.. eia rüstiger 3uriir und qktter Bürg, schrieb eint: Tirilier Krauter Bikkn ist weit und breit drfaant ud bat lurch seie mediüulschen und beizende iiaenfit asten eiaea roß Ruf erlangt, ch selb und meine Samil'.e baten verschiedene Fluichen pe braucht und ich Ina üterjeugt, tag ter Ruf wohl er dient Ist." ZlUslller ZUtb Dttters (Ca. 525 Commerce Str., Philadelphia. Parker'Z asgenehmer Wurm.Tnruj, ilct ie kehl. Ndllöch. IRR Tie knrzeße nun Sefie Bahu uach Loulsville, Nashville, Momphis, Chat t&nooga, Atlanta, S&vaunah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. KI iß bo:tfce:ßaft für Passagiere ach ter Tilden, ein direkte SlouU zn nehmen. Palast, Schlaf, und Parlor-Wagen z:ifche Chicago und l'jniSbttlf nns St Loni 'und LZLiZdiZ, oh. WazendZkchstl. Komfort, Schnellizknt nd Cicherbeit bietet die ,Itff" die alte ZJderlässige Ä. Ml. & 2. M. M. II. R. Üeriiitr, Listste! Skneral PafsaL'.rBqet. ordftZe Saf$iißt9:i uj Jll'.ng Str., JndrlZ E. W. McKexva. Superintendent. Feuer-V!arm-Signale. 4 Settnftltanta uud SizrZet. 5 fcauptquarv.ej Ui ,iuer Deport, nt. 6 Oft'Ltrze ur.fc a For!. 7 RofeeUnb KUijan CtraSe. So Jerse,Ttraße anb 2J?aiia$u;it . Sinken und r:c:fc5i:s5. 12 a?achu?e!:s äs, nahe Siedle St?. 18 TIar, tr, und ZZaN Wa?ne 2se. U Ne J::!? und ?sr: 2inj Ssenuc 13 Per Ltr. und Slirfaufett? 18 Sdristt? c. u, d Sf ir. 17 Pzrk fic. ur.d u:r Sir. IS Sirrctt tix. ta:tt ??e. 19 Ar:: und Jod:, Sir. 123 ToZeze äo. und Lieient Str. 124 SZsSaaa und Sttötr.t Zu. 2Ä Vettdian unb Sieicrte Str. 1 Handel Str.uaiStncolnÄj iT7 uellung.GdZud. tS8 Central o. nd Sit S!r 131 flla&JEia und jRoriifd tr 132 öiodamveon und ch:e ti 134 Coükge So, ans girrte Lü. 135 Home 3c. urib Delaware St? IM telarna: ?d tchigzn 5tr. 21 6t Jo ti., nah JUtnotl. 83 Pennsylvania uib Prak, tr. 25 N. 6. Sngm, 4J3ati Sechste, "i IS"" 26 Ustsftrrt knd ?t. la,r Str. JLi nnd Vidizs!, 5::. BS P;nns!oan:a Et:, und H?e Lse. N ZZlsftsftr?! vd fcrt Str. 213 Zcr.cnc nd M-'Cicrr; S.r. SiS teiiwlciria urtc ti-ja ts. Ii4 ns,j und Herd??? Stk. 31 rnbwr.i Äre. ün : 2t,gan e. 32 is:;ucß und io-iic. U iaLtfrrma und Strwat ?tr. owZ ti Sjto u. S Jnsiina d:?. u..d 5i. CIiu 87 U&:0'lU4l. Ü tlilt und e:d SU. 39 ctichtjart und SgriS S 411 WS und 23-irttit '5t:. 313 Lest und Iiiitt o.r. :'J14 6itnU an Hssald 41 Qfifinfltän, na;e Veft St?. 4 tBinöcrf und Jz'hinsion 6t: A& niffouriunb em Ksik Sir. 4S eridtau und ZSafdinglsn :r. JIm urid Oh? ?t:. 4T Tnnk unt Ssfngten Cr, 48 Äingaa'l Psrk Ho-. 49 IsdtsnelZ. 412 tsiouri und StH!ind Str. 412 Mftxxl und ??as-') ?tr.' 41S zerguson'I Por! Heus,. 21 3. 8. Q. Ronnd sus. 423 ansän BfaUot. 61 Jltnoi und Metiil ti. 62 aainoil und oatr.sta Sti 68 Sü und SUSart? Llr. 4 Sft d South Str. 36 lenneffe und Sesrzia f tt. 7 ridian und Ra? 6!?. .'3? dtton A?e. unoorr, Slk. -ig Zadissn Loe. un Tuntt? Sl' 2 Oeft und iRoixcoo Str. ;513 intutfa As, un ärtu ? 21! Union unb s::i! et: 318 aiinciJ und Äanfai 55 617 Rorrtl und Dacotai Str. Cl 6ottt) naht tt laaai Str. 82 Pnns?loani und oailana Sti. ii laroart und ÜiTatta 5ti. 64 Oft und eLatt, Str. 66 Alabama und Sirgtsna Zot. 67 Virginia So, und adliam tu Ofi nd burn St:. 82 Pons?:ani2 Str. .:d N,dt?on ve. 612 VcSernan und Touzhert, Sir. 71 Lirgwta Ave. na, H?,n Str. 72 Oft und So?g:a St?. 73 ashingtsn und ZZnt,n S!r. 74 Nton und Storzia Str. 75Z,fto.d Pin. 76 XiZou uns Vat Str. 7 OtrgtntaÄtc.und iiaon. 79 Utcherio. und Tillsn. 713 tfruef unt rofpt t Str. 713 nji;5 See und tzuiti Str. 714 Vreng und Olive Hz. 715 eitloo nd öetchtr ir. O w w strte? etr. 82 Washington und laaatt Str. Ost und t tixiZn, M 92c tfext und Cirlton Str SS Caud'tuoinKnt:aU. SS Per. etaauu flrfeual. Orientalund Äastnzisn Ctr twfH fangnti 612 o. Schlauch. HsI. Ost Sashittgtonftraß 13 Kcittt und od' AN. 314 Odt und tyatvtQ St? 9t aryland nah iSrtfcian 5tr. n KenMoit nnd Jücrjju !:a(. - 4-3-1 rrvat.Skgnsl. 4-2-1 llnd jraftn TO'Cetfcot', jtscitcr Alarm. 3 3 Signal 'ür euer TiUik. mei SÄ,Sze.?eu,r auS. .. ' -Drei Schläge, Druck b. tl ZQl&gt, 12 tt&t Utai.

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Auf der Glülkstooge.

Noman von Bernhard. Frey. (Fortsedung. ch aebte ci- mir ! Herr von Marburg sah nicht einmal mehr zurück, sacht zog er die Thür hinter sich zu und drückte im Borzimnier dem harrenden. Jerome mit freigebiger Hand ein blitzendes Geldstück in die stechte. Als der wohlqeschulte Kammerdiener in die Nabe des Salons ; kam, hörte er. drinnen seinen Herrn ein aar Worte vor i sich hinprechen und dann laut auslachen, gleich darauf ein heftiger GlockenZttg. Ist der Maskenanzug., zu heute Abend bereit, ganz fertig, bis ins Detail ? . Der Schweigsame neigte das Haupt. Punkt acht Uhr soll der Wagen vorfahren, und hier, Jeröme'maHen Sie sich einen vergnügten Atend, wie ich eS auch zu thun gedenke, wir wöüen luftig sein lustig sein ! - : " Darf ich hereinkommen, Herhardchen ? Frau Palmer hatte leise an ihres Sohnes Thür geklopft und steckte jetzt vorsichtig den Kopf ins Zimmer. Ja, komm nur,' ich bin gerade fertig. Ah, wie schön ! Dle alte Frau schlug bewundernd die Hände zusammen und ging im Bogen um ihren Sohn herum, als fürchte sti sich, ihn auch nur zu streifen. ' Gerhard hatte das reiche - und kleidsame öoftüm Egmonts gewählt, da er Zich Llärchen spanisch" zeigt. ' Die enginliegenden Tricots, das Sammtwamö it den geschlitzten Seidenpusscn, der kurze dnnlelrothe', mit Hellem Atlas gejütterte Mantel, all das hob die höbe, stattliche Gestalt des Malers ungemein oorthellhast hervor. Ueber der reichgejalteten ' Spitzenkrause trug er leicht und ?rei.das Haupt mit dem breitkrempigen Sammthut, von dessen Rande stolze Straußenfedern nickten ; die Hand am :eichvcrzicrtcn Gefäß des spanischen De Ms, um den Hals eine funkelnde Ehren.'et!e, so stand er da und sah lächelnd auf seine Mutter nieder, die ihn in scheuer Freude kaum zu berühren wagte. . etzt .steh: man erst, welch herrliche Ge statt du hast, rief sie enthusiastisch, und wie hübsch du überhaupt bist ! Du siehst bildschön aus, bildschön, und wenn ich, deine Ät'uttcr, dir das sage, so kannst dn es dreist glauben (Gerhard erlaubte sich grade deshalb innerlich einige Zweifel), es ist nur jammerschade, das; eine so kleidsame Tracht heutzutage ganz abgekom men ist ! Solch farbiger Sammt und Atlas, solche Spitzen und Federn, die stehen ganz anders zu Gesicht, als eure nüchtcr' nen. schwarzen Tuchkleider mit ihrem steifen Scnnitt. euren Halsbinden und Filzhüte. S'O wie d jetzt dastehst. mußt du ja jedem einzigen Mädchen gefallen : Das wäre mir schon recht, Mütterchen! Tarn hör mir einer den Jungen an ! Allen will er gefallen, und ich denke, cl trägt nur eine einzige im Herren ! Sage mir nur das eine : Wird sie heute auch bei Baron Strachwitz sein? Natürlich ! Wenn ich nicht bestimmt wüßte, daß sie da ist. wäre ich überhaupt nicdt auf den Maskenball acaanaen, dci ja bei dieser vorgerückten Jahreszeit ein barer Unsinn ist ! Also nur ihretwegen '. Und du willst mir noch inimer nicl't sagen, wie sie heißt? - Gerhard küßte die kleine Frau, die im Eifer der Nede ihre Hand auf seinen Sammtärmcl gelegt hatte und dieselbe nun erschrocken zurückzog, lachend aus die Wange. Du erfährst es, wenn Alles im reinen ist ! Wer sagt dir, daß sie mich haben will ? - Nun, sie wird doch so dumm nicht sein und ihr Glück von sich stoßen, was kann sie denn haben wollen 'i Du bist ein hüb scher, kluger, einzig guter Mensch, ein berühmter Künstler, verdienst eine Masse Geld, abgesehen von deinem schönen Ver mögen, und würdest deiner Frau den Himmel auf Erden bereiten. Eine Prin Hessin kann ja nicht mehr verlangen ! ' Eigentlich müßte ich dich als Heiraths Vermittler aussenden, liebe Mutter ! Aber nun ist es Zeit, gehab' dich wohl ! Außer mehreren Söhnen besaß Varon Strachwitz ein einziges Töchterchen, wel chcs der Liebling der Eltern und Brüder war; als solcher hatte sie es richtig durchgesetzt, daß ihr zu Ehren an ihrem 'achtzehnten Geburtstage ein Maskenball im Hause ihrer Eltern veranstaltet werde, und trotz der vorgerückten Jahreszeit faw den sich eine Menge Gäste ein. Dei Maimonat schien ein Einscbcn mit den. jungen, lieblichen Akenschenkinde zu haden, das da so glückselig im kostbarer Eostüm einer Preciosa unter der Halb maske von schwarzen Spitzen hervorlach te. Trüb und regcnschwer der Himmel, die Luft unfreundlich und kühl, dazu ein rauher Wind, der das Weilen im Freien verwehrte. Freilich war es selbst jetzt, um acht Uhr Abends, trotz des umdüsterten Himmels noch ganz hell draußen, in dem prachtvollen Halais in der Lud-, wigsstraße aber waren all die schweren sammtncn und seidenen Borhänge dicht zugezogen, auf den funkelnden Lustres brannten die dicken, vornehmen Wachskerzen in Menge, das Orchester' auf cr höhtcr Estrade, hinter Lorbeern und Pal: inen halb verborgen, intonirtc Mendels' sohnS rauschenden Hcä'zeitömarsch, und durch die geräumige! Säle flutbeten in Glanz und Pracht die bunten Masken: züge! Mitten hindurch schlüpften -und huschten die zahlreichen Diener des Hauses, nach Art der italienischen Limornv cenverkäufer costümirt, um vorerst durch funkelnden Fcuerwein die Geister zu beleben, die gute Laune anzufachen, den Scherz, den Frohsinn zu entfesseln, der bei solchem Fest die Hauptrolle spielt. I ihren bunten, bizarren Gewändern hüpf ten und sprangen Harlekins mit grotesken Gebärden einher, die stets bereite Peitsche unternehmungslustig - in bei Hand, allzeit einen Witz, eine derbe Nekkerei, eine kecke Herausforderung auf den Lippen Künstler, welche sich nur zu gern in dieses Kleid hatten stccken.laffcn, um einmal ohne Zwang ik?rem Hang zur ausgelassenen Lustigkeit fröbnen zu fön nen. So gab es einen unter ihnen, der es Llllen zuvorthat. Lr tru keine MS

te, dafür aocr eine ungeheure falsche Nase, eine künstliche Glatze und einen riesigen, feuerrothen Schnauzbart, dessen :usammengewirbelte Enden bis auf seine Brust herabhingen ; das ganze Gesicht hatte er sich mit Kreide und grellrvther Schminke angerieben, so daß er ganz unkenntlich war. Sein halber Mensch stak in einem saftgrünen Habit mit gelbem Schuh, der andere in schreiendem Gelb mit grünem Schuh es war Angelus. Er ging grade hinter einem trübseligen DonQuirote ber, in ?clchcm er unschwer seinen Freund, den langen Bildhauer, welchen wir im Nathskeller kennen ge--lernt, bcrausaefunden hatte, als seine

Aufmerksamkeit durch eine neue Gruppe gefesselt wurde. In tveißcm Atlasgewände rauschte eine königliche Frauengestalt einher sie stellte den Schnee" dar. Einc Unzabl mattweißer Flocken lag leicht, wie hingewebt auf dem schweren, spie gelnden Stoff und auf dem laugen Schleier von kostbarstem Gewebe, wie von Feenbänden gezaubert, der über, ihr gelöstes vrauneö Haar wallte. Eine kleine Zackenkrone von Eiszapfen hielt ihn auf dem Scheitel fest, und in den Stirnlockcn blitzte und flimmerte es in märchenhafter Pracht thaufunkelnde Brillanten, scheinbar absichtslos hingestreut, als träten Wasiertropfen auf das dunkle Haar gefallen und liegen geblieben. An ihrer Brust steckten ein paar grüne Tannenreiser als Attribut des Winters, zusammengenommen und festgehalten voi?großen Brillanten. Der Harlekin kniff blinzelnd die klugen Augen zusammen, als blende ihn diese Dia'mantenpracht, dann tvandte er seine Aufmerksamkeit einer zweiten, etwas kleinern Gestalt zu, die gleichfalls in weiß gekleidet war, aber der Anzug bestand aus den zartesten, luftigsten Stoffen, ließ zwei windige Füßchcn feden, und auf dem mattschimmernden Blondhaar, das , aufgelöst in unglaubliche Fülle bis zu den Knieen herabfloß, schwebte ein Kranz weißer, thaufrischer Akoosrosen, da;u trug die graziöse, zarte Gestalt in der Rechten einen hohen Lilienstengel, von welchem herab drei wundervolle Blüthen nickten. Titania, die Elfenkönigin ! Ja. so mußte sie aussehen, wenn sie in zauberhaften Mondnächten auf ihrem Luftwagen hernicdergeschwebt kam und ihren Zauberstab grüßend neigte. LlngeluS brnminte ein paar bewundernde Worte in seinen rothen, falschen Bart und sah sich nach seinem Gefährten Kelter um, der soeben noch in seiner Nähe gewesen war. Er sollte ihm rathen helfen zwar wer die beiden Damen waren, das glaubte er sofort herausgefunden zu haben wer aber könnte der hochgewachsene Man mit der ruhig stolzen Haltung scin,dcr mit den beiden gekommen war, und jetzt, da das Gewühl sie trennte, der blonden Ti lania folgte wie ihr Schatten ? Er erinnerte an Marcel Beanlieu. aber würde dieser sich eine so finstere Maöke gewählt haben 't Der Mann war durchaus in schwarzen Sammet und Atlas gekleidet, ein großer, breitrandiger Filzhut ließ das schwarze Haar sehen, auch der seidenweich herabfallende Bart war tiefschwarz indessen, wer sagte, ob es sein eigeiiel war i , Kelter war nicht zu sinden, Angeln beschloß, auf eigene Hand zu forschen, er bahnte sich rasch seinen Weg und berühr te leicht mit der Peitsche die Schulter deZ Unbekannten. ! He, du. dreh dich einmal herum, daß ich dir sagen kann, wer du bist ! , ' Nun? ! Der Angeredete stand vor ihm, und der Harlekln musterte ihn scharf. ; Du bist der fliegende Holländer, nicht wahr? ' : Dertich! Gott sei meiner armen Seele gnä big ! Suchst du hier die eine, die dich er lo,t? Ja, und da ich sie nicht verlieren möch te, so entschuldigst du mich wohl, mein guter Arlechino! - Dagcht er hin ! brummte Angelus. Direct hinter Ihrer Majestät der (tlfen konigin ! - War mir eine ganz fremde Stimme. Hm, hm, ich gäbe doch was drum Keine lauten Monologe mit Natur stimme, wenn ich bitten darf, sagte es zetzt da plötzlich dicht neben ihm, sonst hilft seilst die wunderschöne Maske nichts! Angelus war mit einem Sprunge her: um und pflanzte sich, die Pritsche schwew kend, mit gespreizten Beinen vor den Fra ger hin. Oho, wer will mich hier maßregeln, mich, den obersten aller Hanswurste Laß doch einmal sehen ! Schön genug angezogen bist du schon, Egmont, Gras von Lamoral, ich will wetten, du bist ei' ner von den unsrigen! Aber wer? Füi den Truthahn zu groß, auch die Maske zu geschmackvoll; rück' mal den Federhut ein weniges beiseite, daß man deinen Haar schöpf sieht ! Du willst nicht ? Na, warte, stolzer Spanier, meine Pritsche gegen dei-. nen vergoldeten Degen, wollen doch se' hen Frieden, Frieden! sagte eine volle Frau enstimme, und der Schnee" in seinem leuchtend weißen Gewände trat nähet herzu. Was muß ich dir geben, lustiger Harlekin, wenn ich dir deinen Egmont entführe ? Tie Versicherung, daß du nicht so kalt bist wie dein Kleid ! Laß mich in deine Augen sehen ! Er trat keck heran und sah tief in die schwarzen Augen, die ihn aus der Maske anblitzten. - . Ich danke dir ! Wo so viel Feuer ist. muß Eis und Schnee schmelzen! Aber noch eins, du Winterkönigin: Wer ist der flic gende Holländer, der um dich und deine Titania kreuzt? Das eben soll Graf Egmont mir sa, gen ! Sie legte ihren Armin den PalmerS und zog ihn rasch mit sich fort. Als sie den Harlekin weit hinter sich gelassen hatten, sah sie plötzlich zu ihm auf und fragte leise, in seltsam weichem Tone: ' Sigismund 'i Du irrst dich, Viaske ! Sie blickte jetzt zweifelnd an ihm empor. ' Deine Stimme klingt mir fremd, aber; das kann und wird Verstellung sein !

Palmer lächelte. . Ich wollte, ich wäre Sigismund Kate

er mit Humor, ichon weil deine Stimme den Namen so sanft spricht ! Wer der fliegende Holländer ist, das wüßteich selber gern geht er doch wie ein finsterer Schatten hinter meiner lichten Elsenkönu gin her ! Der Schnee" ließ plötzlich seinen Arm los, als habe das Gespräch jegllchenNelZ für ihn verloren und sagte mit kalt-spöt. tischem Tone: Glück auf den Weg ! Damit wandte sich dk königliche Frau, und aus den rieselnden Thautropfen in Haar und Schleier brachen buntaufzuckende Fläimnchen hervor. Steine und Feuer dazu künstliches Feuer ! murmelte Egmont für sich, ihr nachsehend. Fahr' hin ich halte es mit de.n weißen Rosen dort und dem Lilien stengel ! Deine Hand, Spanier, ich will dir dein Schicksal verkündigen! Eine reichgekleidete Zigeunerin war vor ihm aufgetaucht und haschte nach seiner Rechten. . Recht gem, mein Kind, aber ich will nur Gutes hören! Sie zuckte die Achseln. Ich kann nichts versprechen, obgleich ich dir wohl will ! Sie musterte aufmerk sam die Linien und sprach dann in sin' gendem Ton: Dein blondes Liebchen ist dir nah. Es nennt sich heut' Titanic Doch über solche Lichtgestalt Hat böser Zauber oft Gewalt, Drum, Graf Egmont, steh ihr bei, Damit das Unheil machtlos sei ! Bleib', kleine Propbetin, bleib' wer bist du? Sie schüttelte den Kopf, daß die Perl behänge ihres rothen Käppchens nrirn ander klirrten, legte denFinger geheimniß voll auf die Lippen und huschte davon. Recht hat sie ! sate er ganz laut und bahnte sich einen Weg durch die Vken schenwoge, die ihm entgegenfluthete. Grade jetzt neigte sich der fliegende Holländer zu der (5lfenkönigin nieder und sagte: Bitte, nimm meinen Arm, dasGedran ge ist zu groß hier, du kommst nicht wei ter ! Versöhne mich mit meinem dunkeln Lose und gieße deinen Friedenszauber in meine verfinsterte Seele ! - Oho ein Seegespeust und eine Ti tania, aus Mondschein und Nachtvio lenduft gewoben das geht nimmermehr ! Ohne Umstände schob Gerhard sich zwischen die Gruppe. Laß ab von diesem zarten Wesen, ver.wegener Spuk, und geselle dich zu jener niedlichen Holländerin dort vielleicht steckt eine Senta in ihr ! Ich verlange nicht nach ihr ! Mit web chem Recht störst du mein Gespräch mit Titania Historisch beglaubigt und überdies im sterblich gemacht von Goethes Gnaden, be Haupte ich dreist.einem schaüerlichenPhan tom, das ehrlichen Schiffern den Tod be deutet, vorzuziehen zu sein! Titania möge entscheiden ! Gebt mir die Elfenkönigin ! ließ sich eine dritte Stimme vernehmen. Jeder von euch besteht trotzig auf feuftm Recht, ich sehe eS an eurer Haltung also ent schließt euch kurz und gebt das corpas doiictiinir : Der neue Sprecher war ein Mann von tadellosem Wuchs in der glänzen den Maske eines. Ritter Tannhäuser, nicht Heinrichs von Ofterdingen, wie er in den Sängerkrieg geht, sondern Tann häusers, wie er zu Füßen der Frau Ve nuö ruht und sie bethört, bezwingt mit seiner Schönheit und seines Liedes Allge walt. Noch ein Verdammter ! rief Gerhard unwillig und schlug das Kreuz: Bist du, Geselle, Ein Flüchtling der Hölle, So siehe dies Zeichen ! Aber der Stitter zerfloß nicht in Lust, sondern entgegnete sorglos lachend : . Ich bin an meinem Platz! Heutzutage gibt es mehr als eine verführerische Frau Venus, die unsereins mit offenen Armen empfängt, und wozu sollte ich mich besser machen als ich bin und den TugendHeros spielen! Nun, wie ist's, du klei nes, schüchternes Elfchen kommst du mit mir ? i Er streckte die Hand nach ihr aus, aber der fliegende Holländer kam ihm Mor. Sie ist mein ! sagte er, und seine fast gereizte, feste Betonung bildete einen auf fallenden Contrast zu der heitern, leichten Redeweise der andern. So schönen, glänzenden 3tittern kann es . an den rei

tottS44r .imi vttt 5kr r. v ! .r. $vuvh urnvu iuu1 KtltU, UU(l Vltlt ... ... . , . .vilsenionlgln, die ten zuerfl emdeat, ge iyort Mir : ! Du kommst vom Meere, verehrtes Ge .spenst, und weißt daher nicht, was man unter Maskenfreiheit versteht ! warf der Tannhäuser hin. ! O, doch; ich will mir die meine ebe wahren ! . Aber Titania fürchtet sich vor dem bleichen Mann! ! - Sie ist bei ihm besser geborgen, att in der Obhut eines sündigen Tannhau sers, der klüger thäte, seine' VenuS aufzusuchen. Es schien Palmer, als hätten die beiden einander beim ersten Blick erkannt und als gähre unter diesem anscheinend so uw wichtigen Maskenscherz ein tieferer Zwist. Die Haltung deS fliegenden Holländers war nahezu drohend geworden, und auch im Tone des andern, den Gerbard ent schieden für Marcel Beaulicu hlelt,grollte es dumpf. , Die schöne Titania schien dieselben Be fürchtungcn zu hegen ; sie hob warnend ihr Lilicnscepter empor. Wer wird streiten um eine Elfe, wo so viel Schönheit und Grazie das Fest belebt! Wäre Oberon hier und Droll, sein lusti. ger Gehülfe, wer weiß, in welche Fabel Wesen ich euch verzauberte! Für jetzt hast du unS nur bezaubert! sagte der fliegende Holländer, dessen Au gen unverwandt auf dem schönen Mäd chen hafteten. Er merkte es nicht, daß jemand leise seinen Arm berührte, und erst als eine (Stimme dicht neben ihm ein paar Worte flüsterte, w.rndte er sich um. sFortttdupg folgt.) aus 2)0' "Ueat Havana Cigars

Vom Auslüvv

" "Sure Dresden 1 cy r e l o r man d5m Leipz. Tageblatt" : Die an gebliche Maffen-Ausweisung von Ezechen aus Dresden reduzirt sich auf eine kürz lich von der hiesigen Polizeidirektion verfügte Ausweisung von ."'Arbeitern czechischer Nationalität, die sich sozialdemokra tischer Umtriebe schuldig gemacht hatten. Einer der Ausgewiesenen war früher Vorstand des Fachvereins der Schneider. Die Ausweisung erfolgte auf Grund von Haussuchungen, welche bei den Betreffen den vorgcnommrn worden waren. Der artige Maßregeln sind auch gegen einige Studirende des hiesigen Polytechnikums russischer Nationalität verfügt worden, in Folge dessen dieselben gefänglich ein gezogen werden mußten. Die verhafte ten öluffen werden in strengem Gewabr sam gehalten. Ueberdie eingeleitete Un tersuchunz wird da? tiefste Stillschweigen beobachtet." Nachträglich wird dem Leipziger Tageblatt." auö Dresden noch Folgendes mitgetheilt: Außer den vor Kurzem wegen sozialdemokratischer Um triebe von hier ausgewiesenen fünf Cze chen sind noch mehrere andere Ezechen von derAusweisungsmaßregel betroffen worden. DcrGrund für die Ausweisung der letzteren war jedoch nicht in politi schen Motiven, sondern vielmehr darin zu suchen, daß eine Anzahl meist verbeira theter czechischer Arbeiter, welche inDres den Unterstand gesucht und gefunden hatten, mit ihren zahlreichen Familien der Armenbehörde zur Last fielen. Die hiesige katholische Schulgemeinde ward durch die zahlreichen Kinder völlig mittel loser czechischer Arbeiterin einer Weiss belästigt, daß Abhilfe dringend geboten erschien. Da nun die Heimathsbehörden der. betreffenden czechischen Familien auf geschehene Requisition im Verwaltungswege es rundweg ablehnten, für die Be dürfnisse der schulpflichtigen Kinder der selben an Schulgeld :c. in irgend einer Weise einzutreten, so blieb der hiesigen Armenbehörde nichts anderes übrig, al im kommunalen Interesse die Auswei sung einer Anzahl solcher czechischer Fa milien von hier ZU veranlassen. Die dem jüngst erschiene nen Berichte der Fabrikinspectoren angehängte Uebersicht über die in Deutsch land beschäftigten jugendlichen Arbeiter giebt die Zahl derselben auf 143,805 an, worunter sich 18,395 Kinder im Alter von 13 bis 14 Jahren besinden. Die analoge Tabelle des vorjährigen Berichts weist eine Summe von 123,543 juzend lichen Arbeitern, worunter 14,L00 Kin der im Alter von 12 bis 14 Jahren, auf. Da die vorliegenden Berichte nirgends einen besonderen Zuwachs der Jugend lichen Arbeitskräfte constatiren, so ist wohl anzunehmen, daß die gegen das Lorjahr sich ergebende Vermehrung der jugendlichen Arbeiter um 20,262 aus mangelhaste Erhebungen des Vorjahres zurückzuführen ist. Vom russischen Nachbar erzählt der Oberschl. Anzeiger" Folgen des : Vor etiva drei Jahren war ein Mann mit dem russischen Gesetz deshalb in Eonflikt gerathen, weil er einem rüssi schen Grenzsoldaten, welche drüben nicht tn besonders hohem Ansehen stehen, einen Backenstreich gegeben haben soll. Um sich auf freiem Fuß zu erhalten, mußte der Mann eine Sicherheit in Höbe von 5000 Rubeln bei dem zuständigen Frie densgericht bestellen. Jetzt, nach Ver lauf von drei Jahren, hat das Verfahren eine Endschaft erreicht und der Ange chuldigte erhielt die Anweisung, daß hm die bestellte Sicherheit von dem be treffenden Friedensgericht zurückgezahlt werden soll.e Nachdem die feierliche Oess nung des Eouverts, das die 5000 Rubel umschließen sollte, erfolgt war, fanden sich in demselben anstatt des immerhin ziemlich beträchtlichen Geldbetrages ei nige werthlose Pavierschnitzel. Der Vtann muß also vorläufig noch auf die Zurückzahlung seiner Sicherheit warten. Daß ein Bischof ein Thea ter subventionitt, ist eine seltene und be merkenswerthe Erscheinung. Der Ma gistrat von Temesvar in Ungarn hat be schlössen, die ihm von dem Diöcesanbi schof A. Aonnaz für drei Jahre zur Förderung nationaler und kultureller Zwecke zur Verfügung gestellte Spende von jährlich 1000 fl. der Temesvarer Ungarischen Schauspiel Gesellschaft als Subvention zuzuwenden. Natürlich bat sich der Magistrat vorher der Aischöfti chen Zustim'' unct versichert. Was als Wunder für viele Leute erscheint, ist in der Wirklichkeit nur daS Resultat der Anivenrunz von Kenntnissen und von ge sundein Verstand. Viel Personen. d:e an Rheumatismus und Neuralgie leide, zögern in der Anwendung eines Mittels, da sie ürchten. es möchte ihnen nicht helfen, und sie bezrrei, sein, ob es Anderu wirklich so geholfen, n?ic behauptet wird. Herr C. R. Bruner, vcn Urbana, O-, handelte VnkerS. Er schreibt: lilcrbrri ist da Bkste. ical ich je ttfu4t. Ick lag so frit ju "ttt, dztz min mt& umtsrncrn muptr, unl t-ffi jtju ich um tute $Ut fli fclctbctcl unt begann um Uhr, dasselbe u nehmen. Ich litt, a ein Tl.mn nur leiten kann. Z4 nt hm ttet Xwn fcaren unb bat. rtbtb mi it'.th cem ctc, trübn ntein fttbii, unb am nächken 1't erzen fenme ich i hn HtAJtc jum $(i:bfVUif i)m, SS ist sein Gewicht in Gold werth." ist kein Wunderdina, sondern es ist nur ein sickrs Heilmittel für Nk,,, und HurIrjU und eS wird ebenso sicher und leicht Sie heilen, wie es Tausend Ander geheilt hat. Wenn Sie rdlopKoraS nicbt in Ihrer Axotbck er lallen können, werden wir Ihnen, nacb Empfang des rtaulären Preises in Tcllar per Alasck dastelbe per ervrek sranco zausenden. Wir seben tieber. wenn ZU von Ibrem Apotheker kaufen, aber wenn r dasselbe nicht führt, lassen ie sich nicht Lberreden. etwa Anderes ii versuchen, sondern bestellen Li s.' fort bei un, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New Fjork. iliiis Advokaten u. Ncchtsanwaltc, 30! Aard ytlatsareftr. Indianapolis, . . Ind.

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Cisenbatzn -Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisendanzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 2. Nov. 18&1. ibclanb, Columbnk, Einclnnatt und Indts. nepoli Eisenbahn (Vee Liae.) bgang: Ankunft: ? ? 9Ü 6 ih Cw I 8 r tag 6.40 rm nderso ...io 60 ?m 9 W J r 10 SMtf il Äj l2 10 nd, SC'.: ":S il 8 r . 7 13 m , e 3 lg ii i io Z 8 3 shn CiSi 1 V ei g 1.1Ü.S Km VrigZtkosd DWifiö, C. C.C.nd I. eanzttzuch e.iöv. - ia.io v 11.15 Bm 1.2- Um 3.30 täglich. I.WCa 10.25 Oa 2.00 St 3.2 &x 4L5 altch. ilü Km tloltiS lö.3Mm t!fiU. 5 ÄS Sm 71, I m m Vittburg, Cistinnati & St. Loui Eisenbahn i5 . . I wim aus. iBi"ch 4si no gnt z.sa r DckEku,g. VSS Sf1ccoulo. ommenSnnt.lU.v , r töelich.....i7 Km Kkataos 4.00 D cx aus. Sonntags .... .!& Rn X!)VU!39 rtttfllta I d.. i.U Krm I anliM nvnnj) u so 9 ton ' aulir j Datön anl. ont 4.&SCnt 5nnttfl M.30S CKicago Route dia KoKmo. Ghleago EchniZl. I Znd's k j. I8töst.:.. ...11.15 Rrn I Schnc,ua... IHM ,zI?r,r.,!.i.5, m JNdpl'S Los. I irre, 3.32 n Vandalia Liue. ntlltiat .... 7.15 6 tag p, p .... 11 55 at Cettt 4aut cc. 4.to m attfte io 45 Xtn Jn.'tttSout nd (5j MO 8m I Sth nd 9t 4AX)Xim ei)ntjt9 3 6009 Stail uncc... UM) Ra Xoa ct .... 3.V)ftm Woll und e. 4.40 Soutd krd $t .nb'cll ffr ... islMm etij Nd a t ti 423i Gwnnnatt, Indianapolis, 6t. Louis n. Chicago OVIX Ainrinn H &itB I1U.H M. w.tMwwi V i( IV i4 Soul. L. 4.0U Sin i Jndtanap c . 11 (8 Ba Einctl'Nttt 9Ltf Lm i CH'rtlt, rv. ii.s Um Ctnctnnati L. C.8X , Ctnc.Ccc. .., 10.15 w ft,rn t. . . 20 s. .4 9) et k g s 6.4ü um . tüg.ich i u k c. 10.45 Um Chicago Division. C A Burl r. T.l'jfirn h su F L. täglich e cuß.. Z.35V Lssatt DU ..U.40t!s 12 VOM PC. 8.80 Hm mcmnatt fxt. d 2S Chicago Rstl p. Z 10 um ftirn i S.lOa 4 i a glich s ,k 11.10 Leffnsondille, Madison und Jndivapoli tienoaon. e ti tt... 4 .10 N . ZdU,sil. 9.45 fa S Uad n 815 ' Jndchh,rr taalv 4S v 8nd örMad all 3 Zu Sein i H i. 7 uo Km Unb k P rag 45 9ml et 8 g tag 10.45 Kb Wubash, St. Soui & Pacific. 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