Indiana Tribüne, Volume 8, Number 160, Indianapolis, Marion County, 26 February 1885 — Page 1
& W H H vV x MyM WW AL-U V Zchrgaug 8. Office: No. 12 OK Marhlsnd Straße. Nummer 160. Iodianapollö, Jndiana. Doonerstoff. Dea 2. Februar 1883.
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Neues per Telegraph. WetttrsuSstchten. Washington, D. C.. LS. Jtbr. Regen oder Schnee, geringe Verände rung in der Temperatur. Panik. Chicago. 20. Febr. An der Pro duktenbörse herrschte heute eine Panik in Weizen. Derselbe fiel auf 80?. . P tödlicher Tod. Springsield, JllS.,2. gedmar. Robert Logan von Whitestde, Mitglied der Legislatur und Republikaner fiel heute plötzlich todt zu Boden. Strik. Spri n gfie ld, Jll. 20. Jebr. Zweihundert Angestellte der Wabash Bahn beschlossen ledte Nacht wegen einer beabsichtigten Lohnreduktion auSju stehen. . Bankerott. V a l t i m o r e, 20- .Febr. 5keen und Haggarty, Blechfabrikanten faUirten mit tzX).000. Eöitoricttes,
ES ist traurig, aber wahr, im Staatssenat hat sich keine genügende Mehrheit für die Bill gefunden, die Ver Wendung von Kindern unter 12 Jahren in Fabriken und Bergweeken zu verbieten. Von 40 Senatoren, welche amve send waren, stimmten bloß 25 dafür, zur Passirung aber sind 20 Stimmen nktbig. Es rnzg seir?, daß unter solchen Umstän den ein nochmaliger Versuch zur Passt' rung der Bill gemacht wird, und dak sich dann die 26 'Stimme findet. Die ändert aber nichtZ an der Thatsache, daß unter 40 Senatoren 15 gegen die Bill stimmten und daß zehn Senatoren zur Z it. als eine der wichtigsten, unserer anstcht nach die wichtigste Bill , der Sef ston zur Abstimmung gelangte, nicht an idrem Platze waren. Da find zehn Her? ren. welche für den betreffenden Tag ganz gewiß ihre sechs Dollars Diüten einstecken, aber wenn es sich um Elfüllung ihrer Pflicht handelt, find sie nicht da. Die Fünfzehn, welche gegen die Bill gestimmt haben, sind der gründlichen Verachtung des Voike werth. Man weiß nicht, soll man sie für erbärmlich: Dummköpfe, over sür feile Sklave hol ten. Für daZ arbeitende Volk macht daS in der Wirkung freilich keinen Unter schied, Gkavirender aber wird der Fall noch dadurch, daß die demokratische Partei, welche zur Zeit die Gesetzgebung kon trollirt, ein Gesetz zum Verbot der Kin verarbeit ausdrücklich versprochen hat. Daran steht man, was von den Verspre chungkn der gegenwärtigen Parteien zu halten ist. Denjenigen aber, welche immer davon saseln. daß die Arbeiterbewegung eine verfehlte fei, und welche die Agitatoren darum tadeln, daß sie Klassenunterschei düngen hervorrufen und nähren, sollte dieser Vorgang die Augen Sffnen, und ihnen klar machen, daß die Erweckung deS ttlassknbewußlseir.S und die tfräftf' gung desselben allein zum Zi?le führt. Die Klassen sind da und sie lassen sich nicht wegwischen, wenn auch sich klug dünkcnde Leute cS nicht sehen wollen, und den Kops la Vogel Strauß in den Sand stecken. Wenn sich die Arbeiter nicht selbst helfen, wird ihnen Niemand helfen. Sie selbst müsse:: die Gesetzgebung in ihre Hand nehmen, sonst bleibt e? ewig bnm Alten. Von jeher hat stch der Unter drückte selbst befreien müssen.Wenn er sich auf die Hilfe Derer verlSßr, welche stch fcfli n Iinir!hn mnfcs flnh.n S.rw I Vl Hl V ( i 1 1 IVl'l ltlVll, VVll.ll !!t er verloren. Die Dummheit und Schlechtigkeit, die Ignoranz, die Heuchelei und daS. Mucker thum sollten einmal durch ein reinigendes Gewitter weggefegt werden. Werden die Arbeite? nicht einmal zur Einsicht kommen? Darhtnachrichten. Lehnt ab. Washington. 25. Febr. Präsi dent Arthur hat Herrn Cleveland einge laden, von seiner Ankunft in Washing. ton an bis zur Inauguration fein Gast im weißen Haufe zu sein, öltvcland ha! die Einladung auSgeichlagen. -. W SSngerfe st licht S. Fort W a y n e. 25. Febr. Für daS am 23.. 24. und 25. Juni statlfiidende Sängerfest wurde beschlossen Fannie Kelloag.l Sopran) CbaS.zWeber (Tenor) Frank Remmertz (Bariton) und Eher wood (Pianist) als Solisten zu engagir.n. Arbeiteraus stand. Philadelphia. 25. Februar. Zwischen den Ausständigen und den Ar-
beilern in Seedom's Mill kam eS heute zu Thätlichkeiten wobei Mehrere schlimm zugerichtet - und eine Anzahl Personen verhastet lvurde. DerMayor wird eine Anzahl Polizlsten nach jenem Distrikt abschicken, um wettere Austritte zu vermeiden. Eisenbahnunglück. K a n k a k e e. 25. Febr. Um Mitter nacht collidirten 3 Meilen westlich von Cbebanse ans der JlllnoiS Central Bahn zwei Personenzüge mit einem Frachtzua. DaS geschah in Folge einer zerbrochenen Schiene. John A. McJameö von In gersoll Ontario, wurde augenblicklich ge tödtet. 8 Personen wurden schwer der letzt. ' , - D e m o kra t i s ch e Prohlbitio . . nisten. La n sin g. Mich.. 25. Febr. Die StaatSconvenkion der Prohibitionisten hat heute hier begonner?. Die Demo traten und die Greenbacker haben sich mit ihnen verbunden. m& , M, ConArcS. W a s h i n g t o n, 25. Februar. Senat. Der Bericht deS Conferenz Comites über die Armeebewilligungöbill lag vor. Sämmtliche Vorschläge derselben wurden angenommen mit Ausnahme desjenigen, welcher bestimmt, daß Kriegsgerichte die Zeit ihrer SiZungen selbst bestimmen können. Diese Klausel gab Veranlassung, daS Verfahren ' des Präsidenten in dem Swaim Fall aus'S Schäiffle zu tadeln und es wurde allgemein als eine schmach volle Verletzung deS RechkSgefühlS be zeichnet, daß der Präsident daS Urtheil deS KciegSgerlchieS immer zu milde fand. und daß daS Kriegsgericht alle Einwände deS Präsidenten berücksichtig I. HauS. DaS HauS erledigte einige Angelegen heitru. ks.n.'Uktergedn:tk? Bedeu'ung und nahm dann die Fluß und Hafenbewilligungen vor. Verschiedene' Abstimmungen über AmendcmentS wurden vorgenommen ud um 12 Uhr NachtS vertagte sich daS HauS, ohne die Bill erledigt zu haben. Vkf Kavrl.
K o r n z ö l l e. Paris, 25 Febr. Die Deputirten kammer beschloß mit 316 gegen 175 Stimmen den Zoll füe europäisches Ko n auf 3 Francs und sür avßerkuropäijcheS auf 6 Francs 60 Centimes festzusetzen. AuS dem Sudan. L o n d o n. 25. Febr. Eine Depesche von KoNi meldet, daß der gesüich'ete Chamstn Wind sich bereits eingestellt. Gewödnlich kommt derselbe erst im März Der Wind ist furchtbar heiß, und jagt große Sandwolken aus. Der Sand sticht, wie Nadeln. Der einzige Schutz gegen den Chamstn besteht darin, daß man stch mit dem Gesicht auf die Erde legt, bis der Sturm vorüber ist. Die Pferde leiden schrecklich unter dem Winde und viele wurden so verletzt, baß sie erschossen werden mußten. Sozialisten undAnarchiften Gens, 25. Febr. Bei einer Persammlung der Anarchisten würd? die ge waltsame Zerstörung der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung befürwortet. Ä)ie deutschen Sozialisten befürworten weniger gewaltsame Mittel. Der Bundes rath wird der Bundesversammlung Vor schlägt zu energischerem Vorgehen gegen die Anarchisten machen. Mehrere Anar chisten wurden ausgewiesen. Auf der Liste der noch Auszuweisenden sollen sich mindesten? tausend Namen btfinden. SÄi'sssnaÄriedten. New York. 25. Febr. .W-stpha lia" ist von Hamburg angekommen. Lo nd on. 25. Febr. Oder" kam von New Pork an und ging weiter. Marktpreise. Set, Ko. . We: 51. 3 roth,:, etn 910.3 eiK 42: gemtsch. 0.-. Sas k No.2rotttz3!e: giichtZ0e. Si 0 6 2 S6c. Ällil- $12.50. So llu.50. 4tn!tn 10'-IU Schulte n bvi. S e s.e. Seiten s.'c. mi(tiiiAmii(ti 0. stet) l FaIl, $3.l-j.o'J; Fan, I3.SO-4.00; 9t IM1 (U (f.l' V filtVUi Mit r 0, im mtnv N, w.w. W. , t t t r rtamer, 25 25; Dair, N S)k Z E3ntk? 4 t.c. Suizner-scxer Pfund artosktln -iü-60 er us,. tiy JameS Mack verklagte heute William Manninz auf 5000 Schaden ersatz. Kläger ist der Vater jener Anna Mack. die mit ihrer VaierschastSklage gegen Manning abgewiesen wurde. Er be gründet seine Ansprüche darauf, daß seit seine Tochter mit Mznnlng in intimeren Verkehr getreten, sie sür ihn verloren war. und daß sie idm nun nur Schande und Schmach ins HauS gebracht habe.
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AlleS um eine Frsve Die Geschichte, in wescher Frank Whi tinz und William Springer eine so große Rolle spielen, wird immer romantischer. Gestern rückten die beiden Rivalen, die stch, ja bereits von uns mitgetheilt, um eine Frau streiten, ziemlich nahe auf einander, und heute sitzen sie in Folge dessen beide hinter Schloß und Riegel. Das kam so. CprinKer hatte sich vo rige Woche um deS liebenFriedens willen, entschlossen, seine in Haughsville tvoh nende (Lattin und seia Kir.d zu ver lassen. Whiting der erste, unh jetzt geschieden? Gatte der Frau wohnte zwar nicht bei derselben, besuchte sie ! aber häusig, so auch gestern Abend. Aber auch Springer wurde gestern von dem Gefühl der Sehnsucht nach Weib und Kind so übermannt, daß' er sich entschloß. sie aufzusuchen. Als er an das HauS kam sah er Whiting in demselben, und ! der Eifersuchtsieufes wurde rege in ihm. Er klopfte an die Thüre, Whiting kam heraus und a S sich die beiden Nebenbuhler gegenüber standen entbrannte die Flamme der Eifersucht in Beider Herzen unv Jeder gelobte. nicht ehex zu weichen bis der Rivale sein sündhaftes Begehr mit dem Leben bezahlt babe. ' ' Whiting kam wieder ruit feinem Lieb lingsvorschlag, einem Duell, worauf.' der weniger Poe isch angehauchte Springer aberrnalS nicht einging. Diese Feigheit" machte Whiting nervös, er griff nach einer Tasche, in der sich gewöhnlich kein Spielzeug befindet, Springer ahnte Schreckliches und im Nu war -er seinem Gegner zuvorgekommen und hatte seinen Revolver abgedrückt. Dann lief Springer davon, übergab sich der Polizei und Whiting, der eine leichte Streifwunde erhalten hatte, wurde ebenfalls verhaftet. Das Schönste ist, daß beide Männer behaupten, der Bevorzugte der in Rede stehenden Frau zu sein. Vom Auslande. Das Militär ilche Brief. taubenwefen entwickelt sich nicht nur rn Deutschland in großartiger Welse, wie dje zahlreichen Brieftaubenstationen an der Oft und Westgrenze beweisen, auch m Frankreich wird dasselbe von Serien des Kriegsministeriums unterstützt und gefördert. Die Brieftauben Zentralste! len zu Paris und angres haben einen so umsangreichen Taubenbestand erhal ten, daß selbst nach Abrechnung von Per lusten sür volle sechs Monate eine rege Verbindung zwischen allen Festungen aufrechterhalten werden kann. Paris unterhält den Verkehr mit Mezieres, Verdun, Toul, Langres ; Langres den mit Belfort, Vesanoon und Lyon. Bei ei' nem Fluge von 800 Metern pro Minute wird eine Taube binnen fünf Stunden diese Strecken zurücklegen. Fast alle Gouvernements zählen Brieftaubenstationen, Privatvereine werden vom Staate reichlich unterstutzt, und so stehen äugen blicklich ungefähr 30,000 Brieftauben, Privaten und dem Militärsiskus angehö rend, zur Verfügung. Eine Vereintgung sämmtlicher Vereine zur vollstandi gen Ausnutzung für das militärische Nachrichtenwesen wird angestrebt. Die Taubenpost bietet jetzt das sicherste Mit tel, die Verbindung zwischen eingeschlossenen Festungen und der Feldarmee zu erhalten und hat an Sicherheit den Tejegraphen, die' optischen Zeichen und das Luftschiff überflügelt. Schon im Jahre 1870 wurde die Vrieftaubenpost mit Erfolg bei der Belagerung von Paris angewendet, die Einschließung geschah nur zu rasch, und so konnten im Septem ber nur noch wenige Tauben aus dem Departement du Nord, wo die Vrieftau benzucht seit lange gepflegt wurde, nach Paris geschafft werden. Jetzt giebt es im Departement allein 13 Taubenzucht vereine, welche oft Wettsliegen veran stalten. Als die rechte Hand deS Mahdi wird ein gewisser Olivier Pain, ein geborener Franzose, genannt, dem eS vor etwa dreiviertel Jahren gelungen ist, trotz aller ihm von den Engländern in den Söeg gelegten Hindernissen zum Mahdi u gelangen. Pain war als junger Mann in die Pariser Kommune verwickelt und, wurde nach dem Siege der Versailler zur Deportation nach NeuNumea verurtheilt. Von dort entkam er mit Nochefort und Anderen auf einem klemen offenen oote nach Australien. Nachdem er in Folge der Amnestie nach PariS zurückgekehrt war, arbeitete er an verschiedenen radikalen und kommumstl schen Blättern, hatte aber mit dieser tournalistischen Thätigkeit keinen rechten vrtolg. Im Jahre 1877 war er mu Oöman Pascha in Plewna einaeschloffen und fiel in russische Gefangenschaft, wo eS ihm beinahe sehr schlecht gegangen wäre, da die Russen in ihm weniger den .Z r ?j. ft.ii r - .
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min? nun - ttgö ! Mein östliches Filial'GeZchäst habe ich nach Mo. O. Washingtonstr. verlegt, nächst Dr. Denke Walter'S Apotheke, Wm.Pfafflin "THE GRÖCER" theilten Kommunarden sehen tvouren. Pain verdankte seine schließliche Aner kennung als Berichterstatter nur der Verwendung eineS deutschen Journal! sten, der sich damals im russischen Haupt quartier befand. Jetzt ist Pain beim Mahdi und wahrscheinlich eine sehr an gesehene und einflußreiche Persönlichkeit. Die.Times" stellte ihm kürzlich in Aussicht, daß man ihn, falls man ihn ertappe, hängen würde. Man schreibt aus Paris, den 9. Februar: Den französischen Anarchisten und, man kann wohl sagen, den mit ihnen verbündeten Monarchisten, ist eS gelungen, den-elegantesten und reichsten Stadttheil von Paris, den Opernplatz und die anstoßenden Beule vards, zum Schauplatze von tumultuarischen Vorgängen zu machen. Allerdings waren es nicht die Anarchisten selbst, die in Action traten, sondern jene große Zahl von Neugierigen und Pflastert tern, die in jeder großen Stadt und ins besondere in Paris vorhanden sind. Sämmtliche Bummler und' Maulassen von Paris haben sich eingefunden, um das Schauspiel eine? anarchistischen Ma nifestation zu genießen, und sie mußten auch dafür unter den Fausten der Stadt sergeanten leiden. Die Negierung hatte durch Präventiv-Maßregeln die Manifestation selbst zu verhindern gewußt. Um sich nämlich für die ablehnende Ant wort der Kammer gegenüber der Defegation der Arbeitslosen und ihren Freunden von der äußersten Linken zu rächen, hatte eine Gruppe von Anarchisten einen Aufruf an ihre Gesinnungsgenossen erge hen lassen, welcher mit-folgenden Wor ten schloß: Kameraden! Laßt unSein Ende machen ! Kmmt 5 Uhr AbendS auf den Opernplalz! Kommt Alle! Kommt, um angesichts des Glanzes der Reichen eure Lumpen auszubrei ten, den Aushungerern euer Elend zu zeigen, nicht um ihnen Mitleid, son dern um ihnen Furcht einzuflößen." Da es nicht möglich gewesen war, diesen Aufruf an die Ausgehungerten" an die Mauern anzuschlagen, versuchten einige derAnarchisten, welche neulich wegen des Tumultes vor der Salle Levis verurtheilt wurden, denselben gleich Handelsrekla men denVorübergehenden auf der Straße in die Hand zu drücken. So wurden der Genosse" Leboucher und Murjas, ein Redacteur der Bataille", auf denl Bor senplatze bei dieser Beschäftigung überrascht und verhaftet. Da der Polizei Eommissär Element ferner erfahren hatte, daß die Veranstalter des Hunger-Mee tings in dtt Rue Eoquilliere eineZusam menkunft halten sollten, begab er sich mit einer Schaar Agenten in Civil und Stadtsergeanten dahin und fand 23 Arbeitslose" beisammen vor einem Haufen gedruckte? Aufrufe, deren Vertheilung auf den Straßen und in den Werkstätten sie besorgen sollten. Alle wurden verhaftet und im Besitze von Revolvern und Todt schlägern gefunden. Am Abend drang ein aus etwa hundert jungen Leuten bestehender Haufen, nach Zertrümmerung des Schaufensters, in den Laden eines Waffenhändlers in der Rue Lafayette ein und raubte dort mehrere Gewehre und Revolver. Vkehrere der Plünderer, dar unter der 18jährige Führer derselben. .wurden von der Polizei verhaftet. In L . . vem raoen eines pmus aus vem Boule vard Poissonniere wurden von Ruhestö rern gleichfalls die Fenster eingeschlagen. Gleich einer Geschichte aus glücklich überwundener Zeit schreibt die Berl. Volksztg. muthet uns folgende Affaire aus dem Dorfschul lehrerthum an. In Oberöbach fanden jüngst die Kinder ihr Schullokal des Morgens mcht gcyent und deshalb em psiudlich kalt. Eine Zeit lang hielten sie es in dem unfreundlichen Raum aus, dann aber liefen sie nach Hause zurück. Nunmehr beauftragte der Lehrer einige Kinder, mit ihm in den Wald zu gehen und dort olz zu lesen, da er keines H sitze und die ihm von der Gemeinde ae lieferten drei Klafter bei dem strengen rrn t. r e
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