Indiana Tribüne, Volume 8, Number 159, Indianapolis, Marion County, 25 February 1885 — Page 3

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DilS Recept, nach welchem Mishln'S Ära, ter Bitters zusammenzeseyt ist, ist übe? zwei dundert 3Üre alt und deutschen Ursprung. Die ganze Reihe von Pütent.Mdizinen kann nicht ein Präparat ausweisen, daß sich solch' einer hohen Achtung an dem Orte erfreut, an Irin eZ angkfkrtizt teiifc, als nn i s h k; UVU VJ ' Vni mm 6ö ist das beste Heilmutel dei Nieren und Leber'BeschserSkn, TySpedsie, Nageu fraratfen, Ulldndanllchkett, Nalana, periodisch? Beschwerden, t. AU ein Llutreinlger hat es nicht seims Geichen. ES stärkt das S?stem, kräftigt und schafft neues Leben. Ter erfterfcene Ricbter $av ?aaster E.. ei tükiger Jurist ud kachtttrr Vürger. schricd nft: Mlidler' räuker Äitter aeit und drei: bkkannk n6 hat durch seine meditinisch und betleude, lügfrfäafmi einen arcßea Ruf erlangt. Ich selb und meine Zzmilie kade verscbittnie Jlaschea ge drzuSt und ich dtu übtrieuzk, daß der Nuf asl er tieat ist." ZNisftler AerK Ditters So. 525 Commerce Str., Philadelphia. Parfer'Z ugevehsex Wurm?kru schliigt aii fett. Äölttch. 5 N k I R R Dle kürzeste d beße Sah x4 Louisville, Nashville, Memphis, Chat t&nooga, Atlanta, ö&v&nnah, Jack onville, Mobile nd New Orleans. C4 ist banalst fzt Passagiere ach Um. Süden, eine direkte Route ju nehmen. yaZaft, Schlaf, und Parlor-Vagen zvischea Chicago und Saniibille und St oui Zünd L itdiUe ofa Bajjcfitoech W. Tom fort, SchoclligkcU und Sicherheit bietet die ,3,fr die alte zÄdttWze B. Hfl. & B. M. M. II. . IorIny, KsZiZent Sentrat V1sagie?Tgest, Ktt24 Washington un JLi ., J,l E. W McKknna, Superintendent. Feuer-Alarm-Siguale. 4 Pernslsinia uudüftirtct. i Hauptquartier Feuer Tesa-ment. 5 CÄUe und gsrk. 7 obeluid iWjicn ftirair. Xio Jrs,Liraie JRfi&usm - 9 SLinftsn nnd Ns?dStraze. v? affachuffett 8Ti. va$ 5ö. :i3 ttUaitl Sir. und Fort 23ir?e . 11 Ern Ze:s, und ?o:t Ectn äatruf :15 Per 6tr. nndViachu' :te CtrtUn Ts uni Zlsh Str. U7 ?-?k ?. nd Stt'.t: Str. ?.3 rrore Ltr. Ut Valstt . 39 Arche: uniin Ltk. Ii3 kolez Ä3. und üle nti tt. 124 labama ur.b Sictntt S. Vtttdian und Liebentt Str. 1 adI Str. und Lmcoln , 7 ullnz.Sbaud,. 123 ltKtttl Ävt.UNd Schtt Ttk 131 laSaa und LSorrison Ctr 112 Stshauixton und chtk Str 134 Eollege So, und Lehnte Bit. 135 Home äb. und Dlear Lir 1 TlZa? nd Vichtgan Str. St. Jo Str.. na;s Jlinoi. , Z Pennsylvania und Vratt Str. 16 Sio. ö. Sngwt Heuse Seifte, nZe A '.22 tsftsfis,i und t. Slair St?. :27 Jiwc'.s und kttchigsn S!r. 'J3 $ennf:ants Str. und Hm Ave. -LJ iZ?issrt nd Stert Str. JIZ ko.ntflei und Äii2'R Str. 413 tkin,ian,a unk Kichtzan Stt. di 5litnti und Hrön Str. 31 Jndt,n, So, und Migan Hi, 42 Vmian und alnl Str. Z4 itfarp und Sermsnt t5lr. 28 tutt ad Kew T.oti 136 ZndtZ rk. Vt. St. 27 L!bSS'VU?!. . le! ?d 4lorh -U. tchtg ua& g,a tr kl? Len und Liui Z:?. 113 eZeft und Tritt 5t?. 31 Stebentt und ixn'i fu. 41 Saldinatsn. n:i QcH Sir. 43 etinvsrf id Öaf JinjjUn 4S Vttou,i urd k Kork Lt?. eridiau und La?hrntg e. Jllrnot und Ohio Sir. 47 rennest und Salhinzto Str. tngan'I Port HouZe. ? Indtansla. 412 tffouri und ZZlarland Str. 418 IWfcpi und Wabash Ttr. Ali 6rtsn' Pk Ho,'. 4Zl I. . S. sund Hsu?e. 23 Insan r??lu. Illtnoi und Merrill Str. t2 Jllineik und Loutstana St, SL Sk und xi-Sartu Str. V4 und South Str. S6 lennesie und o?giz Str. b? rtdian und Ra? Sie. SS Stadien Are. uns Ksrrt Str. Q9 adtsoa Zlv. un Zir.lcv St 12 Oy nd iZrosod idtx. LIZ ntuZ, .und S!rnd ? S14 Union und Karrt! 6tx 616 JI'.i und Äanjaa S 017 Sldrril und Dacstai St?. 61 South na; Delszr Str. 62 Pennllvauia und Lsu'.ftana Str. 62 Delaroer und VlcTart? Str. 4 Oft und ZZcart, Str, laiama und Lirzian Lk. 67 Virginia v. und VradZha t, 68 Ost und Toburn Str. Pnslia Str. und Stadtlon ,. 6? VeKernK und Doughert, Str. 71 Lirgwta Ave. nahe Huron Lrr. Ost und Seorgia Ltr. 7? Washington und Bntn Str. 74 enton und Seorgt, S!r. 7ZJ,refie. und Pin. 76 Don und VatS.Str. -7 VirkwtsSue.und D:Lon. 7 :tchr S. und DiSon. Srru snd P:ojxtt Str. 713 r.;l:t; Äo und Lurl Str. 714 Orang und O'.t? Str. ns SdUa ns eecder Str. 61 -Mtno ileit Str. i Äafztnztsz und D!aar t,. !ÄZ Oft und arl Str. ä gort uai Daoidls Str iZJ Taui lummUnSaU. 3r. Ltaateu Lrnat. jT, Crnntalunt SBeSdixfiton SU .1 mau tu Sefitng niZ. Äo.S Schla'.Hau. Oft S,sZwgt,nfire artet und Nad Str. ,14 Cif ar,e? 3 di 0an)UHdRa$vUiniiaitClx, 2 Meridian nnd eorgi Gtraj. nvat.Signal. -t-?-1 Nd asten w:irbs, zweite? 3 3 6l3ul iiir ?atiul. . . ' Pnl S.Sg. ?uer au, tet 0fiUfic, iutf . b. S Kttiagl

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Auf der Gluöswoge.

Roman von Bernhard Freu. (Forlsedung. iCa jmlgc, scvönc üljen am enjtev lehnte sich noch einmal weit über die Brüstung und spähte den See hinauf und hinab, als erwarte sie,- taß sich ihr dort etwas zcige; dann knüpfte sie . langsam, Wie mit zögernder Hand,ein röche Tuch, das dicht neben dein Fenster uin einen dort befestigten Pflock geschlungen war, loZ und zog es zu sich derein; grade versank im Westen die Sonne. 'Lie warf die langen Locken, die über ihrer Brust her'abflössen, zurück und klirrend schloß sich das Fenster. Drunten stand der Maler, athemlos, verdutzt, als habe er eine.Aision gehabt aber eineNatur wie die scme,besonttett und .thatkräftig zugleich, verbarrt nicht lange in solchem Zuuande; entschlossen richtete er sich auf, gewillt, dem. Päthsel auf dis 'pur zu kommen, die Bekanntschaft seir.es Bildes" zu machen öder wenigstens näheres über die junge Dame in lirfahrung zu bringen. (x erstieg rasch 'die Anhöhe und hatte bald den Eingang des Hauses vor 'sich. Zkechts und links stanoen zwei mächtige Apfelbäume, mit rosigweißen Blu then bedeckt, seitwärt eine tzrun angestrichen? Bank, davor ein Tlsch, es war kein lebendes Wesen zu sehen, die Haus' thür war halb geöffnet. Gerhard sah in einen dämmerigen Flur, im Hinter gründe desselben führte eine schmale Treppe offenbar zu den Giebelzimmern empor. is'm leises Geräusch hinter ihm ließ ihn rasch umblicken. Ein Neb ein zierliches, zahmes Neh, ein Glöckchen an rothem Bande um.den Hals tragend. Es bechnupperte ihn mit feuchtenNüstern, und eine klaren,' braunen Augen blickten urchtlos zu ihm in die Höhe. Grade als er sich zu dem schlanken Tbierchen niederbeugte, knirschte der Sand unter festerm Tritt, und umblickend, gewahrte Gerhard einen stattlichen, hochgewachse' Nennungen Burschen in der andestrach: der Gebirgsbewohner, Lodenjoppe, Spiy, buk und kurzen Strümpfen, welche die kräftigen ötniee freiließen. Sein Ge sicht war ausfallend fein geschnitten, es durchfuhr Gerhard flüchtig, als habe er diese großen, ernsten Augen schon irgend wo gesehen, er konnte sich aber nicht klar werden, bei wem, und er sagte sich inner lich sofort, daß er noch ganz unter, dem Eindruck der letztvergangenen Begeben heit stehe und überall Achnlichkeiten decke. Die zuversichtliche, saü s!ol;e Haltung des jungen Menschen, sein lcck anfgedreh: ter blonder Schnnrrdair, der ruhig fra gende Blick lic'n dcn Maler ttnivilllur lich die hoi!ick'?:e orin wadle.l. vervil'.'n. begami a st rc cubtx Heu ricivv .aiicv Tcr Bursche starrte ihn an, als spräche - .Uoäisch. 't das Haus Ihr Eigenthum oder gee yxi e Ihren Eltern ? wieder dasselbe Schweigen. Sind Sie taub 'i fragte Gerhard jetzt äraerlich. Na'. Um eö gemächlich unter cm blon den Schnurrbrt hervor. Warum antworten sie mir denn nickt ? I mög n immer! Ehrliches Bekenntnis ! Sie sind eremplansch höflich, junger Mensch! Vielleicht wobnuna an ant ;ablende Gäste ' : Na ! ' Häusle i nimmer zu ha ben! wobnt g'nuag Leul' drin von uns ! Nur von Ihnen ? Das kann ich kaum glauben ! Gehört Ym junge Da me da oben vielleicht auch zu Ihrer Fa milie? - .' Eine jähe Röihe schoß dem Vurschen ins Gesicht, er trat einen Schritt zurück und rückte herausfordernd an seinem breiten Ledergürt, als ob er nicht übel Lust hätte, den unwillkoniinenen Jrager handgreif lich zurückzuweisen. Das' steht niemand etwas an, wer bei uns Wohnt, es ist unsere Sache ! Er sagte es, wie sich plötzlich besinnend, in kaltchostichem Tone und in einem so reinen Deutsch, ohne jede Spur von Dia lekt, daß Gerhard sich erstaunt umsah, als spräche ein Anderer zu ihm. 'Mit scharfem Blick musterte er noch einmal die ganze Erscheinung ; die , groben Schuhe waren von derbem Leder, aber der Fuß, der darin steckte, klein, die Hände sonnenverbrannt, aber, fein ge formt 'und weder verarbeitet noch raub, die Haltung kühn und selbstbewußt. Of fenbar war es kein Salonti.roler", den er vor sich hatte, einer jener Städter, die es lieben, 'sich ins Nationalcostüm zu stecken und die man auf den ersten Blick erkennt. Aber ein gewöhnlicher Bauernbursche war der junge Äkann eben so wenig. Ich werde Ihnen weiter nicht lästig fallen, sagte Gerhard jetzt ruhig, wenn Sie mir sagen können, daß Sie der Herr dieses Hauses sind oder in seinem ?'amen zu mir sprechen. Dazu bin ich nicht im Stande. Die Antwort kam zögernd, als habe die Wahrheitslicbc und das Berlangen, das Ver, hör zu beenden, einen kurzen Kampf miteinander bestanden. Dann möchte ich doch noch mit Ihrem Vater reden oder wer sonst der Eigenthü mer dieses Hauses ist. Der ist zum Glück nicht daheim und Toni. Toni, sei net so jach : ließ sich die begütigende Stimme eines alten Vianneö vernehmen, der unbemerkt von den Beiden um die Ecke gebogen war eine dvrbe. untcrseyte Gestalt mit pfiffigern Gesicht. Wann der Herr da fragt 3kach was hat er 'fragt i unterbrach ihn der Jüngere hastig, und seine bleichcn Wangen röthetcn sich wieder. Ob 'm Hänsle Platz wär für Stadtleut', und das is nimmer, Ihr wißt's grad so, und wenn's noch zehn Stüble hätt' und jed's Stüble wär' mit Goldstück belegt! I hab's g'sagt, und jett red't Ihr weiter mii'n Herrn, ' wißt za selber, daß 's net .sein darf net sein.darf ! Damit drehte er den Beiden trotzig den Rücken und ging rasch, ohne noch einen Qlick hinter sich zu werfen, in? Hau?,

lassen (r:e nch doch herbe i, mir eine et zige Frage noch zu beantworten: Bermie tben Sir in diesem Hause eine Sommer

die Ä)ür dröhnend hinter sich zuwerfend. Der Alte warf einen verlegenen Blick auf Gerhard und schob die Mütze unsicher auf sein rechtes Ohr. 's is schon so! sagte er endlich. Also nicht zu vcrmicthen, und wenn mail euch die Stuben mit Gold auslegen wollte ? Ja, dann ist freilich nichts zu machen ! Euriose Leute Ihr ! Euren Sohn müßt Ihr aber höflicher erziehen ! Der Alte zuckte die Achseln. Der Toni is net mein is mei Psieg sobn. Macbt'ö Leben net leicht, is alleweil bei d'' Städtischen mir G'schwätz

und G'red! 's ts schon lo! Also ibr babt viel Städter bier ' Viel 'S Na! Gerhard merkte dem Manne dic Unruhe an, das ängstliche Bemühen, nicht zuviel zu sagen, zudem that sich jetzt die Thür ein wenig auf, und der Toni winkte dem Alten, er möge hereinkommen. Dem Maler , widerstand es, noch länger den unwillkommnen Frager und Forscher zu spielen, trotzdem er das NSth sel, welches jedenfalls in diesem Hause verborgen war, gar zu gern gelöst hätte. Er lüftete daher leicht den Hut vor den Beiden und ging, ohne die charakteristi sch'e Gebärde zu gewahren, mit welcher der Toni bintcr ihm drei Kreuze in die Luft schlug. Am Fuß des Berges sah er noch einmal nach dem Giebelfenster hinauf, aber es zeigte sich dort nichts mehr, und nach einigen Minuten gedul' digen Harrens schritt er weiter am Ufer entlang, seine Entdeckungsreise nach, ei ner Sommerwohnung fortzusetzen. Er hatte lange zu suchen, . die meisten der Häuschen erwiesen sich selbst für seine ge ringen Ansprüche zu eng und klein, und in einem Gasthaus mochte er sich nicht einquartieren. ' So romantisch gelegen und hübsch gebaut wie jenes Häuschen auf dem Berge, das sein scharfes Auge zufällig inmitten seiner Obstbäume cnt deckt, wollte sich kein zweites finden; Gerhard sagte sich, daß trotz der erhöhten Lage das kleine Gebäude jedein Fremden entgehen mußte, wenn das Laub, welches dasselbe so massenhaft umgab, sich noch mehr verdunkelte und verdichtete, dies lag offenbar auch in der Absicht der geheimnißvollen Bewohner. Er gab das Räthsel nicht auf, im Gegentheil, er war entschlossen, demselben, wenn auch auf anderem Wege, auf die Spur zu kom men. Nach langem Wandern stieß er endlich auf ein freundliches kleines Haus inmit ten eines hübschen Gärtchcns und wurde mit den Besitzern einem jungen Ehepaar alöbald über den Preis von zwei saubern Stübchen einig ; ein Gasthaus lag in der Nähe, und befriedigt trat Ger hard den Heimweg an, nicht ohne in zwangloser Weise seine künftigen Wirthsleute übe? da? kleine Haus auf der Höhe ausgeforscht zu baoen Sie wußten wenig zu sagen : Die alten Leutchen lebten still für sich, dcr Toni, ihr Pslegcsohn, sei a schneidiger Bua", der viel mit Frernden und Städtern zu thun habe, weshalb er auch die fürnehm G'sprach" rede und gern in Büchern lese. Von einer fchöncn, jungen Dame wußten die Leute nichts zu erzählen, es sei möglich, daß eine droccü lvclme, es sei aber gehorlg weit von da bis zu ihnen, und sie hätten alle vollauf zu thun, man könne sich nicht so genau um einander kümmerst. Fremde kämen ja in? Sommer um dicfe frühe Jahrec:: selten in chaaren her, um den See und die 'Berge zu sehen, da fahre denn lahn bei Kahn aus dein Wasser. und in vielen säßen junge Leute,. Manoct! und Wdbed" beisammen. Durch die stille Frühlingsnächt wa.,' derte Gerhard zurück ; die Stimmen des Tages waren verstummt, lein Flattern, kein Vog.'tlaut :nehr. Im dunkel ruhen den Walchenscc spiegelten sich goldklar bis Sterne. und in dieser stillver schwiegenen Nacht wachte in der Seele öes einsam Wandernden wieder die Sehn, sucht aus und sprach Katharinas geliebt ten Namen, und sie wandelte neben ihm und lächelte und winkte, bis cr sie leise rief. da zerflatterte die holde Täu schung. und cr beschleunigte den Schritt, im d,r i - i?,Mi?ucht ;u entfliehen, die doch bei ihm blieb und ihn nicht los ließ, bis er in seinem Stübchcn in festen Echlaf versank. Oheim und. Neffe. Jerome, der schweigsame Aannnerdie aer Marcel Beanlieus, bediente seinen Herrn bei der Btorgentoilette. Der junge Mann hatte, wie er es fast :äglich zu thun pflegte, das Bett kurz vor elf Uhr verlassen und vertauschte nun den eleganten samrntnen Schlafrock und die goldgestickten Pantoffeln mit einem vollständigen Tagesanzug. Jerolnes aufmerksames Auge verließ seinen Herrn keine halbe Minute, jeder Wink, jede leiseste Bewegung hatte eine eigene Bedeutung und wurde pünktlich befolgt. Das .rcichgestickte, mit Krone und Monogramm versehene Taschentuch wurde parfümirt und regelrecht in die obere Rocktasche placirt, die. Cravatte ein wenig höher gerückt, die Manschetten mit den Brillanlknöpfen aufgestreift, dann eine leichte Drebung des, auf Rädern gehenden großen Toilettenspiegels, der dem jungen Elegant, wie er nachlässig-müde im Lehnsessel ruhte, die ganze tadellose Erscheinung von Kopf bisFußzurückstrahlte; eine lcichte Handbewegung und Jeroine, der sich, verschiedene Toilettenrequisite in der Hand, bereits auf den Fußspitzen nach der Richtung dcö.Schlasgemachs entfernt hat, fliegt zu seinem Herrn zurück. .' Außer Herr von Marburg niemand vorzulassen ! Tcr galonirte Schatten verschwindet, und Mareel stößt mit der Fußspitze den Spiegel zurück, daß cr in eine Ecke ins Zinvner hineinrollt und sieht, die gra den, schwarzen Brancn zusammengezogen, nachdenklich zu Boden. Wenn einer sei' ner Genossen den heitern, leichtlebigen Mann so sähe, es wäre ihm ein sehr befremdlicher Anblick, denn das nachdentlichc Gesicht hält sehr lange vor, und die 'Brauen ziehen sich immer finsterer zusammen. Wie jemand, der um jeden Preis etwas abzuschütteln bemüht ist, greift er jetzt in seine Brusttasche und zieht einen Brief hervor, den er eilig ent faltet eine zierliche Handschrift, alle vier, Leiten dicht und eng beschrieben. Die Genossen 'würden' Marcel 'auch' seht nicht wiedererkennen,, wenn sie ibn beöb: . achten könnten, denn wohl ist ein Lä- ' cheln auf seinem Antliö erschienen, wje

er den Brief liest, aber dicö Lächeln ist himmelweit verschieden von demjenige', mit welchem sieaessichere junge Eavalic?e ibre pikanten Licbesbricfchen ftudiren! Es ist nichts Selbstbewußtes, nichts Ucverlegenes, am allerwenigsten etwas Frivoles in diesen! Lächeln, zärtlich und glücklich ist es, und dazu blickten die sonst muntern schwarzen Augen tief schwermuthig. Wie cr jetzt den Brief rasch cmporbeb't'und die Lippen leidenschaftlich auf die Unterschrift preht. Nun sinkt die Hand mit dem Briefe schlaff herab, und der alte, düster brütende Ausdruck, der diesen Zügen so seltsam steht, erscheint wieder. Herr von Marburg ! jerome schlägt feierlich die rauschenden Thürvorhänge auseinander, und Mareel springt elastisch auf, den Brief in der Hand zusammendrückend, und geht seinem Oheim entgegen. 'Eine gewizse Achnlichkeit der hohen, eleganten Gestalten mit der halb vorneh men, halb nachlässigen Haltung ist unverkennbar fließt doch dasselbe Blut in ihren Adern Marcels Acutter war die ältere Schwester des Herrn von Marburg. Seit Jahren haben Oheim und 'Nesse einander 'nicht gesehen und ihr Briefwcch: sel war nie ein besonders lebhafter gewe sen. Die beiden mustern einander mit raschem, messendem Blick und schütteln sich dann die Hände. Lange nicht gesehen, Mareel! Du siehst übrigens vorzüglich aus ! Danke schöil, bester Onkel! Bitte, nimm Platz, nein, nicht dort, der Fau teuil dürste dir unbequem sein, in diesem sitzt sichs angenehmer ! Ich bore, du bist in Geschäften hier. Ja, in sehr langweiligen, die mich vor aussichtlich einige Zeit in München fest halten werden. Tu sebnst dich nach Paris zurück, wie? Das möchte ich nicht behaupten ! Die ewigen Emotionen dieser Stadt des rafsinirten Vergnügens gehen zuletzt auf die Nerven und der französischen Frauen wird man schließlich auch überdrüssig. Ält'üssen es immer französische sein,- Onkel ? Man findet in Paris ja jede Nation vertreten und hat Wahl und Qual, soviel man will. Herr von Marburg zuckte die Achscln. Wenn man so jung ist, wie du, mag das wohl ein Vergnügen sein, unsereins findet dabei kaum mehr Amüsement ! Du scheinst im schönen Frankreich mit dem englischen Spleen behastet worden zu sein, es klingt eine weltschmerzliche Empfindung aus deinen Worten viel' leicht bist du curopamüde da würde ich dir Australien oder Sibirien empfehle, was neuerdings sebr fasbionable geworden ist! Danke für den guten Rath, ich gebenke vorläufig hier zu bleiben.' Aber nun zu dir, Marcel ! Wie steht es mit deiner Kunst, bist du fleißig gewesen? Ich ging gestern flüchtig, dle Kataloge der Pinakothek und dcrübrigcn Ausstellungen durch, fand deinen Namen aber nirgends. Wie geht das ;u? Sehr einfach. Bester ! Weil dein be rühmt'er ich sollte wohl lieber sagen: berüchtigter Neffe jedes Blld frischweg von der Staffelet, noch glitzernd vom frischen Firnis, den Manichäern in den Stachen w'erfen muß, um den größten Jammer vorerst zu stillen. Was diese lieben Leutchen dann mit den un sterblichen Schöpfnngen meines Pinsels des weitern beginnen, weiß ich nicht; vermuthlich verdienen sie zehnmal soviel daran, als ich ! . Eo so ! Ich dachte, deine Angelegenheitcn wären einigermaßen wenigstens arrangirt ! Weit entfernt, Onkelchen! Ich darf wohl fegen int Gegentheil ! Herr von Marburg faßte mit beiden aristokratischen Händen seinen wohlgepflegtcn Bart und zog ihn langsam durch die Finger. Seine müden Augen starten den Neffen von unten auf. Du bast natürlich auf meine Hilfe gehofft ! Ich muß es zugeben ! Tu bist ZUM Glück ein sehr reicher Mann Ja, das bin ich ! Freilich habe ich mich aus eigener Kraft dazu gemacht, eö fand sich niemand, der mir die Wege ge ebnet hätte und so gütig gewesen wäre, meine Angelegenheiten zu ordnen. Aber lassen wir das vielleicht war es gut für mich! Ich habe keinen näherstehenden Verwandten als dich und bin somit bereit, für dich zu sorgen, wenn bitte, noch keinen Dank. Marcel! 7 wenn sage ich, du auch deinerseits bereit bist, dich meinen Wünschen zu fügen. Es ist Zeit, daß du dich verheiratest überlasse es mir, dir eine Braut' auszusuchend die deinem altadeligen Namen entspricht, und an dem Tage, welcher deine Verlobung mit jener Dame publizirt, sind deine sämmtlichen. Verpflichtungen, über welche lch durch ein pünktliches Verzeichniß genau informut zu sein wünsche, er ledigt, und ich setze dir eine jährliche Rente 'aus, die dir eine standesgemäße Existenz sichert ! ! Mareel war aufgestanden und ans Fcn ster getreten da lvar es nun gekonl men, was er so lange gefürchtet hatte die directe Einmischung des Oi&ls in seine Lebenspläne, die fixe Idee Kessel ben, den Neffen, auf dessen 'Namen und Abst'.ttlmnng er innerlich unsäglich stolz war, standesgenläs;", nach seinem eigenen Wunsch und Willen zu vcrheirathen! Entweder oder ! Der junge Mann kannte seinen OnKl und wußte bestimmt, daß es hier kein Drittes für ibn gab ! Des Onkels Hilfe konnte er nicht cntbehren seine Lage war eine verzweifelte aber seine Bedingung konnte er eben sowenig erfüllen, es war' einfach unmög lich ! So aufgeregt aber auch .diese Gedanken in seinem Kopf durcheinanderwirbelten, es war ihm doch aufgesattelt, daß Herr von Ä)!arburg in seinem letzten Satz nicht das Wort '."Universal erbe" ausgesprochen hatte, das cr sonst so oft und gern betont und zu welchcln Titel der einzige Sohn seiner ver storbcncn .Schwester, sein nächster Anverwandter, füglich auch ein Recht bc Ansprüchen konnte ! Jetzt hatte er einer jahrlichen . Rente" erwähnt. was .hatte das ZU bedeuten? Gleichviel, es musste zur Klarheit kommen zwischen ibnen. ' . '

Onkel Mareel wandte sich um und stützte die Hand leicht auf däs Fensterbrctt, der sorglose Ausdruck in seinen Zügen hatte einem tiefen Ernst Platz gemacht , das Wort Ehe bat für mich eine., sehr ernsten Begriff, ich nehme es damit, so sebr du dich auch darüber wundern magst, nicht leicht -möchkeli dtt nicht mir allein die Entscheidung in einer so wicbtigen Angelegenbeit wie diese überlassen ? t Nein ! Tu bist jung und vorschnell, ick bin überzeugt, das; du bei dieser allerdings wichtigen Frage verschiedene Punkte, die mir von großer Bedeutung sind, außer Acht lassen würdest. Daher habe ich beschlossen, für dich zu wählen zu deinem Besten ! Fügst du dich, gut du kennst meine Bedingungen, ich werde sie Wort für Wort erfüllen, fügst du dich nicht, so ziehe ich mein.' Hand für immer von dir zurück! Keine Muökel in dem regelmäßigen Antlitz des Lebemanns zuckte, die Ülu gen blickten trag", und gleichgiltig wie immer und die Hände unternahmen mechanisch wieder dasselbe Spiel mit dem Vart. Mareel war leichenblaß geworden, er kämpfte sichtlich mit einer raschen, heftigen Entgegnung, die ihm auf den Lippen schwebte, denn sein' Athem kam und ging stürmisch. Was hätte cr darum gegeben, dem blasirten Egoisten seine Geld-

wenden, d:e er ihm m' Aussicht gestellt, vor die Füße werfen, sich g.inz und für immer von jeden, Eingriff, in sein Schick

sal befreien zu können! Aber ach! Sein grenzenloser Leichtsinn zwang ihn den Bea?er mit dem bittern Trank, gegen den sein Etolz, sein Selbstgefühl sich so heftig sträubte, in die Hand, er mußte ihn leeren bis zum Grunde. Er legte seine Ncchte auf den Arm des vor ihm Sitzenden, bog sich zu ihm nieder und sah ihm mit seinen schönen, großen Aiigcn warm bittend ins Gesicht. Das Lebensglück hängt nicht an Adel und Titel, sagte er eindringlich, und ich hoffe, du hast mich ein wenig lieb, und chen Wesen sein, sür welches mein Herz nicht selbst das erste Wort gesprochen hat ! Wäre ich ein Großgrunddezitzer es wäre etwas anderes! So aber wer in der Welt kann und wird es einem armen Künstle? verargen, selbst wenn er Etammbaurn ind Almen sieht als auf Geist und Herz! Komm, Onkel, las; die Bedingung fallen, sei einmal noch das letzte Mal, ich verspreche es dir gut und großmüthig, und ich will ein anderer, ein besserer Mensch werde und auf eigene Kraft fortan vertrauen, nicht mehr aus fremde Hilfe ! Aus seiner ''stimme klang erschüt tcrnd eine innere Herzensangst wo war die heitere Spottlust, der ewig bereite Witz des lustigen Gesellschafters geblieben ? Herr von Marburg zog seinen Arm zu rück und erhöh sich aus seiner bequemen Stellung. Aus all dein ersehe iä'. was ich bei deinen ersten Worten schon befürchtete : du hast ein ernstliches' Altachement,irgend eine intime Liaison, die dir meinen Wunsch unmöglich erscheinen läßt! Nimm dich in Acht. Mareel! Ich denke, du kennst mich! Bon dem Augenblick an. in welchem du meinen lang gehegten und sorgfaltig durchdachten Plan durchkreuzest, sind wir fertig miteinander fertig für immer.- Das bedenke! Und nun antWorte : babe ick recht mit meinem Verdacht? Mareel blieb stumm. Sein Oheim wartete ein paar Mmuten, dann streifte er sorgfältig den abgezogenen Handschuh über seine Rechte. Nch eins ; ist es nur ein paffagercs Verhältniß, eine momentane Leidenschaft, aus welcher tu dich nur jetzt nicht mit Anstand befreien kannst oder willst fahre nicht so zornig auf, wenn ich dich bitten darf, es liegt keine Aeleidigung in meinen Worten oder ist die Sache ernstlicher bist du gesetzlich gebunden? Wieder dasselbeSchweigen. Das Haupt des jungen Mannes war tief auf die Brust herabgesunken, die Augen blickten starr vor sich bin. lFor!,edu?g folgt ) Was als Wunder für viel Leute erscheint, ist in der Wirklichkeit nur da4 Rkwltat der Anwendung von Kkrintnissen und von ge saniern SSerfian. Biete Personen, die an ' Rheumatismus nnd Neuralgie lkidtn, zögern in der Anwendung lneZ MttelS..ds sie ürchten, es möchte ihnen nickt' helfen, und sie bezwei sein, b 5 Andern wirklich so geholfen, wie behauptet wird. Herr C. R. Vruncr. Von Urbana, O., handelte Anders. Er schrcibk: Äkttepere ist ti ?c,'tk. teil ich j tenutt. Ich fo itn tu Veti. fcafc man mied ummknd uiuj:, unfc j frnafftf ist nrntinc laf$e 4ttlcihcTCI une fcr garin um t Ubi, tarnlb u netinen. Zcd litt, trat ein tL'iann nur ittfctn sann. Ich nskm tut leitn taten tinb fcavnr(6b ich mich tcltit dom fett, ernenne mein Wbentefle, un in n;iicn i'icrgen konnte ich ctjftt tfcfc jutn jiüV;uJ S'ekn. s ist sein Gewicht in Gold ttktth." ist kein Wunderding, sondern S ist nur ein sicheres Heilmittel für Nkurntlrnu und tttural gt ur.b ti wirb ebenso sicher und leicht S heilen, wie 3 Tausend Andere geheilt hat. Wenn Sie thlophorsS nickt in Ihrer Arotheke er. Balten können, werden wir ?hnen, nach Empfang de regulären Preises in Tollar per Flafcbe dasselbe per Errreb franco zuscnden. Wir sehen ti lieber, wenn Sie es von Ihrem Apotbcker kaufen, aber w;!, er dasselbe nicht sührt. lassen Sie sich icbt überreden, etwas Anderes zu vrsuan. scndern bestellen Sie so scrt bet uns, wie angegeben Ten rei uns, ivir ngrgvrn. Mhlophoros Co. 112 Wall Str.. New Fjork. RÄY, KHEFLER BERfiYHiLL Advokaten !!. Nechtsanlualte, M Zj Ä,rd VekVttkjlt. i ludianapolla, . . . Ind.

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fr sCyl v Eisenbahn -Zeit ' Tabelle. Ankunft und Abgang der Elsendahnzllge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 2. Nov. im. Tlevklaud, clnrr.bni, TiNktnnati und India. napelit eisenbühn (Bet i'ize.) Abgang: VVS.-Z-.. 6.1 Cm nderson c...N5(1 Dazzton Ti ;.l".!!f vm Ankunft: 6t 8 Cr tag 6.0 3 ;t i .10.3 n ! . ia " m .. ' :: w jr.nccrion c... Z.vv, ? ,VI ' " I 6" 5 t j 5.W LJ oshe 5;3.2d N i I StL t. 10.35 Ciißi)teoöd Didision, C. T.T.LÄd 2. AbeangtLzlich. .lVm. iu.10 ILHLl'. Z?'?!A 5.Z0 ö?; tignch. b 25 ?: 7 1 i Um tLglich. C.(0 6a 10. IC 31 1.00 3.25 m 4.&5 tiqi-.J. $öSim tZg.': mi ilti.lO.Rn i VMäbura, Uncinnetfl & St Louis iseubahn VVLjckP rt glich i.23?a DckE Sx culgencramtnSonnt.10.45Ba R5DLecau,g. OfcntOfl 1J0Q 9Q ?ttglih.. (.tiKn Scotdn s 6Ulg Sonnt 4.55 r. :chm Lee au! enom ont. 9AQ Cm ZI PL! P l ttgliH UJS7Ktb 5 D l tut. Sonntags 4.55 VW ?i tägl'ch 10JW Rn Da, ton i ckl. eonntes...l0.3U V Chicago Koute dia 5s?smo. tzicags Schnea. l Ind'a Lu. ? ts il.tS Rm 1 Schnellzug... 3.59 Qrn Eh:cagg rzzrei.tt.i , Jndxi'I tau. I Erpreß 3J5 Im Vaudalia Line. StilXtcia . . 7.10 Km eneCjus 3.80 Ca Viail and Acc.KMU ag ffirtcB .... Mail und. Uüäb 5outd Verb .nd'xl, Er... lO.UCa Scnoet V4!m ag 9v, V ... 11 55 n tetie $aut cc. 4.t VakifZe t tü.4i Jn.VlSLouth end Ex 7.10 Bm I ethend?r 4.V0TZM Sbcinusiti, Iadiasapslis, 6t. l'outi n. CtjUag Tiskndah. Sricctuncli Division. S?ou'.lo.a. 4.PBtn Cinctpnatt Al-r 8a Jnt'.an, i'; ane? tc. IK5C .iticmnati ....10.45 kyerv 9 20 Ka üeacp. l.S . ü I C. 3..4 Jt 1 Ct B Sink. Lee ti.40 m i t3g:t3 tut e.io.tt Chicago Division. 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Lsttt Sifendahn. rag Erpreß, k. täglich 7.10 0 vo U St L S?. 6.25 51 J u t U j tZii'Aä) S u c c.lU.tV' 7!rn V u ( tlg cc 600 On 0C4l$&tr.cft. 9 50Ra Da, t c c tagt 6.1-9? nttoitaceUS Ac SJ59!a. 3r.diall2pelii inb Pinceuneß Eisklibgl). sttil k auo ix 8.15 ftn i Qrnei nne4 Kcc.10 40 CinttnucS cc . 4.00 Si ntl ftttrs. t 20 Si. Coail Didisio. ?.elde... i.V i m t kacht 3.55 Viail u Dag Sk C.(J5 m i';au u Leg j. vch! Sr 11.e5 Nrn i Äorenetd cc.. i.V)r.n Oeflliche Division. Ocfl:.SrVsil 4.3oSst I PaeiPe Errreß... 7 OQUsi legt l5cpret....ll 4.-tn ö $ t 10 35 Atlantik iV 6 4sNm äSettern ö;b 45 Zndiana, Slosrningto ndVeSer Sisendahn Jac Qxn Viail.. 7.Z" Pm anTkl g L cc m lrircfordv.jlcc. Km u St Z r tägii.ii, m asiern 6 8;, tZglch 3 50 0 ffinc Sxec 11.15 ö.'v anatme tft&3 6.15 9h T.lncinnkti,HamiltonZ:Jn!taAapoiltEiskNday. Zadp St&mii Om Ekur!rtTUc 80 tk,vtNec 4.ZJ Va.ii. lio m .indpl u et. L. 6.4-.I 5i3t I ZMlv tt?utl0 W Ein., D.T.N.VtiiLm lZlneinnait ee I.Gü Lug mit r. c. LehnsePel'E'? - rn'.t ., 5chlas.öge. i?tt?. ökrtsrLi. ? i't13:t - 0H10-INDIANA-MICHI6AN THE BUSINESS MAN TThcn ho travcls Trnnts to po qaick, wants to 1)C coinfortable, w;int9 to arrive at letinntion on tiine, in sut-t, wants a strictly busines9 trip, und consequcntly takes tlio jopulr W:il)sl-sh Route, feelinp: th.it Im ia sure to rneet liU onaemeot3 and coatinuo to prosper aad be liappy. THE TOURIST nas longr sinco chosca tho Wabash ks tfca tavorite routetoalltlio summerresortsof tbe Käst, North and West, and W intcr Keeorta of tlie South as the Company has f or ycars provided better aecomtnodations anumoro attractiona tban any of Its competitors for thu c'asaof traved. Tourist Ticketa can bo bad at lcUuced rates &t all principal cüict3 of Um Company. 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THE CAPITALIST Can getthe Information noeessaryto oeiire pale and profltabie Investments in agrieul turo, ftock-raisincr, mlnin?. luml)enur, or any of the many Invitin?r fields througLouS the &outh and West, by addressing tho uudorsigned. F. CIIANDLER, CMer4lFuCBerssiTl'k(tl;catSt.lals, ILUNOIS IOWA MISSOURI IMTED AGENTS PEOPLE'S l cr: niK ILLrSTRATEH und DKCUll-TlTE Family Atlas OP TUE WORLD INDEXEO. The Best. Lasest an.i ClirftM l 'ort ' thklnd la 1he märkft. Ilia cominHl ieOKTaphy. Hltory. tietteer nd Panorauia of the "World, it People anl im m . . . .b.m IvmaIt a In n A fl . ' inslUSiriCa. Il romninr iur wmm vuT-i a I eonipleie Atlaa of sh World: a complcte Atlas of th ' U. comrete inostratct IlUtor of the Wrld.- ' nd a complete jzette-r oftuel .ö. 1 1 In Ura ! book 12x141 ncüp, containingsro pspca and bouad la i elecantmyle. Themaps are II frorn coprwr t)latit 1 . . L.iilfi nr . t'.ro nl t . V 1 ff , k unu re oniiisuv " w " .... I ... 1 - An.. I t.. ibll 11 MA . . 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