Indiana Tribüne, Volume 8, Number 159, Indianapolis, Marion County, 25 February 1885 — Page 1

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wv Sahrgang 8. Office : Lto. 120 Ost MarhlÄnd Straßr. Nummer 159. Jnpianapolks. Jndiana, Mittwoch, vev 23. Februar lSSS,

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Nencö per Telegraph. Wett,eu!ichten. W a l d i n g l o n. D. 23. Febr. Trübe? Wetter, stellenweise Reztn. gleich. bleibende Temperatur. Sonderbarer Mensch. v o n e Lda le Pa.. 25. Jebr. Si. laZ Clappor.ein77 Mign Mann er.

scho einige Ratten. Die dadurck kni standenen Blutflecke aus dtm Boden enlsedten ibn so, daß er in die Scheuer ging und sich erbängte. Eisendahnunglüö. Erie. P.?. 25. Febr. Der gestrige Attomodatilznszug auf der Erie und PittZbura Bahn entgleiste. Mehrere Passaaiere wurden gefährlich verletzt und John D. McCray Uni seinen Tod. . Italien ttcie g Sg el ü sie. N e a p e l. 25. Febr. General Nicci. Befehlshaber des italienischen Contin genlS in Egypten, segelt morgen mit sechs Torpedobooten ab. Darhtnachrilhten. - DemokratischeFeier. Washington. 24 Febr. Die sich hier aushaltenden Demokraten von Jndi ana beabsichtigen, dem neuen Viceprüst denten einen Empfang zu bereiten. Gen. Swairn verurtheilt. Washington, 24. Febr. General Smaim wurde vom Kriegsgericht schul big befuden und sür zwölf Jahre von stimm Posten susptndirt. Die giebt ihm nicht? destomeniger bai Recht aus Pensionirung in 1891. Der Präsident ist mit dem Urtheil nicht einverstanden, er erklärte, daß nachdem Svaim schuldig gefunden worden sei, ihm auch da? Recht auf Pensionirung hätte genommen er den sollen: um aber die Sache zu Ende zu bringen, bestätigte er da? Urtheil. Sucht seine Mutter. New York. 24. Febr. Der 18 jährige Thomas P. McGowar. ein Clerk der Telegraph Co., ersuchte 'hcute die Polizei ihm bei der Auffindung seiner Mutter behülflich zu sein. Als er 5 Jahre alt war, haben sich seine Eltern entzweit, und sein Vater reiste mit ihm nach Kalifornien. Die Mutter folgte, eine Aussöhnung fand statt, und die Familie begab sich wieder nach NewPork. Nach 2 Jahren begann der Zwiespalt aufs Neue, der Vater ließ die Mutter wegen Trunkenheit aufnehmen, er, der Knabe kam in eine Anstalt. Dann lebte, der Vater mit einer andern Frau. nahm ihn, den Knaben wieder zu sich, und als jene Frau starb, wurde der er krankte Knabe in ein Hospital geschickt, der Vater entfloh. Vorher hatte seine Mutter verschiedene Versuche gemacht, in den Besitz ihres Kinde? zu kommen, später aber hörte man nichts mehr von derselben. Eine neue politische Partei. New P o r k, 24. Febr. Eine neue politische Organisation, deren Ausgabe eö sein soll, die Schäden beider Parteien zu bekZmpsen, liefe sich heute unter dem Namen Unabhängige Bürgerverbin dung deS Staates New s)oiV inkorpo rinn. Sie will mit den unabhängigen Verbindungen aller Staaten zusammen aibeiten Vergiftete Tapeten. .New V o r k. 24. Febr. Dr. Edfon berichtete heute der GefundheitöbehSede. daö in dem Hause von Jay Dowd 175 Lfzington Ave. drei Personen erkrankten. und das alle Sympthome auf eine durch die Tapete eines Zimmer? verursachte Vergiftung hindeuten. Die Tapete wurde von einem Fabrikanten in Phila delphia geliefert. Starb in einemSkating Rink. E live land. O 24. Febr. Sa. muel Grofsion, Marshall von Forest. O. fiel heute in einem Skating Rtnf. wöbe ihm die Spitze einer Nähmaschinen Oel kann?, die er in der Tasche trug, in die Hüfte drang. Der Mann gab nach kur zer Zeit aber unter fürchterlichen Schmer zen feinen Geist auf. Die Heilsarmee. Cl evel and. O. 24. Febr. Eine Versammlung der Heilsarmee, welche im Grand Opera House zu Nevark. O , stattfand, wurde von Raufbolden gestört Eine allgemeine Keilerei entstand, die Polizei legte sich in Mittel und mehrere Personen wurden niedergeschlagen. 93 rn Patterson wurde von einem Polizisten so kehr aus den Kops geschlagen, dafe e steiften wird. Da Attentat aus Rosfa. S t. P a u i; Minn. 24. Febr. De Besitzer de .Archer House" in Noeth sield, Minn. behauptet im Besitze eineö Briefe zu fein, welcher zwei Tage, ehe

aus O'Donovan Rossa geschossen wurde, in seinem Hotel liegen b!icb. von. einem Engländer geschrieben ist. und worin eS heik'.t. fcafc er. der BkikÜckreibkr zu einem großen Vermögen kommen wird, wenr der Pfan. O'Donovan Rosi, i eisch e sifn. gelingt. Zwei Chinesen begehe n Selbstmord. Bloom ing to n, 21. Febr. Zwei

Chinesen, Namen? Long Dn und ilornc Ling haben sich gestern durch Opium dsZ Leben genommen. Elsterer kam kürzlich von Chicago hierher und hatte sich seinen Zopf abgeschnitten. Am NeujabeSlag der Chinesen überredete er seinen Kämeraden dasselbe zu thun, nachher schämten sich aber beide so sehr, daß ne dejchlonen, sich daS Leben zu nehmen. Coagreß. W a s h i n g i o n. 24 Februar. Senat. Die .Bill, den Präsidenten zum An kauf der Oklahoma Lä'ldk.'eien zu er mächtigen, wurde passtet. DaS Hau? ließ melden, daß eS den AmendementS zu den Bewilligungen sür das landwirthschaftliche Departement nicht beigestlAMt habe, und ein Confe renzcomite wurde ernannt. Eine größere Anzahl von Pensionsbe willigungen wurde passirt. Haue. Nach Erledigung einiger BiUS von okaler Bedeutung wurde die Bewre chung der Fluk und Hasenbewilltguu gen fortgesetzk. Nach langer Debatte wurde beschlossen. da& die Mississippi Verbesserungen vom KriegSskkretär angeordnet werden sollen Per Kabe!. Controdande. Paris. 24. Febr. Als Ekwidmmg darauf, daß Frankreich ReiS als Kriegs :ontrabande erklärte, wird die chinesische Regierung in Bezug auf amerikanisches Getreide wahrscheinlich dasselbe thun. G e f a h r e n z u ? S e e. London. 21. Febr. Der Dampfer Germania sprach den Dampfer Ci.y os Ehester. 40? Meilen westlich von Fastnet'. Die City os Ehester hatte eine beschädigte Maschinelle, verlangte aber keinen Bei stand. Der Krieg im Sudan. L o n d o n. 21. Febr. Wolseley über reichte im ?samen der Königin demMudir van Dongola den St. Michaels Orden. Wolseley wurde in Korti von einer An zahl freundlich gesinnter arabischer Häuptlinge besucht. Er sagte denselben. da es beschlosiene Sache sei, den Tod GordonS zu rächen und Khaetum wieder zu nehmen. Der Papst als Volkswirt h s ch a f t S l e h r e r. R o m, 24. Febr. Einer Delegation von Arbeitern gegenüber, bemerkte der Papst,- daß die schlechte Lage der Ar beiter von deren Religionslosigkeit her komme, und er warnte die Albeiter vor den üblen Einflüssen der Agitation. Marktpreise. 1 1 o. 1 U hin 3o. i roth, Sie. orn SZo.2 weiß 4Ze: gemisch. 4J.-. Safts 3Jo.itti Sie; gemilcht 3 . f a c 6ttc. lttl-12.W. Htu-. I1U.&0. chtnke Sch lt n 6c, pck 8I4C. Seiten Schtnescdma l, 5 g. eö l-?f am Hat j.OO-la.o): anen 13.304.00: rtra $3.00-13)0. Bitter Creamtra 2i 23c: IS 20t 1 1 1 1 'e : tat lore s;c. lUNlky 13t. I a 0 n - t per Psuns artffln 4j tiO sei 8afft. Vom Auslande. Man schreibt aus B ern: l.DaS eidgenössische statistische Büreau werft iahlenmäkla nach, daß dle noch immer zunehmende Auswanderung nicht so sehr rn der Unmöglichkeit des Landes, seine Kinder alle zu ernähren, ihren Grund hat, . sondern darin, daß die Landbevölkerilng ihren überschüssigen öcach wuchs m wenig dem Handwerk zu wendet, welches seine Arbeitskräfte zum Theil aus dem Ausland beziehen muß. Bei der letzten Volkszählung hatten wir t l,:. pAnst ...ar:v:rx . CTl" ... 111 vt;i wivvvlj uuuvi uuvlanoliiyL mwrer, 7000 ausländische Schuhmacher, 4000 auslandische Schrelner, 2500 auS ländische Schneider, ebensoviele Uhr mach er, 1500 ausländische Zimmer leute, je ebensoviele Bäcker, Mechaniker, Schmiede u. s. w. Ein Fünftel unserer Hutmacher, Schlosser und Maler, ern Viertel unserer Barbiere, Svenaler, Kupferschmiede, ein Drittel unserer Kürschner, Bürstenmacher, Photogra phen sind Ausländer. 60000 AuS länder sind in den Jahren 1871 bis 1383 emgewanlert. Und da giebt eS Leute, welche bebaupten, die Auswanderung sei eine Erleichterung, weil Mutter Hclvetia nicht mehr Brod habe sur alle ihre Krn der ! Man schreibt auS Paris 4. .t&r : Alan ermnert sich des Aus H

Yens, welches seiner eit das Dynamit Attentat in Monceau les Mines erregte. Es hatte sich gegen eine Kapelle gerichtet und gegen einen Gendannen war ein Pi stol abgefeuert worden. Täglich wur den neue Angeschuldigte eingebracht, so daß die Zahl der Verhafteten sich schließlich auf :7 bclief.s Die Untersuchung wurde eingeleitet und hat, wie beute der Gil Alas" verbürgt, erzeben,' daß das angebliche Komplo von einem Beamten der Sicherheitspolizei angezettelt worden ist. Derselbe war.-von der Eentralstelle nach Monceau le Mines mit dem Auf trage geschickt wsrdelr, ein Komplot, welches dte Regierung glaubte in Mon ceau les Mines vermuthen zu dürfen, zu entdecken. Als Belohnung für das Ge lingen waren ihm 5000 Francs Verspro chen. Da der Agent kein Komplot vor fand, so organisirte er schleunigst ein solches, um die Prämie nicht ju verlieren. Er regte die Leute, auf, verführte einige Arbeiter, kaufte Waffen, und acht Tage vorder Ausführung benachrichtigte er den Polizeicommissar und die Gendarmerie. DieFolge war, daß ein Gendarm tödtlich Verwundet wurde. Der fragliche Agent ist verhaftet worden, doch nicht, ohne daß sehr ernsteAuseinandersetzungen zwischen dem Justizminister und dem Minister des Innern erfolgt wären. Herr Waldes Rousseau wolltedurchauS nicht dasStraf bare in der- Handlungsweise des Agen ten erkennender möglicherweise nur seine Befugnisse überschritten habe. Erst, als

d?r Justizminister -erklärte, daß, wenn der Agent aus freiem Fuße bleibe, er dann sämmtliche Verhaftete axil lhrer Haft entlassen würde, willigte der Mini. ster des Innern in die Verhaftung. Auffal r.... cm 's. ??i v m , -- tenoer -üeic i oer Pvllzeicommlar, welcher die Verbaftung der verschiedenen Ange!lggte.n vorgenommen, plötzlich ver fchwlsnden, Das Frankfurter Jour nal" berichtet über ein salomonisches Urtheil: Unter Assistenz ihres AnwalteS ff' .r. -. .7. - r. -if-fX. a am erzcylen y.an. ein .unges yuozcyes Mädchen vor den Schranken des Gerichts und klagte gegen einen hiesigen jungen Archltekten nnt der Forderung, daß dieser sie binnen kurzer Frist eheliche oder ihr 10,000 M. Entschädigung mit 0 Proz. Binsen seit dem 25.Mqust 1381 zahle. Das Mädchen hatte si .mit dem durch Bildung 'ausgezeichneten jungen Mann verlobt, woiür cm ganzes Packet Briefe Zeugniß ablegte; trotzdem konnte sich der Bräutiaam nicht entschließen,' das Mädchen zu beirathen. Der Beklagte erllärte vor oem ..lichter, er leugne nicht, das Ebeversprechen gegeben zu haben, aber er sei nicht in der Lage, eine Frau ernähren zu können. Dagegen wurde klägerischerseits cntgegnet, daß dieser Gmnd nicht stichhaltig sei; der Beklagte besitze ein in der VeNvaltunz deS Baters befindliches mütterliches Vermögen von 5,0,000 M., was seine monatliche Ein nabme betreffe, so beuffere sich dieselbe aus 100 M. Aber einem Manne von seiner Bildung wäre eS leicht, sich eine bessere Stellung zu verschaffen Das Urtheil lautete: Beklagter ist schuldig, die Klägcrin binnen zwei Monaten zu hcirathen, auch die Prozeßkosten zu ersetzen. Beklagter habe dem ?Lädchen die Ehe versprochen und könne nicht behaup ten, daß das Versprechen ein bedingtes gewesen sei, das dahin gegangen, el werde sie in späterer Zeit, wenn seine Einnahmen sich vergrößert hätten, heirathen. Er habe heute nur angeführt, daß er nicht selbständig sei und sich noch im Geschäfte seines Vaters befinde. Nach Lage der Sache könne das einen Ein wand nicht bilden, denn er habe nich! behaupten können, daß er nicht in de Lage sei, sich eine bessere zu verschaffen Im Falle der Beklagte die Klägerin nicht binnen zwei Monaten heirathc, solle Klägerin ihren Antrag wegen der 10.00C M. stellen. Grobe Heiterkeit erregte cs. als der klägerische Anwalt beantragte, das Urtheil für vorläusig vollstreckbar zu erklären. Wie man der Wiener N. Fr. Pr." aus Wels berichtet, wurde ar mehrere Pfarrer des dortigen Bezirk, eine in ungarischer, deutscher und latei nischer Sprache abgefaßte Druckschrift versendet, deren Inhalt gegen eine ganz, Reihe von Strafgesetz-Paragraphen ver stößt. Dieses bOO Seiten umfassend. Buch ist betitelt : Anarchisten-KatechiS mus", und als Herausgeber ist ein ge wisser Baptist Dvorzsak in Pest genannt. Der Herausgeber und Versender erbitte sich zugleich den Betrag von fünf Gul den, eventuell die Rücksendung des Vu cheS bei Nichtannahme und schreibt ferne? eme Prämie von 1000 Gulden aus füi die Widerlegung der in obigem Werk, aufgestellten Thesen. Eine seit37Jahren schwe. bende Eröschaftsgcschichte hat vor weni gen Tagen ihren erbaulichen Abschlus gefunden. Ein gewisser Bertho starb.it Lüttich 1818 und hinterließ sein Vermö gen allen seinen EousinS, in welchen Grade sie auch sein mögen". Die Zah! der Cousins war unbegrenzt, sofort hatte, sich 292 gemeldet! Der Testaments Exeeutor wußte sich diesem Ansturm ge genüber nicht besser zu helfen, als inden er das Geld in dleDepositen-Kasse zahlte es dem Verwalter dieser Kasse über lassend, den richtigen Erben" solche? auszuzahlen. Im Juni 1634 betrug di Erbschaft 313,000 Francs. Da faßt einer der Eousins, Decouve auS Dijon den Plan, sich rm Vern mit einer grö heren Zahl von Cousins deS Geldes u

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bemächtigen. Und tn der That gelanz es ihm, mit Hülfe einer Neibe sehr er finderischer Manöver dem Verwalter de Kasse einzureden, daß er der Vertrete aller Cousins sei, zumal ihm seine Mit Helfer notarielle Vollmacht ertheilt hat ten. Der Verwalter der Kasse händigt ihm die 213,000 Francs aus, von dene, er sich den größeren Theil behielt, de Rest den Eousins 'aushändigte. Kaun war die Sache ruchbar geworden, als di übrigen Cousins ihre Ansprüche an bet Ve-walter erhoben; letzterer sah ein, daß er betrogen und erhob Klage gegen Decouve, welcher verhaftet wurde. Als man das Geld mit Beschlag belegen wollte, war es verschwunden. Trotzdem sprach das Gericht ihn frei und Decouve wurde aus dem Gefängniß entlassen. Letzterer hatte nichts Eiligeres zu thun, als mit seinem Raube zu entfliehen; er soll sich nach Buenos AyreS begeben ha ben. Der Staatsanwalt appcllirte ge gen das ergangene Urtheil, der Appellationsgerichtshof verurthcilte den abwe senden Decouve zu fünf Jahren Ge fängniß aber die Hunderte Cousini haben die sehnsüchtig erwartete Erbschaft verloren. ....

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