Indiana Tribüne, Volume 8, Number 158, Indianapolis, Marion County, 24 February 1885 — Page 3
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Das Recept, nach welchem Mishln'S Ära, ter BitterS zusammenzesetzt ist, ist über zweibundert Jahre alt und teutschen Ursprungs. Die gznze Reihe ron Patmt'MdiziukN lang nicht ein Präparat auftseisen, daß sich solch' einer hohen Achtunz an dem Orte erfreut, an dem eö anzefertigt wird, als pnäsuHcrs LiVÜ TVJYYYVTi 7? TlxV 2)1111 Es ist daö beste Heilmittel bei SZiertn usd Leber'Beschverden, Dyspepsie, Nagen krämpfen, Und erd änlich kett, Nslana, pm'sdischea Beschwerde, etc. ' Als ein Blntreiniger hat es nicht seines Meiche. SS stärkt das Erstem, kräftigt und 'schafft neues Leben. Ler terSer&ttie KlÄrer Haye vn kasttf. I.. ti.. ei tüttizer Juriik nndgeacht ärger, schrieb r.sfts Misdler' Xxivttr irrer tK ett a drei deksnnt und hat durch seine medi,Zuischm und drihatw n ...nf A 4 CD... .f... . 5 A lTV A ZNZskller Aerb Dltters o. 525 Cermnerce Str., Philadelphia. . xfni skkhr WurSr schlagt te fett. EZüölW. JI&IRK Dle kürzte ub beSe Mu kch I-ouhville. NaY?hville, Memplii, Chat tanooga, Atl&nta, Savännah, Jackaouvilla, Mobllo &ul New Orleans. tl tft dtlh,lllzatt tr Paffagiere ach de Bädeu, ine direkte Route zu ehmeu. Palast-. laf- end Pa?lorWage zwischen Chicago und L'uiiv'lle unk Et Lou ind Luikdille efcü WageuseHsel. Komfort, Schaellizkeit aud Sicherheit biete' tt ,3i?f- die alle zuverlässige s. im. & V. M. HR.
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3.4iHfc IlMltl M(tVKH Kl l n--. und meine Aamilie baden verschied, ftfewn getrauet uub ich bin überzeugt, taj der Kshl ver dient ist."
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Aus der Glüöswoge.
Roman von Bernhard Frey. (Fortsebung. Er flb aus seme Äeglelierin nieder, die im blassen Mondlicht . fast ätherisch zart aussah. Nndine, lgtt er unWillkürlich zu sich,' so nannte mansie bei jenem Fest, und wahrhaftig, die ' Bezeichnung ?akte auf sie. ' n den 'lb'ttr Jahreszeiten tvar nocv alleS Leben und Bewegung. . Der letzte Bahnzug hatte viele vornehme Reisende gebracht, Wagen fuhren ad: und zu, Glocken ertönten aus allen Etagen des riesigen Gebäudes, geschäftige Diener liefen die Treppen empor es war ein helleS, buntes, bewegtes Bild, ein seltsamer. Contrast zu dem weiten, stillen Marieilplatz, mondbeglänzt, ' stumm und fei erlich. ? Katharine war allein, ihre Mutter war. hei. Frau v.' Heinsdrff und würde voraÄSsichUich 'fo bald noch - nicht heim kommerr. ' , , Skoch ' einmal überdachte sie den heutigen Abend, ' ihr 'war so wobl und heimathlich 'gewesen, 'wie nie ! Heimath!. Sie wußte nicht, 'was das Wort bedeutete sie hatte nie ein Heim besessen ! .Unstat war.sie von' Ort zu Ort gezogen,' und selbstkün'chen, wo sie ihrer inusicalischen Studien halber am längsten geweilt, schien ihr eine Stadt wie jede andere, fremd und gleichziltiz.' Heute empfand sie nicht so! Lieb und ver traut hatte sie bei ihrem nächtlichen Gange alles angescben, c lag eine so eigen poetische Stimtnung über dem Ganzen, oder lag dieselbe in ihr? Sie fühlte, sie wußte es Plötzlich,' der .Abschied von München würde ein großer Schnterz für sie sein! , . , , ; ' AuS einem Geheimfach ihres Toi lettenastens' entnahm sie ein kleines Buch und ein Bild; ein vornehmer Mäu-. nerkopf, düster und schwermüthig' im Ausdruck, die ?ochter sah lange, lange darauf nieder, bis sich ibr Blick verdunkelte... Warum habe ich dich nie gekannt? Warum mußte ich dich früh, ach, so früh verlieren 'i Du hättest mich geliebt, ich weiß es, denn meine Art ist die. deine, sie sagen es alle, geistig und körperlich sei ich dem Ebenbild ! Wärest du jetzt bei mir, was würdest du sagen ? Wir hätten uns fest aneinander geschlossen, ,ch hätte Siebe und Verständniß gefunden, wonach ich geschmachtet, gedürstet habe mein Lebenlang. Will letzt ein gütiges Schicksal mir daZ' lang Ersehnte spenden ? Soll dies Herz, das der Staub oer Welt trüb und verschloss sen gemacht hat vor der Zeit, Glück, volles, wirkliches Glück kennen lernen? Soll die Siegerin, die Königin, der alles sich beugt, einziehen in seine Tiefen, die Hast! innehaltend und verwint die Augen senkend,'"alS schäme" sie sich vor dem stummen Bilde, neigte sie' einen Au genblick das Haupt, wie überwältigt von einer fremken Macht, dann schlug sie rasch, wie um ihre Gedanken in eine andere Bahn zu lenken, das kleine Buch auf, es war eine englische Ausgabe von ByronS ausgewählten Gedichten und auf daS Titelblatt hatte eine Männer Hand die ergreifenden Worte geschrieben, mit denen der große Dichter am Eingang seines :liilbe Haroid" sein fernes Kind begrüßt : hast du der Mutter Antlitz, süßes Kind, Du einz'ge Tochter all mein Glück und Hoffen? AlS ich zuletzt in deine Augen sah. Wie lachten sie so kindlich froh und of ' fen! Daim schieden wir, doch scheid ich jetzt von dir, Bo ist es hoffnungslos, so ist's für immer ! . Für immer !" Die Lippen der W vaisten Tochter sprachen es tonlos nach ind von den langen schwarzen Wimpern ttel Thräne auf Thräne nieder. j o n amoro. Ein warmer Lenzregen war gefallen, nun war der Himniel blau und klar, die Luft mild und doch nicht schwül und drückend. Herrliches Reisewetter, sagte Gerhard Palmer und schnallte den letzten Riemen feiner Wandertasche von weichem Leder zu, das gibt ein schönes Wandern durch das Ge'oirge. ich lechze förmlich nach freier Luft, nach Betvegunz ! Tu sagst, du willsl nur ein paar Tage fortbleiben, bemerk seine Mutter, die Reste eines reichlichen Frühstücks forträumend, aber euch Künstlern ist darin nicht in trauen. Ich werke es nicht vergessen, wie du im vergangenen Frühjahr mit An gelus eine Partie machtest nur auf ein paar Tag lns Gebirge,' wie'es'ausdrücklich hieß, jeder ein Hemd und ein paar Socken in der Reisetasche und schließlich gingt ihr von Tirol aüS nach Ober italien und saßet vierzehn Tage in Benedig, und ich hatte das Geld nachzu schicken i Palmcr lachte hell auf. ' Ja, ja, das war 'ein lustiger Gcnzc streich! Äber AngeluZ war ein solch fide ler, unternehmender Kumpan auf dem Wegweiser lockte die Inschrift so unwi-. derstehlich : nach Mittenwald ! Das schöne Tirol, da lag es uns auf demWi ge, wie mit Händen zu greifen, und wi hätten nicht hinein sollen? Ist man ab erst einmal so weit, dann ist es nur ein Sprung ins Italienische, eö wäre Sünde gewesen, ihn nicht zu thun ! Angelu und ich stellten uns unterwegs dem halb belustigtes, halb ärgerliches Gesicht Mci bei Kenntnißnahme dieses Impromptus! Diesmal aber ist es etwas anderes, bei Versucher fehlt, ich bin allein, und fändt ich auck Gesellschaft, ich wäre doch in w nigen Tagen wieder hier. Freilich, du Stunde kann ich dir nicht bestimmen, ich will recht con arnote reisen ! Gerhard, was heißt con ainore aus deutsch ? Wortlich übersetzt heißt eö : mit Liebe! Er hielt einen Augenblick inne,imStillen betroffen, wie gut das stimmte! Für ae wohnlich versteht man darunter ein behagliches Sichgehenlassen, ohne Haß und Unruhe. -, . . . .9kun,HaZ ist dir zu gönnen nachher angestrengten Arbeit der letzten Zeit, du bist jsehr' flelßig gewesen, mein Sohn ! Daß' du nur das Bild des todten jungen MävSen, vy desynzren hast, n;chZ
zeigen willst, chut mir seht leid, aber sei es! Ich will geduldig warten, bis es fertig ist ! . Diese Entsagung ist zu loben, liebe Mutter! Und nun vergiß nicht, die neuen Eichenholzmobel für das Speisezimmer genau so ausstellen zu lassen, wie ich cs dir angab, die Teppiche weiden ebenfalls morgen ankommen. Die alte Frau schüttelte den Kopf. Wm ich wüßte, was in dich gefahren ist! Nichts bei uns ist dir mehr gut genug, die alten Möbel waren doch noch so bübsck. du lobtest sie vor ein paar Mona
ten selbst noch ! Lieber Gott, du kannst es ja haben, wer so viel Geld verdient, wie du, und ein solides Vermögen besitzt, braucht sich nicht' zweimal zu besinnen, und besser ist es immer, sich seine Häuö: lichkcit schön auszustatten und sein Geld in Möbeln anmlegen, als in diesen schau derhaften Sp-clbdylen zu vergeuden, vor. anderen Lastern ganz zu schweigend Mich dünkt aber, für uns beide war das bis herige fein genug, du" bist mehr im Atelier als daheim, und ich alte Frau wage es gar nicht, mich im Salon aus die Polster von gepreßtem Sammt zu setzen Vielleicht kommt mit der Zeit eu?e juw ge Frau darauf zu sitzen, meinte Gerhard philosopl?isck. Frau Palmer hätte beinahe eine Karaffe mit Wein, die sie in der Hand hielt, fallen laffcn, ihre Augen wurden ganz groß und eine rasche Rothe färbte ihre Wangen. Gerhardchcn, Gerhardchen, ach Gott, was hast du gejagt ? Sprich es noch einmal aus. mein einziger Sohn, daß du deiner alten Mutter- die große, große Frcudc machen .villst ! Rein, ich muß mich setzen, mir ist der Schreck in die Glieder' gefahren, ich zittere an Händen und Füßen ! Und ich dachte bestimmt, ich erlebte nicht mehr an dir! Du bist so ruhig und siebst über, die hübschen Madcl'e'n weg. als wären es auttpfähle l Gott, w.-nn ich wußte, wer c-i ist ! Mer natürlich, du sagst es nicht, dazu kenne ich dich schon genug ! Hübsch rniin sie sein und gcscheidt.und um dieWirthscha trnuß sie sich kümmern wenn'e nur keine Süddeutsche ist! Rein, nein, ich sehe cs noch gar nicht kommen, ich will mich lieber'gar nicht darauf freuen cs wäre zu schön ! Ganz erschöpft hielt sie inne, die Wein karaffe zärtlich mit '.beiden Händen um schließend, die Augen feucht vor BewegUNg.' Wir wollen uns beide gedulden, sagte Gerhard und küßte sie herzlich auf beide Wangen, noch ist nichts bestimmt, und es ist eigentlich nicht richtig von mir, es an zudeutcn dein lieberSohn hält sichkeineswegs für unwiderstehlich ! Aber nun Adieu, ich muß fort! Und ich' bleibe hier mutterseelenallein sitzen mit dem Geheimnis; auf dem Herzen! Kind,. daß du mir so etwas anthun konntest ; zuerst sagst du cs und dann nimmst du cS zurück! Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, und daß ein Mädchen dich nicht nehmen könnte, daran ist nun schon gar nicht zu denken ! Also du gehst wirklich ? Reise glucklich, Gerhardchen, und suche einen schönen, stillen PlaZ aus für uns Wasser und Berge, du weißt, wie ich cs gern habe! Vergiß auch nichts von deinen Sachen, sechij buntgeränderte Taschentücher hast du mit genommen Gerhard war schon zur Thür hinaus. Frau Palmer blieb kopfschüttelnd .unH leise für sich lveiterredeno zurück. Auf dem weiten Starnbergersee wehte ein frischer Wind, das stattliche Dampf, schiff, die ..Bavaria", zog weiße Schaum, furchen in die llare Fluch, am Ufer blüh, ten die Obstbäume, die Landungsbrücken in Leoni, Tuving und Posscnhosen stan den dicht voller Menschen, und das Ge, birge, das am Beginne dir Fahrt in ne belhaft verschwommenen Umrissen herü, bergcdämmert war, rückte näher und na her, schon sah man die keck gebogeue Zug: spitze schars in den blauen Himmel auf, ragen, und in SceShaupt angelangt, be grüßte Gerhard seine geliebten Berge, die von violettem Dust umschleiert, im vollen Sonnenschein gebadet da lagen. Es that ihm leid, den Bhn;ug bis Penzberg benutzen und den ersehnten Anblick sc lange entbehren zu müssen ; froh sprang er nach beendeter Fahrt hinaus und fand alsbald einen leichten Einspänner vor. der ihn in einer guten Stunde bis. lochet - bringen sollte. Da) war eine herrliche Fal'rt ! Immer dem Gebirge entgegen, den dunkcln Tanuenwäleern, den mit kräftiein Unterbot; bestandenen Fels, partieen, an dunkelgebräiinten BauernKäufern vorüber, hinein in die grüne:! öerge ! Würzig milde Adendluft wehte um (Gerhards erhitzte Schläfen, er hatte d' N Hur abgenolnmcil, seine Tirnsr wei tctc sich in. tiefen, ircMicn Alh".l!ü'!i. Kii'der liefen mit zutraulichem Wrüij Gctt" an ihm vorüber, er ivaiujfoicn kleine Münzen zu und lächle sie an ihm War glückselig zu Sinn. Sein Kut scher sprach ausführlich zu ihm im unverfälschten bairischen Dialekt, er amwortete freundlich, aber zerstreut, seine Gedanken waren weitab von dem guten Fahr, das. man heuer zu. haben hoffe, und von den Wirtl)4häufertt, die an der Straße lagen. Glntroth versank der Sonnenball und der -Himmel schwamm in einem Meer von Farbentönen ; ringsum alles in ge jättigter Schattirung. keine grellen, un .vermittelten Gegensatz), alles friedvoll und harmonisch ; mit leisem Schwirren strichen die Vögel durch die Lust, ein fernes Ave-Maria Läuten ka?n traumhaft, in abgerissenen Tönen herübergeschwebt und verzitterte in leisem Klagen, am Waldrande plauderte ein geschwätziges Ouellchen, die klopfende Pulsader deS Gebiraes, sein eintöniaes Ritornell, träu . merisch nickten junge Frühlingsblumen dazu den Tact im fackelnden Abendi wind! ' ! Katharine ! Es war Palmer zumu ' the, als müßte er die Hand ausstrecken, und als müßte eine kleine weiche Rechte sich schüchtern und doch vertrauend hineinlegen, alS müßte cr, sich feit wärtS wendend, in zwei wunderschöne, wohlbekannte Auflen sehen, er glaubte zu fühlen, wie der kleine blonde Kopf sich wie ein gefangenes Vögelchen an seine Bkust schmiegte und er seine Lip pen herabsenku auf daS duscige, seidene Haar. , Ver ffrüblinaZabend schickte wib Vif
fiel, die sich wie flatternde Schleier herabsenkten, als wolle die junge 'Ratur in all ihrer Lenzpracht verschämt ihr Ant litz verhüllen; tiefe Schatten lagerten überall auf weichem .Waldwege ver klang das Stollen der Räder, der Fuhrmann hatte aufgehört zu sprechen und zu pfeifen,' jetzt noch ein paar hundert Schritte und die Ortschaft Kochel war er reicht. Der Wagen hielt vor einem ländlichen Wirthshause, das einen stattlichen, hochaufragenden Maibaum .vor seiner Thür hatte. Gerhard Palmer war ein Frühaufsteher, Hand und Auge erfrischt, gestärkt durch gesunde Nachtruhe, konnte cr sich oft mit Feuereifer an die Arbeit rnachcn, und grade in diesen erst! Morgcnstunden leistete cr sein Bestes. Wie cr jetzt rüstigen Ganges um die sechste Stunde Kochclsee hinünterschritt, lag dcr Mor gennebel gleich weißen Tüchern auf Ge birg und Walv. Hier und da war das Tuch in Fetzen gerissen, die nun haltlos hin und her flatterten, in wilder Flucht vor den siegreichen Sonnenstrahlen. Dort lugte eine Bergwand hervor, ein majestätisches Gebirgshaupt hatte die Nebel kippe abgenommen und blickte nun ernsthast ins Thal nieder, schwarzblau ragten die Tanncn'wände in den Wolkendunst. Der liebliche See schlief noch wie träumumfangen, weiße luftigeGebilde schwebten über der ruhigen Wasserfläche, bis auch hierher die Sonne kam und dieLuftgcstal ten vor sich herjagte und die leisen Uferwellchen küßte, daß sie goldig zu glitzern begannen. Schöne Fahrt über den schweigenden See, der mehr und mehr sein Bergprosil enthüllt, bis der junge Tag den iampf bestanden hat und Alleinherrscher ist all überall! - Z Wie bist du so schön, o, du' weite,' weite Welt ! singt Gerhard Palmer vor sich hin, wie er den 3!achen verläßt und zu wandern beginnt, nicht zu rasch, nein, mit ruhigem, gleichmäßigem Schritt,- cr ist ein guter Gebirgswandcrer, cr toeiß, daß man seine Kräfte zurathe halten muß und nicht anfangs gleich zu rüstig ausschreiten darf, sott man nicht bald ermüden. Ein an malerischen Schönheiten rei ches Bild bietet der Gang über den Kes selberg. und nun gar in dieser strah lenden Frühlingspracht ! Was gilt cö Gerhard jetzt, daß Busch und Baum ringsumher das verrufene Giftgrün" tragen, das den Malern so antipathisch ist, weil sie cs nicht brauchen können' sür ihre Landschaften ! Der Wind rührt leicht in den Zweigen und schüttet blit zcnde Tautropfenschaucr auf ihn herab, es belebt sich der Wald, im Baumgrün hüpft und schlüpft cs, singt es und klingt cs. Jetzt ist cr bei dem Wasser--fall angekommen, er kennt ihn von früher, und wie er sein Rauschen hört, lä chelt cr, trocknet sich die Stirn denn es beginnt warm zu werden und eilt ihm entgegen ! Ungestüm stürzt sich das Wasser aus der Höhe herab, cs sickert perlend an den Felswänden nieder, besprengt die üppig grünen Farnkräuter, die ihre fcingesiedcrten Wedel aus jeder Spalte hervordrängen, und sendet dann wieder, von keinem Hindcrniß aufgehalten, einen kräftigen, eiskalten Strayl nieder, bis dunkle Tannenarms ihn auffangen und seine Kraft mil dcrn. Auf die kahle Brust des Felsens malt der Sonnenstrahl, sich im Wassergeriesel brechend, bunte ökegenbogenfarben, und dicht daneben auf schwankem Fichtenast, der von der Erschütterung des WassersturzeS leise zittert, singt eine Schwarz drofset ihr Morgenlied und flüchtet nicht, als sie Palmer gewahrt ; wie schwarze Perlen blitzen des Vögleins Augen, und wieder schickt es seine schönten Triller zu dem Wandersmann hinüber, der regungslos steht, es nicht zu verscheu chen! Weiter, weiter, bergauf, immer bergauf, die Sonne steigt, der Wald wird lichter, der Weg allmählich eben; wilde, frühblühende vlosen nicken am Wege, Gerhard bricht ein Sträußchen und steckt es sich an den Hut, cr kennt sie wohl ! Das sind die Rosen des Walä'ensees! Noch hundert Schritte, dann ist er erreicht ! Tief melancholisch, wie ein Gedich t derEinsamkeit, ruht der ties grüne See gcheimnißvoll in des Gebirges Umarmung Selbst jetzt, im hellsten Sonnenschein, lag er weltfremd und traurig, voll schwermüthlger Poesie. da das Wasscr so dunkel gefärbt, daß man den Gebirgsbcwolrnern glaubt, wenn sie erzählen, der Walchensee sei unergründlich lies
und gebe nie ein Menschen leben, das n seinen Wassern zu Grunde gegangen, wieder. Gefährlich ist cr wegen der Stürme, die sich in unglaublich kurzer Zeit über dem Wafferjpiegel zusammcnzi;'hen und in wildem Wirbel cinand.cr bekämpfen, da sie aus dem rings verschlossenen Gebirgskessel so bald nicht den Ausweg finden, dadurch cntstehcn die bedrohlichen Gegenströmungen, gegen die selbst crfahreiie Schiffer oft hoffnungslos ankämpfen ; ohne iettung zieht der kochende Strudel sie in die boden lose Tiefe. An diese verhangnißvollen Eigcnschaf ten des Sceö gemahnt heute aber nichts. Entzückt schlagt Gerhard den Blick em por und grüßt seine alten Bekannten: das Karwcndelgebirge, den trotzigen Wetter stein, rechts - den gewaltigen Herzogen stand, dann gleiten seine Augen prüfend am Ufer entlang dort drüben, wo dje verstreuten weißen Pünktchen leuchten, findet er sicher, was cr sucht: ein behag liches, stilles Sommcr-Asvl für seine Mutter und sich. Der weite Gang hatte Gerhard einen gesunden Appetit verschafft, im Jäaer Häuschen zu Uhrfeld bereitete man ihm ein wohlschmeckendes Frühstück, er ver zehrte cs im Freien, stieg dann zum Ba dehäuschen hinab und tauchte in die eis kalte, krystallklare Gebirgsfl,lth. die ihn bis in die Seele hinein erfrischte. Bis Mittag kletterte er in den Bergen umher, warf mit geiibter Hand hier und da ein Motiv in sein Skizzenbuch und versiel dabei auf eine wunderliche Idee, die er alsbald ausführte: mitten aus einem still ruhenden Wasser, daS alsbald durch die Bergsormationcn deS Uferraiides als der Walchensee kenntlich wurde, tauchte ein reizendes Köpfchen cmpor : die Nlre des WalchenseeS! Spähend und lauschend hob sie sich empor aus der wieaeltlaren Welle.
als wolle sie sich versiä'er,'. lein Mensch sie beobachte, wi si: sich scheu
hervorwag ' ans ibrer bitnfclit i;fc ; c:heimnißooll wieder See dlictten ihre Augen, und auf der regunA-Nsen Fluth schwamm ihr aelösie-5. üppige? Lockenhaar hinter ihr her. iäl'rend eine flinke Libelle ihre Stirn umlreist.'. Es war ein hübfcyee, wohlgelungen. s Bildchen, Gerhard setzte sorgfältig das Datum darunter und lächelte in sich hinein, wie ihm das liebe, süße Gesichtchen so überall entgegenblickte selbst aus dem Spiegel dcS Sees. Gegen Abend erst, als die stechende j Hitze des Maitages denn man schrieb ! bereits den vierten Mai einiaermaszen ! nachgelassen hatte, trat der Maln: seine Entdeckungsreise nacb einem Sommerlogis an. Ein rüstiger Schiffer lenkte ten schmale'.' Kahn, der glatt über den See dahinschoß, welcher allmählich eine schwarzblaue' Färbung annahm. 3!o!h beleuchtet glühten die Bergluppen, auf den höchsten Gipfeln der fernliegenden glänzte der Schnee. 9!un war man bis zu den weißen Punkten gelangt, die Gerbard von Uhrfeld aus gesehen hatte, er gebot dem Manw, Halt zu machen, lohnte ihn reichlich ab, denn cr wollte den Stück weg zu Fuß zurücklegen, und stieg an's Land. . Die Häuser dicht am Uferrande ließ er unberücksichtigt; cs mußte feucht hier fein, und die unmittelbare Nähe des Wassers würde seiner Mutter nicht zusagen. Aber dort ein paar Hundert Schritte, rechts leuchtete es von einer mäßigen Anhöhe herab weiß aus dichtem Laubwerk und Gebüsch er ging näher, richtig, es war ein hübsches Haus, das dort oben lag. solide 'gebaut, anscheinend geräumig, das Sallet auf den See hinausblickend, mit breitemGiebel, der mehrere Zimmer zu, enthalten schien. Gerhard umging, immer noch in ziemlicher Entfernung, daS Haus am Fuße der Anhöhe und musterte es noch einmal von allen Seiten mit kritisä'en Blicken : i.r. ' ' . , - v ' . . ., 1 zu war cs bei aller Behaglichkeit zu einfach, sehr viele der wohlhabenden Bauern bauten solche Häuser und vcrmietbe ten sie gern an Sommergäste ; jetzt war es noch sehr früh im Jahr, Gerhard wollte gut zahlen und geHorte sammt seiner Mutter teinesweg zu den Anspruchsvollsten. Ja, hier würde es ihnen gefallen! Hier der Blick auf den See mit seinerGcbirgseinfassung, im Hintergrunde, gleichsam mit derHand zu greifen, die grünen Berge, das ganze Hauö wie eingesenkt in blühende Odstbäume und grüne Büsche, die ei nem ziemlich grüßen Garten angehörten, welcher es von drei Seiten umgab. Gerhard nickte beifällig und schickte sich eben an, die Anhöhe zu ersteigen, als eins der Giebelfenster,' die im Abendsonnenschcin wie Gold blitzten, sich plötzlich öffnete und ein Kops sich weit hinausbog, als wolle er mit einem einzigen Blick See und Gebirge Uiiifassen. ; Der Maler hatte sehr fcharse Augen, er konnte von seinem Standpunkt aus, ohne selbst gesehen zu icerden, die Züge des Gesichts deutlich unterscheiden ; im ersten Augenblick fuhr er zurück wie vor einer Gc'titererscheinunz, dann öffneten sich seine Augen weit in unsäglichem Erstaunen und schaitten sckauten, als seien sämmtliche Sinn in dicsem einen vereinigt. Ein thausrische, liebreizendes Madchengesicht, lange braune, weich herabsließende Locken, die geringelte Spitze goldig schimmernd, große du.ik.lblaüe Augen er kannte dieses A .ttiJ Zug für Zug, cr hatte es stuoirt ml: voller Hingebung, cr hatte ja Tag um Tag daran gemalt. War cs möglich ? Konnte es eine so täuschende Aeyalichkelt geben ? Er sah und mh alles itirnrntc genau, alles ! Selbjt das blaue Kleid, auf welches die weichen locken herabroilten, legte Zeugniß ab für seine Ueberzeugung, indessen, daö konnte Zufall sein ! Denn es war ja undenkbar, inumlich, daß diese Verstorbene Hatte sie eine Schwester ? Tann würde der Jammer des alten Mannes nicht so herzerschütternd gewesen sein? Konnte cs aber eine so' überraschende Aehnlichkeit geben ? sragte cr sich noch mals. Er trat vorsichtig naher, sein Herz schlug laut, als wandle er auf verbötenem Wege. iort'ktznna fo't ) Was als Wunder für viel Leute erscheint, ist in der Wirklichkeit nur da Resultat der Anwendung von AemttnisskN und von gk sundcm Verstand. Licle Personen, die an I Rheumatismus und Neuralgie leiden, zögern in der Anwendung eines Mittels, da fi fürchten, 4 möchte ihnen nicht reifen, und sie bezwei sein, ov es Ander irirllich so geyrlfen, wie behauptet wird'. Herr (?. N. Bruner, von Urbana, O., handelte AnttlS. Er schreibt: ..blepbkr,I ist t,I 9rf, Yral I t trtu&t. 3 !j 'S frü ju feil, tat) min mich un.nrnt-rn min. und t trriijittf i4 mit eint Izkch fli Herbere id trgann um iltr. rai'tlb , nebmm. litt, r( ein l't.nn tiuc ic.r-tu ktnn. 5 nahm vice ?cwn rare tir.fe tat n dov 44 m.ch eieft sem feil, rf()ru nistn Nbente'ien. und am its(m l'icrjcn fcnr.tr ich ?hn Ztl&t jurn grütu J 4 ist sein Gelaicht in Gold toerth." nn n IM I II I ' I u u lit kein Wunderding, sondern tl ist nur ein suteres Heilmittel sür nftttmatismns und HtiroIgttt und (3 wird ebenso sicher und leicht Sie heilen, wie ti Tausend Andere geheilt hat. Wenn Sie tlilophorsS nickt in Ihrer Äpothe? er, balten können, werden wir Ihnen, nack Empsang d regulären Preis ein Dollar per Flasche dan'elbe per Ervreb sranco zusenden. Wir ibn lider. wenn sie ti von Ihrem Apotbeker kaufen, ober wenn er dasselbe nicht südrt. lassen 6ie sich nicht iiberreden. etwa Andere zu versuchen, sondern bestellen Sie so fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Go. 112 Wall Str.. New York. v. A. Bohlüs & 8n, Arlyttcktcn. 'j. i - SS Vst ashrngtgksir. ZtUftwlU,
van einige taume oann zu vermeiden sein würden,, nahm cr mit Bestimmtheit an. Ein Privatbaus war es nickt, da-
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der Jndiana epftehlt sich zur Anfertigung von Rechnungen. Cirkularen, Briefköpfen. Preislisten. Quittungen, Eintrittskarten. Mitgliederkarten, Grochüren, Constttutlonen Adreßkarten.
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)S1Z.LSOllS KsM'iPM Etafalirt seit 1859. Charles Meren & Ca ' 39 und 41 Pai Eow, New York, besorgen um Arton ron escliästsaszelsta, Fmo&iliiifforteriuin tc für diese Zeitung, sowie skr ollo deutschen Blatter in don Ver. Staaten und. Cuxoya. eUmmtliche Itseh-Amerlnntach Zeitnngen liegen in tuuterem Oeechiifto-lAlui tmt freien Einsiebt de lbliluas Bat IM geehfUa Bentuseber dentoeliav SlikUer wodao ohtnngrrQU ociit. uu itare PubU' tüX 5tft ZSisXn8I XU UdtfittdA
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Eisenbahn -Zeit -Tabcllk. Ankunft und Abgang der Elscnbahnzüse in JndianapoliZ.an und nach Sonn tag, den 2. Nov. im. 6ltdeland, Cclnmrnl, Ciaricncti nr.d Jndia. uapolis 'stöbehn (ee Line.) Ubgang: Ankunft: VVEN. e lüVm.L sd etL TrtSz nderson Le...ttZ 50 m W Voi 10 35 g.Volfr.lUoe Nderson Sc.SS fiWft. 7 J3 n , 3 2t2 Cxi i iüi 8 3 olden r5.2i VcM SÜlOA ? vrightZvood Didificn, E. C.C.usd I. .r.jnz?tti? t.ibTrt.i - tZöiis. u Vrl?' : 10.25 Ca U-l5?;0 2.00?: 2 2' S'A a o ' z. j ' AJSi 5Jn tk!tch. S 25 N j rsgl'ch dg 13 Sin I täßttH 10.3ttn Vttttburg, Cioeivncti & Si. Lernt ileubahu 9V ?B84? , ich s ,uS. fv'i11 4.26 aenom Lo,lnt 9.(9 (a Dck Elu,g. ISO 9 8 Ö nommenLnrt.1l).ttm , to glich.... 7t ,7 v Tceau3. C S) ; ol. poi'niap .UUÄ, SonntSSt ... I.5Sm V Vü ? rtkglich a h.. i.bi Danton cuig ' Vnt .55 Vm 5t tägl .10.9JKO Da ton aue. Lonntaa lc.fc) Ckirags Rovte dta Kokomo. Ehirago Schnell ,ug täa, U.tS Äm f Vicago jp l.ii.w m Jnd' Ls. Lchnell,... Jnd?l', Leu. rrr8 3.5 3.35 Vandalia Line. fit lli TlCi P,ltit,.r.. " 's j ätuu n )ccc...i,.Mü 13a lern taut e. 4.u m , taa rpt 3.9 9tm - r r i i: ,-- - 3 5Jf3n 3MJ5out5 end Cs.. '.10 S I et er 9t 4.U) fern Vaiinc I 43 Bl I TtQl Tictl nb?er. 1.40 im 2cuta erd ind'rl r... tOWBm Sther.d ?r 6 42 Etununstt, Izbrauapolls, t. touii u. Chicago Ciseadahn. feuuracaii Divlstoo. CftEoutlv.8. 4.ÜÜ Tta I nctanap c. tlt 5 Cm tncii-natt er L I 'vtiit Srx. 'i.'cktnetnnati i 10.15 , ttetmn 2g . 8 Ct ? .. 3. ls ftw I Jt St F itBC. CC tj.40 . tag.tch lut c.lO.tt Chieazo Division. Peo Butl i. 7.N, htcago mtl P..2.U um Leftern ; 5 10 Um Ii Ü täglich I kk II. 5'n ibu & ou fi ü. ttgltche eu.. 3.35 ßm ficiavm c ..io.40fc liiotiF.. SSO tncinnatt See. d 25 Ztffnsondille, Aadisoa und Zndi.'vapoltt SUendakn üd l tag. .. 4.1 m , adladttalL 9.45 8 Bebtec... 8 15 v, 'JnHEh:eErtag!i4S Zd ckUad viaU Z , I St i. 7 ti Kdend Tl p tZg. VS tSt tög 10.45 Wabash, St. Loui, & Pacific. et lzte au 7.15 v hi Sl rtög S.WKv Zollt fitfl r.. 11.SJ et u Ch Mail. 8'Ö fXI 2.13 tti9U$Cx. c Cl 7.00 Rn Lokiöville,Nkw Albauh & Chicago. Vir.Line. dago i tl..l!i.MR, lh cago r tgl..tl.45Lm Konen ilce 5.0 ,üm , Noi.vn c lL ich Ctty khicag. uit). öü, Eh,e. 6l ilail 17.0! i lxaii Indianapolis und St. Lonr tZisesdahn. La, trieft, ec. Sl p u r. tg tfloliO 7.10 Orn cc e üouu CtS 6;. v. U 6t ii Cx täglich u ee.l0N LecalPassenger 9SU DaySrketägl .Z ndtamavoll t-c 2.15. Indianadvllt nd vireenues Elfcnbahn. eil fair ti 8.15 i lneenne &cc..l0 40 v Clncennei cc . .0 Viati :r,S. ) itu St. 2csii Divisun:. er,ftldee... e.30 fn i Machte? 3.50 B ftail u agz. S.5 l'lail u Tsa 7. 6.M vk acht 9 11.5 l Äerefield ft(C. .Ii, Oepliche Division. Oesi:.SlUai!....4.2vn: , acifie Srxreft... 7 lX lcgl ftcr:cfc....ll Z t U) Z5m tlantte iV 6 toll in LSstrn Q9 .... 4 4551m Jndiana, Bloemington nndWeßern Visenbahn Pac er nail.. 7Li?m aniik Ter I L cc 5 .'.5 m Trawfordv.kee. flu t5e.il.1k' Eakern Jt S r. tSgl:ch 3 60 t Cftnc Sxee 11.15 v tlisr.tie 8itt vaS Ticinnatl,HamiitonZcJnbtanapot:etZendahn. Zv:x 3t Ct2cu;j 4.''. v omtetlsiUelUc .-ö u, tNdxlu Si. L 5.44 jlr. in.. D.r.R.IiOLlN UcnretCotaeCct 8. SO v Vc&tL 11.;0 ?nvv xl eieouiito w r - SincinrUtC S.W?? flt Bttt t. c. Lehnsskl-Eer tnit ., 6$iat.Scc.. it V. critrar. u -. frtt' OHIO INDIANÄ MICHI6AN
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