Indiana Tribüne, Volume 8, Number 158, Indianapolis, Marion County, 24 February 1885 — Page 2
Kndmns Hriöüne. Sr sch ein FögNS. WSLknMS tt. Sonutsgs.
&fGei KMiO MarylandSr. fSVt5aU$e Tridunt- tolt durch den XiageilS fftntifcr öechc, bie Sonntag ..rrtdäu" 5 t9 xr Soche. etei lufatcnen 15 Sinii. Ti juö$iit la OJtaulJcjtilanj 4 pt jHbt. Jndiinpolis, Ins.. 24. Februar 1885. Eine Mustervorsiellilng. Keine außergewöhnliche Erscheinung des ,nodernen Theaterlebens bat den realistischen Zug in der Kunst unserer Zeit besser zum Ausdrucke gebracht, als der Trlumphzuz der Meininger". der Ge sellschasdes 5ostheaters in Meinmgen. Dieselbe führt wirklich harmonischeKunstKette vzr und hat dies . nicht nicht nur durch veredelten Lrusstattungsluxus, ge schichtlich treue Scenerien, Requisiten und Kostüme, sondern auch durch Meister hasle Darstellung selbst der unbedeu tendsten Nebenrollen, vor Allem aber durch Nichligkeit lind Lebendigkeit in der Aufführung und Wiedergabe der Massen satten und dcs Volkslebens erreicht. Die größlen Ei folge haben die Meininger aus ihren virschicdenen Gesammtgastspielm in Deutschland mir Shakespeare's ,,Ju lius Cäsar" errunge. sind jedoch; was Anschaulichkeit der Volksscenen anlangt, dieser Tage von den Zöglingen des Ly ceums in Utica, 9i. Y.. übertroffen worden. Dicfe jugendlichen Künstler haben ebenfalls Julius Cäsar" dargestellt. Wir erinnern uns eines Lehrers, der. wenn wir in l.er Schule wieder einmal nichts wußten, und vor ihm standen, wie der Ochse am Verge, zu sagen pflegte : Kinder, nur flcreder ! aus einem Lungen, dcr Unsinn redet, kann ich immer noch etwas machen, aus einem Stockfisch nich:s." Auch kennen wir ei neu amerikanischen Lehrer, dcr in der - - . . ähnlichen Grundsätzen war auaenschein lich auch der Professor der Literatur in Utica ausgegangen, welcher bei jener Ausführung gleichzeitig als Dramaturg und Obcrregisieur waltete. Auf Einuluna der Hauptrollen batte er viel Fleiß verwendet, die Darsteller deS im Julius Caesar" eine bedeutsame Rolle spielenden Volkes aber hatte er ermahnt: ?!ur nicht wie Oelgötzen oder Sägebccke auf der Bübne stehen, Ihr müßt Euch bewegen und gebenden, wie das Volk, das Ihr ja kennt, sich bewegt und geberdet, zeigt Theilnahme an den Vorgängen auf der Bühne in Stellung, Elieccr-, Geberden- und Mienensprache äußert Äeifall oder Abscheu, aber so, daß es auch stimmt und klappt mir einem Worte: bringt Lcben in die Volkscenen, Bewegung und 9katurtreue!" Die jugendlichen Künstler ahnten zunächst, verstanden aber schon nach den ersten Proben voll und ganz, was der Lehrer von ihnen erwartete und so gestal teten sich die 'Volksscenen in der That zu beinabe volllommenen Kunstlcistungen. Wir können nur einen Theil der großen Rede wiedergebe:!, die Antonius an der Leiche Julius Cäsars hält. AntoniuS wurde von einem schmächtigen blonden Kerlchen mit piepsender Stimme gespielt, der aber ein sehr fleißiger Schüler ist und eine wur.dcrschdne Handschrift schreibt. Die in stlamiiicrn gesetzten Werte deuten die Mttwirwn, des Volkes an, welches sich an den Seiten dcr Aühne und an den Z!a:r.pen drängt. In der Mi:t: steht Antonius v?r der mit dcr Toga bdeck:en Leiche Cäsars. Antonius: Freunde! Römer! Lands leute! (Vst still er spricht, er sieht furchtbar übernächtig aus.) Ich komme, Cäsar zu begraben (Ach, Tu lieber Gott, schade, daß es so kommen mußte, er war ein so netler Mann, und mit den Leuten so gemeene mehrere Römer fdnn nd an. beim Grabmacken iubel fen.) ti'"- ' u - " mit ihn zu preisen. (Warum denn nie;:? cer hätte es gerade m alrrertten verdient er war em schöner Maun tre seiner Glatze.) Das Böse, dcS der lU'nsch gelban, lebt nach ihm foir, (das stimmt Gevatter ! wehe, tuehe, lrchr. er spricht,) das Gute nur eS wird mit ihin begraben. (Der sagt es ihm aber dicke d'rauf, nicht geschont.) So wird cs sein mit Cäsar! (Hipp, Hipp, tzurcäh !) Der brave Brutus hat es Euch gesagt, und BrutuS ist ein ehrenwether Mann! (Wie man's nimmt nichts Gewisses weiß man nicht, ich kann kein Wort verstehen sprich lauter. Anten !) Und so ging es foit, bis der Redner die Toga von der Leiche zog. .,So Ihr noch Thränen ha)t, vergießt sie jetzt !" (Thu' doch Dein Schnupptuch weg, die Römer hatten ja keine Schnupptücher !) Weiler konnte von Antonius nichts verstanden werden, die Erregung im Volke ...wuchs wie das aufgewühlte Meer wogtes hin und her, ein römischer Bürger siel in's Orchester auf die Pauken, der Eindruck der ganzen Scene war ein ungeheurer. (ritt blaubllitiqcr Csel. Nicht Alle, die blaues Blut in ihren Adern hab.".?, sind Esel, aber auch nicht alle Escl babcn blaues Blut in ihren Adern. Aus diesem Grunde erregt jetzt der die Zierde einer historischen Ausstellung in M.dison Square Garden i". New Isrk bildende Esel Furchtlos" oder Fear Not" des Squire George Caulsielo besonderes Interesse. Fuichtlos" ist zunächst ein Esel wie andere Esel auch, aber in directer und durch . f.,Vj? j,Äf srfi vnmrM ISlNv mW iUtVVjjVMikpv VW I; ' , ' . . schichte der grünen Insel. Sie wurde dem berühmten Patrioten und Agitator Daniel O'Connell zu einer Zeit zum Geschenke gemacht, als die JrUv? nock,
Jelcyenz.unce seinen achtjährigen chu lern die Aufgabe stellt: Zeichnet mir einmal die am 4. Ä!ärz stattfindende Jnauguranon, ganz egal, wie. nur gezeichnet, mit der Zeit kommt Ihr schon dahinter, wie's aemacht wird." ' Von
nigter illbiuriinung em unia cec rrühmten Eselin Valiente." Um letztere fiA e'm ltvfcntHcfcer Tbeil der Ge-
zwischen dem Streben nach elbststandigkeit und Freiheit und Sammlungen für den Dynamitfond unterschieden. Ihre Vaterlandsliebe hatte Valiente schon in sehr jugendlichem Alter dadurch bewiesen, daß sie, die in Gibraltar von einer britischen Fregatte an Vord genommcn worden, sich in die See stürzte und aus dem britischen Gefängniffe über 500 Meilen in die Freiheit ihres Klosters in Gibraltar zurückschwamm. O'Connell mißbrauchte die bewährte Freundin' der Freiheit nicht für gewöhnliche Arbeit, sondern ließ sie auf der grünen Insel und zwar auf Boden weiden, der keinem englischen Großgrundbesitzer gehörte. Gemaust wurde auch in jenen Jahren schon und zwar selbst in Irland. Valienle fiel einem derartigen Anncxionsgelüste zum Opfer und alle Anstrengungen, dieselbe wieder zu erlangen, blieden ohne Elfolg. Nun zafielen aber damals die Jrländer, wie jetzt in New Aork in Tammany-Hall und die CountyDemokratie, in Clans oder Ecnoss.'nschaften, die sich thei s untereinander verbanden, . theils gegenseitig befehdeten. Die verbündeten Clans der Cockrans und der Costigans entdeckten, daß -ihre Gegner, die (5lans Ecclestne und Cauk sield, die Eselin Valiente in unrühm licher Gefangenschaft hielten. Sie be freiten dieselbe und machten sie O'Connell, der, wenn er noch lebte, als sinstercr Reactionär verschrieen sein würde, zum zweiten Male zum Geschenke. Ihren Enkel Furchtlos" hat Herr Caulficld von einer Steife nach Irland mit nach New Iork gebracht. Seine Landsleute schwärmen so für den blaublütigen Csel, daß sie ihn kürzlich zu stehlen versucht haben. Tod und Krankheit.
Uebcr dieses gerade nicht sehr angenehme Thema stellt Dr. C. T. Camvbell im Populär Science Monthly" emige zahlenmäßige Betrachtungen an. Er vergleicht nämlich die Sterblichkc'.ts-und zZrankheitszisscrn in verschiedenen Lan ?estheilen miteinander und wählt aU Grundlage die Statistik der Okd Fel-. lows. Letztere bezeichnet er als die älteste und größte Wohlthätigk it?gescll ' schaft in NordAmerika, 'da der Orden 64 Jahre thätig ist und gegenwärtig etwa eine halbe Million Mitglieder hat. Wie beijeder anderen Gesellschaft, die Lebensversicherung betreibt, müssen auch bei den Odd Fellows die Mitglieder zur Zeit ihres Eintritts völlig gesund sein, oder wenigstens dürfen sie keinen schweren organischen Fehler haben. Da sie außerdcm gut beleumundet sein müssen und im Alter zwischen 21 Jahren und dem höchsten Greisenthum schwanken, so kann man wohl sagen, daß sie Rcpräsentanten der gesunden und anständigen männlichen Erwachsenen dieses Landes sind. Die Sterblichkeit unter ihnen hat während der letzten neun Jahre im Turchschnilt nicht gan; ein Proccnt betragen, ein Beweis, daß wenigstens für Erwachsene, die von Hause aus gesund sind und in geordneten Verhältnissen lebcn, die Lcbenöbcdingungcn in NordAmerika sehr günstig sind, ie sind aber nicht in allen Tbeilcn des Eonlinentes gleich gut. Dr. Campbell theilt, um diec zu beweisen, das Gebiet in fünf Giuppcn von Staaten und Provinzen, die nördliche, die südliche, die östliche, die westliche und die Centralgruppe. Er findet dann, daß die höchste Sterblichkeits.;isfer im Süden, die niedrigste im Norden vorkommt und daß im Allgemei nen die Rate in den balbiropischcn Ländern Amerika's doppelt so groß ist als im gemäßigten Kluna. Ganz dasselbe Verhältniß zeigt sich in der Statistik der Krankheitsfälle, d. h. erwachsene Männer sind im Norden Erlrankungen weit weniger ausgesetzt, als im Süden. Die Turchschniitsrate dcr Erkrankungen für die bessere Classe dcr crioachjencn männlichen Bevölkerung in den Ver. Staaten und Canada ist ci'? und eine halbe Woche im Jahr." Es ergiebt sich ferner au dcr Statistik der Odd Fellows, was auch auö den Büchern ähnlicher Gesellschaften in anderen Ländern hervorgeht, daß nämlich die durchzchnillliche Ettranlungvzeit mit jedem Juhre zunimmt. Es herrscht in dieser Beziehung eine solche Regelmäßigkeit, daß die Odd Fellows im Stande gewesen sind, eine Liste der Kranlheitszeit zu entwerfen, die im Jahrcsdurchsch?iitt in den verschiedenen Lebensaltern zu erwarten ist. Wir geben ciiizclne Zahlen aus dieser Liste nebst der bei den Lebensversichcrungs GseUschajtcn gclkerden Berechnung über die zu eiwaitence Lebensdauer.
Ll?rauösi6)'l. Vorai'öiicl-tl. CtltiT. iubeneö.. cc. Cistantiinijdjcit. Jahre 41 5 Wochen 0.450 30 353 0.509 35 31.3 0.578 40 28.2 0.723 45 24.5 0.930 50 20.9 1.230 55 17.4 1.730 00 14.1 2.700
Natürlich gilt dies alles nur für Leute der beschriebenen Gattung. In anderen Kreisen ist sowohl die Lebensdauer geringer als auch die Kranlheitszeit größer. Es wäre zu wünschen, daß alle ähnlichen 'zlesellschaften ebenso sorgfältige statistische Tafeln anlegten, denn dieselben haben einen bedeutenden practischen Werth. Ein staatlicber Gernegroß. Rhode Island, der kleinste aller amerikanischen Staaten, hat an einer Staats'Hauptstadt noch nicht genug, sondern besitzt deren zwei. Wie das kommt, hat neulich der Gouverneur des Staates einem kleinen Schulmädchen brieflich erllält, dessen Lehrerin auf die Tafel ge schrieben batte: Warum hat Rfcode Island zwei StaatS-Hauptstädte ?" Das Fräulein vertraute auf die Galanterie des Gouverneurs und wandte sich dircct an ihn mit der Bitte um Aufklärung. Und wirklich schrieb das würdige OberHaupt, daS noch dazu den Titel Excellenz zu führen berechtigt ist, an das kluge Schulmädchen Folgendes : Wenn ich Dir bei Deinen Schularbeiten helfen kann, so will ich Dir gern den Grund sagen. In der allerfrühesten Geschichte dieses Staates wurde derselbe eigentlich aus zwei Staaten oder Colonien gebildet, der Insel Rhode Island und den ProvidencePflan;ungen. ,Nach
emigcr stit wurden dcide zu einer Colonie vereinigt und zwar unter dem Namen: Rhode Island and Provi (lonce Phintations." Das ist eigentlich noch jetzt der volle und richtige Name des Staates, obwohl letzterer der Bequemlichkeit wegen gewöhnlich nur schlechtweg NhodeJsland" genannt wird. In dcn Eolonial;eiten und selbst bis vor vcrhältnißmäßiz kurzer Zeit pflegte sich die Legislatur in verschiedenen Städten des Staates zu versammeln, -.in Providence, Newport, Bristol, Kingston und Ost Grecnwich vermuthlich weil die
Bewohner der verlcyledenen anv:styeile ineinten, die Legislatur sei ihnen gcradc so viel schuldig als den Leuten in und Providence. Doch seit den letzten Jahren tritt die gesetzgebende , Zlolpeischaft nur noch in den beiden letzt- : genannten Städten zusammen, um die I Erinnerung an die Zeit zu wahren, als cs roch zwei Ikegierungen gab. Die ! Legislatur versammelt sich in Vkewport ! am ! '!itcn Dienitaa des Monats Mai, bleibt aber dort gewöhnlich nur wenige Ta-,e und vertagt si6 auf dcn Januar nach Providence, wo fast alle Staatsgeschaue erledigt werden. Wenn ich nicht verständlich genug geschrieben habe, so laß Nllch's wissen und ich will Dir wieder scdfeiben. Dein Ergebener Augustus O. Bourn." Da sich Höflichkett stets bezahlt, so hat Seine Excellenz, der Gouverneur jetzt die Freude, daß sein Schreiben von vielen Zeitungen veröffentlicht und dadurch die Cnsta,) und die Geschichte des mächtigen Staates Rhode Island bekannt wird. Außer Schulmädchen erkundigen sich nicht viele Leute nach diesem tresflichen Ge'".cinwesen. . Temperenz und 2tatiftif. Die Anhänger des Mäßigkeitszwan ges pflegen die gewichtigsten Gründe für die Berechtigung ihrer Bestrebungen der Statistik zu entnehmen, welche Zustände und Vorgänge dadurch erforscht, daß sie angestellte svkassenbeobachtungen auf einen möglichst einfachen ziffermäßigen Ausdruck und weiter die Erscheinungen des menschlichen Gemeinlcbens auf gewisie inwohnende Gesetze zurückführt. Zahlen beweisen und zwar in den Händen der Apostel erzwungener Mäßigkeit alles, was diese beweisen wollen. Wie irrig, ja in vielen Fällen wie absichtlich erlogen, thun nicht nur bereits seitdem Jahre 1851 die Erfahrungen im Staate Maine, sowie neuerdings in Kansas und Iowa dar, sondern auch eine ganze Reihe der neuesten statistischen Ermittelungen. Die Gesellschaften und die Vereine, so wie die Einzelnen, welche gänzliche Enthaltsamkeit von geistigen Getränken auf dem Wegs der Gesetzgebung erzwingen wollen, behaupten Trunksucht, Vermehrung der Verbrechen und Verarmung gehen Hand in Hand. Theils wissen sie es nicht besser, theils verblenden sie sich gegen die Erkenntnis;, daß die Statistik geradezu das Gcgentbeil vielfach zu beweisen scheint. Der ktzie Bericht des Directorö des Staatszuchthauses in Kansas weist nach, daß seit Einführung der Prohibition in den Countics, in welchen das Gesetz streng duräigeführt wo:dcn ist, mehr Verbrechen und Vergehen begangen worden sind, als in denjenigen mit beträchtlich stärkerer Einwohnerzahl, in welchen berauschende Getränke fort und fort offen verkaust wurden. Dieselbe Erfahrung tritt unS in europäischen Ländern entgegen. In England hat die Grafschaft öcorthumberland die verhältnißmäßig meisten Trunkenbolde, und $&x 16 20 auf je 1000 Einwohner. Die Grafschaft Hereford weist auf die nämliche Anzahl von Bewohnern nur 5 Gewohnheitssäufer nach. Wahrend aber hier 0.97 unter 1000 Menschen zum Tode' oder entehrender Zuchthausstrafe vcrurtheilt wurden, geschah dies in Northumberland nur bei 0.34 Promille. Die Bevölkerung Frankreichs hat im vorigen Jahre 130 Liter Wein pro Kopf Verzehrt, diejenige von Spanien noch nicht ganz 3 i Liter, aber in Frankreich kamen in derselben Zelt auf eine Million Einwohner 4 13 schwere Verbrechen in Spanien 1,012. Im Canton Solothurn kommen auf je 1000 Bewohner 8 Wirthschaften verschiedenster Art, in denen berauschende Getränke verlaust werden, starben imvo rigcn Jahre nachgewiesencrmaßen 10.1 Promille am Alcoholismus. Im Canton Thurgau kamen auf je 1000 Bewohner 12 Wirthschaften, dort starben aber nur 0.9 Menschen vom Tausend an den direkten Folgen der Unmäßigkeit, während Bern auf 1000 Personen nur 4 Schankstätten, dagegen aber auf 1000 Menschen 8.3 Todesfälle am SäuferWahnsinne zu verzeichnen hat Derartige Zusammenstellungen aus sieben Cantonen der Schweiz ergeben das Resultat, daß die Anzahl der Wirthschaften mit der Vernchrung oder Verminderung der Unmäßigkeit absolut nichts zuthun hat) ja daß die relativ geringere Anzahl der Schankstätten die Trunksucht zu steigern scheint. Auch 'n Betreff der Verarmung oder des sich angeblich steiaernden Paupens mus hat die Unmäßigkeit im Trinken nicht dm verderblichen Einfluß, den ihr die Wassera'ostel andichten. Die Grafschaft Syropshire in England erfreute sich im vorigen Jahre der größten Zunahme der Wohlhabenheit ihrer Bevölkerung. Die Zunahme der Spareinlagen weist L - , r r m m vies Mit Zayren nacy unv der ausmerksame Beobachter ist gezwungen, diesen Schluß auch aus den sonstigen Verhält nisten zu ziehen. In demselben County wird dem Laster der Unmäßigkeit im Trinken am meisten gefröhnt. Die angeführten Beispiele nebst vielen anderen beweisen, daß die Zunahme der Verbrechen, welche übrigens nur aus nahmsweise wirklich besteht, und die Ver armung auf ganz andere Ursachen mrück zuführen ist, als auf die Trunksucht. Die materielle Lage der Bewohner eines Landes bestimmt die sittliche Lage der I letzteren in erster Linie. Wollte man mit ! v r.rc. cu ,r:- r v r- , v . utiiciucn u;avu lampjtn, oeren ia) oz Temperenzler mit Vorliebe bedienen, so könnte man aus der Statistik beweisen, daß sich mit der Zunahme der Wirthschaften und des Verbrauchs beraufcheirder Getränke Sittlichkeit und Wohlstand im Volke heben. Man brauchte nur aus dem statistischen Materials herauszugreifen, was Einem in den Kram paßt, und wegzulassen, was man nicht brauchen
kann. Die Gegner der Prohibition machen von dieser Kampfeötveise dcr Fanatiker keinen Gebrauch. Unmäßigkeit ist ein Laster, und zwar ein sehr Verderb liches; dasselbe durch Belehrung, namentlich aber dadurch zu bekämpfen, daß J?der nach Kräften zur Hebung der materiellen Wohlfahrt der Gesellschaft beiträgt, ist Pflicht. Die Mäßigkeitsoereine in Deutschland sind dcr Ausfluß wirklich wohlwollender Bestrebungen und haben Viel Gutes gewirkt, Prohibition ist ein Unsinn und ein Fluch.
Goldverbrauch. Unser Münzdirector, Herr Burchard, berechnet den' Betrag deS im vorigen Jahre in den Ver. Staaten für Kunstwerke und Industrien verbrauchten Goldes auf 821,000,000. Er ist zu den Un- : terlagen für diese Berechnung dadurch gelangt, das; er Fragebogen an 7,9 15 : Firmen undPersoncn versandthat, welche ' Gold verarbelten. Aus etwas mehr als zwei Drittel dieser Anfragen sind Ant Worten eingegangen, welche einen Goldconsum von 814.500,000 bestätigen. Beurtheilt man das nicht beantwortete Drittel nach dem Resultate der Antworten, so ergiebt sich der angegebene Aetrag von 621.000,000. Einen genauen Schluß aus den wirklichen Betrag des für andere als Münzzwecks verwendeten Goldes kann man aus diesen Ermittlungen aus dem Grunde nicht ziehen, weil man nicht weiß, wie viel Gold von dcn Kunstgewerben und der Industrie umge.schmolzen, anderweit verarbeitet, und wie viel neu gewonnen worden ist. JmJahre 18! hat Burchard den jährlichen Eonsum neuen Goldes der ganzen Welt auf annähernd 75 Millionen Dollars berechnet. Die Goldförderung ist bekanntlich im Rückgänge begriffen und ihr steht ein wachsender Begehr gegenüber. Hiermit ist eine Preissteigerung des Goldes verbunden und hieraus ergiebt sich, abgesehen von allen anderenVerhältnissen, eine Gefahr für alle Staaten, welche eine Doppelwährung oder eine beinahe einseitige Silberwährung haben. Deutsche Local Nachrichten Vrovlnt Vrandindur. Unaebeure Sensation erregte inBerlin der Prozeß gegen den Kaufmann Louis Domnauer, der mit HinterlaMng von Frau und Kind, sowie 400,000 Mark Schulden nach London durchbrannie, später jedoch verhaftet unb beigebracht wurde. Dcr Buchhändler Lüdecke steht gegenwärtig vor dem Landgerichte in Berlin wegen Betrugs in 1040 Fällen. Für das Jabr 183586 wurde dcr Etat für Berlin auf 50,975,083 Mark festgesetzt. In Müncheberg hat der Schuhmacherlehrling F. Mittelstadt sei nem Lehrherrn mit einem Beil tödtliche Verletzungen beigebracht. Unglücksfälle : Durch Einathmung von Koylenoxydgas erstickten zu Pctsdam der Garde-du-Corps Kurth, Diener, des Prinzen .sobenlobe. in Eberswalde wei Kinder der'Wittwe Schild; an der Trichinose starben in Corsika bei Kriescht zwei erWachsens Söhne des Losmanncs I. Waldbauer, dcsgl. in Aeatcnwalde dcr Schnitter I. Meine; bei Stolzcnfclde gerieth dcr Fuhrmann Schuhmann unter seinen schwer' beladencn Wagen und wurde gctödtct, dcsgl. zu Scclow dcr Knecht Eichbaum. Bei Ketzin ertrank in der Havel dcr Fischer Koppe jun., im Krummen See" bei Kölzig der Knabe Wilhelm Meyer und derArbeiter Köbsch, ferner zu Hakenfelde bei Spandau der Arbeiter Vogel. Zu Vamme erschoß sich ausUnvorsichtigkeit der GastwirthDücker. Jm Badezubcr ertrank zu Finstcrwalde in der Fabrik von Bottiche? & Co. der Walker Hölzig. Provinz Ostpreußen. Professor Dr. Elster an der Universität Königsberg (taatswisscnschäften) bat cincn Ruf nach Zürich erhalten. Oberregicrungsrath Bienko in Gumbinnen zog sich durch einen Sturz die Treppe hinab lebensgefährliche Verletzungen zu. Wegen Raubes sind in Lyck die Fleischergesellen Schultz und Schäfer zu je 7 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Eine Unmasse Selbstmorde und Unglücksfälle werden wieder aus allen Theilen der Provinz gemeldet. Vrovln, Westpreußen. Von Flatow aus sind im Jahre 1634 nur 23 Personen nach Amerika ausgewandert. Dcr wegen riesiger Wechselfälschungen verhaftete .Maricnburger Kaufmann Vehrent hat sich erhängt. Selbstmorde, Unglücks- und Brandfälle: Durch Selbstmord haben ihr Leben geendet der frühere Schisfscapitän, jetziger Schiffsmakler Schorsti in Neufahrwasser und der Füsilier vom 5. Jnf.-Neg. Anton Krause iu Deutsch-Ey lau.. In Folge Einathmens von Kohlendunst sind in Thorn die Waschfrau Lau und ihre 10jährige Tochter erstickt und in Marienbürg der Kaufmannslehrling Gotischewski, Sohn des Amtsvorstehers Maschke aus Lcsewitz : in Thorn starb in Folge eines unglücklichen Sturzes vom Trittbrett der Eisenbahnheizcr Schwartz von dort und auf dem Wege nach Liessau tvurde der beim Gutsbesitzer Panus bedienstete Ar beiter Hohmann aus Neuteich von seinem Lastwagen überfahren und getödtetv Niedergebrannt sind .in Czimnik die Gebäude des Eiaenkäthners Johnke, in Pastwisko die Hoflage des Besitzers Janzen in Neuenburg die Holznagel'sche Besitzung und auf dem Gute Bratian sämmtliche Wirthschaftsgebäude. cdiegeu. Bei einer Treibjagd in der Nähe von Hartlieb wurde der als Treiber sungirende Arbeiter Dreier aus Olatschin aus Unvorsichtigkeit erschossen. Im Biskupitzer Walde sind 3 erfrorene Kinder todt aufgefunden worden. In Sprottau yat der Kohlenhändler- Laube ferne Frau im Zorn durch einen Tritt vor dem Unterleib getödtet. Selbstmorde und Unglücksfälle: Zerrütteter VermögensVerhältnisse halber erschoß sich in Breslau Kaufmann Eichler und wegen erlitte ner Ehrenkränkung in OberGlogau der Sergeant Böer vom 6. Husaren Regt.; bei Arieg in dcr Oder ertränkte sich wegen ehelicher Zerwürfnisse die Bauerssrau Melz aus Kreisewitz. Durch Er frieren fanden ihren Tod in Conradswaldau der Schuhmacher Eckert aus Pombsen.und in Dürrgoy der Arbeiter arl Dorn auS Veila, vom Wasch inen
getriebe wurden zermalmt in Alt-Schö-nau der 29jäbrige Kleestampfer Karl
Heider und in der Cementfabrik von A. ! Giesel .& Co. in Opveln der Müller Karl eewald; durch Ueberfahren verloren das Leben dcr Kutscher Schmidt des Fabrikbesitzers Lechner in Sprottau, in Striegau der Kutscher August Wohlfahrt und nahe bei Bxeslau der Fuhrknccht Wilhelm Frost aus Ohlau. Ferner verunglückte in Breslau durch Crtrinken der 45 Jahre alte Schissöknccht Franz Palmcr aus Döbern, in Glciwil; stürzte dcr Brauer Schymoll aus Trynek in cincn mit siedendem Bier gefüllten Bottich und starb unter fürch- j tcrlichen Qualen, im Ranpenaucr Forst ! wurde der 81jährige Holzfäller Sander j von dort durch einen umstürzenden Baum erschlagen, einem Schlaganfall erlag plötzlich mährend des Gottesdienstes in der Kirche zu Würben der Gastwirtb Hindcmith in Jänkendorf und in Folge eines Stur;e5 vom Wagen starb dcr Gutsbesitzer Rudolf Roß zu Achthubett. Vrovlnz Posen. Die Straskammer zu Gncscn verurtheilte den schlachthauSarbeiter Klcozkowski und dessen Frau wegen Verkaufs trichinösen Schweinefleisches zu 2 Iah-' ren, resp. 0 Monaten Gefängniß. Die Arbeiten an der Bahnstrecke entschenMcseriü sind so weit gediehen, daß'der Verrieb auf der Strecke mit dem !. April eröffnet werden soll. Von dcn Schwurgerichten zu Lissa, Bromberg und Ostrowo sind wieder eine Masse Personen verurtheilt worden, darunter cincr wcgen Raubmords zum Tode. Vrooint iadiitn. f zu Magdeburg Stärkesabrlka.'it R. Schmidt. Schlaganfall. Det berüchtigte Wilddieb Julius Duckfteiik aus Hornhausen ist vom Schwurarich:e zu Halberstadt wegen Mords zum Tode ver? urtheilt worden. In der (iorrelnonsanstalt zu Gr.-.Salze ist der Lehre: Zllose von dem 23jährigen Corrigenden ttn'tnec während der Gesangstunde erstochen wor--den. Selbstmorde und Unglück 5 falle : In Sangerhausen er bängte sick dcr 20jährige Oekonom Otto Thiele, der auf dem Töpfersberge wobnende Lkausmann Alwin Emanucl erschoß sich. Durch Unglücksfälle haben ihr Leben verloren . auf dem Ernstschachte bei Helbra dcr yäucr Wilh. Krumme von dort, rm Kohlenberg werke bei Teuchern der Arbeiter Haupt mann, auf dem Bahnhof Salzwedel dcr Hilfsweichcnsteller Röhrö aus Chuttlitz und durch cincn Stu in eine Sand grübe in den Klusbergen dcr Tischler Friedrich Giescler aus Halberstadt. Unter dem Eise ertranken der !0jä!)rige Sohn des Kaufmanns Horn in SalzWedel, der Einwohner Gottlob öurth in Sceburg. der Arbeiter Ziel) in Nordhau scn und in Brachstcdt die 31iähn;,c u i verehelichte Agnes Heinrich von dort. Erfroren sind der Schuhmacher August Ackermann aus Wollersleben. im Forst bei Aken der Viehhändler Allenstcin voa dort, auf dem Wege nach der Schmücke der hochbetagte Tischler Blau a..s Schmicdefcld und bei Schkeuditz der dortige Landbriefträger Meißner. Dem Himmel sei Dank! Die alte Erde hat Aussicht noch ein Jahr länger ein ganz leidliches Jammerthal zu bleiben, als es nach der zuverlässigen Prophezeiung erschien, die den großen Himmelskrach für 1335 voraussagt. In der Kirche zu Oberval in der Diöcese Trivera in Merico ist dieser Tage eine alte Handschrift entdeckt worden, welche den Weltuntergang für das Jahr voraussagt, in welchem daö Paffafest auf den Tag des heiligen Markus, das Psingstfest auf den des heiligen AntoniuS und das Frolmleichnamsfest auf dcn des heiligen Johannes fällt. Diese Erforderniffe des : Nach uns die Sündfluth" treffen im Jahre des Heils 1L36 zusammen. Das einzig wahre V in!gt taS Blut, sulir! lt Lebe iir.o s.ren uno vrtnzr re Ven gen uno r,! ttv yitpeno lerer. st.. 0 r: , rw . . : . . 'XPöprpv.r, xxeiluv?igrer, unrrn cauiid'rr.t, üratttnanfl nv UFiat ttAtclt undetingt gedeM. occhen. ,'.uscein uv errk emxsa?g?u neukürast. S ttult cenGeijt und trifttat daS Vkbiru. Damett,?m.: .Vswk7in leiden, smien in Dr. TTarter's Iron '. .-n:'o ein si5kS, ichnkli wirkendes Heilmittel. f " Vi ilry ZeiaU T:e Ccp'aäe ti rachrimacken, fr l.t-cn r.tt tie Bc!i.b:deit le echten. Probire nicht tziixc, Zonrern rranche ras tqtt, beste. i c I - ..-.... i ... .-tU4T. 4 A.SEINECKE,jr., ßvttxilsiZtt ZnkaZso Geschäft ! Oinolnnati. WoAm achten nach Deutschland, Otftkrretch und tt vchsetz gefertigt. Gonsularifche Beglaubigung besorgt. Erbschaften . f. . vxtr.it und sicher ctntaftrt. WeHseknnd oasNSzaylnpg. tSy VI an d fty in Jndiasaroli an : ?ki!!p kÄppaport, T,o. 120 Oft Maryland Straße. M il 'K'V ' "j ' ' ' ";M J RAY, KHEFLER & BERRYHILL Advokaten u. Ncchtsantvalte, Zlo 30i Ijrb Vtlawarestr. Xndlacaroli0. Ind.
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