Indiana Tribüne, Volume 8, Number 157, Indianapolis, Marion County, 23 February 1885 — Page 3

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Das Recept, nach welchem Mffhln'S Kran ter BitterS zusammengesext ist. ist übn jttei.dundert Jadre alt und deutschen Ursprungs. Tie ganze Reihe roa PatentMrdizinen kann nicht ein Präparat auftseisen, daß sich solch' einer hohen Achtung an dem Orte erfreut, an dem es angefertigt wird, als rviiSHLEis; UVU U Y o lsUx itt: Es ist das beste Heilmittel dei Nlenn und LeberBefchwerven, Dyspepsie, OZagenttänlpfe, NadnVaVllchkett, Q&lcxlz, periodischen Beschwerde, etr. AIS ein BlntteiniZe? hat es nicht seines GMchm. ES stärkt das Svftem, kräftizt und schafft neues Leben. Xer ersrorbene Rijter $aH von I.. Pu.. ei küttiger Jurift undaeachttter Bürger, schrted in: ..lidler' räuter inert et 0 bttit bekannt und bat iurch seine wedizints nd keilenden 3 enteist eine rojen Ruf erlangt. Ich Wi .und meine Familie bade verschiet Flasche ge braucht und ich in iber,eugt. Uft der Auf woyi txdient ist." Mlshler Aerb Dltters Co. 525 Commerce Str., Philadelphia. $arfer'j nsgenehmer WrmLnrP schlag at fehl. ZÄSttch JI&IRR Die kürzkfie unS Itfit Sah ach LouUville, Naahville.Mempliia, Chat tänooga, Atlanta, Öavannah, Jack aonville, Mobile and New Orleaaä. 6 rst s,?thilhLft für Passsgi'tt cad dl Fäden, eine direkte Route zu neiulm. Palast, Schlaf, und Parlor-Wagen jtoifacn Giicago nd L.'uisdiüe und St Lou-- jnnd LTniZdiA ohk. Wagenwechfel. Eomfsrt, Sibnelligkeit nd Sicherheit tfriei die ,3eff- die alte zsdtrlZssige B.TN. & 5S. M. rzi. k?. R. Üerlnff, sftstent (Scncral yaqagierskrt. Ctrt.t SlNo uitb JIWotLStt., 3bl K W McKenna.. Superintendent. f Fener-A !arm-Signl?. 4 Sern'l au 2Sai?t.. 5 ausi; cartUz iti frutt LttrtVHtl. s)lSira und Ne 7 edel nd Viigan Straj. 5 5!k 2rs,,St7a,k nd a?fl;$uf!ttHJ Wiftsn nd Z!?rdSai. 3 esiaSuffettZ ftc. ,h 3!le Str. 13 Itmire Str. und ?ort Swni Sve. 4 e Jerse, ud Fort 3Sck ia 5 Peru Fir. nnd 'tZchu'ett? 2? !5 sM;rf?iSÄ n'.:d ft Sir. 1T e,k v. nd Jutie? Str. iß sko:5 -tt. U''.d NkiAv. I? Srcher und 3n :. IC3 cCege -See. nd Siebente 124 libzma und Siebente tu. Y endtsn nd Siebente Str. l6 n4Ktl 2tt. uni 2;ncot A? 197 unLun,.Stdäud. 139 Central ve. und chte St, 131 Alabama undViarnfsn Str 1ZZ odnmntsn und'chte St IZ4 $?Sgc Ane. nd Zehnte Str. 135 cst: So:, und lelatrar tx IZd Celasare nd :Sigan Str. ü 6t. I 5:t., nc3 Jlinoi. 23 ntilatoant und Vratt Str. ' 6. wgtne H,use Sechfte, njt ZU' 20 5.tt5'sirxt und et. ilatt StkfcT JAt n -!idian Str. !nnsln?i Str. nd Home ?e. 5!tWftt3i nd Cicrti Str. 21 liniti'ee und tt'ltta St? zzZ nn',is u'ZdN'chltan Str. JKknsiS , Herbrr Str. 2! Jn.a?,Sv. UNtchljStt. 3? iütr:n nd iSalnui Ctr. X S2lt?e;'.iU an Sennant U 3 tj.tl: saa $n tt Str. I.tl.: rt. u.id 5Z. Slr Ltt z? 5ts:öo'-a S r'z? d T.o.l :i9 iSlitgiiw und 8g' Ctr SU ZZeft u?.d Sa'.nat Str. ZU iitH UM Tritt S:?. 314 Siebente an Homard Str. 41 Vafhmzl,, ajz ütft Str. 43 eißenddrs und SSaZhingtcn St. S 33;?saar nd ew Ksr! :r. ettdlzu nd fSaftingten tt. 33irotl und Ohts Str. 47 Tennessee nd ashingt Str. 46 wean'I Po:? Heule. 43 Indiz!. 13 risourt und land Str. 41? KNft'!?t nd Saiash Str. 41Z erzuss' Pott Heuse. 421 I. S. K . Rsund Houst. 42Z Jnsaae Lsnlu. 51 I Itvoi nd VZerri Str. 52 Jltnoii u."d Lsuiftaa t, SS und He$rt Str. 54 Bttt nd South Ctr. 56 Xenneftt und rorgi, :,. fsj KetibUn nd Ban Str. 55 SUbtoa ee. usbüScuil lt.. 59 adison 2v. n cnl9 Str 113 OS und oood Str. 513 KentuZ, Loe. und SZerr'.k 61 UnUc und srrik Str SIS Zltnotl und ansnl S 517 Vorrtl und Daeotai Str. 51 Sout nahe Dtlaser St:. Pennsylvania und Lou'.fian t,. U Zt'juaazt nd VcSatt? Str. 4 Cjt nd rt, tr, 5 5laiaa und Lirgian v. 57 Virginia Zln. und Bkadlham St, Oft und Ecdurn Str. 59 Pennssloana Str. undkledison . 513 Vee?nn und Douzhert, Str. 7! Sirzinia Sne. nsh; Hu:n St:. 7 Oft und Seorg Str. 7Z Laszigtsn und Sents tx. 74 nntsn vad Sto?gtu ti:. 7SZsttst Ss. ud Pinr. 75 Dilon und LateZ Str. 7a etrg:7.t,?e.snd Ti2sn. ?g Oketcher Sre. ur.d Li5on. 71 vruce und ProZxkkl Zix. 715 9nsl:i( 2o nd surcl St. 714 Otan?? nd Ottse Sir. N5 Stzeib, und Beeret Sr?. U Ä .' t Zeile eir. 'i 42afV-nstn und Dlae St 53 DU nd arl Str. &4 91 o öorl nd Davidson Str 54 T5Udu;sten.SSalt. 66 Vtx. Stuate Azlcnal. Orient! und Kaliinctsn St: tl rautit Sesanznij 513 Äfl. 8 Sch'auch.Hnu.. Oft Szshmgtonkro,, 5'S arte: und oti Str. Sli Od usd tarce? Str St zr?!and nsde e?',dia Str. Vlersian nd Eeorzia Ltraze. 5-5-1 PrtvtSznal. 55-1 Und giften N?eriol', tctltct Stare. 3 3 Lignal 'ür Zeuer DlUck. et S- aze, Ju,r aus. Itxti Schlage, tiul ö. ör.f Hchge, 11 Ui iil,5.

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Aus der Glüöstlwge.

Roman von Bernhard Frey. (Jortsedung. war gewiiierrnJßen eine i'ieoc auf den ersten Blick gewesen, welche ihn z, Katharine von Wismar gezogen. WSH rend ihre Schönheit und vornehme Gra zie seine Bewunderung als Künstler er regte, nahm die liebliche Unschuld, welche ihrem ganzen Wesens den Stempel ausdrückte, seine Seele gefangen, dazr kam der seltsameWechsel ihre ivusdrucks. der ihre Augen jetzt heiter aufleuchten, jetzt wieder traurig und kalt erscheine? ließ. Und als letztes Gefühl sprach daZ Mitleid, welches die Tochter einer se weltlichen, oberflächlichen Mutter tief beklagte, kam die Hochachtung- für ein st junges Mädchen, das den heroischen End schluß gefaßt, sich, den bestehend:n Le?. baltnisien zum Trotz, einen eigenen Leoensweg zu bahnen und selbstständig mi! einem Dasein zu ringen, das . ihr btshei nur seine glänzende Seite, ein müheloses Erfassen alles äußerlichen Luxus ge zeigt ! Bornehm, wie ihre Erscheinung, war auch ihre Seele,die sich frei zu erheben wünschte über jene Welt des Scheins und der conventionellen Lüge, in der sie zu leben verurtheilt war. Ach, wie schön musste es sein, dieses reiche Innenleben zu erwecken, ans Licht zu ziehen, die wie eine Mimose zurückschreckende Seele, die Nch nicht hervorwagte aus Furcht vor Berkelinung und Mißdeutaiig, dauernd zu erwärmen ! War es nicht eine Auf gäbe, die einer treuen, tiefen Ätanneslie be würdig sein konnte? ' Er hatte es doch so oft gesehen, das holde, kindliche Lacheln, Frohsinn und Jugend hatten ihn angestrahlt aus den .großen Augen vielleicht, ach, vielleicht lernte sie es, ihn zu lieben, und dann ja, dann ! Ihre Mutter würde , kein Hinderniß sein ; zu deutlich zeigte sie das Bestreben, ihre Tochter gut zu versorgen, um ein- süi allemal Zeder fernern Pflicht für sie enthoben zu sein ! Dann sah (Äerhard Palmer sein Leben vor sich liegen, so einig schön, so ausgefügt, wie er es nie ge träumt ! Beglückt durch die Liebe, gh0' ben durch seine mehr und mehr forischreitende Kunst, von treuen Freunden umge ben, fehlte wirklich noch etwas in detr Idealbilds, das seine geschäfiige Phan taste sich schuf ? Wie würde seine alt, Mutter dies Mädchen lieben, wie würd Katharine, die daS Leben im großen Sti! und in der großen Welt vorzeitig xb reif, ernst und mißtrauisch gemacht h itte. erwarmen und sich. verjüngen 'an stw frischen, frohen Sinn, den die ewig s.ui Se Seele seiner Mutter sich besvahr: ! lnd alücklich wollte er sie mach?.,, ge wiß, er konnte es, er hatte ein .nv freudiges Zutrauen zu sich selbst ur-.d Ui ner Fähigkeit des Beglückens geuw:!:,,. hatte er doch nie gedacht, geahnt, d. er so lieben konnte! Wren in iy-n :m Stimmen laut geworden, die ersieh.", nie vernonimen, Offenbarungen stcko:n men, die er nie gekannt, eine 3;tij fensfreudigkcit, eine Begeistorng. o:, Wie ein unerfchopflicher Ban iwicr vfn bilde zu quellen schien ! Das alles iv.lt die Liebe gethan, sie hatte ihn, sie bo.iU die ganze Welt verwandelt, und die iiiv Unruhe, das leidenschaftliche Stürmer und Sebnen in seiner Brust bcäng!'iigt und beglückte den bisher so ruhiger Mann zugleich, er hatte sich Liebe seiner Manneöjahre als Jüng ling hatte er zahlreiche Schwärmereier gehabt! so anders vorgestellt, so vie' sicherer! Nun überraschte, ihn-das eige ne Gefühl in seiner' Grvße und Starke, allein aus derselben glaubte er eben du Kraft schövfdn zu können, ein festes, dau erndes Glück zu gründen, wenn Ka tharine ihn liebte ! Ja. dieses wenn! .Ätarcel hatte so bestimmt versichert, sick nicht um sie bewerben zu wollen, aber wer beruhigte ihn über die Ge fühle deS jungen Madchens gegenüber diesem interejianten und einnhmender Manne? Sie lassen mich Monologe halten, meir Bester, und sind von des -Gedankens Bläffe angekränkelt. Kopf in die Hohe ' Wer ein Bild, wie die verfolgten Christen" im Pinsel hat, muß ganz and.-tt dreinsehen ! Trotzdem eS nicht der Mühe werth ist nach Ruhm und Anerkennung und Lor beern zu streben ? Sie sticheln auf mich, alter Freund, aber Sie und ich, das ist zweierlei ! Jcj bin liebenswürdig und einsichtsvoll ge uug, bei andern dasjenige neidlos anzu erkennen, was mir selbst versagt gebliebei ist! Oder besser:' um was Sie sich nicht be mühen wollen ! : Auch das, wenn Sie wollen, Sie wan delndeö Orakel ! Hier sind wir am Ziel. ' Jft Jbre Dame dabeim, mein liebe 'Kind? - Jawdhl! Wollen dje Herren hier inVorzimmer die Hüteaöleg.'n, ich werr sie melden ! j Halt da ! sagte Palmer. Wir sind ja alte Hausfreunde und bejorgen das letvzt, I?. . .. - r i tni spater ! Hören vst oenn nicyis, tar l? Dock ! Ich höre, daß hier irgendwo ausgezeichnet Elavier gespielt wird! Wenn die kleine Frau ihre Eonservatori umSNemlNlöcenzen bisher verrorgen hat, so ist Still ! Hören wir lieber zu '. Und setzen uns einstweilen! (5r sekte sicb rittlings auf einen Rchrstuhl, das innaus die Hände gestützt, v 3 Kn "i"w X. l.i tin attim. llvrTUio Ca -iVltll'UCil iu;-iv viuu te und P.ilmer regungslos lauschend da stand. Ziobert ScbumannS tiefsinnige Phan tasie in 0-änr! ),. Spielerin war fau am Ende des ersten Satzes angelangt, und Gerba-.d .bedauerte innerlich lebbast, nit das Ganze gehört ;u baben, denn er sagte sich loscrt, da stch Bier glänzende Technik mit einer wahr yaft swirungvollen und tief durchdächten Äuffassuna vaarc. In dem hinstünnenden Allegro, das sieghaft jede Schwierig. keit überwand,, pulsirte ..echte. Leidew .schaft, und die Kraftentfaltung, die ohne Anstrengung -erzielt, zu werden schien, steigerte sich, von .Motiv zu Mo tiv. Eine kure Pauje, und vannicywev te das Adagio -herab schön und weihe voll, wie . lindernde Thränen, die - lang sam"niedenMnnd daSgroji Setzn,

letchtern. Einfach, ohne jede' Esscctha. sckcrei und gesüßte Manicr, sprach die schwermittbiz-süße Melodie zu den Hörern und vcrathmete endlich in ruhige? chon

h- . . . , . Der letzte Satz, der wie cm brandendes Meer im machtvollsten Aufbrausen gipfelt, wurde mit glänzender Bravour und einer Hingabe gespielt, die dem Eomponilten bis in die geheimste Regung seiner wahrhaft genialen Tonschöpfung ... t.-;Mt Aitft iitt end wie tn S" l-;" Z" v 'i . V -V unendlichem Gluck klang die crschüt . M ..... . und riß die beiden Zuhörer derartig mit sich fort, daß sie ihren Borsatz vergaßen, wie auf Verabredung aufsprangen und am Schluß eine laute Beifallszalve ga' ben. ' t . carcel va::e yasttg o:e .yur ausge , rllzen. ou ccj'.i woyniiaen icn ,ag Katharine von Wlsmar an dem schonen Steinwayschen Flügel, die Wangen leise gerothet, ein sieghaftes Leuchten in den .e.i -)ftt4vt Sr )lr"rf nt V,rt hoben ilnd getragen von ihrer Kunst, er m t w . . C I hob sie sich und trat den Freunden entge gen; auch Frau Adele Osten, die in ei. nem stillen vaqm ancaiig geiauzr, kam zum Borschein. Sie haben es gut zu Ihrem Besuch getroffen, meine Herren ! rief sie froh lich. Richt wahr, das war ein Hochge nu5? - Marcel ergriff Katharinas Hand und küßte sie mit große? Feierlichkeit. Sie haben die Jahre unserer Tren' nung gut angewandt, Kathi, laffen Sie sich Gluck wünichen ! Wmn 53 w mit meinen Leistungen eben so zufrieden sem sollten, wie ich mit den I hrigen, so will ich froh sein! Sie konnten oreijl, o wie oa geyen uno lleyen, mit dle,en lrrunzenschasten in einen Eoncertsaal treten und sich durch Ihrer Hände Arbeit e,n ichöttes ?tt:ck Geld ver dlenen '. Wer wen;, was geschieht ! Vielleicht rechtfertige ich noch einmal )hre gute Memunz, wenn man mir auf dem gefahrvollen Wege hilft, wie mn mir versprach ! ' Tiay zu Pamer aus mit einem rer ständnikvoll fragenden B.ick. aber ei schien sie nicht begreifen zu wollen, er lächelte nur. , Marcel trat zu der jungen Frau, um nach ihrem und ihres Kindes Ergehen zu fragen, und unterdessen sagte Katharine leise : . Warum antworten Sie mir nicht? Ha. f -v r .iftp r r i ven V,evrneuiia'eser,preaicn lo vaio schon vergelzcn vergein aoer ia im andern Sinnes geworden ! Und warum ? nicht gefallen ? )at Jynen mein Spiel Gefallen ist kein pazjender Ausdruck sür mein Empstnden, erlasien Sie mir,

terte Menschenjecie aus vielen Marino nieen, schwang sich aus, rief in alle Welt binaus, was in ihr jubelte und tönte.

iu.itm u.u, mi vv vu Dstüc. lüjtnrc man lity etwa an .A- t Ht k.tf 1

calglectcyen unv einen utmm Jbeiwyen hat, waS andern gebsrt, ohne zu straun. Ohne alle Berlegenheit. wie ge ds Diebltabl i

vme, sur zem zeoe eingeyende ritik, Thatkraft, die Standhaftlgkeit im Leiich sage Ihnen später einmal, weshalb ! den, Geduld im Schmerz voraussetzen Nur das eine laffe.t Sie inich ansspre- läfct. Können .Sie. wollen Sie es ie.

chen, gnädiges Fräulein : wenn Sie jemals diese Schumannsche Phantasie in einem onceriiaai vor verfimmeitemPubllkum spielen, so s es sicher mebt meine Schuld sein ich rühre keinen Finger dazu. Sie in die Oessenilichkeit zu bringen! Sind so wandelbar tn hren Entschlüsscn ? ' Wenn eine stärkere Macht sie mir ent windet ja ! Das ist eine bittere Täuschuna ! Ich hatte mich so fest auf Ihren Beistand verlaffen, Sie sagten selbst, ohne einen erfahrencn Freund ie halten mich für Ihren Freund? Ich danke Ihnen ! Aber Marcel ? kill w ra .Tn -r rrL

narret z 'vas ,ou oaz yeißen i sich überzeugen darf, ov er in zeder HinIst auch er Ihr Freund ? sicbt gelungen ist.

ieme klaren, blauen Auaen blickten mit scharfem Forschen in die ihren sie konnte nichts dafür, daß sie unter diesem durchdringenden Blick leise errölyele. . Nun, das will ich meinen, lieb sichVeau X I' t ." . . . F tieus sroyiiche ciirnrnc ymlerlhrverney' men. Sie inquiriren ja troy dem besten n In bioiuht ? Was drehen Sie so bernuiiHtfviuoXuieuinaiiiaiuafcni?Cöiuiri . , , .1 . '.. : v vevr. t::s. a oarr, Paimer liniereiNZ yat doch altere 3lechte Ihre Bekanntschaft ist ja na gelneu ! Sie haben recht, Marcel, ich bescheide mich! Wir dürfen aber nicht um unsere musicalischen Genüffe koinmen, warf Frau und mein Serr Sobn macht mit feiner m M . M ' lraillaen cxirn nc eme anoere 'jjcuue i w r t r i - w nii m m Karhi darf freilich nicht sofort wieder fpielen. dle Phantane war keine Klemig keit ! Aber Sie, lieber Palmer, müssen uns ein Lied zum besten geben ! Was? Nickt nen mein gen lyrischer Tenor, der mit seiner Berübmt heit kokcttirt und durch langes Weigern die Erwartung künstlich auf den Hohe Punkt schraubt! Das freilich nicht! Allein ich habe we N'.a acnlnaen in teytcrclt, und ov unter den vioten JüreS Mannes üft hnen alles nichts, lieber Freund! Hie? ist Schuberts Wände rer, meinLieb!ingslicdKathi" wird Sie voch vor fünf Minuten würde Ger'rd den melancholischen Grundzug die es 5:i(des schwerlich getroste,! baben, hm war ni.'tz weniaer als melan: hclijch zu Mittue 'gewesen! Jetzt war em alter Argwohn tn sem Gemüth ge fallen, wie. ein Nachtfro,t auf Blüthen bäume, Marcel liebte Katharine nicht, gut, er wollte das glauben, aber sie ? . . Mär er oenn mir lemer .cw,

taatsanwalt ! Raturlich sind wir mtl. ras Vllo zum gropten yeil fertig, man me Freunde und wollen es bleiben bis an hat dann schon eine Uebersicht. Jnzwi' unser seines Ende, nicht wahr, O.iUri schen bin ich mit einem Bildniß beschäf.

Adele da-.wl'chen, ick bin aan; alück-

lich, einmal wieder gute Must! zu hören, j$ ick selbst koinme io weni.i znni &x. U

in Stimmung? Und das soll ikb Jb- l1 i?' eingqaiun iir; junge grauen

glanbeii ? Seit wann leiden Sie, lUflen immer gcm lhen. Sie fchwagen s. , s. . I ra5 tii- O itt im I

de'onnencr freund an i-tkmmun- oiv"1."1"" ;

Sie sind ja nickt unser hiesiger . ? aucy vrztaunen Ehrlich gejagt.

.i'rn viMlih':,. Av'rr Hpmimi hmS irfi

bilden die Zubörlrschast und die Kritik ?? ' .Wl N ,u sich, und doch, uialcick' wenn ich Kathi wäre, ich zöge zenen unii'mitnf'W:M.vr. tm. ffsr, bedingt vor. Sieht Marcel Beaulieu .SÄ lÄ tf Z ttS us wj,.a,,d welcher der ganze Hrt nd zig' sich inik Marcel auf ein, kleinen 5g sÄÄ T ?iva im ,yMüt uimt-c bi Zin.mcrS l'. fn$' jlcj"'f 'l .t -wi..i...i sie sanft und cst durch das Leben fuhrt?

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sympathischen Stimme, von denr6ünscy beseelt, sein Bestes zu geben, und ergreifend tönte die sehnsuchtsvolle Fra ge : wo bist du, wo bist du, mein gelieb' tcs Land? und am Schluß das geister baftc: dort, wo du nicht bist, da ist das Glück! . Katharine. ließ die Hände von den Ta.sten gleiten. Sie haben mit so tiefem Gefühl ge sungen, daß man fast meinen könnte, in diesem Liede liege Jör eigenes Schick sal. Ich neige im ganzen nicht zur Schwer muth, doch reißt mich die wunderbare Comvolition jedesmal mit sich fort, und

rulc mt besonderer Hingabe ge jungen, denn 'ick wünschte, daß mein Ge m Jbrcn Beifall hätte, Der Zivcck ist erreicht, ich mußte mich förmlich zwingen, auf die Begleitung acht geben. ' s,0 ie sind mild und versöhnlich ge stimmt ? Warum wünschen Sie grade daS ? Weil ich Ihnen eine Beichte zu machen r.r. . ein rrJ. .1.1 s .1 geetgliel fragen, Sicher ! Und dieser Sünde hätten Sie sich schuldig gemacht ? Ja ! Ist dieses ehrliche Bekenntniß nicht schon der erste Schritt zur Besse rung z Wenn Sie daö Entwandte nicht zurück, erstatten, so ist Reue und Bekenntniß nicht viel werth. Gnädiges Fräulein, Sie sind grau sam! Wie nun, wenn ich das, was ich genommen, gar nicht mehr zurückge , . tt t. ' -t. t. 1 - -. 1 famtf ven wlu, , nocy me?r, zuruugeoen Das klingt rätbselhaft. ES bliebe Jh. en da nur eins übrig: Sie verständigen sich ,it dem Eigentbümer, der vielleicht human genug ist, Ihnen den Zkaub zu überlassen. (?ben das wollte ich thun, Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Urthei. len Sie selbst : ein Maler meiner Be kanntschaft ist mit einem großen, histori schen Gemälde bcschäftiat : 'usammen kunft verfolgter Ebristen zur Zeit Domi tians ! Es ist, wie Sie sich wohl wer den sagen können, nicht viel Heiteres und Freudiges auf diesem Bilde zu sehen: ein düster gäbnendes Kellergewölbe, feuchte, sw Kt?innadern. eine nnkeiinlick? rothe Fackelbeleuchtung, verhärmte, blasse Gesichter, aseetische Verzückung, dunkle, farblose Gewänder. Es handelte sich mm darum, eine lichte Stelle in so viel Eintönigkeit zu bringen, gleichsam das versöhnende Element, das die Seele des Beschauers erlöst von dem Druck des ' . . 1 . Elends, ihm eine Art Harmonie vermtt tclt inmitten des traurigen Gesammtein. vruas. lernte mein renno eine junge Dame kennen, deren AeußereS ihm grade das gab, was er brauchte : zarte Farbe, ein überaus schönes Blondhaar, den Ausdruck der höchsten Lieblichkeit und Unschuld, gepaart ckit einer gewissen nem Maler nun verargen, wenn sein Pinsel die Gestalt, das Antlitz, den Ausdruck, der ihm unabläsna vorjchweble, aus der Leinwand verewigte,um auch frem: den Augen das zu gönnen, was er für die Verkörperung dieser seiner Jdcalgestalt hielt? Er hatte leise und eindringlich gespro. chen, das andere Paar im Hintergrund deö Zimmers war in lebhafter Untcrhal. tung begriffen; ihn börte nur die eine, die ibn börcn sollte. Sie war erröthct und hatte die Augen niedergeschlagen; nun sah sie empor und erwiderte lächelnd: Sagen Sie Ihrem Freunde, man wolle ihm den Diebstahl verleihen, wenn man i - . . Ein freudiäer Scbreck durck:uckte den Maler, sie wollte sein Atelier besu chen, seine Bilder seben; er neigte sich tief herab, sodaß der feine, fast unmcrklicde Duft ihres seidenen Blondhaares ihn anhauchte, und entgegnete mit stockender f?A. ciimmc : In einigen Tagen ist bin ich ist tigt, das mir keine leichte Aufgabe stellt: I 1A ktt V sC!... X f . . 0..-.-4t. vu? vvv;uuivc . tiuti ouiiuiucucu f '. f. ..: . ..er n serilgen, oie icy nie geieyen, mir aueiNlger Hilfe inehrerer Photographien und einer aarioae. Wäbrcnd er ihr des ähern seine Be kanntschaft mit dem seltsamen alten Manne schilderte, flüsterte Marcel Beau lieu seiner Nachbarin zu : Die beiden Herrschaften am Pianoforte einen sich ausgezeichnet gut über Munk verständigen. Was meinen Sie, Frau Adele, wollen wir aus den beiden ein I I r A JÄ j 9 mitii i iiiiiiii'm .r-r? Aber Beaulieu, ich bitte Sie, was fällt Ihnen ein? ! Etwas scbr Verständiges und MbfaeS. was Ihnen als kluger Frau entschieden ich glaubte, Sie hätten selbst ein Jnterejs sur meine Freundin. Gescheidte Leute können auch einmal irren; ich habe Kathi von Herzen gern, aber schöne Mädchen sind für mich nur zum Bewundern, m Heirathen nie. Nie ? Das klingt ja ganz bedenklich ! Marcel antwortete nicht; sein frohes Gesicht war plötzlich ernst geworden. ' j. e i Y r wv4'viv unv i't tti'.viVYv v ui vy C l - -rnnni.r iinn ti.rrii w u freilich, wenn ein Mädchen liebt, so sinnt es nicht nach über dergleichen Din ge, und grade Kathi hat trotz ihrer lieb lich-ruhigen Außenseite ein stark und heiß schlagendes Her; ; ich weiß es., lange schon.und hätte ich es noch nicht gewußt, so ...-. . . . .. : t .. 1. .. . . . z rr. . . , 1 würde es mir ibr beutiges Spiel verratben baben. Wer so spielt, ist leidensckaftli cher Empfindungen fähig, und die fragt nicht nach einer gediegenen Grundlage ' ehelichen Glücks. . Ich sollte aber den ten, solche Männer wie Marcel, bübscb.

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elegant, vejlcchcn', niütc öiatdarlne in iiuui bewegten Rciieleden vielfach kcn r.cn gelernt haben. Menscben wie 'Palmcr. kommen sicher viel seltener vor ; er ist eine so tüchtige catnr, ein wahrer, edler Charakter, und dabei dieses war ine Herz, dieser reine, heitere Sinn ! Und wenn sie erst seine Bilde? sieht, die so köstlich sind, und sich sagt, daß dieser Mann eine große Zukunft hat, daß sie ihr Glück auf einen Felsen gründet wenn die beiden ein Paar würden, es wäre zu schön! Und in ineincm Hause haben sie sich kennen gelernt, bei niir müßten sie sich auch verloben, ja, das ist alles recht gut aber wenn Kathi nun Marcel liebt? , Frau Adelens Gedanken hattendeii Nundgang gemacht und waren bei ihrem lf .? A AI la h.fl I . . . f x

uvujif uiui ivKQti rtugaommeil. ie beschloß, ilre Freundin sofort auf di,Probe zu stellen. Verzeihen mir die Herren, wenn ich ein wenig nach meinem Kleinen sehe und Ka tharine mit mir nehme. Damit faste ne die Hand der letztem und zog sie mit sich fort. Im Kinderzttnmer angekom.z.en, künte sie da 5 Kind, das unter Aufsicht der Wärterin spielte, und uzte dann ohne Um schweife: Weint du. Kathi. ich glaube, Marcel hat eine tiefere Herzensneigung für iv gend jemand ! Sie ivcoachiete ne jckarr. aber kein Zug in dem Gesicht, das sie so gut kannte,. veränderte sich, der durchsichtige Teint blieo niattwei;;, wie ein Kauitlienblatt, und ruhig, wenn auch niit offenbarer Uebcrrazchung, beaeaneten die Augen ibrem Blick. Ich lra: c5 mir nicht denken ! Die er Schmetterling und eine liefere HerzenSneizung! Ader freilich hast du einen ganz befonserö richtigen Blick für dergleichen! Woher hast du diese Idee, Uüd wer meinst du, daß es sein könnte ? Ach, es ist ja nichts Käthchen, gar nichts, es war nur 'eine Falle für dich, t ja, schilt mich nur aus ! Ich dachte, du könntest dich für ihn intercsjiren, siehst du, uno da stellte ich dich auf die Probe, Gottlob, daß du sie gut bestanden hast, ich war förmlich besorgt um dich. denn sieh, der Mann, den du einmal heirathest, der muß ganz anders sein, den denke ich mir wie Du böse intriguante Frau ! An der liebsten Freundin so kaltblütig zu experiinentiren. warte, das will ich dir ge denken ! Und mich mit Marcel im Verdacht zu haben, den ich im Geist immer vor mir sehe, wie der Ziegenbock ein mal auf ihn loszinz und er Fersengeld gab! Und Kathi umarmte die Freundin und plauderte und lachte, aber Avelens ersahrenes Auge sah doch die Röthe der Ver legenheit und des Bemühens, sie an einer fernern Schilderungdes zukünftigen Gat ten zu hindern. ' Spat ani Abend trennte man sich, Veaulicu hatte eine Verabredung mit einigen Bekannten getroffen und sich frü her schon verabschiedet, und Gerhard Pal mcr begleitete Katharine nach ihrem Gast Hof. Sie gingen sehr langsam in der lau cn, milden Frühlingöluft ; der Himmel war fast wolkenlos, nur hier und da schwamm es weiß, wie Schiväncngefie der, im dunkeln Blau, und wie aus lichtcm Golde geprägt stand die Mondes scheibe im Aether. Still wars auf den Straßen München ist eine ruhige Stadt, abgesehen von dem vielfachen Fremdenverkehr , selten nur begegnete ein vereinzelter Wanderer dem Paar, daS in eifrigem Gc sprach daherkam. Auf dem Marienplay' funkelte' daS Muttergottesbild im Mondschein, der bleiche Reslere über das goldene Gebilde goß. an der Hauptfront des im schönsten gothischen Stil erbauten neuen Rathhauses traten die prächtigen Verzierungen wie das Muster eines klaren Spitzengewebes hervor u.id der Schatten warf diesesben Arabesken aus dunklem Grunde auf das Straenpstaster zurück. Langnachhaltend scholl der Fußtritt und weckte ein schwackeS Echo, mit tiefem Dröh nen schlug die LiathhauSuhr die elfte Stunde. Ich werde in dieser Woche ein paar Tage fern von München zubringen und einen passenden Sommeraufenthalt für mich und meine Mutter im Gebirge suchen, sa.ite Herr Gerhard. Man bat mir ein Logis am Walchensee sebr ge rühmt, ich will eS mir einmal ansehen. Sie verlassen die Stadt so bald noch Nicht? Ich weiß es nicht, es hängt von meiner Mutter ab. sForttetzurg soigk) Was als Wunder für viele Leute ersckeint. ist in der Wirklichkeit nur dai Resultat der Anwendung von Kenntnissen und von ge sundem Verstand. Viel Personen. d,e an Rheumatismus und Neuralgie leidkn, zögern in der Anwendung eines Mittels, da sie 'urchten, es mocyke i?nen nicyr i?wn, uns cejwei sein, ob S Ander wirtlich jg ßkl'vlfen, wie behauptet wird. Herr C. R. Bruner, von Nrbana, O-, bandelte Anders. Er schreibt : ,ilkrkcreß ttt tat ?eft,, ftal ich se t5ut. 3 ka, so tat iu ttt. ! man mi ninratm mufctt. unb o tcri jtrte ich mir tm Kiaich iklerhk,, un dkgan um d x. tafielt u kdmen. Ich litt, teil tn Vljnn nur leiten sann. 3 nadm ier rein ttrtn und d ie ich micd Ulht lern ett. rtrlTt tntm Sbendnlin, und rn tadktn saunt ich etne feiert urn jrüfcft.üf x5'N.i03 ift sei Gewicht in Geld werth." ist kein Wunderding, sondern 3 ist nur ein sicheres Hkilmittel für niitamatismu und Tl roralQtt und et wird ebenso sicher und ltich! - Sie heilen, wie e Z-usend Andere eieilt hat. Wenn Sie thlopbor nickt in Ihrer Slpothek er, halten können, werden wir hnen. nach Empfang dci nguliren Preise tn Tcl:r per Klasche da?ieldk per Srvrek francs zusenden. Wir seben et lieber, wenn Sie ti von Ihrem Apotheker sausen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, etwa Anderes ,u versuchen, sondern besteHen Sie fr fort bei unö. wie angegeben. Athlophoros Go. 112 Wall Str., New Aork.

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in Zndiaiu ,nchftt)U sich zur Anfertigung von Rechnungen. Cirkularen. Griesköpsen. Preislisten. Quittnngeu. Ewttttlskarten. Mitgliederkarten, Vrochüren. Conftitutionen Mretzkarten. JLexitsclie - käger-ipatav Etadlirt seit' 1859. Charles Meyen & Co. 29 und 41 Pailt ow, Uew York, besorgen auo Arten von Gschiiitsanxeigii, Person alantTordrnxgett etc für dies Zeitung, sowie für Ue deutschen Blätter ia den Ver. Staaten und Euiopx ttdnmtllcbe I)emtch-Amorlxaiilsch Zeltnns9 liegen In nnBerem Oeschfclts-Lok&l zur firckiB Eistlcht tier PvbUknms aas. IM geehrten HerEosgeber dentaoner SUtter rerden aditnagmiU ennent, uns lnre Pnbli- ' rtt&ea Cir Uomc lUsutraUr cn tltrsrmlnii

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M ' " " i,tMil tj ' r , ie?N' Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbalznzüge ln JndisnapoliZ,an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1584. tnieland, ColLmbok, Tinclllnati ud Jsdie. napolis Eisenbahn (Bee Lie.) Lbgaug: Ankunft: 88?,.. 6 liBw et 2 9tits .,' v nderson ac.lOS'J m 51 5 5 .10.35 nderson Se... 2.0U ittcnÄ- gi r.u vj r c fi & tt a t k V " - ' J ' I , o v 4- 3.rVI yOI 8 3 OoUcn Sr5.2a Ka I S p 4 et a 8t.lj.35 I tt Cti' ;j t.bii VrlgHtwood Dldiflo, C. S.C.und I. zangtSglich t.lbfim. a W.IO m tt.isr.iV 2 2.- u Sttch. .40 Ba 10.35 Ba ZUR SRa .55 l.jr.4. bJM V.xn ....... 3.30 9;n ' ttellch. 5 15 Nri ! " .... 7 ls 1:k i tg.'S lg Pittb8, swciunati & St. Lcuit VilenbeHn VVSBV Sx tLfllich 4.25 r.a ISA ; nutge ee uS enem Lount. 9.U tm ?1 P 8c r täglich 11.37 E 5 J) vj BUl. Lonntaa .... 4.J5 ftm V Ö 9i $ l "ßl-ch lOJWUn Datn ?x auI. Conrup lii. cromen tcnnt.lü.ti Cn Dccauii. Sokataas 4.00 YPSBP rtUglich s H.. T.b5 Deton S aukg Sonnt 4.55 Om CHieago Route dta Ketomo. dicag Schnell. Z Jnd'a & üou. I0 tag 11.55 r. I Lchnelljug... 3.19 Cm H'raz rp"S.ll.W I Jndxi' Lo. I fersn 5.35 R Vandalia Liue. itlrai 7 t TJA f..-tlr.Rfii t ftilll a, Sxx, x 'V--- -WVVavVHJMy I W: JW 11 65 liail und cc...lti.Mi tlm ttt Haut itt. i-'Al SlM Tag trr?t .... 3.3-1 Ra Mail unde?. 4 N Sotd 0rd .".nd'klee.'... ioV Et!) Ber.d $ Ct 6 42R Va?te t t. 45 3n. VI JtOUtl) end er .lfJSrn 3 etft tnb i 4.1-Oüiai Ewnnnatt, Jndtanapott, St. Lou,s n. Shtcao kistsdahu. (lucinnati Division. Koui,v. S. l.Oö I Jndtsnsx c-. lt I 5 kinktnnatt fite Cai ii'viueärjj!. ii.St, 10.45 r.a ttt8cra j.... 6 20 Sa S. 4s Kk I s t g fl 6.4J . tög.ich tut r. 1C.I5 R itr.etnnau i... C.8t pc. Ctnc. ificc . ... Chicago Dldifto?. V Vuxl e;. 7.ont i ;. & Lou ff . Chicago ctl 9. 2 l'J um tagl: e c u.. 3.35 Cm vkestern 9; d ISA , jafaijttu stet ..u.4UIm C 9 fl täglich 4. Üla-.l p c. 8.30 Sin t c 11.2" ftinctniioti ct. t 23 Slu ZefferfondiUe, Vadijou nd 2udi"vasolte E'.senbadn. etti 2t tsa.l. 4.1l) öm . Znt'LUödii!l. 9.45 tt s nsdsicc... snta ndth:crt2gi43vm I rtl 7 uu Zndadaii iit'Aa i f) H (ji 4. dtNd S 9 tg. 6 43 Sim l et X A EAtäg 10.45 Wabash, St. Louu & Pacific. ctlhlcatl 7.15 Cat ft I I 2.15 tt)tKich6x. c Cl 7.00 Rk rt2g 8.009 XclJt tW Sl .tt.3x, C Tkt u Slz UaU. 8.: 6 :rn Louikdille,?!ew Albauy & Chicago. ir.Line. tzlcago i tgl..li.Ul?:n SO razo i. tgl..ll.4SSnt SRonon cc 5.0n , ioi.cn c lu-00j Iktch Eit ftljicog. ich. Eu, Cijic. i SSaU ll.OiKn i a'.i. Vv Judianapvli nd St. Louts Eisenbahn. Tat rvrei, ct. ft V u 3 Ug tiglich .- 7.10 6m CC 6IM)OlQ Bon tt 6t 8 9i. 6.L5 ftp u et k r täglich tu cc.iOE Ka Locil Passenzer, 9 KUN Lk, Sie tägl 6.2j9tn ntianaroiii tt 3.l5Su Zndianapoli und Vinceune Siseabad. ai! falro i 6.15 i kttneenne 9lcc..i0 40 V BiBCinntl See . 4.1C Um Staüft ättr. S A ?M Ct. cxift Division. UorefteldSec... o.30 i m i Stacht Ikail taa.i. Cui I i-'atl u Tag S( iM cm ch r. USb im I Kcrntld i.. 9tm Okstliche Division. 0el.ervtail....4.?uB , Pasie ?rxrZ... 7 CCQwx vgl Ccrrtfc....tl 4 tt3 s 0 3äsi aiUr.ltc ffp.... 6 tzüvx I Ltüern 1? .... 4 US? Indiens, Slscialngtcn nndSeftcrn Eisenbahn JiZ x u IiaN.. 7.5' Bs anZiu 5.üoa rcttfotbo.Äcc. ftm uK I Er täzil.IV NL, Testet 5 Js. tüzl'.ch. 3 50Ct Ctnc Spec lli .ni(.;tciflJI .lö kinctnnstl,HsmtltLnä:JnntanayoltlEisevdslzn. Jdx etfiouiC I ffonr.crl8taecc LO Bot ioerV,2tSke 4. m VtaiL Uo tlm jnbpllttsi. 8 ti.41 Ns I .nd, n CtsulllO Sin D.T.N.?t".bOOm , ineianati cc 5.00 giee mit r. t. Enjtf tU4n mit ., e Sek"tt x. Hich?r. Nk ? tc.tfr(Hl: OHIO INDIANA MICHIGAN vU j M ,1 U U 3.n m UlVü? 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