Indiana Tribüne, Volume 8, Number 155, Indianapolis, Marion County, 21 February 1885 — Page 3
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Schmerz ! Ich Haie schmerzen übnall!" welch' all. gemeiner Auedruck und tttc viel bedeutet knselbe für ri:?e arme Leidende! Diese Scbmerzen baden eine Ursache, und haunger, als man dies gewöhnlich annimmt, sind Leder rcer Nieren tiefe Ursache. Keine Krankbeit ist schmerzlicher cder gefährlicher als diese, und kein Heilmittel ist so prompt und wirksam als r JVL hlilts yiinnii Es ist bis jetzt kein Mittel entdeckt teerten, daß so wirksam ist bei allen Nieren und Leber-Beschwerven, Malaria, Dyspepsie, etc., und dennoch ist ti einfach und haruueS. Wissenschaft und ärztliche Kunst haben mit wundervollem Erfolg diese Kräuter, welch die Natur für die Heilung vsn Krankheiten gt schaffen, zusammenzeztkllt. Eö ftärkt und telebt das ganze System. Hon. Tbatdeu Ctnent. In aukzezeijoet kengrej man. srikd riuü inm Eollegen, er an Uuvertau itkeit ad Nierea.rckakSt litt: ..Dermt Eie Ntsdler' Kräuter.Bilter. 14 glaub, t wird Ei larirra. 3$ bade sswedl bei Unserdaulichkeit. al ciiä dei Nierenleiden anancantt env ist die unter oll ttorn&inarica ton l'jttijtnal.jtriutfrn, di ichj geseöea. ZAlskller Aerb TZtttsrs Xo . 525 Cormneree Str., Philadelphia. 7arfer'4 nuzeueh LSurm?z,rp ftfifäct nlt ttü. WüdSßch. JM.&IBR D itLxyfa v?S dezZk Bahu ach Ivoajftvillo, Nssbv illo, Merupbis, Ch&t tsr.coa, AtbrüA, Snvaun&h, Jack onvill. Mobil antl New Orltun. J ttt dM'tdetldatt ru Baffagl-re no& dem Sadro, t'.u fetteste Kraute zu nrijaien. Palak. Skdkaf und Partor-Waaea gnnfdxi? Ciieago und L sit'U' un Tt 2cu; jurid .ntJbiilr o&u,. Wagenwechlz Comfort, Tchaelligkeit und Sicherheit blffei die ,Jesi rU alte zuverlässige D. Ml. & D. M. M. fl. tt. Derin, Zlsststevt General VaffagierZlgnt, 9nxorttSt ashington und ZltnoU Str., Jndol E. W McKnuNA. Superinteritletit. Z?euer-?lltt?m-Signale. I nr.ljia uud SSsrlet. 6 aup:-iuiit;?t dk fetter x)cartr Stints. nän:ie und Bork. 7 edel und LZichiga? Strat. 5Jet5 Je:s,.Strsse u?d Vi?schnstt Uinftzn und Jicib'StraB. ? S?zchusZ?tt oe. neZe fltblt Ctr. f2 D:-sre Str. und Fort Bc U Jrsey uni Fsrt W?ne So.' 15 m L!:. unb'iSi?Iaj?!t:S vt J SStisn c. und sd Str. iT erf 35. SaHet Ttr. 13 SatrcaS tt. ab Jüa!vt ?.. 1 är4t und S:r. 123 CaScg 3re. VN? Siedsplk 3U 121 Srajaru unb Siebente Ltt. 125 vk,nd:sn und Siident ?tr. IS 'acötk Sir.und Leoln Z? l?7 vS?::ungZ.bd. lSi Central ftec. und Ächte St, Hl SladZma und Worrissn Str 132 Rsdav:pton und Acht $t: IJ4 ollz Ave. nd Zehnt Str. 135 fcemt v. und Dla Str Vfi 2Iaaor nd Vttchigan Str. 21 St. Ze tr.. nsh ZLinoit. Pnnflsania und Pratt Str. SS No. S. Snzine Hufe Sechste, n,h Zll'n? iffisftVVi und St. lair St?. 7 JSinoi und ViStgan Str. L8 Pennsl?ania Str. und Home Ar. isssi,vt und iert Str. 2tZ Tenntsi und L!:sm Str. Z'.Z tknn:vanta uav Vichigsn Str. A jUnitl und Herd Str. 21 3nnac So, und Ntchkgan Str. 22 Ut:b'.ait und Salnui Str. tt California und Lrnt Str. ti4t uai Ne Hork ftr. 16 Jniizn . und t. lau Str 57 Stsdtstta' . 13 -blast und vkd S:r. ,z,gn und Sg St, Ni Se und S?.Inu Str. 312 SA und titt Str. 314 Sibte un? Hvmard Str. ,. 41 ffiaf jinatsn, nah Stil Str. ' 41 Setß.'.e?:f ud SaZhinz:k Si ctifiounund 5!' ot! Str. id Ktni-au und Ws??!, Str. Jüino'.t und Cio Str. 47 tiinn und LaZitagts Str. tt tngan'k P,?:uf. . N Jndtanala. 412 ivleurt und?:r?lsnd Ste. 12 tsftsftxxt und Oa6cfV See. 41? rguZdn'A P:k Hes. . U 1. 8. 53. Hc??e. 423 Jsn 61 Ittnsi ttBorr:t3 Si. bZ 24tntS und sica:na St, ' 6i SU und K:5at5 5ir. 54 Sift und Lsut) St?. - jti Zr:i1:e un esrz St. f7 iirt5tit und Ska? U. IA äi.:' Sa. un9Karrt3 69 yadtfen As un IWp St? (12 Ct und SlZSSSd ?tk. bl ntu, s,e. uns aitztii 9 614 NnUn und orrt St 51 ZRt und anZai S 517 orrt und Dacstah Str. 51 Ssh nah Dlaar Str. 2 Pnns,lranis und Louiftna Str. Dlsar und en? Str. 4 Oft und Vckart Str, , ' Aldaa und lkgiana o. et trgtnt 8. und radZtz Ct 68 Oft Nd Eodurn Str. . Ps,lranta Str. nd adtson ,. SU ReKernan nd Touzdert, Str. 71 irgtnt o. nah Huron Str. ' 'TZ Oft und :: Str. 78 Sasd'.ngt und ntpn Str. 74 ttn und Sesrsta Str. 75Ssftk.ud Pin. 74 und sdatti Zzt. TZ Sngtnts kve.urld D:2on. 75 qtcher Loe. und DiLsn. 71 Äsrue und Hrolpekr Str. 712 nLsd Stv und Lauril Str. 714 Orang und Ol,se Str. N5 Stdu d $ s:r. ct i v w ;119 5:r. tt Oasiszten d LZ und -arl . ort und Z)2vide St, 5Z 'Laub Basalt. f r. Staeteu KtTcnal. v, Diwntal ad Vashington Str 8? ftrauiu SkNnzi'.tZ ... . . 12 o.S Schiauch'Sau. Ost ZSalSmgtonftraZ, 5 a!,t und Ldi s:. 514 Odts und an,fl C:t Zt Wanjlanb cd tteni;in Str. 92 ISenttan nnd Seorzia Straß. sat.Stanal. Ud Kasten m,drbol', ,witr Alarm. 3-3 Signal 'ürHtuer.Druck. Swet Schl5ge.?ku.r au, rkt Schla, Dr ab. L,ls qlaz, tt ;r Utag,.
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Aus der GlülMoge. Roman von Bernhard Frey.
(Fortsetzung. Er hätte nicht au Paris komme!!, nicht seit langen JaYren in alle Nassinements leiblicher Künste eingeweiht sein müssen, um nicht mit einem Blick die Baronin als das zu tariren, waS sie war: eine brillant gekleidete, geschminkte, fri sirte und drapirte, noch immer schöne Frau, bei der auch das scheinbar Zufälligste und Zwangloseste eine geheime Absicht verbarg. ?icht umsonst hatte er im Winter in den französischen SalonS tiefe und eingehende Studien über bic Thatsache gemacht, was alles ein, geschickter Friseur, eine gewandte Zofe aus einer Dame zu machen im stände war, bis ins einzelne kannte er die Mittel, die entflöhene Jugend standhaft festzuhalten, und er fand sie heute hier bei dser deutschen Bz , ronin in München alle, alle wieder, so wie er sofort daS neueste Pariser Parfüm erkannt hatte, das die Dam wie ein kl ser Hauch umgab. . ; . Und waS treibt' man hier in dieser deutschen Stadt, im modernen Athen, verehrte Freundin? fuhr Herr von s!)!arburg, rasch daS Theina wechselnd, fort. Ja, WaS treibt man? Man läuft in die Pinakotheken und in die Glyplothek, man promenirt in den Jsar - Anlage.t und . fährt im Englischen (Karten um ! y.-r, abjoloirt seine Älsiten und voii touir Hat die Saison mit ihren Festen hier schon ihr Ende erreicht? Noch nicht definitiv. Hier und da ein Diner, eine vereinzelte Llssemblee, als l.'tzte Skachgüzler. Da war neulich noch li.r Ball bei Heinödorsf, den Sie ja auch noch k.-nnen, zu welchem ich noch grade rechtzeitig eint-af, ganz hübsch arrangirt, aber nicht besonder guter Ton ! Zu viel Künstler, die nachgrade hier in München jeden Zoll Terrain occuplren und das ganze geselllge Treiben mit :h; ren freie Manieren und ihrer genialen Unerzogenheit überwuchern dergleichen findet man in einer andern deutschen Stadt kaum wieder, hier sind die Herren buchstäblich das tonangebende Element. In künftiger Woche gibt Baron StrachWitz einen Maskenball ein ganz angenehmes Divertissement, insofern man sich wie ausgetauscht vorkommt und es mit dem vornehmen Ton nicht so peinlich ge nau zu nehmen braucht ! Auch bekommt man bei solchen Gelegenheiten grade hier historisch echte und wahrhaft künstlerisch geschaffene Eostüms zu sehen, hierin entwickeln die Münchener einen reinen, edeln Geschmack, man kommt ihnen nicht leicht gleich darin! Im großen und ganzen aber, rnon eher, ist der Aufenthalt hier nichts für mich, die Misere einer solchen deutschen Stadt gähnt mich förmlich aus allen Ecken an, eS ist kein Zug, kein Esprit darin! Nun, Sie unternehmen doch sicher zum Sommer eine Badereise wie immer ! Ge hen Sie nach Aoulognc, achDieppe, wo Sie, so viel ich weiß, sehr lange nicht gewesen sind es ist unglaublich, wie sich die Eleganz dieser Bäder in den letzten Jahren gehoben hat! Bin ich hier geschäftlich frei, fo gehe ich gleichfalls an den Atlantischen Ocean. Die schwarzen Augen der Baronin funkelten in fast unbezähmbarer Gcuu lucht. Sie haöcn recht, ich würde dort ausle ben, ein anderer Mensch wcrvcn, wenn, ja, wenn die Dame drehte ein kostbares Brillantarmland mit der Rechten hin und her, sodaß bunte Blitze nach allen Seiten daraus, emporzuckten, wenn mein' vortrefflicher Financier mir diese Ausgab be gestattet ! . Ein flüchtiges Erstaunen kam und ging auf Herrn von Äkarburgs Gesicht. Siud die letzten Sendungen, die Ihnen mein Pariser Banquier übermittelte, bereits verbraucht, mein Gnädigstes Ich will sehen. Was sich thun läßt, gebe Ihn? in-, dessen zu bedenken, daß ich Ihr Bermögen in sehr gewagten Operationen spielen lassen muß, um Ihren Ansprüchen ,uge nügen. - Sie lächelte ihn an. - : Ich bin ganz ruhig wenn Sie wagen, so gewinnen Sie aucy ! Nicht immer, verehrte Freundin, nicht immer ! Für mich selbst speculire I. :'a. r lt. ..L S.L ... . f.- IjU icy einiget oV11 !)tu ,llu wii, iiy lasse meine Capitalien ruhig arbeiten und bescheide mich mit einer soliden, sichern Bermehrung derselben. MU Jh rem Vermögen indessen bin ich ge,;wun gen zu speculiren, weil unter Ihren schö-. nen Händen das Gold 'wie Schnee im Sonnenschein zerrinnt, und Sie wissen, wer alles wagt, kann alles verlieren! Ich that meine Psticht ich habe Sie ge warnt! . Die schöne Frau warf schmollend die Lippen auf. . , Ich kann nicht leben wie eine Klosterfrau, ich bin nicht daran gewöhnt und will es auch nicht lernen ! Wer wollte eine so siegreiche kennte, wie Sie zu solchem Lose verdammen? Er küßte galant ihre Hand. Aber Ihre sinancielle Lage war nach dem Tode Ihres Gemahls in der That eine überaus glänzende. Das Gesammtvermögen er legte eine ganz besondere Betonung auf dieses Wort betrug ... Nicht weiter ! Die Baronin hob zebie terisch die Rechte, ibr Antlitz war sichtlich unter der Schminke erblaßt, ihre dunkeln Augen loderten in Angst und Zorn. Sie wissen, ich will niä't daran erinnert wer denk Herr von Marburg neigte das Haupt. Ihr Wunsch ist mir Befehl, so werde ich denn auch über alles weitere schwei gen. Die an sich nicht schwerwiegenden Worte mußten für die Baronin wohl eine tiefe Bedeutung haben, denn sie zuckte, wie von einer Kugel getroffen, zusäm men und fragte im aufgeregtesten Flüster ton: WaS ist geschehen? WaS haben Sie mrr zu sagen ' Ist er weiß er? Nur 3tuhe und kaltes Blut, meine Gnädige ! Sie habenein für allemal jene Angelegenheit' in meine Händs ge ilegt, und ich habe .dafür zu sorgen, daß weder Ihnen noch mir Unannehmlichkeit
ten daraus erwachsen; Sie werden mir zugeben müssen, daß das bisher in keiner Weise geschehen ist, und ich verstehe unser beiderseitiges Interesse zu gut, beste Carola, um mich jemals in dieser Hinsicht zu andern Ansichten zu b-kehren! Was Sie mit Ihrer halben Aeußerung andeuten wollen, ist niemals zu befürchten woher sollte ihm plötzlich derartige Kunde kommen? Ich habe meine Maßregeln derartig getroffen, daß, selbst wenn das Unvorhergesehene eintreten sollte, weder Sie noch ich zur Rechenschaft gezoacn werden können. Fatal ist nur der
Umstand, daß , so leid es mir thut. ire, vereyrte reunoin, ausregen zu musen, ich es doch für meine Pflicht halte, Sie von der Thatsache in Kenntniß zu setzen, da der Zufall leicht eine für- Sie verhängnißvolle Begegnung herbeiführen konnte daß, sage ich, er jetzt in unserer Näheist! - Die Baronin schnellte von ihrem Seffel empor. ' ' Und daS wagen Sie, mir zu sagen? DaS konnten Sie dulden ? Er zuckte gelasien die Achseln. Was konnte ich thun? Die Leute sind nicht - derartig abhängig von mir, daß ich ihnen verbieten dürfte, hier oder dort' ihren Wohnsitz aufzuschlagen, und dann wie konnte ich wissen, daß Sie so bald schon nach München zu gehen be absichtigten? Ueberdies ist die Entfernung nicht so ganz '. unbedeutend, ich glaube kaum, das; er nach der Stadt komme wird. Sie hatte ein paar Schritte ins Zimmer hinein gethan und ließ jetzt den Kops auf die Bmst herabsinken wie in äußerster Aestürzul g. : Wenn ich ihn je wiedersähe! Sie haben es mir so fest versprochen, daß er mir nie, niemals mehr vor Augen konlmen sollte ! Ich konnte seinen Anblick nicht ertragen und ich würde ihn wiedererkennen unter Hunderten, an den Augen seinen Augen! Ich muß fort aus München, so rasch als möglich aber freilich Katharine Was ist es mit ihr? Soll sie sich verloden ? ES sieht fast so aus aber wer kann sagen, ob an ihrem bodenlosen Eigen sum, an ihrer Apathie und Indolenz die Sache nicht doch noch im letzten Augenblick scheitert? Borläusig hat es den Anschein, als ob sie ein offenbares In' teresse für diesen Maler hat ja, ja, er ist Maler, staunen Sie mich nur -. an, inon eher, noch dazu bürgerlich. Aber que voulez'voiis ? Er ist ein tüchti ger Künstler, er Hat Vermögen, wird sich einen großen Namen machen und die Jdee,KatHarine könnte dereinst eine wirklich glänzende Partie machen,die auch mir zugute, käme, habe ich längst aufgegeben. Einiges derart bot sich ihr, sie lehnte mit der Miene einer beleidigten Fürstin ab, und zwingen kann ich sie leider nicht. Al1o begnüge ich mich damit, sie versorgt zu sehen mag sie meinelbalbcn eine Licbcsheirath machen! Sie sind nie eine besonders zärtliche Mutter gewesen, Carola. Nein, ich war es nie ! Ich hatte mir, wenn ich ein Kind haben mußte, einen jSohn gewünscht, es war eine Toch 'ter ! Ich hatte sie mir ähnlich gedacht, 'meine Sorgen und Jntcreffen theilend, sie war Zug für Zug der Vater, all seine skrupulösen Ehrbegriffe, die ganze Philister spießbürgerlicher Anschauungen, die überspannte Verzückung für Na Ztur und Poesie, das eigensinnige Schwei gcn in Gesellschaft, mit einem Wort,die 'ganze deutsche Gefühlsseligkeit, die mir mein kurzes Eheleben'so gründlich verleidete, sindeich in ihr wieder, nur daß ich diesmal still halten n:uß. Vor Fremden darf ich mich nicht zeigen, wie ich bin, Ihnen gegenüber aber, mein Freund, darf jich mich nicht verstellen, und das thut mir 'wohl, sehr wohl ! Sie hat wirklich ein verführerisches La, 'cheln, und in der Tiefe ihrer Augen liegt jkin Abgrund, dachte Marburg, während ker sie mit ruhigem Blick fixirte seltsam, daß der Jnstinct der Mutterliebe diesem Weibe so ganzfehlt, sie ist Salondame und Jntrizuaälin von Scheitel bis zu Sohle. i Grade öffnete er die Livven ui einer I schmeichelhaften Erwiderung des letzten j '.Compliments, als die Thür sich plötzlich I Uti?kt i.i.Sk sr.:.. .j. i. . . n4yut uiiv nu.i'iiiiiii; "iy yvlclil jtrat. : Sie hatte keine Ahnung, dav ihre Mutter Besuch haben könnte, und noch da;u welchen Besuch! ebenso wie ihr Erschei nen die Baro..m u,.llco,aui überraschte. sie latte chre Tochicr erst lehr viel s outer erwartet. Das junge Mädchen stand inmitten deS Salons, und dercachmittagssonnen schein, den jene beiden so sorgfältig ver mieden, strömte d irch das vmte Fenn er goldig über sie her, als freue er sich sei ner Wirkung. ' Ein rascher Gang, u gcnd und Gesundheit hatten die zarte !6angen leicht mit Noth überhaucht, daß sie der jungen Apfelblüthe glichen. Das knappe, dunkelblaue Kaschmircostüm.das die kleinen Füße sehen ließ, konnte sich an Zlostbarkeit nicht entfernt . mit der schweren Seidenrobe der Mutter messen, aber wie weich schmiegte sich der warmgefärbte Stoff en schlanken, jugendlichen Formen an, und wie reifend rabmte ; ber'große runde Hut mit den nickenden ' Federn das liebliche Gesichtchen ein! Von 'der Apathie und Indolenz, welche. die Baronin noch soeben bctont hatte, war t -r. t o-.f..f. f- f icine vspur zu ci;c, cm au?ei:i, v ivunig. wie der Lcnztag da draußen, stand auf Katharinas Lippen, und in den Lluj gen ein zärtlicher Traum. Wie ein hol- ' der !'?te des Frühlings stand das junge Mädchen da, in der Hand einen schütt:,vollen Strauß von Veilchen und Maiglöckchcn. . . Her? von Marburg war aufgestanden und ihr entgegengegangen; ein erfrischender Hauch von warmer Luft und Blumcnduft wehte ihm entgegen, in diesem barfümirtcn Salon eine wahre Erquik kung, er athmete tief auf. Sie bringen den ganzen Frühling mit sich, Baronesse ! sagte er mit verbind!!chem Gruß, wie lange erscheint es mir, daß ich Sie nicht gezchen ! '.Wollen wir gute Freunde sein, wie ehedem ? . Ich bin überrascht, Sie hier zu sehen, Herr von Marburg, Mama hat mir nichts von Ihrem Kommen gesagt. . Damit ging .sie an ihm- vcrüber auf die Baronin zu, um ihr die Hand zu rei eben. - .--.4. . ..-.
Lege ab, Katharine, und setz dich zu ans, sagte diese und ließ gleichgiltig die Hand sinken. Du hast heute einmal Far ve, das ist ein Ereigniß bei dir, bist du so schnell gegangen? Ja ! Sie trat rasch vor den Spiegel, um den Hut abzunehmen, aber Marburg sah, wie ihre Farbe sich noch cryohte. Er verwandte.keincn Blick von ihr ; ein erröthendes Mädchen ist doch etwas reizendes ! sagte er sich. Wie sie ihm jetzt 'gegenübersaß, war es ihm, als habe er etwas neues, nie dagcwesenes vor sich ! Er hatte sich so wenig um junge Mädchen bekümmert, in Paris haben sie keine Geltung, man übersieht sie, läßt sie unbeachtet ; erst die junge Frau darj begründete Ansprüche auf Auszeichnung und Anbeter erheben ! Herr von Marburg hatte sich franjösischen Zuschnitt des Lebens,' franzosische Grundsätze und Denkweise angeeignet, sie sagten ihm bester zu, als das deutsche Wesen, von dem er sich mehr und mehr emanzipirte ; letzt kam eS ihm in den Sinn, die Deutschen, die dem jungen Mädchen hulvigten, hätten doch nicht unrecht damit. Freilich, pikant im franzosischen Sinne war diese Katharine nicht, das war viel eher ihre Mutter ! Aber solche Frauen hatte er schon bis zum Ueberdruß beobachtet und kennen gelernt, er war vertraut mit all ihren Manövern und Feinheiten, die sämmtlich auf ein einziges Ziel hinausliefen. DieS war etwas anderes,' etwas neues, keine Spur von Koketterie, eine ganz unbefa,. gene Natürlichkeit. Sie Zap ihm gegenüber u:id erzählte von ihrem Besuch einer permanenten Ausstellung, aber er horte kaum, was , sie sprach. wie sie sprach; das feffelte ihn! Die feinen Ha de hielten immer noch den Strauß umfaßt, die Augen leuchteten jetzt unergründlich dun lel, die Stimm: hatte 'einen so weichen, liebkosenden .nfall, und dazu dies kostliche Blondhaar, des germanischen Madchens echtes Abzeichen ! Wie jemand, der aus einem menschenerfüllten, grell erleuchteten .Saal, wo dumpfe, schwüle Luft. und wirres Getcse herrscht, plötzlich in einen stillen, grünen Park tritt, voll reiner, misder Luft, Blumendüften und lieblichem Vogellaut, so wirkte dieses Mädchen Erscheinung und Wesen auf die überreizten, abgc stumpften Nerven des verwöhnten Lebe mannes. Diese zartrosige Wange bedeck te keine Schminke, die dunkeln, schöngeschweiften Brauen und die langen Wim pcrn waren nicht schwarz gefärbt, das üppige Haar war ebenso echt wie die klei ne Zäyne, und über all diesem natürlichen Reiz noch jener eigenthümliche Tust und Schmelz, de Marburg innerlich Jugend und deutsche? Wesen nannte, und der doch nichts anderes war, als der Zauber der Unschuld, die katharine sich an der Seite ihrer Mutter, inmitten ib rcs wechselvollen Lebens zu bewahren ge wußt hatte; sie besaß die reine Natur ih res Vaters, der träumenden Sinnes, aber ohne Makel durch eine Welt des Scheins und der Lüge gegangen war, das Auge nach innen gerichtet, wo die Stimme in seiner Brust ihm von dem Ideal erzählte, das er lange vergebens gesucht, bis es ihm in berückender Schönheit genaht war, um dann wie ein Luftgebilde in bit terer Täuschung zu zerflattcrn. Die Baronin deutete. Marburgs Schweigsamkeit, sein unausgesetztes Beobachten Katharinas auf ihre Weise ; er hatte sie sehr lange nicht gesehen, er verglich sie mit ihrem Vater, er wollte sich vergewissern, ob sie Geist habe, nein, einem solchen Manne konnte ein solches Mädchen niemals gefährlich werden, dazu gehörten andere Mittel, die schöne Frau richtete den biegsamen Oberkörper straff auf und schloß halb die Augen, während ihre Lippen sich leise öffneten. Und Katharine ? Sie sprach, sie erzählte, aber wußte sie, was sie sprach und zu wem i Ihr war, als hörte sie eine fremde Stimme reden von .der Ausstellung und den Gemälden und ihrer Freundin Adele, horte sie nicht daneben im Geist eine andere Stimme, eine tiefe, weiche, die ihr vor einer halben Stunde einen so erfreuten guten Abend geboten und dann gefragt : darf ich Sie ein Stück Weges begleiten ?, Sie hatte genickt, und darauf war er mitgekommen, und sie hatten sich so gut unterhalten mit-, einander ! Er hatte gesunden, was auch sie fand : daß der Frühling eigentlich noch nie so schön gewesen sei, als gerade diesmal, und von einer Blumenverkäufe rin hatte er dann den Strauß gekaust und gefragt : Haben Sie die Blumen lieb, gnädiges Fräulein ? ja ? Nun das freut mich ! Nehmen Sie dies bescheidene Sträußchcn an von mir ! Ach, es war ja nichts besonderes gcwefen, gar nichts ! Sie hatte in ihrem Leden ganz andere Bluniengabcn zugeschickt bekommen : kostbare Kamelien- und Ro sensträuße mit Blonden und echten Spit zen, in Umhüllungen von AtlaS und Stickerei aber daS hatten, bestellte Diener mit einer Visitenkarte überreicht hatte ihr jemals jemand mit so treuen, glückstrahlenden Augen, mit so herzgewinnendem Lächeln so schone Veilchen und Maiglöckchen ihre Litblingsblu men gegeben? Und dazu blauer Himmel und Sonnenschein und ein Gefühl im Herzen von Jugend und Glück und Freude nein, nein, das Leben war doch keine Last ! Auf ba!oiges Wiedersehen! sagte ihr Vormund und stand auf, ihrer Mutter die Hand küssend, dann hielt er ihr seine Rechte hin. Sie legte langsam ihre kleine Hand bindn und sah empor in seine -'iu gen, die einen trägen, bleierne Blick h 'ttcn. Afatlwi ' o? b.v i- c fort und umschloß wieder fest ihre Blu men, als feien sie ein Talisman, d:r sie schützte gegen alles Böse, das sich ihr nahte. Hausfreunde. Servus, Freund Palmer ! Was treibt euch, die fleißigste Arbeitsbiene, um diese gesegnete sechste 9t'achmittagsstunde hier ktt's Karlsthor ? Bei solcher Beleuchtung nicht zu malen - pfui ! Ich muß euch schelten ! Es war Marcel Bcaulieu, der seinen 8lrm plötzlich unter den de erschrocken zusammenfahrenden Palmer schob und nun mit ihm die 3i'cuhauser Slraße hin aufschritt. Sie spielen Ihren schönsten Trumpf sofort aus, damit ich meinerseits nichts tveiter zu Jhnensaaen darf, lächele Ger
t ard, und ich tbu's auch nicht, was bilft eZ, goen d'en'Stacbei ;u lken ? Jq) habe mir bis drei Uhr Haild und Kopx heiß und müde gearbeitet, dann an meiliem Journal geschrieben und ein paar KZeschäftc-briefe verfaßt, da darf ich ,nir wohl nach des Ta.-cs ast und Hil.'c die Erholung eines Spazierganges gönnen ! Sie ist Jynen eben so nolywendig !vic Mir ! Scharfe Silwng bei Taloni, angestrengte Debatte über spanische und griechischc Weine, hitziges Far und Wider, Mörderische Feldschlacht Aus welcher Sie aam unverl-kt ber-
,' vorgegangen sind?' Nüchtern wie ein Candidat der Theologie ! Ich kann enorm viel vertragen, liebster, Erbtheil meiner Vorfahren! Also, was ich sagen wollte, glorioser Sieg des Spaniers über den Griechen ! Zahlreiche sieben erschlagener Flaschen bedecken das Schlachtfeld ! Schluß des Kampfes: idIlischcr Spaziergang durch die fruhlingSwarmen Straßen der guten Stadt Manchen, End,iel: das Haus Ostens in der Bayerstraße. Osten ist nicht daheim, er schließt den Verkauf seines letzten Bildes in Augsburg ab. Nun, und wenn auch was thut's Diese kleine Frau Adele ist eine specielle Freundin von ,nir, i: wild alten Genossen ihres Ehegemahls nicht ungastlich ihre Thur verichlieize. Seid kein Pyilister,. Gcrharo, un) komm: mit mir! - Ich war erst vor wenigen Tagen dort. Das hat nichts auf sich, Frau Adele Osten ist ein tttg.'.idsam.-s Weid, an die sich boje Lästcr,ungen nicht wagen. mX Sie vollends genießen den Ruf eines 7.U0s.erschülers, Jyre tviederhollen Besu.! haben dahernichts BeoentticheZ ; im ub rige.l nehlnesch all: eratli.'ortun.i au Mich! . . J P"lm er str.nibte sich nicht länger, e Vlttg seh? gern zn Oite.s Uild in ictc .eir aanz deso.!?crs ger:,. 5Folt?etzur,a soiat ) SOrtn ThiMarb. xsox einigen Monaten starb in Peking d,r größte chinesische MutHematikx des gegenwärtigen Jahrbunderts. Er bicß Li-seban-lan und war Professor der Mathematik an der UniVersitat in Vtklna. Er wicb von den I europäischen Mathematikern darin ab. van er den unlt sur etwas Au?gedeyntes, nämlich für eine unendlich kleinen Würfel hielt. Er schloß sich in dieser Beziehung an die Lehren der alten chinesischen Sophisten an, von denen einer vor 200 Jahren die folgende Theorie einem sophistische Wesen in den Mund legte, das er den Gott des nordisch. Meeres nannte: DaS fyeine ist der unsichtbare Theil des Winzigen. Sei ein Ding fein oder grob, es muß meines Dafürhaltens eine Gestalt haben. Etwas Gestaltloses, Unkörperliches kann nicht als Grobes oder Feines unterschieden werden. WaS man beschreiben kann, iö der grobe oder wahrnehmbare Theil eines Seienden, was nur vorgestellt werden kann, ist sein feiner Bestandtheil oder seine Essenz ; aber ich bleibe dabci, was weder grob noch sein ist. kann weder beschrieben noch vorgestellt weiden. I m P e st e r O p e r n h a u s e fanden diesir Tage Proben mit einem Motor in der Stärke von zwei Pferdekräften und einem Lilienthal'schen Dampferzeuger in der Stärke von aebt Pferdekräften statt. Die Maschinen haben den Zweck, d.S Herablassen des schweren und des Gaze-BorhangeS bei Scenenwechseln daduich übeiflüssig zu machen, daß der durch di.se Maschinen erzeugte Dampf die Dekorationen ?um Theil oder ganz verdeckt, wodurch das Verschwinden rer alten und das Elscheinen der neuen Dekoration viel n.ttürlicher erscheint. Da die Proben vollkommen gelangen, hat das Opeahaus die Maschinen übernommen. Wie berichtet wird, hatte Deutschland demnächst eine ganze Kvllektion schwarzer Gälte von Kamerun zu erwarten. Der Dampfer Adler", welcher Mitte Februar in Hamburg ein' trifft, soll an Bord zwei der ausständischen Negerhäuptlinge nebst mehreren Venoffen derselben haben und fernerauch en vielgenannten aus K.imerun ausgewiesen! Polen Rogozinsli. Der interimistische dusche Velticter Dr. Buchner hatte, wie c heißt, die Ausweisung angeordnet. Herr Dr. Büchner ist allerdings ein entschlossener Cbarakter, der nicht gewobnt ist, mit erklärten Gegr.ern viel Federlesens zu machen. Ferner wird rie Altkunst des deutschen ConsulS Schmidt vrt ivi dem si' treuen König :ll und Ciii.11 ri-bii inBaiawar:et. Msrternb ist eer Ausdruck für den größten Cchmen. und doch er klärend. an Rheumatismus und Älkuralgla beiden den. sa 4 den Schmerz, den sie leiden, nicht tc3 ausdrückt. Kann der Schmerz gehoben werden? Hrrr Vmj. F. Congron, Randolxh, N. V-, schreibt: Kran Tiarn 7. 5itccr brauck st ?1h!exdirrl anlal. Uns tut ui itr titcit reit tneincliiMm 9tb(umitt tntt, tit unttunx t&tnt. atet niu rmdiaftt ib 1clt (irltid'trruin cen rett macicfiiten kchuikij 14 Dthlexdere." Nie ist ein Medizin prSparirt worden, die so erfolg reich waraii und Jnignjs iiber ihre Wirksamkeit kommen au? allen TZkilen de Landei, ohne rafc darum gebeten wird. Herr R. B. Wanon, 181 Achtzelmte Snaße, Triroit, Mich., sagt: lngr am t.MZn v?nr, m,w Rriu den inm it'ii'N nlall ten Werurnaii(mii( hfimfllutl, tr tltrn und murrn ? litt er tttiiron.n (urf an, ft litt Mtrcfhcb' 24iiirr'n nd nutz , mcfetfnthtiU tat Crtt feilten. Wir wiutn fti4ittnf iKitl.l. ne t'lf u fintm : am I. VUi nutt ich iidrrek,t. mit idlrxtzoro einen ?er,uch u mach?. ?akkrm sie tcon nkm Sim. nie ttt Cttinrr) rklliß Mrcttrur.cm nt ii 9c fa-irttlniaft iSinntti rrtiiit. Tie IXreiün ritsi irtc ein ubfini-ttrl uns ich t-in fest lUrmfvun. tift kch eine ettr ir-i jla(Jn ttt klliß fetilen etten. Wenn Sie HtD!oNro5 nit in Ihrer Avotheke er. halten können, werden wir Idnen naä Empsanq des regulären Preises ein Dollar ver Zilasche dasselbe per Ervreb sranco ziusenden. Wir seden ti lieber, wenn Sie ei von Ihrem Axotbeker kaufen, abe wenn er dasselbe nicbt silhrt. lassen Sie sich nicht überreden, etwa Anderes zu versüßen, sondern destellen Sie so fort bei un. wie angegeben. Athwphoros Co. 112 Wall Str., New Aork. i
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