Indiana Tribüne, Volume 8, Number 154, Indianapolis, Marion County, 20 February 1885 — Page 2

Zndisns Ariöüne.

öt fd) ein täglich, I$4tttni3 Sonntags. (HiO M.rrvlandNr. TV:ßaa$? timne- ton durch den Träger 1Z Ä. ltti ctx s??tt. it orntal,IrtbttBC"5 nt vr ?ch. fleb 14 tcntf . t ot ,sls, o SsaKkZlshlunz 5 per ad. JndlLnpolls, Ind., 2'). Februar 1335. Wie :nan Senator wird. Als kürzlich in der Legislatur von Arkansas über die Wahl eines Bundes senatrs abzestimrnt wurde, hielt der Ab gcorrn?te Äater aus.'Benton.ibei dem Jiufuife seines.Namens - folgende Rede : r,ar Präsident! Für's (irfic war ich für Un Gouverneur James H. BeKy, er würde einen Erster Klasse , Senator ina chcn. Er ist mein Freund und ich, ich bin ein alter, rauher Mann aus den Vcrgen, aber ich halte zu meinen Frcul-.dcn. Wenn er aber durchauV nicht will, so könnm wir's nicht ändern. Nun babe ich ir.ich weiter umgesehen und da siel mein Blick auf den Hon. Poindexter Tunn. Das ist auch ein feiner Mann und wie zum Senator geschaffen ; er hat ei7.cn großen Schädel und es steckt auch was darin, und von sich geben kann er's auch. Ich war also für Dunn ; ich habe mir die Geschichte reiflich beschlafen und ich war für Dunn. D. h. bis gestern Abend. Da war ich zu Hon. James K. Joncs eingeladen. Es waren viele Da men da und hol's der Teufel! immer eine schöner wie die andere. Ich bin ein rauher Mann aus den Bergen und schon lange nicöt mehr der Jüngste,' aber die ULctbsen haben immer noch eine fürch tcrliche Anzüglichkeit auf mich, ihnen kann ich nichts abschlagen. Frau Jones saß an einer Klavierorgel und sang ein mächtigschönes Stück. Wie sie fertig war, haute ich in die Hände und stampste mit den Füßen, was ich nur konnte. Hat's - Ihnen gepleased, werthester Herr Äaker?" fragte sie mich. Got:s:rambach, und ob," fagte ich, aber könnten Sie nicht einmal mein Leibstückel singen: Das Vaterhaus"? Ich weiß nid)," sagte sie, ob ich die Melodie ganz sicher im Kopte habe, da da: Vatnyaus aber Ihr Leibstückel ist, so kennen Sie es gewiß auswendig. Wenn Sie mir einen Vers vorsingen wollten, so würde ich schnell wieder hinemkcmmcn. Meine Herrcn, ich habe Sie heute noch eine mord-maßige Stimme und sang also das Vakkrhaus. Wie das die Leute angriif ' Em paar junge Mädel liefen zum ;-i:rnet hinaus. Die andern Da men j:ciei fast von den Stühlen und lacMc so. difc sie Thränen der Rührung in d-.n 'Siuy.n hatten. Mister Jones hatte ;Yi di Taschentuch in den Mund gestcxj: -ul'lscheinlich, daß er's mehr in der h.üte, wenn auch bei ihm die Rührung rjn:c " So weil vczx Herr Baker in seiner Nedc 5,c!(.:'.?:!:cn, a!s daZ Haus tobend losbrach. ..Singen, singen" wurde auf allen Seile:: gerufen und dabei geklatscht und mit dcn ußen getrommelt, als sollte der Siy-.lngssaal demolirt werden. Herr Baker stillte sich in Positur und sang daö Laterbaus. Er konnte kaum den Re frain rodenden, welcher ungefähr lautet: Das ist das Haus, das mich gebar. Da einstens meine Wiege stand, Ihm ist und bleibet immerdar Mein ganzes Herze zugewandt." DaS Brüllen, Toden, Trampeln, das nunmehr anhob, läßt sich nicht beschreiben. Als sich der Aufubr ein wenig gelegt hatte, fuhr Herr Äaker fort : Herr Präsident, ich habe gestern noch viel schöner gesungen, als heure ; ich habe nämlich gestern dem ausgezeichneten Rumpunsche stark zuge sp7ochen ino bin daher heute ein bischen inruiniu". Wie ich aber gestern gesungen ha:te, wischte sich Frau Jones die Äugen, rcichre mir ihr weiches Patschhänschen, das ich drückte, und fagte : Herr Baker, Sie haben himmlisch gesungen, ich hätte das gar nicht m Sie gefvcht." Dabei sah sie mich mit einem Älicke an, na, na, daß ich gleich noch einmal gesungen hätte, wenn sie es verlangt hätte. Ich löffelte mich aber auch nicht schlecht und sagte : Meine schone Frau, ich liebe Ihnen, ich verehre Ihnen !" D.is machte auf Frau Jones einen sehr schönen Eindruck und sie sagte wieder mit einem Blicke, der das bös artigste Pferd zahm machen könnte: Da sollien Sie aber auch einen Theil Ihrer mir sehr schmeichelbaren Abschätjung, nein: Werthschätzung auf meinen Gatten übertragen. Sie wissen, Mister Jones würde unserem großen Vaterlande als Senator die werthvollsten Dienste leisten." Gottstrambach, sagte ich, meine schöne Frau. Ihr Mann hat meine Stimme." Run, meine Herren ! Sie n isscn, ich bin nur ein rauher Mann aus den Bergen, aber ich stecke" zu rnci nem Worte. Ich gebe meine Stimme dem Hon. James H. Jones. Vorfastliclier Geschäftsbericht. Alche auf's Haupt ist seit dem Mittwoch nach dem siebenten Sonntage vor Ostern, der auch Sei mir" oder Estomihi genannt wird, die Losung öder Parole der Zeit, der gegenüber unsere Zeit allerdings nicht nur freigebig Dispensation mh.'ilt, sondern auch Selbstdispensation übt. Gedenke, daß Du Asche bist und wieder zu Asche wirst" wird uns nicht nur in der Fastenzeit, sondern Jahraus, Jahrein vor die Seele geführt, das schadet aber nichts. . Mitunter etwas Katzenjammer, ist doch noch die beste Folterkammer, aber unser geschäftliches Leben war schon vor Aschermittwoch durch Fastenstille unangenehm bemerkbar. Ter Verkehr der Waaren, der Erzeugnisse, die beinahe im eigenen Ueberslusfe ersticken, war noch durch grimmige Kälte und Schnee unterbrochen. Das Geschäft war still, vielfach leider läuschensüll. Baumwolle slau, keine Verkaufe, weder auf Zeit.noch auf Ewig' keit, noch auf umgehende Lieferung. Weizen still und vernachlässiat, stand

UiBtiiw in ver irere der Börse, wie erne einst hochmüthige aber jetzt verblühte Schöne an der Wand des Vallsaales. Selbst Europa zeigte ihm die kalte Schul ter. Mais war besser gesucht. Der einheimische Bedarf fragte nach ihm, und auch für die Ausfuhr zergten sich die Preise etwas williger, d.h. so, daß sie von den Farmern und Händlern wenigstens mit einem Anfluge von gutem Willen acceptirt wurden. Im Eisenmarkte machte sich kein Ausschwung bemerkbar, doch ist, da die Kalte das Eisen so bedeutend zusammengezozen und somit die Vorräthe verkleinert hat, auf bessere Nachfrage zu hoffen. Auf Petroleum übte die Kälte nur einen geringen, aber immerhin anregenden Einfluß. Im Allgemeinen kümmert sich dieses Kunstproduct der Standard Oil Eo. nicht um die Verhältnisse des Marktes, sondern nur um die wilden Appetite seiner Erzeuger. Inder Wolle sitzt je$t eigentlich Niemand, trotzdem war dre Wolle wenia begehrt. .Schmalz ist geklettert, tas kommt vom Pfannkuchen-Vacken. Nkanufacturwaa im waren schr ruhig, Damenkleiderstoffe waren in Folge d Maskenbälle einigermaßen gesucht, aber Herren-kotions Kurden durch kein :rlei Begehr in ihrem Schlummer gestört. Eisernte so ergiebig, daß es im Sommer unentgeltlich und mit Ertra-Prämien abgegeben werden wird.

Socialisten vnd Vnarchisten. Am I. Februar vertheidigte im deutschen Reichstage die Regierm g die Beibchaltunz des Ausnahmegeseyes gegen die Socialisten. Puttkamer erklärte anfärglich scbcrzhast, das Gesetz habe schon insofern gewirkt, als es die Most's und Hasenclever'S mit ihren Brandreden verdrängt und die socialistische Partei genöthigt habe, lauter gemäßigte und nette Männer in den Reichstag zu senden. Kurz darauf beschuldigte er dieselben Socialisten, mit den Niederwalds' Altentätern und den Mördern Rumpfs's unter einer Decke zu stecken. Er verlas zu diesem Zwecke eine Eorrespendenz auS dem Socialdemokrat", die übrigens keineswegs den Beweis für seine Behauptung erbrachte, das; die Socialisten und. Anarchisten identisch seien, und schloß folgendermaßen : Sie sind vor der 3!ation hiermit von mir angeklagt, daß Sie den Dolch geschärft haben, der den Polizeirath Rumpff in die Grube gebracht hat." Auf diese infame Beleidigung einer Gruppe von 25 rechtmäßig erwählten Volksvertretern, die sich im Reichstage stets seh? maßvoll benehmen, antwortete Liebknecht folgendes : Wir schieben von unZ die Verant' wortung für den Moid des Rumpff auf Diejenigen zurück, welche derartige Verbrechen in Deutschland überhaupt erst möglich gemacht haben. Vor dem Socialistengesetz? dachte man nilmalS an solche Verbrechen. (Ruf rechts : Hödel?) Wer wagt es, unS Hödel an die Rockschöße zu hängen? Freilich hat man auf die Attentate von Hödel und Nobiling das Socialistengesetz begründet, man hat dann eingestehen müssen, dß cs eine Verleumdung gewesen, Hödcl und Nobiling als Socialdemokraten zu bezeichnen. Ich habe früher einmal gst'Zl, : ?;r Socialistengesetz sei pro ni hilo und) so weit es doch wirksam sein würde, pro nihiii-ssimo. Daß es pro niliilo gewesen, haben Sie uns gegenüber jetzt eingesehen, daß es pro n hiliimo ist, hat das Frankfurter Attentat gezeigt. (Sehr rici tiij ! bei den Socialdemokra ten). Durch den Druck, der in Folge des Scciallstengeseves auf dem ganzen "MU lastet, werden Leidenschaften erzeugt, die mit Nothwendigkeit einige kxaltirte Köpfe zum Verbrechen treiben. Das haben wir Ihnen von Anfang an vorausgesagt, jetzt ist es eingetroffen. Sie wollen auf uns selbst die Schuld schieben, wir schleudern die Anklage auf Sie selbst zurück. Sie allein tragen die Schuld. Man wirft uns in einen Topf mit den Anarchisten. Anarchismus ist aber das genaue Gegentheil deS Socialismus. 'Anarchismus heißt die A b w e f e n h e i t der Regierung und des Staa t e s. Es ist das tue logische Konsequenz der freihändlerischen VourgioisAnschauunen, welche ja mit ihrem Grundsatz der freien Eoncurrenz die gesellschaftliche Anarchie bereits herbeigeführt haben. Lesen Sie übrigens einmal die Freiheil"! Gegen wen sind die heftigsten 'Angriffe darin gerichtet? Gegen mich, weil ich einen dem Anarchismus auf's Schrofste entgegenstehenden Standpunkt vertrete. Fürst Aismarck und seine Socialreform werden dort durchaus nicht mit derselben Heftigkeit behandelt ; und warum man mich mehr haßt, als den Fürsten Vismarck, das' ist klar. Ich und meine politischen Freunde hier im Hause sind die Feinde jener Anarchisten: und Fürst Vismarck und Sie sind ihre Nährväter. (Unruhe.) Nicht wir haben unsere Taktik geändert, sondern der Reichstag. Früher behandelte man uns wie Abgeordnete zweiter 5ttasse ; allmälig sind die Köpfe kla rer geworden; man sieht ein, daß wir mit oder ohne hohe r.brigkeitliche Erlaubniß fortexistiren ; man hat sich darin ge funden und behandelt uns nun collegra lisch, wie sich's gehört. Denjenigen von uns, welche wünschen, daß die Dinge sich organisch und friedlich wei ter entwickeln, machenSie, Herr v.Puttkamer, durch JhreTaktik unsere Aufgabe außeror d e n t l i ch schwer.. Wenn Sie Ihre. Pollzelwirthschaft noch Wetter treiben, was wird die Folge sein ? Es wird Jhncn dann vielleicht gelingen, das Socia listengcsetz so zu verschärfen, daß wir nicht mehr daraus pfeifen" können, daß wir gezunzen sind, unseren Wählern zu erklären : Es ist unS unmöglich, auf dem Boden der heutigen Staatsordnung unsere Agitation zu treiben ; wir geben die Zügel auö der Hand ; sehe Jeder zu, wie er fertig wird !" Lassen Sie eS erst l'ahm kommen, dann, ja dann haben Sie den Nihilismus, aber richtig! Nothwendige Stärkung. In Frankreich weist die innere Lage aus baldige Vornahme der a l l g e m e i nen Wahlen hin. DaS Gesetz würde der 5!egierung aestaUen, dieselben erü im

ulr oder Anfangs August siattsinden zu lassen, allein sowohl sie selbst als auch die ministerielle Mehrheit in der Deputirtenkam.ner wünscht, daß die Wahlen schon im Frühjahr abgehalten werden und ein Telegramm bezeichnet den 31. Mai als den hierfür auserschenen Tag. Die Kammer würde sich in diesem Falle im April auflösen, um der Regierung und den Abgeordneten Zeit zu einer Wahlagitation zu lassen, welche von allen Parteien mit großem Eifer betrieben welden dürste. Die ?tegierung wird bäupisichlich durch den Verlust von 25

ibrer Anhänger m der Kammer, vte zu Senatoren gewählt wurden, da;u getrieben, den Termin sur die eputrrtenwaylen möalicbst vorannuücken. Die Mehrheit für Ferry betrug bei der letzten entscheidenden Abjtlmmung am i.anuar, wobei es fiß um ein Vertrauensvotum für den Ministerpräsidenten handelte. nur GO Stimmen (294 gegen M), t also nickt aiofi aenua, um eine solche Einbuße zu vertragen, ohne Ferry bei ungünstk;ien Umstanden o ver prägen, welche einen Theil der Mehrheit zur Enthaltung von der Abstimmung bewegen, bei schwach besetztem Hause u. s. w. eimr )i!edcrlage auszusetzen. Natürlich erwartete die Negierung von den Neuwahlen eine erhebliche Zunahme der gemäßigten republikanischen Abgeordneten, und hierin dürfte sie sich schwerlich täuschen. Frankreich republikanisirtsich. Vom Inlande. i Die Legislatur von Nord Earolina hat ein Gesetz Passirt, welches den Verkauf von Eigaretten an Knaben unter 10 Jahren bei Strafe verbietet. Etn jungerFarmer bei Sche nectady, N. legte sich an einem Abend voriger Woche ganz gesund zu Bett, schlief, ohne aufzuwachen, bis zum Morgen und war, als er erwachte, völlig erblindet. Die Aerzte vermögen sich den Vorganz nicht zu erklären. Die Mittheilung, derenauch wir m.s schuldig machten, daß der heu rige Februar keinen Vollmond habe, ist nicht ganz richtig. Der nächste Vollmond tritt am 28. d. Mts. kurz nach 11 Uhr Abends ein. Trotzdem hatte der Januar und hat der Man zwei Vollmonde, und 'dies sichert ein ergiebiges Weinjahr. Die alte arme Wittwe Tyeresa Shlppen wird von der Stadt BridgePort, Eonn., seit drei Jahren unterhalb ten. Jetzt hat sich herausgestellt, daß sie in einer Bank in Prooidence, R. I., ein Guthaben von 81,300, ebendaselbst nicht unbedeutenden Grundbesitz und in ihrem alten Koffer im Armenhause beträchtliche Baarmittel hat. In einem Schnittwaaren Eoncurrenten Kriege in Ehambersburgh, Va., hat ein Geschäft den Preis für die Jard Kattun auf einen Viertelcent, das ihm gerade gegenüber befindliche hat ihn auf einen Achtclcent herabgesetzt. Erklecklichen Gewinn wird hierbei wohl selbst die Menge (der Verkäufe) nicht bringen. Die mexikanische Eentral bahn hat ."00 umfangreiche hölzerne Hei lige zum Preise von 59 Cents pro Srück zur Heizung ihrer Locomotiven angekaust. Die Heiligen wurden nicht aus Kirchen, sondern aus den auf den Straßen befindlichen Pulque-,Eh ica- ode: Schnapsbuden entwendet. Jn Philadelphia brachten die Zeitungen die Nachricht, daß für den wegen Vergiftung seiner Frau zum Tode verurtheilten Dr. A. H. Görsen ein neues Verhör vor deck Vegnadigungsrath beantragt worden sei, weil Sadie E. Sou' der, eine NichU von Lizzie E. Gorsen, welche bekanntlich im April 1880 an ei' ner Arseuiloergistung starb, und Hauptzeugin gegen ihn in dem Prozesse, ein Geständniß abgelegt habe, wonach sie," durch Drohungen gezwungen, in ihren Aussagen Meineid begangen habe. Das angebliche Geständniß hat sich als eine freche Fälschung herausgestellt. Dr. Görfen wird hängen und das v.R. w. Phineas T. Barnum glaubt beharrlich an die Möglichkeit, ein Perpetuum mobile herzustellen. Er hatte sich ein solches construirt, das allerdings mehrere Monate im Ganze geblieben aber bei der Feuersbrunst, die seine Wohnung in Jranistan im Jahre 1865 zer störte, mit verbrannt ist. Gegenwärtig arbeitet er an einer Uhr, die, wenn ihre Herstellung gelingt, allerdings kein Per petuum mobile im strengsten Sinne bei Wortes, immerhin aber eine interessant Leistung der Mechanik sein wird. Et benutzt die Unterschiede zwischen den Tem peraturen des Tages und der Nacht als bewegende, resp, das Werk aufziehende Krast. DemTreiben wohl der frech: sten Bettlerinnen von Beruf, die sich im Lande umhertreiben, ist in Newark, N. I., ein Ende wenigstens für dies Stadt gemacht worden ; andere S4ädt mögen aufpassen. Das Paar, welches die Namen Frau und Frl. Jsabel Kim ball, auch Morse, Taylor und Elark führt, lebt vom vornehmen Betteln, zieht von Stadt zu Stadt und hat bereits Phil' delphia, Chicago, Boston, New Haven, Brooklyn, New Bork, Pittsburg und vielt andere Städte abgethan", bis es Newark mit seinem Besuch leehrte. DiZ beiden Frauenzimmer logirten auch manchmal in Hotels, verschwanden ab in der Regel, ohne ihre Rechnung zu bezahlen. Wurden sie an wohlthu rige Vereine verwiesen, so nahmen sie alles an, was sie bekommen konnten. Waren sie erkannt, resp, bloßgestellt, sc schüttelten sie den Staub von rhren Füßen und setzten den Wanderstab weiter. So trieben sie es seit mehr als zwölf Jahren. In ihrem Benehmen wußten sich die Frauenzimmer einen mysteriösen Schein zu wahren. Sie sprachen von frühe rem Wohlstand, waren aber so vorsichtig in ihren Antworten, daß Niemand ihren eigentlichen Heimathsort erfahren konnte. Ihr Versuch, sich eine permanente Auf nähme in einer Wohlthätigkeitsanstalt in Newark zu verschaffen, wurde noch rechtzeitig entdeckt und vereitelt, worauf die Beamten des Bureaus und der Armen aussehe? mit den beiden Frauen eine sehr angelegentliche Unterredung hatten, de ren Refrain war, daß sie Newark unverzüglich zu verlassen hätten. Die Frauen drückten den Wunsch aus, Atlantic City mit ihrer Gegenwart zu beglücken und wurden dahin spedirt, mit der. eindrimzlichen Warnung, für die Zukunft Ne wark unter allen Umständen tu meidm.

uever einen er) ch urr crnccn Akt der Newhallchouse"-Tragödie in Milwaukee hört man erst heute Näheres: Am 9. Januar 1833 befanden sich zwei befreundete Reisende zu gleicher Zeit in Milwaukee und feierten ihr Zusammen treffen durch eine lustige Bierreise, die erst nach Mitternacht endete. Einer der Beiden hatte sich in der Stadt bei Verwandten einquartiert, derselbe geleitete aber seinen Freund, der im Newhall House" logirte, bis auf dessen Zimnier. Er verabschiedete sich erst, als der Freund bereits zu Bett gegangen war, und als er dann ging, zog er den Schlüssel ab und schloß nachher scherzweise die Zim merthür von außen zu. indem er dem also Eingesperrten lachend zurief : Morgen sollst Tu das Zimmermädel fein artig bitten, damit die Donna Dich her auölasse." Am anderen Ä!orgen war das Newhall House" ein rauchender Schutthaufen, und der heitere Kamerad, der im Scherze seinen Freund eingeschlofsen hatte, fand Letzteren als Leiche mit zerschmettertem Schädel in der Morgue. Er hat seitdem Anfälle von Wahnsinn und das Reisen aufgeben müssen. Der plötzliche Anblick eines Zimmerschlüssels kann ihn in Raserei versetzen. So lange Oklahoma nicht förmlich der Ansiedlung von Weißen von Seiten der Bundesregierung eröffnet worden ist, hat die letztere unstreitig das Recht und die Pflicht, solche Ansiedlung von dem Gebiete fern zu halten. Aber wenn jetzt im Interesse von Groß Viehzüchtern, welche enorme Landstrecken da selbst für 3 Cents per Acker gepachtet haben, behauptet wird, daß das Land in Oklahoma nichts werth sei, unfruchtbaren Boden, wenig Holz und schlechtes, unzu reichendes Wasser habe : kurz, daß es sich höchstens für Viehzucht, aber keineswegs für Ackerbau eigne, so ist daS eine kolofsale Lüge im Interesse der Viehkönige. Es giebt im Westen schlechte Lündereien genug, um die sich Niemand bewirbt, aber wenn Ansiedler aus der Nachbar schast von Oklahoma mitten in einem strengen Winter der Bundesregierung zum Trotz dorthin kommen, dort ausharren, und endlich gewaltsam vertrieb n, doch wieder dorthin zurückkehren zu wol len erklären, was immer auch die Folgen sein mögen, so sind das schlagende Beweise dafür, daß die Ländereien in Okla homa bereits weit und breit berühmt wegen ihrer Fruchtbarkeit sich für den Ackerbau ganz vorzüglich eignen. Wären die Viehkönige mit ihren Lügen und blinden Contracten nicht, so würde die Regierung die armen weißen Squatters viel leicbler fern halten sonnen.

Vom Auslande. . Wie der Neotogos n Konstantinopcl meldet, erhielt das armenische Patriarchat daselbst die entsetzliche Nachricht aus Erzerum, daß die Kur den an dem zu Persien gehörenden Karadaghgebirge neun von Armeniern be wohnte Dörfer überfallen und sammt liche Bewohner derselben, ohne Rücksicht auf Alter, abgeschlachtet haben. Es sollen im Ganzen siebzehnhundert Personen massakrirt worden sein. -.'Nach diesem blutigen Gemetzel haben die Mörder, an deren Spitze der gefürchtete kurdische Bandit Mahmud Khan stand, die Dörfer vollständia ausgeplündert und dann in Brand gesteckt. Der Schab ertheilte so.fort dem Statthalter der Provinz, Said-El-Mulk, den Befehl gegen die Mörder mit Waffen vorzugehen. Ei n ne ues Turngerät h schlägt die Turnlehrerin Minna Krugher in der Monatsschrift für das Turnwescn" von Eu'ler u. Eckler vor. . Sie weist nämlich auf die Anmuth der Körperhaltung von Mädchen und Frauen bei solchen Völkern hin, bei denen daS Tragen von Gegenständen auf dem Kopfe üblich fei und schlägt deshalb vor, beim Müdchenturnen ein Sandkissen als neues Geräth einzuführen. Bei festlichen Aufsührungen würde das schlichte Kissen einer Vase odefceinem Blumenkorbe Platz machen und 5 reizenden Gruppirungen, namentlich bei Neigen, Anlaß geben. - Der kürzlich verhaftete Direktorder Verdaner Sparbank Voß, der für circa zwei Millionen Depots veruntreut hat, legte diese Ersparnisse theil weise in Gütern, theilweise in. Gemälden an. Die Berliner Kunsthändler hatten an ihm einen brillanten Kunden. Ein einziger von. ihnen verkaufte ihm nach und nach für 150,000 21. Bilder und hat noch eine Forderung von 40,000 21. zur Masse angemeldet. Gemälde, Gallenen und Güter sind . da, trotzdem wird die Masse nur 30 bis 40 Percentergeben, da der Mäcen ziemlich unverständig gekauft hat. Ein großes Gemälde, welches er der Gallerie zu Schwerin geschenkt hat, wird derselben - Wohl verbleiben müssen. Der Großherzog hatte den Mäcen in den Adelsstand er' )ben, und curioserweise langte das Diplom in Verden am Abend des Tages an, an welchem man Voß ver haftet hatte. . In Ravensburg wurde am 26. Januar von der Strafkammer gegen drei Schatzgräber. Vater und zwei Söhne, verhandelt, welche einer Anzahl Leute mehrere Tausend Mark für die Ausführung ihrer abenteuerlichen Pläne entlock ten. Einer dieser Pläne betraf die He bung eines Schatzes in dem Untersberg bei Salzburg, ein anderer die Erlangung .einer. Millionenerbfchaft in der Graf schaft Malange in Afrika". Malang ist der Name der Betrüger; der Vater ist erne heruntergekommene Persönlichkeit, die Söhne, im Alter von 19 und 2 t Iah.ren, arbeitsscheue Burschen. Die Ver Handlung gegen die Betrüger förderte die ergötzlichsten Dinge zu Tage. Die Schwindler machten ihren Gläubigen die wunderlichsten Vorspiegelungen; sie simulirten eine Reise nach Rom, ange blich um die Erlaubniß und den Segen deS Papstes zu der. Schatzhebung zu er langen. Einer derselben wollte gar ein. Reise nach Afrika gemacht haben, per Dampfschiff nach. Alexandrien und von da per Kameel in die Wüste hinein, um seinen reichen Onkel, den Besitzer der be sagten Grafschaft im Innern Afrikas zum Zwecke der Erlangung der Erb schast auszusuchen. Das Alles glaubten . die Thoren, . welche . jüngst vor der , Strafkammer die traurige Roll? von Zeu gen Hielten. . Der alte Malang, der sei. nen Sohn Joseph als geborenen" Schatz ' gräber und Geisterbeschwör? anvrieS

uno den Schwindel unterstützte ,erhielt h Monat.seine Söhne zwischen 1 und 1Z Jahr Gefängniß. D ie Germania" bringt die Nachricht, daß von der Dresdener Poli-

zei wegen des Verdachtes sozialistischer, und nihilistischer Agitationen in böherem Auftrage eine MassewAusweisung bei in Dresden ziemlich stark vertretenen ezechischen Arbeiterbevölkerung vorbereitet werde. DieDresd. Ztg." bemerkt hierzu : Die Bestätigung dieser Mitthei lung dürfte um so mehr abzuwarten sein, da sich wenigstens unseres Wissens eine sozraustlsche oder gar nihilistische Propaganda unter den hier lebenden Ezechen, deren Anzahl die Germania" mit mehr als 7000 übrigens bedeutend überschätzt, nicht bemerkbar gemacht hat. Man schreibt aus Olden- : bürg, 28. Januar. Nun hat auch Olden ! bürg seine Dame mit dem Revolver. Bei ! dem Haupthoskassirer Beyersdorff war bis vor Kurzem eine Verwandte von des sen Gattin, ein ältliches Fräulein, Na mens Cohrßen eingemiethet. Als selbe vor einiger Zeit von da wegzog, blieb sie mit dem MiethzinS - rückständig. Es . kam zu Mahnungen, Pfändung, Mani 1 festationseid. In dieser Zeit wurden Herrn B. von einem im Dunkeln blei benden Gönner mehrfach die Fenster ein geworfen. Nun ging die rachedurstige Dame hin, kaufte sich einen Revolver und lauerte deS Abends in dem Schatten der Ziegelhofstraße ihrem Bedränger auf. i Als diefer auf dem Heimweg herannahte, ! gab sie einen Schuß auf ihn ab, welcher - unglücklicherweise in.ie Augenhöhle traf, , so daß Herr B. schwer verletzt darnieder liegt. Die Kugel hat noch nicht entfernt werden können. Frl. C., die von jeher zu Excentricität geneigt haben soll, wurde heute Morgen verhaftet. Das in S han ghai erschei nende Blatt Celestial Empire" erzählt, daß die chinesischen Seeräuber jüngst die Gewässer zwischen Hai-Nan und Tonkin unsicher machten. Der chinesische Gouverncur von Hai Nan ließ Iti. Kriegs dschönken, welche jedoch wie Handels dschonken aussahen, auskaufen und im Meerbusen von- Tonkin kreuzen. Die Seeräuber gingen in die ihnen g.'legte Falle; sie griffen mit etwa 12 ihrer Schiffe die vermeintlichen Handels dschonken an und wurden dabei bis zur Vernichtung abgeschlagen. Fast alle ihre Schiffe wurden zerstört, 30a ihrer Leute getödtet und 30 gefangen genommen. Ihr Anführer Won-Ah-Fong sprengte,als er Alles verloren sah, sich mit Schiff und Mannschaft in die Luft. Das Wort Kamerun ist eine Ableitung vom Portugiesischen Camarao, welches Krabbe bedeutet. Somit wäre der 13,100 Fuß hohe vulkanische Kamenmberg und der wahrscheinlich krebsreiche Kamerunstrom als Krabbenberg und Krabbenstrom deutsch zu bezeichnen, die Kolonie aber als Krabbenland, wenn nicht der Name Kamerun in amtliche Documente und Lehrbücher der Geographie schon als ganz desinitive und ausschließliche Benennung eingetragen ist. Sollte aber an der Benennung der ersten Reichskolonie, ihres Berges und Stromes nichts zu ändern sein, so mag vielleicht in dem neu zu schaffenden Kolonialwappen die Krabbe als Wappenthier ihre Verwendung sinden, wenn man nicht vorzieht, sich in heraldischer Veziehung auf die ,;Krabbe" zu beschränken, die man in der Baukunst als die Spitz: blume der Gothik an Giebeln und Wimveraen kennt. Lebensfragen. Frage den bege Artt irgend einer.Schule, was dak Beste zur Veruh'gung der Nerven U"d zur Heilung aller Nerven und zur Herflellung eines gefunden Schlafes ist. Und er wird ohne Zogern fapen : Hopfen in irgend einer Form. Kapitel 1. Frage irgend einen Arzt : Was ifl daS da, beste Mittel bei Nieren krankheiten und Frauenkrankheiten und er wrd sagen Buch!!! Frage denselben Arzt : Waö ist da beste Mittel gegen Fi.oer, DHSpepsia, Verstopfung und Unverdaubchkeit und er wild sag n : M and rake eder D a nd elio n! Eine Vkrbiadua. dief r Stosse unter dem Namen Hopfcn Bitten, ist deihald ine dr besten Mediziren, die es giebt. Kapitel 2.. .Pati ntea Fast todt od. r sterbendund von den Aer ten aufgegeben s!n ton Vrigttt Nierenkrankycit und eberklankheiten kurirt werde i. Fraucn fast wahusinn'g ! ! ! vor Schmerzen suD von Nervenkrankheiten kurirt worden. Cbroni'cher Rb umat'kmuS, Sk oseln, Rose. Eicht, Vlutv.rgifturg, Tyspeksia wird di.rch HofpenbittcrS geheilt. IST Keines Schi, oh.r? einen Vündel gruaen Hopfens auf der Etiquette. Ver neide olle jchl.'ten, giftigen Stosse, mit .Hopsen im N'men. X.,i- ,i Ä.EIHECKE,jr., ßuropSiHkS Inkasso . Gefchast ! Oinolirnatl. Wollmachten nach Deutschland, O,ftrrich und der cht, eferttgt. - Sonfulsrifche VeglauSigungtn besorgt ' Erbschaften . s. . xmpt und sicher tnkasfin. NecZselund FoSanszagküngeV a d sich t Indtaas!t an : Philip Rappaportj " No.'lLO Oft MsrYland Straß. iy

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