Indiana Tribüne, Volume 8, Number 153, Indianapolis, Marion County, 19 February 1885 — Page 3

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schlnerz ! "Ich habe Schmerzen überall !"velch' all. gemeiner Ausdruck und wie viel bedeutet derselbe für title arme Leidende! Diese schmerzen haben eine Ursache, und hausiger, als man dies aewöhnttch annimmt, sind Leber eder Nieren diese Ursache. Keine Krankheit ' ist schmerzlicher oder gefährlicher als diese, und kem Heilmittel ist so prompt und wirksam als ryliSHL LMJ ttJV DTT Es ist bis jetzt kem Mittel entdeckt worden, daß so wirksam ist bei allen Nlereur und LebenBeschaerden, Malaria, Työpepfie, etc., und dennoch ist es einfach und harmlos. Wissenschaft uno ärztliche Kunst haben mit wunderroUem Erfolg diese Krauter, welche die Natur für die Heilung von Krankheiten gt schaffen, zusammengeuellt. Es stärtt und belebt das ganze S?stem. Heu. X&atceu Stnen. ttx auizeznchntte Hcngrefmaa. schrieb rintl einem EeZeg. ter Unverdau Uittt uad Nieren.rakl?eit litt: ..Versuch Sie Msbler' Krauker.Bikker. ich glaube, e ird Sie tanrra. Ich bade seacdl bei Uuverdaulichkeit. al auch bei Nlerenieire angnvaurt nd et ii tie unter cUrte (Serntinjrion so i'JtcijinaUjträutcrn. die ichl Stiften. ZNZskiler Aerb Dltters 525 Commerce Str., Philadelphia. Parker' angenehmer 2B8raStjruf f$Ugt mit ftkh ud5ich. J.I&IRR Zt körzche und beße Sah ach Ixmisville, NaahviUe, Mempliis, Chat Unooga, Atlanta, Savannah, Jacknonville. Mobile and New Orleans. W ist vonhktthaft tat Passagi' ach ttm Süd, eine direkte Route zu nehmen. Valag., Schlaf, und ParlorWaaen zwischen Chicago und LiuUville unv St SottU'unb L iniZdMe ohk. Vagenwechsel. Comsort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet d ,3eff die alte zuverlässige 3. Ml. &, B. M. M. II. TL. Derliiß-, Zlssiftent 0ncral Vasiagtergent, Viwtonlt vashinglon und 33lnU tr., Zdll G. W. McKknna, Superinteriäent. Feuer-Alarm-Qignale. t Ststifalaariia uud Stattet. i Haartquartier bei Feuer Dex,rt',tA. 6 O-Striße unb Stern Dort. 7 Nobel unb Vttchigan Ltrat. 8 Ste Jers,Ttra,e nd Vassachusett m Olnfton und Rorb'Ltraße. 13 ttaffachuffett Kr, nahe Noble Str. 13 Del tr, und Fort Wa,n . 11 5es Jerle? nd Fsrt Sa,n, Aoenue. IS Peru Str. unb l!ffachuft:? 18 hnnta vk. unb sh tr. 17 Park See. unb Vutler Str. ;18 Barroms tr. un 3altt 9c. .19 rcher unb John Str. 323 oTeg Sve. uib Siebente Str. 124 Zllsbamz unb Siebente Sn. 12 Kenfcian und Siebente Str. 32$ and Ltr. unb Lmcoln ?? rt!7 2un?Iung:.Skd1d. IM Centrs! . unb Ächt 6tt 131 ladama unb Vontson Str NZ2 Aoganrion unb chte SN AU Lege tlve. unb Lehnte Str, 136 Home ?r unb Delawar Str 1 Dlaar, nb tchlgan Str. n St Joe Str., nah Jllinoil. 2Z Pennsylvania unb Pratt Str. 2b 916. 5. Engin Hous Sechste, n 0' 26 riisftsftrri unb St. lair Str. S7 JSinoia unb tchigin Str. 38 Pnns?!oania Str. unb Hm . 20 Visstsstxvt und Vierte Xtr. 7VX TenneZs, unb William Str. SIS Pnn,,:anta unb Vttchigan Str. 214 Ztnsit und Herbert Str. 21 Indien, . unb Nichigan St. 32 ndtan unb Walnut Str. 34 Ealtssrr.ia unb Vermont Str. 86 i,ake unb New York Str. .56 Jastana Lve. und Lt. lair Str :YJ Ltadt.bvspUal. :38 !ak unb Rorb Str. LS tchtaun und Agnes Str 12 O!r unb Walnut Str. 313 fiejl unb Dritte Str. 314 Siebente unb Hsa:b Str. 41 Sajhwzten. r.aZe West Sir. 4Z Seikindorf und Washington St 43 Kits ourt unb ew Aork Str. 46 Vendtau unb Washington Sri. 4 JSinoii und Ohio Str. 47 TenneZse und Lashingt Str. 4S inzan'A PorkHouZe. 4g Jadiansl. 412 !issou unb Nr?land Str. 413 Vtsftsflsrt unb Sabash tr. 415 erguson'I Port Hous. 421 3. 8. S. Stound Hous. .423 Insane s,lum. .61 Illinois unbrrtS Str. il Illinois unb Lsutfiana St, Weft unb cTart, Str. S4 rsft unb South Str. S6 lenneff unb rg,a Str. L7 NerUian nd Raa Str. 53 vtabtso v. unb orri St. 69 .abison So, an Tunlo Str 112 Oeft und omod Str. 51 tzntuck, . unb ütttit t 614 Union unb orris Str 51 Jllnott und Sans! S ai? Viorri unb Deotai Str. II South nah Delamare Str. CS Pnsq!anta unb Louiftan 9tt. 63 ZOlaar, nb VieTart, Str. 64 Oft und Rclarta Str, 65 labama ub virgian JT Virginia L. und Lradstza St, 4$ OA nd lobur Str. Pennsylvania Str. und abtson ,. 12 VeKernan und Doughetta Str. 71 Virginia . nah Huron Ztt. 73 Oft und Seorgia Str. 73 Washington und Lento Str.' 74 ton nd Srgta Str. 75Zoreft Lv.d Pin. 76 illon und atV Str. 75 Virginia. unb Dillo. 7 lletch? So, und Dillon. 713 Sxrue und Prospekt Str. 713 nglUd o unb Laur,t Str. 714 Orag und Oliv Str. 713 Sheld, unb eecher Str. 31 ik ,w Ierse Str. &l Washingto ab Dlaar St, 33 Oft unb arl tr. 4 R or unb Daoibson t, 35 Taud-tummnUnftaU. fsS vr. Staat Arsenal. rfi Oncptal unb Washington Str L? grauen Sesangmz, 312 o.8 Schlauch.Hau. Oft OsshtngtonflraZ 3.3 artet uno odl Str. 314 Ohi und Haro, Str Sl arlanb nah erldian Str. 72 eriitan nnb rgia Ltrai. 4-3-1 Pnvat.Stgnal. z.Z-l Nib ann m,rkol'. ,u?eitr Ztlar. 3 3 Signal ür Feuer-DiuZ. t Sge, Jen. au. Drei SZN?e, LluZ d&mHl Schlage, 13 r rttttag

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Auf der Glückstvoge.

Roman von Bernhard Frey. (Fortsetzung. kopfschüttelnd sah die Mutter dem eilig Aufbrechenden nach, sorgfältig räumte sie Hefte und Schreibutenfilien fort und rückte den' Lehnsessel wieder zurecht, dann klapperten ihre Stricknadeln wieder eintön ig fort. Wie fein du dich gemacht hast ! be grüßte sie eine Viertelstunde später den eintretenden Sohn. Schon wieder ein reines Vorhemde nein, nein, ich sage ja nichts,'es muß so sein! Deine schöne Wäsche ist recht mein Stolz wie sah das alles aus, als ich hier ankam ! Natürlich, hier versteht ja kein Mensch eine tüchtige Lauge zu .kochen . mit Aürsten bearbeiten sie die Wäsch ich kann es gar nicht mit ansehen ! Alji du willst wirklich schon fort, noch dazu in einer Droschke, wie ich sehe .wo soll's denn hingehen? Ich kenne die Leute nicht, sagst du ? Das schadet nichts, deshalb hätte ich doch gern ihren 3!amen erfahren ! Bleib nicht zulange aus, Gerhard, es 'gibt etwas Feines zu Mittag rathe ! Ich kann wahrhaftig nicht, die Zeit ist knapp. Adieu, liebste Mutter! ' Und einen Kußwillst du mir auch nicht geben ? Früher geschah es immer, jetzt ist auch das nicht mehr Mode ! Also doch ! Adieu, mein Söhnchen! Das sechs Fuß lange Söhnchen" neigte sich zu der kleinen Frau, die sich auf die Fußspitzen stellte, herab, sie sah dicht in seine großen blauen Augen, es waren ganz die Augen ihres seligen Ä)kan nes. Indessen machte die Baronin Wlsmar in ibreiu Salon in den Vier Jahreszeiten" sorgfältig Toilette. Dann und wann warf sie einen hastigen Blick auf die ruhige Proftllinie ihrer Toch ter, die mit einem Buch am. Fenster sak.. Möchtest du nicht demen Anzug durch ein paar Blumen beleben? . begann die Mutter endlich. Du siehst wieder über die Maßen eintönig aus ! Katbarine sah auf. Erwartest du Be such, Mama v. Nun, es es könnte immer sein ! Dann gilt er sicher dir ich brauche ja nicht zum Vorschein zu kommen! Dieses System des UnsichtbarwerdenS verbitte ich mir ein- für allemal. Ueberdies ist der Besuch für dich ! Für mich ? Ich wüßte nicht jemand von gestern ? Ja! W,.Mt,.V A.f irnr ,'!n Wsrtrt iri VIVlilMMV V 4 4 V vv wwv sagt Dagegen mir, was ja Wohl auch genügt!. Und wer Dieser lange Mensch, dieser Nord' deutsche bin i ieu, wie dieß er gleich? ES war ein Maler, Marcel stellte ihn dir vor nun hab.ich's. Pal' mer ! Katbarine stand rasch auf. So hast du ihn gebeten, uns einen Be such zu machen ! Nun und wenn ich es that ? Ich habe mich bei Bcaulieu nach ihm erkundigt, er ist ein sehr vermögender, ehrenwerther Mensch aus guter Familie, auf dem besten Wege, sich einen großön Namen zu machen was willst du? Es ist eine Chance weiter nichts ! Uebrigens welch ein Ausdruck : gebeten ! Jch'gab ihm einen Wink das ist al' KS! ' Und er versprach zu kommen Z Du scheinst alterirt, Katharine, daher will ich dir die alberne Frage nachsehen ; wäre eS zu denken, daß eine Baronin Wismar einen simpelnHerrn Palmer ohne eS ist ja einfach lächerlich ! 3!un wohin so schnell? Die Tochter hatte ein paar Schritte m's Zimmer 'gethan ; sie wandte sich halb zurück und sagte in gedämpftem Tone : So sieh zu, Mama, wie du mit deinem bestellten Besuch fertig wirst. Ich gehe aus! Du wirst hier bleiben ! Ich kann nicht und will nicht ! Nede und Gegenrede waren wie Schlag auf Schlag gefolgt, einen Augenblick maßen Akutter und Tochter einander, mit den Augen, wie zwei erbitterte Gegner. Dann wandte sich Katharine langsam und ging aus dem Zimmer; unr die vollen Lippen der Baronin spielte ein böses, hämisches Lächeln. Tief aufathmend stand das junge Mädchen fünf Minuten später auf der Straße; an der Seite ihrer Mutter hätte sie nie in einen solchen Eilschritt fallen können so ging sie rasch vorwärts, stieg auf den Promenadeplatz in die Pferdebahn und fuhr bis zum Bahnhofsplatz, wo sie ausstieg. Wie sie jetzt die Bayer - Straße entlang schritt und endlich vor einem dreistöckigen Hause mit grünen Jalousieen Halt machte, hellte ihre ernste Miene sich mehr und mehr aus, und als aus Ihr Lauten ein ra: scher, leichter Schritt sich der Thür na herte, spielte sogar ein lächeln um ihren Mund. Ter weiße Thürvorhang wurde beiseite geschoben, ein hübsches brünettes Gencht tauchte hlnter den )lasjcyelven auf, gleich darauf öffnete sich die Pforte. athi, liebes Herz, wunderschön, daß du kommst ! Mein Mann ist im Atelier, .. . -r r - das Aladchen aus, ia; mup m oer nua?e nothwendig selbst nachsehen, und derweil schreit sich der Bube den Hals ab. Den ganzen Wagen habe ich ihm voll Spiel;eua aeaeben, aber das hilft alles nichts. er will aufgenommen irnd umhergetragcn sein. Da! Hörst du ihn? Vertrittst du mein Amt in der Küche oder wartest du den unaen? Natürlich letzteres'. Katharine küßte die Freundin und legte eilfertig Hut und t-W " .V W W m t . . Alanm av. löey du nur zu vemer up Ve, ich komme dir näck ! Inmitten eines hellen, freundlichen Zimmers stand ein Kinderwagen, von kopflosen Puppenbälgen, gestrickten HanSwürsten,Peitschenund Gummisiguren um aeoen, dle der Ciaentbumer dmer Herr lichkeiten rücksichtlos von sich geschleu ..dert hatte; der Jnsaffe deSWagcnSetN ftMtaer, bk9nd Bubo von achUn

Mönaken zappelte vor Zorn mu den-vtt-ken Beinchen und schrie wie am Spieß, sein kleines Gesicht war kirschroth vor Anstrengung, Gott bewahre mich! beschwichtigte Katharine und bob ihn rasch auf. Was bist du für ein kleiner Bösewicht ! Sich einmal, was ich hier habe ! Damit wischte' sie ihm die Thränen vom Gesicht und hielt ihm ihr funkelndes Medaillon an goldener Kette entgegen. Ein paarmal fuhr es noch wie ein Schluchzen durch den kleinen Körper, um

die Lippen wetterleuchtete es, dann em Blick aus das blitzende Spielzeug uns in das junge, freundliche Antlitz und wie rtvivrtrfi-Ps orAon .m iirf(sn Vlll WVHIIHV VVVi V .vv... auf dem runden Gesichtchen, wäbrend die dicken Hände eifrig nach dem Geschmeide griffen. So! Das ist ein gutes Kind! lobte die junae Dame. Siehst du, jetzt gehen wir dafür auch zu Mama ! . mau Adele wandte sich sreude traylenö vom Küchenherde um. Das lft rafch gegangen ! Wle er nun wieder lachen kann, als ob nichts gewe--sen wäre! Aber Kathi, wie reizend siehst du mlt dem Klnde aus, wie eine schöne, blonde Madonna, verlaß dich darauf, ich verstehe das als Malersfrau! Und wie geschickt du den Buben hältst! Gott, wenn ich dich bei mir behalten könnte, immer und immer, daß die schöncn Tage unserer Eonservatoriumszeii wiederkämen, wo wir so glücklich zusam,nen waren, das wäre zu schön ! Vielleicht komme ich doch noch einmal zu dir ! sagte sie leise. Mir ist's, als gehörte ich hierher, und deiner freundschaftlichen Gesinnung bin ich stets sicher du glaubst nicht, wie wohl mir das thut ! Fürs erste freilich Die junge Frau sah liebevoll zu ihr hinüber. Du bist w'icd'-r recht sorgenvoll und traurig, deine Mutter ? Das junge Mädchen nickte. -Ich dachte es mir ! Ach, Liebste, könnte ich dir helfen ! Ich weiß, du thätest es, aber das kann niemand, als ich selbst, und einmal wird es mir doch endlich gelingen ! Hast du bestimmte Pläne? Leide doch nicht, daß dir das Kind die Haare so unbarmherzig zaust, schlage ihn auf die Hand. Laß los, Gerhard ! Ich wollte dich fchon immer fragen, Adele, woher du den Namen hast ! Soviel ich weiß, heißt niemand in eurer Familie Gerhard ! 3!ein,wir haben ihn nach einem Freunde meines Mannes, der oft zu uns kommt, genannt. Er würde dir sehr gefallenem gescheiter, liebenswürdiger Mensch und als Künstler ungewöhnlich viel versprechend Ein energischer Zug an der Hausglocke unterbrach ihre 3!cde, sie hob ihre schlanken Hände, die tief im Mchltcig steckten, empor und sah lachend auf ihre Freundin was nun? Nun werden Gerhard und ich die Thür öffnen, lachte Katharine zurück und ging mit dem Kind auf dem Arm hinaus. Baronesse Wismar Herr Palmcr ! Sie sahen einander an, sie in offenbarem Schreck, da sie gerade dieser Begegnung hatte ausweichen wollen, er in angenehmem Erstaunen, gemischt mit einein feinen humorvollen Lächeln, er hatte ja gemerkt, daß sie ihn vermeiden wollte ; nun war es umsonst gewesen, eS sollte eben sein !" Viel reizender erschien sie ihm heute noch im einfach-eleganten Hausanzug, als gestern in der kostbaren Balltoilette. Wie kindlich sah sie mit erschrockenen Augen zu ihm auf, und dazu schmiegte der kleine Bube seine Wange ganz dicht an ihr zartes holdes Gesicht ! Lassen Sie es meine erste Aufgabe sein, Ihnen die achtzehn Pfund abzunehmen, wir haben ihn neulich gewogen ! Nun, Pathenkind, kommst du zu deinem Namensvctter? Der Kleine kannte den bärtigen Manu offenbar sehr gut, denn cr reichte ihm die Aermchen entgegen und ließ sich den Tausch willig gefallen. Und nun Freund Osten ist wohl nicht daheim, wo aber steckt Frau Adele ? Hier in der Küche ! ließ sich die Stim me derselben vcrnebmen. Ich kann au genblicklich nocb nick't abkommen ; geti . . '-. v . . lianen ie mir, etnflwetten unflchloai u bleiben und die Herrschaften aus der Ferne miteinander bekannt zu machen. Fräulein .von Wismar, Herr Paltner '. ch? erfreut : Wir bden übrialls zeit gestern bereits Bekanntschaft gemacht ! Um so bcffer ! Geht nur in den Sa lon, ich komme bald nach. Es war ein eigenes Verhältniß für die beiden, wie sie einander nun gegenüberfaßen. Katharine war verwirrt und befangen, und auch Palmer konnte seine sonstige Sicherheit nicht so bald finden; der kleine Bube kroch auf dem Teppich umher und spielte mit ein paar großen Glaskugeln, die Onkel Gerhard" für ihi. aus der Tasche gezogen, ein zeit lang hörte man nur sein lustige Jauchzen und Lallen über das naic Spielzeug. Also Frau Adele Osten ist Ihre Freunbin ? brach lerhard endlich daS SchweiZen. . Wir waren zusammen auf dem hiesigen Eonservatorium, sie freilich nicht so lange als ich; denn sie machte nach eiem Jahre die Bekanntschaft ihres 'etzizen Mannes und heirathete ihn ! Und ich lernte sie erst als Frau kennen, so erklärt es sich, daß ich nicht früher schon von Ihnen hörte. Sicher befindet sie sich an Konrad Ostens Seite weit glücklicher, als wenn sie von Stadt zu tadt zöge, um Concerte zu geben,. oder oon Haus zu Haus, um Stunden zu crtheilen ! Sind Sie auch dagegen, wenn Mädchen danach streben, selbstständig zu werben und sich auf eigene Hand einen Lebensweg anzubahnen ? Im Princip keineswegs, gnädigstes Fräulein ! Ich kann nicht umhin, für so muthige und strebsame Damen sogar sehr biel Sympathie und Theilnahme zu empsinden, aber auf der anderen Seite muß ich sie bedauern aufrichtig bedauern ! Wie schwer wird es ihnen gemacht, festen Fuß zu f äffen mit ihrem Beruf, wie tbürmen sich Hindernisse aller Art

vor ihnen aus : Eonvcnicnz, Gewohnheit, Familientraditionen, Mangel an Verbindungen, Neid, böse ?!achrcde, lauter Dinge, mit denen ein Mnnn im Handumdrehen fertig wird ; sie find ihm entweder gleichgiltig, und dann sieht cr darüber hinweg, oder er ärgert sich darübcr und beseitigt sie. ' Dagegen ein wehrloses, schutzloses Mädchen, das zittern muß vor jedem Nadelstich, das nicht einmal eine Garantie verlangen kann, ob die Stellung, die :s vielleicht mit Opfern und Thränen erkauft, ihm dauernd erhalten bleibt ! Wieviel Eristcnzcn mögen erstickt, vernichtct werden, ehe sie sich aus dieser Mühsal emporgerungen! Schon derbreitgetretene, oft mißbrauchte Pfad des Gou-vernähten-und GescllschastcrinncnthumS weist trostlose Beispiele auf, wieviel mehr jene Wege, die abseits von der großen Heerstraße liegen und entweder, zur Sonnenhöhe der Künstlerin oder in's Elend hinabführen ! Wahrlich, es gehört eine eiserne Energie, eine große, unbesieg bare Liebe zu dem erwählten Beruf oder eine unverdroffen helfende und stützende Hand dazu, um nicht weit abzukoinmen von dem gesteckten Ziel! Wen nicht unwiderstchlich daS Genie treibt oder die zwingende Noth, der möge nicht mitringen um den Preis, den wenige unter Hunderten nur erobern ! Katharine sah unverwandt in das fcsselnde. Gesicht, das sich wieder im Feuer der 3!cde belebte und verschönte, es schien ihr, als hätte er nicht ohne Beziehunz gesprochen, seine Augen sahen mit so eigenem Ausdruck in die ihren. Hatte sie ihm vielleicht in ihrem gestrigen Gespräch über Musif ihre geheime Absicht verrathen ? Wollte er sie warnen ? Sie senkte den Blick, und ihre schwarzen Wimpern bildeten einen breiten Saum auf der zarten Wange. Sie haben ohne Zweifel richtig beobachtet und manche Erfahrung auf diesem Gebiet gemacht, begann sie endlich schüchtern, allein gibt es Verhältnisse, die cs oft wünschenswert nein, nothwendig erscheinen lassen, sich aus ihnen zu befreien, tveil sie unwürdig, unerträglich sind, und sich einen eigenen Lebensweg zu wählen ! Mag er schwere Enttäuschungen und tausend Mü hcn bringen, mag er in den großen Strom einmünden, der soviel Tausende trägt, weit ab von der Sonnenhöhe der Kunst und des 3tuhms, es ist ein Weg, der das Leben des Lebens werth erscheinen läßt, er ist besser und ehrenvoller, als Sie stockte und wurde rosenroth bis unter die Stirnlocken. Wer war dieser fremde Akann, dessen Bekanntschaft sie gestern gemacht, dap sie zu ihm dies rasche Vertrauen gefaßt, ihn beinahe schon eingeweiht in ihre Pläne und Absichten, denn er konnte kaum mehr im Zweifel sein, daß sie von sich selbst gesprochen, und ihr plötzliches Abbrechen und Erröthcn, ließ vollends keine andere Deutung zu. Sie, Katharine von Wismar, die unter ihren Bekannten für die Reserve in Person galt, die sich .Fremden gegenüber so mißtrauisch und schweigsam verhielt, sprach den Entschluß, der unter schweren Kämpfen in ihrem Innern gereift, dcffen Verwirklichung ihr nur dunkel, in unbestimmten Umriffei; vorschwebte, gegen einen Herrn Gerhard Palmer aus, von dem sie nur tvußte, daß cr ein bedeutender Künstler und ein Freund Marcel Beaulicus und Konrad Ostens sei ! Freilich, das sprach für ihn, sie hielt von beiden Männern viel, so grundverschieden sie voneinander waren, eS war eine gute Empfehlung, zwei solche Freunde zu haben. Und dann, er hatte so kluge und treue Augen, Augen, die sicher nicht lüaen und das Vertrauen anderer hintergehen konnten ; unter diesem vcrständnißvollen, ehrlichen Blick verschwand allmählich die Befangenheit der jungen Dame, und ihre Neue über das halbe Bekenntniß, das ihr soeben entschlüpft, verlor den Stachel. Ich muß Ihnen beistimmen, sagte Gerhard jetzt, ohne mit einer A!iene sein tiefcs Mitleid zu verrathen, solche Situationen kann daS Leben bringen, und der Dornenpfad der Arbeit bleibt vorzuziehcn. Jedenfalls, mein gnädiges Fräulein, sollten Sie soeben eine Ihrer Freunbinnen oder Bekannten rm Sinn gehabt haben, so versprechen Sie mir, mich zu Hilfe zu rufen, falls nach reiflicher Ueberlegung aller Möglichkeiten der Plan jemals ins Lebcn treten sollte. Jcb bin e vr t: r. . r r ' .

aus oiciem ukdici, nne lcy ynen zuvor bereits andeutete, nicht ohne Erfahrung und babe Verbindungen mit Künstlern und Jmpresarien, die der in Rede stehenden Dame vielleicht nützlich werden konnten ! Habe ich Ihr Versprechen? Sie reichte ihm wortlos die Hand entgegen, und er zog die schöne, aristokratische Hand mit wahrer Ehrerbietung an die Lippen. Ein geheimnißvoller Auftrag. Durch die breiten Glasscheiben in Gerhard Palmers Atelier siel heller Sonnenschein, cr weilte goldig auf der bunten, phantastischen Ausstattung des weiten Raumes, aufdenThicrfellcn,Sammtund Seidenstoffen, den' Lanzen, Schwertern, Schilden, Dolchen, den zabll?scn Trinkgefäßcn, Bildern, Skizzen und den tausend andern Dingen, die regellos an den Wänden umher standen und lagen. Zur Seite gerückt stand auf einer niedrigen Staffelet das fast vollendete Portrait eines hübschen, schwarzlockigcn Knaben im violetten Sammtkittcl, auf einem riesigen Gestell aber mit vorspringendem Gerüst war das große Bild aufgestellt, das Palmer augenblicklich beschäftigte, die verfolgten Ehristcn". Ein voller Sonnenstrahl traf den Malcr, der in voller Arbeit bcqriffen war ; cr achtete nicht des Sonnenscheins, der auf seinen Scheitel brannte das Gcmälde selbst war im Schatten das genügte. Die Stirn gefaltet, den Blick scharf und gespannt von untcn her aus sein Werk gerichtet, war Palmer so vollständig hingegcben an seine Arbeit, daß jeder öierv und jede Muskel an ihm von Mitleidenschaft erfüllt zu sein schien. In der Gebärde, mit welcher er sich jetzt, den Pinsel sinken lassend, zurückbog und die buschigen Augenbrauen zusammenzog. lag scharfe, unnachsichtliche Prüfung eines so eben vollendeten Portraits an einen ältern Mann mit verhärmten Aüaen und der aanzen Vermckuna deS

iViärtyrcrs iin Blick schmiegte sich ein junges Mädchen, den Worten des Beters, der den Mittelpunkt der ganzen Gruppe bildete und mit crbobeuen" Händen 'eine rührende Fürbilte zu denl'rob geschnitzten Bilde des gekreuzigten Heilandes 'cn-porzusenden schicn, mit hingebendcr Andacht bcicbcnd. Unendlich lieblich war die lauschende Stellung des holden Geschöpfs, der Ausdruck selbstvergessener Schwärmerei in den feinen, blassen Zügen. Aus dem eintönigen Grau ihres groben Gewandes, von dem schwärzlichfeuchten Hintergründe der riesigen Quadersteinc hob sich ihr schöner blonder Kopf mit leuchtender Hlle hervor, er schien ein verklärendes Licht in die düstere Umgebungzu bringen. Tie rothe Gluth der in einer Spalte des Gewölbes steckenden Fackel bestrahlte die sanfte Bicguna des weißen Halses und die schönen,' schwärmerisch aufgeschlagenen Äugen, die' so dunkel umsäumt waren, daß sie zu dem lichtblonden Haar' den stärksten Gegensatz bildeten. Es konnte sein ! Aber bier und hier Wieder kam der Pinsel in eifrige Thatigkcit, dann drückte dercaler beide Hänbe fest an die Schläfen, als wolle er feinem Blick streng die Bahn verzeichnen, die er einzuschlagen habe. In der Nähs effee:voll, aber nun in gehöriger Entfernung! Er kletterte gcwandt von dem Gerüst herunter und postirte sich in entsprechen: der Entfernung -ein zufriedenes Lächeln erhellte seine ü. Im ganzen . gut getroffen wenn nur Mit zwei Sätzen war er wieder oben, und willig leistet.- die Ha,.d dem Blick Folge. Da ging die Thür des Atelier, ander Art des OeffnensundSchließcns erkannte Gerhard seine Mutter, die ihn zuweilen bei der Arbeit aufsuchte sein Atelier befand sich' im Hintergebäude desselben Hauses, das seine Privatwohnung enthielt, nur durch eine.i Hof und eine Treppe, von derselben geschieden. Sei nicht böse, lieber Junge, aberdrüben in unserm Vorzinliner ist jeinand, der dich sprechen möchte ! Schön ! Ich bin hier ohnedies mit der heutigen Aufgabe fertig und würde jetzt nicht weiter gemalt haben. Ist es ein Bekannter ? Ach nein Äott bcwabre ! Vielleicht eine Dame? Ein Modell? Auch nicht, .so etwas würde sich doch, auch nie in ilnsere Wohnung verirren, es steht ja groß angeschrieben, Wo der Weg zu deinem Atelier führt. Aber der Mann '-" Ein Mann aus dem Volke-also ? ! Der Tracht nach könnte er es sein, denn er ist angezogen wie die anständigen Bauern bei uns in Ostpreußen ganz heimathlich wurde mir, als ich ihn sah. Hört man ihn aber reden, dann muß man ihn für recht gebildet halten ; er ist ails Äkasuren zu Hause und will etwas bei dir bestellen. Er hat gedacht, du würdest um diese Zeit nicht mehr arbeiten, daher kam cr ins Vorder-

l.'aus. Sei. so ant, ibn heruischicken. '-vz?? --r . - - X X - i sZ5ortebut'a fo'fli ) Mavternö ist der VitSdruck für den größte Schmerz, und doch vc klären die an Rheumatismus und Lteuralgia Leiden, den, feaft ti den Schmerz, den sie leiden, nicht voll ausdrück!. Kann der Schmer; gehoben werden? Herr Benj. F. Congdon, Randelxh, N. F., schreibt : Zsrau T?am t. Bilccr fcrauit jetzt JltMcrkcrot anfcaU tenc tue in alte loten reit tr.tjuntlictxin Xbcumattti tnul, tat unbeilbat ersinnt, aber ril-tl ten irrt ikt - IclAc Erleichterung von teil uucutntxn ch merze all tittjicpljotel." Nie ist in Medizin präparirt worden, die so erfolg reich warali und Heuqnisfi Ober ihre Wirksamkeit kommen auS allen Theilen dc? Landes, ohne laß darum gebeten wird. Herr N. B. Watson, 181 Achtzehnte Straße, Tkttoit, Mich., sagt: ,,Nnakr m 1. 9J15t frurt mein Brau fentlnun fettigen klilsall den ftticumatitmut beimge'ucht, tbre rdeen und untern litte iirUt statt an, sie ittt tTfJUf Ecdmk?n und mufete fltÜBterttbeiU tat Vett tüten. 23ii retiuebten renchiedkne lVittrt. ebne Hilf u finden : am 1. l'lat würbe ife iibertfCrt. mit 9tfctcrictct ttnen Verbuch n tacken, 'aefecem sie ic4 t eim gtnemt men, rcax ter cAmrr. tillia vercknken und di Ee trcitlft tast iammtlt retu,trt. Tie i'fctttln rclrtte wie tin jutermitttl nnb ich bin ttx lletetteuauna., tafe och ctne'eccr jie-i Klajchen jie eilig theilen er ken." Wenn Sie tdkopdoroZ niest in Ihrer Apotheke r baiten können, werden wir !hncn nack Empfang M regulären Preises ein Tollar ver Flasche dasselbe per Ervreß franco zusenden. Wir seben ti lieber, wenn Tie es von Ihrem Apotbeker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lassen i sich nicht überreden, etwa? Anderes zu versuchen, sondern bestellen Lie so sort bei unS, wie angegeben. Athlophoros Co. IIS'Wall Str., New Bsrk. Ui n A.SEIIÜECKE,jr., gotopälföt Znkaffo . Geschäft ! ClnoInnatL Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich nd der Schwill gefertigt. Gonsularische Vkgkaubigugn besorgt. Erbschaften . f. . prompt nd sicher inkasfirt. Mechselund Voflanszaykungtt. 7 lHan end sich ttt Jndianapolik an : Philip Rappaport, 9lo. 120 Oft MarHIaud Straß. !i , , M , i iAi't'hi ii t rf'r'rfl li n Isis Court Hörne Fleisch-Mases von FnH Böttcher, yV. 147 .Hff Z?astinztsaffr.

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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1884. ! Ckdeland, Celnmbus, elncwnati vnd Jndia. nupou izenvalzn Vee Line.) . Abgang: V 9rt't.. 6.15 B nderion X:...10 5rtrm Saotor.CICx.in.iJCa 7 15 ftra Vnkunft: 8 tjtsig 6.4011 017 fi4j.10.35 Km Knfcftfan Ct.. rmca V wr 7 15 , 3 StL Crl b bii z 8 3 sl).n J5.25 N V 8 l i'.IO. 3 6t jl i.bi) rizhtwood Didiflou, . .C.nud I. gang täglich .IdLm. ttzlich. . 105 fern J.oor 3ÄJ!a . 4.5 9st täglich, bjbo täclti io.3Sfj lv.l'i H.15m Z 2 Z.Z0 si XlsHS ks s? ., . 7 1) .vt VMdurq, Ciuei-aatt & Ct. Louis Eisesdahu RVPWrP , ichm k a,. 2) 48 tr r.ulof. r tg"ch 1.25 Cm ficnom Lnt t.Urm R P &B nemme nSonrt.10.45 Bm 4Decaug. eoi.ntopi 4.00 9la VPP k täglich h 4.ki Danton s ouig Sonnt 4.5b Cm JtX tZzlich 11.57 C flul. Sonntag! .... 4.i5 PW 93 Itifll ch ...10.20 Um Dspton r aal. Ssnntec t?.Zg v tla ttokomo. Chicago Koste hicago Schnell. 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