Indiana Tribüne, Volume 8, Number 152, Indianapolis, Marion County, 18 February 1885 — Page 4
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li m il fi ! r U j bss t v ? n M i v i S ti ff TirJ F iVf.- ! KV p T VT Hstfcas b?fte Heilmittel eaen die der schiedenen Leiden der Lunge und Kehle, tsie Husten, yciserkeit. Bräune. ttiliU ung. Engbrüstigkeit, Influenza. Luftröhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindZüchtiger Kranken, r?cnn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PreiZ. 25 Cents. Hiesiges. Indianapolis, Ind., IS. Februar 1835 ElvilffandSregitter. Geburte. (Zt Skfszmn 91201 find in Ml Cätil der der ur.i Rudolph Wardsell. Knabe. I.Jebr. William DaviZ, Mädchen. 14. Febr. Heirath en. .Eduard Fink mit Emma MUer. Lindon 23. Ball mit Mary A. Lamb. Todesfälle. Susan M. Bobrock. 63 Jklzre, 15. Febr. Henry SimmonZ. 66 Jahre. 16. Febr. Mary Schwarz. 27 Jahre. 16 Febr. Georg H. Jorden. 3 Jahre. 16. Febr. Mason I. ThomaS, 53 Jahre. 16, Febr. Sarah Hoble. 86 Jahre, 14. Febr. Wm. C.LucaS. 13 Monat. 15. Febr. Man Grove. 6 Wochen, 16. Febr. Verlangt: (Sin guter Junge der deutscv und cngliscv lese kann. ahereS in der Offlce dö. BltS. t& Clara M. Miller AUkde hkute von Horace Miller geschieden. csr Heute Abend keine Liedttkcavz Probe. S t. I o s e p h. M o. Der am Maik.t Sqaare wohnende Uhrmacher. Herr I. B. Albrecht, hat schon häufig Dr. August König'S Hamburger Brusttdee mit den besten Ersolgen gegen Er säumigen angewandt. Martha Smith klagte heute aus Scheiduzg von Georg W. Smith aus die izewöhnlichen Gründe hin. 2 Jerrv McGowan. von Nord Indianapolis, der seit längere? Zeit an einer Lähmung litt, fiel gestern todt zu Boden. P o r t l a n d. K y. Lieutenant GhaS. 23, Mcttlm. berichtet: .Seit zwanzig Jahren habe ich am Rheumatiömus gelitten. Meine Leiden waren häufig surchtbar. Endlich machte ich einen Versuch mit St. JakodS Oel. Der Erfolg war großartig, denn in einer halben Stunde konnte ich aufrecht stehen und die Schmerzen waren verschwunden. LS" 23m. LucuS, ein farbiger Knabe.! der in der Postolfice thätig war, erkrankte Sonntag, starb Montag und würdige! ßern beerdigt. Dem Atttiver Rand. wurde vou Gerichte gestattet, das auk-Ettcution dn kaufte Eigenthum der Frau Morrrssn für31,439 31 einzulösen. Die. besten l?aUHnia Weine, sowie alle (dorten BrändieS, findet, man bei H. Weinberger, Co., Sko. 10 West Lonistana Straße. tST Das vollständige Todtschwr'zzen der Untersuchung deS KnightStLsner Waisenhauses von Seiten da gestn nuugZtreukn Morgenblatte? ist emeS der stärksten Parteistückchen, bat. unk nach je vorgekommen. ar Morgen Abend Lüdet im Stadt rathSzimme? eine Bufamlug von Bürgern der Südseite statt, um die der Legislatur vorlegende Biö zur Ueber brückun? der Eisenbahnen in der Stadt zu besprechen. Männer von sitzender Lebensweise, Studenten und Geschäftsleute brauche eii S'ärkungSmittel. um ihre Systeme zu k äsllgen, die durch zu viele dem e töäft geschenkte Aufmerksamkeit, oder durch andere Ursachen geschwächt worden find. Der Edrw Geo. 23. Staley. von Sh?!by-,ille. tty . litt zehn Jahtt kang an DyZoepste und war zulegt, ßedrungen. seinen Beruf auszugeben. Man rieth ihm. Mlshler'S Kräuter BitterS zu ge brauchen. Er that eZ und wurde kurirt. jcö Die Aerzte der Dispenfary haben heute den Coroser aufgefordert, sich nach der Todesursache deS farbigen ffindeS der Familie Clay 72 Howard Straße zu er!andigen. Sie jagen, dak ihnen der Zutritt ins HauS vyn der Familie verweigert wurde. In dem Fallt der Frau Mary Schaffer, (über deren felöfe liches Ableben nsir unter dem Storni Sckoefcld gestern berichteten) -hat der Coroner heute Mittag mit dem ZtlMN verhör begonnen. Zu den besten Feuer-Btrstchenmg5' Gesklllchaften deS Westens gehört unbe dingt die .Franklin" von Indianapolis. Igr Vermögen beträgt $320.000. Diese Compagnie repräsentier die .Northwestern Naticnal von Milwaukee, Vermögen 51.007 193 92 und die .German Ameri can- vo New Pork.- deren Vermögen über $3 095 029 59 beträgt. Ferner re präsentirt sie die .Fire Association vf London.- Vermögen $1,000.000 und die Hannover os New Pork" mit einem Ver mögen von $2.700.000. Die .Franklin" ist namentlich deSizalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Rate auch bei großen Verlusten kein Vuf. schlag erfolgt. Herr H e rma n T. Brandt, ist Agent für die Wz Stadt und Usgegend.
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Quill d) ein Polizei FommissSr.
Er ist ein braver Ehemann. Gestern Abend um 5 Uhr fand in der GouverneurS-Ofsice eine Sitzung der Staatsbeamten statt, in welcher Tom Cottrell als Polizeicommiffär ernannt wurde. Die Ernennung geschah einstimmig und man hatte sich schon vorher die Gewißheit verschafft, daß Herr Cottrell das Amt annehmen werde. Herr Jack Landers hatte wie man sagt, die Ehre ganz entsch!eden abgelehnt. Herr Cottrell war früher Mitglied des StadtrathZ, nämlich von 1857-1860 und von 1667-1873. In 1863 war er demokratischer Congreßcandidat gegenüber General Coburn. Jntereffant ist folgendes Interview, Welches ein Reporter der Times" gestern Nachmittag, kurze Zeit nachdem die Ernennung bekannt geworden war, im BateS HauS mit -Herrn Cottrell hatte : Reporter : Sind Sie dafür, daß das 11 Uhr Gesetz durchaeführt werde?" Cottrell: Das kann ich Ihnen jetzt nicht sagen. Ich muß erst nach Hause gehen und mit meiner Frau darüber sprechen." Reporter: Welche Politik werden sie dem Liquor Element gegenüber einschlagen?" Cottell: Ich werde jetzt heimgehen und meine Frau darüber befragen, und so handeln, wie sie sagt." Später am Abend hatte ein Reporter deS Journal" eine Unterredung mit Herrn Cottell, der wir Folgendes ent nehmen: R. Werden Sie die Stelle an nehmen ?" 6. Wahrscheinlich." R. Werden Sie dieselbe Politik wie Herr Frenzel einschlagen ?" C. Das kann ich nicht sagen. Ich befürworte eine liberale Auslegung gewisser Gesetze." R. Wie steht es mit dem 11 Uhr Gesed?" C. Wie ich bereits sagte, ich neige mich einer liberalen Auslegung zu. Es giebt gewisse Gesetze, die nicht ganz genau ausgelegt werden können. Was vielleicht in Cicero am Platze ist, paßt nicht für Indianapolis, und ich glaube nicht, daß es einen wesentlichen Unterschied macht, ob ein Saloon eine Viertelstunde oder eine Stunde später geschlossen wird. Meine Anschauung über Regierungömodus ist die, daß Diejenigen am besten regiert sind, d am tvenigsten regiert werden." R. Aber auf Grund welcher Logik kann ein Beamter eine Unterscheidung in Bezug auf die Ausführung der Gesetze machen ?" C. W denke, er kann keine Unterscheidung in der Ausführung der Gesede machen, und er muß sich die Sache überlegen. Der WaisenhauS-Skandal. Vlmer Seig von New Castle sagte ge ftf.m vor dem Comite aus, daß er für Qioav gearbeitet habe, daß er jenes Mad chen. am 28. Juni in Goars Office gesehe habe. DaS Mädchen war in Weiß gelleö)et und trug einen großen Hut, n:ch seiner Meinung sei eS etwa 17 Jahre alt gewesen. Einige andere Zeugen sagten aus, daß Goar sich häusig betrinke. Rev. H. A. Buchtel von Lafayette war früher Buchhalter imZKnightstown WaisenhauS und bezeugte, daß White in moralischer Beziehung keinen schlechten Ruf habe. Befragt, ob im Falle die Behauptung, daß der Knabe Ed. Bowler schrecklich mißhandelt wurde, und daß White davon wußte, wahr sei, White für den Posten, den er einnehme passe, antwertete Zeuge, daß White unter solchen Umständen nicht für die Stelle passe. John Keiser, ein Wirth vonNew Castle sagte aus, daß er seinem Sohn befohlen habe, nichts mehr an Goar zu verkaufen, weil Frau Goar seiner Zeit im Gerichte Einsprache dagegen erhob, daß er eine LizenS erhalw, solle. Frau D. Chipman, eine der Aufseherinnen in der Abtheilung für blödsinnige Kinder sprach sich sehr lobend über White aus. Während ihres Verhörs erhob der Anwalt Goar's, Herr Bysield hausig Einspruch gegen gewisse Fragen, waS der Vorsitzer niemals gelten ließ. Herr Bysiev sah darin eine so große Ungerechtigtttt daß er sich zurückzog, und es ist fragB vb er die Sache weiterführen wird. Gin enes Leben angefangen. Rheumatismus haust gern in einem mit Jahren belasteten Körper. . Bis zur Entdeckung von AtblophoroS gab es für die bejahrten Opfer dieser Krank heit venig Hoffnung. Aber jetzt schreibt Herr WeSley Jliff. Cedarville. Ohio: .Nahn AtolophoroS laut Anweisung und finde, daß mein Rheumatismus fort ist. Ich bin 05 Jahre alt nnd meine Gelenke und Beine .wurden steif. Aekt bin ich von Rheumatismus und Steifheit 10 frei rote je ,n einem Leben. Ich halte AtblovbroS für die mäck tigste und beste Arznei, von der ich je geyort habe.. Scharlachfieder 140 Madison Avt. und 15 Chadwuf Straße. Alle GelchäftSvlä find mehr oder veniaer von llnges,kde7t beamtet, jedoch der zeitige Gebrauch von Dr. Bull'S Hksten Eyrup hat immer dasselbe aün wgt Aesultat. Prel s CenU-
Die Legislatur.
Senat. Die Bill, den Staatshausfond von L 102,000 zinstragend anzulegen, wurde an ein Comite verwiesen. Foulke's Civildienstbill wurde zur dritten Lesung beordert. Die Milizbill wurde ebenfalls zur dritten Lesung beordert. Dieselbe bewilligt die Summe von $10,000 zur Bezahlung der aktiven Miliz und die Summe von $10,009 zur Abhaltung von Feldlagern. Die Bill, welche die Verwendung von Kindern unter 12 Jahren in Fabriken und Bergwerken verbietet, wurde Passirt. Bailey's Amendement, das Verbot auf Kinder bis zum Alter von 14 Jahren auszudehnen, wurde verworfen. Haus. Die Senatsbill zur Abschaffung der resp. Aemter des städtischen Schatzmei sters und städtischen Assessors in Städten von über 10,000 Einwohnern wurde passirt. Die Bill, den Township Trustees von Marion County die durch die Bankfallissements erlittenen Verluste zu erlassen, wurde passirt. . Das Comite, dem die Bill zur Neueintheilung der Legislaturdistrikte zugewiesen war, reichte einen . Majoritätsbericht und einen Minoritätsbericht ein. Die Bill wurde für heute Nachmittag zur speziellen Tagesordnung gemacht. Die Bill bezweckt das, was man garcyniandering nennt, v. h. dieDistrikte zu Gunsten der demokratischen Partei einzutheilen. Das Comite für die Untersuchung des Irrenhauses erstattete Bericht. Derselbe wurde nicht verlesen, und es wurde beschlössen, denselben in 300 Exemplaren drucken zu lassen. Die Bill zur Regulirung der Eisenbahnfahrpreise wurde zum zweiten Male verlesen. Dieselbe bestimmt, daß die Rate für Passagiere über 14 Jahre nicht mehr als 3 Cents per Meile, für Passagiere zwischen 4 und 14 Jahren halb so viel betragen soll und Passagiere unter 4 Jahren sollen frei fein. Ein Amendement Goodinz's, statt 3 Cts., 2j Cts. zu setzen, wurde angenommen. Ein Arr.idement, daß in Klagen unter diesem Gesetze, die Eisenbahncompagnie die Advokatenkosten fces Klagers bezahlen müsse, wurde ebenfaÄs angenommen. Der Antrag, die Bill mit Umgehung der Geschäftsregeln Lu passiren, fand nicht die nöthige Zweidrittelmehrheit. Die Bill wurde zur dritten Lesung beordert. Die Bill zur Regulirung der Sparund Bauvereine tourde zum zweiten Male verlesen. Eine ganze Anzahl von Amedements wurde angenommen, die alle auf Ersu chen von Bauvereinen eingereicht worden waren. Es war offenbar, daß die wenigsten der Herren Legislataren Etwas von Bauvereinen verstehen. Die Bill wurde schließlich zur dritten Lesung beordert. Sollte ebenfalls untersucht werden Im Journal" von heule Morgen sinken ir eine Einsendung von einem in Lena, Ind. wohnenden Harvey Mo steller. der si& vom 11. Dezember 1884 bis zum 17. Januar 1885 in der hiestgen Irrenanstalt befand. Er erzählt, daß er gleich bei seiner Ankunft von dem Wärter SuUivan geschlagen und mißhandelt wurde, daö er ietjt noch die Spuren von Mißhandlungen am Körver trage. Er erzählt auch, daß er häusig Zeuge war, wie andere Patienten in unmenschlicher Weise mißhandelt wurden, und sührt die Namen der betreffendem Patienten an. Diese Mißhandlungen gingen von den Wärtern SuUivan und Madison auS. Er sagt ferner, daß ih m Sullivan ein mal gedroht habe, daß fttrin er von der schlechten Behandlung freche, er ihn umbringen werde, .und sollte er eS nach feiner Entlastung verrathen, und jemals wieder zurückkommen, so werde er ihn todtfchlagen. So vorsichtig, solche Anklagen auszu nehmen sind, so wenig sollen und dürfen sie unberücksichtigt bleiben. ES giebt in öffentlichen Anstalten, besonders aber in Irrenhäusern, rohe Menschen. Bestien, welchen es Vergnügen macht, ihre hilf losen Opser zu peinigen und zu quälen Wir hallen den Superintendenten des rrenbautu. Ar. Metüer. für emen ebrendnfte. bumanen Mann, und in einer solch' rofcen Anstalt kann Man cheS ohne sein Wiffen vorgehen, und Einschüchterung der armen Irrsinnigen hat auch zur Zolge, daß Manche Ge heimniß bleibt. Um so mehr ist eS Pflicht, derartige Anklagen, sorgfältig zu untersuchen. Wenn irgend welche Kranke sanfte und humane Behandlung verdienen, dann sind eS die Unglücklichen, deren Geist vsn der Nacht deS Irrsinns umwölkt ist. und Bestien, welche solche Kranke mißhandeln, sollten schwer bestrast werden, keinesfalls - rw . 1 aucr einen augenoua langer in iyuu Stellungen geduldet werben. . Cine Karte. An Alle, welche an Folgen von Jugend' 0 f b m a mt w . m m 9 CY sunoen. nervs er sazwaae. rruoem erfall. Verlust der Manneökraft :c. leiden. sende ich kostenfrei ein Recept das ste kurirt. Dieses große Heilmittel wurde vAN einem Mlsstonär ,n Südamerua entdeckt. Schickt adresstrte? Couvert an Rev. Joleph T. Jnman, Station V., New Aork Uity.
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ravors-surt. Frank Parker wurde dafür bestraft. daß er aus dem Trottoir Kunden sür ein Hotel anwerben wollte. John JameS wurde wegen Tragens verborgener Waffen bestraft. John Csnn war angeklagt, JameS F. Parker geschlagen zu haben. Der Fall wurde theilweise verhandelt. Herr Henry Horst, der bekannte Bäcker meister erschien heute Morgen vor dem Polizeirichter, trotz der fürchterlichen An klage, welche gegen ihn vorlog, in der heitersten Laune. Es hendelte sich um einen Fall, den rnen gewöhnlich als Spaß zu bezeichnen pflegt, der aber im Grunde genommen, den Bethelltgten wenig Spaß machte. ES war vor einigerZeit. daß Herr Fritz Böttcher und Herr Henry Horst miteinander nach Selking'S Lokal in Mt. Jack son gefahren waren, bei elcher Gelegen heit stchBSttcher einenSpaß machte.heim suhr und Herrn Horst sitzen ließ, so daß Dieser den Weg zu Fuß machen mußte. Freund Horst, der einen Spaß versteht ließ keinen Aerger merken, sondern dachte bei sich: .Na wart', ich krieg Dich schon!Gestern ereignete eS sich nun, daß Fritz Böttcher, Frank KmS, Herrman Meeh und besten Vater bei Selking'S Lokal vorführen. DaS Pserd wurde angebun den. die Vier traten ein und wen treffen ste? Herny Horst. Man trank einS, vielleicht waren eS zwei. Deutsche nehmen daS ja nicht so genau, und a!S Alles stch bei bester Laune befand, sagte Bött cher zu Horst : Henry, weißt Du waS, Du kannst mit unS heimfahren. Schön, meinte Horst, dachte aber zu gleich : Wart, jetzt krieg ich Dich ! Ein schlaues Lächeln fliegt über sein Gesicht. Ersteht, ohne ein Wort zu sagen auf. schickt sein eigenes Fuhrwerk heim, setzt stch in daS Fuhrwerk, in dem die Vier gekommen waren, und fährt wohlgemuth nach Hause. Hätte er geahnt, daß daS Fuhrwerk nicht Herrn Böttcher sondern Herrn Meeh gehörte, wäre ihm wahr scheinlich nicht sowohl gewesen. Wie die Vier heimfahren wollen, da na da wurde jedenfalls geflucht, daß der Teufel sich schadenfroh die Hände rieb. DaS brachte aber natürlich den Wagen nicht her, und es blieb der Gesellfchast nichts Anderes über, als bei dem kühlen Abendlüftchen den Weg auf SchusterS Rappen zu machen. Vorher aber hatte Meeh an die Polizei telephonier, Horst wegen Diebstahl zu verhalten. Kaum in der Stadt angklangt, dega ben stch die Vier noch zitternd vor Kälte zum Mayor und erwirkten einen Haftbe fehl. Sie erhoben die Anklage wegen Großdiebstahl. Herr Horst hatte nach seiner Ankunst . , - mr v v rv c i m der wtaoi Vsero uno uorrorri ,n einen L:ihstall gebracht, hatte auch ge hört, daß Meeh im StationShauS Klage erhoben hatte, und begab stch sofort selbst dahin und stellte 51500 Bürgschast. Heute Morgen erschien nun die ganze Gesellschaft in der MayorS Court. I vrantecl to get even, meinte Herr Horst, nachdem dem Mayor der ganze Sachverhalt dargelegt worden war. "Well, are you even? fragte der Mayor. I guesa so, sagte Herr Horst, stch hin ter den Ohren kratzend. Thn I disrnisi the case, sagte der Mayor. Damit hatte die Sache im Gericht ihr Ende, und eö handelt stch jetzt bloß da rum, wer daS nächsteMal versucht "even'' zu werden. Der Abschluß deS ganzen Vorgangs fand übrigens im Wirthshaus, in der Bäckerheimath statt, und wer erfahren will, wie'S da zuging, der gehe hin und erkundige stch. .Der Vettelstudent. Die zweite Vorstellung deS .Bettelst dent ging gestern Abend in wo möglich noch abgerundeter Weife als vorgestern. und vor einem größeren Publikum vor stch. Der Beisall, welchen daS Publikum den Darstellern brachte, konnte auch dem Verwöhntesten genügen. Heute Abend wird die reizende Ope rette zum dritten und letzten Male ge geben. Wer nur einigermaßen weiß, welch Opfer an Zeit und Mühe die Darstellung eines solchen StückeS von Seiten Solch er erfordert, welche durch anderweitige Be rufsgefchSfte stets in Anspruch genommen werden, der sollte nicht versehlen. dem Vereine die Anerkennung entgegenzu bringen, welche in dem Besuche der Vor stellung liegt. Wenlentaen aber, welche durch ein solches Motiv nicht beeinflußt werden können wir die Versicherung geben, daß sich der Besuch vollständig lohnt, und daß derselbe ihnen sicherlich weit mehr Befrie digüng gewähren wird, als der mancher professionellen Oper. Wir wünschen dem Männerchor heute Abend ein volle? HauS.
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