Indiana Tribüne, Volume 8, Number 152, Indianapolis, Marion County, 18 February 1885 — Page 3
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schmerz !
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Ich habe Schmerzen überall !" welch' all gemeiner Ausdruck und reit viel bedeutet derselbe für title arme Leidende! Tiefe Schmerzen haben eine Ursache, und häufiger, als man dies gewohnlich annimmt, sind Leber eder Nieren hese Ursache. Keine Krankheit ist schmerzlicher oder gefährlicher als diese, und kein Heilmittel ist so prompt und wirksam als P1ISH1JER! UVL1 YVJV 17?) AlxU teinm Es ist bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, daß so wirksam ist bei allen Nieren und Leber-Besihllttden, Malaria, Dyspepsie, etc., und dennoch ist eö einfach und harmlos. Wissenschaft und ärztliche Kunst haben mit unten'ota Erfolg diese Krauter, welche die Natur für die Heilung von Krankheiten ge schaffen, zusammengestellt. ES siärtt uud belebt das ganze System. - Hon. Tbarreu Sten. der angez4nkte ngreß mann.sritd rinl einent EeUegea. ker an U?erkau litkeir und Nieren-KrankSeit litt: Dersuch Cie Mi'bler' Kräutrr.Biitrr. ich glaube, t wird S,e kuriren. Ich fcabe somebl bei Unrerdaulichkeit. alt on lei Niereleiren angraon und ei ist kte unrer vollste Eembiaakion se a Ättijinal.KrZukna. die ich je grsebt. ZNlskiler Aerb Bitter Co. 525 Eommerce Str., Philadelphia. Parker's angenehmer Wunnyru schligt ie fett. üdliich JI&IRR Die kürzte uud beSe Saia ach Louisville, Nashville, Momplris, Chat t&nooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. Z ist d,rtheUhaft für Passagiere ach dem Suden, eine direkte Ronte zn nehmen.
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Aus der GlürZstvoge.
Roman don V e r n h a r d r e y. (Fortsetzung. Marcel'! Marcel Beaulicu, mein alter, lieber Gefährte und Spielkamerad von Beatenberg ! Welche schöne, lustige Zeit haben wir miteinander . verlebt ! Wie gebt es Ihnen ? Wie kommen Sie hierher? Ich huldige der Kunst und der Schönheit, versetzte er mit bedeutungsvollem Blick und küßte ihre Hand, es ist lieb von Ihnen, daß Sie mich so gutempfangen; die Frau Mama begrüße ich später, eins dicke, alte Durchlaucht nimmt sie grade jetzt in Anspruch. Gestatten Sie mir indessen, Sie mit zweien meiner Freunde bekannt zu machen Herr Angelus, Herr Palmer l- Und nun geben Sie gefälligst Ihre Tanzkarte und den Sift her, wir wollen sehen, was für uns noch geblieben ist, und uns brüderlich theilen. Mir gebührt natürlich der. Löwenantheil, Bealenbergcr Kindheitserinnerun'gen hat nicht jeder mit Jh nen auszutauschen! Die Quadrille bean spruche ich für mich, Walzer desgleichen da. Palmer, sehen Sie zu, ob noch etwas vorbanden ist ! Darf ich die Ehre haben, wahrend des Soupers Ihr Tischnachbar zu sein, gnädiges Fräulein? Sie neigte zustimmend das Haupt,ihre Augen hingen aber immer noch an Mar cel.. Ja, er niuß den Frauen gefallen! sagte Palmer sich innerllch, während er mit Angelus zurücktrat. Sein schönes, klu ges Gesicht, das heitere, freie Wesen, der vielleicht etwas überlegene Ton des vcrwohnten Mannes, den er dalr und wann anschlägt, seine ritterliche Galan terie, alles das nimmt leicht die Herzen gefangen ob wohl auch das Herz dieses Mädchens ? Sie hat einen seltsam traurigeu, lebensmüden Blick, der wie ein Ätathscl in ihrem jungen Gesicht steht, aber wie sie jetzt zu ihm aufsieht und lächelt, ist alles wie weggewischt, sie hat wahrhaftig ein ganz neues Gesicht. Da beginnt der Tanz, sehen wir' ein wenig zu! . Palmer tanzte gut, aber nicht sonderlich gern, auch war er als Äkorddeutscher an ein rasches, flottes Tempo gewöhnt, die Art des süddeutschen Tanzes sagte ihm wenig zu. Dennoch konnte er nicht umhin, Katharine von Wismar beim Tanz zu bewundern, jede ihrer Bewegungen war so wundervoll rhythmisch, daß sie sein Künstlerauge entzückte. Wie reizend ihrem kleinen Kopf die Frisur stand, vollftändia antik, dies an den Schläfen schlicht weggenommene, am Hinterkopf in einen griechischen Knoten geschürzte Blondhaar, an welches die weißen Wasferrosen ihre bleichen Kelche schmiegten ! Das feine, rubige Prosil mit den weich und dunkel beschatteten Augen stimmte sehr gut dazu, eine harmonische Erscheinung ! Schade nur, daß die Harmonie chrer See weniger ungetrübt er schien. Ein neuer Tanz hatte bcgonnen, ein fremder Herr holte Katharine ab, da war der Glanz in ihren Augen erloschen, und sie blickten wieder schmerz-lich-müde, wie zuvor. Welchen Ausdruck würden sie wohl beim Souper annehmen? Palmer bemerkte, daß die junge Baroneß sehr bewundert wurde, er war nicht der einige, der Schönheitssinn und Empfängllchkeit für reine Harmonie in allen inien besaß ! Sie kam kaum einen Moment zur Ruhe und mußte ihren Tänzer oft warten lassen. Marcel Beaulieu hatte sich eine Zeitlang ihrer Mutter gewidmet, die ihn sehr huldreich einpfangen hatte nun' stand er dicht neben Katharine, hielt ihren Fächer, ihre Tanzkarte, plauderte zwischendurch mit ihr und lockte immer wieder die frohe Jugend zurück in ihre Augen. Palmer war in eins der kleinen Neben gemächer gegangen und sah gedckenvoll in eine schöne Palmengruppe hinein, in deren Viitte eine schlanke, kleine Fontäne emporstieg, als er eine Hand auf seiner Schulter fühlte, und, sich umwendend, in Marcels Antlitz sah. So allein, mon8ieur, und auch nicht eine Dame zur Begleitung? Sie nehmen es wenig ernst mit Ihrer Pflicht, zu taw zen ! Ich kenne die Damen hier nicht! Sie schwerfälliger Norddeutscher ! So lemt man sie kennen ! Und Kathi Wismar habe ich Sie selbst zugeführt, und das ist keine üble Bekanntschaft ! Erzählen Sie mir etwas näheres von ihr! Aha ! Sie wären wohl auch gern mit uns in Beatenberg gewesen 2 Nun, da lernte ich sie vor einer ganzen 3leihe von Jahren kennen, sie, ein kleines Din gelchen von elf Jahren mit zwei stattlichen Blondzöpfen, ich ein grüner Junge von sechzehn, in manchen Dingen sehr vorgeschritten, in andern das reine Kind. Ich-sollte einige Sommer hindurch Ge birgölust genießen, da ich rasch gewachsen und schwachnervig war, sie brachte mit der Mama ebenfalls jedes Jahr ein paar Wochen dort zu, dazu kam, daß mein Oheim, der Mann der kühnen Speculätion, von dem ich Ihnen heute Bormittag erzählte, KäthchenS Bormund ist und auch einen Theil seiner Sommerfrische in Beatenberg verlebte, so kam es, daß wix in Verbindung traten. Anfangs wtfr mit der Kleinen nichts anzufangen. schict, linkisch, sie war, ich möchte sagen, ein frühreifes, mißtrauisches Kind. Inzwischen verliebte ich mich über Hals imd Kopf in ihre Mutter, woraus Sie ersehen können, welch frühreifer Jünaling ich war ich bitte Sie mit sechzehn Jahren ! Indessen hinderte mich diese unglückliche Leidenschaft, die ich mir durch schöne Romane angelesen hatte, nicht, der Kleinen eine Schaukel zu fabriziren, mit ihr Blumen suchen zu gehen, Möbel für ihre Puppe zu schnitzen, kurz, mich mit ihr in tausend Kindereien zu vertiefen. Wir gründeten auf einer ab gelegenen Matte eine Alm, auf der ich eine fehr primitive . Sennhütte errichtete, Kathi logirte sammt einer Ziege und iin paar hölzernen Eimern und Schalen als Sennerin'da oben, ich mähte Gras, jodelte aus Leibeskräften und wir tranken unsere Ziegenmilch in schönster Eintracht. So kina es, allmählich in etwa) srööe
rem Stil, durch mehrere Sommer, lch las ihr vor, wir gingen spazieren, es war ein vollkommenes Idyll. Nun hatte ich lange Zeit meine kleine Sennerin aus den Augen verloren, sie ist in ihrer Eigenart ganz dieselbe geblieben, und Gottlob fanden wir beide sofort den alten Ton. Sie haben mir sehr conccntrirt zugehört, Verehrtestcr, woraus ich den erfreulichen Schluß ziehe, daß das Thema Ihnen nicht uninteressant und der Erzähler nicht der schlechteste war! Wenn Sie sich aber nicht bald Ihrer SouperDame versichern, so fischt man sie Ihnen
noch vor dcr Naje weg, es ist die höchste Zeit ! Als Palmer zehn Minuten darauf ne ben seiner Nachbarin Platz genommen, sah er in das ernste Gesicht für ihn hatte sie nicht die frohen Augen, das jugendliche Läckeln, was konnte ihr auch der fremde Mann sein, mit dem sie bisher keine Silbe gewechselt Und doch hätte er gern, gleich Marcel, die Macht gehabt, dies Antlitz zu verwandeln ! Wir haben einen gemeinsainen Freund, gnädiges Fräulein, begann er jetzt, ihr Glas sorgfältig vollgießend, Ä!arcel Beaulieu ! Ach, er ist Ihr Freund? Das ist mir lieb ! Bitte, sprechen Sie mir viel von ibm, ich babe ihn so lange Zeit ganz - -w 11 t aus den Augen verloren ! an er'Mater werden wollte, wußte ich, er zeichnete schon damals wunderhübsch, ich habe noch em Zilnder-Atbum mit Skizzen von ieiner Hand. Was malt er, gilt er für cinen tüchtigen Künstler, prophezeit nian ihm eine gute Zukunft ? ' Das war schon ein Anfang ! Wenigstens belebten sich Mund und Augen, die Stimme klang lebhaft und der matte Teint färbte sich leise, sodaß Palmcr-den-ken mußte : welch lvundervolles Eolcrit sie hat! Wie die Blätter der Nosc inuiden blusli ! Gerbard Palmcr war nicht das, was man einen schönen Äkann nennt. Er hatte eine hohe, stattliche Gestalt, hielt nch aber etwas nachläNla ; die 'stim war ziemlich niedrig und das braune Haar kräuselte nch keineswegs in ambroslschen Locken, es bäumte sich vielmehr eigenwillig empor. Gut und klug blickten die Augen unter buschigen Brauen hervor, und beim Sprechen gewann er sehr, nicht nur, weil das, was er sagte, gescheit und verständig war, sondern auch, weil er ein schönes Organ hatte, und alles, was er sagte, sein Gesicht gleichsam von innen heraus erleuchtete, so daß es wie ein lebendiger Spiegel erschien. Heute nun feierten all diese guten Eigenschaften einen bewußten Triumph, bewußt, denn Palmer wollte liebenswürdig sein! Er wünschte Katharinas Augen lächeln zu sehen, nicht nur für seinen Freund, nein, auch für sich selbst, er wünschte, sie gut zu unterhalten und zu zerstreuet,, denn es klang lieblich, wenn sie lachte, und alles, was sie sagte, gefiel ihm. Er hatte es sofort herausgefunden, daß diese Tochter mit dieser Mutter unmöglich zusammenstimmen könne, mit feinem Tact erforschte er, als Marcel Beaulieu als passende Einleitung seine Dienste gethan hatte und absolvirt war, nach ihren Neigungen, Beschäftigungen, Wünschen. In der Borliebe für die Musik trafen sie zusammen, freilich mit dem Unterschied, daß Palmer, der nur ein ziemlich guter Pianist, dagegen ein sehr tüchtiger Sängcr war, sie mehr als Di lettant betrieb, während Katharine ein ernstes Studium daraus gemacht hatte. Es stellte sich heraus, daß beide die gleichen Eomponisten, sowohl classischen wie modernen Genres, verehrten, die junge Baronesse hatte, durch ihr fortwährendes Neiseleben viel mehr gute Musik und bedeutende Eomponisten gehört, sie besaß einen geläuterten, vielseitigen Geschmack, uud Palmer erkannte ihre Ueberlegcnheit auf diesem Gebiet, wenn auch nicht direct, so doch durchaus für sie verständlich an. Nun wandte sich das Blatt, das junge Mädchen fragte ihn nach seinen Schicksalen, seinem Leben und Beruf, er schilderte ihr in kurzen Umrissen seine Kinder- und Jugendjahre in Ostpreußen, dann seine Uebersiedlung nach München, wo ihm eine ganz neue Welt aufgegan' gen sei, eine lange ökeisc durch Italien, endlich die Ankunft seiner Mutter in München, die bis zur Berhcirathung der einzigen Tochter in 9!orddeutschlaud geblieben sei und jetzt seit einem Jahr seincm Haushalt vorstehe. ' Mit beredtem Humor schilderte er das Entsetzen der ah ten Frau über die neuen Gebräuche, Sitten, Gewohnheiten, Bezeichnungen, die sie in der Jsarstadt vorgefunden habe ,ds alles zusammengenommen wirkte so belebend und erfrischend auf Katharine, daß ihr Gesicht in Wahrheit wieder und wie der den reizenden Ausdrnck annahm, den Palmcr sich so sehr gewünscht. Als man von der Tafel aufstand, schüttelten sich die beiden die Hände wie alte Freunde, und als im Tanzsaal ver-' lockend die Klinge eines Straußschen Walzers ertönten, den man zwangslos, nach augenblicklicher Wahl, zu tanzen gewillt war, und Palmer die junae Dame, die noch an seinem Arm hing, darum bat, da erhielt er eine so sichtlich erfreute Zusage, daß sein Her; schon vor dem Tanz ganz eigen rasch zu schlagen begann. Der Walzer war beendet und das Paar stand in eifriaem Gespräch beieinander. als eine schwere Schleppe hinter ihnen rauschte und ein Arm sich schmeichelnd un Katharinens Nacken leate. Du böses Kind ! schmollte die Baronin und schüttelte mit vorwurfsvollem Lächeln den Kopf, um micl bckümmerst du dich gar nicht, nun flatt're nur, du lieber, mnaer Schmetterlina, ich gönne es dir von Herzen ! Möchtest du mich .mit deinem Tänzer bekannt machen ? . Kathariue nannte Palmers Namen, er Verbeugte nch her vor der schönen Frau. Aus dem Antlitz der Tochter war wie mit einem Schlage alle Fröhlichkeit gewichen, über die strahlenden Augen und lächelnden Lippen kam es wie ein Frost zur Frühlingszeit, wenn eine spröde Knospe sich erschließen will ! Ich bin Ihnen warmen Dank schuldig, mein Herr, sagte di.eBaronin mit verbindlicher Miene, daß Sie mein stilles Käthchen so schön u unterhalten wußten, ich habe, sie nicht aus den Augen verloren, während das einzige Kind keinen Blick für mich hatte. Aber was könnte eine Mutter nickt verleiben! Man ist ia
sisk., trnf iinhf.tn: !
MUU JUUV) l)VIWVtt vvv vij - j u nd vergißt alles über seinem Bcrgniu g',Aus Ihrer Art des Walzens, mein Herr, sah ich, daß Sie Norddeutscher nfc, aus welcher Provinz stammen Sie? Aus Ostpreußen, gnädigste Frau ! Es ist ein braver, tüchtiger Men schenschlag dort, ich verlebte eine Zeit in Königsberg, das ist eine wunderlich häßliche Stadt, diese alte Festung; überbaiipt 'ist die ganze Provinz kahl und reizlos ! Sie vcneiben, wenn ich Ihnen widerspreche. Gnädigste, ich kann es nicht sinden. Freilich liegen die Schönheiten meines Heimathlandes mcht an der osfenen Seerstraßc, und wer mit dem Ku rierzug hindurchsaust, wie Sie ver muthlich getyan, oer Iviro oas siaa'e . 4 C M.f .Xk jt'cino aueromgy wrnr Iiiuirii,u noch interessant sinden, seine Vorzöge liegen tiefer ! Wenn man unsern Strand zum Beispiel kennt mit seinen prachtvollen Schluchten, seinen überrar r c .ff" 4. cyeno cvonen huhccn, vuin mu Masuren mit seinem 3!eichthum an dunfein Forsten, an schimmernden Seen siebt, die sich in das ernste Land hineinschmiegen, wie blitzende Diamanten in ein dunkles Sammtgewand, dann kann man unser Preußen nicht tadeln, man muß es schätzen und liebgewinnen von ganzem Herzen. Wem unsere rauIchende, blaue Ostsee das Wiegenlied zugesungen hat, der kann sie nie vergessen, wie man seiner Mutter Augen nie vergißt! Er hatte mehr zu Katharine als zu der Baronin gesprochen, allein sie hatte die Augcn niedergeschlagen und aus ihrem unbewegten Gesicht sprach weder Zustimmung noch Abioehr. Als sie jetzt zum Tanz geholt wurde, sah Palmcr ihr unruhig nach: eö that ihm leid, daß die letzte Frist ihres Beisammenseins denn das Fest neigte sich dem Ende entgegen durch eine offenbare'))!ißstimmung getrübt werden sollte. Er hatte sich so redliche Mühe gegeben, das reizende junge Gesicht,' über dem ein so trüber Schatten gelagert, aufzuhellen, es war ihm gelungen und nun schien wieder all sein. Bestreben umsonst. - Die gesprächige Baronin ließ ihm nicht lange Zeit, diesen Gedanken nachzuhängen, sie sprach eifrig zu ihm und er konnte nicht umhin, höflich und mit allem Anschein von Theilnahme zu antworten, obgleich seine Äugen Katharine verfolgten und er sich im Stillen über ihren Eavalicr ärgerte, der mit einer solchenTänzerin im Arm nicht besser zu walzen verstehe. ' Mein Himmel, bereits wei Uhr! rief die Baronin an seiner Seite. Es ist die höchste Zeit, daß man sich empfiehlt lch muß meine Tochter aussuchen. Leben Sie wohl, Herr Palmer darf ich, wie im schönen Italien, a riverclorci sagen? Ich werde mir morgen die Ehre geben, den Damen meine Aufwartung zu machen und mich zu erkundigen, wie Ihnen, meine Gnädigste, und Ihrem Fräulein Tochter der Ball bekommen ist! Um den rothen Mund der schönen Frau bebte es einen Augenblick wie mühsam verhaltener Triumph, dann ein höfliches Eomplimcnt hier und dort und die gelbe Moirceschleppe rauschte quer durch den Saal, während die plaudernden Gruppen zu beiden Seiten ehrerbietig auseinanderwichen. Was sein soll! Störe ich dich, Gerhard ? Wolltest du arbeiten? Eigentlich ja, liebe Mutter! Wünschest du etwas von mir? Wünschen nein, aber du hast mir fast noch nichts von gestern erzählt nur daß du dich gut amüsirt hast ! Ist das nicht genug? Herrgott, wenn du nicht mehr sagen willst, dann ist es gut! Aber für mich alte Frau, die ich so von Gott und der Welt verlassen, den ganzen langen Abend in dieser wildfremden Stadt allein gesessen habe Gerhard Palmcr schob mit einem leisei. Seufzer seine Arbeit einen Beitrag zu einem artistischen Journal, desien Mitarbeitcr er war beiseite und streckte lächelnd die Rechte aus. Komm nur, Mütterchen, und setz dich, ich will nachholen, was ich versäumt habe. Frau Palmcr war ein zierliches altes Frauchen mit einem hübschen zarten Gesicht unter leicht ergrautem Haar. Sie schlüpfte leichten Fußes über den dicken persischen Teppich des überaus anheimelnd ausgestatteten Zimmers, das mit seinen in türkischen Mustern gehaltenen Borhängen, Sofas und tiefen Sesseln so recht ein Inbegriff behaglichen Wohlstandes war. Nein, bewahre mich Gott ! webrte sie jetzt eifrig ab, sich neben dem Schreibtisch in einen Sesiel sinken lassend. Wenn du arbeiten willst, mein Sohn, so werde ich dich nicht stören ! Ich setze mich nur mit meiner Handarbeit hier neben dich und bin gan still du sollst cs crlcbcn ! Mein Gott, ich kann ja schweigen kein Wort rede ich mehr, kein Wort! Du bist darin ganz so wie dein seliger Bater, der liebte cö auch nicht, wenn man ihn bei seinen Schreibereien unterbrach aber wozu bätte der Akensch gelernt, sich zu beberrscheu? Mit Gerhards Fassung war es vorbei, er brach in ein lautes, herzliches Gelächter aus. Kind, ich glaube gar, du machst dich über deine alte Äkutter lustig !' Na, lach nur weiter, ich höre es ja so gern ! Aber du mußt dich doch besinnen, wie manchen langen Winterabeitd ich hier neöen dir auf dieser Stelle aescsien bab?. ivcnn du an dem Ding schriebst wa? I k... ..: a Ms.!, r ei ou uoriens gar nuri noiyig es greift dich nur an und ich habe keinen Ä!uck gethan stundenlang. Ab wenn ich mein Mund einmal aufthut ich bin a doch ein Frauenzimmer, und mit wem oll ich denn reden liier in diesem Müni chen ? .s' ! Mit mir natürlich ! Du hast recht, wir beide sind aufeinander angewiesen.' Also, der gestrige Ball! Sehr hübsche Toiletten. Mutter, auch hübsche Mädchen darin, gute L)!usik Hat man euch auch etwas Bernünftiaes zu essen vorgesetzt i Heinsdorsfs sind
ja aiici) süddeutsche ! Nein, wenn icb denke, wie sie hierzulande die Bicrfisck'e kochen und wie wenig Butter zu allem genomnicn wird und das Gemüse daß sich Gott erbarm! Aber dir kann man jetzt alles anbieten, du verzehrst cs. zufrieden wer acht Jahre in diesem Münzen bei solcher Kost gelebt bat.der wird bescheiden lind weis; am Ende gar niebt mehr, wie einvernünftigcs Gericht schmecken soll ! Frau von Grün ließ sich dir empfeblcn, und sie würde sich freuen, wenn du sie einmal besuchtest. Ich muß sehr danken. Ich soll mir Wohl all nieincn Staat bervorsuchcn und den weiten Weg machen für so ein Bisit chen für fünf Mirnitoi, oder soll mich mit ihr beim Eonditor treffen und da für mein Geld eine Tasse Ehocaladc trinken, daß doch nur ja hundert Ohren um uns herum hören, was wir-uns zu saqen baben ? Nein, die süddeutschen Nkoden sind nichts für mich! Wer mich besucht, der soll hübsch zum Kaffee und Abendbrot kommen, daß man doch ein vernünftiges Wort in Vertrauen reden kann, und wer mich haben will, mag's auch so machen ! Llber, Mlltter, was babt ibr euch denn immer so viel zu erzählen ' Davon versteht ihr Mannsleute nichts! Tausend Dinge von Küche nnd Wirth: schaft und Markt und Dienstboten, mit denen man euch nie kommen darf. Tu bist zwar ein guter Sohn und hörst immer in Geduld zu, aber oft sehe ich doch, wie deine Augcn einen ganz absonderlichen Ausdruck beko-.nmcn, und dann sind deine Gedanken wer weiß wo ! Uebel nehmen kann ich es dir nicht, cs wäre grade so,als wolltest du mir immerzu von deiner Äkalerei erzählen ! Siehst du rzt ...r. j. is. r. .... "
ujcunuucycn, icy vin geivlp eine oumme, alte Frau, aber dein großes neues Bild sinde ich greulich! Die Äenschen seben alle
so verhungert aus, kein einziges hübsches Gesicht ist darunter, und dann dieser abscheuliche Kellerraum mit den nackten Steinwänden, von denen das Wasser tröpfelt, und die rauchige Kienfackeldazu mit ihrem grellrothen Licht ! Ja, in einen Salon mit Polstermöbeln und Petroleumlampen konnte ich meine verfolgten Christen" nicht setzen ! Das habe ich nicht gesagt, so dumm bin ich auch nicht ! Aber welcher Mensch wählt sich denn immer solch schauerliche wie nennt ihr es doch in eurer Sprache ? Motive 'i Schön, also Motive ! Du hast doch ein gutes, weiches Gemüth, das weiß ich am besten, aber immer malst du Greuelscenen ! Wenn ich dciff L tt l M bäum." ia. das lob ick mir! ck wun dere mich nur, daß du jedesmal deine Bilder so bald verlausst und für so unmenschlich viel Geld ! Neulich waren ein vaar von deinen Freunden hier, ich mußte ihnen das Atelier aufschließen, die kamen ganz aus dem Häuschen vor Entzükken über die .veriolaten Ebriiten" und fragten mich, ob ich es nicht auch herrlich fände! Na, ich war still! Blamiren will man sich doch grade auch nicht mit seinem iejchmaa : In demselben Augenblick schlug die Uhr auf dem Kaminsims halb zwölf und Gerbard erbob sich. Tu willst schon fort ? Wohin ? Ich habe einen Besuch zu machen und tob mich daul umkleiden. sForNetzurg folgt) Marternd ist der Ausdruck für d?n größten Tchmerz, und doch er klären die an Rheumaiismus und Aeuralgia Leiden den. dag es den Schmerz, den sie leiden, nicht voll ausdrückt. Kann der Schmer; gehoben werden? Herr Benj. F. Congdon, Randvlxh. N. A., schreibt ! ,.?ru Matti t. Ailcer trauZit jktzt Zllilopio,? nil 1s n 6 (üt in alte fctttcn von cntjuntlicbtin tHbtutnatt tnul, tii unbnitat ctiitciut, ad niiHI tcrcfcaffl ih 1cle ffrWitfctnun eil ten Mäklern Schmerze all Kthloxheret." ist in Medizin präparirt worden, die so erfolg reich varalS und Zeugnisse über ihre Wirksamkeit kommen au? allen Theilen des Landes, ohne daß darum gebeten wird. Herr R. V. Waison, 181 Achtzehnte Straße, Tttrctt, Mich., sagt : Ungejütt am I. MZ?z tturt meine rau tut ein ItHiatn tlnfaU ten iHhtumautmu btimgcfuctt, ibre edern ur.fc untern Flitter ktnrcUm start an, fit (ttt itctUe Echmzen und rnufett greittentbeil tat Bett diiten. Wir rer'uckten versck'Kekne IVitM, ebne Hils, u finden ; am 1. l'iai tcutbc i iiderreeet. mit tdlorhore nen ?eriuch 5 maHen. Rackrem sie itit teirn ftnem: men, war der cimerj rkllig verlchwunren und ti Ge: julft aft iämaitlt te tutt. ?te Meri,in teufte mit ein .autttmiüfl imc ick bin der Uedereuqung, daß nech ine oder zei glaichen sie vcUiz heilen trcn." Wenn Sie AthlophoroS nicht in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir bnen nach Empfanq dei regulären Preises ein Tollar ver Flasche dasselbe per Erpreß franco zusenden. Wir sehen Z lieber, wenn -i es von Ihrem Apotheker kaufen, abe wenn er dasselbe nicht sührt. lassen Sie sich nicht überreden, etwas Anderes zn versüßen, sondern bestellen Li so fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New Aork. n A.8ECKEJi-., ßnropäistZes Inkasso . Geschäft ! Oiiioix&xiatl. Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der vchuiei, gefertigt. Eonsularische eglaubtzungtn besorgt. Erbschaften . s. . prompt und sicher einkasflrt. Mechseknnd Foflanszayluvgen ty an ende sich in Jndtanaxoli an : Philip Rappaport, Tio. 120 Oft Varlzlsud Straße. I). A. Bolilon & Son, Architekten. 95 Ost Washwgtinßr. Telrphg 744.
nen ?rcuno Angeius vedcnke, was war sein Tanz auf der Alm für ein reizendes Bildchen, und dann ..unter dem Mai-
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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 2. Nov. 1884. Clkveland. ToluObuk. ticclnnött tnb Judia. uapolis iseoba hn (Vee Line.) Ankunft: Abgang: V 8r .. e.!5v nderso ...100 Bm jtonifClf 5.10.10 Bei V5 7l5ra & 3 ofljcn rö.2d N 8 St L s tSg 6.40 Bm 3 ? 1 .10.35 j? vdkrson c... 2.00 R . 3 StL rl S.50 Ct 2 er. 10.33 ÜB vrizhtvood Division, E. E.E. und 3. gang täglich 6.,dv. taglich. 6.40 Ba 10.35 Bei 1.00 Km 3.25 9tm 5 UM. 5.60 Ka .1V.IJ V 11.13 Cm 3.2i m . .. 3.30 9lm tklgUch. 6 25 K 71iKrn ?UUbutß, Cintiauaü & et. Louis Eisenbahn guq.iunNm VPWL5P ,Rt4meeeuk. 9t lagttch 4.25 vm enom Snnt. H.4J tm D IC Er f.ula. I R V W nommenSonnt.10.ti Bn SirDeceutg. Conntact i.00 R VVWBP r täglich, h.. Danton s auig onnt 4.55 vm r tagl.ch I1J7 0 5 ) i'r aul. "B . .. 4.55 R V PW 5 P El tägl'ch 10. Da,to r Sonntag, Chicago Route dia Kskomo. Ehtcago Schnell I K0 ttlg 11.15 Nm I htcago rrre.tt.w m I Znd' Lou. Schnell,... 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