Indiana Tribüne, Volume 8, Number 152, Indianapolis, Marion County, 18 February 1885 — Page 1
Jahrgang 8.
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fca dieser Spalte soweit dZeselb ich! Ge shäftsauzeign find nd Ita. Raum tca drei frilxa &it uberßeizea, d erden nueutzelkI ich usgensAmen. Diestlbea bleibe 8 Tage stehen, sinnen aiek Nuieschräatt erneuert werden. Akzeizeu, Kelche Ml Mittag? 1 Uhr abzex.'ieu derdeu, finden noch am seldigt Tage dlufnahme. Oerlanzt. H e l a n t : Di,madch,n rdaUen gut 6ti &n -1 den! Herrsch aften gut, adchen na$Uf!t, 8L Schmidt, 113 rkk, Straße. Schi et tzoftkZN,. Ha verlangt: in jangerVann. welcher tmSroce 'geschst ichon tltig r. achlsiagn - Ml Ultfn vkn. . 2lfb d r l a n g t ein ieil Idchen für kleine, riei ten. vutz deutsch und englisch svreche hereZ tn dir Office,,, 'kl. V da Saf.rt ein u'.ee artender um in llann Zar geShn!tche Haularbeit In der Naiatt Hai. da Verlangt irb ein junaer Vana fiU Haacbit. k'-.NS Oft ZZalötngt TtraZe. 30fft fi erlangt: in utel Mädchen sär HIarbit. f achjuftagtn Ä. 140 Dnlx Stiele. 18s & fcerlanat: Sin ab in der Earxeifabrik von 4m. Stiaf, 17 i trginia Snue- 18s Stellegesuche. Mi sucht: Ein junger Nana sucht ein SblitteZ Zimmer. Bi2nl mit ine jungen usam t un in Ahnen, dr. unter SS S??ditin d. ß'latteß. 21 sucht irdirgen eiche Arbeit on einem n I Indigen jungen Wanne, ach, fragen Zimmer ,.2,,. 21d Oft Washington Strai, da Zu vermiethen. flu vermiethen: Laui . Ist Deije? Straße, in IM Elisabeth Straß ähere ist 9. . ßsttg Ut, TiX Oft Washingtan Straß' da Zl oermi the n: ?rntZimuZtr. ulgeieich ,'ete Laa für !, LoKsrt Osftce. Sie- 1 Äarb Möble Straß da miethen: 2 legant, Zimmer (nicht für ach) in Dr. Denke.Lalterl Block . 22 Cft &finatn Straß. 31 Zu verkaufen. H verkaufen: Ein Strickmaschin, fa neu, K tUlgem uiree n er sioflerwirnaiie vaa och, Ro.l OS asz,gion traß. a Ju rkausen: tarhaUen Zeiiungeu. Näh tt in her Cfiue Ux Xrttönt. da - Qnleihegesuch. sucht raetien ;25T0 7 yr,. tgen H?p, bk auk tjchiftlarundetjentSura im ZSenh, von 500 gtlitl. Nlhere in der Prf.ce tl. Ul. t Geld ju verleihen. gu ,,lih 11500 bi 2XXJ unter anftigen iiingurtgttt Näher ,n der OZftc d. vttl. da Barnberger's berühmte Qütc, Kappen, Vehwaaren. Handschuhe und alle Artikel, welche man im Hutlager erster Klasse sucht, kann an jetzt zu er Mäßigten Preisen einkaufen. Zlo. 16 st Washingtons. Dickson's Grand Opera Honse! Montag, Dienstag, Mittwoch 16. 17. u. 18 Februar. SHlloeolcet-'s Operette Der Bettelstudent. - OrigtalIlt ,n dvlvh Schnaith) Aufgeführt dom Maenncrchor ! Eintritt.... IS, 25, S5 und 50 CntS. Referdlrte Sije 75 Cents. 8w SSfye&tw Offen jeden Abend ! und ?lenftag, Donnerstag und Sanflag M ATINE XC. Populäre Eintrittk.Preise: Lbendt. Matinee. Orchefterfiühl' 85 Cent. 25 Cent Parqnette 25 15 9 aller 15 , 12 . Loge(Voz) .....75 , 75 9 ALEX. 5IETZÖER' Odd Ftllouk Halle, 2. Stockverk, ,alIt? der ,rbßtu und sicherte, Feuer Versicherungs Vesellschasten Ua uud Vriaus sn rundeigenthu. Schisitschein Uz a0 dutsch und englisch Lini. Ctni&n von Erbschaft In 8n HU Deutsch Und! und dr Schwi,. Unfettigung on voltmachten. Mn-und Verleihen v axttatiu, vURuk,ahluug undOechsei ach als kheilo Vuro,. Sn Lrklueu nch JuI!auip,lik tA.OO.
Neueö per Telegraph. Wetter uSs ich ttn. Qash ing i on, D. IS. Febr. Schöne Wetter, unverändertt Temperatur. WeMad. Die schlechten Zeite o. Lynchburg. Ja.. 18. Feit. Di Victoria Eisenbabnsadrick wurde wegen Mangel an UustrSgen geschlossen. 1L00
Mann verloren ihre Beschäftigung. Frankreicy und China. Pari, 13. Febr. Eine. Depesche von Admiral Courbet meldet : Wir haben das chinesische Geschwader angegriffen und einen vollständigen Sieg errungen. , Drahtnachrichten. Strabenräuber. New York, 17. Febr. AkS Samuel Cardwell. Direktor der Murry Hill Bank gestern Nacht von seiner Office an 3 Avenue nach seiner nur zwei Häuser ent sernt gelegenen Wohnung gehen wollte wurde er von zwei Männern angegriffen und der Blechbüchse, die er unterm Arm trug, und welche BankcertisikaZ: im Wer the von 515.000 und $150 Baargeld enthielt, beraubt. Die Schneedlockade. Chicago, 17. Febr. Nachrichten der associirten Presse melden, daß der Eisenbahnverkehr noch allenthalben gestört ist. Besonder in Pennsylvania. New Vor! und den Neuenglandstaaten ist der Eisen bahnverkehr zur Zeit ein sehr unregel mäßiger. Der Prozeß der Chics goer Wahlschvindeler. Ch ic a g o, 17. Februar. Da Gestandniß SullivanS, daß er für vier Dollar? und da? Versprechen einer Anstellung, Meineid begangen habe, hat un geheure Aufregung hervorgerusen. )' Brien der die Unterhandlungen zwischen Mackie und Sullivan leitete, wurde eben falls verhaftet. Tilman, der Eigenthümer der Pressen, aus welchen die falschen Ticket? gedruckt zu haben, Sullivan geschworen hatte, befindet sich jtdt ebenfalls in Haft. Er gestand, daß seine Aussage, dem Sullivan die Pressen geliehen zu haben, falsch war, und daß sein falsches Zeugniß zwi' schen ihm, Gallagher und Mackin ver abredet war. Er gestand, daß e? ganz unmöglich gewesen wäre, in der Nacht vom 3. November Etwas zu drucken, weil der Dampfkessel nicht geheizt war. Man steht dem Aukgang.der Sache mit großer Spannung entgegen. Dynamit. Portland. Ore.. 17. Jebr. DaS neue Wohnhaus von John ?. Stenger. Präsident der Washington Colonie. ist heute Abend vermittelst Pynait in die Lust gesprengt worden. Schaden $3000; Niemand verunglückt. Die That wird den Streitigkeiten bezüglich der Ländereien zugeschrieben. Sparbank futsch. New Taeoma. W. T., 17.Feir. Die Tacom SparBank machte ein Asstgnment. Verbindlichkeiten etwa $50.000. Die Bank wurde vor etwa einem Jahre gegründet. Feuersbrunst. Marshall. Jll.. 17. F.br. In dem großen Schnittaarengefchäfte von S. C. Prevo brach heute Feuer aus, das sich den beiden nebenanstehenden Gebäuden mittheilte, einen GesammtVerlust von $30,000 vetursachend, der jedoch durch Versicherung gedeckt ist. Da? neue Kabine t. Albany. N. Y. 17. Febr. Herr Cleveland wird, wie nun bestimmt verlautet, unter keinen Umständen vor dem 3. März bekannt machen, wer die Mit glieder seine? KabinetS sein werden. Kohlen noth. Blo omington, Jll. 17. Febr. In der ganzen .Umgegend fehlt es an Kohlen. Die Fisenbahnzüge treffen in Folge deS kalten WettciS und der Schneeblokaden nur spärlich ein, wodurch diese Kohlennoth verursacht wurde. Hier ist bei keinem Kohlenhändler auch nur eine einzige Tonne Hartkohlen zu haben, und viele Familien haben ihren ganzen Vorrath aufgebraucht. Weich kohlen sind jedoch bir zuhaben. In den umliegenden Ortschaft: leiden die Leute sehr unter dem Mangel an Heiz Material. Fallissement. Bloomington. 17. Febr.. DaS Fallissement des Candy und Cigarren Händlers I. L. Timerman ist bedeuten der, als man erst glaubte. Seine Ver Kindlichkeiten betragen $25,000. Aktiva $16,000. Er hat hiesige Gläubiger mit $13,000 bevorzugt.
Indianapolis,
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Conzrrß Washington, 17. Fabruar. Senat. Etne Petition der Cincinnati Com merc!alGazette" und anderer Zeitungen um Reduktion deS PostportoS aus Druck sachen, wurde vorgelegt. Die Debatte über die Bill zur Verhin derung deS Imports von- Arbeitern unter im Auslande abgeschlossenen Contrak ten, wurde fortgesetzt. H a u S. Die Resolution zur Ausstellung einer Commission für die Untersuchung deS LiquorhandelS wurde aus den Tisch gelegt. Das HauS constituirte sich als Plenar comite zur Besprechung verschiedener regelmäßiger Bewilligungen. Ber Kabel. AuS dem deutschen Reichs tage. Berlin, 17. Febr. Während der Debatte Lber die Vorlage zur Erhöhung der Getreidezölle ereignete sich im Reichs tage eine aufregende Szene. Während Bismarck sprach, bemerkte er Unruhe aus der Linken. DieS ärgerte ihn, und sich direkt an die Mitglieder der Linken wen dend. rief er : .Uebel stiften ist Ihre ganze Taktik Einer von der Linken rief idm zu?. .DaS ist schändlich, am Ende werden Sie auch noch behaupten, daß wir sagten, das Volk werde unter dieser Blutsteuer nicht leiden Ein furchtbarer Tumult entstand, Drohungen wurden gegen verschiedene Mitglieder geschleudert, sie auSzustoßen, und eS dauerte eine geraume Weile, bi? die Ord nung wieder hergestellt war. AuS dem Sudan. London, 17. Februar. Depeschen von Korti melden, daß Araber in groger Zahl von Metemneh desertiren und in'Z britische Lager kommen. Der Curier, welcher dem Gen. Wolse ley die Nachricht von der Ermordung Gordon'S überbrachte, meldete auch, daß Gordon' Sekretäre und Schreiber, und sämmtliche Europäer getödtet wurden. Die Stadt wurde geplündert. Frauen und Kinder wurden verschont, nachdem sie ihre Werthsachen ausgegeben hatten. Eine Depesche von Korti meldet ferner daß der Feind fortwährend Munition und Verstärkung von Khartum erhalte, und daß der Mahdi sämmtliche Stämme bei Metemneh aufgefordert habe, die Briten anzugreisen. Die bleicheFurcht. London, 17. Febr. ES heißt, daß daS aufrührerische Verhalten der unbe schästigten Arbeiter und die wachsende Unzufriedenheit unter den arbeitenden Klassen die Regierung geneigt gemacht habe, die Anerbietungen von Freiwilligen auS den Colonien anzunehmen, weil viel leicht die Truppen zu Hause nothwendig werden könnten. Marktpreise. eiien-. l. 8Sc: o.Zroth.SZc. orn Ntß42:: smtlch. :. Haser o. vwetßStc; emtsch, $!, 66c. lil -112.30. Heu flü.50. efttnecn MX tu Schütter öe, v 8 c ten ik, ch eines chraali 8w 9. 0c5I-BamiIol3.0O-l3.tf!; ane 13.80-1.00; ftrall.oo-13.00. t r2b: ; im Stor SO. Butter rarv 2525:. Dair, 15 20 ; Countx 1415. SS h n e vr Pfund art,sfl 4o 60 er Sus. Vom Vtrslande. Im letzten Sommer wurde ein livpescher Pastor vom ' Detmolder Consistorium nach Holland gesendet, um die lippeschen Hollandszänger aufzusuchen und ihnen zu predigen. Von Seiten der betreffenden holländischen Predi ger waren. ihm bereitwilliq deren Kan zeln zur Verfügung gestellt. Nicht nur Lipper, sondern auch Holländer fanden sich in den Gotteshäusern ein. Aber letztere rauchten ganz ungenirt in der Kirche während der Predigt. Ganz be troffen kam der Prediger von der Kanzel (nach beendigter Predigt), ging in die Sacristei und drückte dem dort anwesew den holländischen Prediger sein Vefrem, den über die eben gesehene Unsitte aus. Der holländische Prediger erklärte ihm, es sei dort zu Lande altes Herkommen, woran man nicht rütteln dürfe. Der lippische Prediger bemerkte inzwischen, daß der Holländer seine rechte Hand auf den Rücken hielt. Er erlaubte sich, nach der Ursache zu spähen, und was sah er? Der holländische Prediger verbarg seine noch glimmende Pfeife hinter seinem Rücken. t Daß ein Hund volle dreißig Tage ohne jegliche Nahrung auch ohne jeden Trunk leben kann, wird Wohl Manchem noch nicht bekannt sein. Vor etwa einem Vierteljahre besuchte ein Bürger aus Goslar seinen SchwiegerVater, welcher im Dorfe Wehre wohnt. Der Hund, ein treues Thier, machte die Vergnügungsreise ebenfalls mit. Im HMe des Schwiegervater? wurde, wie
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es rauch unv ?ttte ist, dieser oder jener neue Gegenstand in den verschiedenen Kammern besehen. Bei der Abreise ver mite man aber den Hund, derselbe war verschwunden. Nach vier Wochen ent stand in Wehre Feuer, und bei dieser Gelegenheit wurde im gedachten Hause eine Kammer geöffnet, die seit der Zeit jenes Besuches nicht weiter betreten wär. Hier entdeckte man in einer Ecke den dermißten Hund. - Das Thier war völlig zum Skelett abgemaaert und ohnmächtig. Es wurde ihm sofort ein Löffel voll Milch eirgeflöIt, worauf er bald zu sich kam. In einigen Tagen hatte sich der Hund, welcher volle dreißig Tage yebun zett und gedurstet, bei dieser Milchkost wieder erholt. Ueber die Kämpfe, velchs oonl 20. 23. December vor Jahres zwischen deutschen Marinetruppen und oen Eingeborenen von Kamerun , statt fanden, enthält jetzt die in Plymouth er scheinende Western Morning News" aus Bonnv folgenden Bericht : Am 24. (?) December kamen drei deutsche Eorvetten im Flusse Kamerun an und begannen alsbald, eine große Anzahl von Mann schaften an's Land zu setzen. Diese wur den jedoch von den Eingeborenen mit einem heftigen Feuer empfangen, in wel chem neun putsche Matrosen getödtet und eine große Anzahl derselben verwundet wurden. Die deutschen Eorvetten began nen hierauf, den Ort mit Granaten zu bombardiren, und zwar mit solcher Wirkung, dgß Hunderte der Eingeborenen getödtet wurden. Unter den Verwunde ten befindet sich der Agent Herr Holder. Während des Bombardements wurden die englischen Faktoreien beschädigt, doch nicht, wie ich glaube, in ernstlicher Weise. Das deutsche Slaggenschiff, welches nahe an's Ufer hsranfuhr, um mit größerer Wirkung feuern zu können, fuhr auf den Grund und wurde nicht ohne Schwierig kcit wieder flolt gemacht. Der britische Eonsul verließ, sohqsh ihm die Thatsachen gemeldet wurden, in dem Kriegsschiffe Watchfttl" den Fluß Bonnv und begab sich in aller Eile nach dem Schauplatze des Kampfes. Der deutsche Admiral be nimmt sich sehr diktatorisch und er und seine Ofsiciere versuchen das Einlaufen englischer Dampfer zu verbieten. Der Handel liegt gänzlich darnieder und die Sachlage hier siebt sebr trübe aus.Ein Häuptling der Eingeöorenen,' er - de Mordes angellagt war, wurde während des Gefechtes gefangen genommen und auf das Admiralsschiff gebracht, wo er enthauptet wurde." Dieser Bericht weicht in vielen Punkten von den bisher von deutscher Seite veröffentlichten Mittheilungen ab ; wie viel an ihm unrichtig ist, vermögen wir aber nicht zu sagen.' Das neuerdings nach Angaben desselben englischen VlatteS von. Deutschland an nektirte Gebiet am Flusse Debrecka, ge enüber der englischen Insel Los, soll inmitten von Frankreich beanspruchten Ländereien liegen. Im Juni vor. Iahres hielt Dr. Nachtigal dieses Gebiet nicht des Annektirens werth. Der Stadt Wormö ist großes Heil widerfahren. Fürst Bismarck, der neben andern Funktionen auch diejenige eines Ehrenbürgers vonWorms bekleidet, hat der Bitte des dortigen Bürgermeisters Küchler entsprechend sich bereit erklärt, bei dessen jüngstgeborcnem Söhnchen die Pathenstelle zu übernehmen, was er durch nachfolgenden Brief Herrn Küchler mittheilt : Berlin, 20. Jan. 1835. Auf das gefällige Schrei den vom 15. d. M. erwidere ich Euer Hochwohlgeboren, daß ich eS mir zur Ehre rechne, die Pathenstelle bei Ihrem jüngstgeborenen Sohne zu 'übernehmen und hoffe, daß derselbe zu einem würd! gen Bürger der Stadt und des Reiches heranwachsen wird, (gez.) v. Bismarck." Die Wormser Ztg." ist in Folge dieser Herablassung des Reichskanzlers ganz außer sich vor Begeisterung über die der Stadt Worms widerfahrene Auszeich'' nung. Wie man der Magd. Ztg." schreibt, sind Arbeiterunruhen in bedeutendem Umfange in der großen Woll spinnerei und Tuchfabrik der Firma Statowa Morosow Söhne (Gouvernement Wladimir) ausgebrochen, welche gegen 7000 Arbeiter beschäftigen. Es war nothig, Militär aufzubieten, um Ordnung zu schaffen, doch soll unter den Arbeitern noch immer große Unruhe herrschen. Die Unzufriedenheit der Arbeiter hat theilweise ihren Grund in der bei der allgemeinen Stockung des Handels in Rußland überall nothwendig gewordenen Reduktion der Produktion 'und der da durch hcrvorgerusenen Verringerung des Verdienstes der Arbeiter. (Aus demselben Grunde, waren jüngst auch in einer anderen großen Fabrik bei Moskau Unruhen ausgebrochen, die auch unter Zuziehung militari scher Hilfe gedämpft werden mußten.) Am Morgen des 19. Januar zog ein et wa 300 Köpfe starker Arbeiterhausen vor das Fabrikcomptoir und dann vor die Wohnung des Leiters der mechanischen Weberabtheilüng. Als sie denselben, Herrn Schonn, nicht fanden, demolirten ie dessen Wohnung. Unterdessen hatte ich der Haufen bis auf 1000 Mann ver tärkt, und nun zog die schreiende Menge nach dem Hauptcomptoir, in welchem die Fensterscheiben eingeworfen wurden. Dann machte man sich an die Lebensmittelniederlage und in einer halben Stunde war das ganze Magazin geplün dert, die Fässer mit Heringen, die Kisten mit Thee und anderen Waaren wurden
10. Februar 1883.
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