Indiana Tribüne, Volume 8, Number 151, Indianapolis, Marion County, 17 February 1885 — Page 3

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Vein! Ich habe Schmerzen überall !" welch' all. gemeiner Ausdruck und wie viel bedeutet derselbe für viele arme Leidende! Diese Schmerzen haben eine Ursache, und häufiger, als man dies gewöhnlich annimmt, sind Leber cde? Nieren diese Ursache. Keine Krankheit ist schmerzlicher oder gefährlicher als diese, und kein Heilmittel ist so prompt und wirksam als rniSMLm! 9t yvü EZ ist bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, tap so irksam ist bei allen Nieren und Lcber-Beschweröen, Malaria, Dyspepsie, etc., und dennoch ist es einfach und harmlos. Wissenschaft und ärztliche Kunst haben mit wunrer?ollem Erfolg diese Kräuter, welche die ?!atur für die Heilung von Krankheiten ge schaffen, zusammengestellt. Es stärkt und belebt das ganze System. Hea. Tbarreu Ste?enZ. t,r auZzeictntte Eengrkß. mann, iintb rinS einkm College, der an Unverrau lt!rit und Nieren-Krantdeit litt: Ber'cha ?e Mish!er' .räuter.Blktkrö. ii glaube. ti wird fei I jrirta.. Ich täte ti ferccfcl tri Untfrtaulichlttt, cU auch tei ?lifren(e:ctit anzeivankt und t ist ti unter tcaiic öombinatici con Ättijinal.Aräukern, die ich je geden. LNiskller Aerk Vitters Co. 525 Eommorce Str., Philadelphia. KuUz'l anzeurher Wur'svrP schlägt nie fetf. WKSlich. &IRR Xt tnTiiPt uud keöe Sahn uaS Louisville, Nashville, Mcmplris, Chat tanooga, Atlanta, Savaiinah, Jacksonville. Mobile And New Orleans. tu bortiftlSsft far Passagi"?e nab der?äbc, tue dnette 5bctt ja nehmen. aCeä-, 6Iof- und Parlor-Waaen zwischen 'Chicago und Lzuttdille nud St- 2otr -wir Sznisdi!!, eljb Wazenwechstl. Komfort, Schnelligkeit unb Sicherheit fclctM Sie Jeff-die alte znverlSsstze D. Ml. & V. M. M. IX. Ifc. Derinj;, Assistent Seneral Paffagter.Agent, ,ttsn.c Saszington und Jlltno Str., Jndvl E. W McKexna, Superintendent-Feuer-Älnrm-Signale. 4 irnnisarta und MsrZ:!. & Hautquartir ti euer D?vs'MntI. 6 Vt?ze und Ä' ffork. 7 obel und Mlchigan 6tr$. 3 Nm Iers,?traße und Passat . LZinftbkl UNS grd'Ltraße. .2 ffachuffett Ave. nahe SRjfcle ?. !3 Te: e S:r. und Jort Sänne Ave. si Sie Jersey und Fort Wa?n venue 5 Peru ßtr. und Minachuff tt e 1 Ehriftis? . und ft Str. 57 Psrk Sve. nnd 33; Str. 18 ?ar:oZ Ctt. unb Kalatt 0. Z9 Archer ur.d John Ltr. 123 Totleg Lo und siebente Str 121 Rlo&ama und Lieben, Cw. 12 eriMan und Siebente Str. 124 Str. und Lincoln p 7 SuSfiellungS.eSäud. 123 CeniMl ve ud 21 jt Sl? 131 ldama nd Bkorrissn tr 152 Skodamxtsn uttd Ächte U 14 CoXiße Ase. und Zrhnte Str. IZS Hcme Sv. und Lelawar Et, IZ6 Telaszre und Vlchizan Str. ZI Ct. Jse Sit., nehe JUittSi. 23 VennsylssniZ und Vratt !5l:. ..I No. s. Engine ose Techne, n' ..L' 2t JKifjtff.pjt nd St. CUir tr 'Ji JLinoiZ Lizsn tt. US Sitr.flsanisl :r. und fiosv tt. 59 iHi3ir.nt und Vierte Ztr. 211 5ennce und TJiSias; 3tt. JU trn-!ania undVichigan Stc. U.x.cU und Herbert Etr. 1 Indzzn Zl. un; Äiiüan St?. 32 iKcridvan ui )xlnu: Str. ti cUfcruia und 1itxTi:i it., $5 if uni Sie ?or? etr. 36 J?.dtan st. und rt. (flair 5t . L7 5tadtQf9üaL 55 lak und T.ox Str. S9 iltisun und ilznes tr 91Z SBefl und Walnut Su. 31S LS und Dritte L:r. 31t Sbn!k und Homs7d Str. 41 Sa'hinstsn, nae LZeft Str. 42 Seißendor? und Washington Sk 3 Wissouriund iltm tjjtr Str. .45 Wend' und WaZhkglsn St?. JZlnoi rnb Ohio 51r. i7 rnnffe und Washington Str. 43 Xiegan'l i'orl Hous. 49 Indtne!a. 412 Utiffcuri und arland Str 413 VtsfisZxi nd Wadazd Str. 415 Ferguson'S ?,rk oaf. 421 3. 8. 53. ound L,use. 433 Insane Äs?!unr. fil gCinol und SEeinC S:r. 52 ZZtnsik und Uouifuna &u 53 Seft und ReEart Str. 54 LeZt und South Str. 56 Tennegi und eorgia Str. 57 tteridian und Ra? Str. 53 Vadison 2oe. und Ücml u. Vi adtssn So. UN Tunlox St, ilZ West und oZ.oood Err. L1Z Kentucka Soe. und iWinu t 514 llnton un llorri Llr 518 Jlin'. und ansaZ S 517 Rsrrtt und Taeetah Str. 51 South nah Telaware Sti. 2 Pennsylvania und Louisiana St,. S3 Telaware und Mclart Str. 44 Oft und eEart, Str. 55 Alabama und Lirgiana Ave. 57 Virginia As, und Bradsha St: toi Oft und Eodurn Str. Pennsylvania Str. und Kadtson v. 12 28cernan und Douehert? Str. 71 Virginia So, nah Hnron Str. 7Z Oftund Seorgia Str. 7Z Washington und Ä,nvn Str. 71 enton und SkZ?ziZ Str. 75Zreft So.und Pini. ?6 Dillsn und a:e? " 7 irginiaSoe.und TiUon. Ti letcher So, und Dr2oa 71 Sxruc und Pros?e:t S.tr. 712 nzlish ftc und autl Str. 714 Drang und Oliv Su. 715 Sheldu d öechr Str 81 m Mtvu 3if9 Sti 2 Washington und Delawar St' 53 Ost und .arl Str. 4 ;ott und Da dlon 2tr . 55 Taub'kuru?:nAnftalt. 55 Cer. Staate Srienal i Onental und SBafiindton ? 89 ttravtit efangnitz 512 o. Tchlauch-HauZ. Ost Lashiugtonftraß 15 art und odl- Str. 14 Oh und Haroe Stt Sl Maryland nahe Uendian Str. 92 Meridian nnd eorgia Straß, noat Signal. 1-7-1 Ud asten w:ederbol', zioeitkr Älar.n. Z Z Signal süreuer-Truck. .mei Schiäze, ?seuex au. Drei Schlage, Druck obailf Schlage. 12 Uhr Rtttag!.

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Aus der GlülZstvoge.

Roman von Bernhard Frey. (Fortsetzung. Vei Herrn von Heinsdorfs. Tic Friseuse für Frau Baronin von Wismar! ÄiZillibald, führen Sie sie zu den Zimlncrn der Tamen ! ' Der reiä'aalonirte Portier des GastHofs Zu den vier Jahreszeiten" svrachs, und dcr gewandte junge Mann irn schwar zen Frack schlüpfte geräuschlos die im posante Treppe hinauf und bezeichnete dem eleganten Dämchen mit dem tadcllos frisirtcn Lockenkops. eine dunkle Thür mit reichem Schnitzwerk hier ist es! Ein schüchternes Pochen, dann eine durchdringende Stimme von drinnen: Herein!" Inmitten des mit allem'Comfort eines Gasthofs ersten ötanges eingerichteten Gemachs stand die Baronin von Wis mar, auf den ersten Blick eine bildschöne Frau und i'o jugendlich aussehend, daß die Eingetretene sie anfangs für die Tochter hielt. Allein diese Täuschung dauerte nicht lange, das geübte Auge der kleinen Friseuse, die an lausend Teilettenkünste bei vornehmen Damen gewöhnt war, bemerkte sofort alles,was jedem uneingeweihten Beobachter entgangen wäre: die feine, discrete Schminke auf 2'angen u,id Lippen, die pikante Färbung der Wimpern und Brauen, den zartgcmalten Schatte.i unter den Augen, die rosige Haut der Ohrmuscheln. Dennoch ivar die Baronin eine schöne, woblconservirte Dame von majestätischer, tadelloser Gestalt, vollkommen regelmäßigen Zügen und ausgesprochener Bornehmheit. Die Arme, die unter den weiten, halb zurückfallenden Aermeln des kostbar gestickten Frisirmantels hervorsahen, waren weiß und voll, die Augen groß und dun kel, das Haar nicht sonderlich reich, aber voll und braun. Immer näher, meine Liebe ! sagte sie jetzt mit freundlicher Herablassung. Ich hoffe, Sie werden JhreSache gutmachen dort auf dem Toilettentisch im Hintergründe finden Sie alles Erforderliche vorbereitet. Katharjne, rief sie mit erhöbener Stimme ins Nebenzimmer hinein, die Friseuse ist da! Wünschest du sie zuerst zu benuycn'!Fch danke, Mama, ich werde mich selbst sristrcn ! Die Baronin zuckte, unmuthig die Achscln und rauschte in das Jc'ebengemach, dessen Thür sie hinter sich schloß. Sei nicht fnidiid', Aiatyarme, zu I ssause, allenfalls zu einrin einfachen Dal- i. tt menlassee ooer einem iicineii xtner mag diese anspruchslose Haarfrisur hingehen, aber zu einem Balle wie der heutige paßt sie nicht. Zudem wünsche ich, daß du die köstliche Perlenschnur, das Pathengeschenk des Fiirsten Ternajew, durch die Haarsträhne windest, das geht aber nur an, wenn du eine Flechte herunterbängen lässest und die vordere Partie in kleinen Li)ckchen geordnet wird! ' Ich danke, Mama, es ist besser, ich behalte die gewöhnliche Frisur ! Es lag weder Ungeduld noch Eigensinn in der weichen, leise verschleierten Stimme um so weniger Anlaß schien für die Heftigkeit der Baronin gegeben zu sein, als diese, ihr scharfes Organ vorsichtig dämpfend, rasch einen Schritt näher trat mit zornflammenden Augen. Ich will aber nicht haben, daß es heißt, die Baronin Wismar lege es darauf an, die Tochter durch kostbare Toileite an überstrahlen, dieselbe erscheine wie ein Aschenbrödel neben ihr ! Das sagt heute gewiß Niemand, der mich in meinem blaßblauen Seidenkleide mit dem Usberwurf aus echten Spitzen sieht, die Kette meines Pathen um den Hals ! Das junge Mädchen hatte sich halb nach der Mutter zurückgewandt, der Truthahn" hatte Recht, sehr hübsch" war kein passender Ausdruck für Katharine von Wismar. Ihre Gestalt war reizend graziös und schmiegsam, jeder Zug des weipen, feinen Gesichtchens anziehend und vornehm, nur die. mandelförmigen Augen hatten einen kalten, traurigen Ausdruck; sie waren in der That von den dunkeln Brauen und langen Wim pern so tief umschattet, daß sie jetzt bei Licht fast schwarz erschienen. Sie hatte mit beiden Händen den Flechtenknoten im Nacken erfaßt und entrollte nun langsam ihr weiches,matlschimmerndes Blondhaar, das jene schöne' Farbe zeigte, die der Franzose ceiidre" nennt. Ich konnte es im Boraus wissen, daß dll ivieder das letzte Wort behalten würdest, trotz deiner äußerlichen Apathie und Indolenz; es steckt ein unglaublicher Starrsinn in dir. Gut, srisire dich wie du willst, mit Gewalt kann ich dich nicht meinen Wünschen geneigt machen, bringst du aber heute wieder diesen gleichgiltigen, müden Blick mit auf das Fest, daß jeder, der dich sieht, dich , für ein Opferlamm halten muß, das zur Schlachtbank geführt wird, dann sprechen wir ernst miteinander. Ich bitte dich, das zu beherzigen ! Sie warf einen durchbohrenden Blick aus die Tochter, als wolle sie schon jetzt ihren Willen, erfüllt sehen, diese aber neigte mit einer fast unterwürfig aussehenden Geberde ihrHaupt,sodaß ein dichter Schleier seidener Haare ihr Antlitz den Augen der Mutter rerbarg. Die Friseuse hatte keinen leichten Stand ; die Baronin wußte genau, was modern und kleidsam sei, sie duldete nicht die leiseste Abweichung von ihren Ansichten ; die junge Haarkünstlerin mußte wehmuthsvoll auf jee selbständige Bethätigung ihrer Genialität verzichten, sie hatte sich unterzuordnen und zu schweigen und tonnte sich nur innerlich glücklich preisen, als sie den Wunderbau der braunen Locken, leicht mit Goldstaub angeflogen, mit Brillanten, die wie große Thauperlen blitzten, durchwirkt, vollendet hatte. . In einer halben Stunde soll der Hotelwagen vorfahre ! befahl' die Baronin eine Weile später dem herbeigeklinaelten Kellner und strich die Falten ihrer schweren, hellgelben Moiree-3tobe zurecht, dann wandte sie sich zu der Tochter, die

soeben in der Thür des NevenMmerS erschien : Nun, laß dich einmal ansehen ! Es war ein sehr kritischer, streng rü fender Blick, der messend an der Gestalt des Mädchens herabglitt ; von Mutterliebe und Mutterfreude war nichts darin zu lesen, und doch war der Anblick Katharinas in der zartblauen, spitzenüberrieselten Toilette, mit den weißen Seerosen auf Haupt, Brust und Kleid hingestreut, einzig lieblich, sie sah aus wie eine Wasiernire. Die Blumen sind an sich hübsch, be-

merkte die Baronin nach einer längeren Pause, schmiegen sich aber nicht gefällig genug an, sondern legen sich schwer auf die Seite, es war eben wieder eine Marotte von dir, diese Idee mit den Wasserrosen, und du hast sie ja auch durchgesetzt. Tu siehst blaß aus, und unter der strahlenden Beleuchtung im Ballsaal wird das noch mehr hervortreten, es wäre gut, wenn du 'etwas 3!oth auflegtest! Ich danke. Mama ! Dies stereotype ich danke !" Nun ja, ich sollte am Ende daran gewöhnt sein ! Im Ernst bist du mir ja für nichts dankdar, nicht für die vielen Anstrengungen, die ich mache, um dich glücklich zu versorgen, nicht für die großen Opfer, die ich bringe, um deine Zukunft zu sichern ! Lange kann es übrigens nicht mehr in dieser Weise fortgehen denkst du denn, ich verfügte über Golkondas Schätze, über eine unversiegliche Ouelle? Allerdings verwaltet dein Borumnd, dieser Vortreffliche Mann, unser Ber:nögen in wahrhaft bewundernswerther Weise; er operirt vorzüglich damit und erzielt glänzende Resultate, denmch ist er auch lein Zauberr, unsere Zinsen reichen lange schon nicht aus zu dein eben, das wir führen, das Kapital ist bereits n:ehrfach angegrisfe'n ; ich verlange von dir, daß du endlich Ernst machst! Kann ich jemand zwingen, mich zu hep rathen ? Sprich nicht so unvernünftiges Zeug, Kalhaxine ! Als ob es dir je an Berehrern gefehlt hätte ! Als pb du, jung, hübsch, mit guten; Namen, für reich geltend, nicht jeden Tag eine gute Partie machen könntest ! Wer aber durch ein so langweiliges, gleichgiltiges uii& unli benswürdiges Wesen die Männer geflissentlich abschreckt, der darf sich wahrlich, nicht wundern, daß sie. sich vor der letzten, entscheidenden Frage scheuen. Selbst das ist nicht immer der Fall gewesen, du hast gute Offerten gehabt. Warum hast du den jungen Sjebenkirchen nicht genommen, der über ein fürstliches Einkommen verfügte und dich anbetete ? Weil er ein hohler, alberner Geck war, ;in Mensch, der durch seinen Scl.ieider alles ist ! . ls wäre aber eine glänzende Partie gewesen? trotzdfm er nicht von Adel ivar, flber über dies Borurthejl bin ich hinweg ! Und tynheer Diepenvorde, den steinreichen Holländer, hast du gleichfalls abgewiesen ! Er war schwer krai.k, dem Tode geweiht, ich empfand nichts für ihn, nicht einmal Mitleid, nicht einmal Theilnah me, es wäre die schnödeste, erbärmlichste Habgier gewesen, wenn ich seine Frau geworden wäre. Und General Hernich ? konntest fcu es ernstlich von mir verlangen, als neunzehnjähriges Mädchen einen dreiundsech'szigjähiigen Mann zu heirathcn? - O, an Ausflüchten wird es dir niemals fehlen, ii.on entart! Ich aber bin der Sache nun satt, wir wollen unser jetzige Leben weiter führen ui'.d Meinetwegen nicht, Mama. ! Ich würde dir heiß dasür danken, wenn wir endlich dies entsetzliche Neiseleben, dies ruhelose Umherziehen von Stadt zu Stadt, von. Easthof zu Gasthof aufgäben und uns dauernd an ein:; Ort ansiedelten! Dies nichtssagende, gesellige Treiben, der ununterbrochene Berkehr mit fremden, oft antipathischen Menschen,die immer neuen Gesichter,die wie endlose Schaaren Wesen und seelenloser schatten an mir vorüber ziehen, diese unaufhörliche Kette von Bällen, Soireen, Theater- und Concert-Aben den, ich kann bei Gott, ich kann sie nicht länger ertragen ! Unmöglich kannst du behaupten, daß du mir zuliebe dies Dasein führst ! Nun, so geschieht es eben um meinetwillcn,wenn ich auch unter kläglicher Einschränkung leide, kann ich doch nicht einmal meinen Lieblingswunsch verwirklichen, im Winter, und im Frühling in Paris zu leben, im Sommer in s)iia und im Herbst die Jagdrennen in London mitzumachen. Das wäre mir Genuß und Freude diese deutschen Großstädte sind ja nichts als ein armseliger N'othbehelf. Wenn dich übrigens unser jetziges Dasein so sehr anwidert, ma cnere, so liegt es in deiner Macht, dich davon zu befreien erfülle meinen Wunsch, heirathe! Würde denn ein anderes Dasein für mich beginnen ? Vielleicht ! Jedenfalls würde, trotzdem du grade keine kostspieligen Passionen hast, meine Börse eine beträchtliche Erleichterung verspüren ! So erfülle mir meinen lange gehegten Wunsch, Mama, und laß mich selbstständig werden, auf eigenen Füßen stehenz ich kann es, gewiß, ich kann es ! Ich bin eine ganz tüchtige Elaviervirtuosin, alle meine Lehrer haben es mir ge-sagt- . Und du wirft von Stadt zu Stadt ziehen und für Geld in Eoneerten spielen, die Baronesse Wismar i Du weißt, nie und nimmer geschieht das, so lange meine Augen ofsen stehen ! Wie kannst du es wagen, diesen empörenden Vorschlag zu wiederholen ? Dann laß mich hier in München zurück, wenn du nach Paris gehst,ich will dir nicht hinderlich sein! Adele hat mir angeboten Deine Freundin, die Malersfrau? Sehr gütig, in der That! Und wovon wolltest du leben in München? Vielleicht als bezahlte Lehrerin von Haus zu HauS gehen und Elavierstunden geben ? Entspricht das deinem Ideal eines angenehmen Daseins? Jedenfalls sehr viel mehr, als dies unthätige Scheinleben, in dem ich jetzt wie gefangen hindämniern muß ! Eine Existenz, mag sie noch so schwer sein und ! Schattenseiten baben.ist immer menschen-

würdig, sobald sie 'sich zum Träger zum , r.i. r: jl . . . rt,;. v

tcnirc einer nuaioyen oee emporgearbeitet hat ! Es thut mir leid, daß unsere Ansichten, wie in vielen Dingen, so auch hier so ganz und gar auseinandergehen ! Ich meinerseits hasse das Wort Äienst"und verbinde damit eine Art von Schande ich sage eine Art! Von Nutzen und Arbeit kann keine Nede sein, und ich muß dich ersuchen, so spießbürgerliche 3ledensarten ferner aus dem Spiele zu lassen ! Und nun genug des Echauffements soll man sich um des alten, leider aber ewig neuen Liedes willen Teint und Laune verderben? Die Baronin trat vor den Toilettenspiegel, den große Kerzen beleuchteten, und stäubte mit der weichen Puderquaste noch etwas 3teispulver über ihre Wangen, während sie sich leicht zurückbog, um den Effect im Glase zu beobachten. Die Tochter ließ ermüdet die langen Wimpern über die Augen sinken, daß es aussah, als lege sich ein tiefer Schatten auf dieWangen des süßen, blassen Gesichtchens ; ein leises nervöses Zucken flog um die Lippen und ihre Hände spielten mechanisch mit dem buntgefiederten Vogel, der als Fä chcr an feiner Goldkette von ihrer Taille niederhing. Es war still in dem hoben, weiten Gemach, so still, daß man die Kerzen vor dem Toilettenspiegel leise knistern hörte. - - --.- ! Rechts und links und neben den weit zurückgeschlagenen Flügelthüren ihres glänzend geschmückten und erleuchteten Salons postirt,empsingen Herr und Frau von HeinSdorsf ihre Güste. Beide waren liebenswürdige, gebildete Menschen in mittlerenJahrcn, von angenehmer äußerer Erscheinung, harmonischer Gemüthsart u. großem Reichthum, der es ihnen gestat tete, ein heiter' geselliges, ost durch weite Reisen unterbrochenes Dasein zu führen und namentlich ihre Vorliebe für die SZunst durch Ankauf guter Bilder, Unterstützung mittelloser Talente und Heranziehung namhafter Maler und Bildhauer zu bethätigen. Die Baronin Wismar, die soeben mit ihrer Tochter durch die Vorzimmer schritt, wqr in München feinß Fremde. Die wenigen Jahre ihrer. Ehe hatte sie theils in London,' theils in Paris und Brüssel zugebracht, dann nx sie in Wien, München und Berlin erschienen und hatte in jeder Stadt, mit Ausnahme des Sommers, den sie jedesmal in Bädcrn verlebte, melrer? Jahre verweilt, am längsten in München, woselbst die junge Baronesse, die ein ausgesprochenes Talent zur Musik hatte, mehrere Winter hindurch das vorzügliche Eonservatorium besuchte. Man sah die schöne, elegante Frau, die so lebhaft und hübsch zu plaudern verstand und jedem so angenehme Dinge sagen konnte, überall gern, die Herren fanden sie zwar etwas kokett und die Damen zu jugendlich auftretend, dennoch war man erfreut, nach fast dreijähriger Abwesenheit zn vernehnien, haß die herumziehende Dame ihr Zelt wieder für einige Zeit in München in den Vier Jahreszeiten" aufgeschlagen habe, Sie sehen mich glücklich ob Ihrer liebenswürdigen Einladung, liebste Heinsdorff, sagte sie jetzt, der Gastgeberin mit anmuthigster . Bewegung beide Hände entgcgcnreichend, ich war wahrhaftig in diesen ersten Tagen derartig in Anspruch genommen, daß ich mir die Freude eines Besuchs bei Ihnen versagen mußte ; Ihr reizendesAnerbieten hat mich daher wahrhaft gerührt und beschämt. Ich brauche Sie und Ihren Gemahl nicht zu fragen. Wie es Innen geht das sagt mir ein Blick! Zu gütig, meine Gnädigste! Herr vo'n Hemsdorff küßte galant den schönen, vollen Arm über dem hoch hinaufgehenden Handschuh. Wir kolinten uns doch unmöglich die Genugthuung versagen, unsern lieben Gästen durch Ihr Erscheinen die schönste Ueberraschung zu bereiten ! Schmeichler, Sie ! Sie drohte ihm leicht mit dem Finger. Aber da ist Katharine, die Sie auch so lange nicht gcsehen ! Frau von Heinsdorfs warf einen überraschten Blick aus die distinguirte junge Dame, sie hatte das Z Ljährige Mädchen vor drei Jahren nicht sonderlich beachtet, sie war neben der lebhaften, imponirendcn Bkama fast verschwunden, hübsch war sie wohl gewesen, aber man vermochte dennoch, sie zu übersehen, jetzt konnte man das unmöglich ! Seien Sie mir von Herzen willkommcn, liebes Kind! Sie haben. sich auffallend verändert, Sie sind entschieden noch ein gutes Stück gewachsen, scheinen auch etwas zarter und blasser, als vor drei Jahren, aber das steht Ihnen vorzüglich zu Gesicht. Sieht sienicht aus wie Undine, lieber Josevb ? . Frappant! Guter Vergleich, Vettv da kommt Excellenz Kracheim ! ' : Der Zug der Gäste fluthete weiter. Wirth und Wirthin wurden unaufhörlich in Anspruch genommen; die Baronin Wismar ward mit Ausrufen des Erstaun nens und der Freude, mit Händedrückcn und heimlich musternden Blicken von attru Seiten begrüßt, -die Damen Wetteiferten miteinander an-Freundschaftsbewei sen. Um Katharine, die sich absichtlich zurückhielt, kümmerte sich die Damenwelt kaum. .. mwm. Desto mehr that dies die Herrenwclt. In großen und kleinen Gruppen bcieinander stehend, hattendie Eavaliers des Tanzes harrend, augenblicklich keine andere Aufgabe als die, den vorhandenen Damcnflor zu mustern die Spreu von dem Weizen zu sondern", wie Angdus sich ausdrückte , was sie mit großem Eiser ausführten, zuweilen geflüsterte Bemerkungen austauschend. Hat niemand den Truthahn gcsehen ? fragte Palmers Stimme jetzt halblaut. Soeben stand er noch in meiner Nähe, und grade jetzt im entscheidenden Moment ist er verschwunden ! Ich wette, daß ich meine Wette gewonnen habe dort, kommt Baronin Wismar mit Tochter! Warte, rief Kelter, ich kenne sie ja von früher! Ja wohl ist es die Baronin aber die Tochter ja doch! Alle Wetter, was ist aus der geworden ! Sagen Sie, meine Herren, wer ist das reizende blonde Mädchen da drü- , ben ? fragte ein eleganter Gesandt-lcyasts-Ättache, zu der Gruppe tretend. Sie scheinen sie zu kennen. Herr Kelter l

naroncm 'Wismar '1 'Dan ! an muh schon, sich bei Zeiten einen ' Tanz zu sichern ! - 36 Da geht er hin! brummte Angclus. Ein hübscher Kerl, nur der weit ausgeschnittcne Hemdkragen gefällt mir nick't an ihm, man kann ibin ja bis in den Magen sehen ! Seht, wie der Trutbabn verschämt und demuthsvoll sein Köpfchen neigt ! lachte Palmcr belustigt. Der Duckmäuser ! Mich wollte er vorstellen und nun spielt er auf eigene Hand den Angenehmen. Da! Die Frau Mama reicht ihm buldvoll die Reckte er ,5 als alter Bekannter boch in Gnaden stehen ! . Sein Geld nock mcbr' wrk 9l,7i"a hm. Es wird ihm schwerlich Passiren, daß er um seiner persönlichen Eigcnschaften halber gewürdigt wird das ist eine praktische Frau, die gefällt mir! Sie scheint übrigens nicht nur um des Tvchterchens willen den Angelbaken auszuwerfen, sondern auch auf eigene Rechnung zu fischen. Was sie für Augen im Kopf hat ! Die Augen und die Brilkanten sind echt für alles andere will ich nicht garantiren, ich versteh' mich darauf! Da finde ich ja die ganze Kunst in einem Knäuel beisammen, sagte eine fröhliche Stimme hinter ibm, und Marcel Beaulieu steckte seinen 'schönen Kopf in die Gruppe. Grüß Gott, meine Lieben! Wer ist so glücklich, von euren sämmtlichen Blicken bombardirt zu werden? Der Hinterkopf des Trutbabns'i Kaum glaublich! Aha, jetzt sehe ich! Die Baronin Ehance, eine alte Bekannte von mir, sammt Tochter diable, was ist aus dem blonden Käthchen für eine famosc Creatur geworden ! Gleich muß ich hinüber und die alte Freundschaft auffrischen! Ich soll Sie niitnehmen,Palmer und vorstellen? Boruaslmo! Sonst noch jemand ? Was, Sie auch, Angelus ? Zügeln Sie Ihre gottlose Zunge, sprechen Sie mit ihr über alte Kirchenmusik ich rathe Ihnen zum Guten ! , Und nun ävantiL' "ww- -m Er schritt leichten Ganzes mit den beiden Malern durch den Saal, hier und da einem Bekannten einen Gruß zürnt kcnd, jetzt schob er den Truthahn, der vor Katharine stand, ohne weiteres beiseite. - - ' - Pardon, Haveland, weichen Sie ein mal der Uebermacht ! - Kennen Sie mich noch, Katharine? Das nenne ich einmal ein erfreuliches Zusammentreffen ! Palmer sah, wie sie erstaunt die großen Augen aufschlug, dann stieg ein warmes Noth in ihre Wangen, ein warmer Blick in ihre Augen, und sie reichte ihm freundlich beide 5ände hin. sFortietzung folgt) Marternh fc ttllS druck für fcn gröbten Schmerz, und koch er klären die an Rheumatismus und Äeuralgja Leiden den, daß es den Schmerz, den sie leiden, nicht voll ausdrückt. i?ann der Schmerz gehoben werden? ' Herr Benj. F. Congdon. Randolph, N. S., schreibt : Zrau M,r X, Slilccr ttauit jrtzt blepdsrc ten jUr 'in alte Veiten ten ntjunclidif in iKbetimttU tnui, tat unbetibat tieiut, abet nidttl benctant ist loltfcc Erleichterung ben teil mattetuxn schmtcitn all . lUblopboic." Nie ist eine Medizin prZparirt worden, die so erfolg reich toarslU und JeugnisH über ihre Wirksamkeit kommen auZ allen Theilen fce i'anbel, ohne daß darum gdeten wird. Herr R. B. Walson, 181 Achtzehnke Straße, Detroit, Mich., sagt: Unahr am 1. MZr, Yrutb meint ton ttnrm festigen Aufall ten Rheumalitmnl keimgesucht, ibic ctern und untern Glieder schmollen stark an, sie litt chliche Lchmere und mui grestentbeil fea vt bitten. i!tt berinchten verschieden Willst, obn, Hili gu finten ; in 1. VUi wurde ich überredet, mit thlophors einen versuch zu niacken. Nachdem sie iti Dosen genonu nie, rojr ter öckmerz rkUiz verichrvunden und die Se, tchtoulft fait iärnintltd) buitt. Ti Medizin toitfte tei in Haubtcrnittft und ich Hn der Nederzeuqunji, tag nech ein dr zni Zlsschen sie dellig heile rrneen." Wenn El thlophoros nick't in Jbrer Apotheke er. halten tonnen, werden wir Idnen nach Empfang dS regulären Preises ein Tollär per Alasche dasselbe per Vrvreß franco zusenden. Wir seben eS lieber, wenn Sie ti von Ihrem Apotheker kaufen, ab wenn er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, etwas Anderes zu versuchen, sondern bestellen Zit so, frt bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New York. A.8EIECKE,zi-., SurspiZstZes Inkasso . Geschäft ! Oinoinnntl. Vollmachten ach Deutschland, Oesterreich und der Sroet, gefertigt. Consularische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften . s. w. prompt und sicher etakasftrt. Wkchseknnd ?gsta5zkylAgkn Van end sich in Jnia,axo!iK an : Philip Rappaporl, l No. 120 Oft MarHlaud Straß. riefe Eo. Fabrikanten und Snbler aller Arte r pjl i si4 ttiC Vif K tt litt " ' , Office: 88 Virginia Avenue. outoatraftpren und Vdbntf flnb ersucht. tonnfbreA.'t RAY, KMEFLER & BERRYHILL Advokaten u. Nechtsanlvälte, Ao. 301 Vd Vthmttftt. IudlRnopolisf . . . lud.

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' n-Tr2 -S.iX u - Als CWS -feyM Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn- ' tag. den 2. Nov. 1835. kleveland, Columbns, Eincinnati und Jdia. uapolit Eisenbahn (Lee Lim.) bgaug: Ankunft: L ? 9& 6'IS Et L?r tilg 6.4ij Cn nderson e...i0 50 in 4 9 M 51 t. 10.35 'j?r f 1 s-l2-10 I nderson Äe... 2.00 Km 9t V wSX.. 7 15 31 I 3 3ta Otl 5 W 9tm 8 3 vshen l5.25 N et 8 liOM Km vrightkovd Didlflon, T. C.T.und I. Sgang ttzlich. L.15ZZ. " 10.10 Cw 11.15 Cn 2.2 ' 5.'2! 3.30 Kn tflallffl. 5 2Z tZe'.ich. 10.35 Bn 3 00 a 55 4L5 t5lt$. hjüjia, tiluliS Iil .V.fliri 7 1) m I Yittbg, Einkinnati & St. LcuiZ iskvbabu y P W , $u$n See aus. 2)tS rculue I ttflita .25 vm enora Count. 9.W tm BkS llll nomnenSont.lii.45 Bm Rj)actttufl. Sonntag .00 Im VVWSP täglich s h.. 4.fi5m Danton 9 aulg Sonnt ..... 4.55 Bm Jti tSglich 117 Bn S it au. Sonntag .... 4.55 91$ PLt 5 P j tägl'ch 10.20 m Dato ti au. Sonntag 10.20 Bm Chicago Route dia Kokouo. Ehicaao SSnell, Jnd' Leu. Schnell,... I.59 v Jndpl's Lou. 9tVtti 3.35 9? tag 11.15 Km hicago nrtt.ll.OU jtm Vaiidalia Line. ailTkai .... f.ibKm Tag;?, x.... 11.55 Zrttaut4cc. 4.00 R ttaeiftc tt . 10.45 rn Jn'plS5South end Sr 7.10 m chn,o,ug 3 6JBn Rail und See... 10.00 vm los rxretz.... 3.3.1 a 13 ail undAee. 4.4. a Eoutd ?nd .tnb'rI8ffr ist wsn I SthBend! 4.00 Brn Sib Bend 3 e'r V 42 weinnatt, Jndianadotis, St. Louis u. Chicago tieuvayn. feirrnnnatt utbifion. EouitB.9f 8. 4.00 Bm I Jndianax c.. 11 0 Bm U Sr v. II. Z, tt inrtnnati k.. 10.15 Km C.8X f C. 3..45 9im ine. cc 6.40 m 1 incinnoit Tkcr mm I x.'vi Keltern r.... 6 20 Km 6t b 8 täglich u e e. 10.45 m Chicago DidisZon. Bto Viitl 7.10B hieago Uaii x.:2.10Rm eftern r 5.10 ct g taglia) re 11.20 Km 5ie Lou I L. täglich e e u,.. 3.Z5 Lafavett, Ar ..,u.40m L katl xc.. 3.30 m Emctnnatt ce. d li Jeffersonville, Madissu und Judivapolik Siseadadu. ad r tg. .. .ia Bm I JdVadatl. 9.45 8 ttbfcCC... 8 15 Bm ' Zndckihieitaa,0 45 2nd ckVad Uatt 'S W rn I iW 8) 51 i tt. 7.00 lnb 9t V tkz. 45 5lm I Ctä SLtüg 10.45 Wabash, Et. Louii & Pacisie. ethieatl 7.15 B 99t 2.15 Sim hi ich l e ee 7.00 51m hiS R xtsg L.vo ol t Oi..lt.3J Km Det u Ldail. S'Sm Louiöville,New Albauy & Chicago. Air-Liue. Chicago j tgl.. 13.0151 m Monon ce S.O.'Uim ich Cit kbicag. j MaU ll.OlKm Cd cags Sr. tgl..H.45m Monon Lc .... 10)uVm ich. Eil, k Ehi:. I all Bm Jndianapoli und St. Louis Eisenbahn. rag rxreK, ce. täglich 7.10 Bm Soft u St L Ci. 6.251(3 9 u St t 9t taglich u cc. 10.65 Nm V u 8 Bj Wo ee 6.00 Kim Locl Passenger. 9 SO Day r e elägl, e.2Nm Jndianavoli Lc S.15RN. Indianapolis und Vincennes Eisenbahn. Nail A aire ft; 8.15 Bm Bineenne See.. 10 40 Vu Btncmr.f Äcc . 4.10 m ail A Satrs. 6 30S ! . St. Louis Tidision. orefteld... v. Bm acht 5; 3.55 Bm lXatl u lag.Er 8.05 m ÄaU u Tag Er. .' acht 9t H.t5 im 1 WotefieU .. 6.10 P.m Oeflliche Division. Ostl.iail....4.20Vm I Pacific rxreß... 7 OvBm Tagl. cpreß....H 4.m B A X 3 r 10 3551m tlantie 9if.... 6 4sNm Western Er? .... 4 45m i Jndiana, Blsomivgton undWeßern Eisenbahn JaerRail.. 70 r aniv Ter S L cc 5.v5SZrn krawsoldo.Lcc. Rm tBu 3 5 tögtl.iu lim Eastern S ffr. täglich 3 50B Cir.t Lxec 11.15 m Atlantik j. .IS Rw Tincwvatt,HamiIton5:Jndianapo!itSiseNbahu. 3 dp StLoui 4.00 Brn ovtaU 4. m AndxlS u St. L. 6.40 9lrn tn..D.r.ÄN.Bti.ö0Bm ConnerioiSeKec 8.30 Bm SÄOiU Uü m 3nd? u StLoui lO 50 tncinnati fec s.OOK-r ßüßt mit . c. &rc?tfiUrr mit ., SchlafSajK. raü x. sDarior?fti. fcrti,r OHIO INDIANA MICHIGAN ' THE BUSINESS MAN lYhen he trarels "wants to gr quick, wants to be coinlortable, wants to arrive at destinatioa on time. 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