Indiana Tribüne, Volume 8, Number 150, Indianapolis, Marion County, 16 February 1885 — Page 3
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Ich hake Schmerzen überall !"weZch'all gemeiner Ausrruck und ttte viel bedeutet derselbe für riele arme Leidende! Diese Schmerzen haben eine Ursache, und haunger, als man dies ewct'nlich annimmt, sind Leber eder ?!ieren ttefe Ursache. Keine Krankheit ist schmerzlicher oder gefährlicher als diese, und kein Heilmittel ist so prompt und wirksam als n p srxy n BRBpa w ii li T Es lst bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, daß so wirksam ist bei allen Nieren und LeberBeschzerden, Malaria, Dyspepsie, etc., und dennoch ist es einfach und harmlos. Wi?7cnschafk und ärztliche Kunst haben mit nnder?oUem Erfolg diese Kräuter, welche die Natur für die Heilung von Krankheiten ge schaffen, zusammenze'.teUt. ES ßärtt und belebt daS ganze System. Hon. Jbatwu St, der ausgezeichnet Kongreß. mmn. schrieb rtait tintra Kollegen, der n Unverdau liifeit und Nierkll.KrallZdeik litt: Dersuten Sie Mlsdler's ,räuk.?lkker. ich glaube, et wird Sie fjrrtm Ich bade t fcno(I bei UnverdaulichkeU. ali aai d Nierenleiden angrtranct und es Ift die unter olliZe (icmiinuriTjrt -oit i'fctiiiajt.Jtriutetn, fcit ich! - g ei'eden. Miskller Aerb Dttters So. 523 Commerce Str., Philadelphia. Varker' apzeueimer LSunvvr, schlßat ie MI. Südlich. 4 J I & I R R Tie fcrj'ßf uud beöe Bah uach Ixmisvillo, Nashville, Mempliis, Chat t&noosra, Atlanta, Savannah, Jackson vill. Mobile and New Orleans. tst fctMljIiöft für Passagier? nack dem Fäden, eise duette Noute zu nehmen. Palag. Schlaf, und Parlor-Wapen zwischen Chicago und Lzaisville un? St Lou! nnd L.'uijdill, ohu. Wagenwechsel. Conrfort, TSnelligkU und Sichtröeit biete, die 3ej? die alte zuverlässige Oft. D. M. li. Ffc. Derlng, SsstZent Mral Plsiagier.zent. rvnXc Zaihingion und Jllin, Str., Jndl E. W McKznna, Superintendent. Fener-Alarm-Signale. 4 t:rn?vlm(i uai SSarfct. i aattijuartter bei theuer lprtintl. i Dt-?tr;S ur.i 5.' Zor!. 7 siel und Tiichignn L:raöe. Z N Jersi,,Strß un !PiHtttM ? Btnfti?n und Siord'Stkaße. 12 Z5c.ffschuZsettZ Sve. ah Nödl Ltr. !Z ?tr, uno Fort 33a,it . 3i5J Z?r!e, und ?5tt Wa,n Lvenu !L Per St?, uttd W.-!iZchuskN v? ZS LZttftta.: S. und Äs) Ttr. Z? Ä?e. und Suer Str. IS SsrrcZ 5!:. u?:d Ka'.ott S?e. IZ Lrcher und Jod-. Ltr. 123 TillkL ud Siebente Ltz S!sds2 ud Mieden S. IZ5 Züediun und Wildente Str. i26 snde St?, und Lincoln S? Z7 u?r2ung.?bd. I Utr.tzil ??k. und 34" I3t Slbaa und Won ifon 6tr 152 ebanrton und S)tt 5!k 134 Sbkeas as. und Zehnte Str. iTS Ho? 2v. und ?laar Str 19 Delawa d PktSgan Ltr. Tl St Jo Stk nah JälNAi. 3 ennsvanta und P?au Str. 5s. 5. S.:gine Hsuse Sechste, .1' '5 :'s?!5v?t Zlnd St. Eiatr tt r rlxvci und Kitg5 St?. in.'.;;:nj,:u ett. und He 44 i'.fh-ftTf. und inerte St:. JtP.'Tc v'ib V.i2:atn tr. t?n?,.iär".s uns R'chigan 5tt,)Lir und t"tttt Trr. Zndisn 2m. n 5 Aichigan ?tt. 29 J2i 13 31 .Ti ttneian und 3aiuui :t. AZ Ö.ar.i.t;a und Öitrno.n: SN, 33 tie üeo 5t? Str. tZ Zxstsna re.'un, rt. nr tt 87 tuM.coUaSS 61-!e und Kord 5ii. W ichigun und Tgnk Str Zlt SSk't und Walnut Str. Z!Z fitft und Tritt Sts. Zli Sion: und Hod S:r. 42 Va'hingtsn, nah West Str. 42 Zt5dorf und Washington iffsurt und gork Str. 4S eridu und Washington tr. 4 J2mott und Ohio S!r. 47 Tennefsee und'Washington Str. 4S ingzn'k Porkou?. tt Jndianola. 412 tiffouri und riarzland Str. 413 Ktlstsfixri und Wadash tr. 4IS Zerzujon'Z Port Hous. 421 I. B. 0. Kound Hous,. 423 Jnsan s,!um. 61 Zllinoii und Werrlk Str. 52 Jlltno: uns Loulftsna S:r SZ Oest und Nclarty Str. H ZöeS und South Str. Sö Tnffe und Ktvrg'.s St:. S7 irtdian und Ra? Str. 53 Wadiso Sv. und oni 3 adison 2o. ua Tunlop St (12 und ocksood tr. ölZ entuck, Sve.und ititxi 814 Union und orri Str SIS Jlinvi und ansa S 517 Vsrrtl und Dacotzh Str. 1 South nai Telawar Str.2 Pnns?lvaia und Louifiana Sri 6Z Dlaar und VeEan, Str. 4 Oft und Mckart, Str, Llaöarl und ZZirziana Ave. S7 Virginia So, und Bradsia St? - 6 Ost und Sidurn St?. Pennsylvania Str. und S!adi?sn v. . t2 iScternan und Tougiert? Str. 71 Virginia So, nah Huron Str. 7 Ost und Seorgia Str. 73 LtashingtS urid ton Str. 7i ents und Seoreia Ttr. 7SForft Ss.ud Pin. . ?H i,Mon und BatS Sxi. 7 Vl?g'.ntv.und DiLon. 79 tcher . und TiSsn 712 Spruc und Prospkt Str. 71Z Esgltsh Äoe und Laurel Str. 714 Orange und Okre Str. NS Sh S VttXx Str. IM. Jlju Sll Washingtsn und Dklanzak S'.S3 Oft und 4 arl Str. 4 kzrk und DasiIsi Skr SS TaudmmnZlnjta:t SS Br. Staate rsena! Ortental nd WasU.ngten Lt. 8? r erntn (Sffir.mS 812 . 8 SchlauchHau. D$ SafhlttgtonZlrai H krtkt und Kedl Str. &14 Cäia und Karo, St? St arzlsnd nah Vedin Str. 92 er'dian nnd orgia Straß. 1-2-1 Pnvat'SlZnel. U 'd Stattn ro-erfcol zweiter Alarm. . . Z s Signatar Feuer. Druck. Z-vei SL age, Feu.r au. P t Schlao, Druck ad . K,Sk SchUz, lZ Uhr Viittaz.
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Aus der GlüSstvoge.
Roman von Bernhard Frey. (Fortsedung. auimerdlener m ountler lvree öffnete und führte den Gast in ein klei nes Vorzimmer ; der Herr . tzhchalier sei gestern sehr spät beimgekommen und noch zu Aett. kopfschüttelnd nahm Palmer diese Kunde hin. doch erschien der Kammerdiener alsbald wieder, um ihn im Namen seines GebieterS in dessen Scklabimmer .u fübren) dererr Cbe datier yosfe, iUonieur weroe o lesen Kl ingel an Ceremonie al) Freund gütigst verzeihen. ' " Palmer.besab sich das merkwüroig gesetzte Eremplar, das er noch nie geselen er besuchte Beaulieu set)r selten in seiner Privatwohnung, öfter in jeinern Atelier,' am häufigsten rrafen die -beiden einander am dritten Ort. .Der Kammsrbiener war noch jung,' wohl frisirt, seht glatt rafirt,' von gewandten, "geräuschlosen Vewegun gen und einer 'äußersten Knappheit in seiner Ausdrucksweise, nicht . ein Wort war zuviel, eS machte fast den Eindruck,' als koste ihm das Sprechen Mühe. Dabei in Ton und. Blick die, an stand izsts Discretion, kein neugieriges Anstarren,' keine dreiste, ausdringliche -Dienstfertig' keit. Immer näher! rief eine wohlklingende Stimme mit etwas ausländischem Accent, als Palmer zögernd die schweren, blutrothcn Thürvorhänge auseinanderschlug. Sie sehen mich da rem und zweifelsobne in meinem Bettchen liegen, wie eine kleine Pensionärin. (:s ist übrigens nicht nur Windstille nach dem gewesenen Sturm, sondern auch Sammlung vor dem kommenden ! . Was heißt das?, fragte Palmer und nahm am Fußende des Himmelbettes Platz. Das heißt, daß 'Seine Majestät de König aller Gurgelabschneider in kue Frist sich bei mir einstellen wird, um ei ncn Wechsel einzutreiben, und daß wenn i sein Herz rühren will, ich im Bett l legen bleiben und mich krank stellen niuß, 'um eine Prolongation zu erlangen. Aber genug von diesem Mani ü'äer, reden wir von andern Dingen! Zunächst: Willkommen, Palmer, in mel ner Klause ! Schöne Klause, Sie eingesleischter Svbarit ! o der That verrieth das Schlafgemach keine Vorliebe für einsiedlerische Nei gungen mit seinem Smvrnatepplch, sei neu rotbleuchtenden Seivendrapericen, dein prachtvollen Himmelbett mit Wappen und ,rone, den weichen Ottoma nen und Sesseln und den . Büsten aus klaren Marmor, die auf hohen Sokkcln uinherstanden. Dein Bett gegen: über befand sich ein riesiger Spiegel aus einem Stück, ans Rädern, er stand so, daß man vom Bett ans hineinsehen konnte. Marcel Beaulieu konnte etwa sechsundzwanzig Jahre zählen und war auffallend hübsch, hatte schwarzes, üppiges Haar, ein bedeutend helleres zierliches Lippenbärtchcn. einen vornehmen Schnitt des Gesichts und dunkelfunkelnde Augen. Der Ausdruck seines Gesichts konnte jeden Augenblick wechseln, immer aber war er anziehend, und namentlich beim Lachen konnte man nicht leicht etwas Anmuthigeres und Liebenswürdigeres sehen. Er hatte sich jetzt mit dem rechten Arm aufgerichtet, die feingliederige Hand in seinem dichten Haar vergraben und fragte lächelnd : Was denken Sie jetzt Ich denke, erwiderte Palmer, indem er seine Augen langsam über die luxuriöse Ziinmerausstattung schweifen ließ, ich denke, was wohl der Manichäer zu dieser Eleganz sagen wird, wenn er seinen Gläubiger mitten darin aufsucht ! Sie sind ein rechter Neuling in all solchen T ingen, liebster Palmer, ein Kind kann seine Freude, an Ihnen haben ! Der brave Mann Macht sich über diese Pracht keine Secunde lang weder Gedanken'noch Illusionen, dazu it er zu klug, er weig ja eben so gut wie ich, daß ihm daraus nichts erbluh:n kann, weil kein Stück da vrni bezahlt ist ! Beaulieu ! Aber ich bitte Sie um alles wenn ich schon einmal Möbel auf Vorschuß nehmen muß, ist's, wirklich vielangenehmer, sie sind mit -Plüsch und Seide be zogen, als mit, Kattun l " .' ' .-... Und wann und wovon werden Sie das alles einmal bezahlen ? Ich wäre Ihnen aufrichtig dankbar, wenn Sie es mir sagen wollten, denn ich weiß es nicht ! Sie sind unverzeihlich leichtsinnig, Beaulieu ! Gewiß, lieber. Freund, , das bin ich auch und werde mich schwerlich ändern es steckt mir im Blut! Die Beaulieus sind einmal ein steinreiches Geschlecht geWesen, leider ist es schon sehr lange her. Allmählich ging die Sache rückwärts, die guten Leute lebten aber unverdrossen, in den Tag hinein, als ob sie immer noch steinreich wären. Und ich, ein würdiger Sproß meiner Ahnen, mache eö gerade so, da ich in Wohlleben und rafsinirtem Lurus großgezogen bin und ihn eben so unentbehrlich finde wie das Athemholen. Aber Sie haben ein schönes Talent, und bei Fleiß und Ausdauer . Das eben ist's, liebster Moralist ! Ich habe den Sitz des Uebels herausgesunden, sagte jener Arzt, als ihm das Kind unter.deli. Händen gestorben war. Fleiß und Ausdauer ! Ich habe Ideen, zuwei' len recht gute, und fruchtbare, ich fange mit Eifer an, sie zu rcalisiren da kommt die Ermüdung, die Langeweile, die was weiß ich ! Die Dinge gähnen mich förmlich an, sage ich Ihnen! Mir fehlt die Stetigkeit.' das nichts, für ungut Handwerksmäßige, was für euch sammt undsondcrs mehr oderwenigergoldenen Boden hat. Bei mir sieht der Bo densatz anders aus, er .heißt Uebersättu gung Ekel Z . Ja, hätte ich so ein.wacke-. res Heinzelmännchen zur Hand, das meine Ideen in meinem Sinne und Geiste aueführte -'aber so ! Da habe ich mich niiu überwunden und eine - Landschaft nahezu fertig gepinselt und die ehrlichen Philister heben .ihre'Hände auf und schreien Ach und Oh ! 'Wenn Sie aber wüßten. Palmer, wie' jämmerlich ; das Ding mich ansieht, 'ordentlich vornmrfs poll, als ob es saaen wollte: Was bgtt
du aus nur gemacht ? Wie sah ich in deinem Geiste aus und wie in der Wahrheit ! Solche Stimmungen kenne ich auch ! rief Palmer lebhaft, und seine Augen blitzten. Pas wäre kein rechter Künstler, der sich vor seinem fettigen Bilde selbstzufrieden die Backen klopfte und sagte : Brav, mein Sohn, das hast du gut gemacht ! Die Ausführung bleibt oft, sie bleibt fast immer hinter der Idee zurück, ich habe es deutlich gefühlt bei all meinen'Bildern. Sollenwir darum thatenlos dastehen und bekennen, die Hand
halte nicht Schritt mit dem Genius unjerer Kunst? Ist nicht vielmehr die leise .... M. . L Cl . t t. . lnttaujcyung, die uns jedes iai veschleicht, ein Sporn, nicht zu ermatten, weiter zu klimmen auf dem mühsamen Pfade, an dessen Eude ein höchstes Ziel uns winkt ? 'Soll nicht der kleinste Fortschritt selbst in dem,' was Sie das Hand werksmäßige nennen,' uns freuen,, ist es nicht mit jedem Beruf, so bestellt, -daß viel uns zu wünschen bleibt nach gesche hener Leistung, und hieße das nicht, eine der nothwendigsten und mächtigstenTrieb federn ' menschlichen Handelns den Fortschritt ersticken, tvenn man entweder bei einem erreichten Ziele selbstgenügsam stehen bleibt oder aus innerem Zwiespalt lieber gar nicht anfängt ? ? Beaulieu blickte in das energische und kluge Gesicht empor, das sich im Feuer der überzeugten Stede verschönte, und sagte mit einem Seufzer : Ich könnte Sie beneiden. Palmer,. um Ihr ernstes, unermüdbares Streben! Ich wie ich einmal bin kann das Ziel, von dem Sie so begeistert reden, beim besten Willen nicht so hoch veranschlagen! Gold! Lorbeer! Lob' des Publikums ! Nachruhm! Lauter schönklingende Worte aber der Begriff, der darin steckt, entbebrt für mich der dauernden Anziehungskraft ! Schulter an Schulter mit Hunderten von College, öteidern. Feinden, Eoncurrenten nach einem Preise jagen, den zwei, drei doch nur erringen können, niedertreten, was einem dabei in den Weg kommt alles um des bischen Wohllebens und des inneren Bewußtseins willen : mau spricht vcn dir, man -wird von dir sprechen ! Das scheint mir eine sehr schale Errungenschaft ! Einer mehr oder weniger was kommt's denn darauf an i Lohnt es sich wirklich, das bischen Leben so systematisch in eine Hetzjagd zu verwandeln 'i Doch, es lohnt sich, es lohnt sich ! Nicht aber in eine Hetzjagd Sie haben das Zerrbild eines ' künstlerischen Strebens entworfen, Beaulieu, Sie haben nur die Kehrseite beleuchtet und das morgenschöne Antlitz geflissentlich verhüllt, das Antlitz unserer yoben, strengen und doch so im endlich geliebten Göttin der edcln Kunst. Wer so dekt wie Sie, der ist ihr freilich kein echter Jünger, dem hat sich ihr Hciligthum, das wir andern mit ehrfurchtsvollem Staunen von fern geschaut, noch nicht erschlossen! Wie Sie mit diesen Anschauungen malen können, wie Sie malen, ist mir unfaßbar und beir.'i't mir aufs neue dc-S große Talent, d.i ich gewiüermc'ßen :vider Ihren Wil-. len Bahn bricht und um dessen Erlöschen aus Mangel an Thatkraft es ein Jam mer Ware ! In Marcels Zügen zuckte es, als habe er eine heftige Erwiderung auf den Lip pen, doch bezwäng er sich und rief la chend : Genug des Wortstreits, Sie Prediger in der Wüste ! Daß Sie und ich ;wei ganz verschiedene Ereaturen Gottes sind, ist eine Thatsache, dazu bedürfte es nicht erst dieses liebenswürdigen Meinungsaustausches. Daß Sie mich trok all Ihrer Nespectabilität nicht längst als ein verlorencS Schaf aufgegeben haben, kennzeichnet Sie in meinen Äugen als ,daS Mu stereremplar eines Menschen und Freun des ! Ich nehme mir daher die Freiheit, Ihnen hiermit in aller Form meine Liebe zu klaren! Es lag so viel humorvolle LiebenSWürdigkeit in Blick und Wort, daß Palmer die dargereichte Hand ergriff und herzlich schüttelte ; er vermochte es aber noch nicht, auf den scherzenden Ton deS andern einzugehen, vielmehr beugte er sich dann zu ihm nieder und fragte erust: Marcel, wie viel Schulden haben Sie ? Ich bin sicher nicht imstande, sie alle zu bezahlen, würde das auch nicht thun, selbst wenn ich eö könnte ! Aber ich habe Bermögen, bin in geordneten Berhältniffen und genieße eines guten Nuses, vielleicht kann ich Ihnen helfen, ich thäte es gern, wahrhaftig, ich thäte es gern! -Sie guter Kerl, Sie! Aber mir ist nicht zu helfen voila tout ! Wie viel Schulden ich habe ? Ich weiß es wirklich im Augenblick selbst nicht, aber selbst wenn ich es wüßte,sagte ich's Ihnen nicht, um Ihnen einen heftigen Schreck zu ersparen. Die Karre ist zu trostlos verfahren, lassen Sie sie stehen, mit soliden Kräften ist da nichts auszurichten.Wucherer haben mich liebevoll in ihre Hände genommen und sind abwechselnd nach Kräften bemüht, mich durch endlose Wechsel aus diesem Leben herauszudrücken, denn während dieses Lebens etwas aus mir herauszudrücken, wäre verlorene Liebesmüh' ! Haben Sie niest reiche Verwandt: ? Sprachen Sie mir nicht einmal von einem Oheim? Jawohl, ein Oheim mütterlicherseits eristirt, und er hat sich aus eigener Kraft fabelhafte Gelder erworben ; ob er sich dabei immer fashionabler Mittel bedient hat, wage ich allerdings nicht zu cntscheiden. Thatsache ist, daß er sein kleines Vermögen auf' dem Weg? der Spekulation venausendfacht hat und stets den sichern Jnstinct besaß sich kurz vor jeder Erplosion zurückzuziehen seine Gelder natürlich desgleichen. Wenn alle Börsen krachten, er krachte nicht mit! Später wurde er eine Art Eisenbahnkönig, was ihn vollends znm Krösus stempelte, und jetzt reist er aus seinen Lorbern umher, denn zum öluhen darauf kommt er nicht. Ja, der könnte helfen,ohne sich deswegen in seinem Dasein eine Flasche Ehampagner weniger zu gönnen. Von Zeit zu Zeit siel ein Brosämlcin von des Herrn Tische für mich ab, wie er mich denn im ganzen gern und, wie ich fürchte, zu allerlei Plänen auSersehen hat! Beweise icZ mich als gehorsamer Sohn, so könnte es mir aut oeben. da er bereits mebrfacb
das hübsche Wort Univers alerbc"aeflü
stert hat aber nun bitte- ich Sie : der Mann ist höchstens fiebcnundvierzig Jahre alt und gesund wie ein Nußkern der überdauert nvch drei mcincsglcichen! In diesem Augenblick öffnete der Kammerdiener leise die Thür und meldete : Herr Ortwcin ! Auch ein Manschäer ! erläuterte Marcel, zu Palmer gewandt, dann zu dem Diener: Er soll zum Tcuscl gehen ! Der Mann verneigte sich und ging leise wie er gekommen war. Wird er das wörtlich bestellen ? fragte Palmcr belustigt. Keineswegs ! Ich kann mich auf ihn verlaffen, er wird schon eine plausible Ausrede erfinden ! , Eine wahre Sphinr, dieser Mensch! Nicht wahr? Ich bin stolz'auf seine Dressur! Der Kerl ist Franzose und, als solcher von einer schwindelerregenden , Redseligkeit, die einzudämmen ihm fast unmöglich war aber gerade dies Unmögliche wollte ich zudem ist ein schwatzhafter Kammerdiener ja ein Un ding ! Da er sehr an mir hing, so probirte ich, waS großer sei: seine Liebe zu Mir oder sein Drang, sich, mitzutheilen. -Nach schwerem Kampfe siegte die' Liebe und so, wie Sie ihn jetzt sehen,-ist er fast stumm, die nothwendigsten Meldungen ausgenommen. Beim Ankleiden spreche ich nur durch Winke mit ihm - ich verfüge über eine sehr ausdrucksvolle Mimik im übrigen kennt er jeden Zug meines Gesichts und versteht das leiseste Zeichen für beide Theile sehr angenehm ! .. Warum schicken Sie denn den andern Gläubiger, den Sie erwarten nicht gleichfalls durch ihn zum Teufel ? Geht nicht mehr, ist schon zu oft geschehen! Ucberdies brauche ich Geld von ihm ! Sie von ihm? Ich dachte, er wollte das seinige wieder haben ! Er braucht es lange nicht so nöthig wie ich, glauben Sie es mir dreist ! Da klingelt es ! Bitte, gehen Sie noch nicht, treten Sie nebenbei in mein Ankleidezimmer, ich hoffe, bald fertig zu sein. Nun, Jerome, ist es der Selig ? Der Diener verneigte sich stumm und schlug die Thürvorhänge zurück. Palmer schlüpfte in dasAnkleidezimmerund spähte durch eine schmale Lücke in der Portiere in das Schlafgemach. Herr Selig war ein untersetzter, grauhaariger Mann mit . scharfem Blick und einer Adlernase ; er trat sehr rasch ein und ging direct auf Marcels Bett zu. Guten Tag, mein lieber Herr Selig ! begann dieser unbefangen. Sie sinden mich leidend, wie Sie sehen ! . Bitte, setzen Sie sich! Womit kann ich Ihnen dienen ? : Herr Selig sah sich den hübschen jungen Herrn, wie er so freundlich lächelnd in seinen weißgcstickten Kiffen lag, einen Augenblick verduht an. Dann sagte er schroff : Ich will keine Dienste von Ihnen, ich Will mein Geld ! ' Ihr Geld? Ach so, ja. ganz recht! Liebster Herr Selig, ich Ware selig, wenn ich es Ihnen geben könnte, aber ich habe es nicht : Sie haben es nicht? Gut ! So werde ich thun, was ich Jhl?en schon oft gedroht: ich werde Sie verklagen ! Thiln Sie das nicht, Herr Selig, eS Würde Ihnen nichts helfen ! .AuS meiner Person läßt sich kein Gelb herausschmieden, leider! und komme ich nach ein paar Monaten frei und Sie schenken mir, wie heute, die Freude und Ehre Ihres Be suchö, so werden die Sachen stehen, wie heute! So will ich es darauf ankommen lassen! Ich bin überzeugt, Sie haben Geld im Hintechalt,Sie haben reiche Verwandte, die für Sie bezahlen werden. Herr Selig, ich will nicht selig werden, wenn Laffen Sie die Spielerei mit meinem Namen. Zum letztenmal: wollen Sie bezahlen oder nicht ? Wollen ? Mit tausend Freuden, aber können ! Und nun kommen Sie her und lassen Sie mit sich reden, wie zwei Geschäftsleute es sollen, Sie sind ia ein vernünftiger Mann! Sehen Sie, lieber Herr Selig, ich habe da ein Bild Das haben t Sie ' mir schon zehnmal gesagt, und nie ist etwas damit geworden und wenn auch ! Was thue ich mit einem Bilde'? Ich bin kein BilderHändler, ich will mein baares Geld wiederhaben. Das sollen Sie auch, Herr Selig ! Wenn man ein Bild verkauft, pflegt man immer Geld dafür zu bekommen. Sie können meinen Atelierschlüssel bekommen, mein Jerome wird Sie hinführen, und Sie werden sehen, daß das Bild fertig ist, sir und fertig ! Hier und da ein Drucker Firniß drüber Sela ! Ein großes Bild, Herr Selig, sehr groß ! Was es einbringt, gehört wenn es in vier Wochen nicht gut vcrkauft ist, können Sie mich getrost festsetzen und alles nehmen, was ich habe. Herr Selig warf ihm einen mißtrauischeu Blick zu. Was Sie haben ? ' Da wäre viel zu nehmen, kaum, daß ich auf meine Kosten fürs Gericht käme. Sie sind ein feiner Kunde, aber machens denn andere besser? Warum sollte ich mich überheben über Leute meines Schlages? Warum gibt es immer HerrcnJhresgleichen, die Herren unfercsgleichcn so bereitwillig Geld borgen? Dies ist mein letztes Mal. so wahr Herr Selig, bei Ihrer Seligkeit, pardoii ! der Name ist zu verführerisch! Halten Sie ein, Sie verschwören Ihren eigenen Vortheil! . Also abgemacht: Sie geben mir eine Abschlagszahlung auf das Bild, und wir sind einwfteilen wieder gute Freunde ! Herr Selig prallte zurück. Abschlagszahlung ? Mit keinem Wort ist ja davon die Nede gewesen. Nicht ? . Ich glaubte, ich hatte es gethan; entschuldigen Sie diese kleine Vergeßlichkeit ! Noch mehr Geld hergeben? Das werde ich nicht, das will ich nicht, das kann ich nicht ! Das letzte Argument nehmen Sie nur aetrost zurück. Herr Selia kann noch aani
andere VCinac ! Und Sie werden im trollen auch, ich sehe es Jbnen an den Äugen an. So werde ich den Wechsel prolongiren, den ich von Ismen ' in Händen habe. Prolongiren Sie was und wie Sie wollen, Alterchen ! Schlecht fabren Sie nicht, ich bin doch einer Ihrer besten Kunden ! Der Herr Baron machen sich wobl einen Witz mit mir! Und warum nicht ? Wobl dem Menscheu, der es noch zu einem Witz bringt. uno in ocm meinen steckt überdies Wahrheit! Also heute Abend um sechs Ubr muß ich sechstausend Mark haben ! Sechstausend Mark? Sechstausend Mark? Habe ich nicht deutlich genug gespro chen? ' Das ist zuviel, viel zuviel! . Entschuldigen Sie, das müssen Sie wirklich mir überlassen, ich weiß" das besser ! Es ist gerade genug ! Also auf Wiedersehen, Herr Selig, Sie werden kommen! Ich werde kommen, Herr Baron ! Werden der Herr Baron zu Bett bleiben ? Ich glaube nicht, Alterchen. Die Unterredung mit Ihnen hat mich wahrhaft gestärkt, Sie haben in Jbrem Wesen etwas merkwürdig Erfrischendes für mied, das echte Lebenselirir ! - Empfehle mich, Herr Baron! . Beschütze Sie der Himmel. Herr Selig Nun, Palmer, was sagen Sie ? Das hat Mühe gekostet, he ? Wenn der alte Schuft nicht so genau wüßte, daß ihm das Einsperre,! nichts bilft er ist aufs beste unterrichtet, so säße ich jetzt fest Menschenfreundlichkeit ist nicht scm Fehler. Ich möchte wissen, was dieses alre ökechenerempel an der Stelle trägt, wo andere Leute ihr Gewissen sitzen haben ! Jerome, legen Sie einen Anzug zurecht Adieu, Beaulieu ! sagte Palmer und drückte ihm kräftig die Han). Sie unverbesserlicher Sünder! Sind Sie heuteAbend auch bei Heinsdorff ? Gewiß ! Sie haben dott Gelegenheit, mich von einer andern Seite zu studiren. als Tänzer ! Ach so. Glück zu! Nun denn auf Wiederschen ! Von dem schweigsamen Jerome geleitet, erreichte . Palmer die Haustbür. Draußen hatte der Skegen nachgelassen, aber noch war der Himmel scbwer bewölkt. Wie schade! sagte Palmer halblaut vor sich hin, als er gedankenvoll auf das stattliche, schöne Haus, in welchem Vkarcel Beaulieu wohnte, zurückblickte. Gorttetzupg folg!) Marternd ist der AuZdruck für den arößtn Schmerz, und doch er klären die an Rheumatismus und Äeuralgia Leiden den. datz 4 den Schmerz, den sie leiden, nicht vog ausdrückt. Kann der Schmer; gehoben werden? Herr Benj. F. Conzdon, Randolph, N. F., schreibt : Frau Z??r T. SSiscer trau rfet tMctioTc anbal ttn iiir sin olttl leiten ten ntnntlirn Sibkuinatt, ' tnnl, tat unheilbar eri(ttut, abtt nidit trMxrft ifct sei Srleichtcrunj ten bn tnattttnixit Lchms aU tätlichere." Nie ist ine Medizin pröparirt worden, die so erfolg reich warals und Zeugnisse über ihre Wirksamkeit kommen au? allen Theilen deS Landes, ohne lab darum gebeten wird. Herr R. B. Watfon, 181 Achtzebute Straße, Detrott, Mich., sagt: lngair am LSUri texittt tntinr r,u v in'm tze,t,gkn nsall von Stheumslilmv brimzeiucht, tkre edr und untnn Qlitbcr tArcoUtn start an. s Ittt ckklich? EchmrrzkN und mufetc tcBtfnttxiI da Brtt liittn. hr Rtucfctcn trtäicbtnc IVittrl, dne Hil u sind ; am 1. Mut nuibc I übttbrt. mit Ihloxtzoirs inen keriuch tu nacht. adbc m sie stA Seien mem tuen, rvat der Kchm, rfüij tnidueunern und die 9 iitul(t jft sämmtlich rrtuirt. Tit iStbhln trittte ni etn aufeertnittfl unb ich bin brr Utfcrneaquna, da och ttne cttt jn-i Flaschen sie veU'g heile erben." Wenn Sie ldlopdor? nickt in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir Ihnen nach Smpsana de regulären Preises in Dollar per Flasche daffelbe per Ervreß franco zusenden. Wir seben es lieber, wenn Sie S von Ihrem Apotbeker kaufen, aber wenn er dasselbe nickt führt, lassen Lie sich nicht überreden, etwas AtzereS ,u versucben. sondern bestellen Sie so fort bei unS, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New York. Mim A.SEIKECKE,jr., SurspäischkS Inkasso Geschäft ! Oiuol tiii-nrl. Vollmachten nach Deutschland. Oeüerreich und der 8$tj geserttgt. Gonsularifche Veglaubizungen besorgt. Grbschafte . s. . promvt und sicher einkafftrt. Mechselnnd FoSässzagkvsgeV M San end sich tn JndtanergltS an : Philip Rappaport, So. 120 0? ftttttglunt Stt'4. rTfsTTT ' ?i?riiF ' ÜAM'ö Wrick Co. I Fabliranlca und Kandier aller Arten ! i WaÄftöine Office: 88 Virginia Avenue. Vanrotraktoreo und Vridate find ersucht, donsvrecheJ RÄY, KHEFLER & BERRYHILL Advokaten u. Ncchlsanlva'lte, V. ,M And vkkaniartflr. Inaiaiiapolio, Ind. I
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-ei'f .vrr !- Eisenbahn -Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der Eiscndahnzüge in Indianapolis, cn und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1884. Tltveland, Columbos, Ciucivnati nnd Zodla. napolis Sisenbohn (Vee inr.) Ubgang: 1 PÖrf I.. 6.1b Cm nderson Ke...l0 50Bm Bjton kl ;.10.10 Om KP r.. 7 15 Km L Jd Eosheu ffi3.25"Km nknust: t L ?r tög K.0(tn O W ? j .10. Lnderfon e... Z.0U .. I & 6t ff js 5.W 9 t j. 10.35 Km vrlghwood Dwifion, C. C.C.nud I. ang täglich. ttglich. 6.40 Cb 10.35 Bm 3.00Km - 3.Z5 Km 45 Km Sl$. Sosjm tfialiA 10.3M2b W.10 Bn 11.15 lim Z.2., Um 3.30 11m ' t2flli4. 5 25 Km 7.1a 3?m P!uburg, Eineianeti & St. Loul i'knbabn VWBY ,.chm ee au. ffz täglich 4.25 Cm genom Sonnt, g. r DckSreu,ge. iRAPSS NKDAecauIlk. nommensount.lO.ttvm , Er tSeltS tijntim Svkntaa 4.00 Xm VVWP ltSgltch,h.. 4. m Dayton t auSg onnt 4.55 m ) r au. j5nntofl4 .... 4 !5 m V VW i tügl'ch 10. m Da,tsn 9t au. onntaaS 10.20 Bn Chicags Roete dia Kokomo. hicago Schnell. I Jnd', Zou. lug tag..... ..11.15 3?rn Ecbn.llzug... 3.59 vrn tcago rrrkZ.ll w rn Jndvl'g Lou. I rr t 3.35 92a Vandalia Line. VaUTral .... 7.15 ag Qtv, V ... 1155 rnHaul tcc. 4.l Barttf 6r 45 flm Jno'plSödLontl) end Ex MOSrn chn,n,ug z ktt vrn all und cc...l().R) Cn 5? Erxrei ... 3.30 g WaUunK. 4.W b Eoutd Vend 5nd'xl, lOCrn x Stye?d ffr 4.vOrn &töenbaei b 4Rm Ewctnnstt, Jndtanapoli, Et. Loni u. Cdiraro i . a . . D isknoazn. Tincinnan Vivision. C KLouilv.Zs S. 4.00 Cm i Jndtanap 2c. 11 (5 Bm tnctvnatt te Cm SL'vik ?r x. n.5o Rm tnctnnali t... 10.45 Km i t8tfltn tt.... 20m 45.5 L r e.. 3. 45 I k K 1 L F L ine. rc 6.o t täglich tue c. 10.45 Um Chicago Division. o ffjutl ffr. 7.l!)rn btc ou Ifi L. täglich e u.. 3.35 Kirn Lfa?ett, ttec ..10.40 K! ff L Mail p c. 3.80 Km lnetnnat, c. d 25 fix Chicago all b.:2.19 ?tm eftern ffr..... 5.10 m ff S täglich I xt 11.3-J9tm Jeffersonville, Vkadlson nud Jndioopolik . uenoalzn. Üd ffr tilg. I.. 4.10 m I Jnd4Radail. 9.45 M 8 adee... S 15 Vrn ' ZndckthteffrtLgw 45 rn gd d atl 3 W Km p St gl tij. 7.00 mb r x tag. tU5 S5nt l 6t ttgSitflg 10.45 9lm Wadash, St. SouU & Pacific. SctftffbJcSKail 7.15 v Aldi 2.15 rn ff ii 5 ich ff r t 7.00 rn ht5S! ffitag 8. Zollt ts r..l,.Z0 Dt u h ail. 8krn öonisvill,,Neto Albanh Sc Chicago. Air.Lie. ffhieago ffr tgl..l?.OtNm h cago i. tgU.ll.45Bm Wonon ftcc 5.0.9t äonn 2c .... lo.vvm ich ffita ffhieag. ich. EU, k ffhie, j SRatl IZ.OlSZrn 4j IXatl M Indianapolis nnd St. Lonik Eisenbahn. rag Ervreß, ee. täglich 7.10 rn oft u Et L ez. k.Ä V u St i täglich 4 u Ct.10.t5 Nrn V i tag cc VO LkkalPaffenger. 9.LUA Dasffreelägl .Zim Jndianarolig e 3.159!. : Indianapolis nnd Vincennes Sisenbab. ail Jt ffairo 8.15 Cm i Ctnttnntl Bcc.10 40 tjm Bincenntl ee . 40 Sim l KoU ff u ff. SOSm St. Lonis Didision. orefteld... Cm Siacht i 3.55 Cm Vtail u Tag ffr 8.05 Bm ittail u lag S?. 6.(W Ära acht ffi 11.55 m j orekeld See.. k.IOm Oeßliche Dwision. Oeftl. 8(9ts;!.. . .tJjSm : Pacific expreß. . . 7 OOBra Tagt Gcxk....ll 3 l .. .IS Z5m tlanUe iv 6 izilvx (letn Exp 45Rrn Indiana, Blcomingts endWeftcrn Sisendahn Sae Er u Mail . . 7.A' fr. i Eastern A B ff j. anK Tex F L cc 5.i5 m j tägnch 3 50 Bft ffranifordv.Ske. Km i Smc L?ec 11.1s rn Bu StA ffx tSgll.l') rn tlicntic i1V 6 J5 w Tincwatl,Hamiltonä:JndianspolltEisevbahn. 3bp SiLout 4.(i0 t?rn ffonrcrloiSeec S.SO Cm TonvUlee 4.:0 m aiL m .ndpig Lt. . .40 sr. .nds u StLouiilO W fftn., D.T.ckN.F 1.50 B , Smrinnatt Zee 5.00 Lüg mit t. c. Sebnfer-cl'ff rr mit l Schlaf.cg'.. tsit p. 3Just"fe. n "rr OHIO INDIANA MICHIGAN . THE BUSINESS MAN. Whcn he travcls -vranta to pro cjnick, -wants to hn comlortable, wants to airlve at clestmation on'time, in lact, wants a strictly businesa trip, and conseqtiently takes tlie populär Wabash Koute, feeling that lio ls sure to meet bis cnfrageinents and. contüiuo to prosper aad be Lappy. 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